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DE1291082B - Lasttragvorrichtung fuer Krane - Google Patents

Lasttragvorrichtung fuer Krane

Info

Publication number
DE1291082B
DE1291082B DE1965P0036936 DEP0036936A DE1291082B DE 1291082 B DE1291082 B DE 1291082B DE 1965P0036936 DE1965P0036936 DE 1965P0036936 DE P0036936 A DEP0036936 A DE P0036936A DE 1291082 B DE1291082 B DE 1291082B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
load carrying
shaft
load
output shaft
speed reducer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965P0036936
Other languages
English (en)
Inventor
Sheridan Eric
Graham George Irving
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dominion Bridge Co Ltd
Original Assignee
Dominion Bridge Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dominion Bridge Co Ltd filed Critical Dominion Bridge Co Ltd
Priority to DE1965P0036936 priority Critical patent/DE1291082B/de
Publication of DE1291082B publication Critical patent/DE1291082B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/22Rigid members, e.g. L-shaped members, with parts engaging the under surface of the loads; Crane hooks
    • B66C1/34Crane hooks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D3/00Portable or mobile lifting or hauling appliances
    • B66D3/04Pulley blocks or like devices in which force is applied to a rope, cable, or chain which passes over one or more pulleys, e.g. to obtain mechanical advantage
    • B66D3/06Pulley blocks or like devices in which force is applied to a rope, cable, or chain which passes over one or more pulleys, e.g. to obtain mechanical advantage with more than one pulley

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Lasttragvorrichtung für Krane mit einem nach oben in einem Schaft endigenden Lasttragmittel, dessen Schaft in einem Rahmen mit wenigstens zwei vertikal im Abstand voneinander angeordneten waagerechten Auflageflächen auf der ersten Auflagefläche um eine zentrale vertikale Mittellinie drehbar gelagert ist, mit einem Geschwindigkeitsminderer mit konzentrischen Ein- und Ausgangswellen, mit einer ersten Antriebsverbindung zwischen der Ausgangswelle und dem Schaft des Lasttragmittels, mit einem von dem Rahmen getragenen Motor mit einer Ausgangswelle, mit einer zweiten Antriebsverbindung zwischen der Ausgangswelle des Motors und der Eingangswelle des Geschwindigkeitsminderers und mit einer Aufhängevorrichtung zum Aufhängen des Rahmens oberhalb seines Schwerpunktes.
  • Bei den bekannten mit drehbaren Lasthaken ausgerüsteten Lasttragvorrichtungen dieser Art bestehen durch ungleich große Gewichtskomponenten beiderseits der Mittellinie und durch beweglich gelagerte Motoren zum Teil beträchtliche innere übergewichte, die verhindern, daß die Lasttragvorrichtung in einer vorherbestimmbaren geraden Richtung nach unten hängt, und wenn die Lasthaken dieser bekannten Lasttragvorrichtungen gedreht werden, wird die Drehachse in bezug auf die aufzunehmende Last taumeln. Das erschwert die Steuerung beträchtlich. In der Praxis sind diese Lasttragvorrichtungen ziemlich groß, manchmal über 1 m in der Länge, und sie werden zum Heben schwerer Gegenstände verwendet. Somit führt jegliches übergewicht beim Ein- und Aushängen derartiger Lasttragvorrichtungen zu einer beträchtlichen Erschwerung des Verbindens mit der Last und macht das Lösen unvorherbestimmbar und möglicherweise für einen in der Nähe stehenden Arbeiter gefährlich.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die eingangs genannte Lasttragvorrichtung so auszugestalten, daß sie zum Anhängen und Tragen schwerer Lasten geeignet ist, ohne daß innerhalb der Lasttragvorrichtung ein übergewicht besteht. Dadurch soll die Steuerung der Lasttragvorrichtung beim Anhängen der Last erleichtert und für die Bedienungsperson die Gefahr verringert werden, daß sie durch ein Taumeln der Lasttragvorrichtung verletzt wird.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in an sich bekannter Weise der Motor- mit seiner Ausgangswelle und der Geschwindigkeitsminderer mit seiner Eingangswelle und seiner Ausgangswelle sowie die Antriebsverbindungen koaxial zur Mittellinie übereinander angeordnet sind, wobei der Geschwindigkeitsminderer auf der zweiten Auflagefläche und der Motor auf einer dritten Auflagefläche des Rahmens befestigt sind.
