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DE1289766B - Niederdruckgassirene - Google Patents

Niederdruckgassirene

Info

Publication number
DE1289766B
DE1289766B DE1966P0040122 DEP0040122A DE1289766B DE 1289766 B DE1289766 B DE 1289766B DE 1966P0040122 DE1966P0040122 DE 1966P0040122 DE P0040122 A DEP0040122 A DE P0040122A DE 1289766 B DE1289766 B DE 1289766B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
siren
mast
gas
sound
generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1966P0040122
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pintsch Bamag AG
Original Assignee
Pintsch Bamag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pintsch Bamag AG filed Critical Pintsch Bamag AG
Priority to DE1966P0040122 priority Critical patent/DE1289766B/de
Priority to DE19661516679 priority patent/DE1516679C/de
Publication of DE1289766B publication Critical patent/DE1289766B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K7/00Sirens
    • G10K7/02Sirens in which the sound-producing member is rotated manually or by a motor
    • G10K7/04Sirens in which the sound-producing member is rotated manually or by a motor by an electric motor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, Schall durch periodische Unterbrechung eines Luft- bzw. Gasstromes, z. B. mittels rotierender Lochscheiben, zu erzeugen. Der damit zustande kommende Schallwechseldruck liegt im allgemeinen unter 0,1 at. Unter sonst gleichen Bedingungen nimmt die Lautstärke einer Sirene zwar mit steigendem Betriebsdruck zu, ihr energetischer Wirkungsgrad dagegen ab. Der »freie«, d. h. verfügbare Energieinhalt eines Gases nimmt bei gegebener Masse proportional mit der absoluten Temperatur, aber nur mit der Wurzel aus dem Druckverhältnis zu. Verdopplung der Kelvin-Temperatur ergibt unter diesen Umständen Verdopplung der Leistung, während Verdopplung des Druckverhältnisses nur das 1/2 = 1,41 fache der Leistung bringt.
  • Um im Sinne der vorstehenden Erkenntnisse die bisherigen Hochleistungssirenen, bei denen ein Hochdruckluftstrom durch einen rotierenden Modulator periodisch unterbrochen wird, zu vereinfachen und zu verbilligen, sieht die Erfindung eine Niederdruckgassirene vor, bei der aus einem Gaserzeuger unter niederem Druck, aber bei hoher Temperatur austretendes Gas als Schallträger dient und durch einen elektromotorisch angetriebenen Unterbrecher moduliert wird.
  • Diese Niederdruckgassirene ist dadurch gekennzeichnet, daß erfindungsgemäß der elektrisch angetriebene Modulator und der Schallstrahler unmittelbar mit dem Auspuff eines in Leerlauf arbeitenden Gasturbinentriebwerks verbunden sind.
  • Hierbei wird die Gasturbine in Form eines handelsüblichen Gasturbinentriebwerks verwendet, das außer der eigentlichen Turbine auch die Verbrennungskammer, den Verdichter für die Verbrenriüngsluft, die Kraftstoffpumpe und die Anlasserlichtmaschine umfaßt. Dieses Triebwerk hat in dem hier vorgesehenen Anwendungsfall im wesentlichen die Aufgabe, das Arbeitsgas für die Sirene zu liefern, während die Turbinenwelle nach außen keine Leistung abgibt.
  • Das Anlassen der -Turbine erfolgt durch einen Anlassermotor,-der, aus einer Batterie, vorzugsweise von Nickel-Kadmium-Sammlern, gespeist wird. Der Modulatormotor wird aus gleicher Quelle versorgt. Statt dessen oder zusätzlich kann hierfür auch die Stromabgabe der Anlasserlichtmaschine ausgenutzt werden.
  • Auf diese Weise ist eine Sirene geschaffen, die mit einem unter Niederdruck (z. B. 1,6 ata) ausströmenden heißen Arbeitsgas (von z. B. 750° K) großer Menge bzw. Masse bei gutem Wirkungsgrad eine hohe Schalleistung erzeugt, die durch Steuerung des elektrischen Modulatorantriebs mit der gewünschten Kennung abgestrahlt werden kann.
  • Es ist bekannt, mit den Auspuffgasen eines Verbrennungsmotors eine - Signalhupe zu- - betreiben. Doch sind diese Auspuffgase bereits moduliert und daher ungeeignet für den Betrieb einer Gassirene, die den Schall unmoduliert oder mit einer vorgeschriebenen Modulation abstrahlen soll. Den hierfür erforderlichen konstanten Gasstrom stellt dagegen die Gasturbine im Falle der Erfindung zur Verfügung.
