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DE1289303B - Verfahren zum Herstellen eines faltbaren Luftreifens - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines faltbaren Luftreifens

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Publication number
DE1289303B
DE1289303B DEG49015A DEG0049015A DE1289303B DE 1289303 B DE1289303 B DE 1289303B DE G49015 A DEG49015 A DE G49015A DE G0049015 A DEG0049015 A DE G0049015A DE 1289303 B DE1289303 B DE 1289303B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tire
mold
press
blank
green tire
Prior art date
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Pending
Application number
DEG49015A
Other languages
English (en)
Inventor
Cardenas Armando
Martindale John Wendell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Goodrich Corp
Original Assignee
BF Goodrich Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by BF Goodrich Corp filed Critical BF Goodrich Corp
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Pending legal-status Critical Current

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    • B29D30/08Building tyres
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    • B29D30/0606Vulcanising moulds not integral with vulcanising presses
    • B29D2030/0607Constructional features of the moulds
    • B29D2030/062Means for sealing the tyre against the mould in the bead areas
    • B29D2030/0621Means for sealing the tyre against the mould in the bead areas to seal the bead portions against the mould i.e. by using pressing devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines faltbaren Luftreifens, insbesondere eines zusammenlegbaren Luftreifens mit Dauerfalten in seinen Wänden, durch Verformen eines zylindrischen Luftreifenrohlings und Vulkanisieren des verformten Rohlings.
  • Es ist ein Verfahren zum Bombieren und Vulkanisieren eines Reifenrohlings mit einer Presse aus zwei Hälften, einer feststehenden und einer beweglichen, bekannt, die nach senkrechtem Abheben nach oben von dem geformten und vulkanisierten Reifen um eine Rolle nach hinten geschwenkt wird und den Reifen zur Entnahme freigibt. Beim Schließen der Presse faßt ein an einer Hülse sitzender Teller mit einem Kranz mit konkaver Ringnut auf den Wulstrand des Rohlings, um ihn zu einer Wulst zu formen.
  • Ein zum ersten Kranz konzentrischer, weiterer Kranz trägt spreizbare Segmente zum Erfassen der oberen Wulst, wenn die Pressenhälften dicht aneinanderliegen. Die untere Pressenhälfte hat einen entsprechenden Kranz, dessen Außenfläche ebenfalls eine Ringnut zur Aufnahme und Formung der anderen Wulst des Rohlings trägt, die ebenfalls von spreizbaren Segmenten auf einem Kranz erfaßt wird. Zum Herstellen eines zusammenlegbaren Luftreifens mit Falten in seinen Wänden ist das Verfahren nicht geeignet.
  • Bekannt ist weiter ein Verfahren zum Formen eines Profils auf dem Außenumfang eines Ringkörpers, insbesondere des Laufflächenprofils eines Luftreifens.
  • Die dafür verwendete Preßform besteht aus einem Unter- und einem Mittelteil, die beide auf einer von einer Kolbenstange getragenen Platte sitzen, sowie einem Oberteil in Form eines in sich geschlossenen Ringes, der seinerseits auf einer Platte im Innern des Deckels sitzt.
  • Werden Ober- und Unterteil der Pressenform aufeinander zu bewegt, legen sich infolge einer Keilwirkung von Haltern, Führungen und Schrägflächen die Segmente des Mittelteils mit dem Negativ des Laufflächenprofils unter Druck an die Lauffläche und prägen dieser das gewünschte Profil auf. Auch mit diesem Verfahren ist ein zusammenlegbarer Luftreifen mit Falten in seinen Wänden nicht herzustellen.
  • Weiterhin ist zum Herstellen von Luftreifen eine dreiteilige Vulkanisierform für Luftreifen mit einem runden Auflageflansch für die untere Wulst eines Reifenrohlings an der unteren Hälfte einer Vulkanisierfelge auf einem Druckzylinder mit einem Kolben bekannt. Der Kolben trägt seinerseits auf einem Rohrstück eine runde Scheibe mit Klemm-und Hebefingern zum Erfassen der oberen Wulst des Rohlings.
