DE1292213B - Schaltungsanordnung zur impulsweisen Energieuebertragung in einem elektronischen Zeitmultiplex-Vermittlungssystem - Google Patents
Schaltungsanordnung zur impulsweisen Energieuebertragung in einem elektronischen Zeitmultiplex-VermittlungssystemInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung Demgemäß ist die Erfindung gerichtet auf eine
zur impulsweisen Energieübertragung in einem elek- Schaltungsanordnung zur impulsweisen Energieübertronischen
Zeitmultiplexvermittlungssystem. tragung in einem elektronischen Zeitmultiplex-Ver-
Die bisher vorgeschlagenen Zeitmultiplexvermitt- mittlungssystem, mit einer Vielzahl ankommender
lungssysteme haben verschiedene Nachteile, welche 5 und abgehender Nachrichtenübertragungswege und
die Geschwindigkeit, mit der sie arbeiten, ernsthaft einer gemeinsamen Zeitmultiplexleitung mit einem
begrenzen. Die Geschwindigkeit der Bauelemente Verstärker und Torschaltungen zum Verbinden ausselbst
setzt z.B. der Geschwindigkeit des Systems eine gewählter der ankommenden und abgehenden Wege
obere Grenze. Wichtiger sind jedoch bei der Arbeits- mit der gemeinsamen Zeitmultiplexleitung.
weise eines Zeitmultiplexvermittlungssystems die io Aufgabe der Erfindung ist es, das Nebensprechen,
Probleme, die durch hohe Verluste im System (in- das zwischen Impulsen aufeinanderfolgender Zeitlagen
folge der Abtastung mit geringer Arbeitsphase) und infolge von Streukapazitäten auf der gemeinsamen
durch das Nebensprechen auf der gemeinsamen Multiplexleitung auftritt, weitgehend zu beseitigen.
Multiplexleitung entstehen. Bekanntlich arbeitet eine Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch ge-
Zeitmultiplexvermittlungsanlage derart, daß zwei 15 löst, daß der Verstärker sehr niedrige Eingangs- und
Übertragungswege durch gleichzeitiges Durchschalten Ausgangsimpedanzen aufweist, die Entladungswege
der Teilnehmerschalter über die gemeinsame Multi- niedriger Impedanz für die gleichzeitige Entladung
plexleitung zusammengeschaltet werden. Eine kurze der beiden Teile bilden, in welche die Streukapazität
Amplitudenprobe des Signals wird dann zwischen den der gemeinsamen Multiplexleitung auf beiden Seiten
beiden Wegen übertragen. Das Abtasten muß schnell 20 des Verstärkers aufgeteilt wird,
genug stattfinden, um zu gestatten, daß sämtliche Es sind also keine komplexen Schaltungsanord-
anderen Paare von Ubertragungswegen in gleicher nungen erforderlich, und es ist auch nicht notwendig,
Weise zusammengeschaltet werden können, wobei daß der gemeinsame Verstärker die übertragenen
die Abtastfrequenz mindestens gleich der doppelten Impulse tatsächlich verstärkt,
maximalen Bandbreite des zu übertragenden Signals 25 Die Ausbildung einer sehr niedrigen Impedanz
sein muß. auf der gemeinsamen Leitung erlaubt weiterhin die
Da jedes Signal nur für einen kleinen Bruchteil Verwendung eines niedrigen Spannungspegels einer
der Gesamtzeit abgetastet wird, wird der größte Teil Stromschaltung für die Sammelleitung und gestattet
der Energie im Signal nicht übertragen. Versuche die Verwendung von Schaltelementen im linearen
zur Erhöhung des Signalpegels am Schalterausgang 30 Teil ihrer Arbeitskennlinien. Schließlich kann mit
durch Vergrößerung des Signaleingangspegels erhöhen dem gemeinsamen Verstärker eine gleichmäßige Veroffensichtlich
den Signalpegel an den Schaltelementen, Stärkung erreicht werden, um Verluste im Schalter
vergrößern aber die Verzerrung infolge des Über- zu vermeiden.
Sprechens weiter. Um die großen Absatzverluste im Schalter voll-
Da die gemeinsame Multiplexleitung mit einer 35 ständig zu beseitigen, können überdies besondere
großen Anzahl von elektronischen Schaltern verbun- Abtast- und Übertragungsverfahren benutzt werden,
den ist, ist ein großer Betrag an Streukapazität zwi- An Stelle des Übertragens jeder Probe auf den ersten
sehen der Leitung und dem Signalbezugspegel vor- Kondensator eines Ausgangstiefpaßfilters wird die
handen. Jedesmal wenn ein Signal abgetastet wird, Probe an einen Reihenresonanzkreis angelegt, der
entsteht eine Ladung auf dieser Kapazität. Wenn 40 einen Haltekondensator enthält, dem ein Haltediese
Ladung nicht vollständig entladen wird, bevor verstärker folgt. Da jede Probe so lange gehalten
das nächste Signal abgetastet wird, tritt eine Ver- wird, bis die nächste Probe ankommt, kann der
zerrung des zweiten Signals in Form von Neben- Halteverstärker eine große Leistungsverstärkung am
sprechen auf. Bisher war es in großen Zeitmultiplex- Schalterausgang liefern. Infolge der Abstimmung des
Vermittlungssystemen notwendig, Torschalter vorzu- 45 Reihenresonanzkreises ist überdies diese Verstärkung
sehen, um die Leitung zwischen den Signalproben von der Frequenz des Eingangssignals abhängig. Das
auf einen Bezugspegel zu halten und somit die Streu- Q dieses Kreises kann derart gewählt werden, daß
kapazitäten sowie die sonstigen Restladungen zu ent- die Verstärkungsfrequenzkennlinie so geformt wird,
laden. Hierdurch wird selbstverständlich die Schaltein- daß Unzulänglichkeiten in den Kennlinien der Tiefrichtung
kompliziert; weiterhin müssen sehr empfind- 50 paßfilter an den Eingängen und Ausgängen des Verliehe
Synchronisiereinrichtungen vorgesehen werden. mittlungssystems teilweise kompensiert werden. Diese
So ist eine Zeitmultiplexschaltung dieser Art be- Verstärkungskompensation erlaubt die Verwendung
kannt, bei der eine Anzahl Eingangsschaltungen und von beliebigen Tiefpaßfiltern und verringert somit die
eine Anzahl Ausgangsschaltungen an der gemein- Kosten der Einrichtung je Leitung,
samen Multiplexleitung endigen, wobei die Multiplex- 55 Die Erfindung soll nunmehr an Hand der Zeichleitung
einen Negativimpedanzverstärker aufweist. nungen beschrieben werden.
