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DE1291630B - Matrizenbefestigung bei Tablettenpressen - Google Patents

Matrizenbefestigung bei Tablettenpressen

Info

Publication number
DE1291630B
DE1291630B DEST15775A DEST015775A DE1291630B DE 1291630 B DE1291630 B DE 1291630B DE ST15775 A DEST15775 A DE ST15775A DE ST015775 A DEST015775 A DE ST015775A DE 1291630 B DE1291630 B DE 1291630B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
die
receiving opening
mandrel
adjacent
transverse bore
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST15775A
Other languages
English (en)
Inventor
Frank Raymond George
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FJ Stokes Corp
Original Assignee
FJ Stokes Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FJ Stokes Corp filed Critical FJ Stokes Corp
Priority to DEST15775A priority Critical patent/DE1291630B/de
Publication of DE1291630B publication Critical patent/DE1291630B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/02Dies; Inserts therefor; Mounting thereof; Moulds
    • B30B15/026Mounting of dies, platens or press rams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Matrizenbefestigung bei Tablettenpressen, bei der die am Umfang eines Drehtisches oder Formtisches angeordneten Matrizen jeweils mittels eines tangential in eine Ringnut der Matrize eingreifenden konischen Domes in ihrem Sitz gehalten sind.
  • Es ist bereits eine Matrizenbefestigung dieser Art bekannt, bei welcher die die Aufnahmeöffnung der Matrize tangierende Querbohrung des Dornes radial auf den Mittelpunkt des Formtisches gerichtet ist. Das hat zur Folge, daß, in Umfangsrichtung gesehen, die benachbarte Aufnahmeöffnung für die nächste Matrize soweit in Winkelgraden entfernt sein muß, daß zwischen den benachbarten Matrizenaufnahmeöffnungen genügend Raum für die Querbohrung eines Domes vorhanden ist.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine derartige Matrizenbefestigung so zu verbessern, daß der Winkelabstand der Matrizenaufnahmeöffnungen durch die Anordnung des Befestigungsdornes nicht mehr beschränkt ist.
  • Ausgehend von einer Matrizenbefestigung der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jede den Dorn aufnehmende Querbohrung im Formtisch sich längs einer solchen Formtischsehne erstreckt, die die Aufnahmeöffnung einer unmittelbar benachbarten Matrize schneidet.
  • Wenn die Querbohrungen im Sinne der Erfindung in dieser Richtung in den Formtisch gebohrt sind, können die Matrizenaufnahmeöffnungen in Umfangsrichtung sehr dicht nebeneinander angeordnet werden, wodurch sich eine erhebliche Steigerung der Leistung der Tablettenpresse ergibt. Es kann damit gegenüber den bekannten Anordnungen eine erheblich größere Anzahl von Matrizenaufnahmeöffnungen auf einem Teilkreis angeordnet werden. Obwohl bei sehr dicht nebeneinanderliegenden Matrizenaufnahmeöffnungen zwischen diesen weniger Material stehenbleibt als bei der bekannten radialen Anordnung des in die Ringnut eingreifenden Domes, ist trotzdem bei der erfindungsgemäßen Anordnung die Festigkeit des Formtisches höher, weil das stehenbleibende Material ein größeres Widerstandsmoment hat als das stehenbleibende Material bei der bekannten Anordnung.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Querbohrung in der Aufnahmeöffnung der benachbarten Matrize mündet. Hierdurch ist es nämlich bei der Herstellung der Querbohrungen trotz ihrer tangentialen Anordnung möglich, diese gut von Metallspänen zu säubern. Wie im Zusammenhang mit der F i g. 6 noch erläutert wird, kann die Querbohrung in erheblichem Maße in ihrer Richtung variieren. Anders als bei der bekannten Anordnung sind hier also wesentliche Abweichungen möglich. Eine bevorzugte Richtung ist die, bei der die Achse der Querbohrung die Längsachse der benachbarten Aufnahmeöffnung schneidet.