DE1287162B - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Waehlziffernuebertragung ueber eine zwei Fernsprechzentralen verbindende zweiadrige Verbindungsleitung - Google Patents
Verfahren und Schaltungsanordnung zur Waehlziffernuebertragung ueber eine zwei Fernsprechzentralen verbindende zweiadrige VerbindungsleitungInfo
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Description
An jede der Zentralen ist eine Anzahl voa Neben-5 stellen angeschlossen, von denen eine an der Sendeseite
und eine an der Empfangsseite durch die Lautsprechersymbole IA und IB dargestellt sind.
Ferner sind Anrufsucher LF, Leitungswähler FS, Verbindungskreise CR und lokale Register REG-I
Zentralen angeschlossenen Teilnehmerstellen mit der io bzw. REG-2 vorhanden. Die Zentralen sind unteran
und für sich sehr schnell arbeitenden Tastwahl einander über zweiadrige Verbindungsleitungen vergeschieht.
. blinden, die an'ihren Enden durch Verbindungs-Wenn
manche Fernsprechzentralen, insbesondere leitungskreise abgeschlossen sind; einer dieser
Lautsprecher-Nebenstellenzentralen, auch auf Vier- Verbindungsleitungskreise (TLRl) ist für die Sendedrahtbasis
ausgelegt sind, umfassen die sie ver- 15 seite und einer (TLRt) für die Empfangsseite gebindenden
Leitungen nur zwei Adern, wobei dann zeigt. Die Auswahl eines freien Verbindungsleitungszur
Anpassung der Vierdrahtnetzwerke der Zentralen kreises wird durch den Verkehrswegmarkierer TVR
an die zweiadrigen Verbindungsleitungen besondere durchgeführt. Zu den Verbindungsleitungen gehören
Schaltkreise vorhanden sein müssen. in jeder Zentrale auch Senderegister REG-O und
Aufgabe der Erfindung ist es, eine schnelle Wähl- so Empfangsregister REG-J.
Ziffernübertragung über eine solche zweiadrige Ver- F i g. 2 zeigt ein Blockschaltbild, welches im
bindungsleitung zu ermöglichen. Prinzip 'ein Teilausschnitt des Schaltbildes gemäß
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß Fig. 1 ist, wobei FIg.;2 den für eine Verbindung
die zu übertragenden Wählziffern in bezug auf ihre zwischen einer Nebenstelle der Zentrale A und einer
Werte in zwei Gruppen aufgeteilt sind und zur Über- 35 Nebenstelle der Zentrale B verwendeten Schaltweg
tragung des ersten Impulses einer Wählziffer der veranschaulicht.
einen Gruppe ein Potential bestimmter Polarität an Unter der Voraussetzung, daß der Verbiftdungs-
die eine Ader der Verbindungsleitung gelegt wird, - leitungskreis TLjRI, das Register REG-O in der
während zur Übertragung des ersten Impulses einer . Zentrale^ und das RegisterREG-J in der Zentrales
Wählziffer der anderen Gruppe ein Potential 30 nicht besetzt sind, wird eine Verbindung von einer
entgegengesetzter Polarität an dieselbe Ader der Ver- rufenden Nebenstelle IA, d. h. einem Lautsprecherbindungsleitung
gelegt wird, und die weiteren
Impulse einer Wählziffer durch eine den Wert der
Wählziffer in ihrer Gruppe- kennzeichnende Anzahl
von Polaritätswechseln des an die jeweilige Ader an- 35
gelegten Potentials übertragen werden.
