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DE1293544B - Fliehkraftstaubabscheider der Multizyklonbauweise - Google Patents

Fliehkraftstaubabscheider der Multizyklonbauweise

Info

Publication number
DE1293544B
DE1293544B DEM61974A DEM0061974A DE1293544B DE 1293544 B DE1293544 B DE 1293544B DE M61974 A DEM61974 A DE M61974A DE M0061974 A DEM0061974 A DE M0061974A DE 1293544 B DE1293544 B DE 1293544B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clean gas
dust
cyclone
cyclones
outflow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM61974A
Other languages
English (en)
Inventor
Schindling Josef
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metallgesellschaft AG filed Critical Metallgesellschaft AG
Priority to DEM61974A priority Critical patent/DE1293544B/de
Priority to US475136A priority patent/US3350852A/en
Publication of DE1293544B publication Critical patent/DE1293544B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C5/00Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
    • B04C5/24Multiple arrangement thereof
    • B04C5/28Multiple arrangement thereof for parallel flow

Landscapes

  • Cyclones (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description

Es ist bekannt, die Abscheidezyklone von Fliehkraftstaubabscheidern der Multizyklonbauweise auf schräg geneigten Staubsammelrohren reihenweise anzuordnen, wie es beispielsweise die deutsche Patentschrift 849 507 zeigt. Ferner ist es nach der USA.-Patentschrift 3 074 219 bekannt, bei den auf schräg geneigten Staubsammelschächten aufgereihten Abscheidezyklonen die Reingasrohre mit abgewinkelten Austrittsstutzen zu versehen, die so weit verlängert sind, daß sie das gereinigte Gas durch die zwischen den Staubsammelschächten vorhandenen Zwischenräume zum hinter den Staubsammelschächten liegenden Reingassammelraum abführen.
Ziel der Erfindung ist eine Verbesserung bzw. eine Vereinfachung des Aufbaues eines Fliehkraftstaubabscheiders nach dem oben geschilderten Stand der Technik. An Stelle der dort vorgesehenen einzelnen Verlängerungskanäle der abgewinkelten Reingasrohrstutzen sind bei der neuen Konstruktion gemäß der Erfindung die Reingassammelkanäle so ausgestaltet, daß sich der Reingasraum nach der Rohgasseite hin zwischen die Zyklonreihen erstreckt.
Die Erfindung betrifft einen Fliehkraftstaubabscheider der Multizyklonbauweise mit nebeneinanderliegender, durch eine Trennwand abgeteilter Staubgas- und Reingaskammer und horizontaler Zu- und Abführung des Gasstroms, bei dem die mit je einem Leitschaufelkranz zur Erzeugung der Drallströmungen ausgestatteten Zyklone innerhalb der Staubgaskammer in Doppelreihen schräg übereinander gestaffelt auf entsprechend geneigten Staubsammelschächten angeordnet sind und die oben mit Deckeln verschlossenen Reingasrohre der Zyklone seitliche Ausströmstutzen aufweisen, die in zwischen den Zyklondoppelreihen vorgesehene Reingassammelkanäle münden, wobei erfindungsgemäß die Reingassammelkanäle durch eine mäanderförmige Gestaltung der Trennwand gebildete, zwischen benachbarten Zyklondoppelreihen in die Staubgaskammer vorspringende Nischen der Reingaskammer sind, deren vertikale Seitenwände, an die die Ausströmstutzen der Reingasrohre angeschlossen sind, zugleich Verlängerungen der seitlichen Wandungen der Staubsammelschächte bilden.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung bestehen darin, daß die Deckel der Reingasrohre abnehmbar aufgesetzt sind und durch ihr Eigengewicht die Dichtungseinlage gasdicht andrücken sowie daß die seitlichen Ausströmstutzen in bekannter Weise an die Reingasrohre der Zyklone tangential angesetzt und in der Ausströmrichtung diffusorartig erweitert sind.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Ausströmstutzen mit ihrem Mündungsfiansch und einer Asbestpackung in an den Seitenwänden der Nischen angeordnete Halteschienen von oben eingeschoben und mittels keilförmiger Einsteckdorne festgeklemmt.
Der erfindungsgemäß ausgebildete Fliehkraftstaubabscheider weist gegenüber den bekannten Entstaubern der Multizyklonbauweise eine Reihe von Vorteilen auf. Infolge der kurzen Austrittsstutzen an den Reingasrohren werden lästige Staubablagerungen vermieden, und weil die Anordnung von Verlängerungskanälen für die einzelnen Ausströmstutzen durch die nischenartigen Erweiterungen des Reingasraumes entfällt, werden die Fertigungskosten verringert. Die Seitenwände der vorspringenden Reingaskammernischen ergeben zusammen mit den Staubsammelschächten eine stabile Abstützung der Abscheidezyklone.
Die Abscheidezyklone lassen sich einzeln von oben kontrollieren, und die durch zum Ansetzen neigenden Stäube verursachten Verschmutzungen können auf einfache Weise, z. B. mit gezieltem Wasserstrahl, völlig beseitigt werden. Durch die erfindungsgemäße Befestigungsweise der Ausströmstutzen der Reingasrohre an den Seitenwänden der Reingaskammernischen ist ein leichter Ein- und Ausbau dieser Teile zum Zwecke des Reinigens durch Herausziehen nach oben gewährleistet, ohne daß dabei Schraubverbindungen gelöst werden müssen oder die in die Mündungsflansche der Ausströmstutzen eingelegten Asbestpackungen neu gestopft zu werden brauchen. Hierdurch wird auch das schnelle Auswechseln verschlissener Teile ermöglicht.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich besonders gut zur Vor- oder Nachschaltung bei elektrostatischen Horizontalabscheidern.
