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DE1289789B - Entladevorrichtung fuer Silos u. dgl. - Google Patents

Entladevorrichtung fuer Silos u. dgl.

Info

Publication number
DE1289789B
DE1289789B DED46732A DED0046732A DE1289789B DE 1289789 B DE1289789 B DE 1289789B DE D46732 A DED46732 A DE D46732A DE D0046732 A DED0046732 A DE D0046732A DE 1289789 B DE1289789 B DE 1289789B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
silo
unloading device
wheel
support
silo wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED46732A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilkes Raymond Steele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deere and Co
Original Assignee
Deere and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deere and Co filed Critical Deere and Co
Publication of DE1289789B publication Critical patent/DE1289789B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/16Arrangements in forage silos
    • A01F25/20Unloading arrangements
    • A01F25/2009Top unloading units for tower silos

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Entladevorrichtung für Silos u. dgl. mit einer antreibbaren, die Oberfläche der Silage bestreichenden und letzterer unter Weiterleitung zur Silomitte stufenweise abbauenden Fördereinrichtung, ferner mit an Tragarmen angeordneten, die Entladevorrichtung auf der Silage führenden bzw. gegen die Silowand abstützenden, hierzu Stütz- bzw. Führungsräder aufweisenden Einrichtungen.
  • Es ist bereits eine Entladevorrichtung für Silos u. dgl. vorgeschlagen worden, die eine zentrale Antriebsvorrichtung hat, von der aus sich ein rechtwinklig ausgebildeter Rahmen nach der Silowand erstreckt. An dem Arm dieses rechtwinkligen Rahmens sind eine an der Silowand arbeitende Fräsvorrichtung, ferner eine sich daran anschließende horizontale Querförderschnecke sowie ein Führungsrad und ein Rechtrad angeordnet, während an dem anderen Arm des rechtwinkligen Tragrahmens ein auf der Oberfläche der Silage ablaufendes Antriebsrad angeordnet ist. Diese Teile der Entladevorrichtung erhalten ihren Antrieb von der zentralen Antriebsvorrichtung.
  • Es ist auch eine Entladevorrichtung für Silos mit einer antreibbaren, die Oberfläche der Silage bestreichenden stufenweise abbauenden Fördereinrichtung bekannt. Die Entladevorrichtung weist ein nach unten offenes Gehäuse auf, das als Rahmen ausgebildet ist und dessen Länge etwa dem Durchmesser der lichten Weite des Silos entspricht. In diesem Gehäuse, das sich quer durch das Silo ausdehnt und mit einem zentralen Austraggehäuse mit Stutzen und Austragrohr einstückig verbunden ist, sind auf parallelen Wellen beiderseits des Austraggehäuses je eine Förderschnecke und dieser als Zubringer zugeordnete, je eine Zinkenwalze eingebaut. Außerhalb des Gehäuses ist auf dem verlängerten Ende der Welle der Zinkenwalze je eine konische Schneide- und Fräswalze vorgesehen. Außerdem sind am Gehäuse vertikale Stützrollen und horizontale Führungsrollen gelagert, durch die sich die Entladevorrichtung an mindestens vier Punkten an der Silowand abstützt.
  • Ferner ist eine Entladevorrichtung für Silos mit zwei parallel zueinander angeordneten, horizontal verlaufenden, stufenweise abbauenden Förderschnecken, die in einem Rahmen gelagert sind, bekannt. Der Antrieb der horizontal verlaufenden Förderschnecken erfolgt über einen auf dem Rahmen vorgesehenen Antriebsmotor, der über ein Riemengetriebe mit der Antriebswelle der Förderschnecken verbunden ist. Diese Vorrichtung ist aufwendig und teuer, da zum Antrieb der Förderschnecken und der Entladevorrichtung viele einzelne tZbertragungselemente erforderlich sind. Außerdem ist ein genaues Ausrichten der Entladevorrichtung nicht möglich, da sich diese lediglich in zwei Punkten über Führungsrollen an der Silowand abstützt.
  • Es ist auch eine Entladevorrichtung mit ebenfalls zwei horizontal arbeitenden Förderschnecken bekannt, die in einem Tragarm der Entladevorrichtung drehbar lagern, der an seinem äußeren Ende ein horizontal verlaufendes Führungsrad zum Zentrieren der Entladevorrichtung aufweist. Infolge des einen Führungsrades ist jedoch bei Schrägstellen oder Kippen der Entladevorrichtung ein selbsttätiges Ausrichten nicht möglich.
