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DE1293129B - Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Suspensionen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Suspensionen

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Publication number
DE1293129B
DE1293129B DEB56723A DEB0056723A DE1293129B DE 1293129 B DE1293129 B DE 1293129B DE B56723 A DEB56723 A DE B56723A DE B0056723 A DEB0056723 A DE B0056723A DE 1293129 B DE1293129 B DE 1293129B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
hydrocyclone
stage
cleaning stage
hydrocyclones
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB56723A
Other languages
English (en)
Inventor
Woodruff Maurice D
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bauer Brothers Co
Original Assignee
Bauer Brothers Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bauer Brothers Co filed Critical Bauer Brothers Co
Publication of DE1293129B publication Critical patent/DE1293129B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/18Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor with the aid of centrifugal force
    • D21D5/24Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor with the aid of centrifugal force in cyclones

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cyclones (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein. Verfahren und eine Vorrichtung zur Reinigung von Suspensionen von unerwünschten Feststoffen unter Verwendung von Hydrozyklonen in einer ersten Reinigungsstufe und einer zweiten Reinigungsstufe unter Anwendung eines großen Unterdruckes.
  • Es kommt häufig vor, daß insbesondere in Hydrozyklonen zu reinigende Suspensionen Feststoffteilchen oder einen Verschleiß erzeugende Teilchen mit sich führen. Häufig werden mehrere Hydrozyklone in verschiedenen Reinigungsstufen hintereinandergeschaltet, und der von der ersten Reinigungsstufe abgeschiedene Materialanteil wird über Pumpen einer zweiten Stufe und gegebenenfalls wird der von der zweiten Stufe abgeschiedene Materialanteil wiederum über Pumpen einer dritten Stufe zugeführt. Wenn die Suspension abrasive Teilchen enthält, so wird die Konzentration dieser Teilchen von Stufe zu Stufe erhöht, und demzufolge werden von Stufe zu Stufe nicht nur die Pumpen und Leitungen, sondern auch die Hydrozyklone in höherem Maß angegriffen, und es kommt zu schweren Beschädigungen, so daß man häufig nicht in wirtschaftlicher Weise mehrstufig arbeiten kann.
  • Es ist bereits ein Verfahren zum kontinuierlichen Entgasen und Reinigen von in Flüssigkeit aufgeschwemmter Papiermasse bekannt, bei welchem die Masse in einen Vakuumbehälter gesprüht wird, in welchem der Flüssigkeitsstand konstant gehalten wird und aus welchem die Masse dem Vorratsbehälter oder Stoffauflauf der Papiermaschine zugeführt wird. Es ist hier eine primäre Reinigungsstufe vorgesehen, und die in dieser Stufe ausgeschiedene Fraktion wird zu einem Becken geleitet, und hierbei wird das aus diesem Becken überströmende Material als sauberer Materialbestandteil verwendet, der zu einer Weiterverarbeitungsstelle geführt wird. Sand und andere Schmutzteilchen, beispielsweise Siebteilchen od. dgl., sammeln sich in diesem Material an, welches ausgeschieden wird, und dieses Material wird abgezapft und einem Zyklon für eine weitere Abscheidung zugeführt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, mit welchen höhere Materialausbeuten erzielbar sind, wobei die durch Verunreinigungen hervorgerufenen Verschleißerscheinungen auf ein Minimum herabgesetzt werden sollen.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das von der primären Reinigungsstufe ausgeschiedene Behandlungsgut einer hydrozyklopischen Zwischenbehandlung mit geringem Druckabfall und höheren Strömungsraten als in der primären Reinigungsstufe ausgesetzt wird. Hierdurch ist es in sicherer Weise möglich, die schädlichen Materialien zu sammeln, so daß in weiteren Reinigungsstufen ohne Gefahr eines allzu großen Verschleißes gearbeitet werden kann.
  • In vorteilhafter Weise kann das von der hydrozyklopischen Zwischenbehandlung ausgeschiedene Behandlungsgut verdünnt werden, ehe dieses einer zweiten Reinigungsstufe zugeführt wird. Das von der zweiten Reinigungsstufe ausgeschiedene Behandlungsgut kann einer Feinmühle zugeführt werden, und das von dieser Feinmühle abgegebene Material kann erneut der primären Reinigungsstufe zugeführt werden.