  • Mit Preßluft oder Preßgas betriebene Sirenen bedürfen der Auswechselung von Druckflaschen, die in einer Druckstation aufgefüllt werden, sofern nicht jeder Sirene ein Verdichter mit Antrieb zugeordnet werden soll. Die Gaserzeugung durch eine Turbine im Sinne der Erfindung hat demgegenüber den Vorteil, daß das Gas mit hoher Temperatur vorliegt und damit den Wirkungsgrad der Schallabstrahlung zu steigern und eine hohe Schalleistung zu erzeugen gestattet, da letztere proportional mit der absoluten Temperatur des zu modulierenden Gasstromes zunimmt. Dieser Vorteil liegt bei Auspuffhupen ebenfalls nicht vor.
  • Der erfindungsgemäße Aufbau der Sirene hat ferner den Vorteil, daß der Modulator mit Antriebsmotor, der Schallstrahler und der Gaserzeuger eine bauliche Einheit bilden und der Verdichter und der Speicherbehälter der bisherigen Hochdruckluftsirenen entfallen. Zubehör ist im wesentlichen noch ein Kraftstofftank, das Steuergerät und die Sammlerbatterie.
  • Soll die Schallabstrahlung vom Kopf eines Mastes, z. B. eines Rohrmastes, erfolgen, dann ist die vorerwähnte bauliche Einheit auf dem oberen Ende des Mastes angeordnet, während das Steuergerät, die Batterie und der Haupttank am Fuß des Mastes untergebracht sind. Für diesen Fall sieht die Erfindung vor, daß der Mast an seinem Fußende schwenkbar und feststellbar ausgebildet ist, derart, daß er bequem aufzurichten ist und im Bedarfsfall auch vorübergehend umgelegt werden kann, um so auf einfache Weise an den Schallkopf heranzukommen. Der Unterbau für das Schwenklager nimmt dann in geeigneter Weise das vorerwähnte Zubehör auf.
  • Für das Schwenken des Mastes kann der-'Unterbau des Schwenklagers mit- einer Vorrichtung ausgerüstet sein, die irgendeine bekannte und geeignete Form besitzen kann. Statt dessen kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung diese Vorrichtung als mobiles Gerät ausgebildet sein, das nur im Gebrauchsfall an den Mastfuß angesetzt wird und so für eine ganze Sirenenserie nur einmal vorhanden zu sein braucht.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt F i g. 1 ein Wirkschema einer Sirene nach der Erfindung und F i g. 2 eine bauliche Ausführungsform derselben. Wie aus F i g. 1 hervorgeht, ist der aus dem Strahler 1 und dem Modulator 2 mit elektrischem Antriebsmotor 3 bestehende Schallerzeuger mit dem Auspuff einer Gasturbine 4 verbunden. Die Turbine ist ein Bestandteil eines hier als Gaserzeuger für das Arbeitsgas dienenden Gasturbinentriebwerks, das außerdem die Brennkammer 5, den Verdichter 6, die Kraftstoffpumpe 7 und die Anlasserlichtmaschine 8 umfaßt.
  • - Vom Luftverdichter führt eine Preßluftleitung zum Kraftstofftank 9, um aus diesem Kraftstoff in einen Zwischenbehälter 10 im Mastkopf zu drücken, aus dem die Kraftstoffpumpe 7 den Kraftstoff für den Gaserzeuger ansaugt.
  • Die Speisung des-Motors 3 erfolgt über das Steuergerät 11 aus der Batterie 12, an- die zum Starten und Laden die Anlasserlichtmaschine 8 über das Steuergerät 11 angeschlossen wird. Außerdem kann das Laden der Batterie aus einer Netzanschlußleitung 11 a über Gleichrichter erfolgen. Von der Antriebswelle des Gaserzeugers kann ein weiterer Generator 13 angetrieben werden, der die Batterie in kurzer Zeit auflädt. Der Fernsteuerung und -Überwachung der Sirene dient die Steuerleitung 11 b.
  • Eine bauliche Anordnung der Sirene in Mastausführung ist aus F i g. 2 zu ersehen, in der die einzelnen Teile mit denselben Zahlen wie in F i g. 1 bezeichnet sind. Auf dem nach oben offenen Auspuffstutzen 4 a der Turbine 4 eines Gasturbinentriebwerks ist der Eintrittsstutzen des Schallstrahlers 1 befestigt. Dieser hat als Rundumstrahler die Form eines Ringtrichters, in dessen Mitte der Modulator 2 angeordnet ist, dessen Rotor und Stator als Lochzylinder ausgebildet sind. Der elektrische Antriebsmotor 3 für den Rotor sitzt unmittelbar darüber unter einer besonderen Haube 3 a.
  • An der Unterseite der Turbine befinden sich unter einer Glocke 13, die vor allem die Luftansaugöffnung gegen Schlagregen und Fremdkörper schützt, die übrigen Bestandteile des Gasturbinentriebwerks. Dieses ist auf einem Rohrmast 14 befestigt, in dem am oberen Ende ein Zwischenbehälter 10 für den Kraftstoff untergebracht ist.
  • Das Fußende des Mastes ist zwischen zwei Wangen 15 gehalten, und zwar mittels eines Drehlagers 16 und einer Verriegelung 17. Die Wangen haben Kastenform und dienen zugleich der Aufnahme des Zubehörs, nämlich des Kraftstofftanks 9 und des Steuergeräts 11 mit der Batterie 12. Um den Mast nach Lösen der Verriegelung 17 schwenken zu können, kann an dem Mast oder dessen Schwenkachse ein von Hand oder mechanisch zu betätigendes Hilfsgerät angesetzt werden. Dieses kann ein Druckzugzylinder, ein Windwerk od. dgl. sein.