Impulse einer Wählziffer durch eine den Wert der
Wählziffer in ihrer Gruppe- kennzeichnende Anzahl
von Polaritätswechseln des an die jeweilige Ader an- 35
gelegten Potentials übertragen werden.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung umfaßt
die Schaltungsanordnung zur Durchführung des
obengenannten Verfahrens ein bei Beginn der Übertragung einer Wählziffer ansprechendes Relais, 40 Handapparat abnimmt» Wenn der rufende Teilweiches mit seinen Kontakten ein Potential der einen nehmer die Nummer der gewünschten Nebenstelle Polarität an die eine Ader und ein Potential de* gewählt hat und diese Nummer im lokalen Register entgegengesetzten Polarität an die andere Ader der empfangen ist, wird der Verkehrswegmarkierer TVR Verbindungsleitung anlegt, und ferner ein weiteres angefordert, der das Register REG-O belegt. Die Relais, welches im Falle einer Wählziffer der einen. 45 Nummer der gewünschten Nebenstelle wird an dieses Gruppe anspricht und mittels zweier Wechselkontakte Register übertragen und in diesem gespeichert. Nach die an den beiden Adern der Verbindungsleitung erfolgter Speicherung wird der Verbindungsleitungsanliegenden Potentiale vertauscht. kreis TLRl über die Leitungsadern La und Lb mit
die Schaltungsanordnung zur Durchführung des
obengenannten Verfahrens ein bei Beginn der Übertragung einer Wählziffer ansprechendes Relais, 40 Handapparat abnimmt» Wenn der rufende Teilweiches mit seinen Kontakten ein Potential der einen nehmer die Nummer der gewünschten Nebenstelle Polarität an die eine Ader und ein Potential de* gewählt hat und diese Nummer im lokalen Register entgegengesetzten Polarität an die andere Ader der empfangen ist, wird der Verkehrswegmarkierer TVR Verbindungsleitung anlegt, und ferner ein weiteres angefordert, der das Register REG-O belegt. Die Relais, welches im Falle einer Wählziffer der einen. 45 Nummer der gewünschten Nebenstelle wird an dieses Gruppe anspricht und mittels zweier Wechselkontakte Register übertragen und in diesem gespeichert. Nach die an den beiden Adern der Verbindungsleitung erfolgter Speicherung wird der Verbindungsleitungsanliegenden Potentiale vertauscht. kreis TLRl über die Leitungsadern La und Lb mit
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind zwei dem Verbindungsleitungskreis TLR 2 in der gerufenen
Wechselkontakte eines zur Aussendung der folgenden 50 Zentrale verbunden. Dieser Verbindungsleitungskreis
Impulse einer Wählziffer dienenden Impulsrelais so TLR2 ist mit den Wählerkreisen der Zentrales auf
in die beiden Adern der Verbindungsleitung ein- die gleiche Weise verbunden wie eine an diese
geschleift, daß bei jedem Ansprechen und bei jedem Zentrale angeschlossene Nebenstelle. Gleichzeitig
Abfallen des Impulsrelais die an den beiden Adern wird das Empfangsregister REG-J der Zentrale B mit
der Verbindungsleitung anliegenden Potentiale ver- 55 TLR 2 verbunden·. REG-2 ist mit den Wählerkreisen
tauscht werden. der Lautsprecher-Nebenstellenzentrale B verbunden
Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf und meldet dem Senderegister REG-O der Zentrale A,
die Zeichnungen an Hand einer zwei über zweiadrige daß es bereit ist, Wählinformationen zu empfangen.
Verbindungsleitungen verbundene, auf Vierdrahtbasis Impulse entsprechend der Nummer der gerufenen
ausgelegte Lautsprecher-Nebenstellenzentralen um- 60 Nebenstelle werden dann vom REG-O zum REG-J
apparat, der Zentrale^ zu einer gerufenen Nebenstelle
IB der Zentrale B in folgender Weise hergestellt (vgl. Fi g. 1 und 2).
Die Verbindung wird auf die übliche Art eingeleitet, indem die rufende Nebenstelle IA über
einen Anrufsucher LF und einen Verbindungskreis Ci? mit einem lokalen Register der Zentrale^ verbunden
wird, wenn der rufende Teilnehmer seinen
fassenden Fernsprechanlage ausführlich beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild der Fernsprechanlage,
Fig. 2 einen durchgeschalteten Sprechweg zwischen zwei Nebenstellen und
Fig.3 eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung.
F i g. 1 zeigt zwei über Verbindungsleitungen
übertragen.
Die Ziffernimpulse werden dann im Empfangsregistear REG-J in einen Gleichstromcode umgesetzt
und in diesem Code zum lokalen Register REG-2 65 in der Zentrales weitergeleitet. Wenn dieser Vorgang
beendet ist, ist die Nummer der gerufenen Nebenstelle zur Nebenstellenzentrale B übertragen,
wonach die Verbindung zur bezeichneten Nebenstelle
in bekannter Weise aufgebaut wird. TVR, REG-I, REG-2, REG-O und REG-J werden nun freigeschaltet.
