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Die Erfindung betrifft eine Vierspezies-Rechenmaschine mit Zifferneingabetasten,
Multiplikatortasten und einem Akkumulatorregister, bei der Rechenoperationen mit
einer durch die Zifferneingabetasten eingegebenen Zahl durchführbar sind und Multiplikationen
sowie Divisionen jeweils aus einer Anzahl von Teiloperationen bestehen, die jeweils
mindestens einen Additions- bzw. Subtraktionsschritt und einen Verschiebungsvorgang
umfassen.
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Bei einer bekannten Vierspezies-Rechenmaschine mit Volltastatur wird
bei einer Multiplikation der Multiplikand in die sich dabei verriegelnden Zifferntasten
der Volltastatur eingegeben, und der Multiplikator wird dann Ziffer für Ziffer in
die Multiplikatortasten eingetastet. Bei jeder Betätigung einer Multiplikatortaste
wird der in die Zifferntasten eingegebene Multiplikand so oft im Multiplikatorregister
aufaddiert, wie es dem Wert der betätigten Multiplikatortaste entspricht, außerdem
wird automatisch durch einen Verschiebungsvorgang gewährleistet, daß der Multiplikand
bei der Betätigung der nächsten Multiplikatortaste um eine Stelle bezüglich des
vorher gebildeten Teilproduktes verschoben in das Register eingegeben wird.
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Bei dieser bekannten Rechenmaschine ist es nicht möglich, in das Register
eine beliebige Zahl einzugeben, wenn die Zifferntasten zur Einstellung eines Multiplikanden
verrastet sind. In der Praxis kommt es jedoch oft vor, daß zwischen zwei Multiplikationen,
die mit demselben Multiplikanden durchgeführt werden sollen, eine Addition durchzuführen
ist. In diesem Fall mußte man bisher den eingetasteten Multiplikanden zur Durchführung
der Addition löschen und dann nach der Addition wieder einrasten. Ein Beispiel einer
solchen Rechnung ist die Bildung einer Summe in Mark aus Mark- und Dollarbeträgen,
wobei die Dollarbeträge jeweils mit einem Umrechnungsfaktor multipliziert werden
müssen.
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Der vorliegenden Erfindung liegt also die Aufgabe zugrunde, eine Vierspezies-Rechenmaschine
anzugeben, bei der der oben geschilderte Nachteil vermieden wird und die Eingabe
von Zahlen in das Register unabhängig von der in die Zifferneingabetasten eingegebenen
Zahl möglich ist. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die
Maschine bei der Betriebsart Multiplikation auf einen Sonderbetriebszustand einstellbar
ist, bei dem die Multiplikation an Stelle der durch die Zifferneingabetasten eingegebenen
Zahl mit der Zahl 1 durchgeführt wird.
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Wenn man also bei Einstellung der Maschine auf den Sonderbetriebszustand
eine Multiplikatortaste betätigt, so wird die Zahl 1 ebenso oft in eine bestimmte
Stelle des Akkumulatorregisters eingeführt, wie es dem Wert der Multiplikatortaste
entspricht. Durch den in der Maschine automatisch ablaufenden Verschiebungsvorgang
wird gewährleistet, daß bei der nächsten Betätigung einer Multiplikatortaste die
Zal-l 1 dann in die benachbarte Stelle des Akkumulatorregisters so oft aufaddiert
wird, wie es dem Wert der als nächstes betätigten Multiplikatortaste entspricht.
Die Maschine arbeitet dann also unabhängig von der durch die Zifferneingabetasten
eingegebenen Zahl wie eine Zehntastenmaschine.
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Die Arbeitsmöglichkeiten der Rechenmaschine lassen sich noch zusätzlich
dadurch erweitern, daß man den Sonderbetriebszustand auch für Divisionen vorsieht.
Wenn die Maschine bei der Betriebsart Division auf den Sonderbetriebszustand eingestellt
ist, wird die Division dann unabhängig von der sonstigen Einstellung der Maschine
mit der Zahl 1 durchgeführt. Da jeder Divisionsschritt eine Stellenverschiebung
umfaßt, ist das Ergebnis der Division durch die Zahl 1 eine Verschiebung der im
Register enthaltenen Zahl um eine Stelle nach links, ohne daß diese Zahl sonst in
irgendeiner Weise verändert wird.
