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DE1288232B - Konservierungsmittel fuer Haeute oder Felle - Google Patents

Konservierungsmittel fuer Haeute oder Felle

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Publication number
DE1288232B
DE1288232B DED43177A DED0043177A DE1288232B DE 1288232 B DE1288232 B DE 1288232B DE D43177 A DED43177 A DE D43177A DE D0043177 A DED0043177 A DE D0043177A DE 1288232 B DE1288232 B DE 1288232B
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DE
Germany
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percent
weight
preservative
hides
skin
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DED43177A
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English (en)
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Altrogge
Friker
Dr Hans-Helmut
Heuse
Dr Karl
Dr Otto
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Cavity GmbH
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Deutsche Solvay Werke GmbH
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Publication date
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Priority to BR16512364A priority patent/BR6465123D0/pt
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Priority to DK607164A priority patent/DK121136B/da
Priority to AT1051864A priority patent/AT257811B/de
Priority to NL6414475A priority patent/NL6414475A/xx
Priority to NO15595264A priority patent/NO117435B/no
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Priority to LU47581A priority patent/LU47581A1/xx
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Priority to BE657068A priority patent/BE657068A/xx
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C1/00Chemical treatment prior to tanning
    • C14C1/02Curing raw hides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

Erfolg behandelt.
Auf Grund des bekannten Standes der Technik war es auch nicht zu erwarten, daß man durch Zusatz
erzielen würde, da man festgestellt hatte, daß ζ. Β. Desinfektionsmittel auf Grundlage von Phenolen oder quaternären Ammoniumbasen beim Einsalzen von Häuten an Wirksamkeit stark verlieren.
Es war weiterhin bekannt, daß außer den durch Bakterien hervorgerufenen Flecken, z. B. Rot- und Violettverfärbungen, auch häufig Flecken auf Mineralsalzbasis, sogenannte Inkrustierungsflecken, auftreten.
cetenarten), auftretenden Verfärbungen (Rot- und 5 bination mit Natriumchlorid zur Häutekonservie-Violettverfärbungen usw.) als auch die Bildung von rung zu finden. Der Fachmann mußte weiterhin Mineralsalzflecken verhindert werden kann. davon ausgehen, daß eine derartige Kombination
Bisher hat man die Häute oder Felle mit den ver- unzweckmäßig ist, da bereits in mehreren Literaturschiedensten Mischungen aus Natriumchlorid und stellen auf den Wirkungsabfall der mit Salz verbakteriostatischen, mehr oder weniger stark des- 10 wendeten Fungizide und/oder Desinfektionsmittel hininfizierend wirkenden Mitteln ohne befriedigenden gewiesen wurde. Bei der Häutekonservierung handelt
es sich unter anderem um das ganz spezifische Problem der Bekämpfung halophiler Bakterien, denen gegenüber viele Mikrozide, die auf anderen Anwendungsvon Desinfektionsmitteln zum Natriumchlorid beim 15 gebieten durchaus brauchbar sind, versagen. Es war Einsalzen von Häuten ein zufriedenstellendes Ergebnis weiterhin bekannt, daß außerdem bei der Häutekonservierung die Fixierung der dem Salz eventuell zugesetzten Antiseptika durch das Kollagen der Haut vielfach deren Wirksamkeit vermindert (vergleiche 20 z. B. Chemical Abstracts, 55 [1961], 27931 e: »Conservation of hides by salting«, oder I. J u 11 i e η, Bull. assoc. franc, chimistes inds. cuir et doc. sei. et tech. inds. cuir, 23, S. 225 bis 230 [1961]). Gegenüber der in der technischen Praxis bislang fast ausschließlichen
