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DE1286899B - Photographisches Bilduebertragungsverfahren - Google Patents

Photographisches Bilduebertragungsverfahren

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Publication number
DE1286899B
DE1286899B DEE27474A DEE0027474A DE1286899B DE 1286899 B DE1286899 B DE 1286899B DE E27474 A DEE27474 A DE E27474A DE E0027474 A DEE0027474 A DE E0027474A DE 1286899 B DE1286899 B DE 1286899B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
silver halide
silver
emulsion layer
halide emulsion
sulfide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE27474A
Other languages
English (en)
Inventor
Gilman Jun Paul Brewster
Barnes John Carleton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE1286899B publication Critical patent/DE1286899B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/58Processes for obtaining metallic images by vapour deposition or physical development
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/26Processes using silver-salt-containing photosensitive materials or agents therefor
    • G03C5/29Development processes or agents therefor
    • G03C5/315Tanning development
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S430/00Radiation imagery chemistry: process, composition, or product thereof
    • Y10S430/141Direct positive material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)

Description

1 2
Die Erfindung betrifft ein photographisches Bild- beschichteten Zustand auf 1 kg etwa 1,54 g Formübertragungsverfahren, bei dem eine auf einem aldehyd (lOO°/oig) oder nach 3 bis 6 Monaten Lagerung Schichtträger befindliche, ungehärtete Silberhalogenid- etwa 0,62 g Formaldehyd enthalten. Derartige ungeemulsionsschicht mit einem Gehalt an einem wasser- härtete Silberhalogenidemulsionsschichten werden beilöslichen gerbenden SO2-Addukt einer Silberhalogenid- 5 spielsweise in den USA.-Patentschriften 2 596 756 und entwicklungssubstanz bildmäßig belichtet, mit einer 2 716 059 beschrieben.
alkalischen Lösung bildmäßig gehärtet und in noch Zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung
feuchtem Zustand an ein Bildempfangsblatt gepreßt geeignete wasserlösliche gerbende SO2-Addukte von
wird. Silberhalogenidentwicklersubstanzen können z. B. sein
Es sind, z. B. aus den USA.-Patentschriften 2 596 756 io die SOa-Addukte von Toluhydrochinon, Chlorhydro-
und 2 716 059, Bildübertragungsverfahren bekannt, chinon, Pyrogallolmonocarbonat, 4,4'-(2,3-Dimethyl-
bei denen eine praktisch ungehärtete Silberhalogenid- tetramethylen)-dibrenzkatechin, Gentisinsäure und
emulsionsschicht, die eine gerbende und eine nicht- Brenzkatechincarbonat oder von Gemischen aus
gerbende Entwicklersubstanz enthält, bildweise be- l-Phenyl-^dimethyl-S-pyrazolidon und Hydrochinon
lichtet und im Anschluß daran durch Behandlung mit 15 oder N-Methyl-p-aminophenolsuIfat und Hydrochi-
einer alkalischen Aktivatorlösung entwickelt wird. non. Das SOa-Addukt des Brenzkatechins hat sich als
Die belichtete und aktivierte Silberhalogenidemulsions- besonders vorteilhaft erwiesen, weil es besonders gut
schicht wird dann an ein Bildempfangsblatt gepreßt, wasserlöslich ist und Gelatine primär an der Emulsions-
wodurch eine Schicht der teilweise entwickelten und oberfläche härtet.
ungehärteten Silberhalogenidemulsionsschicht auf das 20 Die Herstellung von SO2-Addukten wird beispiels-
Bildempf angsblatt übertragen wird. Die Übertragungs- weise in der Zeitschrift Chemical Reviews, Bd. 59,
stufe läßt sich wiederholen, so daß von einer Silber- 1959, S. 827 bis 830, beschrieben,
halogenidemulsionsschicht mehrere Abzüge hergestellt Die Konzentration des SO2-Adduktes in der Emul-
werden können. sionsschicht kann in weiten Grenzen schwanken.
Nachteilig an den bekannten Verfahren ist, daß die 25 Zweckmäßig werden 0,01 bis 0,10 Mol Silberhalogenid-
Zahl der herstellbaren Abzüge davon abhängt, wie entwicklungssubstanz pro Mol des für die Überfüh-
schnell die einzelnen Übertragungen erfolgen, weil rung des in. das Silberhalogenid bei der Herstellung
durch die das Bindemittel, insbesondere Gelatine, der Emulsion verwendeten Silbernitrats verwendet,
härtende Entwicklersubstanz mit der Zeit auch die Da die auf das Biltiempfangsblatt übertragene
nicht belichtetenBezirke der Schicht gehärtet werden. 30 Schicht eine ausreichende optische Dichte besitzen soll,
