DE1293195B - Magnetspeichereinrichtung fuer Videosignale - Google Patents
Magnetspeichereinrichtung fuer VideosignaleInfo
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Description
der Videosignale aufzeichenbar sind, die durch eine 15 Anordnung nach F i g. 6 erhalten werden,
der Lücke im Umschlingungswinkel entsprechende In den Fig. 1 und 2 sind die Band- sowie die
Signallücke voneinander getrennt sind. Zur Behebung Magnetkopfführung bekannter Magnetspeichereindieses
Mangels ist es bekannt, mehr als einen Signal- richtungen für Videosignale dargestellt. Innerhalb
kopf vorzusehen und diese derart versetzt arbeiten von mit ihrer äußeren Zylinderfläche die Magnetzu
lassen, daß jeweils Aufzeichnungen in weiteren 20 bänder 15 führenden Hohlzylindern 11 sind rotie-Bahnen
erfolgen, die zwar auch eine Signallücke auf- rende, durch eine Antriebsvorrichtung 12 angetriebene
weisen, die aber Aufzeichnungen enthalten, die den
Lücken der ersten Bahnen entsprechen, so daß sich
ein durchgehendes Videosignal durch entsprechende
Lücken der ersten Bahnen entsprechen, so daß sich
ein durchgehendes Videosignal durch entsprechende
Umschaltung erzielen läßt. Eine derartige Anordnung 25 11 aufteilenden Schlitz. In Folge der schräg bzw.
setzt aber nicht nur den Ausnutzungsfaktor der schraubenlinienförmig verlaufenden Umfassung der
Magnetbänder erheblich herab, es werden auch die Hohlzylinder 11 überstreichen die Magnetköpfe 14
elektrischen Schaltungen sowie deren Einstellungen auf den Magnetbändern 15 nebeneinander angeordunerwünscht
kompliziert. nete Bahnen, die unter der Bezeichnung ti, ti und i3
Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, eine 30 in Fig. 3 dargestellt sind und gegen die Längsrich-Magnetspeichereinrichtung
für Videosignale zu tung sowie die Transportrichtung des Bandes, angeschaffen, bei der trotz einfacher Aufzeichnung und deutet durch den Pfeil 18, geneigt verlaufen.
Vermeidung zusätzlicher Überlappungsbereiche auf Durch die Neigung werden Bahnlängen erhalten,
dem Speichermedium Videosignale abtastbar sind, welche die Breite des Bandes überschreiten und ausbei
denen Impulslücken und durch diese bedingte 35 reichend sind, jeweils die einem Feld eines Fernseh-Verzerrungen
in der Bildwiedergabe mit verhältnis- bildes entsprechenden Videosignale innerhalb einer
mäßig einfachen Mitteln behoben sind. der Bahnen unterzubringen. Während bei der Aus-
Erzielt wird dies gemäß der Erfindung, indem bei bildung nach F i g. 1 der Umschlingungswinkel 360°
Aufzeichnungen in Bahnen, die jeweils die Signale oder gar etwas mehr betragen kann, ist bei der Auseiner
Feldeinheit eines Bildes enthalten, zur Ab- 4° führung nach Fig. 2, bei der das Band vom Hohltastung
in an sich bekannter Weise zwei Magnet- zylinder durch Umlenkrollen 16,17 abgehoben wird,
köpfe verwendet werden, die gleiche Bahnen des die Umschlingung etwas geringer als 360°. In beiden
Magnetbandes mit einer angularen Versetzung über- Fällen jedoch ergeben sich bereits bei der Aufzeichstreichen, die ein Vielfaches der Erstreckung einer nung mittels eines Kopfes beim Übergang vom Band-Zeilenperiode
des Videosignals beträgt, und die 45 auslauf vom Hohlzylinder 11 auf den Bandeinlauf
Winkelerstreckung des Aufzeichnungen und/oder Aufzeichnungslücken, welche den stetigen Zug der