Die durchgeschaltete Verbindung umfaßt also die über Wähler mit einem Sprechweg verbundene
rufende Nebenstelle, den Verbindungsleitungskreis TLR1, die Leitungsadern La und Lb,
den Verbindungsleitungskreis TLR2, Wähler und Sprechweg in der Zentrale B und schließlich die
gerufene Nebenstelle.
Die Sendeeinrichtung im Senderegister REG-O und die Empfangseinrichtung im Empfangsregister
REG-J werden nun beschrieben, und als Beispiel wird die Übertragung der Impulse entsprechend der
willkürlich gewählten Ziffer 6 veranschaulicht. Beim Verbindungsaufbau werden Ziffermarkierungen vom
lokalen Register REG-I zum Senderegister REG-O übertragen, wobei im Senderegister REG-O jeder
Ziffer ein besonderes Relais entspricht. F i g. 3 zeigt eine Gruppe von zehn Relais U10 bis £719 im
REG-O, welche den Speicher für eine Wählziffer »0 bildet. Zufolge der als Beispiel gewählten Ziffer 6
wird Relais t/16 zum Ansprechen gebracht, welches Kontakt 1 schließt und positives Potential an die
Wicklung des Relais 61 in der Relaiskette U 6 legt. Relais 61 spricht an und legt mittels Kontakt 3
positives Potential an die Leitungsader La und mittels Kontakt 4 negatives Potential über die Wicklung des
Relais U 26 an die Leitungsader Lb. Dies verursacht das Ansprechen von Relais/1 im Empfangsregister
REG-J; über Kontakt 5 des Relais/1 spricht Relais 73 an, welches seinerseits über Kontakt 6 das abfallverzögerte
Relais/4 zum Ansprechen bringt. Weiterhin legt Relais t/26 über Kontakt 7 Spannung an das
Signalrelaie U27, welches seinerseits über Kontakte
das Relais t/28 ansprechen läßt. Wenn die gewählte Ziffer einen Wert von 0 bis 4 gehabt hätte, wäre über
Kontakt 26 eines der Relais t/10 bis t/14 das Relais
t/7 zum Ansprechen gebracht worden, wobei mittels der Wechselkontakte 28 und 29 die Polarität der
Spannung an den Leitungsadern La und Lb umgekehrt worden wäre. Beim Ansprechen des Relais U 28
wird durch Kontakt 9 die Schleife über La-Lb unterbrochen, wodurch die Relais U 26 und /1 und in
der Folge/3 abfallen. Relais/4 fällt verzögert ab, und während seines Abfallens spricht das Halterelais
/5 über Kontakte 10 (Relais /4) und 11 (Relais /3) an. Wenn Relais t/28 anspricht, öffnet
es beim Kontakt 12 den Speisestromkreis für Relais t/27; dieses fällt ab und bringt über Kontakt 13 das
Relais t/29 zum Ansprechen. Das Ansprechen des Relais t/29 dient als Kriterium dafür, daß der Vorgang
beendet ist. Beim Ansprechen des Relais U 29 wird bei Kontakt 14 der Speisestromkreis für Relais
t/28 unterbrochen und die Schleife bei Kontakt 9 wieder geschlossen. Dadurch sprechen Relais 71 und
in der Folge/3 wieder an. Relais U8 spricht über
Kontakt 15 an. Dieses letztgenannte Relais bewirkt eine Polaritätsumkehr der an den Leitungsadern
liegenden Spannung. Dadurch spricht Relais/2 an, während Relais 71 abfällt, da die Gleichrichter Fl
und V 2 mit den entsprechenden Relais 71 und 72 in Serie geschaltet sind. Infolge des Ansprechens des
Relais US spricht auch Relais t/9 über Kontakt 16 an und unterbricht den Speisestromkreis für t/8
(Kontakt 17), wodurch t/8 abfällt. Infolge des Abfallens von Relais t/8 fällt auch Relais t/9 ab,
und t/8 spricht über Kontakt 17 des Relais 1/9 wieder an. Die Relais 71 und 72 arbeiten nun im
Schritt mit den von Relais t/8 bewirkten Polaritätswechseln der Spannung auf den Leitungsadern, und
mittels der Kontakte 5 (Relais 71) und 18 (Relais 7 2) werden über die Arbeitskontakte 19 und 20 des
Relais 75 Impulse der Impulsempfangsschaltung IM zugeführt und dort gespeichert.
