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DE1289964B - Federanordnung fuer den Verschluss von Behaeltern - Google Patents

Federanordnung fuer den Verschluss von Behaeltern

Info

Publication number
DE1289964B
DE1289964B DEE28200A DEE0028200A DE1289964B DE 1289964 B DE1289964 B DE 1289964B DE E28200 A DEE28200 A DE E28200A DE E0028200 A DEE0028200 A DE E0028200A DE 1289964 B DE1289964 B DE 1289964B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
springs
spring
spring arrangement
container
closure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE28200A
Other languages
English (en)
Inventor
Baedekerl
Dipl-Ing Wilhelm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JN Eberle und Cie GmbH
Original Assignee
JN Eberle und Cie GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JN Eberle und Cie GmbH filed Critical JN Eberle und Cie GmbH
Priority to DEE28200A priority Critical patent/DE1289964B/de
Publication of DE1289964B publication Critical patent/DE1289964B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/04Frames
    • A45C13/06Frame closures

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Federanordnung für den Verschluß von Behältern, wie Schlüsseltaschen u. dgl., bei der zwei Bandfedern parallel zueinander angeordnet und an ihren Enden mittels Abkröpfungen gelenkig miteinander verbunden sind.
  • Bei einem bekannten Behälterverschluß befindet sich im Innern eines Mantelsaums an jeder Seite des Randes der langen, schmalen Behälteröffnung je eine Bandfeder, die an ihren Enden über je einen Drehzapfen aufweisendes Gelenk mit der anderen verbunden ist. Die einzelnen Federn sind als sogenannte Hohlbandfedern bekannt und sind mit einem leicht gewölbten Querschnitt versehen.
  • Die Herstellung solcher Verschlüsse, insbesondere die Ausbildung der erforderlichen Gelenkteile an den Enden der Federn und die Montage der Verbindungsgelenke, ist aufwendig und zeitraubend und daher entsprechend teuer. Schon wegen der dicken Gelenke und der entsprechenden Materialstärke ergeben die bekannten Federanordnungen keinen dichten Verschluß und sind daher für Geldbörsen u. dgl. ungeeignet. Will man die Federwirkung durch zusätzliche parallele Federn verbessern, so müssen diese jeweils mit einem Ende an die Hauptfedern, die die Gelenke aufweisen, angenietet werden.
  • Ferner ist durch die USA.-Patentschrift 2125 354 eine Federanordnung bekannt, bestehend aus zwei parallel zueinander angeordneten Bandfedern, die an ihren Enden mittels Abkröpfungen gelenkig miteinander verbunden sind. Diese Bandfedern, bestehen aus flachgewalztem Draht; sie sind lediglich an einem Ende S-förmig abgewinkelt, während das zugeordnete Ende des anderen Bandes lediglich eine Abkrümmung aufweist. Bei geschlossenem Behälter sind die Federn gekrümmt angeordnet. Ihre Wirkung besteht darin, daß sie durch ihre Strecktendenz bestrebt sind, die Behälteröffnung geschlossen zu halten. Um jedoch die Schließfunktion zu erhöhen, sieht die vorbekannte Lösung noch zusätzliche Mittel in Form von Lederstreifen vor, weil offenbar die Federn allein nicht ausreichen, die Behälteröffnung hinreichend geschlossen zu halten.
  • Hiervon geht die Erfindung in ihrer Problemstellung aus, indem sie sich zur Aufgabe setzt, eine Öffnung eines Beutels od. dgl. so fest zu verschließen, daß darin lose angeordnete Gegenstände, wie z. B. Geldmünzen, vor dem ungewollten Herausfallen gesichert sind. Die vorbekannten Federanordnungen genügen nicht, dieses Problem zu lösen, weil die Schließspannung in Querrichtung zur Behälteröffnung ; viel zu gering ist.
  • Dieses Problem wird jedoch mit dem Gegenstand der Erfindung gelöst, dadurch, daß beide Enden der Bandfedern S-förmig nach entgegengesetzten Seiten abgekröpft sind, wobei die Abkröpfung beider Fe- ; dern einander angepaßt sind und pfannenartig ineinandergreifen, und der zwischen den Abkröpfungen befindliche Federteil eine nach außen gerichtete Querwölbung aufweist.
  • Mit dieser erfindungsgemäßen Federanordnung werden zwei Wirkungen gleichzeitig erreicht. Einerseits dienen die beidseitigen S-förmigen Abkröpfungen dazu, die Federn gewissermaßen formschlüssig zu führen, ohne daß während des Gebrauches die Möglichkeit besteht, daß die gelenkigen Verbindungen an beiden Federenden sich selbständig lösen könnten. Diese Gefahr wäre bei der vorbekannten Federanordnung noch gegeben. Beim Erfindungsgegenstand führt hingegen jede Feder die andere und umgekehrt.
