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DE1290480B - Tubenentleerungseinrichtung - Google Patents

Tubenentleerungseinrichtung

Info

Publication number
DE1290480B
DE1290480B DEJ27650A DEJ0027650A DE1290480B DE 1290480 B DE1290480 B DE 1290480B DE J27650 A DEJ27650 A DE J27650A DE J0027650 A DEJ0027650 A DE J0027650A DE 1290480 B DE1290480 B DE 1290480B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
tube
rollers
emptying device
tube emptying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ27650A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FISCHER HANS ELGAR
HORST DIPL ING
Original Assignee
FISCHER HANS ELGAR
HORST DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FISCHER HANS ELGAR, HORST DIPL ING filed Critical FISCHER HANS ELGAR
Priority to DEJ27650A priority Critical patent/DE1290480B/de
Publication of DE1290480B publication Critical patent/DE1290480B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D35/00Pliable tubular containers adapted to be permanently or temporarily deformed to expel contents, e.g. collapsible tubes for toothpaste or other plastic or semi-liquid material; Holders therefor
    • B65D35/24Pliable tubular containers adapted to be permanently or temporarily deformed to expel contents, e.g. collapsible tubes for toothpaste or other plastic or semi-liquid material; Holders therefor with auxiliary devices
    • B65D35/28Pliable tubular containers adapted to be permanently or temporarily deformed to expel contents, e.g. collapsible tubes for toothpaste or other plastic or semi-liquid material; Holders therefor with auxiliary devices for expelling contents
    • B65D35/285Co-operating squeezing supporting rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Tubenentleerungseinrichtung mit zwei zueinander parallel und dicht beieinanderliegenden Walzen und einem die Walzen umgebenden Gehäuse, das die Walzenenden radiallagernde Stirnwände aufweist und zwischen den ideellen Walzenachsen geteilt ist, wobei die beiden Gehäuseteile lösbar miteinander verbunden sind. Das genannte Gehäuse kann einfach, kompakt und gedrungen gestaltet werden.
  • Bei der bekannten Einrichtung dieser Art ist erfindungsgemäß zwischen den Walzen, die gerauht sind, ein Walzspalt vorhanden, dessen achssenkrechte Breite nachteiligerweise unveränderbar festliegt. Daher ist die Einrichtung, zwischen deren Walzen die Tube insbesondere durch Walzendrehen und Reibung zwischen Walzen und Tube hindurchbewegt und somit entleert wird, nur für eine einzige Tubenenden- oder Tubenwandstärke brauchbar. Ein noch größerer Nachteil ist aber, daß das Tubenende nach Lösen der beiden Gehäuseteile voneinander zwischen die Walzen gebracht wird.
  • Es ist andererseits eine Tubenentleerungseinrichtung bekannt, die diese Nachteile nicht aufweist, da die eine Walze gegen Federkraft von der anderen wegbewegbar ist. Jedoch sind die beiden die Walzen umgebenden Gehäuseteile über einen relativ dünnwandigen, auf der einen Seite der beiden Walzen gelegenen, walzenparallelen, hohlzylinderartigen Gehäuseteil sehr großen Zylinderdurchmessers miteinander verbunden; während des Tubenleerens bewegt sich der entleerte Teil der Tube in diesen Gehäuseteil hinein und an seiner Innenwand in Umfangsrichtung entlang. Jedes Ende einer die eine Walze axial durchdringenden Welle befindet sich zur Radiallagerung in einem Stirnwandschlitz, der an seinen beiden Enden geschlossen ist. Zur Erzielung der genannten Federkraft ist eine U-förmige Blattfeder vorgesehen, deren U-Schenkel sich jeweils zwischen Stirnwand und Walzenstirnseite befinden und mit den Wellenenden verbunden sind und die an ihrer Mitte widergelagert ist. Die achssenkrechte Breite des Walzenspaltes ist bei Betrieb der Einrichtung durch die Tube vergrößert, wobei die Welle gegen die Kraft der Feder zu den äußeren Enden der Schlitze hin bewegt ist. Der Größtwalzspalt ist durch Anschlagen der Feder am Gehäuse gegeben, wobei die äußeren Enden der Schlitze von den Wellenenden nicht berührt werden.
