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DE1293669B - - Google Patents

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Publication number
DE1293669B
DE1293669B DENDAT1293669D DE1293669DA DE1293669B DE 1293669 B DE1293669 B DE 1293669B DE NDAT1293669 D DENDAT1293669 D DE NDAT1293669D DE 1293669D A DE1293669D A DE 1293669DA DE 1293669 B DE1293669 B DE 1293669B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
pipe section
branch pipe
mold
main
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1293669D
Other languages
English (en)
Other versions
DE1293669U (de
Publication date
Publication of DE1293669B publication Critical patent/DE1293669B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/70Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by building-up from preformed elements
    • B28B21/74Producing pipe bends, sockets, sleeves; Moulds therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und daß die Kerne starr, ausgebildet sind und jeweils in
eine Vorrichtung zum Herstellen von Rohrabzweigen einem die Muffen ausbildenden, in der Form fixier-
aus keramischer Masse. ten Ringkörper verschiebbar angeordnet sind und
Beim Herstellen von Rohrabzweigen aus kera- daß der Kern für das Abzweigrohrstück in einem mischer Masse in üblicher Weise müssen die Haupt- 5 der Rohrwandstärke entsprechenden Abstand seiner und Abzweigrohrstücke der Abzweige gesondert in Stirnfläche vom gegenüberliegenden Wandungsteil der Schneckenpresse vorgefertigt und vorgetrocknet des Kerns für das Hauptrohrstück anhaltbar ist.
werden. Dann werden mittels Schablonen die Haupt- Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind rohrstücke an der Ansatzstelle des Abzweigrohr- Gegenstand der Ansprüche 2 bis 5 und 7.
Stücks ausgeschnitten und die Abzweigrohrstücke io Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele zur Erpassend zugeschnitten. Schließlich werden Haupt- läuterung der Erfindung, und zwar in
rohrstück und Abz'weigrohrstück miteinander vor- . Fig. 1 einen Schnitt durch eine Vorrichtung zur bunden, was man auch als Angarnieren des Ab- Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
zweigrohrstücks an das Hauptrohrstück bezeichnet. F i g. 2 einen Schnitt durch einen mit der Form
Das Pressen und Zuschneiden der einzelnen Rohr- 15 nach F i g. 1 hergestellten Rohrabzweig,
stücke kann noch von Hilfskräften ausgeführt wer- F i g. 3 einen Schnitt durch den Rohrabzweig nach
den, nicht dagegen das Garnieren, für das gelernte F i g. 2 in einer senkrecht zur Schnittebene nach
Former oder wenigstens gut angelernte Kräfte er- dieser Figur stehenden Schnittebene nach einem
forderlich sind. Trotzdem bleibt das Garnieren ein weiteren Arbeitsschritt und
recht unsicheres Arbeitsverfahren, weil dieser Ar- 20 F i g. 4 einen Schnitt durch eine abgeänderte Aus-
beitsgang praktisch nicht zu kontrollieren ist. Be- führungsform einer Vorrichtung zur Durchführung
sonders unangenehm äußert sich dies darin, daß des erfindungsge,mäßen Verfahrens unter Weglassung
Undichtigkeiten oder Risse frühestens nach dem der Außenform;
Trocknen und Brennen, häufig jedoch erst bei der In F i g. 1 bezeichnet 1 die teilbare, vorzugsweise
Wasserdruckprobe festgestellt werden können. 25 zweiteilig ausgebildete Außenform einer Vorrichtung
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und zur Durchführung des erfindungsgemäßen Vereine Vorrichtung zu schaffen, die das Garnieren hin- fahrens. Auf diese Außenform ist der Zylinder 2 fällig macht, so daß man nicht nur auf den Einsatz einer Presse aufgesetzt, aus welchem die eingefüllte, gelernter Former oder gut angelernter Kräfte ver- zu formende keramische ; Masse mit Hilfe eines ziehten kann, sondern auch einen Rohrabzweig er- 30 Kolbens 3 ausgepreßt werden; soll. Die Innenform hält, der die bei garnierten Rohrabzweigen immer wird gebildet durch den Kern 4 für das Hauptrohrmöglichen Undichtigkeiten praktisch nicht mehr auf- stück, den Ringkörper 5, den Kern 6 für das Abweist. .... ..,■■ , · ;: . zweigrohrstück und den Ringkörper 7. Der Abschluß
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch an der Einsatzstelle der Kerne erfolgt durch Deckgelöst, daß die Masse in die Hohlräume einer teil- 35 platten 8 und 9, die eine entsprechende kreisförmige baren Form zwischen der äußeren Formwandung Aussparung zur Aufnahme der Kerne und der Ring- und abziehbaren, während des Preßvorganges fest- körper aufweisen. Die Deckplatte 8 ist außerdem stehenden und sich durch die Form erstreckenden mit Austrittsöffnungen 10 versehen, durch welche Kernen gepreßt wird. überschüssiges keramisches Material austreten kann.