Bei diesen Inkrustierungs- oder Salzflecken handelt 25 Verwendung von Soda und Naphthalin als Zusatz es sich um Ablagerungen wasserunlöslicher phosphor- zu Häutesalz hat das erfindungsgemäße Häutekonhaltiger Calcium- und/oder Magnesiumverbindungen servierungsmittel den Vorteil, daß das sehr unangeim Hautfasergeflecht. Man unterscheidet bei den nehm anhaltend riechende Naphthalin durch ein hauptsächlich aus Calciumphosphat bestehenden Salz- geeignetes nicht oder nur schwach riechendes Redukflecken mehrere Arten, z. B. Fleischseiten-, Mittel- 30 üonsmittel in Kombination mit zinnorganischen Verschiebt- oder Narbensalzflecke, während die durch bindungen ersetzt werden kann. Bei der Behandlung Magnesiumphosphaieinlagerung auftretenden Salz- der Häute mit Naphthalin ergibt sich infolge der flecke sich praktisch nur auf die sogenannten Salz- Möglichkeit einer gesundheitlichen Schädigung, daß stippen, d. h. auf Inkrustierungen von Magnesium- eine maximale Arbeitskonzentration eingehalten werammoniumphosphat in der Zwischen- und Narben- 35 den muß. Diese Nachteile können durch das erfinschicht, beschränken. Durch das Auftreten dieser von dungsgemäße Häutekonservierungsmittel bei gleicher Bakterien und Mineralien hervorgerufenen Verfär- bzw. sogar verbesserter Konservierungswirkung verbungen bzw. Flecke während der Konservierung mieden werden.
wird die später weiterbehandelte und schließlich ge- Geeignete Reduktionsmittel, die den beim Einsalzen gerbte Haut einer Qualitätsverminderung unterworfen, 40 der Häute ablaufenden Prozeß nicht stören, sind die sie entweder vollständig oder für bestimmte Zwecke Nitrite, wie Natriumnitrit, Bisulfite, wie Natrium-(Wildleder, Handschuhleder) unbrauchbar macht. bisulfit, Benzolsulfinsäure oder Ascorbinsäure oder Ziel und Aufgabe der Erfindung war es daher, ein andere bekannte Reduktionsmittel. Durch den Mittel zu finden, das sowohl die durch Bakterien Zusatz von Hexamethylentetramin oder einer Komauftretenden Flecke als auch die durch Mineralien 45 bination von Hexamethylentetramin mit anderen bedingten Flecke und Inkrastierungen von Häuten reduzierenden Substanzen, wie z. B. mit SO2, wird oder Fellen verhindert. ebenfalls eine Stabilisierung und Verstärkung der
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß zinnorganischen Verbindung erreicht. Eine weitere zinnorganische Verbindungen im Gemisch mit Na- Wirkungssteigerung erzielt man auch durch die Antriumchlorid und einem Zusatz eines Reduktions- 50 wendung geringer Mengen einer oberflächenaktiven mittels und/oder Hexamethylentetramin beim Ein- Substanz vom Typ der Polyglykole. salzen von Häuten ihre bakterizide bzw. bakterio- Das erfindungsgemäße Konservierungsmittel für statische Wirkung nicht verlieren, während die Ver- Häute oder Felle besteht somit aus Natriumchlorid hinderung der Mineralsaizflecken- bzw. Inkrustie- und, jeweils bezogen auf Natriumchlorid, 0,003 bis rungsfleckenbildung wahrscheinlich auf einer kolloid- 55 10 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0.01 bis 1 Gewichtschemischen Einwirkung der gemeinsam mit Na- prozent, einer zinnorganischen Verbindung der alltriumchlorid angewendeten ziiinorganischen Verbin- gemeinen Formel düngen sowie dem Zusatz des Reduktionsmittels j^iv ^i
und/oder Hexamethylentetramin beruht, überraschen- \ ,/
derweise wurde so festgestellt, daß die Wirksamkeit 60 Sn
der tetravalenten zinnorganischen Verbindungen RIU// ^R1'
durch ein Reduktionsmittel und/oder Hexamethylentetramin verstärkt werden kann, wobei gleichzeitig wobei R1, R", Rm und RIV gleiche oder verschiedene, eine Stabilisierung der tetravalenten organischen über Kohlenstoffatome an das Zinn gebundene orga-Zinnverbindungen auftritt und die Wirkung der 65 nische Reste bedeuten, die bis zur Höchstzahl drei tetravalenten organischen Zinnverbindungen selbst durch nicht über Kohienstoffatome gebundene orgabei längerer K^nservierrrgsdauer oder Lagerung nische oder anorganische Gruppen ersetzt sein können, erhalten bleibt. sowie 0,03 bis 1 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,2
bis 0,5 Gewichtsprozent, eines Reduktionsmittels und/ oder 0,009 bis 30 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,03 bis 3 Gewichtsprozent, Hexamethylentetramin und gegebenenfalls einer geringen Menge einer oberflächenaktiven Substanz vom Typ der Polyglykole.
