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DE1291384B - Schaltungsanordnung zur Feststellung einer bestimmten Kanal-Zeitlage aus mehreren Gruppen von Kanal-Zeitlagen in einer Zeitmultiplexvermittlungsstelle - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Feststellung einer bestimmten Kanal-Zeitlage aus mehreren Gruppen von Kanal-Zeitlagen in einer Zeitmultiplexvermittlungsstelle

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Publication number
DE1291384B
DE1291384B DEI32614A DEI0032614A DE1291384B DE 1291384 B DE1291384 B DE 1291384B DE I32614 A DEI32614 A DE I32614A DE I0032614 A DEI0032614 A DE I0032614A DE 1291384 B DE1291384 B DE 1291384B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
output
circuits
signal
circuit
register units
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI32614A
Other languages
English (en)
Inventor
Brown Warren Gesner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE1291384B publication Critical patent/DE1291384B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q11/00Selecting arrangements for multiplex systems
    • H04Q11/04Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)
  • Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung Signals umfaßte, daß in den Register-Auslese -Torzur Auswahl einer bestimmten Impulslage oder Phase schaltungen 48 Dioden verwendet wurden und daß die und im besonderen eine Schaltungsanordnung zur Er- Kanal-Zeitlagen-Auswahlmatrix 96 Dioden umfaßte, zeugung von Ausgangssignalen für die Auswahl einer Gemäß dem Grundgedanken der vorliegenden Erfindurch ein empfangenes Signal bestimmten Kanal- 5 dung wird ein Kanal-Zeitlagen-Auswahlsystem mit Zeitlage, die eine unter einer Vielzahl von Kanal-Zeit- einem Impulsverteiler vorgeschlagen, der nur elf Auslagen ist, welche in Gestalt mehrerer Gruppen von gänge enthält, wovon einer als Rahmen-Synchronisier-Kanal-Zeitlagen vorliegen können. ausgang dient, was eine Ersparnis von 14 Bauelementen
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine für die Übertragungswege bedeutet; ferner wird bei Schaltungsanordnung für die Auswahl einer durch ein io der vorgeschlagenen Anordnung nur ein Register mit zeitempfangenes Signal bestimmten Kanal-Zeitlage neun Flip-Flops benötigt, was eine Ersparnis von aus mehreren Gruppen von Kanal-Zeitlagen in einer einem Flip-Flop bedeutet; schließlich wird bei der Zeitmultiplexvermittlungsstelle zu schaffen, die eine vorgeschlagenen Anordnung eine Kombination von Ersparnis in der Anzahl der verwendeten Bauteile und Register-Auslese-Torschaltungen mit einer Kanalsomit im Vergleich zu vergleichbaren Kanal-Zeit- 15 Zeitlagen-Auswahlmatrix mit 49 Dioden benötigt, lagen-Auswahlanordnungen eine Verringerung des wobei 95 Dioden eingespart werden, benötigten Raumes und der Kosten ergibt. Andere Merkmale der vorliegenden Anordnung
Dies wird erfindungsgemäß erreicht durch eine umfassen ein Codesignal zur Bestimmung der auszu-Wählsignalquelle 56 in F i g. 5 für die Erzeugung wählendenden Kanal-Zeitlage, was zur Erzielung der von mehreren Codesignalen, die für die gewünschte ao obenerwähnten Verringerung an Bauelementen beiGruppe, z. B. A, B, C in F i g. 1, und die den Teil- trägt, ferner einen Impulsverteiler, der y Zeitgebernehmern zugeordnete Kanal-Zeitlage kennzeichnend impulse und χ Zeitgeberimpulse erzeugt, die so komsind, durch mit dieser Signalquelle verbundene erste biniert werden, daß χ · y Kanal-Zeitlagen entstehen, Speicherregistereinheiten 63 in F i g. 5) und zweite von denen eine durch das Codesignal ausgewählt wird, Speicherregistereinheiten 64, 63 in F i g. 5, von denen 35 und schließlich ein Nachrichtensystem mit mindestens die ersten Registereinheiten 63 eines der erzeugten zwei durch eine Amtsleitung bzw. Übertragungsleitun-Codesignale und die zweiten Registereinheiten 61, 65 gen verbundenen Wählvermittlungszentralen, wobei die restlichen erzeugten Codesignale speichern, ferner jede der Vermittlungszentralen mit einer Anzahl von durch mit diesen ersten Registereinheiten verbundene zusätzlichen Übertragungsvorrichtungen gekoppelt ist, erste Schaltungen 68, 66, 70, 71, 72, 73 in F i g. 5, 30 von denen jede eine Vielzahl von Zeitvielfach-Infordie auf das in den ersten Registereinheiten 63 ge- mationskanälen umfaßt. Jede der Wählvermittspeicherte Codesignal ansprechen und ein erstes Aus- lungszentralen arbeitet nach der vorgeschlagenen Ausgangssignal erzeugen (Ausgang der ODER-Schaltung wählanordnung. Die betreffende Wählvermittlungs-73), das für die ausgewählte Gruppe kennzeichnend zentrale spricht auf ein Wählsignal in Form des geist, außerdem durch zweite, mit den zweiten Register- 35 nannten Codesignals an, wobei aus der Wahlinformaeinheiten 64, 65 verbundene Schaltungen 74 ... 83, tion weiterhin die Kanal-Zeitlage bestimmt wird, mit 84, 85, 86 in F i g. 5, die auf die in den zweiten Regi- welcher der gerufene Teilnehmer verbunden ist. stereinheiten 64, 65 gespeicherten Codesignale an- Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist ein