Gemäß der deutschen Patentschrift 510 789 wer- 40 Die in den Zylinder 2 eingefüllte plastische keraden zwar auch Rohre in einer Form durch Pressen mische Masse wird mit Hilfe des Kolbens 3 in den hergestellt, jedoch wird mit einer Art Topfpresse Zwischenraum zwischen der Außenform 1 und den mit einem sich während des Preß Vorganges drehen- Kernen 4, 6 bzw. den Ringkörpern 5, 7 verdrängt, den Verdrängungskern gearbeitet, und bei den er- Der Kern 6 für das Abzweigrohrstück sitzt dabei wähnten Abzweigrohren handelt es sich nicht um 45 nicht unmittelbar auf dem Kern 4 für das Hauptrohr-Rohrabzweige im üblichen Sinn, sondern um Haken- stück auf, so daß das Hauptrohrstück praktisch vollrohre und Lochrohre für Drainage-Systeme. wandig gepreßt wird. Wenn der Kolben seine End-Die britische Patentschrift 340 494 lehrt ein Ver- stellung erreicht hat, beginnt sofort die Entformung, fahren, bei dem nicht, wie nach der Erfindung, die wobei zuerst die Kerne, dann die Ringkörper und Masse in die feststehende, aus Außenform und 5° schließlich die Deckplatten entfernt werden. Bei Kernen bestehende Form eingepreßt wird, sondern dieser Reihenfolge des Abziehens stützen die noch bei dem eine Außenform mit der Masse über den verbleibenden Teile den Formkörper innerhalb der Kern sozusagen hinweggeschoben wird. Zur Her- Außenform 1 so ab, daß eine Deformierung desstellung von Abzweigen, erscheint ein solches Vorr . ■ selben beim- Abziehen der einzelnen Innenformteile gehen ungeeignet. 55 verhindert wird.
Die deutsche Auslegeschrift 1014 479 zeigt die Nach dem Ziehen der Kerne und Ringkörper wird
Herstellung von Abzweigen üblicher Art. Es wer- die Form geöffnet. Vom geformten Rohrabzweig
den hier auch Kerne verwendet. Jedoch handelt es wird längs der Linien der unmittelbar unter dem
sich hier um einen anders zu verarbeitenden Werk- Kolben 3 gelegene Teil abgetrennt. Es entsteht so-
stoff, nämlich Asbestzement, wobei mit der Angabe 60 mit ein Rohrabzweig mit einer Trennwand, die mit
»oder anderem formbarem Material« keramische 13 bezeichnet ist. Diese Trennwand 13 wird ringsum
Massen nicht gemeint sein können. bei 14 (F i g. 2) angeritzt und, wie aus F i g. 3 ersicht-
Eine Vorrichtung zur Durchführung des Ver- lieh, bei 15 ausgeschnitten, so daß nur eine steg-
fahrens gemäß der Erfindung besteht aus einer teil- förmige Brennstütze 16 verbleibt. Nach dem Brennen
baren Form und in dieser angeordneten, Haupt- und 65 des Rohrabzweiges läßt sich diese Brennstütze 16 Abzweigrohrstück ausbildenden, abziehbaren Kernen wegen der bei 14 geschaffenen Sollbruchstelle ohne
und ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, Schwierigkeiten entfernen. Wird keine Brennstütze
daß die Form mit einer Presse in Verbindung steht, benötigt, so kann man nach dem Pressen die ge-
samte Trennwand 13 mit Hilfe des Kerns 6 herausdrücken.
