DE1293679B - Vorrichtung zum Austragen und Fördern von fluidisierbarem Gut aus dem Auslaufstutzen von Behältern mittels eines durch eine schrägliegende, gasdurchlässige Platte einströmenden Druckgases - Google Patents
Vorrichtung zum Austragen und Fördern von fluidisierbarem Gut aus dem Auslaufstutzen von Behältern mittels eines durch eine schrägliegende, gasdurchlässige Platte einströmenden DruckgasesInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung ..wird ferner eine Druckentlastung der gasdurchlässizum
Austragen und Fördern von fluidisierbarem Gut gen Platte erreicht, weil die senkrechte Projektion
aus dem Auslaufstutzen von Behältern mittels eines der gasdurchlässigen Platte nur einen Teil des Eindurch
eine schrägliegende, gasdurchlässige Platte ein- trittsquerschnitts des Auslauf Stutzens ausmacht, obströmenden
Druckgases, bei der sich an der tiefsten 5 wohl die gasdurchlässige Platte und dieser Eintritts-Stelle
der gasdurchlässigen Platte der Ausblasestut- querschnitt flächengleich sind. Infolge der Abbiegung
zen anschließt, der in eine horizontale Richtung über- des Krümmers entgegen der Ausblaserichtung wird
geht und in den horizontalen Bereich ein Druckgas- das in den Auslaufstutzen einfließende Gut auf der
stutzen für das Fördergas mündet. Zweck der Er- Seite des Ausblasestutzens auseinandergezogen, wofindung
ist eine Verbesserung derartiger Vorrichtun- κ>
durch die Fluidisierbarkeit des Gutes begünstigt wird, gen hinsichtlich voller Ausnutzung der gasdurchläs- Vorzugsweise hat der Krümmer kreisförmigen
sigen Platte bei einem störungsfreien ununterbrochen Querschnitt; er kann aber auch je nach Ausbildung
nen Abfließen des Gutes. des darüberliegenden Behälters einen anderen Quer-
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist schnitt haben. Als Krümmer dienen vorteilhaft hander
Auslaufstutzen zumeist als gerader, kurzer Ke- 15 delsübliche Rohrbogen, die in allen Werkstoffen ergelstumpf
mit schwach geneigten Mantellinien aus- hältlich sind. Der Krümmer kann aber auch je nach
gebildet. An das untere Ende des Kegelstumpfes seinem Querschnitt aus Blechschüssen zusammenschließt
sich horizontal der Ausblasestutzen an, unter- gesetzt sein.
halb dessen die gasdurchlässige Platte in ebenfalls In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann sich
horizontaler Lage angeordnet ist. Bei dieser bekann- ao an den Krümmer unterhalb der gasdurchlässigen
ten Anordnung ergibt sich zwar eine volle Beauf- Platte ein weiterer Krümmer mit entgegengesetzter
schlagung der gasdurchlässigen Platte durch das aus Krümmung anschließen und zum Durchfließen von
dem Behälter fließende Gut. Der Gutablauf geht je- Fördergut die gasdurchlässige Platte schwenkbar gedoch
nicht ungestört vor sich. Bei einer anderen be- lagert und ausschaltbar sein. An diesen zweiten
kannten Anordnung ist der Auslaufstutzen in seinem 25 Krümmer wiederum kann sich ein weiterer Krümmer
oberen Teil ebenfalls kegelstumpfförmig ausgebildet mit einer gasdurchlässigen Platte und dem Ausblase-
und geht in seinem unteren Teil in den horizontal stutzen sowie den Druckgasstutzen anschließen,
liegenden Ausblasestutzen über. Die gasdurchlässige Schließlich kann die zwischen den Krümmern an-Platte
ist in der dem Ausblasestutzen gegenüber- geordnete schwenkbare gasdurchlässige Platte eine
liegenden unteren Ecke des Auslaufstutzens schräg- 30 hohle Schwenkachse mit Austrittsöffnungen zum Zuliegend
angeordnet. Bei dieser Anordnung der gas- führen und Verteilen des Druckgases und unter sich
durchlässigen Platte gelangt das aus dem Behälter einen Hohlraum aufweisen.
fließende Gut nur zum Teil auf die gasdurchlässige Zweckmäßig ist das Austrittsende des Ausblase-Platte.
