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DE1288811B - Entlueftungseinrichtung fuer eine Bildwurflampe - Google Patents

Entlueftungseinrichtung fuer eine Bildwurflampe

Info

Publication number
DE1288811B
DE1288811B DE1958B0050412 DEB0050412A DE1288811B DE 1288811 B DE1288811 B DE 1288811B DE 1958B0050412 DE1958B0050412 DE 1958B0050412 DE B0050412 A DEB0050412 A DE B0050412A DE 1288811 B DE1288811 B DE 1288811B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fan
nozzle
lamp
ventilation device
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1958B0050412
Other languages
English (en)
Inventor
Schleifer Josef
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Elektronik und Photokino GmbH
Original Assignee
Robert Bosch Elektronik und Photokino GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch Elektronik und Photokino GmbH filed Critical Robert Bosch Elektronik und Photokino GmbH
Priority to DE1958B0050412 priority Critical patent/DE1288811B/de
Publication of DE1288811B publication Critical patent/DE1288811B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/16Cooling; Preventing overheating

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Entlüftungseinrichtung für eine Bildwurflampe mit einem elektromotorisch angetriebenen, Luft und Gase aus dem Lampenhaus absaugenden Lüfter, der an einem abnehmbar mit dem Gehäuse verbundenen Ansatzteil angebracht ist.
  • Es sind bereits Entlüftungseinrichtungen dieser Art bekannt, bei denen ein Lüftermotor innerhalb eines mit Luftaustrittsschlitzen versehenen Ansatzteils angeordnet ist, welches den abnehmbaren Oberteil eines Projektorgehäuses bildet. Diese Bauart hat insbesondere den Nachteil, daß der Motor ständig in dem durch die Schlitze austretenden, mit Gasen untermischten Heißluftstrom liegt und sich deshalb bei längerer Betriebsdauer stark erwärmt. Dies führt dazu, daß ein derart angeordneter Motor unter Umständen nur sehr begrenzte Zeit störungsfrei arbeitet.
  • Bei einer andern- bekannten Ausführungsform einer Entlüftungseiririchtüng ist der Lüftermotor an einem mit dem Projektorgehäuse lösbar verbundenen Ansatzstück oder am Gehäuse selbst ins Freie ragend angeordnet. Auch hier umströmt aus dem Gehäuseinneren abgesaugte Heißluft zunächst den Motor und erwärmt diesen zusätzlich, bevor sie sich im Raum verteilt.
  • Man kennt auch schon Entlüftungseinrichtungen, deren elektromotorisch angetriebener Lüfter auf der Oberseite eines Lampenhauses in einem Gehäuse angeordnet ist, von dem eine enge, mit einer Ausströmöffnung für die Warmluft versehene Absaugröhre in das Innere des Lampenhauses bis unmittelbar über die Lampe führt. Bleibt bei dieser Anordnung der Lüfter einmal stehen,- so kann die Heißluft nicht mit natürlichem Zug abgeführt werden, da die Röhre hierfür zu eng ist ".Hinzu kommt, daß sowohl die Lüfterachse als auch das in den Lüfter mündende Leitungsstück waagerecht liegen, wodurch die Heißluft nicht oder nur schwer am Lüfterrad vorbeikommt. Auf jeden Fall treten Druckverluste durch Umlenkung der Luft auf, welche nur durch Einbau eines Lüftermotors höherer Leistung kompensiert werden können. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß nur am Lichtbogen der Lampe Luft abgesaugt wird. Durch Strahlung heiß werdende Teile des Lampenhauses sowie der Spiegel werden dagegen gar nicht oder nur von langsam abziehender Luft gekühlt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Entlüftungseinrichtung eingangs bezeichneter Art zu schaffen, welche einfach anzubringen und zu warten ist, eine hohe Lebensdauer sowie einen guten Wirkungsgrad besitzt und auch bei einem Ausfall des Lüftermotors noch funktionsfähig bleibt.