  • Die mit dem Erfindungsgegenstand zu lösende Aufgabe wird darin gesehen, die Gewichtsverteilung und Führung der Entladevorrichtung vorteilhafter auszubilden und anzuordnen als bisher.
  • Die gestellte Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst worden, daß die Entladevorrichtung und ihre beweglichen Teile von einer vertikalen, zentrisch angeordneten, über einen Motor in Drehung setzbaren Welle antreibbar sind und die Entladevorrichtung drei sich gegen die Silowand abstützende Tragarme aufweist, wovon ein Arm eine horizontale Förderschnecke mit Fräsvorrichtung, eine mit mindestens drei Laufrädern ausgerüstete Nivellierungseinrichtung und ein auf der Oberfläche der Silage abrollendes Tastrad, ein zweiter Arm eine Vorrichtung zum Führen der Nivellierungseinrichtung an der Silowand sowie ein zweites Tastrad, ein dritter Arm eine Einrichtung zum Zentrieren der Entladevorrichtung in der Mittellage des Silos sowie ein drittes Tastrad enthält, während ein mit dem die zentrische Antriebswelle und einen Zwischenförderer aufnehmenden, feststehenden Gehäuse verbundener Haltearm durch eine Öffnung der Silowand geführt ist.
  • Auf diese Weise wird eine gleichmäßige Gewichtsverteilung der rotierenden Teile der Entladevorrichtung innerhalb des Silos erreicht. Außerdem ist eine elastische Führung der Entladevorrichtung gewährleistet, da durch die Dreipunktabstützung ein einseitiges Ausweichen, beispielsweise bei Verkrustung der Silowand, möglich ist, so daß der Entleerbetrieb durch die kreisende Bewegung nicht gestört ist.
  • Durch die Nivelliereinrichtung wird ein einseitiges Abkippen der Entladevorrichtung während des Betriebes vermieden. Durch die zentral angeordnete Antriebswelle ergibt sich eine kompakte und raumsparende Bauweise, da von einer einzigen Welle die Antriebe fast aller drehender Teile abgeleitet werden können.
  • Hierzu ist es vorteilhaft, daß die zentrische Antriebswelle oben über einen Kettentrieb mit dem Antriebsmotor verbunden ist, mit ihrem mittleren Teil den Zwischenförderer und unten über Kegelgetriebe eine die Silage stufenweise abbauende und zur Silomitte fördernde Schnecke, ferner einen an deren Abgabeende angeordneten, den Zwischenförderer beschickenden vertikal arbeitenden Wurfförderer sowie über eine Kupplungswelle ein Getriebe antreibt, das den Antrieb der Entladevorrichtung um ein feststehendes Gehäuse über einen Kettentrieb bewirkt, der teils an diesem Gehäuse, teils an der Ausgangswelle des Getriebes angeordnet ist. Die Förderschnecke ist hierbei an ihrem der Silowand zugekehrten Ende mit einer Fräsvorrichtung versehen, die aus einer vertikal angeordneten Platte mit an deren Peripherie in Abständen vorgesehenen Messern und an der Platte sich nach außen erstreckenden Stützen, an den flexible Bürsten befestigt sind, besteht. Diese Anordnung ermöglicht es, daß die Förderschnecke, die unter rotierender Bewegung über die Oberfläche der Silage geführt wird und diese stufenweise abbaut, gleichzeitig mit ihrer Schneckenantriebswelle die Fräsvorrichtung in Drehung versetzt, wodurch die nach der Silowand haftende Silage abgetragen wird.