sprechen und ein zweites Ausgangssignal erzeugen Taktimpulsgenerator für die Erzeugung einer Vielzahl (Ausgang der UND-Schaltung 86), das für die ge- 40 von Signalen bzw. Impulslagen vorgesehen, welche die wünschte Kanal-Zeitlage innerhalb der durch die aus einer Anzahl Gruppen von Kanal-Zeitlagen ausersten Schaltungen ausgewählten Gruppe kennzeich- zuwählenden bestimmten Kanal-Zeitlagen darstellen, nend ist, und schließlich dadurch, daß das erste und ferner eine erste Einrichtung, die auf ein Signal unter das zweite Ausgangssignal einem Vermittlungs-Steuer- einer Vielzahl von Signalen anspricht und ein erstes system 69 in F i g. 5 zugeführt werden, das die Durch- 45 Signal erzeugt, das für eine bestimmte Gruppe unter schaltung zwischen dem rufenden und dem gerufenen einer Anzahl von Gruppen kennzeichnend ist, und Teilnehmer verwirklicht. schließlich eine zweite, mit der Signalquelle gekoppelte
Im allgemeinen umfaßt ein bekannter Typ von Einrichtung, die auf andere Signale unter der Vielzahl Kanal-Zeitlagen-Auswahlanordnungen einen Impuls- von Signalen anspricht und ein zweites Signal erzeugt, verteiler zur Erzeugung einer Vielzahl von Kanal- 50 das eine in der besagten vorgegebenen Gruppe befind-Zeitlagen, eine Register- oder Speichereinheit für die liehe Kanal-Zeitlage kennzeichnet, wobei die besagten Speicherung eines empfangenen Signals, Auslese- ersten und zweiten erzeugten Signale die Auswahl der Torschaltungen für das Register sowie eine Kanal- besagten bestimmten Kanal-Zeitlage einer bestimmten Zeitlagen-Auswahlmatrix, die derart mit dem Impuls- Gruppe von Kanal-Zeitlagen ermöglichen, verteiler und den Auslese-Torschaltungen gekoppelt 55 Einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung zufolge ist, daß sie die Auswahl einer unter der besagten Viel- ist ein Generator zur Bildung aufeinanderfolgender zahl von Zeitlagen durch das empfangene Signal be- Impulszeitlagen vorgesehen, wobei mittels eines mehrstimmten Zeitlage erlaubt. stufigen Binärzählers und eines nachfolgenden De-Um von der Größenordnung der Bauteile-, Kosten- coders y Zeitgeberimpulse und χ Zeitgeberimpulse er- und Raumersparnis eine Vorstellung zu bekommen, 60 zeugt werden, um eindeutige Kombinationen dieser sei angenommen, daß durch das empfangene Signal Impulse zur Festlegung vonj · χ aufeinanderfolgenden eine von 24 Kanal-Zeitlagen ausgewählt werden soll. Impulszeitlagen zu ermöglichen. Bei einer Ausführungsform des obenerwähnten Typs Eine Wählinformation besteht aus drei Dezimalvon früher verwendeten Auswahlanordnungen war es ziffern, wobei jede der betreffenden Dezimalziffern erforderlich, daß der Impulsverteiler 25 Ausgänge 65 in einem je drei Stellen umfassenden Binärcode anhatte, und zwar 24 Kanal-Zeitlagen-Ausgänge und einen gegeben wird. Es ist ferner eine Gatterschaltung vor-Rahmen-Synchronisierungsausgang, daß das Register gesehen, die auf die niederste Binärstelle der ersten zehn Flip-Flops zur Speicherung des empfangenen von den drei Binärzahlen anspricht, um ein erstes,
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für die Wählvermittlungszentrale, mit welcher der nehmer und dem rufenden Teilnehmer eine Verbindung
gerufene Teilnehmer verbunden ist, kennzeichnendes hergestellt wird.
Signal zu erzeugen. Weiterhin ist eine zweite, auf die Mit jeder der Vermittlungszentralen 30 und 31 ist beiden höchsten Binärstellen der ersten von den drei eine Übertragungseinrichtung Λ, B, C gekoppelt; Binärzahlen ansprechende Gatteranordnung vorge- 5 diese Übertragungseinrichtungen werden nachfolgend sehen, um ein zweites, für die zusätzliche Über- als Zeitlagengruppen bezeichnet, da jede dieser tragungsvorrichtung, mit welcher der besagte gerufene Überrtragungseinrichtungen oder Gruppen 24 Kanal-Teilnehmer verbunden ist, kennzeichnendes Signal Zeitlagen enthält. Mithin ist jede Vermittlungszentrale zu erzeugen; schließlich ist eine dritte, auf sämtliche 30 und 31 mit drei lokalen Übertragungseinrichtungen Stellen der zweiten von den drei Binärzahlen und auf io und drei entfernten Übertragungseinrichtungen verdie beiden höchsten Binärstellen der dritten von den bunden, und zwar mittels der Haupt-Übertragungsdrei Binärzahlen ansprechende Anordnung zur Er- einrichtung 32 in Gestalt der Amtsleitung. Dies zeugung eines dritten Signals vorgesehen, die für die ergibt insgesamt 6 · 24 = 144 verschiedene Teil-Informationskanäle der markierten Übertragungs- nehmeradressen oder Telefonnummern. Um die vorrichtung