DE1289007B - Anordnung des Rueckschlagventils im Bohrgestaengestrang eines Versenkhammers - Google Patents
Anordnung des Rueckschlagventils im Bohrgestaengestrang eines VersenkhammersInfo
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- DE1289007B DE1289007B DEB95019A DEB0095019A DE1289007B DE 1289007 B DE1289007 B DE 1289007B DE B95019 A DEB95019 A DE B95019A DE B0095019 A DEB0095019 A DE B0095019A DE 1289007 B DE1289007 B DE 1289007B
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B34/00—Valve arrangements for boreholes or wells
- E21B34/06—Valve arrangements for boreholes or wells in wells
- E21B34/10—Valve arrangements for boreholes or wells in wells operated by control fluid supplied from outside the borehole
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- Earth Drilling (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft eine Anordnung des Rückschlagventils im Bohrgestängestrang eines Versenkhammers.
- Beim Bohren tiefer Löcher mittels derartiger Versenkhammer-Bohrgeräte ist es nötig, Verlängerungsrohre zu verwenden, welche nacheinander zwischen dem Bohrhammer und dem außerhalb des Bohrloches befindlichen Drehwerk angeordnet werden. Sobald sich das oberste der jeweils zwischen Bohrhammer und Drehwerk vorhandenen Verlängerungsrohre fast zur Gänze im Bohrloch befindet, wird das Drehwerk abgeschaltet, von dem obersten Verlängerungsrohr abgehoben und zwischen diesem und dem Drehwerk ein zusätzliches Verlängerungsrohr eingesetzt. Bei den bekannten Versenkhammer-Bohrgeräten ist während des vorstehend erwähnten Vorganges des Einbaues eines zusätzlichen Verlängerungsrohres der im Bohrloch befindliche Hammer außer Funktion. Wenn sich Wasser im Bohrloch befindet, werden infolgedessen während der soeben angeführten Phase die in dem im Bohrloch befindlichen Endbereich des Bohrgerätes angeordneten beweglichen Teile mit Schlamm verlegt. Hierdurch ergibt sich der Nachteil, daß nach dem Einbau des betreffenden zusätzlichen Verlängerungsrohres der Bohrhammer nicht mehr in Gang gesetzt werden kann und man gezwungen ist, den Bohrhammer samt den Verlängerungsrohren aus dem Bohrloch zu ziehen und die mit Schlamm verlegten Teile zu reinigen. Dieser Umstand hat zur Folge, daß beim Bohren eines Loches häufig Zeitverluste von mehreren Stunden auftreten.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den angeführten Nachteil zu vermeiden und zu erreichen, daß der Bohrhammer des Bohrgerätes während des Vorganges des Einbaues eines zusätzlichen Verlängerungsrohres weiterarbeitet. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Anordnung der eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß das Rückschlagventil zwischen zwei Verlängerungsrohren des Bohrgestängestranges so weit oberhalb des Bohrhammers eingebaut ist, daß das zwischen Bohrhammer und Rückschlagventil vorhandene Druckluftvolumen ausreicht, um während des für den Einbau eines zusätzlichen Verlängerungsrohres erforderlichen Zeitintervallen ein Weiterarbeiten des Bohrhammers zu erzielen und ein Eindringen von Wasser in denselben zu verhindern.
- Es ist zwar an sich bekannt, zur Verhinderung des Eintretens von Wasser in das Innere von Versenkhammer-Bohrgeräten Rückschlagventile vorzusehen, doch sind bei den bekannten Anordnungen die Rückschlagventile in Strömungsrichtung der Druckluft gesehen nach dem Bohrhammer eingebaut und bewirken infolgedessen kein Weiterarbeiten dieses Hammers während der für den Einbau zusätzlicher Verlängerungsrohre erforderlichen Zeitintervalle. Demgemäß verhindern die in der eben angeführten Weise angeordneten Rückschlagventile keineswegs ein Verlegen sämtlicher beweglicher Teile des Bohrgerätes mit Schlamm während des Vorganges des Einbaues eines zusätzlichen Verlängerungsrohres, wenn sich Wasser im Bohrloch befindet. Infolgedessen wird bei den betreffenden bekannten Bohrgeräten der vorstehend angeführte Nachteil keineswegs vermieden. Bei dem erfindungsgemäßen Versenkhammer-Bohr- i gerät übt das Rückschlagventil eine Doppelfunktion aus, da es nicht nur das Weiterarbeiten des Bohrhammers während der eben genannten Zeitintervalle, sondern auch das Eintreten von Wasser und Bohrklein in das Innere des Bohrhammers verhindert. Letzteres ist darauf zurückzuführen, daß auch während des Vorganges des Einbaues eines zusätzlichen Verlängerungsrohres der Luftdruck im Bohrhammer nicht so stark absinkt, daß Wasser in diesen einspringen kann.
- Nachstehend wird die Erfindung im einzelnen an einem Ausführungsbeispiel erläutert, das in der Zeichnung schematisch abgebildet ist.
