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DE1289569B - Mehrpolige Magnetanordnung mit Wippdruecker, insbesondere fuer elektrische Installationsschalter - Google Patents

Mehrpolige Magnetanordnung mit Wippdruecker, insbesondere fuer elektrische Installationsschalter

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Publication number
DE1289569B
DE1289569B DE1963V0023547 DEV0023547A DE1289569B DE 1289569 B DE1289569 B DE 1289569B DE 1963V0023547 DE1963V0023547 DE 1963V0023547 DE V0023547 A DEV0023547 A DE V0023547A DE 1289569 B DE1289569 B DE 1289569B
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DE
Germany
Prior art keywords
magnet
magnet arrangement
arrangement according
handle
pusher
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1963V0023547
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VARAL HENRI
Original Assignee
VARAL HENRI
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Filing date
Publication date
Application filed by VARAL HENRI filed Critical VARAL HENRI
Publication of DE1289569B publication Critical patent/DE1289569B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H5/00Snap-action arrangements, i.e. in which during a single opening operation or a single closing operation energy is first stored and then released to produce or assist the contact movement
    • H01H5/02Energy stored by the attraction or repulsion of magnetic parts

Landscapes

  • Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine mehrpolige Magnetanordnung mit Wippdrücker, insbesondere für elektrische Installationsschalter, mit einem an dessen Unterseite angebrachten, aus ferromagnetischein Blech bestehenden Magnetanker, der in beiden Wippendstellungen im Schutzgehäuse magnetisch verrastet ist.
  • Die in den französischen Patentschriften 1221 117, 1288 676 beschriebenen Ausführungen von Wippdrücker verwendeten elektrischen Schaltern zeichnen sich unter anderem dadurch aus, daß sie zwischen den Polen eines einzigen Magneten einen Drücker schwingen lassen, der mit einem einzigen Anker versehen ist, dessen Aufgabe es ist, zugleich die Stabilität des Drückers in seinen vorbestimmten Endstellungen, seine Instabilität zwischen diesen Stellungen und schließlich die Aufrechterhaltung der Magnetisierung durch teilweisen Schluß des magnetischen Kreises zu sichern.
  • Die hieraus bekannten Vorrichtungen verlangen, daß das mechanische Kraftmoment jedes Magnetpoles in bezug auf die Drehachse des Drückers genügend groß ist, um eine feste Stabilität des Drückers in seinen Gleichgewichtsstellungen und demgemäß im Fall der Anwendung bei elektrischen Schaltern einen guten Kontakt zu sichern, was außer bei Verwendung kräftiger und somit teurer Magneten den Gebrauch kurzer Magneten ausschließt.
  • Nun gestatten z. B. die Bariumferrite die genaue Herstellung von kurzen, flachen und breiten Magneten, die im Vergleich zu Stahlmagneten von gleicher Stärke weniger aufwendig sind.
  • Die Erfindung bezweckt es dank einer neuen Art, den Drücker über einen Magneten wippen zu lassen, für solche Wippdrücker die Verwendung von kurzen und breiten Magneten geringer Stärke zu ermöglichen, die in den bisher bekannten Vorrichtungen unbrauchbar wären, aber nichtsdestoweniger vermöge der neuen Anordnung trotz ihrer geringen Stärke eine gute Stabilisierung des Drückers und damit einen guten Kontakt in den damit ausgerüsteten elektrischen Schaltern gewährleisten. Infolgedessen wird vermieden, daß man eine unzureichende Länge des Magneten durch eine Erhöhung seiner Stärke kompensieren muß.
  • Unabhängig hiervon bezweckt die Erfindung es noch, die Einwirkung des zur Betätigung benutzten Fingers auf den Stößel durch eine hieran angepaßte Gestaltung von diesem selbst und der ihn umgebenden Flächen zu erleichtern. ; Um den ersten Zweck zu erreichen, beruht der Grundgedanke der Erfindung zunächst auf der Beobachtung, daß in allen Fällen, wenn zur Stabilisierung des Drückers das Bestreben seines Ankers zur Verminderung des magnetischen Widerstandes durch ; Unterbrechung des maximalen Flusses ausgenutzt wird, neue Mittel der Stabilisierung vorhanden sein müssen. Der Grundgedanke beruht somit in der Offenbahrung und Auswahl des dem Zweck entsprechenden Mittels, wie dies im folgenden erläutert wird.
