DE1287270B - Hakenfoermiger Gardinenaufhaenger aus Kunststoff - Google Patents
Hakenfoermiger Gardinenaufhaenger aus KunststoffInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47H—FURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
- A47H13/00—Fastening curtains on curtain rods or rails
- A47H13/04—Fastening curtains on curtain rods or rails by hooks, e.g. with additional runners
Landscapes
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen hakenförmigen Gardinenaufhänger aus Kunststoff mit einem eine Rolle
oder einen Gleitkörper aufnehmenden Kopf, von dem der eine Tragschenkel des Hakenteils abgeht,
dessen äußerer freier Schließschenkel zum Kopf zurückreicht und mit ihm durch Einführen in eine mit
einer seitlichen Einführungsöffnung versehene U-förmige Rast eine geschlossene öse bildet, wobei diese
U-förmige Rast zum Tragschenkel hin offen ist und das freie Hakenende sich durch Zurückfedern in die
U-förmige Rast legt.
Derartige Gardinenaufhänger sind bekannt. Sie haben den Vorteil, daß die seitliche Einführungsöffnung verhältnismäßig breit gehalten werden kann,
was das Einführen des freien Hakenendes in die U-förmige Rast erleichter. Andererseits besteht die
Gefahr, daß das freie Hakenende durch Zug nach unten aus der U-förmigen Rast gezogen wird.
Es besteht der Wunsch, derartige Gardinenaufhänger aus Kunststoff mit dem Vorhang mittels des
Hakenteiles derart gut zu verbinden, daß der Aufhänger sich nicht mehr von allein vom Vorhang lösen
kann. Dann brauchen nämlich die Gardinenaufhänger zum Waschen des Vorhangs nicht mehr von diesem
gelöst zu werden. Es sind verschiedenartige Lösungen bekannt, um das freie Ende des aus
Kunststoff bestehenden und entsprechend nachgiebigen Hakenteils gegen Zug nach unten formschlüssig
mit dem Aufhängerkopf zu verbinden. Bei der einen Ausführungsart ist hierzu eine Loch-Zapfen-Verbindung
und bei einer anderen Ausführungsart eine nach vorn und oben geöffnete Nut mit Schulter
angeordnet, auf der ein verdickter Kopf des freien Hakenendes erst unter Ausnutzung der Gardinenlast
zur Auflage kommt. Bei diesen Ausführungsarten wird jedoch durch diese formschlüssigen Einrastungen
die Handhabung erschwert und die Herstellung des Aufhängers schwieriger.
Ferner sind Ausführungen bekannt mit einer zur Seite hin geöffneten U-förmigen Rast mit beidseitigen
Auflageschultern für das freie Hakenende. Die Einführöffnung der U-förmigen Rast ist also quer zur
Ebene der Hakenschenkel gerichtet. In dieser Richtung ist jedoch die Elastizität des freien Hakenschenkels
wesentlich geringer als in der Ebene der Hakenschenkel. Dies bedeutet, daß bei diesen vorbekannten
Aufhängern der freie Hakenschenkel durch leichtes Verwinden seitlich leicht aus der U-förmigen
Rast rutschen kann. Derartige Verwindungen kommen aber beim Aufhängen der Gardinen und beim
Waschen öfter vor. Außerdem erfordert das genaue Einbringen des freien Hakenschenkels in die U-förmige
Rast bei diesen vorbekannten Lösungen besondere Aufmerksamkeit und Sorgfalt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen ' hakenförmigen Gardinenaufhänger aus Kunststoff zu
schaffen, der eine formschlüssige Verriegelung für das freie Hakenende aufweist, dabei jedoch leichter
herstellbar und einfacher zu handhaben ist als die vorbeschriebenen bekannten Arten mit formschlüssiger
Verriegelung des freien Hakenendes. In Lösung dieser Aufgabe besteht die Erfindung darin, daß bei
einem hakenförmigen Gardinenaufhänger mit den eingangs genannten Merkmalen mindestens an einem
der beiden Seitenschenkel der U-förmigen Rast, vorzugsweise an dem der Einführungsöffnung gegenüberliegenden
Seitenschenkel, eine sich etwa quer zu den Hakenschenkeln erstreckende Rille oder
Rippe und am freien Hakenende eine darin eingreifende Gegenrippe oder -rille angeordnet sind,
die das freie Hakenende in seiner Arbeitslage gegenüber Zug nach unten ortsfest halten.
