DE1291150B - Lernfaehige Vorrichtung zur maschinellen Zeichenerkennung - Google Patents
Lernfaehige Vorrichtung zur maschinellen ZeichenerkennungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine lernfähige Vorrichtung zur maschinellen Zeichenerkennung, bei der die von
den Zeichen gebildeten Signalkombinationen einer Widerstandskorrelationsmatrix zugeführt werden, in
der für jedes zu erkennende Zeichen ein Widerstandskorrelationsnetzwerk vorgesehen ist, wobei dasjenige
Korrelationsnetzwerk ein maximales Ausgangssignal liefert, das demjenigen Zeichen entspricht, von dem
die zugeführte Signalkombination gebildet wurde, und mit Schwellwertschaltungen, die den Korrelationsnetzwerken
zugeordnet sind und eine Durchschaltung derjenigen Kanäle bewirken, die.einen bestimmten
Schwellwert während eines bestimmten Prüfintervalls überschreiten.
Bei Vorrichtungen dieser Art werden beispielsweise zu erkennende Zeichen rasterartig abgetastet,
und die daraus resultierenden Abtastsignale bilden die Signalkombination, aus der dann das Zeichen
erkannt werden soll. Für diesen Erkennungsvorgang muß das Widerstandskorrelationsnetzwerk entsprechend
auf die Signalkombination unter Bezugnahme auf die betreffenden Zeichen eingestellt sein.
Dies erfolgt bei einer bekannten Vorrichtung der eingangs genannten Art durch einmalige Voreinstellung,
die, damit die Erkennung fehlerfrei ist, mit engen Toleranzbereichen vorgenommen werden muß.
Die engen Toleranzbereiche bedingen Abtastung der Zeichen mit hohem Auflösungsvermögen und entsprechend großem vorrichtungsmäßigem Aufwand,
abgesehen von dem mit der Voreinstellung erforderliehen
Bedienungsaufwand.
: Es sind andere Vorrichtungen zur maschinellen
Zeichenerkennung bekannt, die lernfähig sind, so daß die durch die Notwendigkeit der besonderen Voreinstellung
bedingten Nachteile bei diesen bekannten Vorrichtungen vermeidbar sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art bei möglichst geringem Aufwand lernfähig zu gestalten.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß Widerstände der Korrelationsnetzwerke durch zugeordnete
Stellglieder verstellbar sind, daß den Schwellwertschaltungen Auswertschaltungen nachgeschaltet
sind, von denen in einer Lernphase derjenigen Auswertsehaltung, deren vorgeschaltetes
Korrelationsnetzwerk eine maximale Ausgangsspannung annehmen soll, ein Auswahlsignal zugeführt
wird, daß bei Vorliegen eines Ausgangssignals an einer der den nicht ausgewählten Auswertschaltungen
vorgeschalteten Schwellwertschaltungen die Auswertschaltungen über UND-Schaltungen und
über die Stellglieder an diejenigen Korrelationsnetzwerkswiderstände
einwirken, an denen ein Eingangssignal anliegt, und zwar im Sinne einer Vergrößerung
des Ausgangssignals bei dem der ausgewählten Auswertschaltung vorgeschalteten Korrelationsnetzwerk
und im Sinne einer Verkleinerung des Ausgangssignals bei den den nicht ausgewählten Auswertschaltungen vorgeschalteten Korrelationsnetzwerken.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher ■erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 einen Zeichenerkenner nach der Erfindung
im Blockschaltbild,
Fig. 2 die Auswertschaltungen zu dem Zeichenerkenner gemäß Fig. 1 etwas ausführlicher und
Fig. 3 ein Korrelationsnetzwerk mit einer nachgeschalteten Schwellwertschaltung aus F i g. 1 etwas
mehr im Detail.
Gemäß Fig. 1 erzeugt der Generator20 die Eingangssignale
el9 e2... e„, die als Signalkombination
einer Widerstandskorrelationsmatrix aus diversen Korrelationsnetzwerken 81 zugeführt werden.
