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DE1286821B - Schwingungsdaempfersystem - Google Patents

Schwingungsdaempfersystem

Info

Publication number
DE1286821B
DE1286821B DE1967D0054169 DED0054169A DE1286821B DE 1286821 B DE1286821 B DE 1286821B DE 1967D0054169 DE1967D0054169 DE 1967D0054169 DE D0054169 A DED0054169 A DE D0054169A DE 1286821 B DE1286821 B DE 1286821B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
damper
dampers
piston
suspension spring
small
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967D0054169
Other languages
English (en)
Inventor
Buschmann
Dr Emil
Gaebler
Dipl-Ing Gerhard
Dr Gustav-Adolf
Sperling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DB BUNDESBAHN ZENTRALAMT
Original Assignee
DB BUNDESBAHN ZENTRALAMT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DB BUNDESBAHN ZENTRALAMT filed Critical DB BUNDESBAHN ZENTRALAMT
Priority to DE1967D0054169 priority Critical patent/DE1286821B/de
Publication of DE1286821B publication Critical patent/DE1286821B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F13/00Units comprising springs of the non-fluid type as well as vibration-dampers, shock-absorbers, or fluid springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Schwingungsdämpfersystem mit einer Tragfeder, der mindestens zwei getrennte hydraulische Dämpfer verschiedener Dämpfungskraft parallel geschaltet sind.
  • Bekannt sind Stoßdämpfer verschiedener Wirkungsart und Arbeitsweise, z. B. Reibungsstoßdämpfer oder Flüssigkeitsstoßdämpfer verschiedenster Konstruktion. Bekannt sind auch Dämpferkonstruktionen, die in Verbindung mit elastischen, im Innern des Dämpfers angeordneten Medien (z. B. Gaspolster) arbeiten. Solche Dämpfer wurden entwickelt, um vorzugsweise die geschwindigkeitsabhängigen Dampferkräfte in hydraulischen Dämpfern bei großen Schwingfrequenzen niedriger zu halten als bei kleinen Frequenzen mit ihren meist größeren Amplituden. -Allen diesen bekannten Dampferbauarten ist eigentümlich, daß sie entweder im Bereich kleiner Frequenzen insbesondere unterhalb der Eigenfrequenz des Schwingungssystems befriedigend starke Dämpfung erreichen lassen, dann jedoch im Bereich hoher Frequenzen zu starke Dampferwirkung haben, die als störende, der Federung parallel geschaltete Kraftbrücke wirkt. Wird der Dämpfer so mit dem schwingenden System abgestimmt, daß die dämpfende Wirkung im Bereich hoher Frequenzen günstig ist, dann ist die dämpfende Wirkung im Bereich kleiner Frequenzen unzureichend. Ursache dieser Gegebenheiten ist, daß die in einer gegebenen Dampfereinheit konstruktiv festliegenden wirkenden Flächen bei verschieden schnellen Bewegungen und verschieden langen Wegen nur ganz bestimmte konstruktiv bedingte Dampferkräfte ergeben. Diesem Nachteil ist auch nicht damit zu begegnen, daß, wie es verursacht wurde, mehrere Dämpfer nebeneinander (parallel) einem schwingenden Federsystem zugeordnet werden, da sich die Wirkungen mehrerer Dämpfer dann praktisch addieren und überlagern.
  • Bekannt sind auch Dämpfer mit einem mit Drosselbohrungen versehenen Hauptkolben zur Dämpfung der niederfrequenten Schwingungen mit großer Amplitude und einem in diesem Kolben angeordneten zusätzlichen Kolben für die Dämpfung hochfrequenter Schwingungen mit kleineren Amplituden. Solche Dampferbauarten konnten den gewünschten Effekt nicht bringen, weil sie einmal keine Lagekorrekturglieder für den kleinen Dampferkolben im großen Kolben kennen und überdies die Wirkung vorgesehener Drosselbohrungen zwischen Innenraum und Außenraum des großen Dampferkolbens keine Vorrichtungen enthalten, die gegen Ende des Weges des kleinen Kolbens im großen Kolben die Dampferkraft etwa einer Exponentialkurve folgend ansteigen lassen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese`-Nachteile zu vermeiden.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist bereits vorgeschlagen worden einen hydraulischen Schwingungsdämpfer mit einem mit Drosselbohrungen versehenen Hauptkolben, der die niederfrequenten Schwingungen mit großer Amplitude dämpft und einen im Hauptkolben angeordneten Zusatzkolben, der die hochfrequenten Schwingungen mit kleineren Amplituden dämpft so auszubilden, daß die beiden Arbeitskammern des Zusatzkolbens mit denen des Hauptkolbens in Verbindung stehen und daß der mit einer Drosselöffnung versehene Zusatzkolben in an sich bekannter Weise durch gegeneinander wirkende Federn in seiner Mittelstellung gehalten wird.
  • Die Erfindung geht- einen anderen Weg, sie besteht darin, daß der auf die Hochfrequenzschwingungen kleinerer Amplitude ansprechende kleine Dämpfer mit Federn versehen ist, die seinen Kolben in der Mittelstellung halten, und daß die Tragfeder und die Dämpfer einen Endes an einem Hebel angelenkt sind.