  • Während bisher die Stabilisierung erreicht wurde, indem man den Anker derart wippen ließ, daß er sich abwechselnd der Nordfläche des Magneten mit seinem einen Außenende und der Südfläche mit seinem anderen Außenende näherte, läßt die vorerwähnte Beobachtung tatsächlich den Gedanken aufkommen, daß man dies auch erreichen kann, indem man den Anker derart wippen läßt, daß das eine oder das andere Außenende sich abwechselnd den Nord-und Südflächen zugleich nähert.
  • Nachdem man also bisher die Drehachse des Drükkers und seines Ankers längs einer zur die Pole verbindenden Linie rechtwinkligen Richtung angeordnet hat, ist sie erfindungsgemäß längs einer zur Polverbindungslinie N-S parallelen Richtung zwischen beiden Polpaaren N--S, N'-S' eines quermagnetisierten Stabmagneten von rechteckigem Querschnitt in einem Schutzgehäuse angeordnet, und der Drücker wippt mit Magnetanker in einer Ebene über den beiden Polpaaren des Magneten. Der durch den Anker verlaufende Fluß ist dann maximal, wenn der Anker mit den Rändern der beiden Polflächen in Kontakt kommt durch das eine oder andere seiner Außenenden. Daher ergeben sich auch hierbei zwei Stabilitätsstellungen des den Anker tragenden Drückers, wobei die eine dem Kontakt des Ankers mit einem Rand der Polflächen und die andere dem Kontakt mit dem anderen Rand dieser Flächen entspricht.
  • Diese neue Lösung gestattet die Verwendung von flachen Magneten von breitem Querschnitt, deren Polflächen zu sehr angenähert sind, als daß bei der Anordnung der Drehachse des Ankers längs einer zur Pollinie rechtwinkligen Richtung die Anzugskräfte noch einen ausreichenden Hebelarm hätten. Demgegenüber kann bei gegebener Magnetlänge die Anordnung der Drehachse des Drückers und seines Ankers längs einer Parallele zur Polverbindungslinie N=S den Anzugskräften des Ankers am Drücker einen ausreichenden Hebelarm verschaffen, insbesondere, wenn diese Achse zugleich in der mittleren Ebene des größeren Ausmaßes des Magneten liegt.
  • Diese Maßnahmen ermöglichen es insbesondere bei Bariumferritmagneten, sie unter günstigsten Bedingungen zu verwenden und sie hier mit den weniger stabilen und aufwendigeren Stahlmagneten in Wettbewerb treten zu lassen.
  • Während im hier betrachteten Fall eines elektrischen Schalters das im Luftspalt erreichbare Feld durch den geringsten Wert fier Druckkraft der Kontakte bestimmt wird, ist das geringste Volumen des zu benutzenden magnetischen Werkstoffes durch die Beziehung B - h - V = k - H2 - v bestimmt, wobei man dem Produkt Bh den höchsterreichbaren Wert gibt. Es bedeutet B die Induktion, h das induzierende Feld, V das Volumen des Magneten, k den Hopkinson-Koeffizienten, H das Feld im Luftspalt, v das Volumen des Luftspaltes. Um aber den Arbeitspunkt des Magneten an den Punkt von größtem Bh zu bringen, muß im Fall von Bariumferriten das nach Minimum berechnete Volumen V unterhalb einer geringen Länge infolge der Form der Charakteristik also realisiert werden, daß der Magnet kurz und breit wird. Die erörterte Maßnahme gestattet es, wie gesagt, solche Magneten zu verwenden. Sie benutzt sie aber im übrigen unter günstigsten Bedingungen, weil sie außer der Verschiebung des Arbeitspunkts in die Nachbarschaft des Punkts von maximalem Bh auch den Luftspalt auf sein Minimum reduziert, indem sie ihn in den Stabilitätsstellungen praktisch verschwinden läßt. Daraus ergibt sich ein Streukoeffizient k sehr nahe beim Wert 1 und infolgedessen ein Anwachsen des Feldes im Luftspalt und des Anzugs des Ankers. Im Verlauf der Wippbewegung des vom Drücker getragenen Ankers schwankt der Arbeitspunkt des Magneten somit auf einer Rücklaufgeraden, die mit dem in der Nachbarschaft des Punkts von maximalem Bh liegenden Teil der Charakteristik zusammenfällt, so daß damit jede Entmagnetisierung vermieden wird.
