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DE1292490B - Steuerventil fuer ein elektrohydraulisches Hubgeraet - Google Patents

Steuerventil fuer ein elektrohydraulisches Hubgeraet

Info

Publication number
DE1292490B
DE1292490B DE1964E0026385 DEE0026385A DE1292490B DE 1292490 B DE1292490 B DE 1292490B DE 1964E0026385 DE1964E0026385 DE 1964E0026385 DE E0026385 A DEE0026385 A DE E0026385A DE 1292490 B DE1292490 B DE 1292490B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
control valve
electro
speed
drive motor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964E0026385
Other languages
English (en)
Inventor
Sussebach
Dipl-Ing Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELMEG Elektro Mechanik GmbH
Original Assignee
ELMEG Elektro Mechanik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELMEG Elektro Mechanik GmbH filed Critical ELMEG Elektro Mechanik GmbH
Priority to DE1964E0026385 priority Critical patent/DE1292490B/de
Publication of DE1292490B publication Critical patent/DE1292490B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/18Combined units comprising both motor and pump

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Steuerventil für ein elektrohydraulisches Hubgerät mit einer hydrostatischen Pumpe, wobei das Steuerventil, das im Druckmittelweg zwischen Pumpe und Hubzylinder angeordnet ist, im Betriebszustand die Pumpe mit dem Hubzylinderraum und bei Stillstand des Gerätes den Hubzylinder mit der Abflußleitung verbindet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dieses Steuerventil so zu gestalten, daß kürzeste Ansprechzeiten für die Hubkolbenverstellung bei Ein- und Ausschalten des Antriebsmotors erzielt werden.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Steuerventil in Abhängigkeit von der Drehzahl der Pumpe mittels einer vom Antriebsmotor betätigten einen Ventilkolben beaufschlagenden hydrodynamischen Pumpe gesteuert ist und den Druckmittelweg zwischen Pumpe und Hubzylinderraum freigibt, wenn eine bestimmte Drehzahl des Antriebsmotors erreicht ist und das bei niedrigeren Drehzahlen den Hubzylinderraum mit der Abflußleitung verbindet.
  • Es ist bereits bekannt, ein Steuerventil im Druckmittelweg zwischen einer hydrostatischen Pumpe eines elektrohydraulischen Hubgerätes und dem Hubzylinder vorzusehen, das in Abhängigkeit vom Betriebszustand des Antriebsmotors und dessen Drehzahl gesteuert ist. Dabei erzeugt eine zweite kleinere hydrostatische Pumpe, die mit dem Antriebsmotor verbunden ist, auf der einen Seite eines Steuerventilkolbens Druckkräfte, die abhängig von der Drehzahl des Antriebsmotors sind. Durch die Benutzung einer hydrostatischen Pumpe zur Steuerung des Steuerventilkolbens, die gegen eine gedrosselte Abflußöffnung arbeitet, sinkt jedoch der Steuerdruck mit sinkender Motordrehzahl in wesentlich geringerem Maße ab als bei einer hydrodynamischen Pumpe.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung nimmt der Umschaltbereich des Steuerventils nur einen kleinen Teil des Drehzahlbereiches des Antriebsmotors ein.
  • An Hand der F i g. 1 der Zeichnung wird zunächst der prinzipielle Aufbau hydrostatisch arbeitender Bremslüft- bzw. Hubgeräte erläutert. Dabei sind zur Vereinfachung Zusatzteile, wie Ventile zur Erreichung der Unabhängigkeit von der Motordrehrichtung od. dgl., weggelassen worden, da sie für die Erfindung ohne Bedeutung sind.
  • In F i g. 1 stellen 10 einen Motorteil, 11 einen Pumpenteil und 12 einen Hubzylinderdar. Mit 13 ist eine hydrostatische Pumpe, mit 14 ein einstellbares oder auch auf einen bestimmten Druckwert fest eingestelltes Überdruckventil und mit 15 ein druckabhängig arbeitendes Umschaltventil bezeichnet worden. Die von der Pumpe 13 geförderte Ölmenge gelangt durch die Rohrverbindungen 16 zum Umschaltventil 15. Von dort wird es mittels. eines Rohres 17 in einen Zylinderraum 18 unter einen Hubkolben 19 geleitet. Belastungsfedern, die den Stellkolben 19 über eine Kolbenstange 20 zurückdrücken, sind als hier unwesentlich nicht dargestellt worden. Solange nun das Überdruckventil 14 den Öldruck beim Auslauf des Motors konstant hält, hält auch das Umschaltventil 15 die Verbindung von der mitauslaufenden Pumpe zum Zylinder offen, und das Öl kann nicht zum Ölsumpf über das Rohr 17 und eine Öffnung 21 zurückströmen.