  • Zum anderen wird durch die Querwölbung der einzelnen Feder ein besonders großer Schließdruck erzeugt, der unabhängig von der Länge der Feder bzw. deren Zustand in der Schließstellung ist. Während die vorbekannte Federanordnung gewölbt sein muß, um überhaupt schließen zu können, kann die erfindungsgemäße Feder in ihrer gestreckten Lage eingebaut sein, ohne daß sie an Einbuße bezüglich ihrer Schließkraft leidet. Somit ist es auch möglich, die erfindungsgemäßen Federn in den Randsaum der Öffnung eines Beutels oder Behälters einzusetzen, so daß sie unmittelbar, bzw. umgeben vom Saum, den Rand der Beutelöffnung bilden.
  • Im Rahmen der Erfindung besteht auch die Möglichkeit, daß jeweils mehrere, parallel aneinanderliegende Federn an jedem Randteil der Behälteröffnung vorgesehen sind. Dadurch wird die Schließkraft des Verschlusses verbessert und dennoch eine so große seitliche Ausbiegung der Federn erreicht, wie sie mit einer einzelnen, entsprechend dickeren Feder nicht erzielt wird.
  • Grundsätzlich können die Federn an den Randteilen der Behälteröffnung in irgendeiner Weise, beispielsweise durch Anheften, -kleben usw., gehalten sein. In einer beesonders vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Behälterverschlusses sind die Randteile durch einen die Federn umhüllenden Mantelsaum gebildet.
  • Schließlich sieht die Erfindung vor, daß die mit den Federn Versehenen, die Öffnung des Behälters bildenden Randteile eine selbständige körperliche Einheit bilden.
  • Die Montage der erfindungsgemäßen Federanordnungen ist verhältnismäßig einfach, indem jeweils eine oder mehrere aneinanderliegende Federn in benachbarte Hohlräume des an zwei gegenüberliegenden Stellen geöffneten Mantelsaumes eingeschoben werden; bis die S-förmig abgebogenen Enden in gleicher Höhe an den gegenüberliegenden Stellen aus dem Mantelsaum herausragen, woraufhin die federnden Enden ineinandergedrückt werden, derart, daß jeweils das S-förmig abgebogene Ende der einen Feder mit seiner Außenseite an der Innenseite des S-förmig abgebogenen Endes der anderen Feder kraftschlüssig anliegt, und dann die geöffneten Stellen des Mantels, beispielsweise durch Zunähen, geschlossen werden. Es ist auch möglich, den Mantelsaum nur an einer Stelle zu öffnen, jeweils eine oder mehrere parallel aneinanderliegende Federn in entgegengesetzter Richtung in den Hohlraum des an der einen Stelle geöffneten Mantelsaumes einzuschieben, bis im Innern des Hohlraums die Enden der Federn aneinanderstoßen, woraufhin diese Enden sowohl im Innern des Mantelsaumes. wie .auch an der Öffnung ineinandergedrückt werden, und dann die Öffnung des Mantelsaumes geschlossen wird.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Bandfeder, Fig. 2 eine Seitenansicht der Bandfeder, F i g. 3 und 4 eine Bandfeder mit gewölbtem Querschnitt, F i g. 5 eine Seitenansicht eines Behälters mit einem Federversehluß, F i g. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI gemäß F i g. 5, F i g. 7 einen Schnitt entlang der Linie VII-VII gemäß F i g. 6, F i g. 8 eine Draufsicht auf einen geöffneten Verschluß, F i g. 9 eine Anwendungsvariante des Federverschlusses.
  • Aus F i g. 1 und 2 geht die Grundform der Feder 1 hervor. Dank der nach entgegengesetzten Seiten S-förmig abgebogenen Enden 2 und 3 lassen sich mehrere solcher Federn, wie in F i g. 2 durch die gestrichelte Linie 1' angedeutet, ineinanderlegen. Um das Zusammensetzen mehrerer solcher Federn zu erleichtern, können die S-förmig abgebogenen Enden etwas unterschiedlich große Krümmungsradien (vgl. die gestrichelte Linie 1' in F i g. 2) aufweisen. Die abgebogenen Enden 2 und 3 können, wie bei 6 und 5 angegeben, abgekröpft und der Querschnitt der Feder mit einer Wölbung 7 versehen sein.
  • F i g. 5 zeigt einen Behälter 8 mit einem aus den Federn 9 und 10 bestehenden Verschluß. Die Feder 9 befindet sich in der einen Hohlraumhälfte 1.2, die Feder 10 in der anderen Hohlraumhälfte 11 des den Rand des Behälters 8 bildenden Mantelsaumes 13. Das S-förmig abgebogene Ende 10a der Feder 10 liegt mit seiner Außenseite an der Innenseite des S-förmig abgebogenen Endes 9 a der Feder 9 an. In gleicher Weise liegt das nach der entgegengesetzten Seite S-förmig abgebogene Ende 9 b der Feder 9 mit seiner Außenseite an der Innenseite des S-förmig abgebogenen Endes 10 b der Feder 10 an. Zwischen den beiden Federn befinden sich die Innenwandungen 14 und 15 des Mantelsaumes 13 bzw. des Behälters B. Aus der Querschnittsdarstellung gemäß F i g. 7 ist die Lage der Querschnittswölbungen 7 und 7' der Federn 10 und 9 ersichtlich.