kennzeichnend ist, denen der besagte 15 Erzeugung des durch das Wählsignal bestimmten gerufene Teilnehmer zugeordnet ist. Zeitlagensignals des gerufenen Teilnehmers zu er-Schließlich ist einem weiteren Ausführungsbeispiel möglichen, muß man einen bestimmten Code festder Erfindung zufolge eine Anordnung für die Er- legen, der die Kanal-Zeitlagen verkörpert. Dazu zeugung von Ausgangssignalen vorgesehen, um eine verwendet die Erfindung ein Einzelcodesignal für das bestimmte, unter einer Vielzahl von Kanal-Zeitlagen 2° Wählsignal, um das erfindungsgemäße Zeitlagenvorhandene Kanal-Zeitlage auszuwählen, bestehend Auswahlsystem zur Abgabe von Signalen zu veraus einem entsprechend rückgestellten Binärzähler, anlassen, welche die durch das Wählsignal festwobei mittels eines Decoders χ Zeitgeberimpulse gelegte Kanal-Zeitlage darstellen, und y Zeitgeberimpulse gebildet werden; ferner Die 144 Telefonnummern können individuell durch findet sich eine Gatteranordnung, die mit den ersten, 25 drei Dezimalziffern dargestellt werden, die vom dem zweiten und dem dritten Speicherregister ge- rufenden Teilnehmer gewählt werden. Die gewählten koppelt ist und auf sämtliche besagten Stellen der Dezimalziffern werden zwecks Übertragung vom einen von den besagten Binärzahlen und auf zwei Wählmechanismus oder Teilnehmergerät zu der vorbestimmte Bits der anderen von den besagten entsprechenden Vermittlungszentrale in eine drei-Binärzahlen anspricht, um ein Signal zu erzeugen, 3° stellige binäre Zahl umgewandelt, um das Auswahldas für die durch die in den χ · y Kanal-Zeitlagen system gemäß der Erfindung zur Abgabe von Signalen vorliegenden Binärzahlen bestimmte Kanal-Zeitlage zu veranlassen, welche den geeigneten Durchschaltkennzeichnend ist. Vorgang in der Vermittlungszentrale bewirken, um Die Erfindung wird nun in der nachfolgenden eine Verbindung zwischen dem rufenden und dem Beschreibung an Hand der Figuren näher erläutert. 35 gerufenen Teilnehmer herzustellen, wie dies durch die Es zeigt Wählziffern im binären Code bestimmt wurde. Ent-F i g. 1 ein Blockschema einer Anordnung, bei der sprechend dem verwendeten Einzelcode werden die die Zeitlagenauswahl gemäß der Erfindung Ver- dezimalen Ziffern 0, 8 und 9 nicht benutzt; somit Wendung finden kann, kann die gewählte Nummer als dreistellige Oktalzahl F i g. 2, 3 und 4 Tabellen, die zur Veranschau- 4° für die Auswahl jedes möglichen Telefonanschlusses lichung des in Verbindung mit der Auswahlanordnung angesehen werden. Mithin können bei Gebrauch der gemäß der Erfindung verwendeten Codesignals dienen, Nummern 1 bis 7 343 Kombinationen von möglichen F i g. 5 ein Blockschema einer Zeitlagen-Auswahl- Telefonnummern gebildet werden; jedoch wurden die anordnung nach dem Erfindungsprinzip und im System von F i g. 1 gebrauchten 144 Kombinationen F i g. 6 und 7 Zeitdiagramme, die zur Erläuterung 45 in der Weise gewählt, daß für das erfindungsgemäße der Wirkungsweise der Anordnung nach F i g. 5 Zeitlagen-Auswahlsystem sehr einfache Schaltkreise dienen. Verwendung finden konnten, die verhältnismäßig F i g. 1 zeigt ein Zeitmultiplexvermittlungssystem wenig Dioden in der Auswahlmatrix und Dioden in mit zwei Wählvermittlungszentralen 30 und 31, die den zur Ansteuerung der Zeitlagen-Auswahlmatrix durch eine Übertragungseinrichtung in Gestalt einer 5° dienenden Schaltungen erfordern. Amtsleitung 32 verbunden sind. Mit jeder der Ver- F i g. 2 zeigt eine Codetabelle für die gewählten mittlungszentralen 30 und 31 sind zusätzliche Über- Dezimalziffern, wobei die »1 «-Spalte die niederste tragungseinrichtungen A, B, C gekoppelt, von denen zählende Binärstelle (21), die »2«-Spalte die nächstjede für die Verarbeitung von 24 Informationskanälen höhere Binärstelle (21) und die »4«-Spalte die höchste ausgelegt ist. Durch das Zeitlagen-Auswahlsystem 55 zählende Stelle (22) der sich aus der gewählten Dezimalgemäß der Erfindung, das in jeder der Wählvermitt- ziffer ergebenden Binärziffer darstellt, lungszentralen 30 und 31 angewandt wird, ist es Zur Erläuterung sei angenommen, daß die gewählte einem Teilnehmer möglich, die Telefonnummer eines dreistellige Zahl — in dezimaler Gestalt — XYZ ist. anzurufenden Teilnehmers zu wählen — wobei die X ist die erste Ziffer der gewählten Zahl und liefert Wahlinformation erkannt wird — und Signale zu e° zwei Informationsbits. Zuerst wird die Ziffer X in erzeugen, die für die Vermittlungszentrale, die Über- die entsprechende Binärzahl umgewandelt; die niedersttragungseinrichtung oder Zeitlagengruppe und die wertige Binärstelle bestimmt die Wählvermittlungs-Zeitlage des gerufenen Teilnehmers kennzeichnend zentrale, mit der der gerufene Teilnehmer verbunden sind, wodurch die Schaltstufe der Wählvermittlungs- ist. Es wurde festgelegt, daß sämtliche Telefonzentrale, mit welcher die Übertragungseinrichtung 65 nummern, die mit ungeraden Dizelmalziffern beginnen, des gerufenen Teilnehmers verbunden ist, aktiviert der Zentrale 31 und sämtliche mit geraden Dezimalwird und somit mittels der Zeitlageninformation des ziffern beginnenden Telefonnummern der Zentrale 30 rufenden Teilnehmers zwischen dem gerufenen Teil- zugeordnet werden. Ob eine Dezimalziffer ungerade