  • Mit besonderem Vorteil kann eine erste Station oder Reinigungsstufe mit Hydrozyklonen vorgesehen sein und eine zweite Stufe mit Hydrozyklonen, wobei eine evakuierte Leitung 28 großen Querschnitts von der ersten Hydrozyklonstufe zu einem während des Betriebs unter Unterdruck gehaltenen Hydrozyklon 10 führt, der zwischen der ersten und der zweiten Stufe angeordnet ist, wobei die Leitung 28 mit einer vom Kopfende des Hydrozyklons 10 abzweigenden Vakuumleitung 45 verbunden ist, und in einen tangentialen Einlaß unterhalb des Betriebsflüssigkeitsspiegels im Hydrozyklon 10 mündet und daß das offene Ende 22 eines überströmstutzens ebenfalls unterhalb des Betriebsflüssigkeitsspiegels liegt.
  • Dabei kann es besonders vorteilhaft sein, ein Regelsystem zur Konstanthaltung des Flüssigkeitsspiegels im Hydrozyklon vorzusehen.
  • Die Erfindung soll unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung erläutert werden. Es zeigt F i g.1 eine teilweise schematische Ansicht eines erfindungsgemäß zusätzlich verwendeten Hydrozyklons, F i g. 2 eine Draufsicht auf den Hydrozyklon und F i g. 3 ein Schema zur Veranschaulichung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Das Hydrozyklon 10 weist einen breiten Gehäuseteil 11 und einen konischen Abschnitt 12, der in ein Scheitelende 13 ausläuft, an dem ein Paßstück 14 befestigt ist, mittels welchem der Hydrozyklon 10 mit dem Sammelbehälter 15 in Verbindung steht, auf. An diesem sind an gegenüberliegenden Enden Anschlußventile 16 und 17 vorgesehen. Das breite Ende des Hydrozyklons 10 ist durch einen Deckel 18 verschlossen. Das Innere des Hydrozyklons 10 enthält ein Flüssigkeitsmenge, deren Spiegel innerhalb des breiten zylindrischen Endteiles, z. B. auf einer mit 19 bezeichneten Höhe, liegt. An dem zylindrischen Endteil der Vorrichtung ist eine Eintrittsleitung 21 montiert, die an einer Stelle unterhalb des Flüssigkeitsspiegels 19 tangential in das Innere des Hydrozyklons 10 mündet. Die eingeführte flüssige Suspension erzeugt daher eine Wirbelbewegung und dadurch eine Trennung der mitgeführten Feststoffe, die sich zum Umfang des kegeligen Abschnittes 12 bewegen und nach unten gedrängt werden, so daß sie durch die Auslaßöffnung 13 am schmalen Ende aus der Vorrichtung austreten. Der brauchbare Anteil andererseits bewegt sich gegen die Längsachse der Vorrichtung und wandert in der entgegengesetzten Richtung gegen das Ende des breiten zylindrischen Teiles der Vorrichtung. Hier gelangt er in das offene Ende 22 eines überströmstutzens, der ein offenes inneres Ende hat, das dem geschlossenen breiten Ende der Vorrichtung zugewendet ist und unterhalb der Standhöhe 19 der Flüssigkeit endet, während sich der Stutzen in der anderen Richtung in den kegeligen Abschnitt 12 der Vorrichtung und durch diesen nach außen erstreckt. In einem Fall ist der Stutzen 22 gegen die Wand des Abschnittes 12 derart geneigt dargestellt, daß er eine seitliche nach außerhalb der Vorrichtung vorspringende Leitung 23 bildet. Im anderen dargestellten Fall bildet der Stutzen 22 das eine Ende eines Rohres oder einer Leitung 24, das bzw. die durch den kegeligen Abschnitt 12 in der Längsrichtung hindurchgeht und durch das offene schmale Ende 13, das Paßstück 14 und den Behälter 15 geführt ist. Im Fall, daß die Leitung 24 verwendet wird, ist der brauchbare Anteil gezwungen, sich zur Außenfläche dieser Leitung zu bewegen, bewegt sich dann entlang dieser Außenfläche aufwärts und gegen das offene Ende des Stutzens 22 zu, in das er eintritt und in dem er seine Bewegungsrichtung umkehrt, so daß er innerhalb der Leitung 24 zum schmalen Ende 13 und nach außerhalb der Vorrichtung gelangt.