Die Korrelationsnetzwerke 81 sind jeweils Teil einer Verarbeitungseinrichtung 24, von denen je eine
einem bestimmten zu erkennenden Zeichen zugeordnet ist. Wenn z. B. die 26 Buchstaben des Alphabets
erkannt werden sollen, werden 26 Verarbeitungseinrichtungen benötigt. Mit 26 ist ein Generator zur Erzeugung eines Sägezahnsignals bezeichnet. Der Generator
26 wird zur Erzeugung eines Sägezahnsignals durch ein Zeitsignal aus dem Generator 20 angestoßen.
Dieses Zeitsignal gelangt auch an eine Rückstellschaltung 30, die ihrerseits Rückstellsignale für
die Verarbeitungseinrichtungen erzeugt. In dem Generator
20 wird immer dann ein Zeitsignal erzeugt, wenn sich die Eingangssignale ev e2... en ändern.
In jenem Korrelationsnetzwerk81 (vgl. Fig. 3)
wird ein einziges Ausgangssignal erzeugt, dessen Spannung von den eingespeisten Eingangssignalen
ev e2... e„ und der Einstellung dieses Korrelationsnetzwerkes
abhängt. Dieses Ausgangssignal gelangt zusammen mit dem Sagezahnsignal an die Schwellwertschaltung 80 der gleichen Verarbeitungseinrichtung (vgl. Fig. 3). Das Sägezahnsignal fällt
mit seiner schrägen Flanke von einem Spannungsamplitudenwert ab, der größer ist als die größtmögliche
Ausgangsspannung am Ausgang eines Korrelationsnetzwerkes 81. Bei Spannungsgleichheit zwischen
Sägezahnsignal und Ausgangssignal des zugehörigen Korrelationsnetzwerkes entsteht auf der Ausgangsleitung
32 der betreffenden Verarbeitungseinrichtung ein Ausgangssignal.
Die Ausgangsleitungen 32-1, 32-2 ... 32-z liegen einerseits an den Eingangsanschlüssen einer ODER-Schaltung
34 und andererseits am ersten Eingangsanschluß einer jeweils zugeordneten UND-Schaltung
38. Das Ausgangssignal der ODER-Schaltung 34 tastet einen als Zeitgeber dienenden monostabilen
Multivibrator 36, der von einem Ausgangsimpuls der ODER-Schaltung 34 angestoßen, ein sich über das
Prüfintervall erstreckendes Ausgangssignal liefert, das an den jeweils zweiten Eingangsanschluß der
UND-Schaltungen 38 gelangt.
Während des Prüfintervalls sind also die UND-Schaltungen
38 geöffnet. Das Prüfintervall beginnt mit dem spannungsgrößten Ausgangssignal einer Verarbeitungseinrichtung,
Und es können die nachfolgenden Ausgangssignale noch passieren, die während
dieses Prüfungsintervalls auftreten. Am Ende des Prüfintervalls schaltet der monostabile Multivibrator
36 auf Grund seiner eingeprägten Zeitkonstanten ab, und die UND-Tore 38 sind wieder gesperrt. Der
monostabile Multivibrator 36 ist so ausgestaltet, daß er durch das am Ausgang des ODER-Kreises 34 noch
vorliegende Ausgangssignal nicht noch einmal eingeschaltet werden kann. Er kann erst wieder eingeschaltet
werden, wenn das Ausgangssignal an der ODER-Schaltung 34 abgefallen ist und erneut auftritt.
Mit 40 sind bistabile Kippschaltungen bezeichnet, die den UND-Toren38 nachgeschaltet sind und die
am Anfang eines Abtastzyklus durch das Ausgangssignal
der Rückstellschaltung 30 zurückgeschaltet werden. Vorwärts geschaltet werden diese Kippschaltungen
durch Ausgangssignale der Schwellwertschaltungen, die die zugeordneten UND-Schaltungen
3 4
38 passieren. Es sind also in jedem Abtastzyklus Die Arbeitsweise der Auswertschaltung wird nun
immer nur diejenigen Kippschaltungen vorwärts ge- an Hand zweier Betriebsbeispiele erläutert:
schaltet, deren zugeordnete Schwellwertschaltungen . .
