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DE1293889B - Ein selektives UEbertragungssystem zur Fernsteuerung leitungsverbundener Geraete - Google Patents

Ein selektives UEbertragungssystem zur Fernsteuerung leitungsverbundener Geraete

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Publication number
DE1293889B
DE1293889B DEL37813A DEL0037813A DE1293889B DE 1293889 B DE1293889 B DE 1293889B DE L37813 A DEL37813 A DE L37813A DE L0037813 A DEL0037813 A DE L0037813A DE 1293889 B DE1293889 B DE 1293889B
Authority
DE
Germany
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switch
control
controlled
arrangement according
pulse
Prior art date
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Granted
Application number
DEL37813A
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English (en)
Other versions
DE1293889C2 (de
Inventor
Form
Dipl-Ing Peter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LAGERSHAUSEN
Original Assignee
LAGERSHAUSEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LAGERSHAUSEN filed Critical LAGERSHAUSEN
Priority to DE1960L0037813 priority Critical patent/DE1293889C2/de
Publication of DE1293889B publication Critical patent/DE1293889B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1293889C2 publication Critical patent/DE1293889C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q9/00Arrangements in telecontrol or telemetry systems for selectively calling a substation from a main station, in which substation desired apparatus is selected for applying a control signal thereto or for obtaining measured values therefrom
    • H04Q9/14Calling by using pulses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Zur elektrischen Fernsteuerung von Geräten wurden mehrere Verfahren bekannt, die es gestatten, eine Leitung zur Übertragung von mehreren Kommandos und Meldungen mit verschiedenen Absendern und Adressen mehrfach ausnutzen zu können.
  • In Steuerungsanlagen, in denen zwischen einer Vielzahl von Geräten und einer Zentrale Steuerbefehle und rückwirkende Meldungen mit geringem Nachrichteninhalt einzeln nach Adresse und Absender unterscheidbar übertragen werden müssen, sind die bekannten frequenz- und phasenselektiven Systeme nicht immer wirtschaftlich einzusetzen. Dies gilt besonders dann, wenn eine ständige Aufrechte erhaltung aller Verbindungen nicht erforderlich ist.
  • Zeitmultiplexe Systeme, die die Datenzuordnung durch Namengebung z. B. in Form eines Codes vornehmen, müssen bei., jeder Übertragung zusätzlich zur codierten Nachricht den vollen Namen verarbeiten und verlängern stark die Übertragungszeit. Sehr viel günstiger sind daher zeitmultiplexe Systeme anzuwenden, die die mit einer Zentrale korrespondierenden Geräte in einer festen oder wählbaren zeitlichen Reihenfolge verbinden. In dieser Weise arbeitende Verfahren sind bekanntgeworden, die die mit zählenden Eigenschaften versehenen Geräte in einer zeitlichen Reihenfolge zur Korrespondenz auffordern, wie sie der Reihenfolge der den Geräten als Namen zugewiesenen Zahlen entspricht. Hierbei werden die von einem zentralen Taktgeber periodisch erzeugten Serien von Zählpulsen oder allgemein zählbaren elektrischen Signalen an die Geräte übertragen. Jedes Gerät zählt die seit Serienbeginn empfangenen Zählpulse und wird bei einem für das Gerät typischen Füllungsgrad seines Zählers zur Korrespondenz angereizt.
  • Diese Systeme haben schon den Vorteil, nicht mehr den vollen Namen eines Gerätes übertragen zu brauchen, jedoch geben sie dem als Synchronsignal verwendeten Zählpuls noch keinen Nachrichteninhalt.