Außer Natriumchlorid, z. B. in Form von Steinsalz, Meersalz, Salinensalz oder Siedesalz, kann das Konservierungsmittel auch andere bekannte mineralische Konservierungssalze oder Konservierungssalzgemische, z. B. Natriumchlorid-Natriumsulfat-Mischungen, enthalten.
Zinnorganische Verbindungen der oben angegebenen Formel sind z. B. Tri-n-butylzinnacetat, -benzoat, -salieylat, Dibutylzinnsuccinat, Triäthylzinnlaurat. Bis - (iribiitylzinn) - oxyd, Bis - (triäthylzinn)-sulfid, Octyizinntrihexoat, Tribenzylphenylzinn, Triäthylzinnphenoxyd oder Triisopropylzinnpentachiorphenolat.
Besonders gute Ergebnisse werden erzielt, wenn die Häute oder Felle mit einem Konservierungsmittel auf der Grundlage von Natriumchlorid eingesaizen werden, das einen Zusatz von 0,01 Gewichtsprozent Tri-n-butylzinnacetat, 0,5 Gewichtsprozent Natriumnitrit und 0,5 Gewichtsprozent Hexamethylentetramin mit einem Schwefeldioxydgehalt von 7,4°/0 enlhäit.
Die zwischenzeitliche Konservierung vorn Anfallen der Häute nach dem Schlachten bis zur Weiterverarbeitung (z. B. Gerbprozeß) soll möglichst den Fnscheznstand der Häute weitgehend erhalten und eine erleichterte Weiterverarbeitung sowie gute Qualität der Felle gewährleisten. Vor der Konservierung werden die Einzelbestandteile mit Sak innig vermischt und die Mischung z. B. durch Streuen auf die Häute aufgebracht. Da die Wirksamkeit der einzelnen Komponenten durch die Art der Aufbringung nicht beeinflußt wird, erfolgt die Mischung vor allem, um eine bequemere Handhabung zu erreichen.
Eine Naßkonsarvierung ist ebenfalls möglich. Das Natriumchlorid kann zusätzlich mit bekannten Antibackmitteln sowie mit den an sich üblichen Vergällungsmitteln, beispielsweise Soda, versetzt werden, wobei ein Zusatz von 3% Soda besonders vorteilhaft ist. Die stabilisierten zinnorganischen Verbindungen stören nicht die nach der Konservierung anfallenden Verarbeitungsprozesse. Sie haben darüber hinaus den Vorteil, daß sie selbst ihre Wirksamkeit in dem nachfolgenden Weichprozeß nicht verlieren ond daß sie die im Weichprozeß unter Umständen sehr schnell voranschreitenden Fiuilnisprozesse hemmen.
Versuchsreihe zur Häutekonserviereng:
Zur Durchführung der Versuchsreihe, wurde unveränderte und fleckige gesalzene Kalbshaut, z. B. Haut mit Rot-und Violeüverfärbung, in 100 lOOtnra große Stücke geschnitten. Die Stücke der fleckenlosen (unveränderten) Haut wurden dann in verschiedener Weise (s. Tabelle I) präpariert und jeweils mit einem Stück fleckiger Haut so zusammengebracht, daß die Fletschseiten aufeinanderlagen. Diese Hautstückpaare wurden zur Lagerung fest eingerollt, mit Gummiringen geschnürt und in einem Schraubglas aufbewahrt. So wurde erreicht, daß die Hautstücke in einer Atmosphäre lagern, wie sie in den Häutekellern
ίο der Häuteverwertungen, wo die eingesalzenen Häute in Stapeln liegen, vorherrscht.
