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DE1288698B - Distanzfolie fuer Kleinstschalenkerne - Google Patents

Distanzfolie fuer Kleinstschalenkerne

Info

Publication number
DE1288698B
DE1288698B DE1963S0086592 DES0086592A DE1288698B DE 1288698 B DE1288698 B DE 1288698B DE 1963S0086592 DE1963S0086592 DE 1963S0086592 DE S0086592 A DES0086592 A DE S0086592A DE 1288698 B DE1288698 B DE 1288698B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
length
height
slug hole
spacer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963S0086592
Other languages
English (en)
Inventor
Koch
Dipl-Ing Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1963S0086592 priority Critical patent/DE1288698B/de
Publication of DE1288698B publication Critical patent/DE1288698B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F17/00Fixed inductances of the signal type
    • H01F17/04Fixed inductances of the signal type with magnetic core
    • H01F17/043Fixed inductances of the signal type with magnetic core with two, usually identical or nearly identical parts enclosing completely the coil (pot cores)

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Distanzfolie für Kleinstschalenkerne mit Stiftabgleich zur distanzgerechten Führung des Abgleichstiites im Butzenloch. __ In der Elektrotechnik; insbesondere 'in der Hochfrequenztechnik, werden bekanntlich sogenannte Schalenkernspulen benötigt. Diese Spulen sind umgeben von einem zweiteiligen ferromagnetischen Schalenkern. Die beiden Schalenkernhälften besitzen einen sogenannten Mittelbutzen mit mittlerer Längsbohrung. Die Länge der »ttelbutzen der einzelnen Schalenkernhälften ist dabei so' gewählt, däß sich bei Aufeinandersetzeti der beideü'Schalenkei-nltälften im Innern:. der .Schalenkernspule ein .querliegender Luftspalt ergibt: In die Mittelbohrung wird ein feriömagnetischer Abgleichstift zum= Abgleich- der= Induktivität der Spule eingeführt. $s, sind bereits Vorrichtungen bekannt, um` einen- derartigen ferromagnetschen Abgleichstift im Mittelbutzen einer Schalenkernspule möglichst spielfrei zu führen.
  • Bei den üblichen Abgleichvorrichtungen von Schalenkernspulen ist es notwendig, dafür Sorge zu tragen, daß der Abgleichstift beim Abgleichen der Induktivität der Schalenkernspule nicht mit der Wandung des Butzenloches in Berührung kommt. Es besteht sonst die Gefahr, daß durch den damit verbundenen, verstärkten magnetischen Schluß Sprünge in der Abgleichkurve auftreten und gleichzeitig damit eine Inkonstanz der Spuleninduktivität, hervorgerufen durch magnetische Wackelkontakte, verursacht werden.
  • Bei bisher bekannten Schalenkernspulen ist deshalb beispielsweise _ eine vorgefertigte, .gespritzte Kunststoffhülse vorgesehen, die, in das Butzenlöch eingeschoben, dafür sorgt, daß der-Abgleichkern die Wandung des Butzenloches nicht berührt. Bei Schalenkernspulen kleiner Abmessungen, insbesondere bei den für die Anwendung in der Mikromodultechnik vorgesehenen Typen, die beispielsweise einen Außendurchmesser von nur 5,8 mm aufweisen, ist jedoch eine solche Hülse wegen der geringen Abmessungen nicht mehr realisierbar. Hier hat das Butzenloch nur noch einen Durchmesser von 0,95 mm, und der Abgleichstift kann bis zu 0;85 mm stark werden. Es verbleiben somit für die Auskleidung des Butzenloches nur noch etwa 0,1 mm. Ein Spritzteil in herkömmlicher Bauweise als Abstandshülse läßt sich bei diesen Abmessungen also nicht mehr erstellen. Wird versucht, das Butzenloch mit einer dünnen Kunststoffolie auszukleiden oder den Abgleichstift mit einem Papierstreifen zu umwickeln, wie dies- z. B. aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1400 654 bekannt ist, oder eine aus einem dünnwandigen Kunststoffzylinder bestehende Gewindebremse zu verwenden, wie dies aus der USA. Patentschrift 2 399526 'bekannt ist, so macht dies zunächst, ebenfalls große Schwierigkeiten, da derartige Mittel das Einführen des Abgleichstiftes in die Kernöffnung wesentlich erschweren, weil sich z. B. die Stirnkanten solcher Anordnungen verhältnismäßig leicht verformen, wodurch der lichte Durchmesser einer Kernöffnung über das zulässige Maß hinaus verengt bzw. der Durchmesser des einzuführenden Körpers (Abgleichstift mit Umhüllung) derart vergrößert wird, daß das Einführen des Stiftes in die Kernöffnung schließlich überhaupt unmöglich gemacht wird.
