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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum magnetischen Saldovortrag
in Buchungsmaschinen und bezieht sich insbesondere auf eine Maschine mit Vorrichtungen,
die in der tage-sind, Informationen in Form verschlüsselter elektrischer Signale
zu empfangen und sie der Maschine zuzuführen, so daß sie während einer hierauf folgenden
Maschinenoperation verändert werden können.
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Die erfindungsgemäße Einrichtung ist in Geldinstituten, z. B. Banken,
verwendbar und dient zum Fortschreiben von Kundenkonten. Im vorliegenden Beispiel
wird eine Magnetkontokarte benutzt, in deren Magnetstreifen der alte Saldo des Kunden
eingeschrieben ist. Die Darstellung dieser Information erfolgt in binär verschlüsselter
Form. Bei der Fortschreibungsoperation wird die Magnetkontokarte in die Buchungsmaschine
eingeführt, woraufhin zunächst der alte Saldo aus den Magnetstreifen abgelesen und
alsdann selbsttätig in das Zählwerk der Maschine eingespeichert wird. Im Anschluß
daran wird die den zu bearbeitenden Geschäftsvorgang betreffende Information auf
dem Tastenfeld der Maschine eingestellt und je nach Art des Geschäftsvorganges
zu dem im angesteuerten Zählwerk befindlichen alten Saldo addiert oder von diesem
subtrahiert. In einer anschließend folgenden Maschinenoperation wird der neue Saldo
aus dem Zählwerk der Maschine entnornmen und in binär verschlüsselter Form in den
Magnetstreifen der Kontokarte eingeschrieben, wodurch die Fortschreibung des betreffenden
Kundenkontos beendet ist.
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Bei einer bekannten Einrichtung zum magnetischen Saldovortrag in Buchungsmaschinen
wird der auf einem etwa briefmarkengroßen Magnetschichtträger der Kontokarte aufgezeichnete
alte Saldo beim Karteneinzug zuerst abgelesen, dann auf einer magnetischen Speichertrommel
erneut aufgezeichnet und von dort aus in ein mechanisches Speicherwerk zur weiteren
Verarbeitung übertragen. Nach beendeter Buchung wird der neue Saldo aus dem elektromechanischen
Speicherwerk entnommen, dann auf der magnetischen Speicherrolle aufgezeichnet
und von dieser beim Kartenauszug abgelesen und auf dem Magnetschichtträger der Kontokarte
aufgezeichnet.
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Bei dieser bekannten Einrichtung kann der von der Kontokarte abgelesene
alte Saldo nicht direkt, sondern nur über die als Zwischenspeicher arbeitende magnetische
Speicherrolle in das elektromechanische Speicherwerk eingebracht werden. Einrichtungen
dieser Art sind jedoch wegen ihres hohen Teileaufwandes und ihrer relativ mäßigen
Arbeitsgeschwindigkeiten nachteilig und können den hohen Anforderungen, die heute
an moderne, schnell arbeitende Buchungsmaschinen gestellt werden, nicht mehr gerecht
werden. Der hohe Bauteileaufwand solcher bekannter Einrichtungen ergibt sich aus
der Anordnung -der Zwischenspeicherrolle und der für sie erforderlichen Lese- und
Aufzeichnungsköpfe, die zusätzlich zu den für die Kontokarte benötigten Lese- und
Aufzeichnungsköpfen vorgesehen werden müssen. Die nur mäßigen Arbeitsgeschwindigkeiten
solcher Einrichtungen sind dadurch bedingt, daß der abgelesene alte Saldo vor seiner
übertragung in das mechanische Speicherwerk zuerst erneut auf der magnetischen Speicherrolle
aufgezeichnet und dann
von dieser wieder abgelesen werden muß. Ein noch weiterer
Nachteil besteht in der unterschiedlichen Bewegungssteuerung der Speicherrolle,
die beim Auf-C zeichnen des alten Saldos eine kontinuierliche Drehbewegung, beim
Ablesen des alten Saldos zur Übertragung in das elektromechanische Speicherwerk
jedoch eine schrittweise Drehbewegung ausführen muß. Hierfür muß eine besondere
Getriebekupplung mit einer Steuerung vorgesehen werden, damit die Speicherrolle
einmal im Takt der Einzugsbewegung der Kontokarte und zum anderen im Takt der Schrittbewegung
des Papierwagens die entsprechenden Drehbewegungen ausführen kann.
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Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der bekannten Einrichtungen
zu beseitigen, und stellt sich die Aufgabe, eine Einrichtung eingangs beschriebener
Art zu verbessern mit dem Ziel, daß der alte Saldo nach erfolgtem Ablesen mit vereinfachten
Mitteln direkt in das elektromechanische Speicherwerk verschlüsselt eingegeben werden
kann, um dadurch eine schnellere Datenverarbeitung zu ermöglichen.
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Gegenstand der Erfindung ist somit eine Einrichtun- zum magnetischen
Saldovortrag in Buchungs-Maschinen mit mehreren Einstellzahnstangen und mit einer
Vorrichtung zum Einstellen der Einstellzahnstangen, so daß sie jeweils einen vorbestimmten,
in Form von verschlüsselten elektrischen Signalen in die Maschine eingeführten Wert
darstellen.