  • Diese Tubenentleerungseinrichtung hat die Nachteile, daß das Gehäuse sperrig und relativ kompliziert gestaltet ist und zur Erzielung der Federkraft eine besondere Feder vorgesehen ist, die relativ schwach ist. Es besteht bei dieser Bauart die Gefahr, daß insbesondere bei großen Tuben die Reibkraft nicht ausreicht, die Tube zwischen den Walzen hindurchzubewegen und zu entleeren.
  • Gemäß der Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, die anfangs genannte Einrichtung, die einfach und gedrungen gestaltet werden kann, mit äußerst wenig Aufwand für die Praxis funktionsfähig zu machen oder zumindest zu verbessern, d. h. diese Einrichtung mit äußerst wenig Aufwand so weiterzuentwickeln, daß die Tube sowohl ohne Lösen der beiden Gehäuseteile voneinander mit ihrem meist umgebördelten Ende zwischen die Walzen gelangen als auch dann anschließend von den Walzen mitgenommen werden kann, wobei die Einrichtung möglichst für verschieden dicke Tubenenden bzw. -wände und insbesondere auch für große Tuben und große Kräfte verwendbar sein soll. Die Lösbarkeit der beiden Gehäuseteile voneinander soll - insbesondere nur für das Einlegen der Walzen vorgesehen sein.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß die beiden Gehäuseteile über elastische Flansche der Stirnwände miteinander verbunden sind. Das Gehäuse kann trotz der Flansche weiterhin kompakt und gedrungen gestaltet werden.
  • Auf besonders einfache Weise und ohne eine besondere Feder ist die genannte Aufgabe gelöst. Die Flansche wirken als relativ starke Biegefedern. Die Einrichtung ist einfach gestaltet und wenig aufwendig. Sie bringt bei sehr geringem Bauaufwand und ohne Lösen der Gehäuseteile voneinander ein sicheres Hindurchbewegen des Tubenendes und der weiteren Tube und kann für Tuben verschiedener Enden- und Wandstärken innerhalb eines nicht zu großen Stärkenbereichs verwendet werden. Die Walzspaltbreite ist insbesondere höchstens etwa so groß wie die doppelte Tubenwandstärke. Sie kann auch gleich Null sein. Trotzdem geht das umgebördelte Tubenende zwischen den Walzen hindurch, und zwar infolge der Durchbiegung der Flansche. Noch besser ist dies der Fall, wenn die Walzenumfänge geriffelt sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung gemäß der Erfindung in F i g. 1 in einem Längsschnitt und in Fig.2 in Ansicht aus Richtung A (s. F i g. 1) dargestellt.
  • Die Einrichtung weist zwei zylindrische, zueinander parallele Walzen 17 und 18 auf, deren Umfänge geriffelt sind. Sie weist ferner ein die Walzen 17 und 18 umspannendes, zwischen den ideellen Walzenachsen 23 und 24 geteiltes Gehäuse auf, so daß sich ein Gehäuseoberteil 10 und ein Gehäuseunterteil 11 ergibt. Die Teilfuge ist mit 12 bezeichnet. Das Gehäuse weist Stirnwände 25 auf, in denen die Walzen 17 und 18 über Zapfen 13 radial gelagert sind. Die Walzen können auch direkt in Stirnwänden radial gelagert sein. Die Gehäuseteile 10 und 11 sind über Flansche 27 und 28 der Stirnwände 25 lösbar miteinander verbunden. Die betreffenden Verbindungen sind Schraubverbindungen 34. Die Walzen 17 und 18 sind über die Zapfen 13 in Enden von Schlitzen 19 radial gelagert, die in den Stirnwänden 25 vorgesehen sind und an der Teilfuge 12 beginnen.
  • Die Schlitze 19 erstrecken sich in einer Ebene 32, in der die Walzenachsen 23 und 24 - gemeinsam liegen. Die genannten Schlitzenden sind die radialen Widerlager der Zapfen 13.
  • Die Enden der in den Gehäuseoberteil-Stirnwandteilen vorgesehenen Schlitze 19 haben von den Enden der in den Gehäuseunterteil-Stirnwandteilen vorgesehenen Schlitze 19 einen solchen achssenkrechten Abstand 33, daß bei außer Betrieb befindlicher Einrichtung ein Walzspalt 31 vorhanden ist. Dieser Walzspalt 31 hat die achssenkrechte Breite 26, die etwa 8/100 mm beträgt, wobei die Gründe der Riffelungen der Umfänge der beiden Walzen 17 und 18 einen achssenkrechten Abstand von etwa 8/10 mm voneinander haben. Es ist ein kleiner Federweg der Flansche 27 und 28, also eine kleine Vergrößerung der Walzspaltbreite, dadurch erzielbar, daß die Flansche 27 und 28 aus elastischem Werkstoff, insbesondere Stahl, bestehen, die Schraubverbindungen 34 in entsprechendem Abstand von den Stirnwänden 25 angeordnet sind und die Flansche 27 und 28 eine entsprechende Dicke aufweisen. Der kleine Federweg beträgt nur etwa 2/ovo mm, d. h., er ist etwa so groß wie die Differenz zwischen der doppelten Tubenwandstärke, die etwa l°/loomm beträgt, und der Walzspaltbreite 26 von etwa 8/loo mm. Das umgebördelte, etwa 3Ao mm starke Tubenende jedoch gelangt ohne wesentliche Walzspaltvergrößerung, also ohne wesentliche weitere Biegung der Flansche 27 und 28 zwischen die Walzen 17 und 18 hindurch, da die vielen kleinen Erhebungen der genannten Riffelung in die Umbördelung dringen. Der Werkstoff der Walzenumfänge oder Walzen ist insbesondere härter als der Werkstoff der Tube. Der erstgenannte ist insbesondere Stahl. Ist keine Riffelung vorgesehen, muß ein größerer Federweg möglich gemacht werden.