Abfühlungen nicht zugängigen Bereiches über- Videosignale unterbrechen und bei der Abfühlung
schreitet. Bei der Abfühlung gelangen die in einem Bildstörungen bewirken. Zur Minderung der BiIdder
Magnetköpfeinduzierten Signale zur Auswertung, fehler ist es bekannt, die Drehphase des Magnetwobei
deren dem aufzeichnungsfreien Bereiche ent- 50 kopfes so zu steuern, daß die jeweils in der Aufsprechende
Lücken durch Synchronisiersignale auf- zeichnung auftretenden Lücken der vertikalen Ausgefüllt
werden, die von den Zeilen-Synchronisier- tastperiode des Videosignals entsprechen. Wenn
impulsen der im zweiten Magnetkopf induzierten auch Ausfälle der eigentlichen Bildsignale so verSignale
abgeleitet werden. Bewährt hat es sich hier- mieden werden, so sind doch in der somit teilweise
bei, die von dem im zweiten Magnetkopf bei der 55 ausfallenden vertikalen Austastperiode Synchronisier-Abfühlung
induzierten versetzten Videosignale abge- und Steuersignale enthalten, deren Fehlen mindestens
Scheiben 13 vorgesehen, auf denen Magnetkopf e 14 angeordnet sind. Der rotierende Magnetkopf 14 faßt
mit seinen Polflächen durch einen den Hohlzylinder
leiteten Synchronisiersignale über ein Schaltglied zuzuführen, daß sie ausschließlich während des Passierens
der Aufzeichnungslücke des ersten Kopfes wirksam werden läßt.
Im einzelnen sind die Merkmale der Erfindung an Hand der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles
in Verbindung mit diesen und seine Funktion erläuternden Zeichnungen dargestellt. Es zeigen hierbei
Verzerrungen des zu übertragenden Bildes bewirken würden. Um derartige Verzerrungen zu vermeiden,
können Anordnungen nach F i g. 1 oder 2 mit weite-60 ren Magnetköpfen ausgestattet werden, die in getrennten
Bahnen oder Bahnabschnitten wirksam werden. Die zugehörigen Verstärkungs- und Schalteinrichtungen
werden durch die hierbei auftretenden Probleme verwickelt und kostspielig, und das als
Fig. 1 und 2 schematisch in perspektivischer Dar- 65 Speichermedium vorgesehene Magnetband läßt sich
stellung zwei bekannte Ausführungen von Abtast- nicht mehr voll, in einer Anzahl von Fällen sogar
bahnen magnetischer Speichereinrichtungen für nur noch mit halber Kapazität ausnutzen.
Videosignale, In F i g. 4 ist in der Darstellungsweise der F i g. 1
und 2 die Film- bzw. Magnetkopfführung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung gezeigt. Auch hier
ist das Magnetband 15 in Form einer Schraubenlinienwindung um den abgebrochen dargestellten
Hohlzylinder 11 gelegt, wobei dessen Enden entsprechend der Darstellung der F i g. 2 nach außen
umgelegt sind, so daß zwischen den wirksamen Auflagebereichen auf dem Hohlzylinder 11 eine Lücke d
verbleibt. Die als Magnetkopf träger dienende Scheibe
Austastperiode umfaßt einleitende Ausgleichimpulse, die den Bildkipp- bzw. die vertikale Auslenkung
synchronisierende Impulse, nachfolgende Ausgleichimpulse sowie horizontale Synchronisierungsimpulse
bzw. Bildkippimpulse. In der gesamten, 22-Zeilenkipp-Perioden umfassenden vertikalen Austastperiode
sind im Beispiel der Fig. 7B zwölf Zeilenkipp-Perioden
ausgefallen.
Um diese Lücke überbrücken zu können, ist der
wird durch eine in der F i g. 4 nicht dargestellte An- io Hilfsmagnetkopf 20 mindestens um zwölf Zeilenkipptriebsvorrichtung
im Pfeilsinne in Umdrehung ver- Perioden voreilend vor dem Magnetkopf 14 angeordsetzt.