  • Lediglich für den Fall, daß nur die Geräte Meldungen an eine Zentrale abgeben sollen, genügt die alleinige Übertragung von für die zeitmultiplexe Arbeitsweise -notwendigen Synchronsignalen an die Geräte.
  • Aber selbst bei dieser Anordnung mit einer Übertragung von Steuerbefehlen oder Meldungen nur in einer Richtung ist der selektive Aufwand noch hoch, da jedes Gerät wegen der völligen funktionellen Parallelschaltung aller Geräte die gesamte Anzahl aller Zählpulse einer Serie verarbeiten können muß; d. h., jedes Gerät besitzt einen Zähler, dessen Zählkapazität gleich der Anzahl der vorhandenen, mit der Zentrale korrespondierenden Geräte sein muß.
  • Zur Verminderung des selektiven Aufwandes in jedem Gerät wird als Gegenstand der Erfindung eine Anordnung zum elektrischen Fernsteuern einer beliebigen Anzahl elektrisch steuerbarer, bistabil arbeitender Schalter G (B i 1 d 1) durch ein jedem Schalter zugeordnetes Impulsbild vorgeschlagen, bei dem der eine Ausgang (b,. in B i 1 d 2) eines elektrisch steuerbaren bistabilen Schalters B, der jedem zu steuernden Schalter als Empfangsglied E zugeordnet ist, mit einem Steuerglied C dieses Schalters G, der andere Ausgang b" mit dem Eingang b des folgenden, als Empfangsglied Ei, l dienenden Schalters gleicher Art verbunden ist. Dazu überträgt ein Impulsgeber in der Zentrale Z (B i 1 d 1) über die Steuerleitung k eine Serie von n Steuerimpulsen p1 bis p" an die n Empfangsglieder El bis E". Jeder Steuerimpuls stellt dabei z. B. durch seine Polarität auch ein binäres Steuerkommando dar. Befanden sich vorher die bistabilen Schalter B aller Empfangsglieder E in der Ruhelage b, (B i 1 d 2), so gelangt der erste Steuerimpuls p1 einerseits an den Steuergliedeingang Ba und steuert das Empfangsglied El in die Schaltstellung b. um, andererseits beeinflußt der erste Steuerimpuls p1 auch das bistabile Steuerglied C (Eingang S), das je nach der Impulspolarität in eine Ruhe- oder eine Arbeitslage (0 oder L) geht. Das bistabile Steuerglied C des fernzusteuernden Schalters G folgt damit dem binären Steuerkommando und verharrt in dieser Stellung, bis ein gegenteiliger Befehl empfangen wird. Der nächste Steuerimpuls p2 gelangt vom Impulsgeber (Z) an das Empfangsglied EZ und an das Steuerglied des fernzusteuernden Schalters G, usf. Nach dem letzten Steuerimpuls p" stehen alle Empfangsglieder El bis E" in der Stellung b" und sämtliche Steuerglieder C der fernzusteuernden Schalter G1 bis G" in der von den binären Steuerkommandos befohlenen Stellung. Ein Rückführungsbefehl vom Impulsgeber (Z) kann dann alle Empfangsglieder (Eingang Br, B i 1 d 2) wieder in die Ruhestellung b,. zurückführen. Durch eine . neue Steuerimpulsserie können wieder neue Steuerkommandos an .die fernzusteuernden Schalter G1 bis G" übertragen werden.
  • Der vom Empfangsglied E her steuerbare bistabile Schalter C (B i 1 d 2) kann weitere monostabil oder bistabil arbeitende elektrisch steuerbare Schalter steuern, wenn z. B. ein Antrieb über Schütze oder Relais geschaltet werden soll. Dabei können diese Schütze oder Relais wiederum Teil eines Schaltprozesses sein, weil der Antrieb z. B. eine Weiche (Ventil, Tor, Aufzug) bewegt, bis diese in eine Endlage gerät, die den Antrieb über das Schütz wieder abschaltet.