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oder gefade ist, kann aus" der jeweiligen BinäfZähl von geeigneter Dauer erzeugen, welcher das Flip* dadurch ermittelt werden, daß die niederstwertige Flop 40 aktiviert, um die Zählfolge des Binärzählers 36 Stelle der Binärzähl hierauf abgefragt wird. Zweitens abzuändern. Die resultierenden Ausgangssignale der zeigt die Ziffer X auch die Zeitlägengruppe an, d. h, Flip-Flops 37 bis 41 veranschaulichen die Impulsmit anderen Worten, die an die ausgewählte Ver- 5 diagrammed, C, Z>, £, F, G, H, I, /undiHnFig. 7, mittlungszentrale, mit der der gerufene Teilnehmer Die ersten vier oder Ji Zeitgeberimpulse werden durch
verbunden ist, angeschlossene Überträgüttgseinrich-' die UND-Schaltungen 43, 44, 45 und 46 erzeugt, die tung. Dies geschieht durch Erkennung des Zustande mit entsprechenden »1«- und »O«-Ausgängen der der zwei höchstwertigen Binärstellen der der Ziffer X Flip-Flops 37 und 38 verbunden sind. Das durch entsprechenden Bihärzahl. io ein Verzögerungsglied 47 verzögerte Eingangssignal
F i g, 3 ist eine Tabelle, welche die Dezimalziffer vom zentralen Taktgeberator 35 dient zur Erzeugung zu ihrer besonderen Wählvermittlungszentrale sowie eines sehr kurzen und wohldefinierten Impulses für auch zu der mit der festgelegten Vermittlungszentrale das Ausgangssignal der UND-Schaltungen 43, 44ä 45 gekoppelten Zeitlagengruppe in Beziehung setzt. und 46. Die resultierenden Ausgangssignale von diesen Die geraden Ziffern 2, 4 und 6 bezeichnen die Wähl- 15 UND-Schaltungen werden durch die entsprechenden vermittlungszentrale 30 bzw. auch die Zeitlagengruppen Impulsdiagramme if, N, O und P in Fig. 7 verodef ÜbertragüngseinrichtUngen C5 B1, A. Die un- anschaulicht. Die für die Ausgangsleitungen der geraden Ziffern 3, 5 und 7 bezeichnen die Vermittlüngs- UND-Schaltungen 43, 44, 45 und 46 verwendete zentrale 31 bzw. auch die Zeitlagengrüppen oder Über- Bezeichnung sieht eine Rangfolge von der höchsttragungseinrichtungen C, B, A. 20 wertigen Stufe bis zur niederstwertigen Stufe von
Die Dezimalziffern Y,Z bezeichnen die Kanal-Zeit- links nach rechts vor; somit sind, da nur die zwei lage des gerufenen Teilnehmers innerhalb der be- niederstwertigen Stufen des Teilers 36, nämlich die treffenden Kanalgruppe. Die Ziffer Y ist irgendeine Flip-Flops 37 und 38, die Ausgangssignale von diesen der Ziffern 1 bis 6, während die Ziffer Z entweder vier UND-Schaltungen 43 bis 46 erzeugen, die drei 1, 3, 5 oder 7 sein kann. Somit bestimmt die Ziffer Y 25 höchstwertigen Zählstufen an der Erzeugung der sechs Gruppen von vier aufeinanderfolgenden Zeit- Ausgangssignale nicht beteiligt. Die Ausgangssignallagen, während die Ziffer Z angibt, welcher der vier folgen M, iV, O und P an den UND-Gattern 43 durch die Ziffer Γ ausgewählten Kanäle gerade bis 46 zeigt F i g. 7.
benötigt wird. Dies veranschaulicht die Tabelle von Die UND-Schaltungen 48, 49, 50, 51, 52 und 53
F i g. 4, wo die Ziffer Γ vier aufeinanderfolgende Zeit- 3° sind in vorbestimmter Weise mit den höchstwertigen lagen und die Ziffer Z sechs getrennte Zeitlagen dar- Stellen 39, 40 und 41 des Binärteilers 36 gekoppelt, stellt, die derart angeordnet sind, daß die gleichzeitige um sechs von insgesamt acht möglichen Ausgangs-Anwesenheit einer F-Ziffer und einer Z-Ziffer die Signalen zu erzeugen, wie durch die Inipulsdiagramme gegebene Zeitlage des gerufenen Teilnehmers auswählt. Qs J?, S, T, U und V in F i g. 7 angegeben ist. Die an Fig. 5 zeigt eine Ausfühxungsform des Zeitlagen- 35 den Ausgängen der UND-Schaltungen48 bis 53 Auswahlsystems gemäß der Erfindung. Der Takt- verwendete Bezeichnung ist dieselbe wie die an den impulsverteiler 34 enthält einen zentralen Taktgeber 35, Ausgängen der UND-Schaltungen 43 bis 46 verder mit einem Sstufigen Binärzähler 36 zur Frequenz- wendete und gibt die Stelle an, deren Flip-Flop für teilung gekoppelt ist; dieser umfaßt fünf Flip-Flops die Erzeugung des resultierenden Ausgangssignals 37 $ 38, 39, 40 und 41. Zur Erläuterung sei an- 40 verwendet wird. Zum Beispiel werden, um das Ausgenommen, daß es 24 Kanal-Zeitlagen und eine gangssignal der UND-Schaltung 48 zu erhalten, die Rahmön-Synchronisiersignäl-Zeitlage gibt, somit ins- Ausgänge der »O«-Stufen der Flip-Flops 39, 40 und 41 gesamt 25 Zeitlagen. Die 25 Kanal-Zeitlagen werden verwendet.