  • Nach einem anderen Merkmal der Erfindung weist die Nivelliereinrichtung zwei horizontale auf vertikalen Wellen lagernde Stützräder und ein über denselben sowie geneigt zu ihnen angeordnetes Stützrad auf, das mit einer geneigten Welle verbunden ist, wobei die horizontalen Stützräder in horizontaler Lage der Förderschnecke unmittelbar an der Silowand anliegen, während das geneigte Stützrad etwas von der Silowand abgesetzt ist. Die Nivelliereinrichtung ermöglicht eine gleichmäßige Entladung der Silage aus dem Silo. Sollte die Oberfläche der Silage auf der einen Seite des Silos infolge Verrutschens niedriger liegen, wird die Förderschnecke nach unten gesenkt, wobei das geneigte angeordnete Stützrad der Nivelliereinrichtung die Silowand berührt. Infolgedessen beeinflußt das geneigte Stützrad die Förderschnecke so, daß eine Überlastung desselben vermieden wird.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die die Nivelliereinrichtung beeinflussende Vorrichtung als Druckvorrichtung ausgebildet, die einen Ausleger mit einem Querarm aufweist, an dem einenends ein Stützrad zum Führen der Nivelliereinrichtung an der Silowand, anderenends eine Feder angreift, deren Druck das Stützrad sowie die weiteren Stützräder der Nivelliereinrichtung mit der Silowand in Berührung hält. Hierdurch werden die Stützräder der beiden sich gegenüberliegenden Arme gleichmäßig an der Silowand geführt, so daß ein gleichmäßiger Lauf der Stützräder gewährleistet ist.
  • Nach einem anderen Erfindungsmerkmal besteht die Einrichtung zum Zentrieren der Entladevorrichtung in der Mittellage des Silos aus einem Arm mit einem daran drehbar befestigten, mit der Silowand in Verbindung stehenden Stützrad.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung erläutert und in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf den gesamten Siloentlader, F i g. 2 eine Seitenperspektive des mittleren Teiles des Siloentladers, F i g. 3 einen vertikalen Schnitt durch den mittleren Teil des Siloentladers, F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 von Fig. 3, Fig. 5 eine Seitenperspektive des äußeren Endes der Fräse, F i g. 6 eine Endansicht des oberen Teiles der Fräse des Siloentladers längs der Linie 6-6 von F i g. 5, F i g. 7 einen Schnitt längs der Linie 7-7 von Fig. 3.
  • Der im Innern eines Silos angeordnete Siloentlader, der auf der Oberfläche der Silage aufsitzt und diese stufenweise abbaut, wird üblicherweise von der Spitze des Silos durch ein nicht gezeigtes Kabel gehalten, das nach unten läuft und mit der Tragkonstruktion 10 im Innern des Silos verbunden ist. Die Tragkonstruktion 10 ist zum Teil zusammengesetzt aus einem U-förmigen Bügel 11, der nach unten gerichtet ist und mit seinen unteren Enden mit einem dreieckig gestalteten Raum 12 verbunden ist, der eine Abdeckplatte 13, ein oberes Lager 14 und eine Stütze 15 für einen Antriebsmotor 16 aufweist. An den Raum 12 schließt sich ein nach unten gerichteter, materialaufnehmender Raum 17 mit einem ringförmigen Gehäuse 18 und einer Abdeckplattel9 an, die ein in der Mitte angeordnetes Lager 20 trägt. Die Lager 14 und 20 befinden sich in einem vertikalen Gehäuse 21, das durch die Wände 13 und 19 geführt ist. Der Raum 17 besitzt zur Silageabgabe eine Öffnung25, die von einer runden Platte 26 umgeben ist. An dieser Platte 26 liegt ein Austragförderer 27 an, dessen Einlaßseite die Silage direkt von der Öffnung 25 übernimmt. Der Austragförderer 27, der ein Schneckengehäuse 30 mit einer Auswurfschnecke 31 einschließt, ist mit der Platte 26 mittels einer Überlappung32 verbunden, die sich über die abgerundete Kante der Platte 26 erstreckt und mit dieser eine Verzapfung bildet. Ein auf dem Schneckengehäuse 30 angeordneter Antriebsmotor 33 treibt durch einen Kettentrieb 34 die Auswurfschnecke 31 an.
  • Eine vertikale Antriebswelle 35 wird von den Lagern 14 und 20 umschlossen. Ihr oberes Ende, das sich durch die Abdeckplatte 13 erstreckt, ist bei 36 mit einem horizontalen Kettenzahnrad 37 verzahnt, das durch einen Kettentrieb 38 mit dem Antriebsmotor 16 verbunden ist. Eine in F i g. 2 gezeigte Abdeckung 40 befindet sich über dem Kettentrieb 38.