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Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß in der Einrichtung vorgesehen
sind: mehrere Sätze beweglicher Glieder, wobei die Glieder jedes Satzes jeweils
wahlweise in eine von zwei vorbestimmten Stellungen so einstellbar sind, daß die
Stellungen der Glieder des betreffenden Satzes zusammen ein Charakteristikum für
einen bestimmten Zahlenwert darstellen; eine erste, sämtlichen Sätzen gemeinsame
Steuervorrichtung, die infolge eingehender Signale betätigbar ist und diejenigen
Stellungen bestimmt, in die die Glieder jedes Satzes einzustellen sind; mehrere,
jeweils eine für jeden Satz vorgesehene Sperrvorrichtungen, von denen jede jedes
Glied des zugehörigen Satzes in einer ersten der genannten vorbestimmten Stellungen
hält, wenn die erste Steuervorrichtung betätigt wird; eine zweite Steuervorrichtung
zum nacheinanderfolgenden Freigeben sämtlicher Sperrvorrichtungen, wobei durch Freigabe
jeder Sperrvorrichtung die Glieder des zugehörigen Satzes in die durch die erste
Steuervorrichtung bestimmte Stellungen einstellbar sind; und mehrere, jeweils eine
für jeden Satz vorgesehene Abfühlvorrichtungen, die jeweils den Antriebszahnstangen
zugeordnet sind, wobei jede Abfühlvorrichtung so angeordnet ist, daß sie die Stellungen
der Glieder des zugehörigen Satzes nach Freigabe der zugehörigen Sperrvorrichtung
abfühlt und bewirkt, daß die zugehörige Antriebszahnstange in eine Stellung eingestellt
wird, die dem durch die Stellungen der Glieder des zugehörigen Satzes dargestellten
Zahlenwert entspricht.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der
Zeichnungen beschrieben, und zwar zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt des rückwärtigen
Teiles einer Buchungsmaschine, wobei jedoch nur diejenigen Bauteile dargestellt
sind, die für die vorliegende Erfindung von Bedeutung sind, F i g. 2 eine
vergrößerte Einzelansicht einer Zahnstangenstoppvorrichtung mit Darstellung eines
Reihenschaltwerkes, das in Verbindung mit Kodierschiebern und Hilfszahnstangenstoppvorrichtung
verwendet wird,
F i g. 3 eine auseinandergezogene Seitenansicht
der Kodierschieber, die die Stellung ihrer Hilfszahnstangenstoppvorrichtung steuern.
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F i g. 4 eine im Schnitt dargestellte Seitenansicht der Antriebsvorrichtung
für das Reihenschaltwerk und die Elektromagnete zum Einstellen der Kodierschieber,
F i g. 5 eine Schnittansicht entlang Linie 515 von F i
g. 1 mit Darstellung des Reihenschaltwerkes und der einzelnen Zahnstangenstoppvorrichtungen
und F i g. 6 eine Einzelansicht einer Magnetkontokarte mit Darstellung ihrer
Magnetstreifen, auf denen Informationen speicherbar sind.
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Die zur Darstellung der verschiedenen Merkmale der Erfindung gewählte
Buchungsmaschine ist vom Typ, wie in der deutschen Patentschrift
895 3285
offenbart, in der auch die nicht zu der Erfindung gehörenden und
daher nicht weiter beschriebenen Grundmerkmale und -vorrichtungen beschrieben sind.
Die Maschine nach der genannten Patentschrift wurde verändert und enthält nun einen
Magnetlesekopf zum Ablesen der in den Magnetstreifen der Kontokarten enthaltenen
Informationen. In der Maschine sind ferner Schalter vorgesehen, die durch die Betragszahnstangen
der Buchungsmaschine einstellbar sind, um den Lesekopf so zu steuern, daß die Information
in bekannter Weise in den Magnetstreifen der Kontokarte eingeschrieben werden kann.
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F i g. 6 zeigt eine Kontokarte 205, die entlang einem
ihrer Ränder fünf Streifen 118 bis 122 aus magnetischem Material aufweist.
Die ersten vier Magnetstreifen 118 bis 121 enthalten Signale, die den alten
Saldo durch Binärzahlen 1, 2, 4, 8 darstellen. Der fünfte Streifen
122 liefert in bekannter Weise ein Signal zum Steuern der Zeileneinstellung der
Kontokarte, um ein Ausdrucken des alten Saldos auf der ausgewählten Zeile zu veranlassen.
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Wie bereits erwähnt, zeigt F i g. 1 den rückwärtigen Teil der
Buchungsmaschine, in dem die Zahnstangenstoppvorrichtungen zum Einstellen der Zahnstangen
der Betragsbänke entsprechend den von den Magnetstreifen der Kontokarte abgelesenen
»Alter Saldo«-Daten untergebracht sind. Wie nachfolgend noch näher beschrieben,
werden gemäß den »Alter Saldo«-Daten Hilfszahnstangen eingestellt, um dadurch die
Einstellung der Zahnstangen 54 jeder Betragsreihe, beginnend mit Reihe
1 des Tastenfeldes, zu steuern. Nachdem sämtliche Hilfszahnstangen eingestellt
sind und die Kontokarte in Druckstellung gebracht ist, wird eine Maschinenoperation
eingeleitet, bei der die Kontokarte durch am Papierwagen angeordnete Vorrichtungen
erfaßt und die Zahnstangen 54 entsprechend der Stellung der Hilfszahnstangen eingestellt
werden. Diese Einstellung der Zahnstangen 54 stellt die von der Kontokarte abgelesene
Information dar. Im vorliegenden Fall ist dies der alte Saldo. Während der Einstellung
der Zahnstangen 54 werden die zugehörigen Zählwerke 67 in die Zahnstangen
eingerückt und die Typensegmente (nicht gezeigt) ein-Crestellt und betätigt, um
den alten Saldo auf der Kontokarte auszudrucken. Durch das während dieser Maschinenoperation
erfolgende Einrücken der Zählwerke in die Zahnstangen 54 wird der alte Saldo in
das Zählwerk eingebracht. Der Papierwagen bewegt sich sodann in die nächste, durch
die an der Vorderseite des Wagens angebrachten Steueranschläge programmierte Stellung.
Bei in dieser Stellung befindlichem Wagen wird der Betrag (Umsatz) des betreffenden
Geschäfts- oder Buchungsvorganges in das Tastenfeld eingetastet. In einer sich daran
anschließenden Maschinenoperation wird der eingetastete Betrag zu dem im Zählwerk
stehenden alten Saldo addiert oder von ihm subtrahiert. Daraufhin wird der Wagen
in die nächste Stellung zur Durchführung einer weiteren Maschinenoperation bewegt.
Während dieser Zeit gehen die zugehörigen Zählwerke mit den Zahnstangen 54 in Eingriff
und steuern diese für eine Einstellung gemäß des neuen Saldos. Eine Reihe von an
der Rückseite jeder Betragszahnstange 54 angeordneten Schaltern wird so eingestellt,
daß sie diesen neuen Saldo verkörpern. Die Zahnstangen 54 steuern auch die Einstellung
der Typensegmente (nicht gezeigt) zum Ausdrucken des neuen Saldos auf der Kontokarte.