  • Bei einem Greifer zum Verladen und Stapeln von Dung od. dgl. ist es bereits bekannt, daß der Motor mit seiner Ausgangswelle und der Geschwindigkeitsminderer mit seiner Eingangswelle und seiner Ausgangswelle sowie die Antriebsverbindungen koaxial zur zentralen, vertikalen Mittellinie übereinander angeordnet sind. Allerdings wird dort diese Antriebsanordnung nicht zum Drehen des Lasttragmittels verwendet, sondern über einen anschließenden Spindeltrieb zum öffnen und Schließen des Greifers.
  • Bei einer erfindungsgemäß ausgebildeten Lasttragvorrichtung besteht die zweite Antriebsverbindung vorzugsweise aus einer Kupplung und einer Drehkraftberenzungsvorrichtung.
  • Vorteilhaft weist die erste Antriebsverbindung eine koaxiale, teleskopisch verschiebbare Passung zwischen der Ausgangswelle des Geschwindigkeits, minderers und dem Schaft des Lasttragmittel und einen Scherstift auf, der sich radial zur Mittellinie erstreckt und diese Ausgangswelle mit dem Lasttragmittel zur gemeinsamen Drehung formschlüssig verbindet und der von außen in den die Ausgangswelle aufnehmenden Teil des Schaftes eingeschraubt ist, um wahlweise herausnehmbar zu sein.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung einer Lasttragvorrichtung nach der Erfindung weist der Rahmen ein Paar Seitenplatten, die in Abstandsbeziehung zueinander an gegenüberliegenden Seiten der Auflageflächen in gleichem Abstand von der Mittellinie miteinander verbunden sind, und abdeckende Gehäuseteile auf, die an dem Rahmen befestigt sind, sich zwischen den Seitenplatten erstrecken und den Motor, den Geschwindigkeitsminderer und den Schaft des Lasttragmittels einschließen.
  • Vorteilhaft trägt das Lasttragmittel einen um eine horizontale Achse schwenkbaren Lasthaken.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Lasttragvorrichtung nach der Erfindung wird an Hand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigt F i g. 1 eine Vorderansicht einer Lasttragvorrichtung gemäß der Erfindung, F i g. 2 eine Seitenansicht der in F i g. 1 gezeigten Vorrichtung, F i g. 3 einen vergrößerten Schnitt entlang der Linie III-111 von F i g. 2, F i g. 4 einen Schnitt etwa entlang der Linie IV-IV von F i g. 3 in etwas kleinerem Maßstab, F i g. 5 einen Teilschnitt etwa entlang der Linie V-V in F i g. 3 in etwas größerem Maßstab, F i g. 6 eine Oberansicht der Vorrichtung gemäß F i g. 1 in etwas größerem Maßstab und F i g. 7 einen Querschnitt durch die Deckel- und Rahmenbaugruppe etwa entsprechend der F i g. 3 in etwas kleinerem Maßstab, wobei die Einbauteile weggelassen wurden.
  • Eine Lasttragvorrichtung 10 nach der Erfindung ist besonders von Vorteil, wenn sie für eine motorgetriebene Drehvorrichtung für einen Lasthaken vorgesehen ist, wie sie in F i g. 1 dargestellt ist. Die Lasttragvorrichtung 10 weist einen Rahmen 11, ein Lasttragmittel 12, einen Geschwindigkeitsminderer 13, eine Antriebskupplung 14, einen Motor 15 und eine Aufhängevorrichtung 16 auf. Die Lasttragvorrichtung 10 weist außerdem Gehäuseteile auf, die die meisten beweglichen Teile einschließen.
  • Gemäß F i g. 3 und 7 weist der Rahmen 11 eine Anzahl starrer Platten auf, die alle zu einer einzigen starren Schweißkonstruktion zusammengeschweißt sind, in der drei parallele Auflageflächen 17, 18 und 19 vorgesehen sind. Die erste Auflagefläche 17 trägt das Lasttragmittel 12, die zweite Auflagefläche 18 trägt den Geschwindigkeitsminderer 13, und die dritte Auflagefläche 19 trägt den Motor 15.