Dies ergibt eine besonders einfache formschlüssige Verriegelungsart, wobei das freie Hakenende nach Art der Betätigung einer Sicherheitsnadel in die U-förmige Rast eingebracht wird. Die Handhabung ist sehr einfach, da eine sehr breite seitliche Eino führöffnung für das freie Hakenende zur Verfügung steht und der freie Schließschenkel durch diese breite Einführöffnung nur gegen die Innenseite des langen Seitenschenkels der U-förmigen Rast gedrückt zu werden braucht, wobei der Formschluß der Rippen-Rillen-Verbindung hergestellt wird, und dann losgelassen werden kann, wonach er dann selbsttätig in die U-förmige Rast einfedert. Die Breite der U-förmigen Rast ist der Breite des freien Hakenendes derart angepaßt, daß dieses, nachdem es in die U-för-
Dies ergibt eine besonders einfache formschlüssige Verriegelungsart, wobei das freie Hakenende nach Art der Betätigung einer Sicherheitsnadel in die U-förmige Rast eingebracht wird. Die Handhabung ist sehr einfach, da eine sehr breite seitliche Eino führöffnung für das freie Hakenende zur Verfügung steht und der freie Schließschenkel durch diese breite Einführöffnung nur gegen die Innenseite des langen Seitenschenkels der U-förmigen Rast gedrückt zu werden braucht, wobei der Formschluß der Rippen-Rillen-Verbindung hergestellt wird, und dann losgelassen werden kann, wonach er dann selbsttätig in die U-förmige Rast einfedert. Die Breite der U-förmigen Rast ist der Breite des freien Hakenendes derart angepaßt, daß dieses, nachdem es in die U-för-
ao mige Rast eingefedert ist, gegenüber Zug nach unten
in der Rippen-Rillen-Verbindung gehalten wird. Erfindungsgemäß ist die sehr sichere formschlüssige
Verriegelung der Rillen-Rippen-Verbindung vorhanden, und es entfällt gegenüber den bekannten Ausführungsarten
mit formschlüssiger Verriegelung, daß mit dem freien Hakenende in eine schmale Einführungsöffnung
gezielt werden muß. Dadurch wird in der Praxis die Handhabung wesentlich erleichtert,
so daß auch völlig ungeübte Hilfskräfte die erfindungsgemäßen Aufhänger ohne hinzuschauen schnell
anbringen können.
Zweckmäßigerweise ist der lange Seitenschenkel der U-förmigen Rast als vom darüberliegenden Kopf
getrennter, mit dem inneren Hakenschenkel verbundener Steg ausgebildet, der gegenüber dem kurzen
Seitenschenkel der U-förmigen Rast in der Höhe versetzt ist, so daß keine Hinterschneidungen vorhanden
sind und der Aufhänger ohne Schieber in zwei Formteilen geformt werden kann. Vorzugsweise
ist der kurze Seitenschenkel über dem als Steg ausgebildeten anderen langen Seitenschenkel der U-förmigen
Rast angeordnet. Der Innenraum der U-förmigen Rast ist dann bei der Herstellung im unteren
Teil von der einen Schenkelseite her und im oberen Teil von der anderen Schenkelseite her zugänglich.
Es ist sehr wesentlich, daß die erfindungsgemäße formschlüssige Verriegelung an den Seitenschenkeln
der U-förmigen Rast und am freien Hakenende ausgebildet werden kann, ohne daß die Herstellungswerkzeuge
und die Herstellung schwieriger werden. Entscheidend ist für die einfache Handhabung, daß
beim Zurückbiegen und Wiederausfedern des freien Hakenendes die Rippe und die Rille von selbst miteinander
in Eingriff kommen. Das freie Hakenende läßt sich dann, nach dem es in die U-förmige Rast
eingefedert ist, nicht nach unten aus der Rippen-Rillen-Verbindung ziehen. Diese Verbindung wird
erst wieder gelöst, wenn das freie Hakenende wieder zurück und vom langen Seitenschenkel nach
außen abgebogen wird. Die ganze Handhabung ist dabei so einfach wie bei dem bekannten Aufhänger
der eingangs genannten Merkmale, der überhaupt keine formschlüssige Verriegelung aufweist.