  • Schließlich besteht die Erfindung zusätzlich in dem Gedanken der Benutzung der Abdeckplatte von Drückerschaltern zur Führung der Bewegung des Fingers in Richtung zum Drücker hin, über dem Drücker und jenseits von ihm, d. h. vor, während und nach der Druckwirkung des Fingers auf den Drücker. Zu diesem Zweck ist der Abdeckplatte eine konkave Form gegeben, die es ihrer Oberfläche gestattet, sich ohne schroffen Übergang mit der Oberfläche des Drückers zusammenzupassen. Der Finger tritt infolgedessen weich auf den Drücker auf und löst sich ebenso von ihm, wenn dieser gewippt hat und sich von neuem, nun aber mit seinem anderen Ende an die Oberfläche der Abdeckplatte anpaßt.
  • Die Erfindung betrifft im Prinzip die nach den dargelegten Gedanken konstruierten magnetischen Vorrichtungen mit Drückern. Sie betrifft ferner in deren Eigenschaft als neues industrielles Erzeugnis die diese Vorrichtungen verwendenden Geräte und insbesondere die elektrischen Ausschalter und Gegentaktschalter. Schließlich betrifft die Erfindung noch mehr im einzelnen die Ausführungsformen der Anordnungen und Geräte, die nun beschrieben werden sollen. Die Beschreibung und Zeichnung der Beispiele soll nur der Erläuterung und in keiner Weise der Einschränkung der Erfindung dienen.
  • Die Zeichnung hat elf Figuren, die das erste Beispiel eines magnetischen Wippdrückers für Kurzmagneten betreifen. Es zeigt F i g. 1 eine Aufsicht des Sockels ohne Drücker und Abdeckung, F i g. 2 einen Schnitt durch den ganzen Schalter in parallelen Ebenen längs l=m, F i g. 3 desgl. längs p-p, F i g. 4 desgl. längs r-r, F i g. 5 eine Vorderansicht eines Polstücks, F i g. 6 eine Unteransicht des Drückers, F i g. 7 eine Rückansicht des Drückers, F i g. 8 eine Seitenansicht des Drückers von links, F i g. 9 eine Aufsicht des Deckels, F i g. 10 eine Unteransicht des Deckels, F i g. 1.1 eine Seitenansicht des Deckels von links. Im folgenden wird bezeichnet: als obere Fläche des Sockels Z diejenige auf der Seite des Deckels C, als untere Fläche diejenige, die dem Auflager zugekehrt ist, auf dem der Schalter befestigt werden soll. In gleicher Weise sind die oberen Flächen des Drükkers P und des Deckels C diejenigen, die entgegengesetzt zum Auflager im Hinblick auf den Sockel liegen, während die anderen die unteren Flächen sind.
  • Ein rechteckiger Magnet A von 20 mm Länge, 6 mm Tiefe, 7 mm Höhe aus einem Werkstoff von großer Koerzitivfeldstärke, wie z. B. isotropen Bariumferriten, der in Richtung des Maßes 6, d. h. in waagerechter Richtung, magnetisiert und mit Weicheisenpolstücken NN' und SS' ausgerüstet ist, ist mit diesen Polstücken in einen Sockel aus Isolierstoff eingesetzt (F i g. 1 bis 4).