Zu diesem Zeitpunkt werden die durch die Zahnstangen 54 eingestellten Schalter abgelesen
und der neue Saldo dann durch den nunmehr als Schreibkopf wirkenden Lesekopf in
die Magnetstreifen der Kontokarte eingeschrieben. Anschließend kann die Kontokarte
aus dem Wagen der Buchungsmaschine entfernt werden.
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Für jede Zahnstange 54 einer Betragsbank ist jeweils eine Zahnstangenstoppvorrichtung
vorgesehen. Diese besteht aus einer Hilfszahnstange 103, einem allgemein
mit der Bezugszahl 104 bezeichneten Hilfszahnstangenschlitten, mehreren die Einstellung
der Hilfszahnstangen 103 steuernden Kodierschiebern 105
bis
108 sowie mehreren Sperrschiebern 131 zum Steuern der Einstellung
der Kodierschieber. Sämtlichen Zahnstangenstoppvorrichtungen der Maschine sind mehrere
Elektromagnete 113 bis 116, die jeweils den zugehörigen Sperrschieber
131 beeinflussen, sowie ein allgemein mit der Bezugszahl 117 bezeichnetes
Reihenschaltwerk zugeordnet, das zum aufeinanderfolgenden Steuern jeder Zahnstangenstoppvorrichtung
dient. Die Arbeitsweise der einzelnen Zahnstangenstoppvorrichtungen wird nachfolgend
an Hand der Beschreibung einer entsprechenden Maschinenoperation erläutert. Wie
bereits erwähnt, befinden sich auf der Kontokarte fünf Magnetstreifen
118 bis 122, von denen die Streifen 118 bis 121 die Binärzahlen
1, 2, 4 bzw. 8 darstellenden Signale enthalten. Wie ebenfalls bereits
erwähnt, enthält der Streifen 122 Signale, die die erste zu bedruckende Zeile der
Kontokarte darstellen. Die Magnetstreifen 118 bis 121 der Kontokarte
205 werden durch den Lesekopf von unten nach oben in einer Folge abgelesen.
Die dabei erhaltenen Daten werden dann nacheinander in die Betragsbänke
1 bis 14 eingebracht. Wird ein Signal vom Streifen 118 abgelesen,
dann wird der Elektromagnet 113 in allgemein bekannter Weise betätigt. Die
Elektromagnete 114,115 bzw. 116 werden in gleicher Weise durch Signale gesteuert,
die von den Streifen 119,120 bzw. 121 abgelesen werden. Wie in F i
g. 4 und 5 gezeigt, sind die Elektromagnete an einem Seitenrahmen
123 der Buchungsmaschine mittels Schrauben 124 befestigt. Jeder der Elektromagnete
113 bis 116 besitzt jeweils einen Anker 125 (F i
g. 4), der über einen an ihm anaelenkten Arm 126 mit einer Vierkantstanue
127
in Verbindung steht. Die Anordnung der Arme 126
und Vierkantstanaen
127 ist für die Elektromagnete 113 bis 116 gleich. Durch Erregen
eines beliebigen der Elektromagnete wird die zugeordnete Stange 127
im Uhrzeigersinn
(F i g. 4) gedreht. Wie aus F i g. 5
hervorgeht, erstrecken
sich die Vierkantstangen in Längsrichtung durch die Maschine und arbeiten
jeweils
mit der Zahnstangenstoppvorrichtung jeder Betragsbank in nachfolgend beschriebener
Weise zusammen.
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Wie noch deutlicher aus F i g. 2 hervorgeht, besitzt jede Hilfszahnstangenstoppvorrichtung
ein auf einer Stange 111 gelagertes Trägerglied 128. Die Stange
111 ist zwischen den Seitenrahmen der Buchungsmaschine angeordnet. Jedes
Trägerglied128 besitzt vier Ausnehmungen, in denen drehbar gelagerte Arme
129 untergebracht sind, deren eines Ende sich jeweils auf der zugeordneten
Vierkantstange 127 abstützt. Wie bereits erwähnt, sind die Vierkantstangen
127 durch die Elektromagnete 1,13 bis 116 steuerbar. Das andere
Ende der Arme 129 ragt jeweils in einen in einem Sperrschieber
131 vorgesehenen Schlitz 130.
Der Sperrschieber 131 ist in dem
Trägerglied 128
verschiebbar gelagert. Aus dieser Anordnung ergibt sich, daß
jedesmal dann, wenn einer der Elektromagnete 113 bis 116 erregt wird
und dadurch ein Drehen der ihm zugeordneten Vierkantstange 127 im Uhrzeigersinn
bewirkt, der Arm 129 jeder Zahnstangenstoppvorrichtung, der auf der betätigten
Vierkantstange 127 gelagert ist, seinen zugeordneten Sperrschieber
131 nach rechts (F i g. 2) bewegt. Mit den Sperrschiebern
131 arbeiten jeweils die Kodierschieber 105 bis 108 (F i
g. 3) zusammen. Diese weisen jeweils zwei Schlitze 132 auf, in denen
sich die Halsteile einer Querstange 133 führen, die zwischen den Seitenrahmen
123 und 136 gelagert ist und die Kodierschieber abstützt. Federn 134,
die zwischen in den Maschinenseitenrahmen 136 und 123
gelagerten Stützstangen
135 (F i g. 2 und 5) und jeweils dem einen Ende der Kodierschieber
105 bis 108 gespannt sind, suchen letztere in Senkrechtrichtung zu
ziehen. An der einen Längskante jedes Kodierschiebers sind in Größe und Anzahl unterschiedliche
Einschnitte 137 vorgesehen, deren Zweck nachfolgend noch näher erläutert
wird. An den Einschnitten 137 der gegenüberliegenden Kante jedes Kodierschiebers
ist jeweils eine Nase 138 ausgebildet, die sich normalerweise in Anlageberührung
mit dem zugeordneten Sperrschieber 131 befindet, der dann den Kodierschieber
gegen die Kraft seiner Feder 134 gesperrt hält. Die Sperrschieber 131 werden
jeweils durch in Hohlräumen des Trägergliedes 128 angeordnete Druckfedem
139 (F i g. 2) in Richtung auf ihre Sperrstellung gedrückt, in der
sie gegen die Nasen 138
der zugeordneten Kodierschieber anliegen.