Zweckmäßigerweise weisen die Rippe und die Gegenrille einen etwa V-förmigen Querschnitt auf.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist am freien Ende des kurzen Seitenschenkels der U-förmigen
Rast ein zum anderen langen Seitenschenkel
gerichteter Vorsprung vorgesehen, der dem freien Hakenende in seiner Arbeitslage als Anschlag dient.
Dieser Vorsprung bildet gewissermaßen einen Widerhaken und erschwert ein unbeabsichtigtes Zurückbiegen
des freien Hakenendes aus der U-förmigen Rast heraus. Zweckmäßigerweise sind dabei
die Breite des freien Hakenendes und die Breite des Durchlasses zwischen diesem Vorsprung und dem
gegenüberliegenden langen Seitenschenkel der U-förmigen Rast derart bemessen, daß das freie Hakenende
hinter dem erwähnten Vorsprung einschnappt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von in
der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Gardinenaufhängers,
F i g. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1 (ohne Rolle),
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie HI-III in Fig. 1 (ohne Rolle),
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 1 (ohne Rolle) und
F i g. 5 einen Querschnitt längs der Linie V-V in Fig. 1. a5
Der in der Zeichnung dargestellte aus Kunststoff gefertigte Gardinenaufhänger besteht im wesentlichen
aus einem Kopf 1, von dem nach oben ein Ansatz 2 zur Lagerung der Welle 3 einer Rolle 4
und nach unten ein Hakenteil 5 abgeht, und ferner aus einer im ganzen mit 6 bezeichneten, im Schnitt
nach F i g. 5 etwa U-förmigen Rast. Dieser Schnitt liegt quer zu den Schenkeln 7 und 8 des Hakenteils 5.
Die U-förmige Rast 6 besteht aus einem stegartigen langen- Seitenschenkel 9, einem Grundabschnitt
10 und einem — wie F i g. 5 zeigt — kurzen Seitenschenkel 11. Damit bildet die U-förmige Rast 6
einen Innenraum 12 zur Aufnahme des freien Endes des Hakenschenkels 8. Am Ende des kurzen Seiten-Schenkels
11 der U-förmigen Rast 6 sitzt ein leistenförmiger Vorsprung 13, der zum gegenüberliegenden
langen Seitenschenkel 9 weist.
Der Grundabschnitt 10 und der kurze Seitenschenkel 11 der U-förmigen Rast 6 sind nach oben
mit dem Kopf 1 verbunden, während sich über dem stegartigen langen Seitenschenkel 9 eine Aussparung
14 befindet. Der kurze Seitenschenkel 11 reicht nur so weit herunter wie die Aussparung 14, so daß
er über dem stegartigen langen Seitenschenkel 9 liegt. Die jeweilige Innenseite des Grundabschnittes 10
und der Seitenschenkel 9, 11 ist also von außen her zugänglich, so daß diese Teile in zwei Formhälften
ohne Schieber gefertigt werden können.
Entlang der Innenseite des stegartigen langen Seitenschenkels 9 erstreckt sich eine im Querschnitt
V-förmige Rippe 15, der eine entsprechend V-förmige Rille 16 am freien Ende des Hakenschenkels 8
zugeordnet ist.
Nachdem der freie Hakenschenkel 8 durch die Vorhanglasche gesteckt ist, wird er in F i g. 2 nach
rechts seitlich ausgebogen und neben dem kurzen Seitenschenkel 11 der U-förmigen Rast 6 zurückbewegt.
Hinter dem kurzen Seitenschenkel 11 federt der Hakenschenkel 8 in F i g. 2 nach links zurück
und gelangt in den Innenraum 12 der U-förmigen Rast 6, wobei seine Rille 16 um die Rippe 15 des
stegartigen langen Seitenschenkels 9 der Rast 6 greift. Zugleich federt der Hakenschenkel 8 wieder nach
vorn zurück und gelangt dadurch in den Innenraum der U-förmigen Rast 6 zwischen die Seitenschenkel
9, 11 und den Grundabschnitt 10. Dabei muß er an dem Vorsprung 13 vorbei, der zweckmäßigerweise
einen verengten Durchlaß bildet, so daß der Hakenschenkel 8 dahinter einschnappt. In seiner eingeschnappten
Stellung in der Rast 6 kann er nicht mehr seitlich nach außen ausweichen, so daß seine
Rille 16 in dieser Stellung nicht außer Eingriff mit der Rippe 15 rutschen kann. Damit ist eine vollkommen
sichere formschlüssige Verbindung geschaffen.
