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DE1289921B - Verfahren und Anordnung zur Wiedergabe von auf einem dielektrischen Aufzeichnungstraeger in Form von elektrostatischen Ladungen gespeicherten Signalen - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Wiedergabe von auf einem dielektrischen Aufzeichnungstraeger in Form von elektrostatischen Ladungen gespeicherten Signalen

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Publication number
DE1289921B
DE1289921B DE1962A0039599 DEA0039599A DE1289921B DE 1289921 B DE1289921 B DE 1289921B DE 1962A0039599 DE1962A0039599 DE 1962A0039599 DE A0039599 A DEA0039599 A DE A0039599A DE 1289921 B DE1289921 B DE 1289921B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recording medium
wires
cathode ray
electron beam
arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962A0039599
Other languages
English (en)
Inventor
Camras Marvin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IIT Research Institute
Original Assignee
Armour Research Foundation
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Armour Research Foundation filed Critical Armour Research Foundation
Priority to DE1962A0039599 priority Critical patent/DE1289921B/de
Publication of DE1289921B publication Critical patent/DE1289921B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/76Television signal recording
    • H04N5/80Television signal recording using electrostatic recording
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J31/00Cathode ray tubes; Electron beam tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Wiedergabe von auf einem dielektrischen Aufzeichnungsträger in Form von elektrostatischen Ladungen gespeicherten Signalen sowie auf Vorrichtungen zur Ausführung eines derartigen Verfahrens.
  • Zur bleibenden Aufzeichnung von Bildern u. dgl. ist es bereits bekannt, auf einen dielektrischen Aufzeichnungsträger, z. B. einem Blatt Papier, elektrostatische Ladungen in dem Muster des Bildes zu erzeugen und anschließend den Aufzeichnungsträger mit einem Ladungspulver zu bestäuben, so daß schließlich ein entsprechendes Puderbild entsteht. Um dabei die elektrostatischen Ladungen in dem Papier auszubilden, ist es bereits bekannt, das Papier über die Stirnwand einer Kathodenstrahlröhre zu führen, in welcher mehrere isoliert eingebettete Drähte vorgesehen sind, die zyklisch durch den Elektronenstrahl abgetastet werden. Auf der Rückseite des Papiers ist dabei eine Gegenelektrode vorgesehen, die mit der Elektronenstrahlquelle elektrisch verbunden ist.
  • Es ist ferner bereits eine ähnliche Vorrichtung bekannt, bei welcher über die mit eingebetteten Drähten versehene Stirnwand einer Kathodenstrahlröhre ein Metallpapier geführt wird, das leitend mit der Elektronenstrahlquelle verbunden ist, so daß über die durch den Elektronenstrahl abgetasteten Drähte der Strahlstrom zur Metallschicht fließt und auf dieser eine Spur durch Schmelzen oder Verbrennen hinterläßt.
  • Alle diese bekannten Anordnungen dienen lediglich zum Aufzeichnen von entsprechenden Bildern auf einem Aufzeichnungsträger.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, ein einfaches Verfahren aufzuzeigen, nach welchem solche auf einem dielektrischen Aufzeichnungsträger in Form von elek- ; tro statischen Ladungen gespeicherte Signale auch wiedergegeben werden können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß der die Signale in Form von elektrostatischen Ladungen speichernde dielektrische Aufzeichnungsträger über die aus einem Wandteil einer Kathodenstrahlröhre herausragenden Enden von mehreren in der Wand isoliert eingebetteten Drähten geführt, die Drähte an ihren in das Röhreninnere ragenden Drahtenden zyklisch durch den Elektronenstrahl abgetastet und daß mit einer Elektrode, welche auf die von den Ladungen, die in den Drähten :durch die Ladungen des Aufzeichnungsträgers induziert werden, bewirkten Änderungen des Elektronenstrahls selbst oder der Potentialverhältnisse eines den Elektronenstrahl enthaltenden Stromkreises anspricht, ein der Ladung des jeweils abgetasteten Drahts entsprechendes elektrisches Ausgangssignal erzeugt. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren können von einem beispielsweise bandförmigen dielektrischen Aufzeichnungsträger, auf welchem Signale, beispielsweise Fernsehsignale od. dgl., in Form von elektrostatischen Ladungen gespeichert sind, praktisch verlustfrei und verzerrungsfrei wiedergegeben werden.