  • Im Raum 17 befinden sich Flügel42, die eine gemeinsame Nabe 43 haben, die bei 44 mit der Welle 35 verbunden ist. Durch die Bewegung der Flügel 42 gelangt die Silage durch die Öffnung25 und wird der Auswurfschnecke 31 zugeführt. Die mit 50 bezeichnete Förderkonstruktion erstreckt sich diametral zu dem Silo und berührt mit ihren gegenüberliegenden Enden die Silowand 51. Die Förderkonstruktion 50 setzt sich zusammen aus einer Schnecke 52, die sich vom Ende der Welle 35 bis an das Ende der Silowand 51 erstreckt. Das innere Ende der Schnecke 52 steht mit dem unteren Ende der Welle 35 durch Kegeltriebe 53 und 54 in Antriebsverbindung, die mit der Welle 35 und einem Wellenstumpf 55, der sich von einem Gehäuse 56 horizontal nach außen erstreckt, verbunden sind. Das äußere Ende des Wellenstumpfes 55 ist mittels eines Zapfens 57 mit dem inneren Ende der Schnecke 52 verbunden.
  • Das Gehäuse 56 hat einen oberen, vertikal aufgesetzten Teil 58, der konzentrisch mit der Welle 35 verläuft und sich nach oben zu einem Punkt nahe der unteren Kante der Nabe 43 erstreckt. Das Gehäuse 56 schließt einen tieferen, sich nach unten erstreckenden Teil 60 ein, wobei das Innenlager 61 das äußere untere Ende der Welle 35 aufnimmt. Das untere Ende der Welle 35 hat ein Gewinde und nimmt eine Mutter 62 auf, wodurch das Gehäuse 56 auf der Welle 35 gehalten wird. Die Lager 59 und 61 ermöglichen es, daß sich das Gehäuse 56 in bezug auf die Welle 35 dreht, wodurch die ganze Schnecke 52 winklig die Silage überstreichen kann.
  • Außer der Schnecke 52 schließt die Förderkonstruktion 50 ein U-förmiges Gehäuse 65 ein, das sich nach unten öffnet und die Schnecke 52 abdeckt. Das Gehäuse 65 besteht aus den Platten 66, 67 und 68.
  • An dem einen Ende des Gehäuses 65 sind Verlängerungen 66', 67' und 68' vorgesehen. Die unteren Kanten der Platten 67, 67' sind bei 69, 69' nach oben gebogen, um die untere Hälfte der Schnecke 52 freizulegen. Die Platten 68, 68' erstrecken sich nach unten zur unteren Kante der Schnecke 52. Das Gehäuse 65 schließt einen mittleren Teil70 mit einer Abdeckplatte 71 und vertikalen Platten 72 und 73 ein, die die Fortsetzungen des Gehäuses 65 und der entsprechenden Platten 66, 67 und 68 bilden. Die Abdeckplatte 71 legt sich dicht an die unteren Kanten der Seitenwand 18 an und hat eine sich nach oben erstreckende Öffnung 75, die zu der einen Seite der Welle 35 abgesetzt ist und an die innere Seite der Schnecke 52 reicht. Direkt unter der Öffnung 75 sind am inneren Ende des mittleren Wellenteiles der Schnecke 52 sich radial erstreckende nachgiebige Flügel 76 mit einem Formstück 77 verschraubt, das mit der Schnecke 52 verschweißt ist. Die Flügel 76 bewegen das Material durch die Öffnung 75 nach oben.
  • In F i g. 5 ist das äußere Ende der Schnecke 52 mit einer Fräsvorrichtung versehen, die zum Teil aus einer vertikalen, bei 81 verbolzten Platte 80 besteht und gemeinsam mit der Schnecke 52 rotiert. Die Vorrichtung hat sich axial ausdehnende Messer 82, die an der äußeren Oberfläche der Platte 80 befestigt sind und sich dicht zur Silowand 51 erstrecken. An den sich nach außen erstreckenden, an der Platte 80 angeordneten Stützen 83 sind flexible Bürsten 84 befestigt, die sich über die Kanten der Messer 82 erstrecken und die Silowand 51 berühren. Die flexiblen Bürsten 84 können beispielsweise aus Resten von Gummireifen bestehen. Die Messer 82 schaben die erstarrte oder sonstwie festgebackene Silage oder anderes Material von der Silowand 51 ab. Wenn noch Silage nach dem Abschaben an der Wand zurückbleibt, wird sie durch die Bürsten 84 von der Wand entfernt. Als weitere Möglichkeit zum Beseitigen des Materials von der Wand dient eine gummierte Schabvorrichtung 85, die sich von der hinteren Gehäuseplatte 68' erstreckt und die Wand berührt.
