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DE129254C - - Google Patents

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Publication number
DE129254C
DE129254C DENDAT129254D DE129254DA DE129254C DE 129254 C DE129254 C DE 129254C DE NDAT129254 D DENDAT129254 D DE NDAT129254D DE 129254D A DE129254D A DE 129254DA DE 129254 C DE129254 C DE 129254C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
head
handle
pipe
passage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT129254D
Other languages
English (en)
Publication of DE129254C publication Critical patent/DE129254C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B13/00Spanners; Wrenches
    • B25B13/48Spanners; Wrenches for special purposes
    • B25B13/50Spanners; Wrenches for special purposes for operating on work of special profile, e.g. pipes
    • B25B13/52Chain or strap wrenches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

^ψΛ'Μβιην
kÜhes
PATENTAMT
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine mittelst Kette spannende Rohrzange, welche auf beiden Kopfflächen arbeitet und bei welcher die Kette nach beiden Kopfflächen hin gelegt werden kann. Die Rohrzange ist derart eingerichtet, dafs die Kette eine bedeutende Auflagefläche für das zu fassende Rohr bildet. Als Kette wird vorzugsweise die GaIl'sehe Kette benutzt, doch kann auch eine Krahnkette verwendet werden. Die Kette ist an der Spitze des Kopfes angelenkt, der Kopf besitzt zwei gezahnte Greifflächen.
Die Zeichnung veranschaulicht die Rohrzange, und zwar zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht derselben,
Fig. 2 eine Unteransicht bei eingelegter Kette,
Fig. 3 eine. Unteransicht ohne eingelegte Kette,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3 bei Verwendung einer Krahnkette,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der
Fig· h
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. i.
A ist der abgebrochen dargestellte Handgriff, B ist der Kopf, C ist die Kette. Der Handgriff A hat an der Befestigungsstelle des Kopfes rechteckigen Querschnitt und Nuthen a a an den gegenüberliegenden Längsseiten, sowie die Nuth b an seinem vorderen Ende. Diese Nuthen sichern bei Verwendung einer Krahnkette ein gutes Anlegen der Glieder. Wird dagegen eine GaIl'sehe Gliederkette benutzt, so sind diese Nuthen α und b nicht nöthig. Da es aber wünschenswerth ist, entweder eine Gall'sche oder eine Krahnkette zu benutzen, so wird man die Nuthen auch an den Rohrzangen anwenden, bei welchen gewöhnlich eine Gall'sche Kette Verwendung findet.
Der Kopf B besteht aus einem Stück, dessen gegenüberliegende Flächen bei c gezahnt sind, um Greifflächen zu bilden. Der Umfang dieser gezahnten Flächen ist derartig, dafs die Rohrzange für verschiedene Rohrgröfsen Verwendung finden kann.
Der Kopf liegt in der Fluchtlinie des Handgriffes, so dafs die Mittelachse der Greifflächen in die Achse des Handgriffes fällt. Der Kopf selbst hat einen Befestigungsansatz d, welcher sich gegen eine Seite des Handgriffes legt, wie in Fig. 3 dargestellt ist. Dieser Befestigungsansatz ist an seiner Innenseite abgesetzt, so dafs er genau auf den Handgriff pafst und denselben umfafst (siehe Fig. 6). Wie in Fig. 4 und 5 dargestellt ist, hat der Handgriff an seinem Ende einen Ansatz e, welcher genau in den Befestigungsansatz d des Kopfes greift und so einen guten Sitz für den Handgriff bildet und die sichere Verbindung zwischen Kopf und Handgriff bewirkt. Der Kopf wird in passender Weise, beispielsweise durch die Niete D (Fig. 6), mit dem Handgriff verbunden.
Der Befestigungsansatz d des Kopfes ist mit geeigneten Rippen f versehen, hinter denen sich die Kette einhakt. Diese liegen nahe dem Ende des Handgriffes an der Oberseite und Unterseite.
Dem Befestigungsansatz d gegenüber ist eine Platte E, welche den Handgriff in gleicher Weise wie der Befestigungsansatz umgreift,
angeordnet. Diese Platte wird ebenfalls durch den Niet D festgehalten und besitzt den An Sätzen f entsprechende Ansätze g.
Die Platte E und der Befestigungsansatz d des Kopfes liegen zwischen dem Handgriff so weit von einander ab, dafs die zwischen ihnen liegenden Abschrägungen h des Handgriffes die Kette aufnehmen können. Zwischen dem inneren Ende des Kopfes selbst und dem Ende des Handgriffes ist ein an der Seite offener Kettendurchgang F geschaffen, welcher ein geradliniges Durchgehen der Kette gestattet.