  • Zur Ausführung eines derartigen erfindungsgemäßen Verfahrens sind die verschiedensten Anordnungen möglich. So kann beispielsweise eine Anordnung Anwendung finden, bei der innerhalb der Kathodenstrahlröhre eine Auffangelektrode angeordnet ist, auf welche der Elektronenstrahl in Abhängigkeit von den in den Drähten induzierten Ladungen gelenkt wird, und an welcher das Ausgangssignal abgegriffen wird. Es kann aber auch eine Kathodenstrahlröhre Anwendung finden, in deren Stirnwand die Drähte isoliert eingebettet sind, wobei auf der der Stirnwand der Kathodenstrahlröhre abgewandten Fläche des Aufzeichnungsträgers eine den Aufzeichnungsträger gegen die Drähte drückende Außenelektrode angeordnet ist, welche an ein gegenüber dem Elektronenstrahlerzeugungssystem festes Potential angeschlossen ist, deren Potential sich auf Grund der kapazitiv wirkenden Ladung des jeweils von Elektronenstrahl getroffenen und dadurch angeschlossenen Drahts ändert, und daß das Ausgangssignal an dieser Außenelektrode abgegriffen wird. Sollen z. B. Fernseheinzelbilder wiedergegeben werden, die auf einem dielektrischen Aufzeichnungsträger nach dem Zeilensprungverfahren gespeichert sind, so können beim erfindungsgemäßen Verfahren auch der Anzahl der Teilbilder entsprechend viele Wiedergaberöhren längs der Bewegungsbahn des Aufzeichnungsträgers angeordnet sein.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • F i g. 1 bis 4 zeigen mögliche Ausführungsformen einer Wiedergabeanordnung in Form einer Kathodenstrahlröhre mit in deren Stirnwand eingesetzten Drähten; F i g. 5 und 6 zeigen die Anordnung zur Wiedergabe von zusammengesetzten Fernsehbildern.
  • F i g. 1 zeigt eine Kathodenstrahlröhre 310 mit mehreren in die Stirnwand eingebetteten Drähten 311, die sich durch die Stirnfläche der Röhre nach außen erstrecken. Die Kathode 312 ist über eine Leitung 314 geerdet, das Steuergitter 316 ist über eine Leitung 319 mit dem Spannungsteiler 318 verbunden, so daß eine geeignete negative Vorspannung vorhanden ist, und die Beschleunigungsanode 321 ist über eine Leitung 323 an den Widerstand 318 angeschlossen. Das Band 325 kann in der Richtung des Pfeils 326 über die Drähte 311 laufen und durch eine schneidenförmige Elektrode 328 gegen die Enden der Drähte gedrückt werden; die Elektrode 328 erstreckt sich über die Breite des Bandes. Die Elektrode 328 kann gegenüber der Kathode 312 auf einem geeigneten positiven oder negativen Potential gehalten werden; zu diesem Zweck sind Batterien 330 und 331 vorgesehen, die in Reihe geschaltet sind und an einem Widerstand 335 liegen, an den die Elektrode 328 über eine Leitung 337 und einen verschiebbaren Kontakt angeschlossen ist. Die Batterien 330 und 331 sind über eine Leitung 339 geerdet. Die Kathode 312 sendet einen Elektronenstrahl 341 aus, der durch die Drähte 311 längs eines Rücklaufweges 342 reflektiert wird, so daß die Elektronen auf eine Sammelelektrode 343 auftreffen. Eine Leitung 345 führt von der Sammelelektrode zu einem geeigneten Verstärker für die Wiedergabe des aufgezeichneten Signals. Ferner ist eine Vorrichtung vorgesehen, um den Strahl 341 zu veranlassen, eine Abtastung der Drähte 311 rechtwinklig zur Zeichenebene von F i g. 1 durchzuführen.
  • Wenn das Band 325 beim Betrieb der Anordnung nach F i g. 1 an den Drähten 311 vorbeiläuft, bewirken die Ladungen auf dem Band kurzzeitige Änderungen des Potentials an den Drähten 311, wobei diese Änderungen z. B. einer Zeile eines aufgezeichneten Fernsehsignals entsprechen. Der Strahl wird nahe der Reihe von Drähten verzögert, so daß er kurz vor dem Erreichen der Drähte reflektiert wird, und die Stärke des zurücklaufenden Strahls variiert in Abhängigkeit von dem an jedem Draht 311 wähsend der Abtastung herrschenden Potential. Der reflektierte Strahl wird von den Elektroden 343 aufgenommen und über die Leitung 345 an einen außenliegenden Verstärker abgegeben. Alternativ kann man in die Röhre 310 einen Elektronenstrahlvervielfacher in bekannter Weise einbauen, um den zurücklaufenden Strahl 342 zu verstärken.