  • Am äußeren Ende der Förderkonstruktion 50 ist eine Nivelliereinrichtung vorgesehen, die aus einem Paar horizontal angeordneten Stützrädern 90 und 91 besteht, die drehbar auf vertikalen Wellen 92 und 93 ruhen und sich von der oberen horizontalen Plattenverlängerung 66' nach oben erstrecken, auf der eine weitere Platte 9 aufliegt, um der Konstruktion eine zusätzliche Steifheit zu geben. Die Wellen 92 und 93 sind durch einen A-förmig ausgebildeten Rahmen 95 verbunden, der horizontal angeordnete Platten 96 aufweist, die mit den Wellen 92 und 93 durch Muttern 97 und 98 verbunden sind. Eine geneigte Radwelle 99, die durch den Scheitelpunkt des Rahmens 96 läuft, trägt an ihrem oberen Ende ein drittes leicht geneigtes Stützrad 100. Die beiden Stützräder 90 und 91 berühren normalerweise die Wand 51 des Silos, während das obere Stützrad 100 leicht von der Wand abgesetzt ist. Sollte sich jedoch die Nivelliereinrichtung an ihrem unteren Ende abwärts neigen, so wird das obere Stützrad 100 die Wand berühren und gemäß seiner Neigung versuchen, nach oben zu ziehen, um dadurch das äußere Ende der Nivelliereinrichtung zu heben. Diese Art von Nivellierung ist automatisch. Wenn sich die Nivelliereinrichtung neigt und die Schnecke 52 in die Silage sinkt, geht das äußere Ende der Schnecke nach unten und bewirkt, daß das Stützrad100 die Wand angreift und die Schnecke wieder nach oben bringt, um die Schnittiefe der Silage zu reduzieren. Hierdurch wird erreicht, daß an den Stellen im Silo, an denen sich die Silage abgesenkt hat, das aus drei Stützrädern 91, 92 und 100 bestehende Nivellierungssystem dazu dient, daß die Schnecke 52 trotz niedrig liegender Silage diese an ihrer Oberfläche erfaßt.
  • Der mittlere Gehäuseteil 70, der sich bei 105 verjüngt und mit einer teleskopartigen Verlängerung 106 verbunden ist, nimmt eine Druckvorrichtung 107 auf.
  • Diese Vorrichtung 107 setzt sich teilweise zusammen aus einem radialen Ausleger 108, der bei der Verlängerung 106 beginnt und am äußeren Ende bei 109 mit einem Querarm 110 gelenkig verbunden ist, der an dem einen Ende ein Stützrad 111 trägt. An dem Arm 110 greift eine Feder 112 an, die sich bis zum Ausleger 108 erstreckt. Der Ausleger 108 trägt auch ein Gewicht 113, um das Gleichgewicht der gesamten Förderkonstruktion 50 zu halten. Es ist naheliegend, daß die Feder 112 das Stützrad 111 mit der Silowand 51 in Berührung hält und einen ähnlichen Druck zwischen den Stützrädern 90 und 91 und der Wand aufrechterhält. Ein weiteres Stützradl20 wird von einem Arm 121 getragen, der zu den Stützrädern 90 und 91 und 111 im Winkel von 900 angeordnet ist.
  • Während das Stützrad 111 den Druck zwischen den Stützrädern 90 und 91 und der Wand 51 hält, dient das Stützrad 120 mit seinem Arm 121 in erster Linie dem Zweck, das Gehäuse 18 und die gesamte vertikale Tragkonstruktion 1 in der Mitte des Silos zu halten.
  • An der Förderkonstruktion 50 befindet sich, am äußeren Ende ihres Schneckenteiles angrenzend, ein Tastrad 125, das auf einem starren Arm 126 ruht, der in bezug auf die Förderkonstruktion 50 nach vorn verläuft. Das Rad 125 trägt den Schneckenteil der Förderkonstruktion 50 in der Weise, daß sich die Überlaufkante 69 und die Verlängerung 69' einige Zentimeter über der Oberfläche der Silage befinden und dadurch verhindern, daß die Führungskante des Schneckenteiles in die Silage taucht.
  • An dem Auslegerglied 108, das 1800 vom Tastrad 125 liegt, befindet sich ein zweites Tastrad 128, das bei 130 auf einem Arm 129 ruht. Am äußeren Ende des Armes 121 befindet sich in der Nähe des Rades 120 ein drittes Tastrad 131. Es soll vermerkt werden, daß die Tasträder 125, 128 und 131 hauptsächlich dazu vorgesehen sind, um die Stützräder 90 und 91 der Nivellierungsvorrichtung und die Stützräder 111 und 120 daran zu hindern, die Oberfläche der Silage zu berühren und dadurch für ihren eigentlichen Zweck zu bewahren, die Wand 51 zu berühren.