  • Nach der Erfindung wird diese Aufgabe durch die Vereinigung folgender Merkmale gelöst: a) daß der Lüfter in einem Abzugstutzen angebracht ist, der zwischen das Gehäuse der Lampe und eine Abzugsrohrleitung lotrecht eingefügt ist und an seinem oberen Ende die gleichen Anschlußmaße wie das Lampengehäuse hat, b) daß die Achse des Lüfters nach außen schräg aufwärts verläuft und der Lüftermotor in an sich bekannter Weise außerhalb des Stutzens ins Freie ragt c) und daß der Abzugstutzen eine den Lüfter umgebende Kammer enthält, welche in der Nähe der Lüfterachse eine Ansaugöffnung hat und sich schräg aufwärts zum oberen Rand des Stutzens erstreckt, wo sie neben einer durchgehenden Öffnung des Abzugstutzens in das in an sich bekannter Weise an den Lüfter- anschließende Abzugsrohr mündet.
  • Der Einbau des Lüfters in einen zwischen Lampengehäuse und Abzugsrohrleitung einsetzbaren, lotrechten Abzugstutzen, dessen oberes Ende dieselben Anschlußmaße wie das Gehäuse hat, erlaubt das Herstellen von Lampengehäusen und Rohrleitungen ohne Rücksicht darauf, ob ein Lüfter verwendet werden muß sowie das_ getrennte Fertigen von mit Lüftern .ersehenen Stuzen. Je nach den Anforderungen des Abnehmers können dann die Teile kombiniert werden. Auch das nachträgliche Einsetzen des Entlüftungsstutzens in bestehende Anlagen ist auf einfachste Weise möglich. Im Lampengehäuse oder im Vorführraum sind keinerlei Befestigungsmittel oder Anschlußvorrichtungen für den Lüfter nötig. Ein weiterer, auf die Lage der Lüfterachse bezüglich des Abzugstutzens zurückzuführender Vorteil besteht darin, daß die Luft mit nur geringer Umlenkung der Mitte des Lüfterrads zuströmen und von diesem praktisch ohne Umlenkung - und -=damit- ohne Energieverlust weitergefördert werden kann. Außerdem ermöglicht es die schräg aufwärts gerichtete Lüfterachse auf besonders zweckmäßige Weise, den Motor ins Freie ragen zu lassen, so daß dieser sowohl von der Hitze der aus der Lampe strömenden .Luft und Gase als auch von deren chemischen Einflüssen frei bleibt. Letztere können insbesondere auf die Isolation und die Schmiermittel des Motors einwirken und Laufstörungen verursachen. Schließlich macht -es- die Anordnung des Lüfters in einer. Kammer und deren besondere Anordnung im Abzugstutzen möglich, den Lüfter nicht für die ganze zu befördernde Luftmenge bemessen zu müssen. Vielmehr wird seine Wirkung dadurch verstärkt, daß die von ihm geförderte Luft an der durchgehenden Öffnung des Abzugstutzens Luft oder Gas aus dem Lampengehäuse mitreißt (Injektorwirkung). -Diese Erscheinung erlaubt es, Abmessung und Drehzahl des Lüfters günstig zu wählen und bei einfacher Form des Rades einen guten Wirkungsgrad zu erzielen. Außerdem kann durch die Öffnung des Abzugstutzens auch dann genügend Heißluft nach oben abziehen, wenn der Motor des Lüfters z. B durch eine Störung vorübergehend stillstehen sollte.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Sie zeigt in F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Lampe bekannter Ausführung, F i g. 2 einen Teil dieses Längsschnittes mit den Merkmalen der Erfindung.
  • In einem Lampenhaus l befinden sich zwei von nicht dargestellten Haltern gehaltene und vorgeschobene Kohlen 2 und 3. Zwischen ihnen bildet sich beim Betrieb der Lampe ein Lichtbogen 4 aus. In der Nähe dieses Lichtbogens wird das Ende jeder Kohle von einer Stütze 5 bzw. G gehalten; diese Stützen sind mit einer Fassung 7 verbunden, welche den Spiegel 8 der Lampe trägt. Der Spiegel besitzt in seiner Mitte eine Öffnung 9, durch welche die Kohle 2 und ihre Stütze 5 von rückwärts durch den Spiegel hindurchragen. An der höchsten Stelle des Lampenhauses ist ein Stutzen 10 angeordnet; an diesem ist bei bekannten Lampen ein Abzugsrohr 11 angesetzt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung nach F i g. 2 sitzt auf dem Stutzen 10 ein Abzugstutzen 12. Er hat an seinem oberen Ende einen Anschluß 13, auf den wiederum das Abzugsrohr 11 paßt.