Dieser Verstärker enthält eine durch eine Gabelspule F i g. 1 zeigt ein vereinfachtes Schema eines Zeitgebildete
Speichervorrichtung, und es sind zusätzliche multiplexvermittlungssystems das eine Ausführung
Schaltungsmittel zum Entladen der Energiespeicher- der Erfindung bildet;
vorrichtungen vorgesehen. 60 F i g. 2 ist eine grafische Darstellung der Verstär-
Des weiteren ist es bekannt, während einer ersten kungsfrequenzkennlinie eines Resonanzabtast- und
Zeitlage die Signalenergie in einem Schwingkreis zu Haltekreises, wie er in F i g. 1 dargestellt ist;
speichern und während einer zweiten Zeitlage die F i g. 3 zeigt das Schema einer Form eines Vergespeicherte
Signalenergie vom Schwingkreis zur stärkers mit niedriger Impedanz, der sich als gemeinweiteren Übertragung abzuziehen. Diese Anordnung 65 samer Verstärker in F i g. 1 eignet;
arbeitet daher unter schlechter Ausnutzung der für F i g. 4 zeigt ein Schema einer weiteren Form eines
die Übertragung auf der Multiplexleitung verfügbaren Verstärkers mit niedriger Impedanz, der sich als
Zeitlagen. gemeinsamer Verstärker in Fig. 1 eignet;
F i g. 5 ist ein ins einzelne gehendes Schema des gemeinsamen Rückkopplungsverstärkers mit niedriger
Impedanz, der in Blockform in F i g. 4 dargestellt ist und der sich für das Zeitmultiplexvermittlungssystem
der F i g. 1 eignet;
F i g. 6 zeigt ein ins einzelne gehendes Schema eines Halteverstärkers, der sich für das Zeitmultiplexvermittlungssystem
der F i g. 1 eignet.
Es wird nun insbesondere auf F i g. 1 eingegangen. Dort ist ein allgemeines Schema eines Zeitmultiplex-Vermittlungssystems
dargestellt, das eine Vielzahl von Signaleingangsklemmen sowie eine Vielzahl von
Signalausgangsklemmen aufweist. Da sämtliche Vermittlungswege identisch sind, ist nur ein einzelner
Weg gezeigt. Es können 100 Impulskanäle bzw. Phasen vorgesehen sein, wobei die an einer Verbindung
beteiligten, den Teilnehmern bzw. den Signaleingängen individuell zugeordneten Schalter alle
100 us geschlossen werden. Die Signaleingangsklemmen 10 sind mit einem Eingangstransformator 11
verbunden, der seinerseits an einen Tiefpaßfilterkreis 12 angeschlossen ist. Der Filterkreis 12 ist durch den
Widerstand 13 abgeschlossen, der gleich dem Wellenwiderstand des Filterkreises ist.
Mit dem Ausgang des Filterkreises 12 ist eine Diodentorschaltung 15 verbunden, die aus vier Halbleiterdioden
15 bis 18 besteht, die in Form eines Brückenkreises angeordnet sind, derart, daß ein
zwischen zwei Steuerklemmen 19 und 20 angelegtes positives Potential sämtliche Dioden in ihren niederohmigen,
in Flußrichtung leitenden Zustand bringt. Andererseits spannt ein zwischen den Klemmen 19
und 20 angelegtes negatives Potential die Dioden 15 bis 18 in Sperrichtung vor, um sie in einen hochohmigen
nichtleitenden Zustand zu bringen. Im ersteren Fall ist der Diodenschalter 14 geschlossen,
während er im letzteren Fall geöffnet ist. Bei normaler Arbeitsweise wird ein positiver Spannungsimpuls,
wie er in der Zeichnung dargestellt ist, während des Abtastintervalls zwischen den Klemmen 19
und 20 angelegt.
Der Ausgang des Diodentorschalters 14 geht zum gemeinsamen Knoten 21, an den die Ausgänge der
Diodentorschalter ähnlich dem Diodentorschalter 14 mit Hilfe der Leiter 22,23 usw. ebenso angelegt sind.
Der Diodentorschalter, das Tiefpaßfilter, der Eingangstransformator und die Signaleingangsklemmen,
die mit den Leitern 22, 23 usw. verbunden sind, wurden nicht dargestellt, doch sind sie in der Praxis
gleich den im Zusammenhang mit dem Diodentorschalter 14 dargestellten.