  • Die Polstücke sind Abschnitte von einer Weicheisenplatte von 1,5 mm Dicke (F i g. 5). Sie haben außer dieser Dicke die Form eines Rechtecks von 20 X 8,5 mm mit einem Ausschnitt von 1,5 mm Höhe auf eine Breite über 12 mm in Richtung ihrer Länge derart, daß an ihren Außenenden auf gleicher Seite zwei Zähne N und N' (oder S und S') von 4 mm Länge und 1,5 mm Breite gebildet werden. Diese Zähne, deren Dicke bei 1.,5 mm bleibt, sind dazu bestimmt, den magnetischen Fluß gegen die Außenenden des Ankers B des Drückers P zu leiten, wie später beschrieben wird.
  • Der Sockel Z hat die Form eines Kreuzes mit vierhochstehenden Außenkanten, die als eine das Kreuz umgebende Wand einen Schutzkasten um den Schalter bilden.
  • Das Kreuz ist an zwei seiner Außenenden für den Durchtritt von Schrauben zur Befestigung des Schalters an seinem Auflager durchlocht.
  • Der Magnet und seine Polstücke sind längs dem Kreuzkörper derart angeordnet, daß der Mittelpunkt des Magneten mit dem des Kreuzkörpers und die größere Achse des Magneten mit der Kreuzkörperachse zusammenfallen, während das magnetische Moment des Magneten (oder seine Pollinie, was auf dasselbe herauskommt) in Richtung der Arme des Kreuzes gelenkt ist.
  • Die Zähne der Polstücke überragen um 1,5 mm bei N, N', S, S' den Magneten und die obere Fläche des Sockels, unterhalb welcher er eingebaut ist.
  • Zwei Ansätze a und b, die auf beiden Seiten des Magneten über seiner Pollinie gelagert sind, bilden auf der Oberfläche des Kreuzes zwei Vorsprünge von 4 mm Höhe. Auf jedem dieser Ansätze ist eine halbzylindrische Aushöhlung c bzw. d von 2 mm Durchmesser und 4 mm Länge, die von der Magnetseite her offen ist, ausgearbeitet, um als Lagerung für die Drehachse des Drückers zu dienen.
  • Zwei Messingstücke e und f vom Maß 8 X 5 X 5 mm sind in senkrechter Richtung für die Befestigung von Leitungsdrähten durchbohrt und mit je zwei Löchern von 3 mm Durchmesser im Winkel zueinander und um 3 mm von einem Außenende der Stücke her versetzt angeordnet. Das eine dieser Löcher ist mit einer Befestigungsschraube versehen. Die beiden Stücke sind in die Arme des Kreuzes durch Einformung, Einnietung oder jedes andere übliche Mittel eingelagert, wobei ihre große Dimension in Richtung der Arme liegt, ihre Mitte von der Seite der Polflächen her nicht durchlocht ist und ihre (mit der Befestigungsschraube) versehene Oberfläche von 8 X 5 mm um 1,5 mm die obere Fläche des Sockels überragt. Der Abstand zwischen beiden Stücken beträgt 18 mm; ihr Abstand zur Achse der in die Ansätze eingearbeiteten Aushöhlungen beträgt 3 mm.
  • In den Isolierstoff des Sockels eingearbeitete Kanäle ermöglichen die Zuführung der Leitungsdrähte zu den Löchern in den Messingstücken.
  • Der Drücker ist ein Isolierstoffstück von 24 mm Länge, 12 mm Breite und 5 mm Dicke in seinem schwächsten bis zu 6 mm im stärksten Querschnitt. Seine obere Fläche, auf der (bei der Betätigung des Schalters) der Finger zum Aufsetzen kommt, ist zylindrisch-konkav mit 100 mm Radius, während seine Unterseite wie ein Dieder von l50° zueinander geneigte Flächen aufweist.