Es ist ferner bekannt, im Rahmen eines Bildüber- können der Silberhalogenidemulsionsschicht vor der tragungsverfahrens ein photographisches Aufzeich- Belichtung Pigmente oder andere farbige Stoffe zugenungsmaterial mit einer Silberhalogenidemulsions- setzt werden oder in der übertragenen Emulsionsschicht zu verwenden, die als Entwicklersubstanz eine schicht gebildet werden. Um die Entwicklung des Mischung aus einem wasserlöslichen gerbenden SO2- 35 Silberhalogenids in der übertragenen Schicht zu be-Addukt des ß-Diäthylaminoäthanols, l-Phenyl-4,4-di- schleunigen, kann gegebenenfalls erwärmt werden. methyl-3-pyrazolidon und Hydrochinon enthält. Nach- Auch können Verschleierungsmittel, z. B. Thioharnteilig an der Verwendung derartiger photographischer stoff, auf die Oberfläche des Empfangsblattes aufge-Aufzeichnungsmaterialien ist, daß bei ihrer Verwen- bracht werden. Gegebenenfalls kann der Silberhalodung im Rahmen des üblichen Bildübertragungsver- 40 genidemulsionsschicht ferner eine Farbentwicklerfahrens nur braunstichige Bilder oder Abzüge erhalten substanz zugesetzt werden, die der übertragenen werden können. Schicht die erforderliche optische Dichte verleiht.
Aufgabe der Erfindung ist, ein Bildübertragungs- Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung wird eine
verfahren anzugeben, mit dem unabhängig davon, wie Silberhalogenidemulsionsschicht verwendet, die als
schnell die einzelnen Übertragungen erfolgen, eine 45 physikalische Entwicklungskeime kolloidales Silber,
größere Anzahl von Abzügen hergestellt werden kann kolloidales Gold, Silberoxyd, Silberproteinat, Kad-
und bei dem ferner schwarze Bilder erhalten werden. miumsulfid, Kobaltsulfid, Zinksulfid oder Nickelsulfid
Der Gegenstand der Erfindung geht von einem enthält.
photographischen Bildübertragungsverfahren, bei dem Vorzugsweise besteht das Bildempfangsblatt aus
eine auf einem Schichtträger befindliche, ungehärtete 50 einem Papierblatt. Es können jedoch auch Bildemp-
Silberhalogenidemulsionsschicht mit einem Gehalt an fangsblätter verwendet werden, die z. B. aus Cellulose-
einem wasserlöslichen gerbenden SO2-Addukt einer acetat, Polyäthylenterephthalat, Polyäthylen, PoIy-
Silberhalogenidentwicklungssubstanz bildmäßig be- styrol, Glas, Holz u. dgl. bestehen,
lichtet, mit einer alkalischen Lösung bildmäßig ge- Das Silberhalogenid der Silberhalogenidemulsions-
härtet und in noch feuchtem Zustand an ein Bild- 55 schicht besteht vorzugsweise aus Silberchlorid. Das
empfangsblatt gepreßt wird, aus und ist dadurch ge- Silberhalogenid kann jedoch auch aus einem der
kennzeichnet, daß eine Silberhalogenidemulsions- üblichen anderen Silberhalogenide, wie Silberbromid,
schicht, die physikalische Entwicklungskeime enthält, Silberjodid, Silberchloridbromid, Silberchloridjodid,
und eine alkalische Lösung, die ein Silberhalogenid- Silberbromidjodid und Silberbromidchloridjodid, be-
lösungsmittel enthält, verwendet werden. 60 stehen.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß unabhängig Eine zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung davon, wie schnell die einzelnen Übertragungen er- geeignete photographische Silberhalogenidemulsionsfolgen, eine größere Anzahl von Abzügen hergestellt schicht kann z. B. 0,003 bis 0,015 Mol Silberhalogenid werden kann, die sich durch einen tiefdunkelblau- sowie 0,001 bis 0,005 g physikalische Entwicklungsschwarzen Ton auszeichnen. 65 keime pro 0,09 ma Trägerfläche sowie 0,01 bis 0,10 Mol
Zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung eines wasserlöslichen gerbenden SO2-Adduktes einer
sind Silberhalogenidemulsionsschichten geeignet, die Silberhalogenidentwicklungssubstanz pro Mol Silber-
nicht härter sind als Gelatineschichten, die im frisch halogenid der Emulsionsschicht enthalten.
3 4
Als Aktivatorlösung können die üblichen bekannten graphischen Material kann überschüssige Flüssigkeit Aktivatorlösungen verwendet werden, z. B. solche, die durch Abpressen entfernt werden.
Natriumcarbonat und Harnstoff enthalten, sofern nur Anschließend erfolgt die Übertragung durch An-
ein Silberhalogenidlösungsmittel zugegen ist. Geeignete pressen der belichteten und aktivierten Silberhalogenid-
Silberhalogenidlösungsmittel sind beispielsweise Na- 5 emulsionsschicht an ein Bildempfangsblatt 8. Der da-
triumthiosulfat, Natriumrhodanid und Natriumsulfit. bei erhaltene Abzug besteht, wie sich aus F i g. 3
Um die Farbe der nach dem Verfahren der Erfindung ergibt, aus dem Bildempfangsblatt 8 mit den überherstellbaren Abzüge zu verbessern, kann das Bild- tragenen Bezirken 9.
übertragungsverfahren in Gegenwart der bei Diffu- Nach Befeuchtung der Silberhalogenidemulsions-
sionsübertragungsverfahren üblichen Toner durchge- io schicht mit weiterer Aktivatorlösung können weitere