Eine andere Möglichkeit zur Herstellung eines Abzweiges nach dem erfindungsgemäßen Verfahren zeigt F i g. 4. Bei dieser Ausführungsform ist der Kern 4 für das Hauptrohrstück so ausgespart, daß die vom Einsteckende des Rohrabzweiges her eingepreßte plastische keramische Masse in diese Ausnehmung zwischen dem Kern 4 für das Hauptrohrstück und dem Kern 6 für das Abzweigrohrstück hineinfließt und damit ein Überbrückungssteg entsteht, der beim Ziehen des Kerns 4 für das Hauptrohrstück unmittelbar abgeschert wird. In diesem Fall fließt die plastische keramische Masse für das Hauptrohrstück praktisch ungeteilt und nur umgelenkt bis zur Muffe des Hauptrohrstückes, wodurch günstigere Fließverhältnisse geschaffen werden.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen von Rohrabzweigen aus keramischer Masse, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse in die Hohlräume einer teilbaren Form zwischen der äußeren Formwandung und abziehbaren, während des Preßvorganges feststehenden und sich durch die Form erstreckenden Kernen gepreßt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (6) für das Abzweigrohrstück (12) um die Rohrwandstärke gegenüber dem Kern (4) für das Hauptrohrstück (11) zurückgesetzt wird, so daß beim Einpressen der Masse eine Trennwand (13) gebildet wird (Fig.l).
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die stehenbleibende Trennwand (13) vor dem Brennen angeritzt wird (Fig. 2).
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (13) durch Vordrücken des Kerns (6) für das Abzweigrohrstück (12) bis zum Kern (4) für das Hauptrohrstück (11) beseitigt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Aussparung des Kerns (4) für das Hauptrohrstück (11) im Bereich der Einmündung des Abzweigrohrstücks (12) ein Überbrückungssteg (17) mitgepreßt wird, der beim Ziehen des Kerns (4) abgeschert und herausgezogen wird (F i g. 4).
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bestehend aus einer teilbaren Form und in dieser angeordneten, Haupt- und Abzweigrohrstück ausbildenden abziehbaren Kernen, dadurch gekennzeichnet, daß die Form mit einer Presse in Verbindung steht, daß die Kerne starr ausgebildet sind und jeweils in einem die Muffen ausbildenden, in der Form fixierten Ringkörper (5, 7) verschiebbar angeordnet sind und daß der Kern (6) für das Abzweigrohrstück (12) in einem der Rohrwandstärke entsprechenden Abstand seiner Stirnfläche vom gegenüberliegenden Wandungsteil des Kerns (4) für das Hauptrohrstück (11) anhaltbar ist (F i g. 1).
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (4) für das Hauptrohrstück (11) gegenüber der Stirnfläche des Kerns (6) für das Abzweigrohrstück (12) eine in ihrer Tiefe etwa der Rohrwandstärke entsprechende, zur Bildung des Überbrückungsstegs (17) dienende Aussparung aufweist (F i g. 4).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1293669D Pending DE1293669B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1293669B true DE1293669B (de) 1969-04-01

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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DE (1) DE1293669B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1683839B1 (de) * 1967-11-25 1971-01-21 Franz Hoff Verfahren zum Herstellen von Abzweigrohren aus Ton od.dgl. und Vorrichtung zum Durchfuehren des Verfahrens
DE1584444B1 (de) * 1967-03-13 1971-03-25 F Keramikmaschinen Mbh & Co Kg Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Rohrabzweigstuecken aus keramischer Masse

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1584444B1 (de) * 1967-03-13 1971-03-25 F Keramikmaschinen Mbh & Co Kg Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Rohrabzweigstuecken aus keramischer Masse
DE1683839B1 (de) * 1967-11-25 1971-01-21 Franz Hoff Verfahren zum Herstellen von Abzweigrohren aus Ton od.dgl. und Vorrichtung zum Durchfuehren des Verfahrens

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