durch zehn Ausgänge dargestellt. Diese zehn Ausgänge Das Ausgangssignal des zentralen Taktgenerators 35 werden wie folgt abgeleitet: 45 und das Ausgangssignal von den »1 «-Stufen eines
Der Ausgang des zentralen Taktgenerator 35 jeden der Flip-Flops 40 und 41 sind mit einer UND-—" dessen Ausgangsimpülsfölge sei IMHz — wird Schaltung 54 gekoppelt, um das Rahmen-Synchronisierdürch das Itnpülsdiagramm A gemäß Fig, 7 dar- signal gemäß ImpulsformL (Fig. 7) zu erzeugen, gestellt; der Taktgenerator ist mit dem Eingang des Der Ausgang der UND-Schaltung 54 ist mit dem Flip-Flops 37 gekoppelt, dessen »1 «-Ausgang mit 50 zweistufigen Binärzähler 55 gekoppelt, um dieGruppendeni Eingang des Flip-Flops 38 gekoppelt ist; der oder Markierstellen-Auswahlspannungen zu erzeugen, Ausgang dieses Flip-Flops ist seinerseits an den Ein- die für die Festlegung der Wählvermittlungszentrale, gang des Flip-Flops 39 gekoppelt. Ebenso ist auch mit welcher der gerufene Teilnehmer verbunden ist, der »!«-Ausgang des Flip-Flops 39 mit dem Eingang sowie auch der »Gruppenzeit« benötigt werden, die die des Flip-Flops 40 gekoppelt, und der Eingang des 55 Zeitlage der ausgewählten Wählvermittlungszentrale letzten Flip-Flops41 ist an den »1 «"Ausgang des umfaßt. Die ImpulsformA (Fig. 6) veranschaulicht Flip-Flops 40 gekoppelt. Bei einer rein binären das durch die UND-Schaltung 54 erzeugte Rahmen-Schaltung der fünf Stufen des Teilers 36 ohne irgend- Synchronisiersignal, das die erste Stufe des Teilers 55 welche Änderungen würde sich ein Teilerverhältnis anstößt, um das durch die Impulsformen B und C von 32:1 ergeben; da es jedoch nur erforderlich ist, 60 gemäß F i g. 6 wiedergegebene Ausgansgsignal zu Zeitlagen zu bestimmen bzw. durch 24 zu dividieren, erzeugen. Der Ausgang der ersten Stufe des Teilers 55 sind der »1«-Ausgang von Flip-Flop 40 und der stößt dann die zweite Stufe des Teilers 55 an und »1 «-Ausgang von Flip-Flop 41 mit der UND-Schaltung erzeugt an deren Ausgang die Impulsformen D verbunden, die ein Ausgangssignal erzeugt, das und E gemäß F i g. 6. Wie ersichtlich, haben bei dem auf Flip-Flop 40 zurückgekoppelt wird und dessen 65 hier betrachteten Beispiel die Rahmen-Synchronisier-Schaltfolge ändert. Das dritte, von dem zentralen impulse eine Frequenz von 40 kHz, die Gruppen-Takt-Taktgeber 35 kommende Eingangssignal für die impulse A + C, B + D eine Frequenz von 20 kHz und UND-Schaltung 42 soll einen Rückkopplungsimpuls die Gruppen A,+ B, C + D eine Frequenz von 1OkHz.
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Nach Erläuterung der Taktimpulsausgänge des 55 das A+C- und das Λ+ii-Signal empfängt. Der Verteilers 34 sei jetzt mit der Beschreibung von »O«-Ausgang der »Zweier«-Stufe von Register 63 F i g. 5 fortgefahren, worin das Wählsignal tatsächlich ist mit der UND-Schaltung 71 verbunden, die zudem eine Auswahl der gerufenen Gruppe, der Vermitt- das B+D- und das A+B-Signal vom Binärteiler 55 lungszentrale, mit welcher die Gruppe verbunden ist, 5 empfängt. Der »O«-Ausgang der »Vierer«-Stufe von und der Kanal-Zeitlage innerhalb der ausgewählten Register 63 ist mit der UND-Schaltung 72 verbunden, Gruppe trifft. die ihrerseits das A+C- und das C+Z)-Signal vom
Die Wähl-Binärzahlen werden von einer Impuls- Teiler 55 empfängt. Eine Koinzidenz zwischen den quelle 56 erhalten, die eine Quelle von Wähl-Dezimal- den UND-Schaltungen 70, 71 und 72 zugeführten zahlen 57 und einen Dezimalziffer-Binärzahlwandler 58 io Signalen erzeugt an diesen ein Ausgangssignal, das umfaßt. Das resultierende Wählsignal in Binärform der ODER-Schaltung 73 zugeführt wird und an deren wird durch die Register-Steuerschaltung 59 erkannt, Ausgang ein Signal erzeugt, das dem System 69 zudie mittels der UND-Schaltungen 60, 61 und 62 die geführt wird und die »Gruppenzeit« des gerufenen binäre Information in die Register 63, 64 und 65 Teilnehmers angibt, d. h. in anderen Worten, die einspeichert. Jedes der Register 63, 64 und 65 umfaßt 15 Übertragungseinrichtung, mit welcher der gerufene drei Flip-Flops, wobei die erste Binärzahl in Register 63, Teilnehmer verbunden ist.