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Wie am besten aus F i g# 3 ersichtlich, ist zwischen den Kodierschiebern
106 und 107 jeder Zahnstangenstoppvorrichtung eine auf den Querstangen
133 gelagerte, ortsfeste Schiene 140 vorgesehen. Diese weist an einer ihrer
Seiten ebenfalls Einschnitte 137 auf, die mit den Einschnitten
137 der Kodierschieber 105
bis 108 in der gleichen Ebene liegen.
Während des Ablesens der Magnetkontokarte werden durch Erregung der entsprechenden
Elektromagnete 113 bis 116 die zugeordneten Vierkantstangen
127 im Uhrzeigersinn gedreht, so daß der Arm 129 jeder Zahnstangenstoppvorrichtung
in der vorstehend beschriebenen Weise verschwenkt wird. Durch die Schwenkbewegung
des Armes 129 wird sein zugeordneter Sperrschieber 131 gegen die Kraft
seiner Feder 139
außer Anlage mit der Nase 138 seines zugehörigen Kodierschiebers
gebracht, wodurch dieser der Kraft der Feder 134 freigegeben und dadurch so weit
nach oben gezogen wird, bis die untere Kante seiner Schlitze 132 gegen die
Querstangen 133 anläuft. In dieser Stellung sperrt der Kodierschieber den
Sperrschieber 131, so daß letzterer gegen eine unter dem Einfluß der Feder
139 erfolgende Bewegung in seine Ausgangsstellung gesperrt ist. Wie nachstehend
beschrieben, werden nur die Kodierschieber jeweils einer Zahnstangenstoppvorrichtung
der Einwirkung der Federn 134 freigegeben, da sämtliche Kodierschieber an ihrem
unteren Ende durch einen durch das Reihenschaltwerk 117 gesteuerten Verklinkungsmechanismus
verklinkt gehalten sind. Durch Bewegen eines oder mehrerer beliebiger der Kodierschieber
105 bis 108 einer beliebigen der Zahnstangenstoppvorrichtungen wird
jeweils einer der Einschnitte 137
jedes Kodierschiebers und der ortsfesten
Schienen 140 so miteinander ausgerichtet, daß sie stellungsmäßig ein Darstellungsmuster
einer der Dezimalzahlen 1 bis 11 und 0 ergeben, die der durch
den Lesekopf abgelesenen und in Binärverschlüsselung dargestellten Ziffer entspricht.
Wird somit ein die Dezimalzahl »1« darstellender elektrischer Impuls in binär
verschlüsselter Form von dem Magnetstreifen 118 (Fig. 6) durch den
Lesekopf abgelesen, so bewirkt dies eine Erregung des Elektromagnets113. Wird die
Kodierstangel05 dann für eine Bewegung freigegeben, so führt dies zu einer Ausrichtung
der ersten untersten Einschnitte (Fig. 3) in jedem der Kodierschieber der
Zahnstangenstoppvorrichtung.
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Wird die Dezimalzahl »9« abgelesen, dann werden durch elektrische
Impulse von den Magnetstreifen 118 und 121 die Elektromagnete 113
und 116 erregt, wodurch die Schieber 105 und 108 zur Durchführung
einer Bewegung freigegeben werden, was zu einer Ausrichtung ihrer Einschnitte
137 in bezug zu dem neunten Einschnitt von unten der Schiene 140 führt. Die
ausgerichteten Einschnitte 137 bilden einen Schlitz, mit dem der Hilfszahnstangenschlitten
104 (F i g. 1 und 2) so zusammenwirken kann, daß die Hilfszahnstange
103 entsprechend der auf den Kodierschieber eingestellten Ziffer eingestellt
wird. In noch näher zu beschreibender Weise geht die Hilfszahnstange 103
mit der Zahnstange 54 der Betragsbank in Eingriff und stellt diese entsprechend
der auf den Kodierschiebern eingestellten Dezimalziffer ein. Die Kodierschieber
bilden somit eine Vorrichtung, durch die die durch den Schreibkopf in binärer Form
von einem Magnetstreifen abgelesene Ziffer in Dezimalform durch die Stellung der
Zahnstange der Betragsbank dargestellt wird.
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Jede Hilfszahnstange 103 der Zahnstangenstoppvorrichtungen
ist auf zwei in den Seitenrahmen der Buchungsmaschine angebrachten Querstützen 141
(F i g. 1 und 5) senkrecht verschiebbar gelagert. An dem oberen Ende
jeder Hilfszahnstange 103 ist jeweils eine Feder 142 befestigt, deren anderes
Ende an einer in den Seitenrahmen 123 und 136 der Buchungsmaschine
gelagerten Querstange 143 (F i g. 5)
angebracht ist. Die Federn 142
suchen ihre zugeordneten Hilfszahnstangen um einen durch die Kodierschieber bestimmten
Abstand aufwärts zu bewegen, was nachfolgend noch näher beschrieben wird. Um die
Einstellung der Hilfszahnstangen zu steuern, trägt jede von ihnen einen Hilfszahnstangenschlitten
104 (F i g. 1 und 2), der auf zwei Stiften 144 gleitbar gelagert ist. Der
Hilfszahnstangenschlitten 104 besteht aus zwei Scitenwänden 145, die auf quer verlaufenden
AbStandsstangen 146 sitzen. Zwischen den Seitenwänden 145 sind zwei Führungsplatten
147 angeordnet. Ihre Funktion besteht darin, eine Abfühlplatte
148
(F i g. 2) für deren Längsbewegung zu führen. Die Abfühlplatte 148 ist so
ausgebildet, daß ihre eine Kante über die Seitenwände 145 ragt. Die Abfühlplatte
148 ist mit einer Nut versehen, die eine zwischen zwei der Abstandsstangen 146 angebrachte
Feder 149 (F i g. 2) aufnimmt. Hieraus ergibt sich, daß die Feder 149 ständig
in einer Richtung auf die Abfühlplatte 148 einwirkt. Dies bewirkt, daß während der
Zeit, in der die Hilfszahnstange 103 und mit ihr der Schlitten 104 aufwärts
bewegt wird, die unter Federvorspannung stehende Abfühlplatte 148 die Kodierschieber
nach ausgerichteten Einschnitten 137
abfühlt und in diese, falls vorhanden,
unter der Kraft der Feder 149 einrastet. Gemäß F i g. 2 führt die Abfühlplatte
148 dabei eine Rechtsbewegung aus.
