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DE128848C - - Google Patents

Info

Publication number
DE128848C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
motor shaft
cage
motor
dynamo
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT128848D
Other languages
English (en)
Publication of DE128848C publication Critical patent/DE128848C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/26Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans having several drums or barrels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/01Winches, capstans or pivots
    • B66D2700/0125Motor operated winches
    • B66D2700/0166Winches with multiple drums or with drums with multiple parts of different diameter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Verwendung von Explosionsmotoren, wie Benzin-, Spiritus-, Leuchtgas-, Gichtgasmotoren für Antrieb von Haspeln und Fördermaschinen ist man genöthigt, die Seiltrommeln durch Reibungskupplungen mit der Motorwelle abwechselnd zu kuppeln und wieder davon zu lösen, da der Motor nicht unter Belastung anlaufen kann. Zur Umsteuerung mufs man Wendegetriebe verwenden. Die Reibungskupplungen führen die bekannten Nachtheile, stofsweises Einrücken und jähe Geschwindigkeitssteigerung, herbei, die Wendegetriebe haben den Nachtheil, dafs sie Zahnräder erfordern.
Diese Nachtheile können dadurch vermieden werden, dafs man als Kupplungen Dynamomaschinen verwendet, deren Anker aY a.2 auf der Motorwelle b aufgekeilt sind, während die Feldmagnete C1 C2 mit den lose auf der Motorwelle drehbaren Seiltrommeln di d.z verschraubt werden. Durch Aenderung der Feldstärke kann man die Relativgeschwindigkeit zwischen Anker und Feld beliebig verändern. Ist diese Relativgeschwindigkeit gleich der Geschwindigkeit der Motorwelle, aber entgegengesetzt gerichtet, dann steht die Seiltrommel still, während die Motorwelle läuft. Verringert man die Relativgeschwindigkeit zwischen Anker und Feld, so beginnt die Trommelwelle im Drehsinne des Motors anzulaufen, aber mit geringerer Geschwindigkeit als der Motor.
Um gleichzeitig Umsteuerung unter Vermeidung von Wendegetrieben zu erreichen, befestigt man die Seile nicht an den Trommeln, sondern verwendet ein gemeinschaftliches Seil für beide Förderkörbe, welches: zunächst mit einigen Windungen die eine Trommel dx umschlingt, dann über eine Zwischenrolle e zur zweiten Trommel d2 läuft und auch diese mit nur einigen Windungen umschlingt. Je nachdem man nun die eine oder andere Trommel mit der Motorwelle kuppelt, kann man das Seil in der einen oder anderen Richtung bewegen.
Der ganze Vorgang spielt sich nun folgendermafsen ab:
Während der Förderpausen sind die Trommeln durch Bremsen fx f.2 festgehalten, während der Motor mit verringerter Geschwindigkeit leer umläuft. Nun wird die Dynamomaschine I eingeschaltet, und zwar mit solcher Feldstärke, dafs die von ihr erzeugte Spannung etwas gröfser ist als diejenige der Accumulatorenbatterie, in welche sie Strom sendet. Sobald nun die Bremsen gelöst werden, wird die Trommel άλ der Motorwelle zu folgen suchen, und zwar mit einer Geschwindigkeit, welche dem anfänglichen Spannungsunterschied zwischen Dynamo und Batterie entspricht. Durch Verstärkung des Feldes verringert man nun allmählich die Relativgeschwindigkeit zwischen Anker und Feld, steigert also die absolute Geschwindigkeit der Trommel dv Diese Geschwindigkeitssteigerung kann unterstützt werden durch gleichzeitige Vergröfserung der Umdrehungszahl des Explosionsmotors. Dynamomaschine II bleibt hierbei stets stromlos, Trommel d2 bleibt also lose drehbar, wirkt also nur als Leitrolle.
Wird umgekehrt Dynamomaschine II eingegeschaltet, während Dynamo I stromlos ist, so
wird jetzt Trommel d2 gleitend mit der Motorwelle gekuppelt, also das Seil in umgekehrter Richtung bewegt.
Der Explosionsmotor kann hierbei unmittelbar, wie gezeichnet, oder mittelst Riemen, Seile oder Zahnräder mit der Ankerwelle gekuppelt sein. Die Dynamomaschinen können als Nebenschlufsmaschinen mit regelbarem Feld oder als Drehstrommaschinen mit regelbarer Polzahl gewickelt sein. Die Trommeln können natürlich auch durch Seilscheiben von entsprechend grofsem Durchmesser ersetzt werden. An Stelle des Explosionsmotors könnte ebenso gut ein Heifsdampfmotor benutzt werden, wenn man Werth darauf legt, einen Motor ohne Umsteuerung verwenden zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Förderhaspel mit stetig in eindr Richtung umlaufendem Motor, gekennzeichnet durch Anwendung von zwei lose auf der Molorwelle sitzenden Trommeln oder Scheiben (dx und d.2J, über welche das gemeinschaftliche Seil unter Verwendung einer Zwischenrolle (e) so geführt ist, dafs bei Verbindung der einen Trommel mit der Motorwelle mittelst einer als gleitende Kupplung arbeitenden Dynamomaschine Heben des zu dieser Trommel gehörigen Förderkorbes und Senken des anderen Korbes erfolgt, während die elektrische Kupplung der anderen Trommel mit der Motorwelle Heben des zu dieser gehörigen Korbes und Senken des anderen hervorruft.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT128848D Active DE128848C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE128848C true DE128848C (de)

Family

ID=397351

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT128848D Active DE128848C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE128848C (de)

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