führt werden. Derartige Toner werden beispielsweise Abzüge unter Verwendung frischer Bildempfangs-
in der USA.-Patentschrift 3 017 270 beschrieben. blätter hergestellt werden.
Das durch Übertragung eines Teiles der Silber- Um die Übertragung zu erleichtern, kann der halogenidemulsionsschicht auf ein Bildempfangsblatt alkalischen Lösung ein Erweichungsmittel, z. B. Harnerhaltene Material kann gegebenenfalls auch als 15 stoff, Salicylsäure, Formamid, Äthylenchlorhydrin Druckplatte verwendet werden, wenn das übertragene oder Natriumnitrat, zugesetzt werden. Gegebenenfalls Bild mit einer fetten Farbe eingefärbt wird. Dabei kann kann das Erweichungsmittel jedoch auch anstatt in der es zweckmäßig sein, das Bild mit einem der üblichen alkalischen Lösung in einer besonderen Lösung im bekannten Mittel nachzubehandeln, durch welches Anschluß an die Entwicklung in Konzentrationen von die an sich vorhandene unterschiedliche Aufnahme- 20 2 bis 20 % je nach der verwendeten Silberhalogenidfähigkeit der Bildfläche und des Trägers für die fettige emulsionsschicht und den Entwicklungsbedingungen Farbe verbessert wird. Derartige Mittel werden bei- appliziert werden,
spielsweise in der USA.-Patentschrift 2 794 388 be- Beisoiel 1
schrieben.
Zur Herstellung der Silberhalogenidemulsionsschicht 25 Von 920 g einer Silberchloridemulsion, die 1 Mol können die verschiedensten hydrophilen, organischen Silberchlorid und 64 g Gelatine enthielt, wurden Kolloide als Bindemittel verwendet werden, voraus- 150 ml mit 250 ml einer 10°/0igen Knochengelatinegesetzt, daß sie von gerbenden Silberhalogenid- lösung und 50 ml Wasser verdünnt,
entwicklungssubstanzen gtgerbt oder gehärtet werden. Zu 90 ml der verdünnten Emulsion wurden 4 ml Abgesehen von der vorzugsweise verwendeten Gelatine 30 einer mit Schwefeldioxyd gesättigten Lösung von 5 g können die Kolloide beispielsweise bestehen aus Brenzkatechin in 50 g destilliertem Wasser zugesetzt. Proteinen, wie Sojabohneneiweiß und Casein. Andere Ferner wurden der verdünnten Emulsion noch 1 bis geeignete hydrophile Kolloide sind synthetischer Natur 3 ml einer Silberproteinatlösung, die pro Liter 2 % Ge- und bestehen beispielsweise aus Polyvinylalkohol, latineund 1 gSilberproteinatnachMallinckrodt hydrolysierten Celluloseestern u. dgl. 35 enthielt, zugesetzt. Die Emulsion wurde anschließend
Die lichtempfindliche Silberhalogenidemulsion wird in einer Stärke von 0,254 mm, feucht gemessen, auf unter geeigneten Sicherheitslichtbedingungen her- einen Celluloseacetatträger aufgetragen,
gestellt und unter entsprechenden Bedingungen ent- Das erhaltene photographische Aufzeichnungswickelt, material wurde, wie in F i g. 1 dargestellt, einer Reflex-
Das Verfahren der Erfindung kann beispielsweise 40 belichtung unterworfen. Nach der Belichtung wurde
in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise durch- das Material mit einem Aktivator, der pro 11 wäßriger
geführt werden. Lösung 50 g Natriumcarbonat, 30 g Harnstoff und 14 g
Gemäß F i g. 1 wird ein photographisches Auf- Natriumthiosulfat enthielt, behandelt.
Zeichnungsmaterial, bestehend aus dem Schichtträger 1 Es wurde ein gut differenziertes Härterelief erhalten,
und der Silberhalogenidemulsionsschicht 2 einer Vor- 45 von dem durch Übertragung auf Bildempfangsblätter
lage 3, exponiert. Die Belichtung erfolgt durch den 17 Abzüge von ausgezeichneter Qualität und einem
Träger 10, d. h., es erfolgt eine Reflexbelichtung. Die hervorragend schwarzen Bildton erhalten werden
Silberhalogenidemulsionsschicht wird durch das durch konnten.
den Träger dringende Licht belichtet, wodurch in den Gleichgünstige Ergebnisse wurden dann erhalten, Bezirken 4 und 5 den Schatten bzw. den hohen 50 wenn eine Silberchloridemulsion verwendet wurde, die Lichtern der Vorlage entsprechende latente Bilder an Stelle des Silberproteinates physikalische Enterhalten werden. wicklungskeime aus kolloidalem Silber, kolloidalem
Das belichtete Aufzeichnungsmaterial wird dann mit Gold, Silberoxyd, Kobaltsulfid, Zinksulfid und Nickeleiner alkalischen Lösung bildmäßig gehärtet. Die sulfid enthielt.
Härtung kann beispielsweise bei 27° C mit einer 55 Gleichgünstige Ergebnisse wurden ferner erhalten,
5 % Natriumcarbonat, 3 % Harnstoff und 1 °/o Na- wenn eine Silberchloridemulsion verwendet wurde, die
triumthiosulfat enthaltenden Lösung gehärtet werden. an Stelle des SO2-Adduktes von Brenzkatechin ent-
Dabei bildet sich, wie in F ig. 2 dargestellt, metallisches sprechende Addukte von Silberhalogenidentwickler-