Der Knoten 21 besteht aus einem Ende einer Zeitmultiplexsammelleitung,
über die abgetastete Proben jeder der Signaleingangsklemmen übertragen werden. Das andere Ende dieser Sammelleitung befindet sich
am Knoten 24. Zwischen diesen beiden Knoten ist ein gemeinsamer Verstärker 25 angeordnet. Der Verstärker
25 weist eine äußerst geringe Eingangsimpedanz und eine äußerst geringe Ausgangsimpedanz
auf. Als Beispiel für einen derartigen Verstärker ist in F i g. 1 ein Betriebsverstärker mit paralleler Rückkopplung
dargestellt. Andere Arten von Verstärkern mit niedriger Eingangsimpedanz und niedriger Ausgangsimpedanz
sind in gleicher Weise für den gemeinsamen Verstärker geeignet. Der Ausdruck »Betriebsverstärker« wird benutzt, um die Ähnlichkeit
dieses Verstärkers mit Gleichstrombetriebsverstärkern hervorzuheben, die allgemein in analogen
Rechengeräten u. dgl. benutzt werden (s. »Analogue Computation« von R. W. Williams, Academic
Press Inc., New York, 1961, S. 69). Dieser Verstärker 25 ist jedoch ein Breitbandimpulsverstärker und
nicht ein Gleichstromverstärker. In anderer Hinsicht sind die Verstärker jedoch gleich.
Der Knoten 24 ist mit einer Vielzahl von Diodentorschaltern, wie dem Diodentorschalter 28 oder den
gleichen Diodentorschaltern verbunden, die mit den Leitern 26, 27 usw. verbunden sind. Statt dessen
könnte der Knoten 24 mit einem Zeitmultiplexübertragungssystem verbunden sein, das z. B. einen gemeinsamen
Impulskoder am Ausgang des Verstärkers 25 aufweist.
Der Diodentorschalter 28 besteht aus vier Halbleiterdioden 29 bis 32, die in einem Brückenkreis
angeordnet sind, derart, daß eine zwischen den Klemmen 33 und 34 angelegte positive Spannung
dazu dient, alle Dioden in einen in Flußrichtung leitenden niederohmigen Zustand zu bringen. Eine
negative Spannung, die zwischen den Klemmen 33 und 34 angelegt ist, dient andererseits dazu, die
Dioden 29 bis 32 in Sperrichtung vorzuspannen und damit den Schalter 28 abzuschalten.
Der Ausgang des Diodentorschalters 28 ist mit der Spule 35 verbunden, die durch einen veränderlichen
Widerstand 36 überbrückt ist. Die andere Klemme der Spule 35 ist mit einem Haltekondensator 37 verbunden,
dem ein Halteverstärker 38 folgt. Der Halteverstärker 38 kann ein Verstärker mit einer hohen
Eingangsimpedanz sein, er ist in F i g. 1 als Verstärker mit Reihenrückkopplung dargestellt. Andere
Arten von Verstärkern, mit hoher Eingangsimpedanz sind in gleicher Weise für den Halteverstärker 38
geeignet. Der Ausgang des Halteverstärkers 38 geht zu einem Tiefpaßfilterkreis 39, der seinerseits mit
dem Ausgangstransformator 40 verbunden ist. Die Sekundärwicklung des Ausgangstransformators 40 ist.
mit der Ausgangsklemme 41 verbunden.
Im Betrieb sind Eingangssignale, die an die Klemmen 10 angelegt werden, durch das Tiefpaßfilter 12
in ihrer Bandbreite begrenzt und liegen am Widerstand 13. Zu einer bestimmten Impulsphase jeder
Abtastperiode ist der Diodentorschalter 14 geschlossen, um den Filterkreis 12 mit dem gemeinsamen
Verstärker 25 zu verbinden. Da das Tiefpaßfilter 12 so angeordnet ist, daß es eine Spule als Ausgangselement
aufweist, arbeitet es im wesentlichen als konstante Stromquelle für den Diodenschalter 14.
Da weiterhin der gemeinsame Verstärker eine sehr geringe Eingangsimpedanz aufweist, arbeitet der
Diodentorschalter 14 strommäßig, um einen Stromimpuls vom Filterkreis 12 zum Verstärker 25 zu
liefern. Da die Arbeitsphase der Steuerimpulse für den Torschalter 14 äußerst klein ist, ist die Belastung
für das Tiefpaßfilter 12 im wesentlichen die Belastung die durch den Widerstand 13 entsteht. Sie
ist daher im wesentlichen konstant und gleich dem Wellenwiderstand des Filters.
Da eine große Anzahl von Leitern 22, 23 usw. und eine gleich große Anzahl von Diodentorschaltern
gleich dem Diodentorschalter 14 gemeinsam mit dem Knoten 21 verbunden sind, ist eine ziemlich große
Streukapazität 42 zwischen dem Knoten 21 und der Erde vorhanden. Ebenso ist eine ziemlich große
Streukapazität bei 43 zwischen dem Knoten 24 und der Erde vorhanden. Bei NichtVorhandensein des
gemeinsamen Verstärkers 25 addieren sich die Streu-
kapazitäten 42 und 43. Die zur gemeinsamen Leitung gelieferten Stromproben haben die Tendenz, diese
Streukapazitäten aufzuladen. Bei der Ankunft der nächsten Signalprobe von einer der anderen Diodenschalter
kann diese Streukapazität noch nicht vollständig entladen sein, so daß eine Verzerrung in den
nachfolgenden Signalproben auftritt. Eine solche Verzerrung, die sich in einem »Nebensprechen«
bemerkbar macht, hat die Tendenz, kumulativ zu sein, sie steht in direkter Beziehung zur Größe der
Streukapazität.
Der gemeinsame Verstärker 25 spaltet die Streukapazitäten 42 und 43 auf. Somit ist die gesamte
Kapazität, die auf einer Seite des gemeinsamen Verstärkers entladen werden muß, nur ein Teil der
gesamten Kapazität der Multiplexsammelleitung. Da ferner der gemeinsame Verstärker 25 so aufgebaut
ist, daß er eine äußerst geringe Eingangsimpedanz und eine äußerst geringe Ausgangsimpedanz aufweist,
werden die Kapazitäten 42 und 43 schnell entladen. Die infolge der Restladungen aus diesen
Kapazitäten vorhandene Nebensprechverzerrung ist daher entsprechend kleiner. Ferner kann der Verstärker
25 so aufgebaut werden, daß er eine bestimmte Verstärkung in dem gemeinsamen Übertragungsweg
liefert. Der einzige Verstärker kann daher eine Verstärkung für sämtliche Zeitmultiplexübertragungswege
liefern. Im allgemeinen kann eine derartige Verstärkung in einem zentral angeordneten
Verstärker wirtschaftlicher als in einzelnen Verstärkern in jedem Signaleingangs- oder -ausgangskreis
erzielt werden.