  • Dies gilt auch für eine aus einer Kunststoffolie bestehenden Umwicklung eines Abgleichstiftes, wie sie insbesondere aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1659 301 bekannt ist. r: -Außerdem. ist -ans dem:,deutsehen-.Gebrauchsmuster `e-662 384 ein Öev@ndeäbgreiclikern"`für- Spulen der Elektrotechnik bekannt, bei dem im wesentlichen das Kerngewinde mit einem foliendünnen Schlauch überzogen und der Folienschlauch im längsgedehnten Zustand mit den Kernstirnseiten verfestigt oder gegenüber den übrigen Schlauchstücken an den Kernenden verdrallt ist.
  • Ein auf einem Gewindekern aufgebrachter Folienschlauch übt infolge des längsgedehnten Zustands dieses _ Schlauches einen annähernd parallel zur Längsachse -des Kerns gerichteten Druck auf diesen aus. Außerdem bewirkt ein derartiger Folienschlauch zumeist auch eine etwa in Richtung auf die-Mittelachse des Kerns gerichtete, also radial wirkende Pressung des Kernmaterials. Nun ist es aber bekannt, daß Ferrite häufig äußerst empfindlich auf mechanische Beanspruchungen reagieren. Die Folge einer solchen Beanspruchung ist meist eine erhebliche undefinierte Änderung der magnetischen Eigenschaften der betreffenden Anordnung. Dabei ist noch weiter zu berücksichtigeni.::daß:-yinfQlg#,einer, im Laufe der Zeit eintretenden Alterürig "des Fölienmaterials sich z. B. die Spannung des Folienschlauches in nicht vorhersehbarer Weise vermindert, so daß ein über die Zeit annähernd konstan.%r Abgleie einer Spule od. dgl. mit derartigen, von Folienschläuchen überzogenen Kernen, insbesondere wenn die Kerne oder Abgleichstifte°dabei von relativ kleiner: Größe sind, nicht erzielt werden kann. - -. - -Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, für Schalenkerne der genannten extrem kleinen 'Äbmessungen eine Distanzfolie. zu schaffen, die sich-;in einfacher Weise in das Butzenloch einbringen läßt und das Ferritmaterial des Kerns möglichst wenig mechanisch beansprucht.
  • Gemäß der Erfindung besteht die Distanzfolie aus einer dünnen Kunststoffolie; die auf einer Länge von etwa der doppelten Höhe einer Schalenkernhälfte eine Breite etwa gleich dem Umfang desButzenloches aufweist, sich dann auf einer Länge etwa der doppelten Höhe einer Schalenkernhälfte konisch verjüngt und anschließend in einen Streifen, dessen Breite etwa gleich dem Durchmesser des Butzenloches oder etwas kleiner ist, übergeht und der eine Länge von etwa mindestens der doppelten Höhe einer Schalenkernhälfte aufweist. Eine so ausgebildete Distanzfolie kann nun in einfacher Weise mit dem schmalen Ende voran in: das Butzenloch eingeführt und soweit wie nötig durchgezogen werden. Hierbei legt sich der Streifen durch den keilförmigen Zuschnitt zwangläufig eng an die' Butzenlochwandung an und bedeckt diese schließlich einwandfrei. Die überstehenden Enden der Folie werden anschließend abgeschnitten. Es .ergibt sich also eine einwandfreie Auskleidung des Butzenloehes bei geringstmöglichem Arbeitsaufwand; wobei diese Art der Auskleidung die Einführung des Abgleichstiftes in das Butzenloch in keiner Weise behindert. Für die Serienfertigung empfiehlt es sich, ein Schnittwerkzeug zur Herstellung der Distanzfolie zu verwenden. Die Distanzfolie kann vorzugsweise aus den bei der Herstellung elektrischer Bauelemente bekannten hochwertigen dünnen Kunststoffolien hergestellt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist in der F i g. 3 dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt den Längsschnitt eines bekannten Schalenkerns und F i g. 2 einen Ausschnitt aus dem in F i g. 1 dargestellten Schalenkern.