  • Eine Achse g-h aus Stahl von 2 mm Durchmesser und 20 mm Länge durchsetzt den Drücker transversal über seiner Unterseite und parallel zur kleinen Achse dieser Fläche. Sie steht auf jeder Seite des Drückers um 4 mm heraus.
  • Ein Weicheisenanker B von 1,5 mm Dicke bedeckt die Unterseite des Drückers, deren diedrische Form übernehmend. Er ist unter dieser Fläche durch Aufklebung oder jedes andere gebräuchliche Mittel befestigt.
  • Schließlich ist ein federndes Messingblatt L von 23 mm Länge auf 3 mm Breite und 0,4 mm Dicke, das an jedem seiner beiden Außenenden einen Silberkontaktknopf i bzw. j trägt, zwischen der Unterseite des Drückers und dem Anker im Kreuz zu ihm befestigt, 4 mm von der Kante des von der Unterseite des Drückers gebildeten Dieders entfernt, wobei die Silberknöpfe gegen den Anker gekehrt sind.
  • Der in dieser Weise ausgerüstete Drücker sitzt über dem Sockel, wobei der Anker dem Magneten zugekehrt ist und die beiden Außenenden der Drehachse in den Aushöhlungen der Ansätze gelagert sind. In dieser Weise gelagert, hat der Drücker zwei Gegengewichtsstellungen, je nachdem das eine seiner Außenenden auf die Zähne NS oder das andere Ende auf die Zähne NS' hin geneigt ist. In derjenigen dieser beiden Stellungen, die die Silberknöpfe an dem Federblatt L auf die Kontaktstücke e und f aufdrückt, wird der Kontakt zwischen ihnen hergestellt und der Stromkreis geschlossen. In der anderen Stellung ist er offen.
  • Die ganze Anordnung aus Sockel, Kasten und Drücker ist zum Schutz mit dem Deckel C (F i g. 9 bis 11) versehen, in dem sich ein rechteckiges Fenster F vom Maß 25 X 13 mm befindet, durch das der Drücker herausragt, wenn der Deckel aufgesetzt ist.
  • Die obere Fläche des Deckels weist das Merkmal auf, derart zylindrisch-konkav zu sein, daß sie sich 'ohne Absatz der oberen Fläche des Drückers an seinem einen oder anderen Ende auf derjenigen Seite anpaßt, der er zugeneigt ist, wobei der Krümmungsradius dieser Fläche gleich derjenigen der oberen Fläche des Drückers ist, z. B. 100 mm. Diese Maß- ; nahme erleichtert die Betätigung des Drückers und macht sie sehr angenehm, indem sie die Bewegung des Fingers durch Führung an seiner Bewegung.begünstigt.
  • Die Befestigung des Deckels kann durch zwei Schrauben erfolgen, deren -Schaft sich in den Armen des Kreuzes befestigen läßt; hier ist jedoch eine Befestigung nach Art einer Gleitbahn mit Schieber vorgesehen, die zugleich einfacher, schneller und eleganter ist. Zu diesem Zweck sind die Wände des Kastens in ihren oberen Teilen zu einem dem Kasteninnern zugewendeten und teilweise ausgeschnittenen Rahmen T umgebördelt. Da die Enden des Kreuzes 6 mm von der unteren Fläche der Rahmenteile T entfernt sind, ist die Aufschiebung des Deckels gut möglich. Der Deckel C trägt auf seinen Seitenflächen und auf seiner Rückseite (in F i g. 1 nach seiner Anbringung von hinten gesehen) eine Nut R, in die die Rahmenteile T am Kasten zum Eingriff kommen und auf diese Weise die Befestigung des Deckels sichern. Die Wand des Kastens ist über die ganze Länge der Rückseite derart ausgeschnitten, daß der Deckel sich in den seitlichen Nuten einführen läßt. Man drückt den Drücker von dieser Seite aus, d. h. nach vorn herunter und schiebt den Deckel auf. In seiner Mittel- ' Stellung angekommen, läßt er den Drücker wippen, dessen Mitte sich dann zurückbewegen kann, indem sie in das Fenster des Deckels dessen Weiterbewegung entsprechend eintritt. Ein Keil K, der an der Unterseite des Deckels angebracht ist und seine Schrägfläche ins Kasteninnere kehrt, läßt den Deckel am Bewegungsende einrasten und verhindert seine Rückbewegung ohne Hilfe eines Werkzeugs, mit dem sich der Deckel genügend biegen läßt, um den Keil aus dem Eingriff der ihn zurückhaltenden Wand herauszubringen. Zu diesem Zweck weist diese Wand unter dem Deckel eine schwache Aussparung E auf, die z. B. die Einführung eines Schraubenziehers zuläßt.