  • Die Drehachse des Lasttragmittels 12 fällt mit einer zentralen vertikalen Mittellinie des Rahmens 11 zusammen, die auch mit der Drehachse der Antriebskupplung 14 und des Motors 15 mit Ausgangswelle 68 zusammenfällt. Ähnlich hat der Geschwindigkeitsminderer 13 eine Eingangswelle 20 und eine konzentrische Ausgangswelle 21, die in der Mittellinie des Rahmens 11 liegen.
  • Wie am besten aus F i g. 7 zu ersehen ist, weist der Rahmen 11 ein Paar voneinander entfernt liegender Seitenplatten 22, 23 auf, die über einen Lagerblock 24, eine Stütze 25 für den Geschwindigkeitsminderer 13, eine Motorstütze 26 und ein Paar von U-Eisen 27, 28 miteinander verbunden sind. Der Lagerblock 24 ist mit einer zu der Rahmenachse konzentrischen Öffnung 29 versehen, deren oberes Ende zylindrisch gesenkt ist, um ein Drucklager aufzunehmen (F i g. 7). Die Stütze 25 für den Geschwindigkeitsminderer 13 ist von dem Lagerblock 24 durch eine Gruppe von vier Abstandplatten 30 bis 33 vertikal entfernt gehalten. Die Motorstütze 26 ist an ein Paar innerer Platten 34, 35 angeschweißt, die beide an die U-Eisen 27 und 28, wie in F i g. 4 gezeigt, angeschweißt sind. Die Motorstütze 26 könnte auch an eines der U-Eisen 27 oder 28 angeschweißt sein, um einen Motor aufzunehmen, der nicht Flanschbefestigung, wie der gezeigte Motor 15, aufweist. Der Rahmen 11 weist weiterhin ein Paar äußerer Platten 36, 37 auf, die an vier Verlängerungen 27 a, 28 a bzw. 27 b, 28 b der U-Eisen 27, 28 angeschweißt sind. Die Verlängerungen 27 a und 28 a sind beide an der Seitenplatte 22 angeschweißt, und die Verlängerungen 27 b und 28 b sind beide an der Seitenplatte 23 angeschweißt.
  • Der Rahmen 11 weist weiterhin vier etwa gleiche Abschlußstreifen 38 von im allgemeinen halbkreisförmiger Gestalt auf, von denen ein erster den Raum zwischen der äußeren Platte 36 und der Seitenplatte 22, der zweite den unteren Abschnitt des Raumes zwischen der Seitenplatte 22 und der inneren Platte 34, der dritte den unteren Abschnitt des Raumes zwischen der inneren Platte 35 und der Seitenplatte 23 und der vierte den unteren Abschnitt des Raumes zwischen der Seitenplatte 23 und der äußeren Platte 37 einschließt. Die Abschlußstreifen 38 dienen auf diese Weise in Verbindung mit den angrenzenden Platten 22, 23, 34 bis 37 dazu, vier nach oben offene Rollentaschen zu bilden. Jede der Seitenplatten 22 und 23 ist mit einem Paar Versteifungsrippen 39 versehen, die die äußersten Rollentaschen unterstützen. Die Platten 22, 23 und 34 bis 37 sind mit fluchtenden Öffnungen versehen, deren Achse die Vertikalachse der Lasttragvorrichtung 10 an einer Stelle oberhalb des Schwerpunktes der Lasttragvorrichtung 10 schneidet.