Die verwendete veränderte (fleckige) Haut sah auf der Fleischseite einheitlich hellrot aus und war mit unzähligen dunkelroten bis violetten punktförmigen Flecken übersät, die in der Haut festsaßen, während die hellrote Farbe mehr an den Natriumchloridkristalien zu haften schien. In Tabelle I sind die Versuchsergebnisse zusammengefaßt. Es sind nur die Zuschläge angegeben, die zur Bekämpfung der Rot- und Violettverfärbung dienen. Die zum Einsalzen benötigte Natriumchloridmenge ist mit 500 g pro Kilogramm frischer Haut einzusetzen.
Tabelle II gibt Versuche wieder, die mit fleckiger Haut ausgeführt wurden; es interessierte hierbei, inwieweit ein bereits vorhandener Befall beseitigt werden kann. Der Tabelle kann entnommen werden, daß vorhandene Rotverfärbung nachhaltig beseitigt werden kann.
In einer weiteren Versuchsreihe wurde der Vorgang des Einsalzens nachgeahmt. Frische rohe Kalbshaut wurde auf der Fleischseite mit Kochsalz bestreut, eingerollt und geschnürt. Gleichzeitig wurde ein Stückchen fleckige Haut mit eingerollt. Die angewandte Kochsalzmenge entspricht der Hälfte des Hautgewichtes und enthält jeweils folgende Zusätze:
1. reines Kochsalz,
2. 0,001% Tri-n-butylzinnacetat,
3. 0,01% Tri-n-butylzinnacetat und 0,5% Natriumnitrit,
4. 0,01% Tri-n-butylzinnacetat, 0,5% Natriumnitrit, 0,5% Hexamethylentetramin mit einem Gehalt an Schwefeldioxyd von 7,4%.
Ein Zusatz von 0,001% Tri-n-butylzinnacetat zum Kochsalz genügt nicht, um eine Rot- und Violettverfärbung zu verhindern. Besonders gut sah die Probe aus, die mit einem Kochsalz eingesalzen worden war, das einen Zusatz von 0,01% Tri-n-butylzinnacetat, 0,5% Natriumnitrit und 0,5% Hexamethylentetramin mit einem Schwefeldioxydgehalt von 7,4% enthält. }ra weitaus schlechtesten Zustand befand sich die Hautprobe, die mit reinem Kochsalz behandelt worden war.
Tabelle I
Versuche ζ sr Konservierung von Kalbfell
Versuch
Behandlung cifcr gesunden, geü>lz:ne»
Haut mit 500 g Natriumchlorid im
1 kg Haut, Zusätze von
0,0750 g T-i n-butylziniibenzoai
CU SOu g AlkyiphenylpoIyglykoIiiUier
O,2?75 g Hexamethylentetramin.
0JKJ75 g Schwefeldioxyd .
Aussehen dtr präparierten Haut nach
fünfwöchigem Kontakt mit fleckiger Haut
kein Befall, Haut weich, geschmeidig
Farbe: ganze Fläche hell
Fortsetzung
Versuch Behandlung der gesunden, gesalzenen
Haut mit 500 g Natriumchlorid für
1 kg Haut, Zusätze von
Aussehen der präparierten Haut nach
fünfwöchigem Kontakt mit fleckiger Haut
2 0,0375 g Tri-n-butylzlnnbenzoat kein Befall, Haut weich, geschmeidig
0,0750 g Alkylphenylpolyglykoläther Farbe: ganze Fläche hell
0,1896 g Formaldehyd
0,1188g Hexamethylentetramin
0,0038 g Schwefeldioxyd
3 0,0750 g Tri-n-butylzinnbenzoat kein Befall, Haut weich, geschmeidig
0,1500 g Alkylphenylpolyglykoläther Farbe: ganze Fläche leicht grau
0,2375 g Hexamethylentetramin Parallelversuch zu 1 nach 6 Monaten Kontakt
0,0075 g Schwefeldioxyd
4 0,0375 g Tri-n-butylzinnbenzoat kein Befall, Haut weich, geschmeidig
0,0750 g Alkylphenylpolyglykoläther Farbe: ganze Fläche leicht grau
0,1188g Hexamethylentetramin Parallelversuch zu 2
0,0038 g Schwefeldioxyd
5 NaCl ohne Zusatz sehr starke Rot- und Violettfärbung
Die gleichen Ergebnisse wurden erzielt unter Weglassung des Schwefeldioxyds in den Versuchen 1 bis 4.