An die Stelle der Rolle 4 kann auch ein beliebig anderes Gleitstück treten, bzw. der Kopf 1 kann mit
entsprechenden Gleitansätzen versehen sein.
Besonders vorteilhaft ist bei dem erfindungsgemäßen Gardinenaufhänger, daß er sehr leicht an
den Vorhängen angebracht und wieder davon gelöst werden kann und trotzdem im angebrachten Zustand
sehr sicher sitzt. Dies ist wichtig, weil gewünscht wird, z. B. Kunststoff-Tüllvorhänge mit den darangelassenen
Aufhängern zu waschen, jedoch z. B. bei Leinenvorhängen, die anschließend gemangelt werden
müssen, die Aufhänger vor dem Waschen zu entfernen.
Claims (3)
1. Hakenförmiger Gardinenaufhänger aus Kunststoff mit einem eine Rolle oder einen Gleitkörper
aufnehmenden Kopf, von dem der eine Tragschenkel des Hakenteils abgeht, dessen äußerer freier Schließschenkel zum Kopf zurückreicht
und mit ihm durch Einführen in eine mit einer seitlichen Einführungsöffnung versehene
U-förmige Rast eine geschlossene öse bildet, wobei diese U-förmige Rast zum Tragschenkel hin
offen ist und das freie Hakenende sich durch Zurückfedern in die U-förmige Rast legt, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens an einem der beiden Seitenschenkel (9,11) der
U-förmigen Rast (6), vorzugsweise an dem der Einführungsöffnung gegenüberliegenden Seitenschenkel
(9), eine sich etwa quer zu den Hakenschenkeln (7,8) erstreckende Rille oder Rippe
(15) und am freien Hakenende eine darin eingreifende Gegenrippe oder -rille (16) angeordnet
sind, die das freie Hakenende in seiner Arbeitslage gegenüber Zug nach unten ortsfest halten.
2. Aufhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippe (15) und die Gegenrille
(16) einen etwa V-förmigen Querschnitt aufweisen.
3. Aufhänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende des kurzen
Seitenschenkels (11) der U-förmigen Rast (6) ein zum anderen langen Seitenschenkel (9) gerichteter
Vorsprung (13) vorgesehen ist, der dem freien Hakenende in seiner Arbeitslage als Anschlag
dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL51802A DE1287270B (de) | 1965-10-07 | 1965-10-07 | Hakenfoermiger Gardinenaufhaenger aus Kunststoff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL51802A DE1287270B (de) | 1965-10-07 | 1965-10-07 | Hakenfoermiger Gardinenaufhaenger aus Kunststoff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1287270B true DE1287270B (de) | 1969-01-16 |
Family
ID=7274290
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL51802A Pending DE1287270B (de) | 1965-10-07 | 1965-10-07 | Hakenfoermiger Gardinenaufhaenger aus Kunststoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1287270B (de) |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1050517B (de) * | 1959-02-12 | |||
| DE1849789U (de) * | 1961-12-16 | 1962-04-12 | H Andree Jr Fa | Aufhaenger aus kunststoff fuer gardinen, vorhaenge od. dgl. |
| DE1135142B (de) * | 1959-03-12 | 1962-08-23 | Iagardiniaia Holzvorhangschien | Rollaufhaenger aus Kunststoff |
| DE1877122U (de) * | 1963-05-22 | 1963-08-08 | Ferdinand Koenig & Sohn | Gardinenhaken. |
| DE1891099U (de) * | 1963-11-22 | 1964-04-16 | Guenter Eisel Leistenfabrik | Aufhaenger fuer vorhaenge. |
| DE1169093B (de) * | 1960-06-02 | 1964-04-30 | Rudolf Stoerzbach | Rollender oder gleitender Aufhaenger fuer Schleudergardinen od. dgl. |
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-
1965
- 1965-10-07 DE DEL51802A patent/DE1287270B/de active Pending
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