  • Bei dem Schalenkern nach F i g. 1 sind die beiden Schalenkernhälften 1 und 2 in bekannter Weise so ausgebildet und aufeinandergesetzt, daß sich im Innern an der Stelle 3 ein quer zum Mittelbutzen 4, 5 liegender Luftspalt ergibt. In der Bohrung 6 des Mittelbutzens 4, 5 ist die Distanzhülse 7 vorgesehen. In dieser Distanzhülse ist der ferromagnetische Abgleichstift 8 bewegbar angeordnet. Die Teile 9, 10 sind mit Gewinde versehen, so daß der Abgleichstift einschraubbar ist. Die im Innern des Schalenkerns befindliche Spule ist der Einfachheit halber nicht dargestellt.
  • In der F i g. 2 ist der in F i g. 1 mit A bezeichnete Ausschnitt aus der Schalenkernspule dargestellt. Zwischen dem angedeuteten Mittelbutzen 4, 5 befindet sich die Distanzhülse 7. Im Innern der Distanzhülse ist der ferromagnetische Abgleichstift 8 bewegbar angeordnet.
  • Die in F i g. 2 deutlich erkennbar dargestellte Distanzhülse 7 wird nun nach der Erfindung durch die in F i g. 3 dargestellte Distanzfolie ersetzt, die erst im eingebrachten Zustand auf die Maße des Schalenkerns beschnitten wird. Die Distanzfolie besteht aus einer dünnen, etwa 30 R,m dicken Kunststoffolie und weist auf einer Länge von etwa der doppelten Höhe einer Schalenkernhälfte von Punkt 11 bis Punkt 12 eine Breite etwa gleich dem Umfang des Butzenloches auf. Sie verjüngt sich dann vom Punkt 12 ab bis Punkt 13, vorzugsweise auf einer Länge von etwa der doppelten Höhe einer Schalenkernhälfte keilförmig und geht anschließend in einen Streifen 14 über, dessen Breite etwa gleich dem Durchmesser des Butzenloches oder etwas kleiner ist. Dieser Streifen weist eine Länge von etwa mindestens der doppelten Höhe einer Schalenkernhälfte auf.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Distanzfolie für Kleinstschalenkerne mit Stiftabgleich zur distanzgerechten Führung des Abgleichstiftes im Butzenloch, g e k e n n z e i c h -n e t d u r c h eine dünne Kunststoffolie, die auf einer Länge von etwa der doppelten Höhe einer Schalenkernhälfte eine Breite etwa gleich dem Umfang des Butzenloches aufweist, sich dann auf einer Länge von etwa der doppelten Höhe einer Schalenkernhälfte keilförmig verjüngt und anschließend in einen Streifen, dessen Breite etwa gleich dem Durchmesser des Butzenloches oder etwas kleiner ist, übergeht und der eine Länge von etwa mindestens der doppelten Höhe einer Schalenkernhälfte aufweist.
  2. 2. Distanzfolie für Kleinstschalenkerne nach Anspruch 1, dadurch 'gekennzeichnet, daß die Dicke der Kunststoffolie kleiner als 30 [an ist.
DE1963S0086592 1963-08-06 1963-08-06 Distanzfolie fuer Kleinstschalenkerne Pending DE1288698B (de)

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DE1288698B true DE1288698B (de) 1969-02-06

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1400654U (de) * 1900-01-01
US2399526A (en) * 1944-03-15 1946-04-30 Jr Richard F Warren Nut lock
DE1659301U (de) * 1952-01-21 1953-07-16 Kurt Kaschke Gewindeabgleichkern fuer spulen der elektrotechnik, insbesondere der nachrichtentechnik.
DE1662384U (de) * 1953-06-10 1953-08-27 Kurt Kaschke Gewindeabgleichkern fuer spulen der elektrotechnik, insbesondere der nachrichtentechnik.

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1400654U (de) * 1900-01-01
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DE1659301U (de) * 1952-01-21 1953-07-16 Kurt Kaschke Gewindeabgleichkern fuer spulen der elektrotechnik, insbesondere der nachrichtentechnik.
DE1662384U (de) * 1953-06-10 1953-08-27 Kurt Kaschke Gewindeabgleichkern fuer spulen der elektrotechnik, insbesondere der nachrichtentechnik.

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