Ausgangssignale innerhalb des Prüfintervalls erzeugt l.ßetnebsbeispiel
haben. 5 Es sei angenommen, daß gemäß F i g. 1 die Kipp-
Mit 46 sind Auswertschaltungen bezeichnet, zu schaltungen 40-1 und 40-2 vorwärts geschaltet sind
denen je eine Anzeige 44 gehört. Jede dieser An- und daß auf dem Auswahlleiter 48-1 ein Auswahlzeigen
44 ist an den Ausgangsanschluß der zugehöri- signal vorliegt. Unter diesen Umständen liegt an der
gen Kippschaltung angeschlossen, während die Aus- UND-Schaltung 54-1 ein Ausgangssignal vor, weil
wertschaltungen für jede der vorgesehenen Kipp- io beide Eingänge dieser UND-Schaltung aufgetastet
schaltungen 40 einen Eingangsanschluß aufweisen. sind, und zwar der eine über das Auswahlsignal auf
Für jedes zu erkennende Zeichen ist ein Erkennungs- der Auswahlleitung 48-1 und der andere über das
kanal vorgesehen, umfassend eine Verarbeitungsein- Signal auf der Leitung 42-2, das unter Zwischenrichtung
24, eine UND-Schaltung 38, eine Kippschal- schaltung der ODER-Schaltung 60-1 an diese UND-tung
40 und eine Auswertschaltung 46 mit zugehöri- ig Schaltung gelangt. Die UND-Schaltung 48-1 dager
Anzeige 44. Für jedes Zeichen, also für jeden gegen bleibt gesperrt, weil das Auswahlsignal wegen
Kanal, ist eine Auswahlleitung 48 vorgesehen, die der Wirkung des Inverters 56-1 für diese UND-vom
Generator 20 an die zugehörige Auswertschal- Schaltung nicht wirksam werden kann. Das Austung
46 führt. Jede Auswertschaltung 46 weist zwei gangssignal der UND-Schaltung 54-1 ist ein Ver-Ausgangsleitungen
auf, eine vergrößernde Ausgangs- ao größerungssignal, das auf der Vergrößerungsleitung
leitung 50 und eine verkleinernde Ausgangsleitung 52. 50-1 an die zugehörige Verarbeitungseinrichtung
Eine Auswertschaltung 46 liefert auf ihrer Ver- 24-1 gelangt.
Ideinerungsleitung 52 ein Ausgangssignal, wenn das Gleichzeitig gelangt über den Leiter 42-2 ein Signal
Ausgangssignal der zugeordneten Verarbeitungsein- an die UND-Schaltung 58-2, deren anderer Eingang
richtung verkleinert werden soll, dagegen ein Signal $5 ebenfalls aufgetastet ist, weil auf der Leitung 48-2
auf ihrer Vergrößerungsleitung 50, wenn das Aus- kein Signal vorliegt. Das Ausgangssignal der UND-gangssignal
der zugeordneten Verarbeitungseinrich- Schaltung 58-2 ist ein Verkleinerungssignal, das auf
tung vergrößert werden soll. Eine solche Vergröße- der Verkleinerungsleitung 52-2 an die zugehörige
rung findet nur statt, wenn das Signal der betreffen- Verarbeitungseinrichtung 24-2 gelangt. Die UND-den
Verarbeitungseinrichtung nach Maßgabe eines 30 Schaltung 54-2 bleibt gesperrt, weil auf der Leitung
Auswahlsignals auf der zugehörigen Auswahlleitung 48-2 kein Signal vorliegt.
dem gewünschten Ausgangssignal entspricht. Wenn Das Vergrößerungssignal auf der Vergrößerungs-
jedoch die Verarbeitungseinrichtung, die das größte leitung 50-1 vergrößert das unter den vorausgesetzten
Ausgangssignal erzeugt, die einzige ist, deren zu- Bedingungen entstehende Ausgangssignal der Vergeordnete
Kippschaltung 40 vorwärts geschaltet ist, 35 arbeitungseinrichtung 24-1, während das Verkleine-
und wenn dieses Ausgangssignal mit dem gewünsch- rungssignal der Auswertschaltung 46-2 das Austen
Ausgangssignal übereinstimmt, dann erscheinen gangssignal der Verarbeitungseinrichtung 24-2 entan
keiner Auswertschaltung Signale an den Ver- sprechend verkleinert,
größerungs- oder Verkleinerungsleitungen. .