  • Durch eine Leitung 25 ist das Innere des breiten zylindrischen Teiles 11 evakuierbar, indem an der Vakuumbehälter- und Trenneinrichtung über die Leitung 25 eine Einrichtung zum Erzeugen eines Vakuums angeschlossen ist.
  • Luftblasen, die zur Oberfläche der im Hydrozyklon 10 enthaltenen Flüssigkeit steigen, werden dementsprechend abgesaugt, und dies unterstützt die Beseitigung von Luft aus der flüssigen Suspension. Im Zusammenhang mit dem Einlassen des zu behandelnden Gutes in den Hydrozyklon 10 ist zu erwähnen, daß die Anordnung der Einlaßleitung 21 so getroffen ist, daß innerhalb des Hydrozyklons 10 eine Wirbelbewegung erzeugt wird, die zur Folge hat, daß der mittlere Teil des Flüssigkeitsspiegels 19 in dem Maße des Zustromes in den mittig angeordneten Stutzen gesenkt wird. Der brauchbare Anteil, der entlang des Rohres 24 in der inneren von zwei im Mantel auftretenden Spiralen nach oben wandert, wird durch diese Wirbelbewegung beim Erreichen der offenen Mündung des Stutzens in diesen hineingezogen.
  • F i g. 3 zeigt schematisch die Behandlung von Holzpulpe. Ein Hydrozyklon 10 ist bei diesem System zwischen Hydrozyklonen einer ersten Stufe 26 und einer zweiten Stufe 27 angeordnet und nimmt die in der ersten Stufe 26 ausgeschiedenen Stoffe über eine Sammelleitung 28 auf und liefert die abgetrennten nutzbaren Stoffe der zweiten Stufe 27 zu. Bei dem dargestellten System führt ein Frischwasserbehälter 29 dem System Flüssigkeit über eine Leitung 31 zu. über eine Leitung 32 wird dem System Fasergut zugeführt und das Gut und das Frischwasser werden über eine Leitung 33, in der sich eine Pumpe 34 befindet, zu einer flüssigen Suspension gemischt. Diese Pumpe setzt die Suspension unter Druck und führt sie der ersten Reinigungsstufe zu, die aus einer Hydrozyklonbatterie 35 bestehen kann. Die Leitung 33 bildet eine gemeinsame Zuleitung für die Hydrozyklone 35. Das brauchbare Material verläßt die Hydrozyklone über Auslaßstutzen 36 und tritt in eine gemeinsame Leitung 37 ein. Die Leitung 37 führt zu einem Sammelbehälter 38, der Papiermaschinen 39 beliefert. Eine wahlweise verwendbare Leitung 41 führt zurück zur Leitung 33 für die flüssige Suspension, so daß von den Papiermaschinen nicht verarbeitete überschüssige Pulpe in das System zurückgeliefert werden kann. Die wahlweise Verwendung der Leitung 41 wird durch ein Ventil 42 in der Leitung 41 und ein Ventil 43 in der Leitung 37 ermöglicht.