die zweite Binärzahl in Register 64 und die dritte Die Taktgebersignale von den UND-Schaltungen
Binärzahl in Register 65 eingespeichert wird. 48, 49, 50, 51, 52 und 53 werden entsprechenden
Das Flip-Flop, das der niedersten Binärstelle zu- UND-Schaltungen 74, 75, 76, 77, 78 und 79 zugeführt, geordnet ist, kann zwei Ausgangssignale erzeugen, 20 Jede der UND-Schaltungen 74 bis 79 ist ihrerseits und zwar entweder eine »1« oder eine »0«, je nach der mit den verschiedenen Ausgängen der drei Stufen darin gespeicherten Binärstelle, die erkannt und aus- des zweiten binären Zahlenregisters 64 verbunden, gewertet wird, um anzuzeigen, ob der gerufene Teil- Die Ausgangssignale der Stufen von Register 64, nehmer mit der örtlichen Wählvermittlungszentrale mit denen die UND-Schaltungen verbunden sind, oder über die Amtsleitung mit der entfernten Wähl- 25 sind sechs von insgesamt acht möglichen Kombivermittlungszentrale verbunden ist, welche tatsächlich nationen für diese Ausgangssignale und sind auf der die Gruppe!) ist, wie sie durch den Binärteiler55 Ausgangsleitung einer jeden UND-Schaltung in erzeugt wird. Die »Zweier« und »Viereri-Stufen- Gestalt von »Nullen« und »Einsen« mit einem Strich ausgänge des Registers 63 wirken zusammen, um in einer bestimmten Lage dargestellt. Die höchstanzuzeigen, in welcher der GruppenΛ, B oder C 30 wertige Stelle ist links. Zum Beispiel ist die UND-sich die gerufene Nummer befindet. Dazu dient die Schaltung 74 mit dem »O«-Ausgang des höchstwertigen UND-Schaltung 66, die mit dem »!.«-Ausgang der Flip-Flops 22 des Registers 64 und dem »O«-Ausgang »Zweier«- und der »Vierer«-Stufe des Registers 63 der Stufe »21« von Register 64 verbunden. Die UND-verbunden ist und die Gruppe A anzeigt, während der Schaltung 75 ist mit dem »O«-Ausgang der Stufe »22« »O«-Ausgang der »Zweier«-Stufe die Gruppe B und 35 von Register 64 und dem »O«-Ausgang der Stufe »2°« der »O«-Ausgang der »Vierer«-Stufe die Gruppe C von Register 64 verbunden. Erwähnt sei, daß somit anzeigt. Der »1 «-Ausgang der »Einer«-Stufe von weder die Ziffer 0 noch die Ziffer 7 der zweiten Dezimal-Register 63 ist mit der UND-Schaltung 67 verbunden, stelle zugeordnet ist, daß in binärer Gestalt jede die zwei Eingangssignale vom Binärteiler 55 erhält, Dezimalziffer entweder zwei »Nullen« oder zwei wobei einer dieser Eingänge die yi+C-Gruppen- 40 »Einsen« enthält und daß jede Kombination ohne signale und der andere Eingang C + Z)-Gruppen- Auswertung der dritten Binärstelle erkannt werden signale sind. Die Koinzidenz eines Ausgangssignals kann. Dies ermöglicht eine Verringungerung der Anvom »1«-Ausgang der »Einer«-Stufe und der fest- zahl von Dioden, die für die Decodierung benötigt gelegten Ausgänge des Teilers 55 in der UND- werden. Auch ist zu bemerken, daß die durch die Schaltung 67 erzeugt ein Signal, das die entfernte bzw. 45 Ausgänge von den UND-Schaltungen 48 bis 53 »Gruppe Z>«-Vermittlungszentrale angbit. Die letztere dargestellten Kanal-Zeitlagennummern auf den Ausist durch die ODER-Schaltung 68 angekoppelt. gangen der UND-Schaltungen 74 bis 79 angezeigt Andererseits wird das Ausgangssignal am »O«-Ausgang werden.