  • In dem Abzugstutzen 12 ist durch eine Zwischenwand 14 eine Kammer 15 abgeteilt, die einen gegen den Anschluß des Abzugsrohrs hin offenen Auslaß hat. In ihrer in F i g. 2 links dargestellten Außenwand ist eine Öffnung 16 angebracht, die mit Hilfe einer Platte 17 verschlossen ist An dieser Platte ist ein Elektromotor 18 befestigt, auf dessen Welle 19 ein Schleuderrad 20 eines Lüfters sitzt. Es erstreckt sich im wesentlichen über die ganze Breite der Kammer 15. Die Kammer und ihre Außenwand sind so gelegt, daß die Achse des Motors 18 und des Schleuderrades 20 in Einwärtsrichtung abwärts geneigt ist.
  • Im Inneren des Lampenhauses 1 ist ein Saugrohr 21 angeordnet, dessen unteres Ende 22 trichterförmig erweitert ist und bis dicht an den Lichtbogen 4 heranreicht. Das Rohr 21 endet mit einem Krümmer 23, der senkrecht zur Zwischenwand 14 und gleichachsig zu dem Schleuderrad 20 in die Kammer 15 mündet.
  • Der außerhalb dieses Saugrohrs liegende untere Teil des Abzugstutzens 12 steht unmittelbar durch den rechts der Zwischenwand liegenden Querschnitt 24 des Abzugstutzens mit dem Abzugsrohr 11 in Verbindung.
  • Die Platte 17 hat einen Fortsatz 25, der den Elektromotor 18 in der Form eines Mantels mit einem gewissen Abstand umschließt. Am inneren Ende des zwischen dem Mantel und dem Elektromotor liegenden Zwischenraums 26 sind Öffnungen 27 in der Platte 17 angebracht, welche den Zwischenraum mit dem Inneren der Kammer 15 verbinden.
  • Wenn die Lampe in Betrieb ist und der Lichtbogen 4 brennt, tritt zunächst infolge des natürlichen Zuges eine gewisse Entlüftung und Kühlung des Lampenhaus-Inneren auf. Wird der Motor 18 eingeschaltet, so ruft das Schleuderrad 20 einen kräftigen Unterdruck in dem Saugrohr 21 hervor und zieht daher unmittelbar die in der Nähe des Lichtbogens 4 auftretenden heißen Gase ab. Es drückt sie durch die Kammer 15 nach oben; durch die dabei auftretende Saugwirkung am oberen Ende des Abzugstutzens 12 wird die durch den freien Querschnitt 24 des Stutzens ausströmende heiße Luft zusätzlich beschleunigt, so daß die Durchlüftung des ganzen Lampenhauses verbessert wird.
  • Wie aus der Zeichnung zu erkennen ist, erlaubt die Neigung der Achse von Motor und Schleuderrad eine günstige Luftführung zwischen dem Saugrohr 21 und dem Auslaß der Kammer 15. Die vom Lüfter angesaugte Luft muß nicht um 90°, sondern nur um einen geringeren Winkel umgelenkt werden, was unnötige Energieverluste in dem Krümmer 23 vermeidet. Die leichte Krümmung am Auslaß der Kammer 15 bringt so gut wie keine Strömungsverluste.
  • Der Unterdruck in der Kammer 15 saugt gleichzeitig durch die Öffnungen 27 Luft an. Die angesaugte Luft strömt durch den Zwischenraum 26 und kühlt den Elektromotor 18.