  • Bei der in F i g. 2 gezeigten abgeänderten Wiedergaberöhre folgt der Strahl 360 in der Röhre 361. einer gekrümmten Bahn; dies ist darauf zurückzuführen, daß ein stetiges Magnetfeld rechtwinklig zur Zeichenebene von F i g. 2 wirkt. Ferner kann man ein geeignetes Ablenkungsmagnetfeld vorsehen, damit der Strahl 360 die Drähte 362 in einer zur Zeichenebene rechtwinkligen Ebene ablenkt. Die Außenelektrode 364 drückt das laufende Band 365 wie bei den schon beschriebenen Anordnungen gegen die Drähte 362, und das Band kann sich in Richtung des Pfeils 366 bewegen.
  • Die Außenelektrode 364 wird mittels einer Schaltung entsprechend F i g. 1 auf einem geeigneten Potential gehalten; in F i g. 2 sind die entsprechenden Teile mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet wie in F i g. 1. Wenn sich der Strahl an der Reihe von Drähten 362 vorbeibewegt, wird er infolge der den Drähten durch das Band 365 mitgeteilten Ladungen mehr oder weniger stark abgelenkt. Der Strahl trifft dann auf die Sammelelektrode 370 auf, und Elektronen treffen in größerer oder kleinerer Anzahl auf die Platte 370, was sich jeweils nach der Gröle der Ablenkung richtet, die der Strahl in der Nähe der Drähte 362 erfährt. Die Sammelelektrode 371 dient zum Aufnehmen der übrigen Elektronen des Strahls und kann mit einer Quelle für eine geeignete positive Spannung verbunden sein. Der von der Sammelplatte 370 kommende Elektronenstrom wird über einen Kopplungskondensator 374 an das Gitter der Verstärkerröhre 373 angelegt. Gegebenenfalls kann man die beiden Sammelplatten in einer Gegentaktschaltung anordnen, so daß eine Vermehrung der Elektronen an der einen Platte und eine Abnahme der Elektronenzahl an der anderen Platte ein symmetrisches Ausgangssignal ergibt.
  • F i g. 3 zeigt eine weitere Ausbildungsform einer Wiedergabeeinrichtung mit einer Röhre 380; diese Röhre besitzt eine Elektronenschleuder 382 zum Erzeugen eines relativ schmalen, jedoch in der senkrechten Richtung langgestreckten Elektronenstrahls 383. Geeignete Abschirmplatten 385 und 386 können den die Sekundäremitterplatte 388 erreichenden Teil des Strahls begrenzen. Das Band 390 kann sich in Richtung des Pfeils 391 an einem Satz von Drähten 392 vorbeibewegen, die auf einer quer zur Länge des Bandes verlaufenden Linie angeordnet sind, wie es bei den schon beschriebenen Anordnungen der Fall ist. Der Strahl 383 wird rechtwinklig zur Zeichenebene von F i g. 3 synchron mit der Zeilenfrequenz des Fernsehsignals zyklisch abgelenkt, um die Drähte 392 nacheinander abzutasten. Die kurzzeitig auf den Drähten 392 erzeugten Ladungen dienen dazu, den Strahl in der Zeichenebene mehr oder weniger stark abzulenken, so daß die Abschirmplatte 386 eine größere oder kleinere Zahl von Elektronen abfängt, die Zahl der den Sekundäremitter 388 erreichenden Elektronen ist somit eine Funktion des auf dem Band 390 aufgezeichneten Signals, und die die Sammelplatte 395 erreichenden Sekundärelektronen sind ebenfalls eine Funktion des aufgezeichneten Signals. Die Leitung 396 kann entsprechend F i g. 2 an eine geeignete Verstärkerschaltung angeschlossen sein, oder an Stelle der Sammelplatte 395 kann ein Satz von Elektronenvervielfachern vorgesehen sein, um eine weitere Verstärkung innerhalb der Röhre 380 zu bewirken. Die Außenelektrode 398 ist ebenso ausgebildet wie die schon beschriebenen Außenelektroden, und sie kann an eine Schaltung angeschlossen sein, mittels deren ihr Potential geregelt wird; zu diesem Zweck kann sie über eine Leitung 399 mit einer Schaltung nach F i g. 1 bzw. 2 verbunden sein, wobei die Leitung 399 den in F i g. 1 und 2 gezeigten Leitungen 337 entspricht.
