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DE1289359B - Kraftstoffeinspritzsystem - Google Patents

Kraftstoffeinspritzsystem

Info

Publication number
DE1289359B
DE1289359B DEK60130A DEK0060130A DE1289359B DE 1289359 B DE1289359 B DE 1289359B DE K60130 A DEK60130 A DE K60130A DE K0060130 A DEK0060130 A DE K0060130A DE 1289359 B DE1289359 B DE 1289359B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
injection
wall
injection system
fuel
fuel injection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK60130A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Jerzy
Koehler
Olszewski
Dipl-Ing Wolfgang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEK60130A priority Critical patent/DE1289359B/de
Publication of DE1289359B publication Critical patent/DE1289359B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/44Details, components parts, or accessories not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M59/02 - F02M59/42; Pumps having transducers, e.g. to measure displacement of pump rack or piston
    • F02M59/46Valves
    • F02M59/462Delivery valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Kraftstoffeinspritzsystem für Brennkraftmaschinen, bei dem der Kraftstoff dem Einspritzventil über ein nach Beendigung der Förderung selbsttätig schließendes Organ, beispielsweise ein Rückschlagventil, zugeführt wird und bei dem der zwischen dem Schließquerschnitt des Absperrorgans und dem Einspritzventil gelegene Abschnitt der Einspritzleitung in ständiger Verbindung mit einem Raum steht, der als Teilbegrenzung eine im Sinne einer Vergrößerung bzw. Verkleinerung des Raumes elastisch nachgiebige Wand aufweist, die für die Dauer einer jeden Einspritzung unter dem in der einen Richtung aus dem durch das Schließorgan pumpenseitig begrenzten Räum heraus und in der entgegengesetzten Richtung aus dem genannten Abschnitt der Einspritzleitung heraus auf die elastisch nachgiebige Wand einwirkenden Kraftstoffdruck eine mit der Einbaulage der Wand zusammenfallende oder gegenüber dieser etwas verlagerte Stellung einnimmt.
  • Bei Kraftstoffsystemen dieser Art fällt der elastisch nachgiebigen Wand die Aufgabe zu, die Einspritzleitung nach Beendigung einer jeden Einspritzung zu entlasten, um einen nachspritzfreien Betrieb sicherzustellen. Diese Entlastung geschieht auf folgende Weise. Der unmittelbar nach beendeter Einspritzung von der Einspritzdüse zur Einspritzpumpe zurücklaufenden und zu dieser hin kraftstoffördernden Druckwelle ist der Weg zur Pumpe durch das inzwischen selbsttätig in seine Schließstellung zurückgekehrte Absperrorgan versperrt. Sie läuft dagegen auf die elastisch nachgiebige Wand auf, die durch ihr Ausweichen ein -Speichervolumen freigibt und erst mit Eröffnung des Absperrorgans zu Beginn. der nächsten Einspritzung in ihre Ausgangsstellung zürückkehrt. Zwischenzeitlich stellt sich in der Einspritzleitung nach Abklingen der Druckwelle ein über dem Atmosphärendruck liegender Ruhedruck ein, der in seiner Höhe abhängig ist vom jeweiligen Betriebszustand der Maschine und von den Abmessungen der Bauteile des Systems. Es stellt sich also beispielsweise bei mehrzylindrigen Einspritzbrennkraftmaschinen bei identischer Bemessung der den einzelnen Arbeitszylindern zugeordneten Kraftstoffsystemteile in allen Einspritzleitungen zwischen je zwei Einspritzungen stets der gleiche Ruhedruck ein, wodurch günstige Voraussetzungen für eine befriedigende Abstimmung des Einspritzsystems gegeben sind. Die absolute Höhe des Ruhedruckes ist im wesentlichen festgelegt durch die.der vom Kraftstoff ausgeübten Verstellkraft entgegenwirkende Rückstellkraft der ausweichenden Wand 1zw. von dem-Verlauf dieser Rückstellkraft über den von der Wand beim Ausweichen zurückgelegten Weg. Einem Ausweichen der Wand während der Einspritzung ist dadurch vorgebeugt, datfi bei offenem= Absperrorgan in der nachgiebigen Wand Kräftegleichgewicht herrscht unter dem in der einen Richtung aus dem durch das Schließorgan pumpenseitig begrenzten Raum heraus und in der entgegengesetzten Richtung aus dem zwischen dem Schließquerschnitt des Absperrorgans und dem Einspritzventil gelegenen Abschnitt der Einspritzleitung heraus wirkenden Kraftstoffdruck.