Es wird vorgezogen, eine G all'sehe Gelenkkette nach Fig. ι und 2 zu verwenden, obgleich auch eine Krahnkette nach Fig. 4 Verwendung finden kann.
Die Ga 11 'sehe Kette besteht aus gleichen Gelenken KK, die durch innere Glieder j j verbunden und durch die Gelenkzapfen G an einander befestigt sind. Das Endglied, welches die Kette mit dem Kopf verbindet, besteht aus zwei Gliedern //, welche das erste Paar Aufsenglieder K K umgreifen' (siehe Fig. ι und 3), wobei die Glieder in geeigneter Entfernung von einander durch Scheiben m m gehalten werden, die auf dem ersten Gelenkzapfen G sitzen, der mit den Endgliedern 11 vernietet ist.
Bei dieser Befestigungsweise ist angenommen, dafs der Befestigungsbolzen H lose durch eine Oeffnung im Kopf B und lose durch die Endglieder 11 der Kette hindurchgeht, so dafs die Kette leicht um den Kopf schwingen kann. Der Kopf hat an seiner Spitze bei η abgesetzte Flächen (siehe Fig. 4 und 5),' deren Abstand von einander der Innenentfernung der Glieder / / entspricht. Bei solcher Anordnung ist die Kettenbreite nicht gröfser, als die Stärke des Kopfes beträgt.
Die Zapfen G G der Kette stehen an beiden Seiten der Kette vor und bilden freie Zapfen, welche sich hinter die Ansätze f g legen. Diese Zapfen können an dem Theil der Kette, der dem Drehzapfen H am nächsten liegt, fortgelassen werden, da dieser unter keinen Umständen mit den Ansätzen f g in Eingriff kommt, und infolge dessen erscheinen in Fig. 2 die Ansatzzapfen G nur an der Stelle der Kette, welche nahe am Handgriff liegt. Da die Kette drehbar an der Spitze des Kopfes befestigt ist und nach der einen oder anderen Richtung durch den Kettendurchgang durchgeführt werden kann, so kann die Rohrzange auf der einen oder anderen Fläche verwendet und die Kette nach zwei 'Arten um das zu ergreifende Rohr gelegt werden.
Fig. ι und 2 zeigen die eine Anwendungsart, Fig. 4 zeigt die andere.
Wie in Fig. 1 und 2 dargestellt ist, geht die Kette um das zu fassende Rohr, dann durch den Kettendurchgang F. Die Kette wird dann durch einen der Zapfen G zwischen den Ansätzen f g befestigt. Nennt man die Spitze des Kopfes den Vordertheil der Rohrzange, so wird die Kette hinter dem Kettendurchgang festgelegt. Dadurch umgreift die Kette einen grofsen Theil des zu fassenden Rohres, wodurch ein Gleiten oder Rutschen während des Fassens des Rohres vermieden wird. Da der Kettendurchgang F mindestens gerade so tief ist, als die Stärke des Kopfes beträgt, und die Breite der Kette gerade so grofs ist wie der Kopf, so legt sich die Kette, wenn dieselbe durch den Kettendurchgang geht und am Kopfe festgehalten ist, ohne Seitenspannung um das Rohr, und das Rohr wird einerseits von der Kette, andererseits von dem Kopf gehalfen. Dadurch, dafs der Kettendürchgang auf einer Seite offen ist, wird erreicht, dafs die Kette leicht eingelegt, befestigt und wieder gelöst werden kann. Eine GaIl'sehe Gelenkkette hat genügende seitliche Biegsamkeit, so dafs das freie Ende" der Kette in die offene Mündung des Kettendurchganges gelegt und die Kette dann leicht durch diesen Kettendurchgang gezogen werden kann. Um die Einlegung der Kette noch zu erleichtern, sind die Wände des Kettendurchganges abgerundet, wie Fig. 3 und 5 zeigen. Statt dafs die Kette durch den Kettendurchgang hindurchgeführt wird, kann dieselbe auch, wie in Fig. 4 dargestellt ist, auf derselben Fläche des Handgriffes, wo das Rohr liegt, ohne dafs sie durch den Kettendurchgang hindurchgezogen wird, befestigt werden. Dies kann bei mancher Gebrauchsweise von Vortheil sein. Dagegen wird das Rohr nur dann fester umgriffen, weil die Kette sich besser an das Rohr anlegt, wenn sie durch den Kettendurchgang hindurchgeführt ist. Da die Kette hinter dem Kettendurchgang eingehakt wird, ist ein Abbrechen des Kopfes nicht zu befürchten.