  • Reicht der natürliche Zug auch nach der Verstärkung durch die von dem Lüfter ausgeblasene Luft nicht für die Entlüftung des Lampenhauses aus oder soll aus einem sonstigen Grund keine unmittelbare Verbindung zwischen dem Abzugsrohr 11 und dem Inneren des Lampenhauses bestehen, so kann der Querschnitt 24 des Abzugstutzens 12 durch eine strichpunktiert dargestellte Querwand 28 verschlossen werden. Zum Abziehen der heißen Luft, die sich unterhalb dieser Querwand ansammelt, können an dem Krümmer 23 oder dem Saugrohr 21 Öffnungen 29 angebracht sein. Diese können auch mit Hilfe einer Klappe 30, die um eine Achse 31 drehbar ist, teilweise verschließbar gemacht werden. Es ist auch möglich, die Querwand 28 als bewegliche Klappe auszubilden, so daß die Größe des freien Querschnitts 24 im Verhältnis zur Größe der Ansaugöffnung des Lüfters willkürlich verändert werden kann. Auf diese Weise läßt sich die Einrichtung den verschiedensten Betriebs-, Witterungs- oder Klimabedingungen anpassen. In einfachen Fällen können auch das Saugrohr 21 mit dem Krümmer 23 wegfallen.
  • Die beschriebene Einrichtung ist nicht nur für Bogenlampen brauchbar, sondern vorteilhaft auch für alle Lichtquellen zu verwenden, die durch einen Luftstrom gekühlt werden müssen oder Gase entstehen lassen, die abzusaugen sind, insbesondere mit Edelgas gefüllte Hochdruck-Bogenlampen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Entlüftungseinrichtung für eine Bildwurflampe mit einem elektromotorisch angetriebenen, Luft und Gase aus dem Lampenhaus absaugenden Lüfter, der an einem abnehmbar mit dem Gehäuse verbundenen Ansatzteil angebracht ist, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale: a) daß der Lüfter (19,20) in einem Abzugstutzen (12) angebracht ist, der zwischen das Gehäuse der Lampe und eine Abzugsrohrleitung lotrecht eingefügt ist und an seinem oberen Ende die gleichen Anschlußmaße wie das Lampengehäuse hat, b) daß die Achse des Lüfters nach außen schräg aufwärts verläuft und der Lüftermotor (18) in an sich bekannter Weise außerhalb des Stutzens ins Freie ragt c) und daß der Abzugstutzen eine den Lüfter umgebende Kammer (15) enthält, welche in der Nähe der Lüfterachse eine Ansaugöffnung hat und sich schräg aufwärts zum oberen Rand des Stutzens erstreckt, wo sie neben einer durchgehenden Öffnung (Querschnitt 24) des Abzugstutzens in das in an sich bekannter Weise an den Lüfter anschließende Abzugsrohr mündet.
  2. 2. Entlüftungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lüfter (19, 20) und der ihn antreibende Elektromotor (18) an einer Platte (17) angebaut sind, welche eine öffnung (16) in der Wand des Abzugstutzens (12) in der Art eines Deckels verschließt.
  3. 3. Entlüftungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzugstutzen (12) bis auf den Auslaß des Lüfters verschlossen ist und daß das Saugrohr (21) im Bereich der höchsten Stelle des Lampenhauses (1) Öffnungen (29) hat, durch welche die sich in diesem Bereich sammelnden heißen Gase abgezogen werden.
  4. 4. Entlüftungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der öffnungen (29) des Saugrohrs (21) willkürlich veränderbar ist.
  5. 5. Entlüftungseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (16) einen den Elektromotor (18) im Abstand nach Art eines Mantels umfassenden Fortsatz (25) und Öffnungen (27) hat, welche den Zwischenraum zwischen dem Fortsatz und dem Motor mit dem Arbeitsraum des Lüfters (19, 20) verbinden.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10200373A1 (de) * 2001-08-29 2003-04-24 Acer Comm & Multimedia Inc Projektor mit einer Führungsrippe in einem Luftkanal

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AT125419B (de) * 1930-08-12 1931-11-10 Ludwig Pani Kühlvorrichtung für Bildwerfer.
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