Auf diese Weise arbeitet der Zeichenerkenner in 40 2. Beispiel
der Lernphase derart, daß die Einstellung so lange Es sei angenommen, daß nur die Kippschaltung
geändert wird, bis die Anzeige richtig ist. Die Lern- 40-1 vorwärts geschaltet ist und daß ein Auswahlzyklen
wiederholen sich so lange, bis der Zeichen- signal auf der Leitung 48-1 vorliegt. Für diesen Fall
erkenner richtig erkennen kann. hat die Schaltung also schon gelernt, und in diesem
Fig. 2 zeigt die Einzelheiten der in Fig. 1 dar- 45 Fall bleiben sämtliche UND-Schaltungen gesperrt,
gestellten Auswertschaltungen 40. Zur Vereinfachung die UND-Schaltung 48-1 deshalb, weil am Ausgang
der Darstellung sind nur die vier Auswertschaltun- des Inverters 56-1 kein Signal vorliegt, die UND-gen46-l,
46-2, 46-(z— 1) und 46-z dargestellt. Für schaltung 54-1 deshalb, weil an der ODER-Schalein
bestimmtes abzufühlendes Zeichen wird jeweils tung 60-1 kein Ausgangssignal vorliegt, die UND-nur
einer der Auswahlleiter 48 erregt. Die Ausgangs- 50 Schaltung 58-2 deshalb, weil auf der Leitung 42-2
Spannungen der Kippschaltungen 40 erscheinen auf kein Signal vorliegt, und die UND-Schaltung 54-2 desden
Leitern42-1, 42-2... 42-(z—1) und 42-z. Es halb, weil auf der Auswahlleitung48-2 kein Signal
können in jedem Arbeitszyklus auf einem oder meh- vorliegt usf. Es wird also in diesem Zyklus von keiner
reren der letztgenannten Leiter Signale vorliegen. Auswertschaltung ein Vergrößerungs- oder Ver-
Der Auswahlleiter 48-1 der Auswertschaltung 46-1 55 kleinerungssignal erzeugt.
ist direkt an den Eingang einer UND-Schaltung 54-1 Wenn also auf einem Leiter 42 ein Signal vor-
und über einen Inverter 56-1 an den einen Eingang liegt, der über den zugeordneten Auswahlleiter 48
einer zweiten UND-Schaltung 58-1 angeschlossen. nicht ausgewählt ist, dann wird die zugehörige UND-An
den zweiten Eingangsanschluß der UND-Schal- Schaltung 58 betätigt, und es wird ein Verkleinerungstung
54-1 ist der Ausgangsanschluß einer ODER- 60 Signal erregt. Wenn dagegen auf einem Leiter 42, der
Schaltung 60-1 angeschlossen, deren Eingangs- durch den zugehörigen Auswahlleiter 48 ausgewählt
anschlüsse an die Leiter 42-2... 42-(z—1) und ist, ein Signal vorliegt und auf irgendeinem ande-
42-z angeschlossen sind. Die ODER-Schaltungen 60 ren der Leiter 42 außerdem ein Signal vorliegt, dann
werden mithin von allen Kippschaltungen 40 beauf- wird an der Auswertschaltung, die dem erstgenannschlagt
mit Ausnahme derjenigen Kippschaltung, die 65 ten Leiter 42 zugeordnet ist, ein VergrÖßerungszu
der gleichen Auswertschaltung 24 gehört. Signal erzeugt und an der dem zweitgenannten
Der zweite Eingang der UND-Schaltung 58-1 liegt zugeordneten ein Verkleinerungssignal,
an dem Leiter 42-1. An Hand der F i g. 3 wird nun im einzelnen Auf-
bau und Funktion der Verarbeitungseinrichtung, insbesondere in Verbindung mit den Vergrößerungs-3ind
Verkleinerungssignalen erläutert.