Am Ausgang des Zeitmultiplexschalters bilden die Spule 35 und der Kondensator 37 einen Reihenresonanzkreis,
der so abgestimmt ist, daß er eine Schwingungsperiode aufweist, die gleich der doppelten
Dauer der Schließungszeit des Diodenschalters 28 ist. Hierdurch ergibt sich eine Resonanzübertragung
der Signalprobe vom Verstärker 25 über den Torschalter 28 zum Kondensator 37. Diese Resonanz
verringert die notwendige Stromlieferung des zentralen Verstärkers und des Schaltkreises 28 und
erlaubt außerdem eine gewisse Formung der Verstärkungsfrequenzkennlinie des Schaltkreises. Dies
läßt sich besser an Hand der Fig. 2 sehen.
In dieser Figur ist insbesondere eine grafische Darstellung der Verstärkungsfrequenzkennlinie eines
Resonanzübertragungskreises gegeben, wie er in F i g. 1 dargestellt ist. Wenn man zunächst annimmt,
daß der ohmsche Widerstand im Resonanzübertragungskreis klein genug ist, um vernachlässigbar
zu sein, wird die Verstärkungskennlinie des Kreises gleich derjenigen sein, die in Kurve50 der Fig. 2
dargestellt ist. Somit liefert der Kreis in den unteren Frequenzbereichen eine flache Frequenzkennlinie.
Für Eingangssignale mit der Hälfte der Abtastgeschwindigkeit /s der Diodentorschalter 14 und 28
nähert sich die Verstärkung des Kreises unendlich, während der Kreis bei der Abtastgeschwindigkeit/s
eine unendliche Dämpfung ergibt. Die folgenden Beispiele erläutern das Verständnis der Arbeitsweise.
Die Spannung am Kondensator 37 während jeder Betätigung des Schaltkreises ist gleich der doppelten
Spannung an der Spule 35 im Augenblick des Schließens des Schalters 28, wenn der ohmsche Widerstand
des Kreises mit Null angenommen wird. Diese Spannung ist ihrerseits durch die vorher erhaltene Spannung
am Kondensator 37 und die Amplitude der durch den Schalter 28 gelieferten Signalprobe bestimmt.
Bei der Frequenz Null werden Impulssignale mit konstanter Amplitude und konstanter
Polarität von dem Diodentorschalter 28 geliefert. Der erste derartige Impuls lädt den Kondensator
37 auf das Doppelte der Eingangsspannung auf. Wenn der zweite Impuls ankommt, hält der Kondensator
37 im wesentlichen dieselbe Spannung, so daß die Spannung an der Spule 35 dieselbe Größe, aber
ίο die umgekehrte Polarität hat. Der entstehende Strom
entlädt den Kondensator 37. Aufeinanderfolgende Proben laden und entladen somit abwechselnd den
Kondensator 37 mit der Abtastfrequenz. Da das Tiefpaßfilter 39 die Abtastfrequenz beseitigt, ist der
Ausgang zum Transformator 40 eine konstante Gleichspannung.
Wenn im anderen Extrem die Eingangssignalfrequenz genau die Hälfte der Abtastfrequenz beträgt,
haben aufeinanderfolgende Signalproben die
2» entgegengesetzte Polarität. Wie vorher wird bei der
ersten Probe der Kondensator 37 auf das Doppelte der Abtastspannung aufgeladen. Bei der nächsten
Probe ist diese selbst negativ, während die Spannung am Kondensator 37 zwei Einheiten in positiver
Richtung beträgt. Die an der Spule 35 erscheinende Differenz hat eine Größe von drei Einheiten und eine
Polarität derart, daß der Kondensator 37 auf Null entladen und in negativer Richtung auf einen Wert
von vier Einheiten wieder geladen wird (die gesamte Schwingung beträgt sechs Einheiten, das Doppelte
der Anfangsspannung an der Spule 35). In gleicher Weise lädt die nächstfolgende Probe den Kondensator
37 in positiver Richtung auf eine Größe von sechs Einheiten auf (gesamte Schwingung zehn Einheiten).
Auf diese Weise bringen aufeinanderfolgende Proben am Kondensator 37 eine stets wachsende
Wechselspannung hervor, die eine unbegrenzte Verstärkung bei der Frequenz -y auf der Kurve 50 in
Fig. 2 hervorbringen. Die Abtastfrequenz wird selbstverständlich vom Filter 39 beseitigt.
Es ist jedoch klar, daß in dem Resonanzübertragungskreis
ein gewisser ohmscher Widerstand vorhanden ist, so daß eine unbegrenzte Verstärkung in
einem praktischen Kreis niemals erzielt werden kann. Tatsächlich ist der Spule 35 ein veränderlicher
Widerstand 36 parallel geschaltet, um ein Mittel zur Verstimmung vorzusehen, d. h. zur Verringerung des
Gütefaktors Q des Resonanzkreises. In diesem Fall erhält man eine Verstärkungsfrequenzkennlinie, wie
sie die Kurve 51 in Fig. 2 darstellt. Der Widerstand 36 kann so eingestellt werden, daß die in der Verstärkungskennlinie
erhaltene Frequenzspitze den größeren Teil des Abrollens der zugehörigen Tiefpaßfilter
kompensiert. Es ist daher möglich, den Zeitmultiplexschalter der F i g. 1 mit Tiefpaßfiltern von
einfacherem und wirtschaftlicherem Aufbau zu verwenden, als es sonst möglich wäre.