  • Der Rahmen 11 weist außerdem abdeckende Gehäusteile auf, die aus einem Paar angelenkter Seitenwände 40, 41, einem Deckel 42 und vier Abdeckstreifen 43 bestehen. Wie am besten aus F i g. 1 und 4 zu ersehen ist, sind die Seitenwände 40 und 41 zwischen den Seitenplatten 22, 23 schwenkbar gelagert und werden von Schrauben in geschlossener Lage gehalten, die in die U-Eisen 27, 28 eingesetzt werden. Der Deckel 42 liegt auf der oberen Fläche auf, die gemeinsam von den Platten 22, 23, 36 und 37 gebildet wird, und der Deckel 42 weist vordere und hintere Abschnitte 44, 45 auf, die sich zwischen den Seitenplatten 22 und 23 nach unten bis zu den angelenkten Seitenwänden 40, 41 erstrecken, wo sie mittels Schrauben an den U-Eisen 27, 28 angebracht werden. An den vier Ecken der oberen Fläche des Deckels 42 ist ein entsprechender Freiraum vorgesehen, um Kabel oder Seile frei hindurchzulassen. Um die auf diese Weise in der oberen Fläche geschaffene Öffnung teilweise zu verschließen, sind die Abdeckstreifen 43 vorgesehen und beispielsweise durch Schweißen an der angrenzenden Verlängerung, wie beispielsweise Verlängerung 27 a in F i g. 5, befestigt. Der mittlere Abschnitt des Deckels 42 ist durch ein Paar nach unten gerichteter Versteifungsrippen 46 verstärkt, die an dem Mittelabschnitt und an den nach unten gerichteten Abschnitten 44 und 45 angeschweißt sind.
  • Das Lasttragmittel 12 kann an seinem Arbeitsende jede beliebige Form aufweisen und ist hier in der Form eines Lasthakens 47 gezeigt. Der Lasthaken 47 ist um eine horizontale Achse 48 schwenkbar, um das Erfassen einer Last zu erleichtern. Das Lasttragmittel 12 weist einen Schaft 49 auf, der einen Teil eines drehbaren Tragelements 50 für das Lasttragmitte112 darstellt. Das drehbare Tragelement 50 weist außerdem eine in dem Lagerblock 24 angeordnete Lagerhülse 51 auf, und der Schaft 49 erstreckt sich nach oben, wo er einen Gewindeabschnitt aufweist, der in dem Raum zwischen der Stütze 25 für den Geschwindigkeitsminderer 13 und dem Lagerblock 24 liegt. Ein Gewindering 52 wird von dem mit Gewinde versehenen Ende des Schaftes 49 getragen und weist eine nach unten gerichtete Zylindersenkung auf, in der ein Axialdrucklager 53 angeordnet ist. Eine Stellschraube 54 verhindert, daß der Gewindering 52 sich relativ zu dem Schaft 49 dreht.
  • Der Schaft 49 weist eine Antriebsverbindung mit der Ausgangswelle 21 auf, mit der er durch Ineinanderstecken verbunden ist. Ein Scherstift 55 ist vorgesehen, der in das äußere der ineinandergesteckten Teile eingeschraubt ist und eine Winkeltriebverbindung mit der Ausgangswelle 21 bildet. An diesem Ende ist die Ausgangswelle 21 durch einen Keil 56 mit einer Hülse 57 verbunden, und der mit Gewinde versehene Scherstift 55 ist in den Gewindering 52 eingeschraubt und bildet eine Scherverbindung zwischen dem Schaft 49 und der Hülse 57. Wenn eine der Seitenwände 40, 41 offen ist, erhalt man Zugang zu dem Kopf des mit Gewinde versehenen Scherstiftes 55, so daß der Scherstift 55 herausgeschraubt werden kann, um eine freie Drehung des Lasttragmittels 12 zu erreichen. Der Scherstift 55 erstreckt sich somit radial zur vertikalen Mittellinie der Lasttragvorrichtung 10. Der Geschwindigkeitsminderer 13 ist mittels Schrauben 58 an seiner Stütze 25 befestigt. Der Geschwindigkeitsminderer 13 ist somit auf eine Weise befestigt, in der seine konzentrischen Ein- und Ausgangswellen 20, 21 um dieselbe Achse drehbar sind, wie die des drehbaren Tragelements 50.