Die Signale ev e2 ... en werden über die Widerstände
62-1, 62-2... 62-n den Potentiometern 64-1, 64-2 ... 64-n zugeführt. Die anderen Endpunkte
dieser Potentiometer sind über die Widerstände 66-1, 66-2... 66-ft an die Invertoren 68-1,
68-2 ... 68-H angeschlossen, denen eingangsseitig
konstant, wie die Spannung des Sägezahnsignals das Potential am Leiter 76 übersehreitet. Nehmen diese
beiden Signale gleichen Wert an, dann wird jedoch die Diode 86 leitend und die Diode 82 gesperrt, und
das am Knoten 48 anliegende Potential fällt mit dem Sägezahnsignal ab. Diese Potentialänderung an dem
Schaltknoten 84 passiert den Kondensator 88 und schaltet die Tunneldiode 108 um und den Transistor
ein, wodurch auf der Ausgangsleitung 32-/ ein
die Eingangssignale e±, e2 ... en zugeführt werden. io positives Ausgangssignal erzeugt wird, das die Kipp-Die
einstellbaren Kontakte 70-1, 70-2 ... 70-n der schaltung 40-/ vorwärts schaltet.
Potentiometer sind gemeinsam an den Leiter 72 an- Ein Vergrößerungssignal auf dem Vergrößerungsgeschlossen, der an den Eingang des Betriebsverstär- leiter 50-/ gelangt an die UND-Schaltungen 120-1, kers 64 führt. Die Ausgangsspannung des Betriebs- 120-2 ... 120-ra, während ein Verkleinerungssignal Verstärkers auf der Leitung 46 wird über den Wider- 15 der Verkleinerungsleitung 52-/ an die UND-Schalstand 78 an den Eingangsleiter 72 zurückgekoppelt. tungen 122-1, 122-2 ... 122-n gelangt. Die UND-Der Eingangswiderstand des Betriebsverstärkers Schaltungen 120-1 und 122-1 liefern Steuersignale an ist sehr niedrig und die Verstärkung sehr hoch. ein Stellglied 124-1, das den Kontakt 70-1 des Poten- - Die über die Kontakte 70-1, 70-2... 70-n abgegrif- tiometers 64-1 verstellt. In entsprechender Weise sind fenen Potentiale ergeben sich aus den Spannungen 20 für die verstellbaren Kontakte der anderen Potentioder Eingangssignale ev e2 ... en multipliziert mit
Potentiometer sind gemeinsam an den Leiter 72 an- Ein Vergrößerungssignal auf dem Vergrößerungsgeschlossen, der an den Eingang des Betriebsverstär- leiter 50-/ gelangt an die UND-Schaltungen 120-1, kers 64 führt. Die Ausgangsspannung des Betriebs- 120-2 ... 120-ra, während ein Verkleinerungssignal Verstärkers auf der Leitung 46 wird über den Wider- 15 der Verkleinerungsleitung 52-/ an die UND-Schalstand 78 an den Eingangsleiter 72 zurückgekoppelt. tungen 122-1, 122-2 ... 122-n gelangt. Die UND-Der Eingangswiderstand des Betriebsverstärkers Schaltungen 120-1 und 122-1 liefern Steuersignale an ist sehr niedrig und die Verstärkung sehr hoch. ein Stellglied 124-1, das den Kontakt 70-1 des Poten- - Die über die Kontakte 70-1, 70-2... 70-n abgegrif- tiometers 64-1 verstellt. In entsprechender Weise sind fenen Potentiale ergeben sich aus den Spannungen 20 für die verstellbaren Kontakte der anderen Potentioder Eingangssignale ev e2 ... en multipliziert mit
einem Faktor nach Maßgabe der jeweiligen Einstellung der Potentiometer. Die Summe der daraus resultierenden
Ströme gelangt über den Leiter 72 an den Betriebsverstärker 74.
Die allgemein mit 80 bezeichnete Schwellwertschaltung weist eine Diode 82 auf, die dem Betriebsverstärker 74 nachgeschaltet ist und zu dem Schaltknoten
84 führt, an den die Diode 86, ein Konden-
meter Stellglieder vorgesehen, denen je zwei UND-Schaltungen
zugeordnet sind.