Die Scheibe 13 enthält außer dem Magnetkopf net; bewährt hat es sich, den Abstand nicht wesent-14
einen weiteren, einen Hilfsmagnetkopf 20, der in lieh größer zu machen. In der fraglichen, die Ab-Drehrichtung
der Scheibe angular versetzt angeordnet fühlung der vertikalen Austastperiode durch den
ist. Mit der Scheibe 13 ist weiterhin eine optisch 15 Magnetkopf 14 betreffenden Zeit wird im Hilfswirksame
Scheibe 21 verbunden, deren Blendenschlitz magnetkopf 20 ein in Fig. 7C dargestelltes Hilfs-22
durch eine aus Fotozelle 23 und Glühlampe 24 signal induziert, das einen Teil der Bildkippimpulse
bestehende Lichtschranke abgetastet wird. der vertikalen Austastperiode sowie Teile des BiId-
Bei der Wiedergabe von auf dem Magnetband 15 signals umfaßt. Die im Magnetkopf 14 induzierten,
enthaltenen Videoaufzeichnungen rotiert die Scheibe, so im Betrachtungszeitraum durch Fig. 7B dargestellso
daß die Magnetköpfe 14 und 20 entlang von bei ten Signale werden im Vorverstärker 25 verstärkt,
der Aufzeichnung durch den Magnetkopf 14 gebilde- während die im Hilfsmagnetkopf 20 induzierten
ten Bahnen geführt werden, die denen der F i g. 3 Signale dem Vorverstärker 26 zugeführt werden. Die
entsprechen und signalfreie Perioden enthalten. Ausgänge der Vorverstärker sind mit der die
Hierbei wird im Magnetkopf 14 ein Videosignal as Mischung bzw. Zusammensetzung bewirkenden Eininduziert,
das demjenigen entspricht, welches die gangsstufe 27 verbunden, der ein Demudolator 28
Aufzeichnung bewirkte, in dem aber der Lücke d nachgeordnet ist. Im Bedarfsfalle kann das demudoentsprechende
Signallücken enthalten sind. In dem lierte Signal einer Hilfsverstärkung unterworfen
Magnetkopf 14 voreilenden Hilfsmagnetkopf 20 wer- werden, bei der beispielsweise im Hilfssignal die BiIdden
ebenfalls Signale induziert, die denen des 30 Signalkomponente entfernt wird. Im Ausführungs-Magnetkopfes
14 voreilen, so daß es an sich möglich beispiel wird dieses mittels des Prozeßverstärkers 29
ist, in Verbindung mit einer entsprechenden Schalt- bewirkt, der Ausgang des Prozeßverstärkers wird auf
vorrichtung die Lücken des im Magnetkopf 14 indu- die durch Synchronisierimpulse gesteuerte Synchronizierten
Videosignals aufzufüllen. sierstufe 30 gegeben, an deren Ausgangsklemme 35
Die erfindungsgemäßen Vorschläge beschränken 35 das Videosignal mit wiederum vervollständigter versieh
aber nicht nur auf die Auffüllung der auftreten- tikaler Austastperiode gemäß F i g. 7 E auftritt,
den Impulslücken, wie sie durch eine Umschaltvor- Die in Fig. 4 dargestellte optisch wirksame
den Impulslücken, wie sie durch eine Umschaltvor- Die in Fig. 4 dargestellte optisch wirksame
richtung bewirkt werden kann, die während des Scheibe 21 bewirkt bei jeder Umdrehung phasenstarr
Durchlaufes des Magnetkopfes 14 an der Lücke d zum Lauf der Magnetköpfe in der Fotozelle 23 einen
die im Hilfsmagnetkopf 20 induzierten Signale wirk- 40 Impuls, der dem Pulsgenerator 31 zugeführt wird,
sam machen würde: Durch die Vorrichtung zur Der Pulsgenerator 31 bewirkt Schaltimpulse, welche
Überlagerung des Korrektursignals in der Austast- die Umschaltung der Eingangsstufe 27 bewirken, so
periode sollen die im Hilfsmagnetkopf induzierten daß nur jeweils einer der Vorverstärker 25 bzw. 26
Signale umgeformt werden, so daß auch in der verti- wirksam wird, wobei die Wirksamkeit des Vorverkalen
Austastperiode die vorgesehenen Synchroni- 45 stärkers 26 auf die in der vertikalen Austastperiode
sierimpulse, beispielsweise Ausgleichsimpulse, verti- auftretenden Lücken beschränkt ist. Ein weiterer
kale und horizontale Synchronisierimpulse in vor- Schaltimpuls wird der Steuerstufe 32 zugeführt, die
gegebener Weise erscheinen und Bildverzerrungen phasengesteuert vertikale Synchronisierimpulse besicher
vermieden werden. wirkt, welche der Impulsformstufe 33 zugeführt Das Blockschaltbild einer Einrichtung zur Bildung 50 werden. Vom Pulsgenerator 31 bewirkte Schalteines
fortlaufenden Videosignals aus in den Magnet- impulse werden weiterhin dem Prozeßverstärker 29
köpfen 14 und 20 induzierten, jeweils Lücken auf- zugeführt.