  • Die Anordnung nach F i g. 3 bietet den Vorteil, daß der Sekundärstrahler 388 das Elektronenstrahlsignal verstärkt, um ein größeres Ausgangssignal zu erzeugen, und daß es außerdem nicht erforderlich ist, ein Feld zum Krümmen des Strahls vorzusehen, wie es bei der Anordnung nach F i g. 2 benötigt wird. Die Platten 385 und 386 begrenzen einen Weg des Strahls, der relativ unempfindlich für Schwankungen der Speisespannung sowie für Störfelder ist. Eine unerwünschte Aufnahme von Störungen läßt sich weiter dadurch einschränken, daß man die Platten in einem geringeren Abstand voneinander sowie von dem Geberorgan anordnet. Erforderlichenfalls kann man die Abschirmungselektroden an ein automatisches Regelsystem anschließen, um den Elektronenstrahl zu regeln.
  • F i g. 4 zeigt eine weitere Wiedergaberöhre 405 mit einer Kathode 406, einem Steuergitter 407 und einer Anode 408, mittels deren ein Elektronenstrahl 410 gegen einen Satz von elektrisch leitenden Drähten 412 geschleudert wird. Die Leitung 413 verbindet die Kathode mit dem Spannungsteiler 417, während das Steuergitter 407 ebenfalls über eine Leitung 415 mit dem Spannungsteiler verbunden ist. Die Anode 408 ist über eine Leitung 419 an den Spannungsteiler 417 angeschlossen, und ein leitfähiger Überzug auf der Innenwand der Röhre, der in F i g. 4 mit 420 bezeichnet ist, ist durch eine Leitung 421 mit einem unter einer höheren positiven Spannung stehenden Punkt des Spannungsteilers 417 verbunden. Magnetische Ablenkwicklungen 425 und 426 dienen dazu, den Strahl 410 rechtwinklig zur Zeichenebene von F i g. 4 und synchron mit der Zeilenfrequenz eines Fernsehsignals abzulenken. Das Band 428 läuft in Richtung des Pfeils 429 und wird durch eine Außenelektrode 430 gegen die Enden der Drähte 412 gedrückt; die Außenelektrode kann eine dünne Schicht aus elektrisch leitendem Material umfassen, das sich über die ganze Breite des Bandes erstreckt und in ein isolierendes Gehäuse 431. aus Epoxyharz od. dgl. eingebettet ist. Alternativ kann die Außenelektrode die Form eines nachgiebigen Polsters erhalten, wobei das Polster mit einem leitfähigen Material imprägniert ist.
  • Die Außenelektrode 430 ist gegenüber der Elektronenstrahlspannung über den verstellbaren Kontakt der Leitung 440 von dem Spannungsteiler 417 aus vorgespannt. Diese Spannung kann positiv oder negativ oder gleich Null sein. Ein Abschirmungsorgan 441, das auf die gleiche Spannung gebracht wird wie das Gitter, umschließt die empfindliche Elektrode 430, um deren Kapazität zu neutralisieren. Die Ausgangsspannung wird an dem Widerstand 444 entwickelt und über einen Kopplungskondensator 445 an das Gitter der Verstärkerröhre 446 abgegeben. Das Ausgangssignal des Verstärkers wird über den Kondensator 448 und Ausgangsleitungen 449 und 450 an ein geeignetes Gerät, z. B. ein Fernsehwiedergabegerät, abgegeben. Die leitende Verbindung zwischen der Außenelektrode 430 und dem Gitter der Röhre 446 kann in der bei 452 angedeuteten Weise abgeschirmt sein; die Abschirmung 452 kann in der gezeigten Weise mit der Kathode der Röhre sowie mit der Abschirmung 441 verbunden sein, um die Abschirmung auf der Kathodenspannung zu halten.
  • Bei allen bis jetzt beschriebenen Anordnungen kann man das sich durch die Röhrenwand erstrekkende Drahtsystem im Wege der Photoätzung und mit Hilfe von Aufdampfverfahren herstellen; hierbei wird ein geeignetes Material in den mit Hilfe dieser Verfahren in der Röhre ausgebildeten Öffnungen angeordnet. Beispielsweise ist Indium oder Indiumlot geeignet, um leitfähige Bahnen herzustellen, welche die Wand der Röhre durchsetzen.