  • Das oben schwebende Gegenstück der Vulkanisierfelge trägt ebenfalls einen Ringflansch, der beim Vulkanisieren die obere Wulst des Rohlings erfaßt und zusammen mit einem anderen Flansch die beiden Wülste einander nähert und endgültig formt.
  • Der Formring für die Lauffläche des Reifens sitzt konzentrisch zum Druckzylinder auf zwei Kolbenstangen in Druckzylindern und wird vor die Lauffläche des Rohlings gehoben, wenn diese zwischen den Ringflanschen sitzt. Das Zusammenführen der Vulkanisierfelgen drückt den Laufflächenteil des Rohlings nach außen gegen den ausgefahrenen Formring.
  • Schließlich ist noch ein Verfahren zum Herstellen eines Luftreifens mit einer Vorrichtung bekannt, die einen unteren Formteil aufweist, der auf einer Heizplatte angeordnet ist. Die Heizplatte und der Formteil weisen eine Mittelöffnung für den Durchtritt einer Hohlwelle und einer in dieser zu führenden Kolbenstange auf, die an dem Kolben eines Arbeitszylinders angeordnet ist und am anderen Ende mit einem Träger verbunden ist, der über Lenker hakenförmige Segmente zum Eingriff für die Wülste des Reifenrohlings aufweist. Dem Kolben sind Leitungen zur Steuerung zugeordnet. Auch diese Vorrichtung ist ebenso wenig wie die vorher erwähnten für ein Herstellen zusammenlegbarer Luftreifen mit Dauerfalten brauchbar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfaches und sicheres Verfahren zum Herstellen eines faltbaren Luftreifens zu schaffen. Gemäß der Erfindung ist dafür vorgeschlagen, daß der zylindrische Rohling zum Verformen an den Wülsten fest eingespannt wird und anschließend die Seitenteile des Rohlings beim Bewegen der Wülste aufeinander zu hinter dem auf etwa dem Durchmesser des faltbaren Reifens abgestützten Laufflächenteil eingefaltet werden.
  • An Hand der Zeichnung wird das Verfahren beispielsweise beschrieben, in der Zeichnung ist F i g. 1 die Vorderansicht einer Reifenvulkanisierform, teilweise im Schnitt, und Fig. 2 bis 4 eine Reihe schematischer Darstellungen einer bevorzugten Folge von Arbeitsgängen in einer kammerlosen Vulkanisierform.
  • In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Reifenvulkanisierpresse mit einem Pressenboden 1 und einem oberen, senkrecht hin- und hergehenden Pressenkopf 2, der senkrecht an nicht gezeichneten Führungsstangen geführt ist. Der Pressenkopf 2 wird senkrecht durch Lenker 3 vor- und zurückbewegt, die mit ihm und großen Zahnrädern 4 verbunden sind.
  • Auf dem Pressenboden 1 sitzt eine Platte 5, welche für einen Umlauf eines Vulkanisiermittels, wie Dampf oder Heißwasser, ummantelt ist; auf der Platte 5 sitzt der untere Formenteil 6 einer Form. Der Pressenkopf 2 hat eine Heizplatte 7, welche den oberen Formenteil 8 der Form trägt. Zwischen dem oberen und dem unteren Formenteil 6 und 8 befindet sich ein Zwischenteil 9 zum Formen der Lauffäche, der eine Anzahl seitlich vorstehender Lappen 10 mit senkrechten Bohrungen trägt. Der Zwischenteil 9 der Form hängt an den unteren Enden einer Anzahl senkrecht herabhängender Führungsbolzen 11 mit Gewinde, die Muttern 12 tragen, um seine Verbindung mit dem oberen Formenteil 8 herzustellen. Die Führungsbolzen 11 sitzen einstellbar an dem oberen Formenteil, um sich Zwischenteilen 9 unterschiedlicher Größe anpassen zu können. Der Zwischenteil 9 ist am Umfang zum Formen des Laufflächenprofils ausgebildet. Wenn der obere und der untere Formenteil mit dem Zwischenteil zusammenwirken, umschreiben sie zwischen sich eine Hohlform für einen Reifen, wobei der obere und der untere Formenteil ring- oder flanschförmige Vorsprünge 13 haben, die axial längs der Seitenteile der Form verlaufen und axial gefaltete Seitenteile 14 an dem geformten Reifen ergeben, wie er in F i g. 4 gezeigt ist.