der »Einer«-Stufe, wenn es im Zustand »hoch« ist, Die dritte Zahl wird in Register 65 eingespeichert,
direkt mit der ODER-Schaltung 68 verbunden und 50 und es ist zu bemerken, daß nur die zwei höchstwertigen erzeugt eine Signal, das anzeigt, daß der gerufene Flip-Flops von Register 65 mit ihren »0«- und »!«-AusTeilnehmer zu der örtlichen Wählvermittlungszentrale gangen mit den UND-Schaltungen 80, 81, 82 und 83 durchverbunden ist. Der Ausgang der ODER- verbunden sind. Dies ergibt eine Verringerung der Schaltung 68 ist mit dem Vermittlungs-Steuersystem 69 Anzahl von UND-Schaltungen in der Kanal-Zeitverbunden, das unter Einwirkung der Steuerung durch 55 lagen-Auswählmatrix, da die »Einer«-Stufe von Redie verschiedenen durch das Zeitlagen-Auswählsystem gister 65 nicht benutzt wird; dies wird durch den in erzeugten Ausgangssignale die Herstellung einer Ver- Verbindung mit dem Zeitlagen-Auswahlsystem gemäß bindung zwischen dem rufenden und dem gerufenen der Erfindung verwendeten Einzelcode ermöglicht. Teilnehmer ermöglicht. Die Einzelheiten dieser Ver- Die anderen Eingangssignale für die UND-Schalmittlungssteuerung sind hier nicht dargestellt, da sie 60 tungen 80, 81, 82 und 83 kommen von den entnicht zu der offenbarten Erfindung gehören, sondern sprechenden UND-Schaltungen 43, 44, 45 und 46. das System ist nur in Form eines Blockschemas ver- Wiederum bedeutet die Bezeichnungsweise an den körpert, um anzugeben, wie die verschiedenen Aus- Ausgängen der UND-Schaltungen 80 bis 83 dasselbe, gänge des Auswählsystems verbunden sind, und um was weiter oben im Hinblick auf die UND-Schaleine generelle Darstellung ihrer Wirkungsweise zu 6g tungen 74 bis 79 dargelegt wurde. Die »0«-und »!«-Ausvermitteln, gänge der beiden höchstwertigen Stellen von Re-Der Ausgang der UND-Schaltung 66 ist mit der gister 65 dienen für die Auswahl der besonderen UND-Schaltung 70 gekoppelt, die überdies vom Teiler Kanal-Zeitlage, die in den Ausgängen der UND-
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ίο
Schaltungen 43 bis 46 vorhanden ist. Zum Beispiel ist die UND-Schaltung 80 mit einem ihrer Eingänge mit dem »O«-Ausgang der höchstwertigen Stelle und mit dem anderen ihrer Eingänge mit dem »O«-Ausgang der nächsthöherwertigen Zifferstelle von Register 65 verbunden. Die UND-Schaltung 81 erhält den »O«-Ausgang der höchstwertigen Stelle von Register 65 und den »1 «-Ausgang der nächsthöherwertigen Stelle von Register 65. Am Ausgang der UND-Schaltungen 80 bis 83 sind überdies die Kanal-Zeitlagen angegeben, die in Abhängigkeit von der getroffenen Auswahl durchlaufen werden können. Die Ausgänge von den UND-Schaltungen 74 bis 79 sind mit der ODER-Schaltung 84 verbunden, während die Ausgänge der UND-Schaltungen 80 bis 83 mit der ODER-Schaltung 85 verbunden sind. Die Ausgänge der ODER-Schaltung 84 und 85 sind mit der UND-Schaltung 86 verbunden, welche die Auswahl der Kanal-Zeitlage für die Verbindung mit dem Vermittlungs-Steuersystem 69 trifft.
Beispielhalber sei angenommen, daß die Dezimal- so zahl 645 gewählt ist und am Ausgang der Quelle 57 erscheint. Diese Dezimalzahl wird in folgende Binärzahlen umgewandelt: 110 (entsprechend der Dezimalziffer 6), 100 (entsprechend der Dezimalziffer 4) und 101 (entsprechend der Dezimalziffer 5); dabei befindet sich die höchstwertige Binärstelle bei den obigen Binärzahlen links. Die resultierenden Binärzahlen werden von der Quelle 56 erhalten und in die Register 63, 64 und 65 eingespeichert, wobei die Einheit 59 mit den UND-Schaltungen 60, 61 und 62 zusammenwirkt. Betrachtet man jetzt das erste Register 63, so befindet sich eine »1« in der Stufe »22«, eine »1« in der Stufe »21« und eine »0« in der Stufe »2°«. Ein »0«-Ausgang von der Stufe «2°» wird der ODER-Schaltung 68 zugeführt und liefert ein Ausgangssignal zum System 69, welches anzeigt, daß die örtliche Vermittlungszentrale zur gerufenen Nummer durchverbunden ist. Der »1 «-Ausgang auf sowohl der »21«- als auch der »2a«-Stufe wird mit der UND-Schaltung 66 und somit auch weiter mit der UND-Schaltung 70 verbunden, die dann ein Signal zur ODER-Schaltung73 liefert, die anzeigt, daß es sich bei der gewählten Ziffer um eine Gruppenzeit der Gruppe^ handelt. Es sei noch bemerkt, daß das Ausgangssignal von der UND-Schaltung 70 dank der Koinzidenz mit dem A+C- und dem ^(+-S-Ausgang des Teilers 55 erzielt wird.
Es sei jetzt das zweite Binärzahlregister 64 betrachtet; darin wird eine »1« in der Stufe »22«, eine »0« in der Stufe »21« und eine »0« in der Stufe »2°« gespeichert. Die »0«-Ausgänge der »Einer«- und der »Zweier«-Stufe von Register 64 sind »hoch« und wählen somit die aufeinanderfolgenden Zeitlagen 13, 14, 15 und 16 mittels der UND-Schaltung 77. Dieses Ausgangssignal wird durch die Impulsform T (F i g. 7) veranschaulicht und wird der ODER-Schaltung 84 und von dort der UND-Schaltung 86 zugeführt.