  • In F i g. 5 sind die drei Kathodenstrahlröhren 280, 281 und 282 dargestellt, die jeweils Drahtsysteme 284 bzw. 285 bzw. 286 und Außenelektroden 288 bzw. 289 bzw. 290 aufweisen, welch letztere das Band 291 gegen die Drähte drücken. Die Laufrichtung .des Bandes 291 ist durch den Pfeil 293 bezeichnet; in F i g. 6 ist die Lage der Drahtsysteme 284, 285 und 286 gegenüber dem Band angedeutet. Die Anordnung nach F i g. 5 und 6 ermöglicht es, drei Teilbilder eines Fernsehsignals nach dem Zeilensprungverfahren wiederzugeben; in diesem Fall wird das erste Teilbild mit Hilfe der Röhre 280, das zweite Teilbild mittels der Röhre 281 und das dritte mit Hilfe der Röhre 282 wiedergegeben, wobei geeignete elektronische Schaltmittel das nacheinander erfolgende Einschalten der Röhren entsprechend dem Fernsehsignal steuern.
  • Gemäß F i g. 6 dienen die Drähte 284 zur Wiedergabe der bei 295 als Vollinien wiedergegebenen Zeilen, die Drähte 285 für die bei 296 gestrichelt angedeuteten Zeilen und die Drähte 286 für die bei 297 als strichpunktierte Linien wiedergegebenen Zeilen. Bei einem Farbfernsehsystem könnte man z. B. das Drahtsystem 284 dem roten Bild, das Drahtsystem 285 dem grünen Bild und das Drahtsystem 286 dem blauen Bild zuordnen. Wie zuvor würde man die Drahtsysteme 285, 284 und 286 in einem Abstand anordnen, der der Länge eines Bildes abzüglich einer Zeile auf dem Band 291 entspricht. Ferner kann man das in F i g. 5 und 6 veranschaulichte Verfahren auf die Wiedergabe farbiger Fernsehbilder nach dem Zeilensprungverfahren usw. ausdehnen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Wiedergabe von auf einem dielektrischen Aufzeichnungsträger in Form von elektrostatischen Ladungen gespeicherten Signalen, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzeichnungsträger über die aus einem Wandteil einer Kathodenstrahlröhre herausragenden Enden von mehreren in der Wand isoliert eingebetteten Drähten geführt wird, daß die Drähte an ihren in das Röhreninnere ragenden Drahtenden zyklisch durch den Elektronenstrahl abgetastet werden und daß mit einer Elektrode, welche auf die von den Ladungen, die in den Drähten durch die Ladungen des Aufzeichnungsträgers induziert werden, bewirkten Änderungen des Elektronenstrahls selbst oder der Potentialverhältnisse eines den Elektronenstrahl enthaltenden Stromkreises anspricht, ein der Ladung des jeweils abgetasteten Drahts entsprechendes elektrisches Ausgangssignal erzeugt wird.
  2. 2. Anordnung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine innerhalb der Kathodenstrahlröhre angeordnete Auffangelektrode (343, 370, 395), auf welche der Elektronenstrahl in Abhängigkeit von den in den Drähten induzierten Ladungen gelenkt wird und an welcher das Ausgangssignal abgegriffen wird (F i g. 1, 2 und 3).
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Kathodenstrahlröhre abgewandten Oberfläche des Aufzeichnungsträgers (z. B. 325) eine Außenelektrode (z. B. 328) angeordnet ist, welche,den Aufzeichnungsträger gegen die nach außen hervorragenden Enden der Drähte (z. B. 311) drückt, wobei zwischen diese Außenelektrode und das Elektronenstrahlerzeugungssystem (z. B. Kathode 312) eine Gleichspannung (z. B. 330, 331) gelegt ist.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Aufzeichnungsträger drückende Außenelektrode (z. B. 328) aus einem mit einem leitfähigen Material imprägnierten, nachgiebigen, im wesentlichen nicht leitfähigen Material besteht.
  5. 5. Anordnung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer Kathodenstrahlröhre, in deren Stirnwand die Drähte isoliert eingebettet sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Stirnwand der Kathodenstrahlröhre abgewandten Oberfläche des Aufzeichnungsträgers eine den Aufzeichnungsträger gegen die Drähte drückende Außenelektrode (430) angeordnet ist, welche gegenüber dem Elektronenstrahlerzeugungssystem vorgespannt ist, wobei sich ihr Potential auf Grund der über den Aufzeichnungsträger kapazitiv wirkenden Ladung des jeweils vom Elektronenstrahl getroffenen und dadurch angeschlossenen Drahts ändert, und daß das Ausgangssignal an dieser Außenelektrode abgegriffen wird (F i g. 4).
  6. 6. Anordnung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Wiedergabe von auf einem dielektrischen Aufzeichnungsträger gespeicherten und nach dem Zeilensprungverfahren zusammengesetzten Fernseheinzelbildern der Anzahl der Teilbilder entsprechend viele Kathodenstrahlröhren längs der Bewegungsbahn des Aufzeichnungsträgers angeordnet sind.
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