weisenden Videosignalen ist in Fig. 5 gezeigt und Wie Fig. 5 zeigt, wird das am Ausgang des
wird in Verbindung mit in Fig. 7 dargestellten Signal- Demudolators 28 anstehende Signal auch der Trennformen
erläutert. Hierbei ist in Fig. 7A schema- 55 stufe 34 zugeführt. Die in dieser Stufe abgetrennten
tisch ein Abschnitt eines Videosignals dargestellt, der Synchronisiersignale werden sowohl dem Prozeßverdie
vertikale Austastperiode enthält. Bei der Auf- stärker29 als auch der Impulsformstufe33 zugeleitet,
zeichnung wird dafür Sorge getragen, daß die beim welche Phase und Breite der Impulse bestimmt. Die
Übergang des Magnetkopfes 14 von einer Bahn des Impulsformstufe 33 beseitigt auch am Ausgang der
Magnetbandes zur anderen bzw. beim Passieren der 60 Trennstufe 34 noch anstehende Bildsignalkomponen-Lücke
d auftretende Impulslücke auf diese vertikale ten, so daß das in F i g. 7 D gezeigte Impulsbild ent-Austastperiode
entfällt, so daß sich beim Abtasten steht, und fügt dem so geformten Impulszug den
ausschließlich mit dem Magnetkopf 14 eine Signal- vertikalen Synchronisierungsimpuls zu. Der so entfolge
ergibt, deren vertikale Austastperioden ent- standene Impulszug wird der Synchronisierstufe 30
sprechend der Darstellung der F i g. 7 B geformt sind 65 zugeführt. Die Phasen der horizontalen Synchroni-
und die Lücke aufweisen. In der Fig. 7 sind der sierungsimpulse, die jeweils von den Haupt- und
Zeilenkipp-Periode entsprechende Zeitintervalle mit Hilfssignalen abgeleitet werden, sollten so eingestellt
H bezeichnet, und die in Fig. 7 A dargestellte vertikale sein, daß sie sich bei einer Zeitdifferenz entsprechend
einem ganzzeiligen Vielfachen derBildkipp-PeriodeH
decken. Die Phaseneinstellung wird zunächst durch Einstellung der zwischen den Magnetköpfen 14 und
20 bestehenden Versetzung bewirkt. Die Einstellung oder eine Korrektur einer mechanischen Einstellung
kann genauer durch eine elektrische, die Phase berichtigende Korrektur durchgeführt werden. Es ist
auch nicht erforderlich, den Pulsgenerator 31 erregende Impulse mechanisch-optisch zu erzeugen; es
ist auch möglich, einen induktiven Impulsgenerator, Impulse des Hauptsignals od. dgl. zur Steuerung des
Pulsgenerators 31 heranzuziehen. Darüber hinaus läßt sich die Erfindung auch anwenden, wenn unterschiedliche
Feldeinheiten je Bahn des Magnetbandes 15 aufgezeichnet werden; es hat sich jedoch als vorteilhaft
bewährt, das Videosignal derart aufzuzeichnen, daß seine vertikalen Austastperioden auf den
Bahnübergang entfallen und damit die Lücke innerhalb dieser Austastperiode auftritt.
In F i g. 6 ist im Blockschaltbild eine weitere Einrichtung gezeigt, welche es gestattet, aus den Magnetköpfen
14 und 20 ein durchgehendes und damit kontinuierliches Videosignal abzuleiten. Die in Verbindung
mit dieser Einrichtung auftretenden Signalformen sind in F i g. 8 veranschaulicht.