  • Es sind Federsysteme bekannt, bei denen ebenfalls ein Hebel zwei Federn, und zwar eine Zug- und eine Druckfeder über den Lastangriffspunkt hinaus verbindet, so daß der Schwinghebel sich um einen kräftefreibleibenden Punkt zwischen den beiden Angriffspunkten der Federn dreht, wenn die außen angreifende Kraft sich ändert. Abgesehen davon, daß es sich hier um ein Federsystem handelt, also ein System, in dem in den Federn gespeicherte Energie von diesen wieder abgegeben werden kann, im Gegensatz zu der Erfindung, bei der es sich um ein Dampfersystem handelt, in dem Bewegungsenergie nicht gespeichert, sondern in Wärme umgewandelt wird, besteht zwischen diesen beiden Anordnungen auch kein Zusammenhang, weil im Gegensatz zu dem bekannten Federsystem a) in dem Dampfersystem gemäß der Erfindung in den Anlenkpunkten Kräfte übertragen werden und b) der eine Dämpfer des Dampfersystems Rückstellfedern aufweist, die das Dampfersystem im Stadium der Ruhe immer wieder in die Mittellage bezogen auf den kleineren Dämpfer zurückführen.
  • Das Schwingungsdämpfersystem gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Auf der Tragfeder 1 ruht eine abgefederte Masse.
  • Die Tragfeder 1 ihrerseits ruht auf einer festen Unterlage (z. B. Achse eines Fahrzeuges). Der Tragfeder 1 sind zwei oder mehr hydraulische Dämpfer 2 und 3 parallel geschaltet, die ebenfalls auf der festen Unterlage ruhen. Ihre Kolbenstangen sind über die Gelenke 5 bzw. 6 mit einem Hebel 4 verbunden, der seinerseits gelenkig mit der abgefederten Masse in der Nähe der Tragfeder 1 verbunden ist. In einem der Dämpfer 3 sind die gegeneinander wirkenden Federn 7 angeordnet, die den Kolben des Dämpfers 3 in die Mittellage zurückführen.
  • Müssen Schwingungen hoher Frequenz mit ihren in der Regel kleinen Amplituden gedämpft werden, so setzt der große Dämpfer 2 diesen sehr schnellen Bewegungen -so große dämpfende Kräfte entgegen, daß -sein Kolben kaum bewegt wird. Der Gelenkpunkt 5 wirkt nicht vollständig, jedoch annähernd als Festpunkt. Demzufolge werden diese hochfrequenten Schwingungen im wesentlichen von dem kleinen Dämpfer 3 gedämpft, der bei den kleinen Amplituden auch hierfür in der Regel ausreicht. Treten Schwingungen mit geringer Frequenz und hierbei in der Regel größeren Amplituden auf, so wird der kleine Dämpfer 3 sehr schnell in eine Endlage gedrückt (gestrichelt gezeichnet), wobei durch die konstruktive Gestaltung dieses Dämpfers dafür gesorgt ist, daß die Dampferkräfte in dem kleinen Dämpfer gegen die Endlagen hin stark ansteigen, so daß die Endlage weich und nicht schlagartig erreicht wird. Nunmehr wirkt der Gelenkpunkt 6 als Festpunkt und der weiteren Federbewegung muß der Hebel 4 und damit der Kolben des großen Dämpfers 2 folgen. Der große Dämpfer tritt nunmehr in Aktion und dämpft mit den entsprechend größeren Kräften die große Amplitude der Schwingungen geringer Frequenzen.
  • In der Praxis werden sich naturgemäß entsprechend dem Vorhandensein von verschiedenen Schwingungen mit verschiedenen Amplituden und Frequenzen laufend Zwischenzustände in diesem Dämpfersystem einstellen. Das System hat jedoch dank der Federn 7 ständig das Bestreben, den Kolben des kleinen Dämpfers in seine Mittellage zurückzuführen, so daß der kleine Dämpfer immer wieder arbeitsfähig gemacht wird.
  • Es ist auch möglich, die Dämpfer 2 und 3 beiderseits der Tragfeder 1 so anzuordnen, daß der Hebel 4 zwischen den Gelenkpunkten 5 und 6 den Anlenkpunkt der Tragfeder 1 an der abgefederten Masse aufnimmt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Schwingungsdämpfersystem mit einer Tragfeder, der mindestens zwei getrennte hydraulische Dämpfer verschiedener Dämpfungskraft parallel geschaltet sind, dadurch gekennzeichn e t, daß der auf die Hochfrequenzschwingungen kleinerer Amplitude ansprechende kleine Dämpfer (3) mit Federn (7) versehen ist, die seinen Kolben in der Mittelstellung halten, und daß die Tragfeder (1) und die Dämpfer (2, 3) einen Endes an einem Hebel (4) angelenkt sind.
  2. 2. Schwingungsdämpfersystem nach Anspruch 1, daß die Dämpferkraft des kleinen Dämpfers (3) nach beiden Endstellungen hin stark zunimmt.
  3. 3. Schwingungsdämpfersystem nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfer (2, 3) beiderseits der Tragfeder (1) angeordnet sind.
DE1967D0054169 1967-09-21 1967-09-21 Schwingungsdaempfersystem Pending DE1286821B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0486227A1 (de) * 1990-11-13 1992-05-20 General Electric Company Schwingungsdämpfer

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB607673A (en) * 1946-03-25 1948-09-02 Dowty Equipment Ltd Improvements in resilient devices primarily for shock absorption
DE1742620U (de) * 1957-01-18 1957-04-04 Bundesbahn Bundesbahn Zentrala Federelement mit transformation von federkonstanten an freiem drehpunkt.
DE1264165B (de) * 1964-10-24 1968-03-21 Deutsche Bundesbahn Hydraulischer Schwingungsdaempfer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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