  • Bei Verwendung eines mobilen Windwerks sind die Schwenkachse und das fahrbare Gerät mit Löcher bzw. Zapfen aufweisenden Kupplungsscheiben versehen, die miteinander in Eingriff zu bringen sind. Die Kupplungsscheibe des Gerätes wird von einem Antriebsmotor verhältnismäßig kleiner Leistung über ein Getriebe in langsame Drehung versetzt. Zur Aufnahme des Drehmoments wird das Gerät mit der betreffenden Wange durch zwei Zapfen in Eingriff gebracht.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine tragbare hydraulische Schwenkvorrichtung 18 vorgesehen, die durch Bolzen 19, 20 gelenkig mit dem Mastfuß bzw. dem Fundament verbunden wird und deren Zylinder mittels einer angesetzten Handpumpe 21 beaufschlagt werden kann, um den Mast aus seiner aufrechten Stellung 14 in seine waagerechte Lage 7.4' zu schwenken, und umgekehrt.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Niederdruckgassirene, bei der das aus einem Gaserzeuger austretende Gas durch einen rotierenden Unterbrecher moduliert und einem Schallstrahler zugeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrisch angetriebene Modulator (2) und der Schallstrahler (1) unmittelbar mit dem Auspuff eines im Leerlauf arbeitenden Gasturbinentriebwerks (4) verbunden sind.
  2. 2. Sirene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlasserlichtmaschine (8) des Gasturbinentriebwerks (4) mit einer als Stromquelle für den Anlasser vorgesehenen Sammlerbatterie (12) verbunden ist und bei der Schallerzeugung zusätzlich oder ausschließlich als Stromquelle für den Antriebsmotor (3) des Modulators (2) dient.
  3. 3. Sirene nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß von der Welle des Luftverdichters des Gasturbinentriebwerks (4) ein weiterer Stromgenerator angetrieben ist.
  4. 4. Sirene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gaserzeuger mit dem Schallerzeuger eine bauliche Einheit bildet und der Auspuffstutzen des Gaserzeugers an dem Einlaßstutzen des Schallerzeugers befestigt ist.
  5. 5. Sirene nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bauliche Einheit auf einem Mast und das Zubehör, wie der Kraftstofftank und die Batterie mit dem Steuergerät, am Fuß des Mastes angeordnet ist.
  6. 6. Sirene nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Ende des Mastes ein Kraftstoffzwischenbehälter angeordnet ist, der durch eine Steigleitung an den Bodentank angeschlossen ist, der durch eine Druckleitung mit dem Verdichter für die Verbrennungsluft in Verbindung steht.
  7. 7. Sirene nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mast um eine horizontale Achse in seiner Fußstütze schwenkbar und feststellbar ist und das Fußende oder die Schwenkachse mit einer angebauten oder mobilen Vorrichtung für das Schwenken des Mastes verbunden ist bzw. zu verbinden ist. B.
  8. Sirene nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußende des Mastes zwischen zwei Wangen mittels eines Drehlagers und einer Verriegelung gehalten ist.
  9. 9. Sirene nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wangen Kastenform besitzen und das Zubehör, wie Kraftstofftank und Batterie mit Steuergerät, in sich aufnehmen.
  10. 10. Sirene nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkvorrichtung ein Hand-oder Kraftwindwerk, einen Druck-Zug-Zylinder od. dgl. aufweist, die an das Drehlager oder das Fußende des Mastes ansetzbar und zur Aufnahme der Gegenkraft am Unterbau des Drehlagers abstützbar sind.
  11. 11. Sirene nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bauliche Einheit auf einem geeigneten Gebäude errichtet ist und das Zubehör sich unmittelbar darunter oder im Keller befindet.
DE1966P0040122 1966-08-04 1966-08-04 Niederdruckgassirene Withdrawn DE1289766B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3319969A1 (de) * 1982-06-03 1983-12-15 Pekka Juhani 91500 Muhos Hautala Hochleistungsalarmgeber

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None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3319969A1 (de) * 1982-06-03 1983-12-15 Pekka Juhani 91500 Muhos Hautala Hochleistungsalarmgeber

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