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Zwischen einem auf der Hilfszahnstange 103 angebrachten Stift
150 und einer der quer verlaufenden Abstandsstangen 146 des Schlittens 104
ist eine Feder 151 gespannt, die den Schlitten 104 abwärts nach rechts (F
i g. 2) zu ziehen sucht und ihn dadurch unmittelbar neben den mit den Einschnitten
137 versehenen Kanten der Kodierschieber hält. Diese Stellung ist bedingt
durch den Richtungswinkel von zwei in den Seitenwänden 145 des Schlittens 104 vorgesehenen
Formlöchern 152, in denen sich Stifte 144 führen. Hieraus ergibt sich, daß
bei einer solchen Stellung des Schlittens die Spannung der Feder 149 infolge der
Bewegung der Abstandsstangen 146 erhöht wird, wohingegen die Abfühlplatte 148 vor
dem Abfühlen der Einschnitte der Kodierschieber unbewegt bleibt. Die auf diese Weise
gegebene Einstellung des Schlittens 104 ermöglicht es, daß die Abfühlplatte 148
hierdurch in die ausgerichteten Einschnitte 137 eintritt, d. h. einrasten
kann, wodurch der Schlitten 104 und somit auch die Hilfszahnstange in der jeweiligen
Einstellage angehalten und gesperrt wird. Wie später näher beschrieben, wird durch
das Anhalten der Hilfszahnstange 103 ein in ihrem oberen Teil vorgesehener
Zahn 158 (F i g. 1) so eingestellt, daß er neben einer der stufenförmigen
Anschlagsflächen 159 in Wirklage kommt. Die Anschlagsflächen 159 bilden
einen Teil des Antriebsgliedes 57,
das als Verlängerung der Betragszahnstange
54 dient und somit ihre Rückwärtsbewegung steuert. Aus dieser Anordnung ergibt sich,
daß durch die auf die Kodierschieber ein-eaebene Dezimalzahl die Hilfszahnstange
103 so eingestellt wird, daß das Antriebsglied 57 und die an ihm angebrachte
Betragszahnstange 54 sich um eine dem Wert der genannten Dezimalzahl entsprechende
Strecke bewegen.
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Die bisher beschriebenen Vorrichtungen dienen zum Einstellen der Hilfszahnstangen
durch die Kodierschieber entsprechend den in binär verschlüsselter Form von der
Kontokarte abgelesenen Daten. Diese Daten werden der Reihe nach von der Kontokarte
abgelesen, d. h., die erste von der Kontokarte abgelesene Zeile enthält die
in die erste Betragsbank einzuführenden Daten, in der zweiten abgelesenen Zeile
enthaltene Daten sind in die zweite Betra-sbank einzuführen usw. Jedesmal, wenn
Daten in Form elektrischer Impulse von der Kontokarte abgelesen werden, erfolgt
die Erregung eines oder mehrerer C der Elektromagnete CD 113 bis C 116, wodurch
C
deren zugeordnete Querstange 127 eine Drehbewegung erteilt erhält,
durch die der Sperrschieber 131
jeder der durch die Querstangel27 gesteuerten
Zahnstangenstoppvorrichtungen angetrieben wird. Um sicherzustellen, daß die Daten
in die richtige Betragsbank eingebracht werden, ist eine nachfolgend näher beschriebene
Vorrichtung vorgesehen, die die entsprechenden Zahnstangenstoppvorrichtungen nacheinander
der Beeinflussung durch den erregten Elektromagnet freigibt.
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Gemäß F i g. 1 ist neben dem unteren Ende der Hilfszahnstange
103 einer von zwei Armen 153 gezeigt, von denen jeder drehbar auf
einer sich in den Seitenrahmen der Buchungsmaschine abstützenden Stange 154 sitzt.
In den Armen 153 ist eine Führungsstange 155 gelagert, die sich durch
eine in jeder Hilfszahnstange 103 vorgesehene Ausnehmung erstreckt. Die Arme
153 werden durch die Hauptantriebswelle der Maschine in an sich bekannter
Weise angetrieben. Durch Verschwenken der Arme 153 im Gegenuhrzeigersinn
(F i g. 1) während einer Maschinenoperation wird die Führungsstange
155
außer Anlage mit den Hilfszahnstangen gebracht, wodurch diese, wie nachfolgend
noch näher beschrieben, angetrieben werden können.
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Der Hilfszahnstangenstoppvorrichtung ist das Reihenschaltwerk
117 zugeordnet, das die Einstellun- der Hilfszahnstancrenstoppvorrichtungen
während der aufeinanderfolgenden Ablesung der Daten von der Kontokarte steuert.