  • Rings um das Gehäuse 18 befindet sich ein Zahnrad 135, wobei sowohl das Zahnrad als auch das Gehäuse teilweise durch den Austragförderer 27 gegen Drehen gehalten werden, der sich durch die Seitenöffnung 136 in der Silowand 51 und zum Teil durch einen Dreharm 137 erstreckt. Der Dreharm 137 wird von horizontalen Zapfen 138 gelenkig getragen, wobei die Stützen 139 mit der Außenfläche des Gehäuses 18 verschweißt sind. Der Förderer 27 und der Dreh arm 137 ragen durch die Seitenöffnung 136, um das Gehäuse 18 gegenüber der vertikalen Welle 35 festzustellen. Im radialen Abstand vom Zahnrad 135 und auf der gleichen Ebene befindet sich ein Antriebsrad 140, das an einer vertikalen Welle 141 befestigt und bei 142 an der Lagerstütze 143 angelenkt ist. Die Lagerstütze 143, die bei 144 mit der Deckplatte 71 verbolzt ist, dient gleichzeitig auch als Deckel für ein Getriebegehäuse 145.
  • Die vertikale Welle 141 wird von einer horizontalen Eingangswelle 146 durch eine Reihe von geschwindigkeitsreduzierten Zahnrädern angetrieben, die ein Paar Stirnräder 147 und 148 einschließen, wobei letztere auf eine Vorgelegewelle 149 befestigt sind und ein Schneckenrad 150 tragen. Das Schneckenrad 150 steht im Eingriff mit einem Zahnrad 151 und ist mit der Welle 141 verbunden. Das gesamte Getriebe befindet sich in dem Gehäuse 145.
  • Die Eingangswelle 146 ist mit der vertikalen Hauptantriebswelle 35 mittels eines Kegeltriebes 155, der einen Wellenstumpf 156 aufweist, verbunden; letzterer ist mit einer Kupplung 157 mit der Welle 146 verbunden. Der Kegeltrieb 155 steht im Eingriff mit dem unteren horizontalen Kegeltrieb 53, der an der vertikalen Antriebswelle 35 befestigt ist. Infolge der Kraft, die der vertikalen Antriebswelle 35 aufgegeben wird, rotiert die Schnecke 52, und die Kraft wird auf das Antriebsrad 140 übertragen. Das Antriebsrad 140 ist mit dem Zahnrad 135 mittels einer endlosen flexiblen Kette 160 verbunden. Da das Zahnrad 135 befestigt ist und das Antriebsrad 140 angetrieben wird, wird die ganze Förderkonstruktion 50 winklig um die Achse der Welle 35 und über die Oberfläche der Silage getrieben. Ein Leitrad 162 wird auf der Oberfläche des Zentralgehäuses durch eine bei 164 mit der Platte 71 verbolzten Stütze 163 getragen. Das Leitrad 162, das die Kette 160 berührt, ist durch einen Bolzen 165 mit der Stütze 163 verbunden und in einem Schlitz 166 verschiebbar angeordnet.