  • Die ausgeschiedenen Stoffe, die aus dem unteren Ende der Hydrozyklone austreten, werden der Sammelleitung 28 über je eine Leitung 44 zugeführt. Diese Sammelleitung hat einen großen Durchmesser, der ein Aufnehmen der gesamten, von der ersten Reinigungsstufe gelieferten Menge in nur einem Teil des vollen Querschnittes gestattet, so daß ein oberer Teil des Querschnittes frei bleibt und eine Unterdruckkammer bildet. Die Sammelleitung 28 ist an ihrer Oberseite über eine Leitung 45 mit einer Unterdruckleitung des Hydrozyklons 10 verbunden. Dies hat zur Folge, daß die Sammelleitung 28 unter Unterdruck steht. Es besteht daher für die Luft keine Möglichkeit, durch das untere Ende der Hydrozyklone in diese einzudringen und in den brauchbaren Stoffteil zu gelangen. Die hohe Drehgeschwindigkeit in den Hydrozyklonen hat die Bildung eines von Flüssigkeit freien Raumes an der Achse des Hydrozyklons zur Folge, und Luft, die etwa in Luftblasen in der Flüssigkeit enthalten ist, wird in diesen flüssigkeitsfreien Raum oder diese Luftsäule gedrückt. Diese Luft-Säule erstreckt sich über die volle Länge des Hydrozyklons und steht mit der Sammelleitung 28 in Verbindung. Da in der Sammelleitung 28 ein Unterdruck herrscht, wird die Luft in diese hineingezogen und strömt durch die Leitung 45 ab. Die Sammelleitung 28 ist derart geneigt, daß sie ein freies Fließen zum Hydrozyklon 10 gestattet und ist wahlweise so angeordnet, daß jener Teil ihrer Länge, in den die Leitungen 44 münden, oberhalb des Flüssigkeitsspiegels 19 liegt oder daß mindestens ein Teil des Durchmessers derselben sich oberhalb dieses Flüssigkeitsspiegels befindet. Jenseits des Anschlusses an die Hydrozyklone 35 wünscht die Sammelleitung 28 über Rohrkrümmer 46 und 47 unterhalb der Flüssigkeitsspiegels in die Eintrittsleitung 21 des Hydrozyklons 10. Durch den gewählten Höhenunterschied des fallenden Abschnittes der Sammelleitung 28 erreicht die flüssige Suspension eine erhöhte Geschwindigkeit. Dementsprechend verursacht das Einströmen aus der Mündung der Eintrittsleitung 21 in den Hydrozyklon 10 in tangentialer Richtung eine Drehbewegung der Flüssigkeit. Scheuerfähige Materialien gelangen zum unteren Ende 13 und in die Sammelkammer 15. Wie bereits erwähnt, wird die Sammelkammer 15 durch öffnen der Ventile 16 und 17 in wiederkehrenden Zeitabschnitten durchgespült. Es ist eine Leitung 40 zum Zuführen von Verdünnungswasser zur Sammelleitung 28 vorgesehen, die sich von der Wasserleitung 31 zum linken Ende der Sammelleitung 28 hin erstreckt.
  • Die Verlängerung 24 des überströmstutzens 22 erstreckt sich durch die Kammer 15 und über diese hinaus nach außen. Der Stoff wird, aus dem Hydrozyklon durch die Axialleitung 24 oder durch die andere Leitung 23 austretend, in eine Leitung 48 geführt, die zur zweiten Reinigungsstation 27 führt. Die Leitung 48 wird über eine Zweigleitung 49 mit Nachfüllwasser aus der Wasserleitung 31 versorgt, welche mittels eines Ventils 51 absperrbar ist. Eine Pumpe 52 dient zum Zuführen der flüssigen Suspension unter Druck zur zweiten Station. Die Station 27 kann aus einer Hydrozyklonbatterie 53 bestehen, die in gleicher Weise wie die Hydrozyklone 35 einen brauchbaren Stoff am oberen Ende abgeben, der in eine Leitung 54 eintritt. Durch diese mittels eines Ventils 55 absperrbare Leitung wird der brauchbare Stoff in die Rückleitung 41 stromab vom Ventil 42 eingelassen und von dort in die Leitung 33 für die flüssige Suspension geleitet, mit der er zur ersten Station 26 zurückgeführt wird. Das in der zweiten Station 27 abgeschiedene Material gelangt in eine Leitung 56 und wird von dort in eine dritte Station 57 geleitet, die aus einem oder mehreren Hydrozyklonen 58 besteht. über eine Zweigleitung 59 der Zuleitung 31 wird der Leitung 56 Nachfüllwasser zugeliefert. Eine Pumpe 61 fördert die flüssige Suspension unter Druck zur Station 57. Der brauchbare Stoff aus der dritten Station wird in die Leitung 54 geleitet, während die abgeschiedenen Materialien in einen Behälter 62 gelangen, von wo sie mittels einer Pumpe 63 entnommen, durch eine