  • Die Antriebskupplung 14 bildet eine Antriebsverbindung zwischen dem Motor 15 und dem Geschwindigkeitsminderer 13 und weist in dieser Ausführungsform eine Drehkraftbegrenzungsvorrichtung 59 und eine elastische Kupplung 60 auf. Die elastische Kupplung 60 erlaubt eine geringfügige Winkelversetzung zwischen dem Motor 15 und dem Geschwindigkeitsminderer 13, obwohl sie sich um etwa die gleiche Achse drehen. Die Drehkraftbegrenzungsvorrichtung 59 ist von der Art, die einen Schlupf aufweist, vorzugsweise eine Wirbelstromkupplung. Wenn die getragene Last an einem Hindernis anstoßen würde, würde die Drehkraftbegrenzungsvorrichtung 59 durchrutschen und dadurch ermöglichen, daß der Motor 15 weiterläuft, und die Last würde nach Überwinden des Hindernisses ihre Drehung wieder aufnehmen. Die Drehkraftbegrenzungsvorrichtung 59 ist so ausgewählt, daß sie bei einer Drehkraft durchrutscht, die geringer ist als die, die der Geschwindigkeitsminderer 13 sicher bewältigen kann, üblicherweise wird erwartet, daß der Scherstift 55 einem höheren Drehkraftwert standhalten kann.
  • In dieser Ausführungsform weist die Aufhängevorrichtung 16, an der die Lasttragvorrichtung 10 oberhalb des Schwerpunktes aufgehängt ist, einen Satz Seilscheiben 61 bis 64 auf. Die Seilscheiben 61 und 62 sind auf einer Welle 65 drehbar gelagert, und die Seilscheiben 63 und 64 sind auf einer Welle 66 drehbar gelagert. Die Wellen 65 und 66 sind an ihren äußeren Enden mit größeren Köpfen versehen. Die Welle 65 erstreckt sich durch die Platten 36, 22 und 34, und die Welle 66 erstreckt sich durch die Platten 35, 23 und 37. An ihrem inneren Ende ist jede der Wellen 65, 66 mit einer Halteplatte 67 versehen, wie sie am besten aus F i g. 4 zu ersehen ist, die an den inneren Platten 34 bzw. 35 befestigt ist. Geeignete Abstandmittel halten die verschiedenen Seilscheiben 61 bis 64 mittig in den verschiedenen Seilscheibenräumen. Die Drehachse der Seilscheiben 61 bis 64 liegt oberhalb des Schwerpunktes der Lasttragvorrichtung 10, so daß sie auf diese Weise um die Seilscheibenachse pendelnd getragen wird. Da die Seilscheibenachse die Mittellinie der Lasttragvorrichtung 10 oberhalb des Schwerpunktes schneidet und da die Lasttragvorrichtung 10 symmetrisch ausgebildet ist, liegt der Schwerpunkt für alle praktischen Zwecke nicht nur unterhalb der Seilscheibenachse, sondern auch auf der Mittellinie. Eine derartige Konstruktion ist formstabil, so daß die Lasttragvorrichtung 10 sowohl mit als auch ohne eine an das Lasttragmittel 12 angehängte Last in aufrechter Lage oder Stellung hängt.
  • Die Lasttragvorrichtung 10 ist somit ohne Zuhilfenahme von Gegengewichten oder einer Berichtigung der Teileanordnung im Gleichgewicht. Außerdem ist dieser Ausgleich der Gewichte stabil, und durch eine derartige Ausbildung sind die äußeren Radialbelastungen für praktische Zwecke an der Lagerhülse 51 des Lasthakens 47 an der Ausgangswelle 68 des Motors 15 und an den Eingangs- und Ausgangswellen 20 und 21 des Geschwindigkeitsminderers 13 ausgeschaltet.
  • Der Rahmen 11 ist dadurch vorteilhaft, daß die drei Auflageflächen 17 bis 19 mit einer einzigen Maschineneinstellung leicht bearbeitet werden können, da diese Auflageflächen 17 bis 19 alle parallel zueinander liegen und da sich die zentrale vertikale Mittellinie durch alle hindurch erstreckt. Selbst wenn die Auflagefläche 19 auf der Motorstütze 26 anders liegen würde, um einen andersartigen Motor aufzunehmen, würde trotzdem ein Vorteil dadurch erreicht, daß die Auflageflächen 17 und 18 auf dem Lagerblock 24 und der Stütze 25 des Geschwindigkeitsminderers 13 mit einer einzigen Einstellung bearbeitet werden können.