  • An Stelle des druckabhängigen Ventils 15 wird nach der Erfindung ein drehzahlabhängiges Ventil nach F i g. 2 an die Motorwelle, vorteilhaft an einen zweiten Wellenstumpf der Pumpe gekuppelt. Aufbau und Wirkungsweise werden nachfolgend erläutert: Das Ventil erhält in seinem Kopfteil 22 eine hydrodynamische Pumpe 23 mit kleiner Förderleistung. Der von dieser erzeugte Öldruck gelangt über Verbindungskanäle 24 an die eine Stirnfläche 25 eines Kolbens 26. Der Gegendruck wird auf der entgegengesetzten Stirnseite durch eine Feder 27 erzeugt, die justierbar eingerichtet werden kann. Entsprechend der F i g. 1 ist wieder mit 16 die von der Pumpe kommende Druckleitung und mit 17 die zum Zylinderraum 18 führende Verbindungsleitung bezeichnet worden. 21 sind zwei Drucklauföffnungen zum Ölsumpf.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Solange der Öldruck der kleinen Pumpe 23 in Abhängigkeit von der Drehzahl des auch die Pumpe antreibenden Motors nicht den vorgesehenen Wert erreicht hat, gelangt das geförderte Öl über 16 praktisch drucklos über die untere Öffnung 21 zurück in den Ölsumpf. Der Motor läuft also praktisch unbelastet in der schnellstmöglichen Zeit hoch. Hat der Öldruck der Pumpe 23, z. B. bei 80 % der Motorendrehzahl, den zum Umschalten vorgesehenen Wert erreicht, so wird der Hubkolben 26 gegen die Feder 27 in die andere Endlage gedrückt, die er infolge der Charakteristik der Feder 27 bei 90 % der Enddrehzahl erreichen möge. Dabei wird die Verbindung vom ölzuführrohr 16 zum Rohr 17 und damit zum Zylinderraum 18 hergestellt. Beide Rücklauföffnungen 21 sind sowohl von 16 als auch von 17 getrennt. Wird der Motor ausgeschaltet, so ist er im Augenblick noch voll belastet und seine Drehzahl sinkt schnell um 10 % auf 90 a/o ab. Hier beginnt bereits der Umschaltweg, der bei 80 % wieder beendet ist. Wenn also der Motor noch etwa 80 % seiner Drehzahl besitzt, ist bereits der Rücklaufweg vom Zylinderraum 18 zum Ölsumpf voll offen, und der Kolben 19 des Gerätes wird in der kürzestmöglichen Zeit wieder seine Stillstandsstellung erreichen. Der weitere zeitliche Auslauf des Motors interessiert dabei nicht mehr.
  • In F i g. 3 ist die quadratische Abhängigkeit des von der hydrodynamischen Pumpe 23 erzeugten Öldruckes von der Motordrehzahl aufgezeichnet worden. 29 und 30 mögen die beiden Druckwerte bedeuten, bei denen der Kolben 26 des vorgeschlagenen Ventils die eine bzw. die andere Endstellung einnimmt. Man kann den oberen Punkt 30 bis nahe an den Schlupfwert des Motors legen, der bei seiner stärksten Belastung gerade pocht nicht erreicht wird. Um so früher liegt beim Ausschalten der Beginn der Bewegung des Kolbens 26 für das Öffnen des Rücklaufes. Auch der Punkt 29 wird durch Wahl der Konstanten der Feder 27 und der konstruktiven Ausbildung des Federweges und der Gegenfläche 25 des Kolbens 26 so hoch wie möglich gelegt, um den Umschaltbereich klein zu halten. Der Motor läuft also einen großen Teil der Anlaufzeit unbelastet und damit schnellstens hoch, und der Rückweg des Hubkolbens 19 - und damit der Bremsbeginn bei Bremslüftgeräten -setzt kurze Zeit nach dem Abschalten des Motors ein.
  • An Stelle der beim Ausführungsbeispiel verwendeten Eingehäuse-Bauart kann auch eine Vorrichtung vorgesehen werden, bei der das Pumpenteil und das Kolbenteil baulich voneinander getrennt sind. Das letzte ist z. B. bei einer bekannten Scheibenbremse der Fall, bei der auch mehrere Kolbenteile an ein Pumpenteil angeschlossen werden können. Besonders in diesem Fall könnte das Steuerventil nach der Erfindung zu erheblichen Zeitverkürzungen führen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Steuerventil für ein elektrohydraulisches Hubgerät mit einer hydrostatischen Pumpe, wobei das Steuerventil, das im Druckmittelweg zwischen Pumpe und Hubzylinder angeordnet ist, im Betriebszustand die Pumpe mit dem Hubzylinderraum und bei Stillstand des Gerätes den Hubzylinder mit der Abflußleitung verbindet, d a -durch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (F i g. 2) in Abhängigkeit von der Drehzahl der Pumpe (13) mittels einer vom Antriebsmotor (10) betätigten einen Ventilkolben (28) beaufschlagenden hydrodynamischen Pumpe (23) gesteuert ist und den Druckmittelweg (16,17) zwischen Pumpe und Hubzylinderraum (18) freigibt, wenn eine bestimmte Drehzahl des Antriebsmotors (10) erreicht ist und das bei niedrigeren Drehzahlen den Hubzylinderraum (18) mit der Abflußleitung (21) verbindet.
  2. 2. Steuerventil für ein elektrohydraulisches Hubgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschaltbereich des Steuerventils nur einen kleinen Teil des Drehzahlbereichs des Antriebsmotors (10) einnimmt.
DE1964E0026385 1964-02-11 1964-02-11 Steuerventil fuer ein elektrohydraulisches Hubgeraet Pending DE1292490B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE636987C (de) * 1933-04-01 1936-10-22 Maybach Motorenbau G M B H Regeleinrichtung
DE846499C (de) * 1950-04-28 1952-08-14 Carl Dipl-Ing Gensel Durch Elektromotor angetriebene Druckoelpumpe mit selbsttaetiger Steuerung des Druckoeles
DE1035999B (de) * 1956-08-06 1958-08-07 Elmeg Elektrohydraulisches Stellgeraet
DE1857740U (de) * 1959-05-19 1962-08-30 Fritz Gruender G M B H Maschf Elektro-hydraulisches verstellgeraet.

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