Wenn bei dieser Anordnung die Lage der Stutzens horizontal geführt, wobei in das Austritts-Platte
auf den Gutablauf auch günstiger einwirkt, 35 ende ein ebenfalls horizontal liegender Druckgasstutso
kann jedoch infolge der Beaufschlagung der gas- zen münden kann.
durchlässigen Platte nur von einer Teilmenge des In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele
Gutes eine Verschlechterung der Fluidisierung und der Ausbildung gemäß der Erfindung dargestellt. Es
damit wieder eine Verschlechterung des Gutablaufs zeigt
eintreten. Das aus dem Behälter fließende und nicht 40 F i g. 1 einen Vertikalschnitt durch die erste Ausauf
die gasdurchlässige Platte gelangende Gut ge- tragvorrichtung nach der Erfindung,
langt dabei direkt in den Auslaufstutzen, ohne fluidi- F i g. 2 ebenfalls im Vertikalschnitt die zweite Aussiert zu werden. Bei dieser und einer weiteren be- tragvorrichtung.
langt dabei direkt in den Auslaufstutzen, ohne fluidi- F i g. 2 ebenfalls im Vertikalschnitt die zweite Aussiert zu werden. Bei dieser und einer weiteren be- tragvorrichtung.
kannten Vorrichtung hat man die Anordnung auch Nach F i g. 1 ist an den Austragskonus 1 eines mit
so getroffen, daß sich der Ausblasestutzen an der 45 Gut gefüllten Behälters der Auslaufstutzen 2 antiefsten
Stelle der gasdurchlässigen Platte anschließt, geschlossen, der als entgegen der Ausblaserichtung
in eine horizontale Richtung übergeht, und in den gebogener Krümmer ausgebildet ist. Mit Abstand
horizontalen Bereich ein Druckgasstutzen für das vom unteren geschlossenen Ende des Krümmers 2
Fördergas mündet. ist rechtwinklig zum Krümmer liegend die gasdurch-
Aufgabe der Erfindung ist nun eine Vorrichtung, 50 lässige Platte 3 angebracht. Oberhalb dieser Platte 3
bei der die Vorzüge der bekannten Vorrichtungen und ebenfalls rechtwinklig zum Krümmer und an
erhalten bleiben, aber die bei diesen noch bestehen- dessen tiefsten Punkt anschließend ist der Ausblaseden
Nachteile beseitigt sind. Diese Aufgabe wird stutzen 4 vorgesehen. In dem Boden 5 des Krümnach
der Erfindung dadurch gelöst, daß der Aus- mers 2 mündet der Druckgasstutzen 6. Die Einströmlaufstutzen
als entgegen der Aüsblaserichrung ge- 55 richtung des Druckgases ist durch einen Pfeil gebogener
Krümmer ausgebildet ist, in dem die gas- kennzeichnet. Das aus dem Behälter durch den Ausdurchlässige Platte rechtwinklig zu den Krümmer- tragskonus 1 fließende gesamte Gut gelangt in Richwänden
verläuft und in dieser Richtung der Aus- tung der drei Pfeile auf die gasdurchlässige Platte 3,
blasestutzen abgeht. Auf diese Weise wird erreicht, von der es durch das aus dem Druckgasstutzen 6
daß die gasdurchlässige Platte und der Ausblase- 60 einströmende Druckgas im vollen Umfang fluidisiert
stutzen in einer Richtung parallel verlaufen, außer- und in der Neigungsrichtung der Platte durch den
del aber sowohl die Platte als auch der Ausblase- Ausblasestutzen 4 in der gleichbleibenden Neigungsstutzen in der Ausblaserichtung Gefälle haben. Trotz richtung ausgeblasen wird. In den Ausblasestutzen 4
der Neigung der Platte gelangt hierbei das gesamte mündet noch ein Druckgasstutzen 7. Durch die ver-Gut
aus dem Behälter auf die gasdurchlässige Platte, 65 schiedene Länge der drei Pfeile innerhalb des Krümda
diese den vollen Querschnitt des Auslaufstutzens mers 2 soll angedeutet werden, daß das Fördergut
einnimmt. Dadurch wird eine bestmögliche Fluid- auf der Seite des Ausblasestutzens 4 einen längeren
sierung des Gutes erzielt. Durch diesen Krümmer Zulaufweg zu der gasdurchlässigen Platte 3 hat als
auf der gegenüberliegenden kurzen Seite des Krümmers. Bei gleichmäßigem Zulauf des Fördergutes ist
daher die Zulaufgeschwindigkeit des Fördergutes an der Seite des Ausblasestutzens 4 größer. Infolgedessen
wird das Fördergut an dieser Stelle bereits im Zulaufen aufgelockert und kommt in diesem aufgelockerten
Zustand auf das untere Ende der porösen Platte 3 und läßt sich dadurch viel besser fluidisieren.