  • Die Lasttragvorrichtung 10 kann leicht in völlig ausgeglichener Lage an einem Kran oder einer anderen Hub- oder Fördervorrichtung aufgehängt werden.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung werden offene Getriebe, Ketten, Riemen, fliegend angeordnete Zahnräder, Ritzel und Kettenräder vermieden, wie sie bei früheren Lasttragvorrichtungen verwendet wurden, wodurch die damit verbundene Notwendigkeit häufiger Schmierung, Wartung und Einstellung entfällt. Wenn eine Schmierung des Schaftes 49 erwünscht ist, kann ein in F i g.1 gezeigtes Paßstück 69 mit einem Durchgang zum Inneren des drehbaren Tragelements 50 vorgesehen werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Lasttragvorrichtung für Krane mit einem nach oben in einem Schaft endigenden Lasttragmittel, dessen Schaft in einem Rahmen mit wenigstens zwei vertikal im Abstand voneinander angeordneten waagerechten Auflageflächen auf der ersten Auflagefläche um eine zentrale vertikale Mittellinie drehbar gelagert ist, mit einem Geschwindigkeitsminderer mit konzentrischen Ein-und Ausgangswellen, mit einer ersten Antriebsverbindung zwischen der Ausgangswelle und dem Schaft des Lasttragmittels, mit einem von dem Rahmen getragenen Motor mit einer Ausgangswelle, mit einer zweiten Antriebsverbindung zwischen der Ausgangswelle des Motors und der Eingangswelle des Geschwindigkeitsminderers und mit einer Aufhängevorrichtung zum Aufhängen des Rahmens oberhalb seines Schwerpunktes, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise der Motor (15) mit seiner Ausgangswelle (68) und der Geschwindigkeitsminderer (13) mit seiner Eingangswelle (20) und seiner Ausgangswelle (21) sowie die Antriebsverbindungen (55 bis 57, 59, 60) koaxial zur Mittellinie übereinander angeordnet sind, wobei der Geschwindigkeitsminderer (13) auf der zweiten Auflagefläche (18) und der Motor (15) auf einer dritten Auflagefläche (19) des Rahmens (11) befestigt sind.
  2. 2. Lasttragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Antriebsverbindung (59, 60) aus einer Kupplung (60) und einer Drehkraftbegrenzungsvorrichtung (59) besteht.
  3. 3. Lasttragvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Antriebsverbindung (55 bis 57) eine koaxiale, teleskopisch verschiebbare Passung zwischen der Ausgangswelle (21) des Geschwindigkeitsminderers (13) und dem Schaft (49) des Lasttragmittels (12) und einen Scherstift (55) aufweist, der sich radial zur Mittellinie erstreckt und diese Ausgangswelle (21) mit dem Lasttragmittel (12) zur gemeinsamen Drehung formschlüssig verbindet und der von außen in den die Ausgangswelle (21) aufnehmenden Teil des Schaftes (49) eingeschraubt ist, um wahlweise herausnehmbar zu sein.
  4. 4. Lasttragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (11) ein Paar Seitenplatten (22, 23), die in Abstandbeziehung zueinander an gegenüberliegenden Seiten der Auflageflächen (17, 18) in gleichem Abstand von der Mittellinie miteinander verbunden sind, und abdeckende Gehäuseteile (40 bis 42) aufweist, die an dem Rahmen (11) befestigt sind, zwischen den Seitenplatten (22, 23) erstrecken und den Motor (15), den Geschwindigkeitsminderer (13) und den Schaft (49) des Lasttragmittels (12) einschließen.
  5. 5. Lasttragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Lasttragmittel (12) einen um eine horizontale Achse (48) schwenkbaren Lasthaken (47) trägt.
DE1965P0036936 1965-06-01 1965-06-01 Lasttragvorrichtung fuer Krane Pending DE1291082B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0428033A1 (de) * 1989-11-11 1991-05-22 Drahtseilwerk Saar Gmbh Wirbel zur Befestigung des festen Endes eines über mindestens eine, die Lastaufnahmevorrichtung haltende, lose Rolle geführten Kranseiles

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DE938985C (de) * 1953-04-05 1956-02-09 Maschf Greifer zum Verladen und Stapeln von Dung od. dgl.
US2823944A (en) * 1955-08-18 1958-02-18 Heppenstall Co Movable load supporting device
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