Silber, und zwar zum Teil infolge der bildweisen Be- substanzen, wie Toluhydrochinon, Chlorhydrochinon,
lichtung und teilweise auf Grund der Belichtung durch 60 Pyrogallolmonocarbonat, Brenzkatechincarbonat, 4,4'-
den Träger hindurch. (2,3-Dimethyltetramethylen)-dibrenzkatechin, Genti-
Der Bezirk 6 der Silberhalogenidemulsionsschicht, sinsäure oder l-Phenyl^^-dimethyl-S-pyrazolidon-
der schwächer belichtet und daher geringer gehärtet hydrochinongemischenoderN-Methyl-p-aminophenol-
wurde, ist übertragbar, während die Bezirke 7 infolge sulfat-hydrochinongemischen enthielt. s| i=^
der stärkeren Belichtung auch stärker gehärtet wurden, 65 Die einzelnen Abzüge konnten nach und nach
daß eine Übertragung dieser Bezirke nicht mehr mög- hergestellt werden, d. h., es war nicht wie bei den
lieh ist. üblichen bekannten Bildübertragungsverfahren er-
Von dem in F i g. 2 dargestellten entwickelten photo- forderlich, schnell zu arbeiten.
Beispiel2 iVerdeichsbeisoien
Zu Vergleichszwecken wurde ein photographisches Bildübertragungsverfahren des Standes der Technik wie es beispielsweise in der deutschen Auslegeschrift 1098 360 beschrieben wird, durchgeführt.
Zur Herstellung einer zum Einverleiben in eine Silberhalogenidemulsion geeigneten wasserlöslichen Entwicklerlösung wurde gasförmiges Schwefeldioxyd so lange in 2-Diäthylaminoäthanol eingeleitet, bis sich mindestens 0,5MoI Schwefeldioxyd mit lMol des Amins umgesetzt hatten und eine saure Lösung entstanden war. Zu 50 g des SO2-Adduktes von 2-Diäthylaminoäthanolwurdenl,0g4,4-Dimethyl-3-pyrazolidon und 10ig Hydrochinon zugesetzt Von dieser Lösung wurde Ig zu 100 g einer geschmolzenen Silberbromidjodidemulsion mittlerer Empfindlichkeit, die pro 0,62 kg 1 Mol Silber und 64 g Gelatineenthiet zugegeben. Die Emulsion wurde mit 250 g einer 10%igen ao Gelatinelösung und 100 ml destilliertem Wasser verdünnt und anschließend in einer Stärke von 0,254 mm, feucht gemessen, auf einen Celluloseacetatträger auf-
getragen. ,.,·..,
Das erhaltene photographische Aufzeichnungs- ag niatenal wurde nun, wie im Beispiel 1 beschrieben,
belichtet. ,,.„,.
Das belichtete Material wurde anschließend mit einer 5"/„igen Natnumcarbonatlosung behandelt.
Anschließend wurde die entwickelte Silberhalogenidemulsionsschicht auf ein BiIdempfangsblatt gepreßt. Nach Entfernung des die Emulsionsschicht aufweisenden Materials blieb auf dem Bi dempfangsblatt ein braunes Bild zurück. Nach erneuter Aktivierung der Silberhalogenidemulsionsschicht und Verwendung fnscher Bildempfangsblatter konnten wertere Kopien Hergestellt werden.
Zur Herstellung besonders schwarz getonter Abzüge war es erforderlich, das Aufzeichnungsmaterial wie folgt zu verarbeiten:
1. Belichtung;
2» lMinuteAktivierungineiner5%igenSodalösung;
3. 10 Sekunden Spülen mit Wasser;
im Abstand von 0,6 m;
4. 10 Sekunden Blitzen mit einer 100-Watt-Lampe im Abstand von 0 6 nr
3 Entwickeln in ein'em Entwickler der folgenden
4o
W*fe5> ftwa 5C\C ■ y ■··; f
p-Methylammophenolsulfat 3,0 g
Natriumsulfit, entwassert 45,0 g
Hydrochinon 12,0 g
Na numcarbonat, Monohydrat 80,0 g
Kaliumbromid . 2,0 g
mit Wasser mm Llter aufgefüllt
6· 1 Minute Spülen.
Aus den erhaltenen Ergebnissen ergibt sich somit, daß Qach dem Verfahren der Erfindung schwarz önte Abzü in bedeutend einfacherer Weise hertdlt werde* kÖQnen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    ^ Photographisches Bildübertragungsverfahren, bei dem eine auf einem Schichtträger befindliche, ungehärtete Silberhalogenidemulsionsschicht mit einem Gehalt an einem wasserlöslichen gerbenden SO,-Addukt einer SilberhalogenidentwicklungssubstaQZ bildmäßi belichtet mit einer aikaiisch e en Lö biIdmaßig geMrtet und in noch feuchtem Zustand aQ eb BiIdempfangsblatt gepreßt wird, dadurch g e k e η η ζ e ic h η e t, daß eine silberhalogenidemulsionsschicht, die physikalische Entwicklungskeime enthält, und eine alkalische Lö die dn silberhalogenidlösungsmittel ent-Mlt v°rwendet werden.
    2 Photographisches Bildübertragungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine silberhalogenidemulsionsschicht verwendet wird> die ds physikalische Entwicklungskeime konoidaies silber, kolloidales Gold, Silberoxyd, SilberproteinatjKadmiumsulfid^obaltsulfid.Zinksulfid oder Nickelsulfid enthält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE27474A 1963-08-23 1964-07-24 Photographisches Bilduebertragungsverfahren Pending DE1286899B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US304139A US3311472A (en) 1963-08-23 1963-08-23 Photographic colloid transfer process with a sulfur dioxide adduct tanning developer