  • Wenn der Siloentlader in Tätigkeit ist, bewegt dieser die Silage dadurch, daß das Material durch die Schnecke 52 nach innen gedreht wird, während die Förderkonstruktion 50 über die Oberfläche der Silage streicht. Dem Flügel 76 wird die Silage von der Schnecke 52 zugeführt, wobei dieser sie nach oben durch die Öffnung 75 in den Bereich der Flügel 42 bewegt. Die Flügel 42 bewegen das Material durch die Seitenöffnung 25, so daß es in Berührung mit der Auswurfschnecke 31 kommt, die es weiter durch die Seitenöffnung 136 befördert. Der Teil der Deckplatte 71 unter der offenen Seite des Raumes 17 wirkt als Fach, um das Material aufzunehmen und zu verhindern, daß es in die Unterseite des Raumes zurücksinkt.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Entladevorrichtung für Silos u. dgl. mit einer antreibbaren, die Oberfläche der Silage bestreichenden und letztere unter Weiterleitung zur Silomitte stufenweise abbauenden Fördereinrichtung, ferner mit an Tragarmen angeordneten, die Entladevorrichtung auf der Silage führenden bzw. gegen die Silowand abstützenden, hierzu Stütz-bzw. Führungsräder aufweisenden Einrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladevorrichtung und ihre beweglichen Teile (42, 50, 52, 76, 157) von einer vertikalen, zentrisch angeordneten, über einen Motor (16) in Drehung setzbaren Welle (35) antreibbar sind und die Entladevorrichtung drei sich gegen die Silowand (51) abstützende Tragarme (65, 70, 121) aufweist, wovon ein Arm (65) eine horizontale Förderschnecke (52) mit Fräsvorrichtung (80 bis 84), eine mit mindestens drei Laufrädern (90, 91, 100) ausgerüstete Nivellierungseinrichtung (90 bis 100) und ein auf der Oberfläche der Silage abrollendes Tastrad (125), ein zweiter Arm (70) eine Vorrichtung (107 bis 112) zum Führen der Nivellierungseinrichtung an der Silowand sowie ein zweites Tastrad (128), ein dritter Arm (121) eine Einrichtung (120 und 121) zum Zentrieren der Entladevorrichtung in der Mittellage des Silos sowie ein drittes Tastrad (131) enthält, während ein mit dem die zentrische Antriebswelle (35) und einen Zwischenförderer (42) aufnehmenden, feststehenden Gehäuse (18) verbundener Haltearm (137) durch eine öffnung (136) der Silowand geführt ist.
  2. 2. Entladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrische Antriebswelle (35) oben über einen Kettentrieb (37, 38) mit dem Antriebsmotor (16) verbunden ist mit ihrem mittleren Teil den Zwischenförderer (42) und unten über Kegelgetriebe (53 bis 55) eine die Silage stufenweise abbauende und zur Silomitte fördernde Schnecke (52) ferner einen an deren Abgabeende angeordneten, den Zwischenförderer (42) beschickenden, vertikal arbeitenden Wurfförderer (76) sowie über eine Kupplungswelle (157) ein Getriebe (140 bis 151) antreibt, das den Antrieb der Entladevorrichtung um ein festehendes Gehäuse (10, 12, 17 und 18) über einen Kettentrieb (135, 140, 141, 160) bewirkt, der teils an diesem Gehäuse teils an der Ausgangswelle (141) des Getriebes angeordnet ist.
  3. 3. Entladevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderschnecke (52) an ihrem der Silowand (51) zugekehrten Ende mit einer Fräsvorrichtung versehen ist, die aus einer vertikal angeordneten Platte (80) mit an deren Peripherie in Abständen vorgesehenen Messern (82) und an der Platte sich nach außen erstreckenden Stützen (83), an denen flexible Bürsten (84) befestigt sind, besteht.
  4. 4. Entladevorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nivelliereinrichtung zwei horizontale auf vertikalen Wellen (92 und 93) lagernde Stützräder (90 und 91) und ein über denselben sowie geneigt zu ihnen angeordnetes Stützrad (100) aufweist, das mit einer geneigten Welle (99) verbunden ist, wobei die horizontalen Stützräder (90 und 91) in horizontaler Lage der Förderschnecke (52) unmittelbar an der Silowand (51) anliegen, während das geneigte Stützrad (100) etwas von der Silowand abgesetzt ist.
  5. 5. Entladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Nivelliereinrichtung beeinflussende Vorrichtung als Druckvorrichtung (107) ausgebildet ist, die einen Ausleger (108) mit einem Querarm (110) aufweist, an dem einenends ein Stützrad (111) zum Führen der Nivelliereinrichtung (90 bis 100) an der Silowand (51), anderenends eine Feder (112) angreift, deren Druck das Stützrad (111) sowie die weiteren Stützräder (90 und 91) der Nivelliereinrichtung mit der Silowand in Berührung hält.
  6. 6. Entladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Zentrieren der Entladevorrichtung in der Mittellage des Silos aus einem Arm (121) mit einem daran drehbar befestigten, mit der Silowand (51) in Verbindung stehenden Stützrad (120) besteht.
DED46732A 1964-03-11 1965-03-09 Entladevorrichtung fuer Silos u. dgl. Pending DE1289789B (de)

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US351100A US3236399A (en) 1964-03-11 1964-03-11 Silo unloader

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FR (1) FR1431227A (de)
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