  • Auch kann der Steuerbefehl für einen zu. steuernden Schalter sich zusammensetzen aus mehreren Schaltstellungen ihm vorgeschalteter und durch das Impulsbild steuerbarer Schalter. B i 1 d 3 zeigt eine Gruppe von drei über drei Empfangsglieder E2, E3, E4 fernsteuerbare Schalter G2, G3, G4. Diese drei Schalter können zusammen acht verschiedene Schaltstellungen annehmen und damit wiederum einen an alle drei Schalter angeschlossenen Schalter G5 durch bir;äre Verknüpfung in acht verschiedene Steuerstellungen bringen. Durch Häufung von (m) Empfangsgliedern und Kombination fernsteuerbarer Schalter G können daher auch weitere Schalter (wie G5) mit beliebig vielen (2m) Schaltstellungen ferngesteuert werden.
  • Die Anordnung zur Fernsteuerung von Schaltern kann noch dadurch erweitert werden, daß durch ein von einem der zu steuernden Schalter C betätigbarer Umschalter U (B i 1 d 4) der Steuerstrompfad des Impulsbildes beeinflußbar ist. Damit werden die Steuerimpulse Pi+ 1, Pi+2 usf. auf die Steuerleitung Ky oder KR geleitet. Damit kann je nach dem Inhalt des Steuerkommandos auch bestimmt werden, an welches Empfangsglied E bzw. Steuerglied C der nächste übertragene Steuerimpuls gelangen soll, wenn ein. verzweigtes und vermaschtes Leitungsnetz zur Fernsteuerung in einer Fläche verteilter Schalter G benötigt werden. B i 1 d 5 zeigt ein flächiges Netz von Empfangsgliedern E und Schaltern G, die von einem Impulsgeber (Z) gemeinsam gesteuert werden können. B i 1 d 6 zeigt das in die Leitung K" einzuspeisende Impulsbild, bestehend aus den Impulsen p1 bis p5, um die mit Indizes versehenen Empfangsglieder El bis E5 bzw. die damit verbundenen Steuerglieder C anzusprechen. Eine solche Anordnung läßt sich immer dann einsetzen, wenn ein Steuerkommando jeweils nicht nur die neue Stellung 0 oder L eines Schalters G bzw. seines Steuergliedes C bestimmt, sondern auch bereits vom Anwendungszweck der Anlage her beinhaltet, welches nächste Steuerglied C bzw. Schalter G durch den nächsten Steuer-Impuls angesprochen werden soll. Das ist z. B. dann der Fall, wenn eine Anlage zur Steuerung eines Verkehrsnetzes wie Schienenbahnweichen, Transportbändern oder in Kraft- und Verteilungsanlagen dient, wo Antriebe, Schalter, Ventile od. ä. gesteuert werden müssen, um von einem oder mehreren Verteilern oder Zugängen Güter, Energien und übergeordnete Informationen an mehrere mögliche Zielpunkte transportieren zu können.
  • Die in B i 1 d 5 gezeichneten Steuerleitungen K, K" Kf können wieder zum zentralen Impulsgeber und -empfänger zurückgeführt werden, so daß ein zuletzt gesendeter Steuerimpuls p,1 den zentralen Empfänger selbst anspricht und als Kontrolle für die richtige Arbeitsweise der betätigten Empfangsglieder dienen kann.
  • Vervollständigt wird das Fernsteuersystem durch eine Rückmeldeeinrichtung in den Empfangsgliedern E, indem ein Meldeglied D (B i 1 d 7) vorgesehen ist, das einen Innpuls von einer Polarität senden kann, die einer der beiden möglichen Schaltstellungen des zu steuernden Schalters C entspricht und diese Schaltersteuerung im Ruhezustand dauernd speichert. Das Meldeglied D wird dabei derart mit der Steuerleitung K verbunden, daß die Impulse p des Steuerimpulsbilcles als Anreiz A zur Abgabe der Lagemeldung (g) dienen.
  • An Stelle: drs Schalters C kann auch ein von einem Schalter C abhängig gesteuerter Schalter das Meldeglied D beeinflussen (Eingang d in B i 1 d 7)y falls dessen Stellung direkt kontrolliert werden soll (z. B. I?ndstellung rechts oder links).
  • Ein Meldeimpuls qi wird in einem Empfänger in der Zentrale Z als zum letzten Steuerimpuls pi zugehörig eingeordnet und daher als Meldung des Zustandes oder der Lage des Schalters G, oder der von ihm gesteuerten Einrichtung selektiv ausgewertet. Damit ist eine Überwachung oder ein vollständiger Steuerungsprozeß möglich.