  • Bei einem bekannten Einspritzsystem dieser Art ist der Weg, den der die nachgiebige Wand tragende entlastende Körper nach Beendigung einer jeden Einspritzung beim Ausweichen ausschließlich entgegen der Kraft einer Feder zurücklegt, durch einen hydraulisch gebildeten elastischen Anschlag begrenzt. Diese Anordnung weist den großen Mangel auf, daß es unter dem Einfluß der von der Einspritzdüse ankommenden hochfrequenten Druckwellen zu überschwingungen des entlastenden Körpers kommt, deren Amplitude und Frequenz sich meist von einer Einspritzung zur anderen ändern. Dies wiederum führt zu ungleichmäßigen Entlastungsvolumina und damit zu Kraftstoffmengenstreuungen. Eine Regelmäßigkeit im Verlauf der Überschwingungen ist, wie Versuche zeigten, auch durch noch so kleine Toleranzen in den geometrischen Abmessungen des Kraftstoffeinspritzsystems nicht zu erreichen. Eine weitere Folgeerscheinung dieser Überschwingungen besteht darin, daß dabei häufig der Kraftstoffdruck in der Einspritzleitung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Einspritzungen zeitweilig oder dauernd den Dampfdruck unterschreitet, was letztlich zu Kavitationserosion in den Einspritzleitungen führt.
  • Erfindungsgemäß werden diese Mängel behoben durch eine die Bewegungen der elastisch nachgiebigen Wand dämpfende Einrichtung. Ein Überschwingen wird hierdurch mit Sicherheit vermieden. Die Dämpfungseinrichtusg'kärin im Rahmen der Erfindung jede an sich geeignete Ausgestaltung aufweisen. Empfehlenswert ist eine hydraulische Dämpfung, etwa in der Weise, daß die elastisch nachgiebige Wand oder ein an sie angelenkter Kolben-nach jeder Einspritzung in einen flüssigkeitsgefüllten und .mit einer drosselnden Abflußbohrung versehenen Raum hinein ausweicht.
  • Was die Ausgestaltung der elastisch nachgiebigen Wand bzw. des diese tragenden Körpers angeht, so ergeben sich diesbezüglich mehrere mögliche Ausführungsformen. Ein erster Vorschlag geht dahin, in an sich bekannter Weise die 'elastisch nachgiebige Wand als Kolben auszubilden und in einer zentralen Bohrung des Rückschlagventils zu führen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, als elastisch nachgiebige Wand in an sich bekannter Weise eine federnde Membran vorzusehen.
  • Was die Vorbelastung. der elastischen Wand, durch Federkraft angeht, -so besteht einmal die Möglichkeit, die Wand, wie an sich bekannt, einseitig zu belasten oder sie in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zwischen sie in ihrer Ausgangsstellung fixierenden vorgespannten Federn,-einzuspannen. Diese letztere Einbauweise ermöglicht es, durch eine entsprechende Abstimmung der Federn und der Beaufschlagungsflächen der Wand dafür zu sorgen, daß letztere nach jeder Einspritzung unter der Wirkung der aus der Einspritzleitung ankommenden Druckwellen in Richtung Einspritzpumpe und unter der Einwirkung der aus der Einspritzleitung kommenden Unterdruckwellen in Richtung zur Einspritzdüse hin ausweicht.