Das Schaltwerk 117 enthält eine Reihe von blattförmigen Antriebsgliedem
160
(F i g. 2), die an einem auf einer Welle 162 verstifteten
Bund 161 (F i g. 2, 5) befestigt sind. Die Welle
162 ist in Seitenrahmen 123, 136 (F i -. 5)
drehbar gelagert
und erstreckt sich mit ihrem einen Ende durch den Seitenrahmen 123. Auf diesem
verlängerten Wellenende sitzt ein Antriebszahnrad 163
(F i g. 4 und
5), in das eine Antriebsklinke 164 eingreift, um der Welle 162 eine
Drehungsbewegung zu erteilen. Zwischen dem Seitenrahmen 123 und einer auf
dem Ende der Welle 162 angeordneten Seitenplatte 165 ist ein Elektromagnet
166 vorgesehen, der die Antriebsklinke 164 betätigt. Die Antriebsklinke 164
sitzt auf dem einen Ende eines Hebels 167,
dessen anderes Ende drehbar auf
einer Welle 168
gelagert ist, die zu einem Träger 169 des Elektromagnets
166 gehört. Der untere Teil des Hebels 167
besitzt einen Arm
170, der eine Ankerplatte 171
trägt. An dem Täger 169 ist eine
Feder 200 befestigt, deren eines Ende an dem Oberteil des Hebels 167 anliegt
und diesen dadurch im Uhrzeigersinn (F i g. 4) zu bewegen sucht. Durch Erregen
des Elektromagnets 166 wird die Ankerplatte 171 angezogen, wodurch
der Hebel 167 gegen die Kraft der Feder 200 im Gegenuhrzeigersinn um die
Welle 168 verschwenkt wird. Dies bewirkt, daß die Antriebsklinke 164 nach
links (F i g. 4) zurückgezogen wird, wodurch sie in Eingriff mit einem Zahn
des Zahnrades 163 geht. Bei Entregun- des Elektromagnets 166 wird
die Antriebsklinke 164 unter der Kraft der Feder 200 wieder nach rechts bewegt,
wodurch dem Zahnrad 163 und somit auch der Welle 162 eine Drehbewegung
im Gegenuhrzeigersinn erteilt wird. Auf dem hinteren Teil des Trägers
169 ist eine Sperrklinke 172 vorgesehen, die mit dem Zahnrad
163 im Eingriff ist, um zu verhindern, daß es im Uhrzeigersinn gedreht wird.
Neben dem Zahnrad 163 und der Antriebsklinke 164 ist ferner ein Führungsglied
173 gelagert, das dazu dient, die Bewegung des Zahnrades 163 im Gegenuhrzeigersinn
zu begrenzen, indem die Antriebsklinke 164 durch das Zahnrad 163 gegen das
Führungsglied 173 gedrückt wird. Durch Drehen der Welle 162 infolge
einer Betätigung des Elektromagnets 166 wird
nacheinander
jedes der blattförmigen Antriebsglieder 160 in eine horizontale Lage gebracht.
In dieser Stellung geben sie dann ihren zugeordneten Kodierschieber in nachfolgend
beschriebener Weise für eine Bewegung frei.
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Wie aus F i g. 2 ersichtlich, ist im unteren Teil des Trägergliedes
128 jeder Zahnstangenstoppvorrichtung ein Schieber 174 gelagert, dessen beide
Enden aus dem Trägerglied ragen. Neben jedem Schieber 174 ist unterhalb des Trägergliedes
128 jeweils eine Sperrklinke 175 vorgesehen, die drehbar auf einer
sich in den Seitenrahmen 123 und 136 abstützenden Welle
176 sitzt. Die Sperrklinke 175 besitzt einen Haken 177, der
bei entsprechender Einstellung in einen Einschnitt 178 der Kodierschieber
105 bis 108
der Zalmstangenstoppvorrichtung eingreift und dadurch verhindert,
daß die Kodierschieber unter dem Einfluß der Federn 134 eine Bewegung durchführen.
Jede Sperrklinke 175 greift in die Einschnitte 178
sämtlicher zu einer
Zahnstangenstoppvorrichtung je-
weils gehöriger Kodierschieber. Wie aus F
i g. 2 ersichtlich, besitzt die Sperrklinke 175 zwei Fortsätze
179 und 180. Der Fortsatz 179 befindet sich neben einem in
der zugeordneten Hilfszahnstange 103 beflndlichen Stift 181. Auf den
Fortsatz 180 wirkt eine Feder 182 ein, deren anderes Ende an einer
sich in den Seitenrahmen abstützenden Stange 183 befestigt ist. Wird der
Welle 162 eine Drehbewegung erteilt, dann wird eines der blattförmigen Antriebsglieder
160 so eingestellt, daß es gegen seinen zugeordneten Schieber 174 anläuft
und ihn nach links (F i g. 2) bewegt. Durch die Linksbewegung des Schiebers
174 wird sein linkes Ende gegen die Sperrklinke 175 gedrückt, die dadurch
entgegen der Kraft der Feder 182 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird.
Dabei wird der Verklinkungshaken 177 aus den einzelnen Kodierschiebern ausgerückt,
wodurch diese für ihre unter Vermittlung der Federn 134 erfolgende Aufwärtsbewegung
freigegeben werden. Diese Betätigung des Reihenschaltwerkes erfolgt immer dann,
wenn die Ziffer durch den Schreibkopf von den Magnetstreifen der Kontokarte abgelesen
und einer oder mehrere der Sperrschieber 131 in der bereits beschriebenen
Weise angetrieben worden ist, um eine Einstellung der zugeordneten Kodierschieber
in die Arbeitsstellung zur Vorbereitung für das Anhalten der Hilfszahnstange
103 zu ermöglichen.
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Nach dem Ablesen der einzelnen Ziffern durch den Schreibkopf und nach
Freigabe der betätigten Kodierschieber durch das entsprechende Antriebsglied
160 des Schaltwerks 117 werden diejenigen Elektromagnete, die erregt
waren, entregt, so daß deren Querstangen 127 sowie Arme 129 im Gegenuhrzeigersinn
(F i g. 2) gedreht bzw. verschwenkt werden. Die Schlitze 130 in dem
Sperrschieber 131 sind ausreichend groß, um die im Gegenuhrzeigersinn erfolgende
Bewegung des Armes 129 bei denjenigen Sperrschiebern aufzunehmen, die angetrieben
wurden, damit eine Freigabe der Kodierschieber für eine durch die Federn 134 bewirkte
Aufwärtsbewegung erfolgte. Diese freigegebenen Kodierschieber verhindem nun, daß
ihre zugeordneten Sperrschieber 131
unter der Kraft ihrer Federn
139 in ihre Sperrstellung zurückkehren. Die Elektromagnete sind somit für
das Ablesen der nächsten Ziffer durch den Lesekopf eingestellt. Aus dieser Anordnung
ergibt sich, daß infolge der Verwendung des Reihenschaltwerks 117
lediglich
vier Elektromagnete zurn Antreiben der Sperrschieber 131 sämtlicher der in
der Buchungsmaschine vorgesehenen Trägerglieder 128 angeordnet zu werden
brauchen.