  • Die Zustände von Schaltern mit mehr als zwei Stellungen müssen durch binäre Verknüpfung mit den Meldegliedern der ihnen zugeordneten Empfangsglieder E">, E3, E4 verbunden werden, damit ihr Zustand in binärer Weise und sequentiell aus z. B. drei aufeinanderfolgenden Meldeimpulsen q=, q3, qr im zentralen Empfänger (Z) empfangen und erkannt werden kann. Neben der Polarität eines Steuerimpulses p kann bekanntlich auch die Pulslänge oder die Pulsphasenlage als Modulation und Darstellung des Informationsinhaltes eines Steuerimpulses p oder einer Meldung q gewählt werden. Auf diese Weise können Gleichstromsteuerimpulse nur einer Polarität, jedoch zweier verschiedener Längen oder nur Trägerfrequenzpulse verwendet werden.
  • Patentschutz wird nur begehrt jeweils für die Gesamtheit der Merkmale eines jeden Anspruches, also einschließlich seiner Rückbeziehung.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zum elektrischen Fernsteuern einer beliebigen Anzahl elektrisch steuerbarer bistabil arbeitender Schalter durch ein einem jeden Schalter zugeordnetes Impulsbild, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Ausgang eines elektrisch steuerbaren bistabilen Schalters, der jedem zu steuernden Schalter als Empfangsglied zugeordnet ist, mit einem Steuerglied dieses Schalters, der andere Ausgang mit dem Eingang des folgenden, als Empfangsglied dienenden Schalters gleicher Art verbunden ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Empfangsglied her steuerbare bistabile Schalter (C) weitere monostabil oder bistabil arbeitende elektrisch steuerbare Schalter steuert.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerbefehl für einen zu steuernden Schalter (G5) sich zusammensetzt aus mehreren Schaltstellungen ihm vorgeschalteter und durch das Impulsbild steuerbarer Schalter.
  4. 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein von einem der zu steuernden Schalter (C) betätigbarer Umschalter (U) der Steuerstrompfad des Impulsbildes beeinflußbar ist.
  5. 5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Meldeglied (D) vorgesehen ist, das einen Impuls von einer Polarität senden kann, die einer der beiden möglichen Schaltstellungen des zu steuernden Schalters (C) entspricht und diese Schaltersteuerung im Ruhezustand dauernd speichert, und daß dieses Meldeglied (D) derart mit der Steuerleitung verbunden ist, daß die Impulse des Steuerimpulsbildes als Anreiz zur Abgabe der Lagemeldung dienen.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß vom Schalter (C) abhängig gesteuerte Schalter das Meldeglied (D) beeinflussen.
DE1960L0037813 1960-12-24 1960-12-24 Ein selektives UEbertragungssystem zur Fernsteuerung leitungsverbundener Geraete Expired DE1293889C2 (de)

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Publications (2)

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DE1293889C2 DE1293889C2 (de) 1973-08-23

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2806677A1 (de) * 1978-02-16 1979-08-23 Dieter Dipl Phys Dr Philipp Schaltungssystem
DE3609098A1 (de) * 1986-03-19 1987-10-01 Webasto Werk Baier Kg W Fahrzeugheizungsanlage, insbesondere motorunabhaengig betreibbare fahrzeugheizungsanlage

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1070226B (de) * 1959-11-19
DE1089802B (de) * 1959-01-10 1960-09-29 Merk Ag Telefonbau Friedrich Multistabiler Schalter fuer Fernmeldeanlagen

Patent Citations (2)

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