Da, wo eine gewöhnliche Krahnkette benutzt wird, wird diese mittelst Schaken / an dem Kopf befestigt. .
Vorliegende Rohrzange ist billig in der Herstellung und Unterhaltung. Da der Kopf, der der am meisten angegriffene Theil ist, leicht ersetzt werden kann, so ist lange Gebrauchsdauer der Rohrzange gesichert.
Wenn das zu haltende Rohr unterhalb des Kopfes liegt, so wird die Kette in den Kettendurchgang gelegt, indem man dieselbe anhebt und gleichzeitig seitwärts bewegt. Liegt aber die Rohrzange unterhalb des Rohres, so läfst man das Ende der Kette einfach in dem Kettendurchgang herabgleiten.
Die Rippen g g brauchen nicht an einer besonderen Platte zu sein, die an dem Handgriff angenietet ist, sondern der Handgriff kann auch entsprechend ausgeschmiedet sein. Die Ansätze g g sind deshalb vorgesehen, weil sie sowohl mit einer Krahnkette als mit einer Gall'schen Kette in Eingriff kommen sollen.
Ist aber nur eine GaIl'sehe Kette verwendet, so kann der Handgriff auf der Seite des offenen Kettendurchganges in einer Flucht mit der entsprechenden Aufsenseite des Kopfes abschliefsen, wodurch die Gebrauchsmöglichkeit der Rohrzange an engen oder schwer zugängigen Stellen erhöht wird. Da, wo' eine G all'sehe Kette verwendet wird, können auch die Nuthen α und b am Handgriff fortfallen. Die Anordnung der Zapfen G in der Längsrichtung der Kette in Verbindung mit der Form der Greiffiächen am Kopf genügt, um einen Gebrauch der Rohrzange bei verschiedenen Rohrgröfsen zu gestatten. Da, wo eine feine Einstellung gewünscht wird, wird man die Kette nicht direct an der Spitze des Kopfes, sondern seitwärts der Spitze einseitig befestigen, so dafs der Kettenzug, der das Rohr hält, wenn er nach der einen Seite umgelegt wird, etwas gröfser ist, als wenn er nach der anderen Seite umgelegt wird. Man kann auch einen Drehschaken zwischen dem Ende und dem Kopf anordnen, um das seitliche Abbiegen der Kette behufs Einbringens in den Kettendurchgang zu erleichtern. Wird eine Krahnkette verwendet, so kann die Vertiefung am hinteren Ende des Kopfes anstatt am Ende des Handgriffes angeordnet sein, oder der Kettendurchgang kann weit gefaug gemacht werden, dafs die Kette hindurchgeht, ohne dafs man solche Niitben benöthigt.
Die Platte E kann aus einem Stück mit dem Befestigungsansatz d des Kopfes geschmiedet und mit einer Ausfräsung versehen werden, um das Ende des Handgriffes aufzunehmen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Rohrzange mit an einem Ende angelenkter und festzuhakender Spannkette, dadurch gekennzeichnet, dafs der auf beiden Flächen mit Greifflächen versehene Kopf (B) einseitig derart an dem Handgriff befestigt ist, dafs zwischen Kopf und Handgriff ein seitlich offener Kettendurchgang (F) für die an der Spitze des Kopfes befestigte GaIlsche Kette oder Krahnkette gebildet wird, und dafs das dem Kopf zunächst liegende Ende des Handgriffes mit Rippen (f g) versehen ist, an welche die Kette angehakt wird, sei es nun, dafs die Kette zum Halten des Rohres durch den Kettendurchgang F hindurchgezogen wird oder auf der Seite des Kopfes belassen wird, auf welcher das zu greifende Rohr sich befindet.
  2. 2. Rohrzange der unter i. gekennzeichneten Art, bei welcher die Kette nicht an der Spitze des Kopfes, sondern seitwärts davon befestigt ist, um ein genaueres Einstellen der Kette zu erreichen, je nachdem die Kette nach der einen oder anderen Seite umgeschlagen wird.
  3. 3. Rohrzange der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welcher das Handgriffende mit Nuthen (a b) versehen ist, um das Einlegen von Krahnketten zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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