Die UND-Schaltungen 120-1 und 122-1 werden vorbereitet durch das Eingangssignal ev das auch an
25 das Potentiometer 64-1 gelangt, das von dem zugeordneten Stellglied 124-1 verstellt wird. Entsprechendes
gilt für die anderen UND-Schaltungen. Es sei nun angenommen, daß .auf dem Leiter 50-/
ein Vergrößerungssignal vorliegt. Dieses Vergrößesator 88 und ein positives Spannungspotential 92 über 30 rungssignal gelangt nun an alle UND-Schaltungen
den Widerstand 90 angeschlossen sind. Die Diode 120. Durch die gleichzeitig auftretenden Eingangs-86
liegt an dem Schaltknoten 101, der über den signale ev e2 ... en treten an diesen UND-Schaltun-Widerstand96
am Massenpotential und über den gen Ausgangssignale auf, die die zugehörigen Stell-Widerstand
100 an dem negativen Spannungs- glieder beaufschlagen. Die Stellglieder verstellen darpotential
98 liegt. Der Schaltknoten 101 liegt über 35 aufhin die Kontakte 70-1, 70-2... 70-n der betrefden
Widerstand 94 an einem Eingangsanschluß 95, fenden Potentiometer in der Richtung, daß das aban
dem die Sägezahnspannungsnnpulse des Genera- gegriffene Signal vergrößert wird. Die Stellglieder
tors 26 in die dargestellte Verarbeitungseinrichtung 124 verstellen die Potentiometerkontakte 70 jeweils
eingespeist werden. Der Kondensator 88 ist anderer- um einheitliche Beträge. Diese Arbeitsweise kann
seits an die Basis 102 b eines Transistors 102 ange- 40 durch einen Schrittschalter erzielt werden,
schlossen, die über einen Widerstand 106 an einem In entsprechender Weise gelangt ein Verkleine-
schlossen, die über einen Widerstand 106 an einem In entsprechender Weise gelangt ein Verkleine-
Anschluß 104 liegt, an dem das Rückstellsignal aus rungssignal auf der Verkleinerungsleitung 52-/ an
der Rückstellschaltung 30 in diese Verarbeitungs- die UND-Schaltungen 122, die daraufhin bei Aufeinrichtung
eingespeist wird. Die Basis 102 & liegt treten der Eingangssignale ev e2... en die zugehörigen
über eine Tunneldiode 108 am Emitter 102 e. Die 45 Stellglieder im umgekehrten Sinne beaufschlagen, so
Tunneldiode und der Emitter sind über die Klemme daß diese die Potentiometerkontakte 70 im Sinne
110 an positives Potential angeschlossen. Der Kollektor 102c ist an die Ausgangsleitung 32-/ angeschlossen,
die Eingangsleitung der Kippschaltung 40-/ (vgl. Fig. 1) ist. Der Kollektor 102c h'egt über einen
Widerstand 114 an einem negativen Potential 116 und über eine Diode 118 an Massenpotential.
Ein Rückstellsignal, das über den Anschluß 104 eingespeist wird, schaltet die Tunneldiode 108 in
ihren niedrigeren Schaltzustand und sperrt damit den Transistor 102, so daß das Potential an der Ausgangsleitung
32-/ abfällt. Die Diode 118 verhindert, daß das Potential auf der Ausgangsleitung unter
Massenpotential abfallen kann.
Mit dem Rückstellsignal wird gleichzeitig ein Sägezahnsignal eingeleitet, das an den Eingangsanschluß 95 gelangt und das mit einem Potential beginnt,
das höher ist als das Potential auf dem Leiter 76 und dann langsam abfällt. Die Betriebsspannung
der Dioden 82 und 86 ist so bemessen, daß bei 6g Beginn des Sägezahnsignals die Diode 82 leitet und _
die Diode 86 nicht leitet. Das daraus resultierend am Schaltknoten 84 entstehende Signal bleibt so lange
einer Verkleinerung der abgegriffenen Signale verstellen.