  • Das nicht dargestellte Beispiel 2 weist die gleiche Anordnung wie im Beispiel 1 auf; jedoch ist das am Drücker befestigte Federblatt durch ein Federblatt ersetzt, das an einem der als Kontaktklemmen dienenden Messingstücke befestigt ist. Der Drücker drückt bei seiner Wippbewegung dieses Blatt auf das andere Kontaktsück oder läßt es zurücktreten, was den Stromkreis schließt oder öffnet.
  • Das nicht dargestellte Beispiel 3 betrifft einen Gegentaktschalter mit magnetischem Wippdrücker und Kurzmagnet. Die Anordnung ist die gleiche wie in den Beispielen 1 oder 2, aber mit zusätzlichen identischen zwei Messingkontaktstücken und einem Federblatt L entsprechend denen der Beispiele 1 oder 2, die in einer symmetrischen Stellung zueinander derart eingebaut sind, daß sie einen durch die Wippbewegung des Drückers bewirkten Gegentakt erzeugen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Mehrpolige Magnetanordnung mit Wippdrücker, insbesondere für elektrische Installationsschalter, mit einem an dessen Unterseite angebrachten; aus ferromagnetischem Blech bestehenden Magnetanker, der in beiden Wippendstellungen im Schutzgehäuse magnetisch verrastet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (g-h) des Drückers (P) längs einer zur Polverbindungslinie (N-S) parallelen Richtung zwischen beiden Polpaaren (N-S, N'-S') eines quermagnetisierten Stabmagneten von rechteckigem Querschnitt (A) in einem Schutzgehäuse (Z) angeordnet ist und der Drücker (P) mit Magnetanker (B) in einer Ebene über den beiden Polpaaren (N-S, N'-S') des Magneten (A) wippt.
  2. 2. Magnetanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (A) aus einem magnetischen Bariumferrit besteht.
  3. 3. Magnetanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Schaltern die Abdeckplatte (C) des Schutzgehäuses (Z) zur Führung des betätigenden Fingers am Drücker (P) durch deren konkave Gestaltung und ihre Anpassung ohne schroffen übergang an die Oberfläche des Drückers benutzt ist.
  4. 4. Magnetanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fingeraufsetzfiäche des Drückers (P) zylindrisch-konkav und seine Unterseite diedrisch ist.
  5. 5. Magnetanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (C) an dem Schutzgehäuse durch Einschieben mittels in Nuten des Deckels gleitender Rahmenteile (T) an der Innenwand des Schutzgehäuses (Z) und einer keilförmigen Rast (K) befestigbar ist.
  6. 6. Magnetanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kontaktgabe zwischen den auf beiden Seiten des mit Zähnen versehenen Weicheisenmagnetkörpers angeordneten Stromklemmen (e, f) ein Messingfederblatt (L) am Drücker (P) befestigt ist.
  7. 7. Magnetanordnung nach Anspruch 6 für Gegentaktschalter, dadurch gekennzeichnet, daß zwei zusätzliche Stromklemmen am Magnetkörper und ein weiteres Federblatt am Drücker angeordnet sind.
DE1963V0023547 1962-01-24 1963-01-23 Mehrpolige Magnetanordnung mit Wippdruecker, insbesondere fuer elektrische Installationsschalter Withdrawn DE1289569B (de)

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