Der in F i g. 1 dargestellte Halteverstärker 38 ist so aufgebaut, daß er eine sehr hohe Eingangsimpedanz aufweist und damit verhindert, daß die auf dem Kondensator 37 aufgebaute Ladung im wesentlichen während des Intervalls zwischen den Abtastungen verschwindet. Der Verstärker 38 liefert an das Tiefpaßfilter 39 eine Spannung, die gleich der Spannung am Kondensator 37 ist, doch hält er im wesentlichen einen konstanten Wert zwischen den aufeinanderfolgenden Proben. Auf diese Weise wird
Der in F i g. 1 dargestellte Halteverstärker 38 ist so aufgebaut, daß er eine sehr hohe Eingangsimpedanz aufweist und damit verhindert, daß die auf dem Kondensator 37 aufgebaute Ladung im wesentlichen während des Intervalls zwischen den Abtastungen verschwindet. Der Verstärker 38 liefert an das Tiefpaßfilter 39 eine Spannung, die gleich der Spannung am Kondensator 37 ist, doch hält er im wesentlichen einen konstanten Wert zwischen den aufeinanderfolgenden Proben. Auf diese Weise wird
mit Hilfe des Halteverstärkers eine große Leistungsverstärkung erzielt, so daß ein großer Teil der infolge
der Abtastung entstehenden Verluste kompensiert wird.
Durch die obige Erläuterung der Zeitmultiplexschaltung der F i g. 1 wird ersichtlich, daß wichtige
Vorteile durch die dargelegte Schaltungsanordnung erzielt werden. Insbesondere vermindert die Anordnung
eines gemeinsamen Verstärkers mit äußerst niedriger Eingangsimpedanz und äußerst niedriger
Ausgangsimpedanz in der Zeitmultiplexsammelleitung die Nebensprechprobleme zwischen den verschiedenen
Multiplexkanälen auf der gemeinsamen Leitung wesentlich. Das Abschließen des Tiefpaßfilters
12 mit einer Spule und einem Abschlußwiderstand 13 verbessert die Impedanzeigenschaften in
Richtung der Klemmen 10 beträchtlich. Ferner ergibt diese Anordnung eine im wesentlichen konstante
Stromquelle für den Diodentorschalter 14, der daher zwischen einer konstanten Stromquelle am Filter 12
und dem eingangsseitig niederohmigen Verstärker 25 arbeitet. Der Diodentorschalter 28 befindet sich zwischen
dem Ausgang des Verstärkers 25 und dem Teil des Resonanzkreises, der die Spule 35 und den Kondensator
37 enthält.
Es ist zu bemerken, daß nicht wie bei herkömmlichen Resonanzübertragungskreisen die Resonanzübertragung
in F i g. 1 zwischen der Ausgangskapazität eines Eingangsfilters und der ersten Kapazität
des Ausgangsfilters erhalten wird. Statt dessen findet die Resonanzübertragung zwischen dem gemeinsamen
Verstärker 25 und einem Haltekondensator 37 statt. Eine wesentliche Leistungsverstärkung ist
wegen des hier verwendeten Halteverfahrens möglich. Schließlich kann die Verstärkungsfrequenzkennlinie
durch den Widerstand 36 eingestellt werden, um einen bestimmten Frequenzgang der zugehörigen
Tiefpaßfilter zu kompensieren.
Der gemeinsame Verstärker 25, wie er in F i g. 1 dargestellt ist, ist ein Betriebsverstärker mit Parallelrückkopplung.
Das heißt, der Verstärker 25 enthält einen Verstärkungskreis 142 mit sehr hoher Verstärkung
und ein Widerstandrückkopplungselement 143 zwischen den Eingangs- und Ausgangsklemmen.
Man kann erkennen, daß, ohne Rücksicht darauf, wie groß der Eingangsstrom ist, die Eingangsspannung
äußerst klein bleiben muß, da die hohe Verstärkung eine große negative Rückkopplung ergibt,
die ein Anwachsen der Spannung verhindert. Die Eingangsimpedanz ist daher äußerst niedrig, wobei
im wesentlichen der gesamte Eingangsstrom durch den Rückkopplungswiderstand 143 fließt. Die Ausgangsspannung
ist daher gleich dem Eingangsstrom, multipliziert mit dem Wert des Widerstands 143. Die
Ausgangsimpedanz ist ebenfalls äußerst niedrig. Ein derartiger Verstärker hat deshalb die geforderten
niedrigen Eingangs- und Ausgangsimpedanzen. Jedoch ergibt das Vorhandensein von verhältnismäßig
großen Kapazitäten sowohl am Ausgang als auch am Eingang dieses Verstärkers Stabilitätsprobleme,
welche den Aufbau der Schaltung schwierig machen. Es können andere Schaltungsanordnungen verwendet
werden, um dieselben Eingangs- und Ausgangsimpedanzen zu erhalten und dennoch das Stabilitätsproblem zu vermeiden. Zwei derartige andere Schaltungen
sind in den F i g. 3 und 4 dargestellt.
In Fig. 3 ist ein allgemeines Schaltungsdiagramm von zwei hintereinandergeschalteten Betriebsverstärkern
mit paralleler negativer Rückkopplung gezeigt, die sich für den gemeinsamen Verstärker 25 in
F i g. 1 eignen. Der Verstärker in F i g. 3 besteht aus zwei Verstärkern 60 und 61 mit hoher Verstärkung,
welche die Rückkopplungswiderstände 62 bzw. 63 aufweisen. Zwischen diesen beiden Verstärkern ist
der Widerstand 64 angeordnet, der eine Widerstandsbelastung für den ersten Verstärker und eine Widerstandsquelle
für den zweiten darstellt, wobei die
ίο Tendenz des einzelnen Verstärkers zu Schwingungen
herabgesetzt wird. Die Ausgangsspannung des Gesamtverstärkers der Fig. 3 ist im wesentlichen gleich
dem Eingangsstrom, multiplipiert mit dem Verhältnis der Werte der Widerstände 63 und 64 mal dem
Wert des Widerstands 62, d. h.