  • Schließlich sei noch auf die Möglichkeit hingewiesen, die Belastungsfeder der elastisch nachgiebigen Wand als Federbalg auszubilden.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • A b b. 1 zeigt ein Kraftstoffeinspritzsystem, bei dem die elastisch nachgiebige Wand als in einer zentralen Bohrung des Rückschlagventils geführter Kolben ausgebildet ist, A b b. 2 ein System grundsätzlich gleichen Aufbaues, bei dem allerdings der nach Beendigung der Einspritzung elastisch ausweichende Kolben zwischen zwei vorgespannten Federn in seine Einbaulage gehalten wird; A b b. 3 veranschaulicht ein Kraftstoffeinspritzsystem, bei dem das selbsttätig wirkende Absperrorgan als Kolbenschieber ausgebildet ist, der gleichzeitig die elastisch nachgiebige Wand darstellt.
  • A b b. 1 zeigt das Oberteil eines Pumpenelementes einer mehrzylindrigen Einspritzbrennkraftkolbenmaschine im Schnitt. Es sind der Pumpenkolben mit 1, dessen Führungsbüchse mit 2, der Pumpenraum mit 3 und der mit Innengewinde versehene Anschlußstutzen des Pumpenelementes mit 4 bezeichnet. In den Stutzen 4 ist ein an beiden Enden mit einem Außengewinde 5 bzw. 6 versehener Druckrohranschluß 7 eingesetzt, dessen Gewinde 5 zum Anschluß der nicht gezeichneten Einspritzleitung dient. Zwischen dem Druckrohranschluß 7 und der Führungsbüchse 2 des Pumpenkolbens 1 ist eine Hülse 8 eingespannt, in der der zylindrische Schaft 9 eines durch eine Feder 10 belasteten Rückschlagventils 11 geführt ist. Der Schaft 9 ist mit Längsnuten 12 versehen, die eine ständige Verbindung des Pumpenraums 3 mit einer dem Sitz 13 des Rückschlagventils 11 vorgelagerten Ringnut 14 sicherstellen. Zu Beginn der wirksamen Förderung hebt das Ventil 11 entgegen seiner Belastungsfeder 10 von seinem Sitz 13 ab und gibt dem Kraftstoff den Weg in die Einspritzleitung frei. In einer zentralen Bohrung 15 des Rückschlagventils 11 ist ein Kolben 16 untergebracht, der nach Beendigung der Einspritzung, d. h. wenn das Rückschlagventil 11 wieder auf seinen Sitz 13 zurückgekehrt ist, unter der Einwirkung der dann aus der Einspritzleitung kommenden und durch eine Bohrung 17 im Rückschlagventil11 hindurch auf ihn auflaufenden Druckwellen entgegen der Kraft einer Feder 18 in einen kraftstoffgefüllten Raum 19 hinein ausweicht, der mit dem Pumpenraum lediglich über eine enge und daher drosselnde Bohrung 20 in Verbindung steht. Die Ausweichbewegung des Kolbens 16 erfolgt also von Beginn an hydraulisch gedämpft, so daß ein Überschwingen des Kolbens 16 beim Ausweichen mit Sicherheit vermieden wird.
  • Das Kraftstoffsystem nach A b b. 2 entspricht in seinem Aufbau grundsätzlich demjenigen nach A b b. 1. Es unterscheidet sich von letzterem lediglich durch eine andere Ausbildung des Rückschlagventils 21, die zu einem im Durchmesser kleineren Aufbau führt. Das Rückschlagventil 21 ist als glatter, unmittelbar hinter dem Pumpenraum 3 aufsitzender Hohlzylinder ausgebildet, der außen vom Sitz 22 ausgehende und durchgehende Längsnuten 23 aufweist. Die Belastung des Rückschlagventils 21 erfolgt durch die sich einerseits im Druckrohrstutzen 7 und andererseits über den Entlastungskolben 24 und dessen Rückstellfeder 25 gegen den Boden des Ventils abstützende Feder 27. Die den Ausweichraum 26 mit dem Pumpenraum 3 verbindende Drosselbohrung ist mit 28 bezeichnet.