  • Bei Druck auf die Federenden bzw. auf die Enden der Behälteröffnung in Richtung der Pfeile 16 und 17 knicken die beiden Federn 9 und 10 nach entgegengesetzten Seiten bzw. Richtungen auseinander, so daß der vorher durch die beiden Federn 9 und 10 fest zusammengepreßte Behälterrand bzw. Mantel 13 nach beiden Seiten ausgezogen wird und der Behälter sich öffnet. Hierbei bilden, wie aus F i g. 8 ersichtlich, die S-förmig abgebogenen Teile 9 a und 10 a bzw. 9 b und 10 b je ein die beiden Federn verbindendes Drehgelenk, dessen Teile 9 a und 10 a bzw. 9 b und 10 b infolge der Federkraft kraftschlüssig aneinanderliegen.
  • Die Herstellung eines solchen Verschlusses kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß der Mantel 13 an zwei gegenüberliegenden Stellen 18 und 19, oder auch nur an der einen Stelle 18, geöffnet wird, so daß die beiden Teile 20 und 21 des Mantelsaumes 13 (F i g. 6) nach außen gebogen werden und die Federn 9 und 10 in die beiden dann zugänglichen Hohlraumhälften 11 und 12 in Richtung der Pfeile 23 und 24 eingeschoben werden können. Wenn die Federn 9 und 10 so weit eingeschoben sind, daß die Enden 9 b und 1.0 b am entgegengesetzten Mantelsaumende 19 anstoßen bzw., wenn dieses geöffnet ist, dort herausragen, werden die S-förmig abgebogenen Enden 9a und 10 a sowie 9 b und 10 b, wie aus F i g. 6 ersichtlich, ineinandergedrückt und somit verbunden. Hierauf wird der Mantelsaum 13 an der geöffneten Stelle 18 wieder geschlossen, beispielsweise zugenäht. An Stelle von jeweils nur einer einzigen Feder lassen sich auch mehrere zueinander parallele Federn in jeden der Hohlräume 11 und 12 einschieben, wobei am Schluß dann sämtliche Federn durch Ineinanderdrücken ihrer gleichsinnig abgebogenen Enden miteinander verbunden werden.
  • Eine Anwendungsmöglichkeit für solche, mit dem erfindungsgemäßen Verschluß versehene Behälter zeigt F i g. 9. Hier ist ein Behälter 8' mit einem Verschluß gemäß der Erfindung zur Aufbewahrung von Münzen an der einen Wand 25 einer Papiergeldtasche 26 befestigt.
  • Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß die Erfindung sich in mannigfacher Weise noch abwandeln läßt. Die Federn müssen beispielsweise nicht unbedingt durch einen den ganzen Umfang der Behälteröffnung umgebenden Mantelsaum an dem Rand der Behälteröffnung gehalten sein. Dies ist vielmehr nur eine bevorzugte von mehreren möglichen Ausführungsformen. Auch kann beispielsweise der obere, etwa oberhalb der gestrichelten Linie 27 (F i g. 5) befindliche aus den Federn und dem sie umgebenden Mantelsaum 13 bestehenden. Teil des Behälters, welcher dessen Verschluß bildet, als eine für sich selbständige körperliche Einheit hergestellt und geliefert werden.
  • Die Erfindung ist also nicht auf die dargestellten und gezeichneten Beispiele beschränkt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Federanordnung für den Verschluß von Behältern, wie Schlüsseltaschen u. dgl., bei der zwei Bandfedern parallel zueinander angeordnet und an ihren Enden mittels Abkröpfungen gelenkig miteinander verbunden sind, d a d u r c h gekennzeichnet, daß beide Enden (2,3) der Bandfedern (1) S-förmig nach entgegengesetzten Seiten abgekröpft sind, wobei die Abkröpfungen beider Federn einander angepaßt sind und pfannenartig :ineinandergreifen, und der zwischen den Abkröpfungen befindliche Federteil eine nach außen gerichtete Querwölbung (7) aufweist.
  2. 2. Federanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mehrere parallel aneinanderliegende Federn an jedem Randteil der Behälteröffnung vorgesehen sind.
  3. 3. Federanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Randteile durch einen die Federn (9,10) umhüllenden Mantelsaum (13) gebildet sind.
  4. 4. Federanordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Federn versehenen, die Öffnung des Behälters bildenden Randteile eine selbständige körperliche Einheit bilden.
DEE28200A 1964-11-23 1964-11-23 Federanordnung fuer den Verschluss von Behaeltern Pending DE1289964B (de)

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DE1289964B true DE1289964B (de) 1969-02-27

Family

ID=7073190

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DEE28200A Pending DE1289964B (de) 1964-11-23 1964-11-23 Federanordnung fuer den Verschluss von Behaeltern

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2537854A1 (fr) * 1982-12-20 1984-06-22 Ver Kettenfabriken Gmbh Ruban en acier feuillard en particulier pour la fermeture de porte-monnaie

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2125354A (en) * 1935-06-15 1938-08-02 Meier Albert John Container

Patent Citations (1)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2537854A1 (fr) * 1982-12-20 1984-06-22 Ver Kettenfabriken Gmbh Ruban en acier feuillard en particulier pour la fermeture de porte-monnaie

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