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Die Drehbewegung des Schaltwerks 117 wird während der ganzen
Leseoperation fortgesetzt, d. h. bis sämtliche Kodierschieber der Trägerglieder
128 je-
weils so eingestellt sind, daß sie eine den alten Saldo verkörpernde
Stellung darstellen. Die Buchungsmaschine führt dann eine Operation aus, während
welcher der durch die Maschinenhauptwelle betätigte Hebel 153 in der bereits
beschriebenen Weise angetrieben wird, wodurch jede der Hilfszahnstangen
103
jeweils dem Einfluß ihrer Federn 142 freigegeben wird. Dadurch werden
die Hilfszahnstangen gemäß den auf die Betragszahnstangen 54 zu übertragenden Daten
eingestellt. Anschließend werden die Betragszahnstangen 54 in an sich bekannter
Weise für eine Rückwärtsbewegung während der ersten Hälfte einer Maschinenoperation
freigegeben. Durch diese Antriebsbewegung wird auch das als Verlängerung der Betragszahnstange
54 ausgebildete Glied 57 mitbewegt, so daß die jeweils entsprechende Anschlagsfläche
159 des Gliedes 57 gegen den Zahn 158 der zugeordneten Hilfszahnstange
103 anläuft, wodurch die Betragszahnstange 54 in der die von der Kontokarte
abgelesene Ziffer darstellende Lage angehalten wird. Nachdem sämtliche der Betragszahnstangen
auf diese Weise eingestellt worden sind, wird das entsprechende Zählwerk
67 in die eingestellten Betragszahnstangen eingerückt, um das Einbringen
der »Alter Saldo«-Daten in das Zählwerk vorzubereiten. Das Einbringen der »Alter
Saldo«-Daten in das Zählwerk erfolgt durch Rückstellen der Betragszahnstangen in
ihre Ausgangsstellung während der zweiten Hälfte der Maschinenoperation.
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Bei Fortführung der Maschinenoperation werden die Hebel
153 durch die Hauptantriebswelle der Maschine wieder im Uhrzeigersinn (F
i g. 1) verschwenkt, wodurch die Stange 155 gegen jede der Hilfszahnstangen
103 anläuft und diese in Abwärtsrichtung in ihre Ausgangsstellung zurückstellt.
Bei der Abwärtsbewegung der Hilfszahnstange 103 läuft jeweils eine etwa in
deren Mitte angebrachte Mitnehmernase 184 (F i g. 1) gegen die Oberkante
der betätigten Kodierschieber an und bewegt diese ebenfalls abwärts in Richtung
auf ihre AusgangssteRung. Ehe der Arm 184 gegen die Kodierschieber anläuft, kommt
jedoch der Stift 181 mit dem Fortsatz 179 der Sperrklinke
175 in Anlage und verschwenkt diese im Gegenuhrzeigersinn, wodurch der Haken
177 aus seiner Verklinkungsstellung in bezug zu den Einschnitten
178
der Kodierschieber herausbewegt wird. Durch die Arbeitsweise der Hebel
153 werden die Hilfszahnstangen 103 und die Kodierschieber über ihre
Ausgangsstellung hinausbewegt, so daß derVerklinkungshaken 177 in vorstehend
beschriebener Weise wirken kann. Durch weitere Abwärtsbewegung der betätigten Kodierschieber
werden die Sperrschieber 131
freigegeben, so daß diese sich wieder in ihre
Sperrstellung unter Vermittlung der Federn 139 bewegen können. Die Hebel
153 werden dann durch die Hauptantriebswelle im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt,
wodurch die Hilfszahnstangen 103 und die Kodierschieber in ihre Ausgangsstellung
gelangen. Dadurch kann der Haken 177 der Sperrklinke 175
unter Vermittlung
der Feder 182 jeden der Kodierschieber verklinken. Durch Verschwenken der
Sperrklinke 175 im Uhrzeigersinn wird dessen zugeordneter
Schieber
174 so weit nach rechts (F i g. 2) bewegt, bis dessen Anschlagnase 204 gegen
eine Seite eines in dem Trägerglied 128 vorgesehenen Hohlraumes
206 anstößt. Dadurch wird der Schieber 174 so eingestellt, daß er in einer
nachfolgenden Maschinenoperation mit dem Einstellglied 160 des Schaltwerks
117 in bereits beschriebener Weise zusammenwirken kann. Wie aus F i
g. 2 ersichtlich, wird die Sperrklinke 175 der ersten Betragsbank
in nicht verklinkter Stellung gehalten. Dies ergibt sich dadurch, daß bei in Ausgangsstellung
befindlichem Schaltwerk 117 sein entsprechendes Antriebsglied 160
an dem Schieber 174 der der ersten Betragsbank zugeordneten Sperrklinke
175 anliegt und dadurch den Haken 177 in ausgeklinkter Stellung hält.
Die Kodierschieber der ersten Betragsbank werden durch ihre zugeordneten Sperrschieber
131 in Ausgangsstellung gehalten. Die Zahnstangenstoppvorrichtung ist dadurch
wieder für eine weitere »Alter Saldo«-Ableseoperation eingestellt.
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Sofort, nachdem die Hilfszahnstangen beginnen, sich in Abwärtsrichtung
in ihre Ausgangsstellung zurückzubewegen, werden die Betragszahnstangen 54 in einer
Rückstelloperation nach vorn, d. h. gemäß F i g. 1 nach links bewegt.
Während dieser Bewegung wird der den alten Saldo darstellende Betrag in an sich
bekannter Weise in das Zählwerk eingebracht. Während dieser Operation wird der alte
Saldo auch durch Typensegmente (nicht gezeigt) auf der Kontokarte ausgedruckt. Sobald
die Betragszahnstangen 54 ihre Ausgangsstellung erreicht haben, wird der Buchungsmaschinenwagen
in die nächste Spaltenstellung tabuliert, wie sie durch die vorgesehenen Wagenanschläge
bestimmt ist.