An Hand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Die Fig. 1 bis 3 zeigen schematisch eine Vorrichtung gemäß der Erfindung.
F i g. 1 stellt einen Längsschnitt nach der Linie I-I der F i g. 2 dar,
Fig.2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 und
F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der
F i g. 4 und 5 zeigen vergrößert die erfindungsgemäße Art und Weise der Verbindung der Reingasrohre mit den Reingaskammernischen, und zwar im Schnitt nach den Linien IV-IV und V-V der F i g. 1 sowie zugleich nach den entsprechenden Schnittebenen IV-IV der F i g. 5 und V-V der F i g. 4.
Mit 1 ist die Staubgaskammer und mit 2 die Reingaskammer des MultiZyklons bezeichnet. Die Zyklone 3 mit den Reingasrohren 4 sind gestaffelt schräg übereinander angeordnet, und ihre Staubauslässe münden in den für jede Zyklondoppelreihe gemeinsamen Staubsammelschacht 5. Gemäß der Erfindung sind durch mäanderförmige Gestaltung der Kammertrennwand 6 zwischen und neben den Zyklondoppelreihen nach der Rohgasseite hin vorspringende Nischen 2' der Reingaskammer 2 gebildet, deren vertikale Seitenwände 6' zugleich Verlängerungen der seitlichen Wandungen der Staubsammelschächte 5 bilden, wie besonders aus den Fig.2 und 3 gut ersichtlich ist.
Auf die Reingasrohre 4 der Zyklone sind Deckel 12 abnehmbar aufgesetzt, die durch ihr Eigengewicht die Dichtungseinlagen 13 gasdicht andrücken (s. F ig. 4).
Die seitlich an den Reingasrohren 4 tangential in Drehrichtung der noch vorhandenen Rotationsströmung angesetzten Ausströmstutzen 7 sind an die Seitenwände 6' der Reingaskammernischen 2' angeschlossen und sind diffusorartig erweitert, um den Druckverlust der Zyklone zu verringern. Die Drehrichtung der Gase in den Zyklonen ist reihenweise gegenläufig, wodurch eine gute Einführung der Reingasteilströme in die Nischen 2' erreicht wird.
Die Ausströmstutzen 7 der Reingasrohre 4 sind an ihrem Ende mit einem Mündungsflansch 8 versehen, in den eine Asbestpackung 9 eingelegt ist. Dieser Flansch mit dem Dichtungsbett wird in zwei an den Seitenwänden der Reingaskammern befestigten
Halteschienen 10 von oben eingeschoben und durch keilförmige Einsteckdorne 11 an die Seitenwände angepreßt, wodurch die Abdichtung erfolgt. Diese leicht lösbare Steckverbindung ist in F i g. 4 und 5 veranschaulicht.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Fliehkraftstaubabscheider der Multizyklonbauweise mit nebeneinanderliegender, durch eine Trennwand abgeteilter Staubgas- und Reingaskammer und horizontaler Zu- und Abführung des Gasstroms, bei dem die mit je einem Leitschaufelkranz zur Erzeugung der Drallströmungen ausgestatteten Zyklone innerhalb der Staubgaskammer in Doppelreihen schräg übereinander gestaffeit auf entsprechend geneigten Staubsammelschächten angeordnet sind und die oben mit Deckeln verschlossenen Reingasrohre der Zyklone seitliche Ausströmstutzen aufweisen, die in zwischen den Zyklondoppelreihen vorgesehene ao Reingassammelkanäle münden, dadurch gekennzeichnet, daß die Reingassammelkanäle durch eine mäanderförmige Gestaltung der Trennwand (6) gebildete, zwischen benachbarten Zyklondoppelreihen in die Staubgaskammer (1) vorspringende Nischen (2') der Reingaskammer (2) sind, deren vertikale Seitenwände (6'), an die die Ausströmstutzen (7) der Reingasrohre (4) angeschlossen sind, zugleich Verlängerungen der seitlichen Wandungen der Staubsammelschächte (5) bilden.
2. Fliehkraftstaubabscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel (12) der Reingasrohre (4) abnehmbar aufgesetzt sind und durch ihr Eigengewicht die Dichtungseinlage (13) gasdicht andrücken.
3. Fliehkraftstaubabscheider nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Ausströmstutzen (7) in bekannter Weise an die Reingasrohre (4) der Zyklone (3) tangential angesetzt und in der Ausströmrichtung diffusorartig erweitert sind.
4. Fliehkraftstaubabscheider nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausströmstutzen (7) mit ihrem Mündungsflansch (8) und einer Asbestpackung (9) in an den Seitenwänden (6') der Nischen (2') angeordnete Halteschienen (10) von oben eingeschoben und mittels keilförmiger Einsteckdorne (11) festgeklemmt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM61974A 1964-08-04 1964-08-04 Fliehkraftstaubabscheider der Multizyklonbauweise Pending DE1293544B (de)

Priority Applications (2)

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DEM61974A DE1293544B (de) 1964-08-04 1964-08-04 Fliehkraftstaubabscheider der Multizyklonbauweise
US475136A US3350852A (en) 1964-08-04 1965-07-27 Multi-cell centrifugal dust separator

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM61974A DE1293544B (de) 1964-08-04 1964-08-04 Fliehkraftstaubabscheider der Multizyklonbauweise

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1293544B true DE1293544B (de) 1969-04-24

Family

ID=7310308

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM61974A Pending DE1293544B (de) 1964-08-04 1964-08-04 Fliehkraftstaubabscheider der Multizyklonbauweise

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US (1) US3350852A (de)
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Also Published As

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