- " Zu Beginn des Bohrvorganges ist der Bohrhammer 2, an dem sich die Bohrkrone 1 befindet, unmittelbar an dem Drehwerk 5 angeschraubt und wird zunächst so tief hineingebohrt, bis er sich fast zur Gänze im Bohrloch befindet. Sodann wird das auf der Bohrlafette 6 angeordnete Drehwerk 5 abgeschaltet, von dem Bohrhammer 2 abgeschraubt und mit Hilfe des Vorschubmotors 7 zurückgeschoben (hochgehoben). Hierauf wird ein Verlängerungsrohr 3 zwischen Drehwerk 5 und Bohrhammer 2 eingesetzt (strichpunktiert dargestellt) und mit diesen beiden Teilen verschraubt, das Drehwerk 5 wieder in Gang gesetzt und weiter gebohrt. Sobald sich das eingebaute Verlängerungsrohr 3 fast gänzlich im Bohrloch befindet, wird der eben beschriebene Vorgang wiederholt, d. h. ein zusätzliches Verlängerungsrohr 3 zwischen dem bereits im Bohrloch befindlichen Verlängerungsrohr 3 und dem Drehwerk 5 eingebaut. Wenn sich so viele (z. B. vier) Verlängerungsrohre 3 zwischen Drehwerk 5 und Bohrhammer 2 befinden, daß das von ihnen eingeschlossene Druckluftvolumen ausreicht, um ein Weiterarbeiten des Bohrhammers 2 während des für den Einbau eines zusätzlichen Verlängerungsrohres 3 erforderlichen Zeitintervalles erzielen zu können, wird überdies zwischen dem obersten der zu diesem Zeitpunkt eingebauten Verlängerungsrohre 3 und dem Drehwerk 5 das Rückschlagventil 4 eingebracht.
- Bei dem dargestellten erfindungsgemäßen Versenkhammer-Bohrgerät strömt die Druckluft über das Verteilerventil durch das Drehwerk 5 und die Verlängerungsrohre 3 in den Bohrhammer 2 und über dessen Auspuffkanäle zwischen den Verlängerungsrohren 3 und dem Bohrlochmund 8 ins Freie.
- Das erfindungsgemäße Versenkhammer-Bohrgerät kann nicht nur zum Bohren vertikaler Löcher, sondern auch zur Herstellung horizontaler oder schräg liegender Löcher verwendet werden.
Claims (1)
- Patentanspruch: Anordnung des Rückschlagventils im Bohrgestängestrang eines Versenkhammers, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagventil (4) zwischen zwei Verlängerungsrohren (3) des Bohrgestängestranges so weit oberhalb des Bohrhammers (2) eingebaut ist, daß das zwischen Bohrhammer (2) und Rückschlagventil (4) vorhandene Druckluftvolumen ausreicht, um während des für den Einbau eines zusätzlichen Verlängerungsrohres (3) erforderlichen Zeitintervalles ein Weiterarbeiten des Bohrhammers (2) zu erzielen und ein Eindringen von Wasser in denselben zu verhindern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB95019A DE1289007B (de) | 1967-10-18 | 1967-10-18 | Anordnung des Rueckschlagventils im Bohrgestaengestrang eines Versenkhammers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB95019A DE1289007B (de) | 1967-10-18 | 1967-10-18 | Anordnung des Rueckschlagventils im Bohrgestaengestrang eines Versenkhammers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1289007B true DE1289007B (de) | 1969-02-13 |
Family
ID=6987923
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB95019A Pending DE1289007B (de) | 1967-10-18 | 1967-10-18 | Anordnung des Rueckschlagventils im Bohrgestaengestrang eines Versenkhammers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1289007B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2505668A1 (de) * | 1974-02-18 | 1975-08-21 | Bpa Byggproduktion Ab | Vorrichtung an bohrausruestungen |
| DE2824722A1 (de) * | 1978-06-06 | 1979-12-13 | Klemm Bohrtech | Drehschlag-bohrvorrichtung |
| DE3726014A1 (de) * | 1987-08-05 | 1989-02-16 | Fritz Zimmermann Masch U Appar | Hochdruck-tieflochbohrhammer beispielsweise fuer injektionsbohrungen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1229942B (de) * | 1963-07-15 | 1966-12-08 | Boehler & Co Ag Geb | Versenkhammer-Bohrgeraet |
-
1967
- 1967-10-18 DE DEB95019A patent/DE1289007B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1229942B (de) * | 1963-07-15 | 1966-12-08 | Boehler & Co Ag Geb | Versenkhammer-Bohrgeraet |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2505668A1 (de) * | 1974-02-18 | 1975-08-21 | Bpa Byggproduktion Ab | Vorrichtung an bohrausruestungen |
| DE2824722A1 (de) * | 1978-06-06 | 1979-12-13 | Klemm Bohrtech | Drehschlag-bohrvorrichtung |
| DE3726014A1 (de) * | 1987-08-05 | 1989-02-16 | Fritz Zimmermann Masch U Appar | Hochdruck-tieflochbohrhammer beispielsweise fuer injektionsbohrungen |
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