Das zur Aufzeichnung auf ein Magnetfeld gelangene Videosignal ist in einem die vertikale Austastperiode
einschließenden Abschnitt in Fig. 8A dargestellt. Es weist für jeden Feldabschnitt ein vertikales
Synchronisierungssignal auf, dem horizontale Synchronisierungsimpulse beigefügt sind. Das gesamte
Signal weist in einem Intervall von drei H Breite vorangehende Ausgleichsimpulse auf, dem
für die gleiche Intervalldauer vertikale Synchronisierungsimpulse sowie nachgestellte Ausgleichimpulse
folgen. Anschließend werden zwölf in üblichem Abstand vorgesehene Bildkippimpulse eingeschlossen.
Wird davon ausgegangen und werden die Aufzeichnungs- sowie die Abtastvorrichtung derart eingestellt,
daß die Impulslücke B etwa 12-Zeilen-Kipp-Perioden
umfaßt und nach dem vertikalen Synchronisiersignal einsetzt, so wird bei der Abtastung durch den Magnetkopf
14 eine Signalfolge erhalten, wie sie in Fig. 8B dargestellt ist. Die Lücke erstreckt sich damit
über eine Anzahl der folgenden Ausgleichimpulse sowie der Zeilenkippimpulse, während die vorangestellten
Ausgleichimpulse sowie die vertikalen Synchronisierimpulse vollständig aufgezeichnet und damit
auch abfühlbar sind.
Der Fig. 8B entspricht auch das Abfühlergebnis
des Magnetkopfes 14; eine gleiche Signalform wird im Hilfsmagnetkopf 20 erzeugt, jedoch entsprechend
der angularen Versetzung dieses Magnetkopfes um ein ganzzeiliges Vielfaches der Zeilenkipp-Periode
verschoben, so z. B. um 12 H. Eine Einfügung dieses Signals ergänzt das vom Magnetkopf 14 abgegebene
Videosignal; allerdings sind gemäß Fig. 8C dem Vertikal-Synchronisierungssignal folgende Ausgleichbzw.
Zeilenkippimpulse durch Zeilenkippimpulse ersetzt, zwischen denen das jeweilige, einer Zeile entsprechende
Bildsignal ansteht. Im einzelnen ist der Vorgang des Einfügens an Hand der F i g. 6 erläutert.
Die im Magnetkopf 14 sowie im Hilfsmagnetkopf 20 induzierten Signale werden zunächst in diesen Köpfen
zugeordneten Vorverstärkern 40 bzw. 41 verstärkt und sodann einer Eingangsstufe 42 zugeführt. Die
Eingangsstufe macht während des wesentlichen Teils der Abtastung die dem Magnetkopf 14 entnommenen
Signale wirksam, und nur beim Einsetzen der Luck« wird auf vom Hilfsmagnetkopf 20 zugeführte Signale
für die Dauer dieser Lücke umgeschaltet. Das hierdurch entstehende kontinuierliche, der Darstellung
der F i g. 8 C entsprechende Signal wird dem Demudolator43
zugeführt und ist diesem über die Ausgangsklemme 44 entnehmbar. Das in der Demodu-Iatorstufe43
entwickelte Signal wird weiterhin dei Trennstufe 45 zugeführt, und die hier abgetrennten
Synchronisiersignale dienen der Steuerung des Pulsgenerators 46. Der Pulsgenerator gibt einen Schaltimpuls
auf die Eingangsstufe 42 ab und bewirkt deren periodisches, kurzzeitiges Umschalten von dem dem
Magnetkopf 14 zugeordneten Eingang auf den dem Hilf smagnetkopf 20 nachgeordneten. Durch Steuerung
des Pulsgenerators unter Verwendung von dem Videosignal entnommenen Impulsen ist es möglich,
den Umschaltvorgang der Eingangsstufe so auszuführen, daß die Umschaltung nicht störend in Erscheinung
tritt, ohne daß wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 und 5 es besonderer mechanischer,
optischer oder induktiver bzw. elektrischer Impulsgeber bedarf.