νβ3
R,
In Fig. 4 ist eine weitere Verstärkeranordnung dargestellt, die sich als gemeinsamer Verstärker 25
in Fig. 1 eignet. Der Verstärker der Fig. 4 besteht
aus zwei hintereinandergeschalteten Verstärkereinheiten 70 und 71. Die Verstärkereinheit 70 enthält
zwei Verstärkerkreise 72 und 73 mit hoher Ver-
a5 Stärkung. Der Verstärker 70 enthält einen Reihenrückkopplungswiderstand
74 und einen Parallelrückkopplungswiderstand 75. Wie vorher, ergibt die Parallelrückkopplung über den Widerstand 75 eine
sehr niedrige Eingangsimpedanz. Die Reihenrückkopplung über den Widerstand 74 ergibt andererseits
eine sehr hohe Ausgangsimpedanz. Dieser Verstärker arbeitet auf einem Belastungswiderstand 76. Die Gesamtstromverstärkung
des Verstärkungsteils 70 ist im wesentlichen gleich dem Verhältnis der Widerstände
75 und 74 +1, d.h.,
Die Verstärkereinheit 71 enthält in gleicher Weise zwei Verstärkungskreise 77 und 78 mit hoher Verstärkung.
Die Reihenrückkopplung ist mit Hilfe des Reihenrückkopplungswiderstands 79 an den Eingang
angelegt, während die Parallelrückkopplung mit Hilfe des Parallelrückkopplungswiderstands 80 am
Ausgang anliegt. Die Reihenrückkopplung am Eingang ergibt eine hohe Eingangsimpedanz, während
die Parallelrückkopplung am Ausgang eine äußerst niedrige Ausgangsimpedanz ergibt. Der Widerstand
76 liefert eine Grenzfläche ohne Reaktanz zwischen den Verstärkungseinheiten 70 und 71 und vereinfacht
hiermit den Aufbau von stabilen Verstärkungseinheiten. Gleichzeitig liefern beide Außenklemmen
die erforderliche niedrige Impedanz. Die Spannungsverstärkung des Verstärkungsteils 71 ist im wesent-
liehen gleich dem Verhältnis der Widerstände 80 und 79 + 1, d. h„
Man kann sehen, daß die Verstärkung des Gesamtverstärkers der Fig. 4 so eingestellt werden
kann, daß sie irgendeinen gewünschten Wert ergibt, und zwar einfach dadurch, daß die Werte der Widerstände
74, 75, 76, 79 und 80 eingestellt werden.
Diese Verstärkung, die in der gemeinsamen Sammelleitung entsteht, kann für sämtliche Signalamplituden
eingestellt werden; die Anordnung ist daher weniger aufwendig, als wenn man den gleichen Verstärkungs-
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ίο
grad bei einer Verstärkung für jede einzelne Leitung vorsieht.
Eine spezielle Schaltungsanordnung eines gemeinsamen Verstärkers, der sich als Verstärker 25 in
Fig. 1 eignet und der entsprechend dem Schaltschema der Fig. 4 aufgebaut ist, ist in Fig. 5 dargestellt.
Dort ist ein Transistorverstärker mit niedriger Eingangs- und niedriger Ausgangsimpedanz
sowie mit stabilen Betriebseigenschaften über einen
Emitterkreise der Transistoren 116 und 117 sind ferner zur Spannungsstabilisierung die Zenerdioden
125 und 126 eingeschaltet.
Der Ausgang der Schaltung mit niedriger Impe-5
danz wird von der gemeinsamen Verbindung der Kollektoren der Transistoren 116 und 117 abgenommen.
Der Parallelrückkopplungswiderstand 80, der in gestrichelten Linien in F i g. 5 dargestellt ist, ist tatsächlich
im Rückkopplungsweg weggelassen, da
bunden ist. Der Vorspannungswiderstand 101 ist durch den Kondensator 103 überbrückt, während die
Basis des Transistors 100 durch einen Widerstand 104 vorgespannt ist.
Der Kollektor des Transistors 100 ist über den Widerstand 107 und die. Zenerdiode 106 an die Basis
des Transistors 105 gleichstrommäßig gekoppelt, der den Verstärkerkreis 73 bildet. Die Zenerdiode 106
großen Frequenzbereich gezeigt. Aus F i g. 5 ist zu io keine Verstärkung erforderlich ist. Mit den jeweiersehen,
daß der Verstärker 72 aus einem Tran- !igen Emittern der Transistoren 116 und 117 sind die
sistor 100 besteht, an dessen Basis die Eingangs- Überbrückungskondensatoren 127 und 128 versignalproben
angelegt werden. Der Transistor 100 bunden.
besitzt einen Vorspannungswiderstand 101, der mit Man kann sehen, daß die Verstärkerschaltung der
seinem Emitter verbunden ist, sowie einen Be- 15 F i g. 5 niedrige Eingangs-und Ausgangsimpedanzen
lastungswiderstand 102, der mit dem Kollektor ver- zur Verwendung in der gemeinsamen Leitung eines
Zeitmultiplexvermittlungssystems aufweist, wie es in F i g. 1 dargestellt ist. Überdies ist die Schaltung der
F i g. 5 in einem großen Frequenzbereich stabil und ?o kann auf Wunsch so eingestellt werden, daß sie bedeutende
Verstärkungen liefert.