Claims (4)
1. Lernfähige Vorrichtung zur maschinellen Zeichenerkennung, bei der die von den Zeichen
gebildeten Signalkombinationen einer Widerstandskorrelationsmatrix
zugeführt werden, in der für jedes zu erkennende Zeichen ein Widerstandskorrelationsnetzwerk
vorgesehen ist, wobei dasjenige Korrelationsnetzwerk ein maximales Ausgangssignal liefert, das demjenigen Zeichen
entspricht, von dem die zugeführte Signalkombination gebildet wurde, und mit Schwellwertschaltungen,
die den Korrelationsnetzwerken zugeordnet sind und eine Durchschaltung derjenigen
Kanäle bewirken, die einen bestimmten Schwellwert während eines bestimmten Prüfintervalls
überschreiten, dadurch gekennzeichnet,
daß Widerstände (64) der Korrelationsnetzwerke (81) durch zugeordnete Stellglie-
der (124) verstellbar sind, daß den Schwellwertschaltungen (80) Auswertschaltungen (46) nachgeschaltet
sind, von denen in einer Lernphase derjenigen Auswertschaltung (46), deren vorgeschaltetes
Korrelationsnetzwerk eine maximale Ausgangsspannung annehmen soll, ein Auswahlsignal
(48) zugeführt wird, daß bei Vorliegen eines Ausgangssignals (48) an einer der den
nicht ausgewählten Auswertschaltungen (46) vorgeschalteten Schwellwertschaltungen (80) die
Auswertschaltungen (46) über UND-Schaltungen (122) und über die Stellglieder (124) an diejenigen
Korrelationsnetzwerkswiderstände (64) einwirken, an denen ein Eingangssignal (^1... en)
anliegt, und zwar im Sinne einer Vergrößerung des Ausgangssignals bei dem der ausgewählten
Auswertschaltung (46) vorgeschalteten Korrelationsnetzwerk (81) und im Sinne einer Verkleinerung
des Ausgangssignals bei den den nicht ausgewählten Auswertschaltungen (46) vorgeschal- ao
teten Korrelationsnetzwerken (81).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein eine Sägezahnspannung
für jeden Lernzyklus erzeugender Generator (26) vorgesehen ist, dessen Sägezahnspannung als Vergleichsspannung
mit einem Ausgangssignal eines Korrelationsnetzwerkes (81) in die diesem Korrelationsnetzwerk
zugeordnete Schwellwertschaltung (80) eingespeist wird, die ihrerseits bei Spannungsgleichheit ein Ausgangssignal erzeugt.
3. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Schwellwertschaltung eine Torschaltung (38) nachgeschaltet ist und daß ein
für alle diese Torschaltungen gemeinsamer Zeitgeber (36) vorgesehen ist, der, durch das in einer
Lernphase zuerst auftretende Ausgangssignal einer Schwellwertschaltung angestoßen, einen sich
über das Prüfintervall erstreckenden Öffnungsimpuls für alle Torschaltungen (38) erzeugt, so
daß die während dieses Prüfintervalls an die Torschaltungen gelangenden Ausgangssignale der
Schwellwertschaltungen passieren können.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Auswertschaltung (46) eine ausgangsseitig an eine Verkleinerungsleitung (52)
angeschlossene UND-Schaltung (58) und eine an eine Vergrößerungsleitung (50) angeschlossene
UND-Schaltung (54) aufweist, welche Leitungen (50, 52) vergrößernd bzw. verkleinernd an die
zugeordneten Stellglieder (124) angeschlossen sind, und daß diese beiden UND-Schaltungen
jeweils zwei Eingangsanschlüsse aufweisen und daß der erste Eingangsanschluß der vergrößernden
UND-Schaltung (54) an der zugeordneten Auswahlleitung (48) liegt, daß der erste Eingangsanschluß der verkleinernden UND-Schaltung (58)
unter Zwischenschaltung eines Inverters (56) an der zugeordneten Auswahlleitung (48) liegt, daß
der zweite Eingangsanschluß der vergrößernden UND-Schaltung (54) am Ausgangsanschluß einer
ODER-Schaltung (60) liegt und daß mit Ausnahme des Ausgangssignals der einen zugeordneten
Schwellwertschaltung (80), das an den zweiten Eingangsanschluß der verkleinernden UND-Schaltung
(58) gelangt, die Ausgangssignale aller übrigen Schwellwertschaltungen an dafür vorgesehene
Eingangsanschlüsse der ODER-Schaltungen (60) gelangen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 909512/1413
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US33476563A | 1963-12-31 | 1963-12-31 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1291150B true DE1291150B (de) | 1969-03-20 |
Family
ID=23308734
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEJ27280A Pending DE1291150B (de) | 1963-12-31 | 1964-12-30 | Lernfaehige Vorrichtung zur maschinellen Zeichenerkennung |
Country Status (4)
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| FR (1) | FR1423146A (de) |
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Families Citing this family (15)
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