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In dieser Spaltenstellung werden dann Betragsdaten und gegebenenfalls
noch andere zugehörige Daten des in Durchführung stehenden Geschäftsvorgangs über
das Tastenfeld in die Buchungsmaschine eingebracht, woraufhin der Betrag im Zuge
einer üb-
lichen Maschinenoperation zu dem in den Zählwerken eingestellten
alten Saldo addiert oder von diesem subtrahiert wird, so daß am Ende dieser Operation
der Wert des neuen Saldos in den Zählwerken eingestellt ist. Alsdann begibt sich
der Wagen in die nächste, durch die Wagenanschläge bestimmte Spaltenstellung.
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Sobald der Wagen diese nächste Stellung erreicht, wird selbsttätig
eine Maschinenoperation eingeleitet, während der die Zählwerke in die Betragszahnstangen
eingerückt werden, um deren Einstellung entsprechend dem Betrag des neuen Saldos
in an sich bekannter Weise zu steuern. Wie aus F i g. 1 ersichtlich, ist
an der hinteren Seite des als Verlängerung der Betragszahnstange 54 ausgebildeten
Gliedes 57
noch ein Zahnstangenglied 185 befestigt, das auf einem zwischen
den Seitenrahmen der Buchungsmaschine angeordneten Trägerglied 186 verschiebbar
gelagert ist. An der oberen Kante der Zahnstange 185
ist ein aufwärts ragender
Zahn 187 ausgebildet, der mit einer Reihe von Ableseschaltern 188
zusammenwirkt. Die Ableseschalter 188 sind an einem zwischen den Seitenrahmen
der Buchunusmaschine gelagerten Trägerglied 189 befestigt und werden jeweils
durch ein bewegliches Schalterschließglied 190 betätigt, an dem das eine
Ende eines Gestänges 191 befestigt ist, dessen anderes Ende in an sich bekannter
Weise mit der Hauptantriebswelle verbunden ist. Das Schalterschließglied
190 enthält mehrere nicht gezeigte Betätigungsglieder, von denen jeweils
eines für jeden der Leseschalter 188 zugeordnet ist. Bei der Abwärtsbewegung
des Schalterschließgliedes 190 wird eines dieser Glieder durch Inanlagegehen
mit dem Zahn 187 eingestellt. Bei der in Aufwärtsrichtung erfolgenden Rückkehrbewegung
des Schalterschließgliedes 190 wird dann der zugeordnete Ableseschalter geschlossen.
Aus dieser Anordnung ergibt sich, daß, nachdem die Betragszahnstangen unter Vermittlung
der ZähIwerke in eine den neuen Saldo darstellende Einstellage bewegt worden sind,
auch die Zähne 187
der Zahnstangenglieder 185 so eingestellt sind,
daß ihre eingenommene Stellung dem Wert des neuen Saldos entspricht. Während der
sich hieran anschließenden Maschinenoperation betätigt die Hauptantriebswelle der
Buchungsmaschine das Gestänge 191 und bewegt dadurch das Schalterschließglied
190
in Richtung auf das Zahnstangenglied 185, so daß durch den Zahn
187 eines der Glieder der Ableseschalter 188 entsprechend der auf
der Kontokarte aufzuzeichnenden Ziffer betätigt und geschlossen wird.
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Während der zweiten Hälfte der Maschinenoperation wird der während
ihrer ersten Hälfte auf den Typensegmenten eingestellte neue Saldo auf der Kontokarte
ausgedruckt. Ferner wird das Gestänge 191 durch die Hauptantriebswelle betätigt
und dadurch das Schalterschließglied 190 in seine Ausgangsstellung zurückgeführt,
so daß der der auf der Betragszahnstange eingestellten Ziffer entsprechende Leseschalter
geschlossen wird, woraufhin die Betragszahnstangen in ihre Ausgangsstellungen zurückgebracht
werden. Die Anordnung für die Ableseschalter 188 ist so getroffen, daß sie,
wenn einmal eingestellt, so lange eingestellt bleiben, bis sie während einer nachfolgenden
Abfühloperation in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt werden. Alsdann tabuliert
der Wagen der Buchungsmaschine in ihre nächste Spaltenstellung, in der der neue
Saldo in die auf der Kontokarte befindlichen Magnetstreifen eingeschrieben wird.
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In der Nähe des rückwärtigen Teils des Schaltwerks 117 ist
ein Trägerglied 193 (F i g. 1) vorgesehen, das zwischen den Seitenrahmen
der Buchungsmaschine angeordnet ist und mehrere Schalter 192
trägt, die mit
den Antriebsgliedern 160 des Schaltwerks (F i g. 2) zusammenwirken.
Für jedes Antriebs-ei
a ied 160 ist ein Schalter 192 vorgesehen.
Die Schalter 192 bilden einen Teil einer nicht gezeigten elektrischen Schaltung,
zu der die Leseschalter 188 und der Lesekopf gehören. Ein elektrisches Signal,
das durch an der Hinterseite des Wagens angeordnete Schalter (nicht gezeigt) erzeugt
wird, steuert nun das Arbeiten des Schaltwerks 117, wenn die Kontokarte sich
zu bewegen beginnt. Durch Betätigung des Schaltwerks werden nacheinander die einzelnen
Antriebsglieder 160 in ihre horizontale Wirklage gebracht, wodurch die Schalter
192 geschlossen werden. Dies bewirkt, daß die auf den Ableseschaltern
188 jeder Betragsbank eingestellte Ziffer durch den nun in an sich bekannter
Weise als Schreibkopf arbeitenden Lesekopf in die Magnetstreifen der Kontokarte
eingeschrieben wird. Nach Aufzeichnung sämtlicher den neuen Saldo betreffender Informationen
auf der Kontokarte kann diese von dem Maschinenbediener aus der Maschine herausgenommen
werden. Aus der vorstehend beschriebenen Anordnung ergibt sich, daß die Kombination
der Zahnstangenstoppvorrichtung
und des Reihenschaltwerkes ein
sehr wirksames und schnelles Verfahren zum Einbringen des alten Saldos in die Maschine
schafft, so daß eine anschließende Buchungsoperation zur Bildung eines neuen Saldos
durchführbar ist. Dies ermöglicht es, daß bei einem Minimum an Arbeitsaufwand für
den Maschinenbediener das Konto des Kunden fortgeschrieben, d. h.
ä jour gehalten werden kann.