  • Der untere und der obere Formenteil 6 und 8 haben mit ihnen verbundene Preßeinrichtungen 15 und 16, welche die entsprechenden Wülste eines ringförmigen Reifenrohlings T erfassen, formen und zusammendrücken können, der in aufrechter Stellung auf einen Flanschring 17 des unteren Formenteils 6 gesetzt werden kann, wenn die Presse geöffnet wird, d. h., wenn der obere Pressenkopf 2 in die oberste Stellung nach Fig. 1 bewegt ist. Die Preßeinrichtungen 15 und 16 sind gleich, und jede hat einen zusammenklappbaren Ring, der aus abwechselnd kurzen und langen Segmenten 20 mit abgeschrägten Enden besteht. Für die Zwecke der vorliegenden Erörterung genügt es zu sagen, daß mit dem Pressenboden 1 und dem Pressenkopf 2 verbundene hydraulisch arbeitende Zylinder Kolbenstangen 26 und 27 haben, welche beim Vorgehen in der Weise arbeiten, daß sie nach Wahl die bogenförmigen Segmente 20 in Arbeitseingriff mit dem Wulstteil des Reifenrohlings T drücken, der in der Form sitzt und an den oberen und unteren Flanschringe 17 anliegt. Wenn die Preßeinrichtung 15 zusammengeklappt ist, wird ihre umfängliche Ausdehnung verringert und erleichtert damit das Einsetzen des Reifenrohlings T in den unteren Formenteil ohne Beeinträchtigung.
  • In Fig. list die Preßeinrichtung 15 zusammengeklappt gezeigt; in diese Stellung wird sie durch eine Abwärtsbewegung der Kolbenstange 26 und des Kolbens 30 eines hydraulisch betätigten Zylinders 25 zur Tiefststellung im Zylinder durch Einlaß unter Druck stehender Flüssigkeit durch eine Leitung 31 im oberen Ende des Zylinders 25 gebracht. Um einen durchgehenden Preßring der Preßeinrichtung 15 zu bilden, wird Druckflüssigkeit durch eine Leitung 32 im unteren Zylinderende zugeführt, wodurch der Kolben 30 und die Kolbenstange 26 in die oberste Stellung ihres Hubes bewegt werden und dadurch die entsprechenden Segmente 20 nach außen in Eingriff mit dem Wulst eines in dem Flanschring 17 sitzenden Reifenrohlings schwenken. Dieser Zustand der Preßeinrichtung 15 wird als aufgerichtet bezeichnet.
  • Die Preßeinrichtung 16 ist mit dem oberen Formenteil 8 in derselben Weise wie die Einrichtung 15 mit dem unteren Formenteil 6 verbunden, nur daß sie umgekehrt sitzt. Daher besitzt die Einrichtung 16 den Zylinder 25 mit einem hin- und herbeweglichen Kolben 35 und die Kolbenstange 27, welche die entsprechenden Lenker zum Schwenken der mit ihnen verbundenen Segmente 20 trägt, die den Wulstteil des Reifenrohlings T erfassen.