Bei diesem Auflockern des Fördergutes wird auf der langen Seite des Krümmers 2, also auf der
Seite des Ausblasestutzens 4, die gleiche Menge Fördergut über einen längeren Weg geführt und daher
aufgelockert und »auseinandergezogen« gegenüber dem kürzeren Weg auf der kurzen Seite des Ausblasestutzens.
Dadurch wird der Fluidisiervorgang erheblich verbessert.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 sind die gleichen Teile wie in F i g. 1 mit den gleichen Bezugszeichen
versehen. Bei dieser Bauart ist die gasdurchlässige Platte 3 um die Achse 8 schwenkbar gelagert
und infolgedessen ausschaltbar. Unterhalb der Platte 3 ist ein Hohlraum 9 vorgesehen, in den das
zum Fluidisieren dienende Druckgas durch die hohle Schwenkachse 8 in Pfeilrichtung eindringt, wobei das
einströmende Druckgas in dem Hohlraum 9 verteilt wird. Bei dieser Ausführungsart ist es möglich, daß
das Gut entweder fluidisiert durch den Ausblasestutzen 4 in Pfeilrichtung abgeführt wird, oder das
Gut kann auch bei um 90° geschwenkter Platte 3 durch den an den Krümmer 2 anschließenden weiteren
Krümmer 10 nach unten abgeführt werden. In diesem Falle kann das Gut, das nicht fluidisiert werden
soll, entweder zu einer anderen Verwendungsstelle abgeführt oder auch abgesaugt werden. Es kann
aber auch an den Krümmer 10 eine weitere Vorrichtung zum Fluidisieren, wie sie in F i g. 1 dargestellt
ist, angeschlossen werden, die jedoch eine andere Förderrichtung aufweist.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Austragen und Fördern von fluidisierbarem Gut aus dem Auslaufstutzen
von Behältern mittels eines durch eine schrägliegende, gasdurchlässige Platte einströmenden
Druckgases, bei der sich an der tiefsten Stelle der
ίο gasdurchlässigen Platte der Ausblasestutzen anschließt,
der in eine horizontale Richtung übergeht und in den horizontalen Bereich ein Druckgasstutzen
für das Fördergas mündet, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaufstutzen
(2) als entgegen der Ausblaserichtung gebogener Krümmer ausgebildet ist, in dem die gasdurchlässige
Platte (3) rechtwinklig zu den Krümmerwänden verläuft und in dieser Richtung der Ausblasestutzen
(4) abgeht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Krümmer (Auslaufstutzen
2) handelsübliche Rohrbogen dienen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den Krümmer
(Auslaufstutzen 2) unterhalb der gasdurchlässigen Platte (3) ein weiterer Krümmer (10) mit
entgegengesetzter Krümmung anschließt und zum Durchfließen von Fördergut die gasdurchlässige
Platte schwenkbar gelagert und ausschaltbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Krümmern
(2,10) angeordnete schwenkbare gasdurchlässige Platte (3) eine hohle Schwenkachse (8) mit Austrittsöffnungen
zum Zuführen und Verteilen des Druckgases und unter sich einen Hohlraum (9) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1293679B true DE1293679B (de) | 1969-04-24 |
Family
ID=613070
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1293679D Pending DE1293679B (de) | Vorrichtung zum Austragen und Fördern von fluidisierbarem Gut aus dem Auslaufstutzen von Behältern mittels eines durch eine schrägliegende, gasdurchlässige Platte einströmenden Druckgases |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1293679B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9408944U1 (de) * | 1994-06-01 | 1994-09-08 | OLREN Instrumente Erich Leibinger, 78603 Renquishausen | Sandaufwirbelungsvorrichtung für Sandstrahlgeräte |
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- DE DENDAT1293679D patent/DE1293679B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9408944U1 (de) * | 1994-06-01 | 1994-09-08 | OLREN Instrumente Erich Leibinger, 78603 Renquishausen | Sandaufwirbelungsvorrichtung für Sandstrahlgeräte |
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