  • Das Gehäuse 11, 12 ist querab von der Ebene 32 völlig offen, und zwar auf beiden Seiten; es kann querab von der Ebene32 auch lediglich in Höhe des Walzspaltes31 offen sein. Es kann dort auch öffenbar sein. Die beiden Gehäuseteile (10, 11) können auch miteinander verschweißt oder verlötet sein.
  • Die Schlitze 19 dienen außer der Lagerung der Walzen 17 und 18 dem Einsetzen und Herausnehmen der Walzen 17 und 18 mit ihren Zapfen 13 in den Gehäuseoberteil 10 und den Gehäuseunterteil 11 bzw. aus diesen Gehäuseteilen 10 und 11 für den Fall, daß Walzen 17, 18 und Zapfen 13 eine nicht trennbare Einheit darstellen. Drei Zapfen 13 weisen jeweils einen Endflansch 29 auf (was nicht unbedingt notwendig ist), mit dem der Zapfen 13 eine nicht trennbare Einheit bildet, und der vierte Zapfen 13 weist einen Walzendrehzapfen 30 mit einem Drehgriff 14 auf, die eine Walzendrehvorrichtung sind.
  • Um das eben genannte Einsetzen und Herausnehmen trotzdem vornehmen zu können, weisen die Flansche 27 und 28 eine sich an den jeweiligen Schlitz 19 anschließende Ausnehmung 15 bzw. 16 auf, durch die der Endflansch 29 bzw. der Walzendrehzapfen 30 hindurchpaßt. Der Drehgriff 14 befindet sich in einem Schlitz 20 des Walzendrehzapfens 30. Walzendrehzapfen 30 und Drehgriff 14 können aber auch aus einem Stück bestehen oder miteinander fest verbunden sein.
  • Die Walzen 17 und 18 sind über Zahnräder 21, 22, die auf den ideellen Walzenachsen 23 und 24 sitzen und miteinander im Eingriff stehen, miteinander gekoppelt. Die Zahnräder 21 und 22 bestehen mit der jeweiligen Walze 17, 18 zusammen aus einem Stück.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Tubenentleerungseinrichtung mit zwei zueinander parallel und dicht beieinanderliegenden Walzen und einem die Walzen umgebenden Gehäuse, das die Walzenenden radiallagernde Stirnwände aufweist und zwischen den ideellen Walzenachsen geteilt ist, wobei die beiden Gehäuseteile lösbar miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet daß die beiden Gehäuseteile (10, 11) über elastische Flansche (27, 28) der Stirnwände (25) lösbar miteinander verbunden sind.
  2. 2. Tubenentleerungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, die Walzenumfänge geriffelt sind.
  3. 3. Tubenentleerungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an sich bekannte, die Walzenenden radiallagernde Schlitze (19) der Stirnwände (25) an der Teilfuge (12) beginnen.
  4. 4. Tubenentleerungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (27, 28) eine sich an den Schlitz (19) anschließende Ausnehmung (15, 16) aufweist, durch die ein Walzenzapfen (30) oder ein Endflansch (29) eines Walzenzapfens (13) hindurchpaßt.
  5. 5. Tubenentleerungseinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden von an sich bekannten, die Walzenenden radiallagernden Schlitzen (19) der Stirnwände (25) die radialen Widerlager der Walzenenden sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29810207U1 (de) 1998-06-08 1998-09-17 Klotzsche, Karl, 31008 Elze Tubenpresse
DE19960531A1 (de) * 1999-12-15 2001-07-05 Karl Birkendahl Vorrichtung zum Entleeren von Tuben

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT97754B (de) * 1923-06-04 1924-09-10 Ernst Ing Adler Tubenentleerer.
US1859174A (en) * 1931-04-15 1932-05-17 Pasquale J Sassano Collapsible tube holder and flattening device
US1975915A (en) * 1932-11-21 1934-10-09 James E Bannister Paste tube dispenser
US2463764A (en) * 1946-01-23 1949-03-08 John J Grantonic Paste dispenser for collapsible tubes

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