  • Nachdem die Preßeinrichtung auf den Rand des Reifenrohlings T gesetzt ist, wird für eine axiale Bewegung der zusammengeklappten Wulsteinrichtungen 15 und 16 zu den Formenteilen 6 und 8, etwa mit Hilfe oberer und unterer Zylinder 40, gesorgt, die über die erwähnten Zylinder 25 und durch Zugstangen 41 und durch Rohrwellen 42, welche an den Preßeinrichtungen 15 und 16 befestigt sind, eine Preß- und Formwirkung ausüben. Die Zylinder 40 bewegen sich senkrecht zu den Kolben 45 der Zylinder 40, die sie einschließen, nach oben, wenn Druckflüssigkeit in den Raum über dem Kolben 45 bei der unteren Einrichtung, und nach unten bei der oberen Einrichtung zugeführt wird. Wenn Druckflüssigkeit in den unteren Zylinder 40 unterhalb des Kolbens 45 gelangt, wird der Zylinder 40 mit den mit ihm verbundenen Teilen bei der unteren Einrichtung 15 nach unten und bei der oberen Einrichtung 16 nach oben bewegt. Auf diese Weise können die aufgerichteten Einrichtungen 15 und 16 axial zu den entsprechenden Formenteilen 6 und 8 geführt werden und üben einen vorherbestimmten Verdichtungs- und Formdruck auf die entsprechenden Wülste je nach der Menge Druckflüssigkeit in den Zylindern 40 aus.
  • Der Zwischenteil 9 der Form hat eine Ringkammer 47 (Fig. 3), welche die Möglichkeit bietet, Dampf oder eine sonstige Vulkanisierflüssigkeit oder ein Gas durch die Form zirkulieren zu lassen, um den Reifenrohling an der Lauffläche zu vulkanisieren, die an ihr anliegt; der Zutritt erfolgt etwa durch mit der Kammer in Verbindung stehende Leitungen 49 und 48, wie F i g. 1 zeigt. Vulkanisierflüssigkeit oder -gas oder Druckflüssigkeit oder -gas kann ebenso in die Kammer, die von dem Reifenrohling und den Formenteilen 6 und 8 gebildet wird, durch Leitungen 50 und 51 zugeführt und abgelassen werden.
  • Unter Bezug auf die F i g. 2, 3 und 4 wird nachstehend das Arbeiten beim Betrieb der Reifenvulkanisierpresse beschrieben. Die Presse ist zunächst ganz geöffnet, und die Preßeinrichtungen 15 und 16 sind zusammengeklappt, wie Fig. 1 zeigt. Der ringförmige Reifenrohling T wird dann zwischen den Zwischenteil 9 der Form und den unteren Formenteil 6 gesetzt und dann über die zusammengeklappte untere Einrichtung 15 gezogen, so daß die untere Wulst auf dem Flanschring 17 des unteren Formenteils 6 aufliegt. Auf das Kopfende des unteren Zylinders 25 wird über die Leitung 32 Druck gegeben, um die Kolbenstange 26 nach oben zu bewegen und die Preßeinrichtung 15 aufzurichten, die mit dem unteren Flanschring 17 zusammenarbeitet, und den unteren Wulstring des Reifenrohlings dazwischen zu befestigen. Dadurch wird der Reifenrohling in der Form zentriert.
  • Der obere Formenteil 8 wird dann nach unten bewegt, bis der Wulstteil des ringförmigen Rohlings T an dem oberen Flanschring 17 anliegt. In dieser Stellung liegt die Mittellinie des Zwischenteils 9 mitten zwischen den Enden des Reifenrohlings T.