Tabelle II
Versuche zur Konservierung von Kalbfell
Behandlung fleckiger, gesalzener Haut mit Mengenangabe für 1 kg Haut
Zustand der Haut bei Versuchsbeginn Aussehen der behandelten Haut nach fünfwöchiger Standzeit
Abgewaschen mit einer wäßrigen Lösung von 250 g Kochsalz und Zusatz von
0,060 g Tri-n-butylzinnbenzoat, 0,120 g Alkylphenylpolyglykoläther, 0,300 g Formalin,
0,190 g Hexamethylentetramin,
0,003 g Schwefeldioxyd und mit reinem Kochsalz leicht nachgesalzen
Bestreut mit 100 g NaCl, das V10 der Mengen des vorherigen Versuches an Tri-n-butylzinnbenzoat, Alkylphenylpolyglykoläther, Formalin, Hexamethylentetramin und Schwefeldioxyd enthält
Stellenweise behandelt nach Versuch (Tabelle I)
Rotverfärbung
Rotverfärbung und eine Ecke Violettverfärbung
leichte Rotveriarbung
Rotverfärbung Haut weich, geschmeidig
Farbe: ganze Fläche sehr hell bis weiß
Haut weich, geschmeidig
Farbe: sehr hell bis weiß, Violettverfärbung ist geblieben
Haut weich, geschmeidig
Farbe: leichte Rotfärbung (praktisch
unverändert)
behandelte Stelle leicht grau bis hell; Umgebung Rot- und schwache Violettfärbung

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Konservierungsmittel für Häute oder Felle, dadurch gekennzeichnet, daß das Konservierungsmittel aus Natriumchlorid und, jeweils bezogen auf Natriumchlorid, 0,003 bis 10 Gewichtsprozent einer zinnorganischen Verbindung der allgemeinen Formel RIV
III
Sn
RII wobei R1, R", R™ und Rw gleiche oder verschiedene, über Kohlenstoffatome an das Zinn gebundene organische Reste bedeuten, die bis zur Höchstzahl drei durch nicht über Kohlenstoffatome gebundene organische oder anorganische Gruppen ersetzt sein können, sowie 0,03 bis 1 Gewichtsprozent eines Reduktionsmittels und/oder 0,009 bis 30 Gewichtsprozent Hexamethylentetramin besteht.
2. Konservierungsmittel für Häute oder Felle gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Konservierungsmittel zusätzlich eine geringe Menge einer oberflächenaktiven Substanz vom Typ der Polyglykole enthält.
3. Konservierungsmittel für Häute oder Felle gemäß Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß es als zinnorganische Verbindung Tri-n-butylzinnacetat und/oder -benzoat und/oder -oxyd enthält.
4. Konservierungsmittel für Häute oder Felle gemäß Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es als Reduktionsmittel Natriumnitrit und/oder Hexamethylentetramin mit Schwefeldioxyd enthält.
S. Konservierungsmittel für Häute oder Felle gemäß Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einer Mischung besteht, die 0,01 Gewichtsprozent Tri - η - butylzinnacetat, 0,5 Gewichtsprozent Natriumnitrit und 0,5 Gewichtsprozent Hexamethylentetramin mit einem Schwefeldioxydgehalt von 7,4 Gewichtsprozent, wobei die Mengen der Komponenten auf Natriumchlorid bezogen sind, enthält.
909 505/1514
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