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem -Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • F i g. 1 ist eine teilweise als Schnitt gezeichnete Seitenansicht einer drehbaren Tablettenpresse, mit erfindungsgemäßer Matrizenbefestigung; F i g. 2 ist ein Schnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 1, wobei zur Verdeutlichung bestimmte Teile weggebrochen gezeichnet sind; F i g. 3 zeigt im Grundriß einen Teil des Formtisches; F i g. 4 ist ein Schnitt durch den Formtisch längs der Linie 4-4 in F i g. 3; F i g. 5 ist ein Schnitt durch den Formtisch längs der Linie 5-5 in F i g. 3; F i g. 6 ist eine schematische Darstellung eines Teils des Formtisches.
  • In F i g. 1 und 2 erkennt man eine mit einem Dreh-oder Formtisch ausgerüstete übliche Tablettenpresse, bei der sich beispielsweise die erfindungsgemäße Matrizenbefestigung anwenden fäßt.
  • Der Formtisch 12 der Tablettenpresse weist eine Anzahl von in Umfangsabständen verteilten Aufnahmeöffnungen 18 für die Matrize 20 auf. Die Matrizen besitzen sämtlich die gleiche Gestalt und Größe und weisen jeweils eine zentrale Öffnung 22 und eine Ringnut 24 an ihrer Umfangsfläche auf.
  • Da gemäß F i g. 3 die Haltemittel der Matrizen 20a, 20b, 20c usw. gleich ausgebildet sind, werden hier als Beispiel nur die Haltemittel für die Matrize 20 a im einzelnen beschrieben.
  • Dazu gehört eine Querbohrung 44, die sich von der Umfangsfläche des Formtisches 12 aus nach innen längs einer Sehne des Formtisches erstreckt. Diese Querbohrung 44 hat einen zum Aufnehmen eines Dornes 52 dienenden inneren Bohrungsabschnitt 46, einen mit Innengewinde versehenen Bohrungsabschnitt 48 von größerem Durchmesser als der des Bohrungsabschnitts 46 zum Aufnehmen einer Halteschraube 56, sowie einen äußeren erweiterten Bohrungsabschnitt 50. Die Querbohrung 44 erstreckt sich unter einem solchen Winkel, daß der Bohrungsabschnitt 46 tangential zu einer Matrizenaufnahmeöffnung 18a verläuft, diese CSffnung etwas durchdringt, so daß ein Teil des Bohrungsabschnittes 46 in der Aufnahmeöffnung 18a mündet, während das innere Ende des Bohrungsabschnitts 46 erfindungsgemäß in die benachbarte Matrizenaufnahmeöffnung 18 b übergeht. In die Querbohrung 44 läßt sich ein Dorn 52 einsetzen. Wie in F i g. 5 gezeigt, umfaßt der Dorn 52 einen vorderen Dornteil 54 und eine Halteschraube 56. Der Durchmesser des vorderen Dornteils 54 ist so gewählt, daß dieser mit einem geringen Spiel in den Bohrungsabschnitt 46 der Querbohrung paßt. Die Spitze 58 des Dornes ist konisch ausgebildet. Durch eine Bohrung 64 der Halteschraube 56 erstreckt sich eine Kopfschraube 66, die in eine Gewindebohrung 60 des Dornes eingeschraubt ist, um letzteren mit der Halteschraube 56 zu verbinden. Ein Teil des Dornes 52 greift tangierend in die Matrizenaufnahmeöffnung 18 a ein und erstreckt sich durch die an der Umfangsfläche der Matrize 20a vorgesehene Ringnut 24a, um die Matrize 20a in dem Formtisch 12 festzuhalten.
  • Da das innere Ende jeder Querbohrung 44 erfindungsgemäß in einer benachbarten Matrizenaufnahmeöffnung 18 b mündet, braucht man lediglich den Bohrer in die benachbarte Matrizenaufnahmeöffnung 18 b hinein auslaufen zu lassen, so daß Bohrspäne leicht aus den Querbohrungen entfernt und die Querbohrungen leicht geprüft werden können. Bei dieser Ausbildungsart der Querbohrungen 44 und der Dome ist es auch leicht möglich, zerbrochene oder voneinander getrennte Dornteile zu entfernen. Wenn ein Dorn beschädigt wird oder der Teil 54 sich von der Halteschraube 56 trennt, braucht man lediglich die Kopfschraube 66 zu entfernen und die Halteschraube 56 herauszuschrauben; nach dem Herausnehmen der betreffenden Matrize aus der benachbarten Aufnahmeöffnung können die Bruchstücke oder der abgetrennte Dorn 52 leicht durch die benachbarte Aufnahmeöffnung hindurch herausgeschoben werden.