  • Auf das Kopfende des oberen Zylinders 25 wird dann Druck gegeben, um die Kolbenstange 27 nach unten zu bewegen und die Preßeinrichtung 16 aufzurichten, die mit dem oberen Flanschring 17 zusammenarbeitet, und den oberen Wulstring des Reifenrohlings dazwischen zu befestigen. Wenn Druckluft in die von dem Reifenrohling T und den Formenteilen 6 und 8 gebildete Kammer eingelassen wird, wird auf das Kopfende des Zylinders 25 ebenfalls Druck gegeben, um nach Wahl den Wulstteil des Reifenrohlings T zwischen die Segmente 20 und den zugehörigen Flanschring 17 zu klemmen. Diese Druckgabe auf die Kammer bedingt ein Anschwellen des Mittelteils des Reifenrohlings T, so daß der Laufflächenstreifen des Rohlings T an dem Zwischenteil 9 dicht anliegt. Auf die Kopfenden der Zylinder 40 wird dann Druck gegeben, um die aufgerichteten Einrichtungen 15 und 16 axial auf die entsprechenden Formenteile 6 und 8 zuzubewegen und einen vorherbestimmten Stauch-und Formdruck auf die Wülste, wie oben erläutert, auszuüben. Der obere Formenteil 8 wird zusammen mit dem Pressenkopf 2 nach unten gegen den unteren Formenteil 6 bewegt. Da der Zwischenteil 9 an der Lauffläche des Reifenrohlings anliegt, kann der Teil 9 frei gleiten, um die Ausrichtung des Mittelteils des Reifenrohlings beizubehalten. Da der obere Formenteil 8 weiter nach unten geht, beginnen die Seitenteile des Reifenrohlings, die ringförmigen Vorsprünge 13 zu überlappen, wobei der Zwischenteil 9 laufend weiter nach unten geht, wie Fig. 3 erkennen läßt.
  • Die fortgesetzte Bewegung des oberen Formenteils 8 und des Zwischenteils 9 faltet die Seitenteile axial über die entsprechenden ringförmigen Vorsprünge 13, bis die Formenteile 6, 8 und der Zwischenteil 9 in vollständigem Eingriff miteinander sind, wie F i g. 4 zeigt. Bei einem Aufeinanderarbeiten der Formenteile 6 und 8 wird das Vulkanisiermittel unter Druck durch die von dem Reifenrohling T und dem oberen und unteren Formenteil 6 und 8 gebildete Kammer sowie durch den Spalt zwischen den axial gefalteten Seitenteilen 14 geführt, um das Vulkanisieren der endgültigen Form zu bewirken. Vulkanisiermittel und Kondensat werden vor einer Trennung der Formenteile 6 und 8 entfernt; die Preßeinrichtungen 15 und 16 werden zusammengeklappt und geben die Wülste des vulkanisierten Reifens frei, der danach aus der Form herausgenommen wird. Die Presse wird dann für das nächste Formen vorbereitet.
  • Bei einer abgewandelten Ausführung der Presse wird ein Heizbalg verwendet. Hier genügt es für die Beschreibung, darauf hinzuweisen, daß zugeführter Aufblasdruck im Innern des Heizbalgs nach Einsetzen und Festklemmen der Wulstringe an den Enden des Reifenrohlings die Form eines üblichen Reifens gibt, wobei aber eine dreiteilige Form, wie beschrieben, doch ohne die Vorsprünge für die Seitenteile, verwendet wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zum Herstellen eines faltbaren Luftreifens, insbesondere eines zusammenlegbaren Luftreifens mit Dauerfalten in seinen Wänden, durch Verformen eines zylindrischen Luftreifenrohlings und Vulkanisieren des verformten Rohlings, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Rohling zum Verformen an den Wülsten fest eingespannt wird und anschließend die Seitenteile des Rohlings beim Bewegen der Wülste aufeinander zu hinter dem auf etwa dem Durchmesser des faltbaren Reifens abgestützten Laufflächenteil eingefaltet werden.
DEG49015A 1966-01-18 1967-01-16 Verfahren zum Herstellen eines faltbaren Luftreifens Pending DE1289303B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US52137366A 1966-01-18 1966-01-18

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DE (1) DE1289303B (de)
FR (1) FR1507974A (de)
GB (1) GB1172163A (de)

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