In Fig. 6 ist ein ins einzelne gehendes Schaltungsschema eines Halteverstärkers dargestellt, der sich
als Verstärker 38 in F i g. 1 eignet. Der Verstärker ist eine Durchschlagsdiode mit konstanter Spannung 25 der F i g. 6 ist im wesentlichen ein Parallel-Reihenbekannter Art und liefert den geeigneten Gleich- Rückkopplungsverstärker, wie der Verstärkerteil 70
strompegel an der Basis des Transistors 105. Der in Fig. 4, der aus den Transistoren 200, 201 und
Widerstand 107 und der Kondensator 108 verringern 202 besteht. Die hohe Eingangsimpedanz, die zum
die Rauschspannung, die durch die Diode 106 ent- Halten notwendig ist, wird durch den Widerstand
steht, während der Widerstand 109 einen Stromweg 3° 206 erhalten, um ihn von Änderungen der Verstärfür
den Strom bildet, der notwendig ist, um die kung des Transistors unabhängig zu machen. Der
Diode 106 in dem Durchlaßgebiet zu halten. Parallelrückkopplungswiderstand 203 liefert eine
Im Basis-Emitter-Kreis des Transistors 105 ist negative Rückkopplung zum Eingang des Transistors
ein Reihenrückkopplungswiderstand 74 eingeschaltet. 200, während der Reihenrückkopplungswiderstand
Dieser Widerstand ergibt eine große negative Rück- 35 204 eine negative Rückkopplung zum Transistor 202
kopplung für den Transistor 105, um eine hohe Aus- liefert.
gangsimpedanz zu erhalten. Der Parallelrückkopp- Die Eingangsimpulsproben, die für das gesamte
lungswiderstand 75, der in gestrichelten Linien in Intervall zwischen den Proben am Kondensator 37
F i g. 5 dargestellt ist, wird tatsächlich weggelassen, (F i g. 1) gehalten werden, gehen zu einem Eingangsda
im Verstärker der F i g. 5 keine Verstärkung not- 40 kreis, der aus dem Kondensator 205 und dem Widerwendig ist. stand 206 besteht. Der Eingangskreis, der den Kon-Der
Verstärkerteil 71 ist mit Hilfe des Kopplungs- densator 37 (Fig. 1), den Kondensator 205 und den
kondensators 110 mit dem Verstärkerteil 70 gekop- Widerstand 206 enthält, hat eine Zeitkonstante, die
pelt. Die Vorspannungen für die beiden Verstärker- lang ist im Vergleich zu der Periode zwischen den
teile 70 und 71 sind durch die Tiefpaßfilter 111 und 45 Proben, so daß der Wert der Probe im wesentlichen
112 getrennt, um diese Teile vollständiger vonein- für das gesamte Probenintervall konstant bleibt,
ander zu trennen und damit zufällige Rückkopp- Die Basis des Transistors 200 wird durch den Vorlungs-
und Nebensprechwege zu verhindern. Spannungswiderstand 208 zusammen mit dem Wider-Der
Verstärker 77 besteht aus einem Transistor- stand 207 entsprechend vorgespannt. Eine kleine
verstärker 113, mit dessen Emitter der Reihenrück- 5° Reihenrückkopplung ergibt sich im Emitterkreis des
kopplungswiderstand 79 verbunden ist. Die Wider- Transistors 200 mit Hilfe des Widerstands 209. Der
stände 114 und 115 ergeben die geeigneten Gleich- Kollektor des Transistors 200 ist mit dem Belastungsspannungen für die Basis des Transistors 113. widerstand 210 verbunden.
Der Ausgangsverstärker 78 ist ein komplementärer Das Ausgangssignal am Kollektor des Transistors
Gegentaktverstärker mit zwei Transistoren, nämlich 55 200 wird über den Kopplungskondensator 211 zur
dem pnp-Transistor 116 und dem npn-Transistor Basis des Transistors 201 übertragen. Diese Basis ist
117. Der Ausgang des Kollektors des Transistors 113
liegt an den Basen der beiden Transistoren 116 und
117, und zwar unmittelbar an der Basis des Transistors 116 und über den Kopplungskondensator 118 60
an der Basis des Transistors 117. Die Widerstände
119 und 120 liefern die geeigneten Vorspannungen
für die Basis des Transistors 116, während die Widerstände 121 und 122 die geeignete Vorspannung für
liegt an den Basen der beiden Transistoren 116 und
117, und zwar unmittelbar an der Basis des Transistors 116 und über den Kopplungskondensator 118 60
an der Basis des Transistors 117. Die Widerstände
119 und 120 liefern die geeigneten Vorspannungen
für die Basis des Transistors 116, während die Widerstände 121 und 122 die geeignete Vorspannung für
die Basis des Transistors 117 liefern. Ih die entspre- 65 widerstand 204 ist mit dem Emitter des Transistors
chenden Emitterkreise der Transistoren 116 und 117 202 in Reihe mit einem sich selbst vorspannenden
sind die Strombegrenzungs-Belastungswiderstände Kreis verbunden, der den Widerstand 218 und den
123 und 124 eingeschaltet. In die entsprechenden Kondensator 219 enthält. Der Parallelrückkopplungs-
durch die Widerstände 212 und 213 vorgespannt. Der Transistor 201 wird als Emitterfolgeverstärker
betrieben und weist einen Emitterwiderstand 214 auf. Der Ausgang des Emitters des Transistors 201 ist
über den Koppelkondensator 215 mit der Basis des Transistors 202 gekoppelt. Diese Basis ist durch die
Widerstände 216 und 217 auf einen geeigneten Arbeitspunkt vorgespannt. Der Reihenrückkopplungs-
kreis, der den Parallelrückkopplungswiderstand203 in Reihe mit dem Parallelrückkopplungskondensator
enthält, liegt zwischen dem Emitter des Transistors und der Basis des Transistors 200. Der Belastungswiderstand
221 verbindet den Kollektor des Transistors 202 mit der Spannungsquelle. Der Ausgang
des Halteverstärkers der F i g. 6 wird vom Kollektor des Transistors 202 mit Hilfe des Koppelkondensators
222 abgenommen. Dieser Ausgang geht zum Ausgangstiefpaßfilter 39, wie es in F i g. 1
dargestellt ist.