Das dritte Binärzahlregister 65 speichert eine »1« in der Stelle »2a«, eine »0« in der Stelle »21« und eine »1« in der Stelle »2°«. Die »1« in der Stelle »2°« spielt in dem Zeitlagen-Auswahlsystem gemäß der Erfindung keine Rolle, da von dort aus keine Verbindung zu irgendeiner anderen Einheit dieses Systems existiert. Das Register 65 liefert ein »hohes« Ausgangssignal am »0«-Ausgang der Stelle »21« und am »1«-Ausgang der Stelle »22« und wählt die UND-Schaltung 82 aus, durch welche die Impulse — wie durch Impulsform 0 gemäß F i g. 7 veranschaulicht — zur ODER-Schaltung 85 und von dort zur UND-Schaltung 86 hindurchgelassen werden. Die Tabelle der F i g. 4 zeigt in der Spalte unter 5 (dritte Dezimalstelle im Beispiel) an, daß die Zeitlagen am Ausgang der UND-Schaltung 82 3, 7, 11, 15, 19 oder 23 sind. Der ausgewählte Ausgang von UND-Schaltung 77 ist 13, 14, 15 und 16, wie aus der Zeile 4 ersichtlich (die zweite Dezimalstelle in dem Beispiel). Die Tabelle von F i g. 4 zeigt eine zeitliche Koinzidenz für die Zeitlage 15 zwischen Zeile 4 und Spalte 5, und diese Zeitlage ist die ausgewählte Zeitlage des gerufenen Teilnehmers. Ebenfalls mit Bezugnahme auf F i g. 7 wird bemerkt, daß das Signal Γ durch die UND-Schaltung 77 und das Signal 0 durch die UND-Schaltung 45 geliefert wurde. Es ist somit klar, daß die Kanal-Zeitlage 15 als Kanal-Zeiilage des gerufenen Teilnehmers in der UND-Schaltung 86 ausgewählt wird.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Ausgangssignalen für die Auswahl einer durch ein empfangenes Signal bestimmten Kanal-Zeitlage, die eine von einer Vielzahl von Kanal-Zeitlagen ist, welche in Gestalt mehrerer Gruppen von Kanal-Zeitlagen vorliegen, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprech-Vermittlungsanlagen, die eine Durchwahl zwischen einem rufenden und einem gerufenen Teilnehmer im Zeit-Multiplexverfahren vorsehen, gekennzeichnet durch eine Wählsignalquelle (56 in Fig. 5) für die Erzeugung von mehreren Codesignalen, die für die gewünschte Gruppe (z. B. A, B, C in F i g. 1) und die den Teilnehmern zugeordnete Kanal-Zeitlage kennzeichnend sind, durch mit dieser Signalquelle verbundene erste Speicherregistereinheiten (63 in F i g. 5) und zweite Speicherregistereinheiten (64, 63 in Fi g. 5), von denen die ersten Registereinheiten (63) eines der erzeugten Codesignale und die zweiten Registereinheiten (61, 65) die restlichen erzeugten Codesignale speichern, ferner durch mit diesen ersten Registereinheiten verbundene erste Schaltungen (68, 66, 70, 71, 72, 73 in Fi g. 5), die auf das in den ersten Registereinheiten (63) gespeicherte Codesignal ansprechen und ein erstes Ausgangssignal erzeugen (Ausgang der ODER-Schaltung73), das für die ausgewählte Gruppe kennzeichnend ist, außerdem durch zweite, mit den zweiten Registereinheiten (64, 65) verbundene Schaltungen (74.. .83, 84, 85, 86 in F i g. 5), die auf die in den zweiten Registereinheiten (64, 65) gespeicherten Codesignale ansprechen und ein zweites Ausgangssignal erzeugen (Ausgang der UND-Schaltung 86), das für die gewünschte Kanal-Zeitlage innerhalb der durch die ersten Schaltungen ausgewählten Gruppe kennzeichnend ist, und schließlich dadurch, daß das erste und das zweite Ausgangssignal einem Vermittlungs-Steuersystem (69 in F i g. 5) zugeführt werden, das die Durchschaltung zwischen dem rufenden und dem gerufenen Teilnehmer verwirklicht.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß darin ferner noch ein durch einen zentralen Taktgeber (35 in Fig. 5) gesteuerter, aus bistabilen Stufen bestehender binärer Zähler (34) vorgesehen ist, von dem ein
Teil der Stufen (z. B. 37,38 in F i g. 5) an den Ausgängen einer Anzahl (x) decodierender UND-Schaltungen (z. B. 43 bis 46 in F i g. 5) die gleiche Anzahl (x) von um je einen Taktimpulsabstand phasenverschobenen Impulszügen (M bis P in F i g. 5, 7) mit einer Frequenz erzeugt, die gleich der durch χ geteilten Taktfrequenz ist, während der restliche Teil der Stufen (z. B. 39 bis 41 in F i g. 5) an den Ausgängen einer zweiten Anzahl O) decodierender UND-Schaltungen (z. B. 48 bis 53 in F i g. 5) dieselbe Anzahl (y) von um je χ Taktimpulsabständen phasenverschobenen Impulszügen (Q bis V in F i g. 5, 7) mit einer Frequenz erzeugt, die gleich der durch χ · y geteilten Taktfrequenz ist, daß die χ Impulszüge sowie die y Impulszüge neben den von den zweiten Registereinheiten (64, 65) kommenden Codesignalen den Eingängen der zweiten Schaltungen (74...83 in F i g. 5) in der Weise zugeführt werden, daß am
Ausgang der zweiten Schaltungen (UND-Schaltung 86) ein Signal von der Dauer eines Taktimpulsabstandes in derjenigen von χ · y Zeitlagen erscheint, die den in den zweiten Registereinheiten gespeicherten, gewählten Codesignalen entspricht.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der binäre Impulsverteiler außerdem noch als Frequenzteiler arbeitet und mit Schaltmitteln zusammenwirkt (54 in Fig. 5), die nach χ·y Taktimpulsen einen Rahmen-Synchronisierimpuls liefern (Z,in Fi g. 5,7).
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmen-Synchronisiersignal einen zweiten binären Frequenzteiler (55 in Fig. 5) steuert, dessen Ausgangsspannungen in den ersten Schaltungen (67, 68, 70, 71, 72, 73) mit den Ausgangssignalen der ersten Registereinheiten (63) zusammenwirken und die Auswahl der Gruppen ermöglichen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEI32614A 1965-12-27 1966-12-24 Schaltungsanordnung zur Feststellung einer bestimmten Kanal-Zeitlage aus mehreren Gruppen von Kanal-Zeitlagen in einer Zeitmultiplexvermittlungsstelle Pending DE1291384B (de)

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