Wie F i g. 8 C zeigt, sind in der vertikalen Austastperiode des Ausgangssignals Bildteile folgender Zeilen
enthalten. Da übliche Empfänger mit eigenen Trennstufen ausgestattet sind, welche die Vorspannung
der Empfangsröhre während der Austastperiode erhöhen, besteht keine Gefahr, daß das unerwünschte
Signal die Bildwiedergabe beeinflußt. Es hat sich darüber hinaus durch praktische Versuche erwiesen, daß
auch das Fehlen der Folge-Ausgleichsimpulse keine Störung der horizontalen Phasen beeinflußt, so daß
das erfindungsgemäße Verfahren auch bei einfach gebauten Anordnungen eine einwandfreie Bildwiedergabe
ermöglicht.
Die Versetzung zwischen den Magnetköpfen kann in Stufen weitgehend beliebig gewählt werden und
braucht keinesfalls 12-Zeilenkipp-Perioden zu betragen.
Als vorteilhaft hat es sich insbesondere bei kurzen Signallücken gezeigt, die Versetzung nicht
wesentlich größer zu machen, als die Breite der Lücke beträgt: Fällt beispielsweise die Breite der Lücke
unter 6 H, so ergibt sich hierbei die Möglichkeit, die Folge-Ausgleichsimpulse vollkommen wiederzugeben,
ohne daß überschüssige Bildsignale reproduziert werden, so daß sich eine ideale Aufzeichnung und
Wiedergabe der Videosignale ergibt.
Claims (5)
1. Magnetspeichereinrichtung für Videosignale, die auf einem Magnetband in einer Vielzahl
gegen dessen Längsrichtung geneigt angeordneter Spuren aufzeichenbar sind, die jeweils die Signale
einer Feldeinheit eines Bildes enthalten, bei welcher das Magnetband um einen 360° nur wenig
unterschreitenden Umschlingungswinkel entlang einer Zylinderfläche geführt wird, um deren Achse
zwei gegeneinander versetzt angeordnete Magnetköpfe rotieren, und bei der während des Laufes
eines die Aufzeichnung bewirkenden Magnetkopfes innerhalb aufeinanderfolgender Bahnen
Perioden des Videosignals aufzeichenbar sind, die durch eine der Lücke im Umschlingungswinkel
entsprechende Signallücke voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Magnetköpfe innerhalb gleicher Bahnen laufen und ihre angulare Versetzung ein Vielfaches der
Erstreckung einer Zeilenperiode (H) des Videosignals beträgt und die Winkelerstreckung des
Aufzeichnungen und/oder Abfühlungen nicht zugängigen Bereiches (d) überschreitet, daß die in
einem der Magnetköpfe (14) induzierten Signale zur Auswertung gelangen, wobei deren im aufzeichnungsfreien
Bereich entsprechende Lücken durch Synchronisiersignale aufgefüllt werden, die von den Zeilensynchronisierimpulsen der im
zweiten, dem Hilfsmagnetkopf (20) induzierten Signale abgeleitet werden.
2. Magnetspeichereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Hilfsmagnetkopf
(20) induzierten Signale über eine Eingangsstufe (27, 42) zugeführt werden, welche sie aus-
schließlich wirksam werden läßt, während der Magnetkopf (14) die Aufzeichenlücke passiert.
3. Magnetspeichereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsstufe
(27) unter Steuerung eines dem Magnetkopfträger (Scheibe 13) zugeordneten Impulsgebers (optischwirksame Scheibe 21), (Fotozelle 23) steht.
4. Magnetspeichereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsstufe
(42) unter Steuerung eines Pulsgenerators (46) steht, der durch mittels einer Trennstufe (45) abgetrennte
Synchronisiersignale des abgefühlten Signals gesteuert wird.
5. Magnetspeichereinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Anordnung
zur Unterdrückung von Bildsignalen während der Austastperiode.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 909517/354
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- 1965-01-29 GB GB4075/65A patent/GB1089051A/en not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
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| None * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB1089051A (en) | 1967-11-01 |
| US3407266A (en) | 1968-10-22 |
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