Leitung 64 zu einer Feinmühle geleitet und eventuell zur Lieferleitung 32 für das Gut zurückgeführt werden. Der Wiedergewinn des abgeschiedenen Stoffes ist ein Vorteil des Verfahrens der dadurch ermöglicht wird, daß man einen zusätzlichen Hydrozyklon dazu verwendet, scheuerfähige Materialien zu beseitigen. Als Beispiel einer vorteilhaften Anwendung ist zu erwähnen, daß bei der Herstellung von Holzschliffpulpe die scheuerfähigen Körnchen des Schleifrades stumpf werden, abbröckeln und in die Pulpe gelangen. Die Pulpe wird mit einer Konsistenz gepumpt, bei der diese Körnchen in dem abgeschiedenen Anteil der ersten Reinigungsstation vorhanden sind und in die Pumpe der zweiten Station gelangen, wo sie einen Verschleiß hervorrufen, und dann in die Hydrozyklone der zweiten Station, wo sie wegen ihrer konzentrierteren Form in erhöhtem Maß Abnutzungserscheinungen hervorrufen. Wenn dies bei einer dritten Station wiederholt wird, gelangen die abgeschiedenen scheuerfähigen Materialien in die Pumpe und in die Hydrozyklone der dritten Station in noch konzentrierterer Form, und der Verschleiß tritt in noch höherem Maß auf. Außer den scheuerfähigen Körnchen tritt beim Betrieb solcher Systeme eine Verkrustung der Rohrleitungen auf, indem Metallteilchen und andere scheuerfähige Materialien gelegentlich in das System eintreten. Durch die Erfindung kann dieser Anteil an schweren Stoffen vollständig beseitigt werden. Dadurch wird die bisher in den Pumpen und Reinigungsstationen der zweiten und dritten Stufe auftretende massive Abnutzung vermieden.
  • Eine mittels eines Ventils absperrbare Leitung 65 gestattet die Zufuhr von zusätzlichem Wasser aus der Leitung 31 zur Lieferpumpe 63.
  • Der Spiegel 19 der im Hydrozyklon 10 enthaltenen Flüssigkeit wird mittels eines Regelsystems 66 im wesentlichen konstant gehalten, das über eine Verbindungsleitung 67 den im oberen Ende des Hydrozyklons 10 herrschenden Unterdruck und über eine Verbindungsleitung 68 den Flüssigkeitsdruck in dem Hydrozyklon abfühlt. Dieses System regelt die Einstellung des Ventils 51 über eine Einrichtung 69 und gestattet den Eintritt von mehr oder weniger Wasser in die Leitung 48, je nachdem, ob der Flüssigkeitsspiegel 19 fällt oder steigt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Reinigung von Suspensionen von unerwünschten Feststoffen unter Verwendung von Hydrozyklonen in einer ersten Reinigungsstufe und einer zweiten Reinigungsstufe unter Anwendung eines großen Unterdruckes, d a -durch gekennzeichnet, daß das von der primären Reinigungsstufe ausgeschiedene Behandlungsgut einer hydrozyklonischen Zwischenbehandlung mit geringerem Druckabfall und höheren Strömungsraten als in der primären Reinigungsstufe ausgesetzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das von der hydrozyklonischen Zwischenbehandlung ausgeschiedene Behandlungsgut verdünnt wird, ehe dieses der zweiten Reinigungsstufe zugeführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das von der zweiten Reinigungsstufe ausgeschiedene Behandlungsgut einer Feinmühle zugeführt wird und daß das von dieser Feinmühle abgegebene Material erneut der primären Reinigungsstufe zugeführt wird.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3 mit Hydrozyklonen in einer ersten Stufe und in einer zweiten Stufe, dadurch gekennzeichnet, daß eine evakuierbare Leitung (28) großen Querschnitts von der ersten Hydrozyklonstufe zu einem während des Betriebs unter Unterdruck gehaltenen Hydrozyklon (10) führt, der zwischen der ersten und der zweiten Stufe angeordnet ist, wobei die Leitung (28) mit einer vom Kopfende des Hydrozyklons (10) abzweigenden Vakuumleitung (45) verbunden ist und in einen tangentialen Einlaß unterhalb des Betriebsflüssigkeitsspiegels im Hydrozyklon (10) mündet und daß das offene Ende (22) eines überströmstutzens ebenfalls unterhalb des Betriebsflüssigkeitsspiegels liegt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein Regelsystem (66 bis 69) zur Konstanthaltung des Flüssigkeitsspiegels im Hydrozyklon (10).
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