Infolge des Ansprechens des Relais t/8 wurde schon vorher über Kontakt 21 das Relais 62 zum
Ansprechen gebracht. Beim ersten Abfall des Relais t/8 fällt infolge des Öffnens des Kontaktes 21 das
Relais 61 ab, während infolge des Schließens des Kontaktes 22 das Relais 63 anspricht. Beim Ansprechen
des Relais 63 wird ein Ansprechkreis für das Stoprelais 1/20 über Kontakt 23 des Relais t/19,
Kontakt 30 des Relais U16 und Kontakt 31 des Relais t/63 geschlossen.
Relais t/20 spricht an und unterbricht bei Kontakt
den Ansprechkreis für Relais t/8 und bei Kontakt den Stromkreis für die Relaiskette t/6, die dadurch
in ihre Anfangs- oder Ruhelage zurückgebracht wird. Die an die Leitungsadern angelegte
Spannung wird abgeschaltet, sobald die Relaiskette t/6 in ihre Ruhelage zurückgekehrt ist, wodurch die
Übertragung der Wählziffer zum Empfangsregister REG-J beendet ist. Die übertragene Wählziffer ist
nun in der Impulsempfangskette zur weiteren Verwendung gespeichert.
Claims (5)
1. Verfahren zur Wählziffernübertragung über eine zwei Fernsprechzentralen verbindende zweiadrige
Verbindungsleitung, dadurch gekennzeichnet, daß die zu übertragenden Wählziffern in bezug auf ihre Werte in zwei
Gruppen aufgeteilt sind und zur Übertragung des ersten Impulses einer Wählziffer der einen
Gruppe ein Potential bestimmter Polarität an die eine Ader der Verbindungsleitung gelegt wird,
während zur Übertragung des ersten Impulses einer Wählziffer der anderen Gruppe ein
Potential entgegengesetzter Polarität an dieselbe Ader der Verbindungsleitung gelegt wird, und die
weiteren Impulse einer Wählziffer durch eine den Wert der Wählziffer in ihrer Gruppe kennzeichnende
Anzahl von Polaritätswechseln des an die jeweilige Ader angelegten Potentials übertragen
werden.
2. Schaltunganordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein bei Beginn der Übertragung einer Wählziffer ansprechendes Relais (61) mit
seinen Kontakten (3, 4) Potential der einen Polarität an die eine Ader und Potential der
entgegengesetzten Polarität an die andere Ader der Verbindungsleitung anlegt, und daß im Falle
einer Wählziffer der einen Gruppe ein weiteres Relais (U7) anspricht und mittels zweier Wechselkontakte
(28,29), die an den beiden Adern der Verbindungsleitung anliegenden Potentiale vertauscht.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Wechselkontakte
eines zur Aussendung der folgenden Impulse einer Wählziffer dienenden Impulsrelais (t/8) so
in die beiden. Adern der Verbindungsleitung eitigeschleift
sind, daß bei jedem Ansprechen und bei jedem Abfallen des Impulsrelais (U 8) die an
den beiden Adern der Verbindungsleitung anliegenden Potentiale vertauscht werden.
4. Schaltungsanordnung nach Ansprueh 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Empfang
der Wählziffernimpulse die Verbindungsleitung durch zwei parallelgesehaltete Empfangs-
kreise abgesehlossen ist, von denen jeder nur auf Spannung bestimmter Polarität anspricht.
5. Schaltungsanordnung nach Ansprueh 4, dadurch
gekennzeichnet, daß jede der Empfangsschaltungen aus der Reihenschaltung einer Relaiewickjung
(Jl1 /2) und eines Gleichrichters (V I1 Vl) besteht, wobei die Gleichrichter der
beiden Empfangsschaltungen in Bezug aufeinander entgegengesetzt gepolt sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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|---|---|
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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|---|---|---|---|---|
| US3784755A (en) * | 1971-09-07 | 1974-01-08 | Bell Canada Northern Electric | Long-line telephone circuit |
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|---|---|---|---|---|
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| BE507213A (de) * | 1950-11-21 | |||
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| NL289634A (de) * | 1962-03-01 | |||
| NL299523A (de) * | 1962-10-20 |
-
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| US3482050A (en) | 1969-12-02 |
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