Der Halteverstärker der F i g. 6 ist eine Anordnung, die sich für die Zeitmultiplexvermittlungsschaltung
der Fig. 1 eignet, und hat eine ausreichend hohe Eingangsimpedanz infolge des Eingangswiderstands
206. Andere Arten von Verstärkerkreisen mit dieser Eigenschaft sind in gleicher Weise
geeignet.
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung zur impulsweisen Energieübertragung in einem elektronischen
Zeitmultiplexvermittlungssystem mit einer Vielzahl ankommender und abgehender Nachrichtenübertragungswege
und einer gemeinsamen Zeitmultiplexleitung mit einem Verstärker und Torschaltungen
zum Verbinden ausgewählter der ankommenden und abgehenden Wege mit der gemeinsamen Zeitmultiplexleitung, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verstärker (25) sehr niedrige Eingangs- und Ausgangsimpedanzen
aufweist, die Entladungswege niedriger Impedanz für die gleichzeitige Entladung der beiden Teile
(42, 43) bilden, in welche die Streukapazität der gemeinsamen Zeitmultiplexleitung auf beiden
Seiten des Verstärkers aufgeteilt wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Torschalter (14,
28) Stromimpulse mit niedrigen Signalspannungen übertragen.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die abgehenden
Nachrichtenübertragungswege jeweils einen Reihenresonanzkreis (35, 37) enthalten,
der auf die Hälfte des reziproken Werts des Abtastintervalls abgestimmt ist, wobei dieser Kreis
den Torschalter des Wegs (28) mit einem Halteverstärker verbindet, der über einen Kondensator
(37) des abgestimmten Reihenresonanzkreises angeschlossen ist, wobei ein veränderlicher
ohmscher Widerstand (36) vorhanden ist, um das Q des Reihenresonanzkreises abzustimmen.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame
Verstärker (25) eine hohe Verstärkung aufweist, ferner einen Parallelrückkopplungswiderstand
(143), der zwischen dessen Eingang und dessen Ausgang geschaltet ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame
Verstärker (25) aus zwei hintereinandergeschalteten Verstärkerkreisen (60, 61) mit hoher
Verstärkung besteht, die jeweils einen parallelen Rückkopplungswiderstand (62, 63) aufweisen,
der zwischen den Eingang und den Ausgang geschaltet ist, ferner einen Widerstand (64), der
den Ausgang des einen der Verstärkerkreise (60) mit dem Eingang des anderen der Verstärkerkreise
(61) verbindet.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame
Verstärker (25) aus zwei hintereinandergeschalteten Verstärkerkreisen (70, 71) besteht,
wobei der erste der Verstärkerkreise (70) aus zwei Verstärkerstufen (100, 105) mit hoher Verstärkung
besteht, die hintereinandergeschaltet sind, wobei ferner die zweite (105) der Verstärkerstufen
einen Reihenrückkopplungswiderstand (74) aufweist, der die zweite Verstärkerstufe mit
einem Bezugspotential verbindet, ferner eine Rückkopplungsverbindung von dem ersten
Reihenrückkopplungswiderstand (74) zum Eingang des ersten (100) der beiden Verstärkerstufen
und wobei der andere der Verstärkerkreise aus weiteren zwei Verstärkerstufen (113, 116, 117)
mit hoher Verstärkung besteht, die hintereinandergeschaltet sind, wobei ein zweiter Reihenrückkopplungswiderstand
(79) die erste (113) der zweiten beiden Verstärkerstufen mit dem Bezugspotential verbindet und eine Rückkopplungsverbindung vom Ausgang des zweiten (116, 117)
der beiden zweiten Verstärkerstufen mit dem zweiten Reihenwiderstand (79) vorhanden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US420975A US3444326A (en) | 1964-12-24 | 1964-12-24 | Time division switching circuit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1292213B true DE1292213B (de) | 1969-04-10 |
Family
ID=23668662
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW40485A Pending DE1292213B (de) | 1964-12-24 | 1965-12-10 | Schaltungsanordnung zur impulsweisen Energieuebertragung in einem elektronischen Zeitmultiplex-Vermittlungssystem |
Country Status (5)
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|---|---|
| US (1) | US3444326A (de) |
| JP (1) | JPS42690B1 (de) |
| DE (1) | DE1292213B (de) |
| FR (1) | FR1461795A (de) |
| GB (1) | GB1060950A (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| US4895102A (en) * | 1987-10-29 | 1990-01-23 | Techna Vision Incorporated | Spin coater |
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| DE1156115B (de) * | 1961-09-26 | 1963-10-24 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur Daempfung oder Entdaempfung von Zweidrahtleitungen |
| DE1226660B (de) * | 1963-04-29 | 1966-10-13 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zum impulsmaessigen UEbertragen von Nachrichten in Zeitmultiplex-Fernmelde-, insbesondere -Fernsprechvermittlungsanlagen |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US2429613A (en) * | 1943-10-19 | 1947-10-28 | Standard Telephones Cables Ltd | Pulse multiplex communication system |
| US2927967A (en) * | 1957-10-14 | 1960-03-08 | Bell Telephone Labor Inc | Negative impedance repeater |
| NL234855A (de) * | 1958-01-06 | |||
| US3111557A (en) * | 1961-08-16 | 1963-11-19 | Gen Dynamics Corp | Time division multiplex transmission system |
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1964
- 1964-12-24 US US420975A patent/US3444326A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1965-11-18 GB GB48983/65A patent/GB1060950A/en not_active Expired
- 1965-12-03 FR FR40921A patent/FR1461795A/fr not_active Expired
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- 1965-12-23 JP JP7899565A patent/JPS42690B1/ja active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS42690B1 (de) | 1967-01-16 |
| GB1060950A (en) | 1967-03-08 |
| US3444326A (en) | 1969-05-13 |
| FR1461795A (fr) | 1966-12-09 |
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