  • Bei der Anordnung nach A b b. 3 sind der nach Beendigung der Einspritzung jeweils zum Pumpenraum 3 hin ausweichende Entlastungskolben und das 1tückschlagventil zu einem einzigen Bauelement in Gestalt eines zur Einspritzleitung hin offenen Topfkolbens 29 vereinigt, der entgegen der Förderrichtung durch eine verhältnismäßig schwache Feder 30 belastet ist und pumpenseitig Berührung hält mit einer Feder 31, die sich ihrerseits auf einer am Umfang mit Ausnehmungen und in der Mitte mit einer Drosselbohrung 32 versehenen, auf einer zwischen der Führungsbüchse 33 des Topfkolbens 29 und der Führungsbüchse 2 des Pumpenkolbens 1 eingespannten Platte 34 aufliegenden Ventilplatte 35 abstützt. Bei Beginn der wirksamen Förderung hebt diese Ventilplatte 35 infolge des über die Drosselbohrung 32 zum Raum 36 hin sich ausbildenden Druckgefälles von der Platte 34 unter Mitnahme der Feder 31 und des Kolbens 29 so weit ab, daß Kraftstoff durch die Ausnehmungen am Umfang der Ventilplatte 35 ungedrosselt oder weitgehend ungedrosselt in den Raum 36 einströmen kann. Unter dem sich in diesem Raum 36 anschließend aufbauenden Kraftstoffdruck weicht der Kolben 29 so weit aus, daß die radialen Bohrungen 37 in der Büchse 33 aufgesteuert werden und dem Kraftstoff der Weg in die Einspritzleitung freigegeben wird. Nach Beendigung der Einspritzung kehrt der Kolben 29 in seine Ausgangsstellung zurück, wobei er die Bohrungen 37 zusteuert und anschließend unter den anlaufenden Druckwellen entgegen der Kraft der Feder 31 zum Pumpenraum 3 hin ausweicht. Diese Ausweichbewegung erfolgt gedämpft, da der aus dem Raum 36, in dem die Feder 31 untergebracht ist, verdrängte Kraftstoff durch die Drosselbohrung 32 in der Ventilplatte 35 nur verzögert entweichen kann.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Kraftstoffeinspritzsystem für Brennkraftmaschinen, bei dem der Kraftstoff dem Einspritzventil über ein nach Beendigung der Förderung selbsttätig schließendes Organ, beispielsweise ein Rückschlagventil, zugeführt wird und bei dem der zwischen dem Schließquerschnitt des Absperrorgans und dem Einspritzventil gelegene Abschnitt der Einspritzleitung in ständiger Verbindung mit einem Raum steht, der als Teilbegrenzung eine im Sinne einer Vergrößerung bzw. Verkleinerung des Raumes elastisch nachgiebige Wand aufweist, die für die Dauer einer jeden Einspritzung unter dem in der einen Richtung aus dem durch das Schließorgan pumpenseitig begrenzten Raum heraus und in der entgegengesetzten Richtung aus dem genannten Abschnitt der Einspritzleitung heraus auf die elastisch nachgiebige Wand einwirkenden Kraftstoffdruck eine mit der Einbaulage der Wand zusammenfallende oder gegenüber dieser etwas verlagerte Stellung einnimmt, gekennzeichnet durch eine die Bewegungen der elastisch nachgiebigen Wand dämpfende Einrichtung (20, 28, 32). 2. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastisch nachgiebige Wand (16, 24, 29) oder ein an sie angelenkter Kolben nach jeder Einspritzung in einen flüssigkeitsgefüllten und mit einer drosselnden Abflußbohrung (20, 28, 32) versehenen Raum (19, 26, 36) hinein ausweicht. 3. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elastisch nachgiebige Wand in an sich bekannter Weise als Kolben (16) ausgebildet und in einer zentralen Bohrung (15) des Rückschlagventils (11) geführt ist. 4. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elastisch nachgiebige Wand in an sich bekannter Weise als federnde Membran ausgebildet ist. 5. Kraftstoffeinspritzsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die elastisch nachgiebige Wand (24, 29) zwischen sie in ihrer Ausgangsstellung fixierenden vorgespannten - Federn (25, 27 bzw. 30, 31) eingespannt ist. 6. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungsfeder der elastisch nachgiebigen Wand als Balg ausgebildet ist.
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