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Publication Number Publication Date
DE1286899B true DE1286899B (de) 1969-01-09

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ID=23175224

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE27474A Pending DE1286899B (de) 1963-08-23 1964-07-24 Photographisches Bilduebertragungsverfahren

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US (1) US3311472A (de)
BE (1) BE652096A (de)
DE (1) DE1286899B (de)
FR (1) FR1404988A (de)
GB (1) GB1084631A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0057508A1 (de) * 1981-01-12 1982-08-11 EASTMAN KODAK COMPANY (a New Jersey corporation) Lichtempfindliche Filmeinheit, enthaltend eine Zindkverbindung zur Erhöhung der Farbstoffstabilität

Citations (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1098360B (de) * 1959-05-20 1961-01-26 Eastman Kodak Co Photographisches Bilduebertragungsverfahren
DE1118005B (de) * 1959-09-04 1961-11-23 Eastman Kodak Co Fluessiges Konzentrat eines photographischen Entwicklers
DE1173798B (de) * 1962-09-13 1964-07-09 Eastman Kodak Co Photographisches Silbersalzdiffusions-uebertragungsverfahren und hierfuer geeignetesBildempfangsmaterial

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Also Published As

Publication number Publication date
BE652096A (de) 1964-12-16
GB1084631A (en) 1967-09-27
US3311472A (en) 1967-03-28
FR1404988A (fr) 1965-07-02

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