  • F i g. 6 veranschaulicht die Größe des durch die Linien 72 und 76 begrenzten Winkelbereiches x, in dem die einzelnen Querbohrungen 44 für die Dorne gebohrt werden können. Die Mittellinie 76 oder 72 einer Querbohrung tangiert zunächst einen Kreis 70 mit dem Radius RH. Der Radius RH ist entsprechend F i g. 4 gleich dem Abstand zwischen dem Mittelpunkt der Aufnahmeöffnung 18 a und der Längsachse der Querbohrung 44, wobei sich dieser Abstand nach dem Durchmesser des Dornteiles 54, dem Durchmesser der Matrize 20, dem Radius und der Tiefe der Ringnut 24 am Umfang der Matrize sowie nach dem Kegelwinkel der Spitze 58 des Dornes 52 richtet. Ferner tangiert die Linie 76 oder 72 einen Kreis mit dem Durchmesser DT, der gleich dem Durchmesser der Aufnahmeöffnung 18 abzüglich des Durchmessers des Bohrungsabschnitts 46 ist. Die Mittellinie einer Querbohrung kann auch in dem Bereich zwischen diesen Linien 76 und 72 liegen, vorzugsweise als Linie 68 in der Mitte.
  • Die Querbohrungen 44 können gegenüber der Oberseite des Formtisches 12 so angeordnet werden, daß der Abstand der Mittellinie des Bohrungsabschnittes 46 von der Tischoberseite etwas größer ist als der Abstand zwischen der Oberseite einer Matrize 20 und der Mittellinie der Ringnut 24, so daß der Dorn eine nach unten gerichtete Kraft auf die Matrizen 20 aufbringt, um diese in der Aufnahmeöffnung 18 festzuhalten.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Matrizenbefestigung bei Tablettenpressen, bei der die am Umfang eines Drehtisches oder Formtisches angeordneten Matrizen jeweils mittels eines tangential in eine Ringnut der Matrize eingreifenden konischen Dornes in ihrem Sitz gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede den Dorn (52) aufnehmende Querbohrung (44) im Formtisch (12) sich längs einer solchen Formtischsehne (Bereich x) erstreckt, die die Aufnahmeöffnung (18 b) einer unmittelbar benachbarten Matrize (20 b) schneidet.
  2. 2. Matrizenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querbohrung (44) in der Aufnahmeöffnung (18 b) der benachbarten Matrize (20 b) mündet.
  3. 3. Matrizenbefestigung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (68) der Querbohrung (44) die Längsachse der benachbarten Aufnahmeöffnung (18 b) schneidet.
DEST15775A 1959-11-07 1959-11-07 Matrizenbefestigung bei Tablettenpressen Pending DE1291630B (de)

Priority Applications (1)

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DEST15775A DE1291630B (de) 1959-11-07 1959-11-07 Matrizenbefestigung bei Tablettenpressen

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DEST15775A DE1291630B (de) 1959-11-07 1959-11-07 Matrizenbefestigung bei Tablettenpressen

Publications (1)

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DE1291630B true DE1291630B (de) 1969-03-27

Family

ID=7456817

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DEST15775A Pending DE1291630B (de) 1959-11-07 1959-11-07 Matrizenbefestigung bei Tablettenpressen

Country Status (1)

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DE (1) DE1291630B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3003238A1 (de) * 1980-01-30 1981-08-06 Wilhelm Fette Gmbh, 2053 Schwarzenbek Halterung fuer matrizen der matrizenscheibe einer rundlauftablettiermaschine

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US1289570A (en) * 1914-11-30 1918-12-31 Francis J Stokes Rotary tablet-machine.
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