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Mit einer Vierspezies-Rechenmaschine der oben beschriebenen Art kann
außerdem ein in die Zifferntasten eingegebener Multiplikand mit einem im Register
gespeicherten Multiplikator multipliziert werden, wobei das Produkt im Register
gebildet wird. Beim Sonderbetriebszustand wird der im Register stehende Multiplikand
dann nicht wie normal mit dem in die Zifferntasten eingegebenen Multiplikanden,
sondern mit der Zahl 1 multipliziert. Die im Register gespeicherte Zahl wird dabei
um eine Stelle nach rechts verschoben.
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Durch den gemäß der Erfindung vorgesehenen Sonderbetriebszustand,
bei dem die betreffende Rechenoperation an Stelle der durch die Zifferneingabetasten
eingegebenen Zahl mit der Zahl 1 durchgeführt wird, lassen sich also die Anwendungsmöglichkeiten
der Maschine beträchtlich erweitern.
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Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
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Die Erfindung ist insbesondere auf Rechenmaschinen der allgemeinen
Art, die in der deutschen Patentschrift 1255 357 beschrieben ist, anwendbar und
wird im folgenden am Beispiel einer solchen Maschine erläutert.
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In einer Maschine dieser allgemeinen Bauart enthalten die Ziffern-Eingabemittel
eine Mehrzahl von Tastenreihen, von denen jede Reihe einer Zahlenstelle zugeordnet
ist und jede Taste einen numerischen Wert hat. Ferner enthält das Register eine
Mehrzahl von mit elektrischen Impulsen zu betätigenden Zählern, von denen jeder
eine Zahlenstelle wiedergibt. In ihrer Anwendung auf eine Maschine der erwähnten
Bauart wird bei der Erfindung, wenn eine Maschine in den ersten Zustand eingestellt
ist, die Eingabe von Zahlen in das Register in Abhängigkeit von der Betätigung der
Zifferntasten gesteuert, während, wenn die Maschine in einen zweiten Zustand eingestellt
ist, die Eingabe von Zahlen in das Register unabhängig von der Betätigung irgendeiner
Taste geschieht und in der Weise, als wenn eine oder mehrere vorgegebene Tasten
betätigt worden wären.
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Vorzugsweise soll, wenn die Maschine sich in dem zweiten Zustand befindet,
die Eingabe von Zahlen in das Register derart stattfinden, als wenn die Taste
1
in der der höchsten Zahlenstelle zugeordneten Tastenreihe betätigt worden
wäre.
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In einer Maschine der erwähnten allgemeinen Bauart wird durch eine
Betätigung irgendeiner Zifferntaste in irgendeinerTastenreihe eineAusgangsklemme
dieser Tastenreihe an eine Zahlenleitung angeschlossen, welche allen Zifferntasten
mit demselben numerischen Wert gemeinsam ist, und die Zuführung von Impulsen an
die Zähler des Registers wird durch eine gemeinsame Tastenleitung gesteuert, an
welche die Ausgänge einer Mehrzahl von Tastengattern angeschlossen sind. Ein erster
Eingang jedes Tastengatters ist mit der Ausgangsklemme einer der Tastenreihen verbunden,
und ein zweiter Eingang jedes Tastengatters
ist an eine betreffende
Ausgangsklemme eines Tastengatter-Taktgebers angeschlossen, welcher seine Ausgangsklemmen
der Reihe nach erregt. Dementsprechend kann die Erfindung in besonders bequemer
Weise in einer derartigen Maschine durch die Verwendung eines Pseudo-Tastengatters
verwirklicht werden, dessen Ausgang mit der gemeinsamen Tastenleitung verbunden
ist. Ein erster Eingang dieses Pseudo-Tastengatters ist an die allen Zifferntasten,
welche den numerischen Wert 1 haben, gemeinsame Leitung angeschlossen und ein zweiter
Eingang des Pseudo-Tastengatters ist mit der gleichen Ausgangsklemme des Tastengatter-Taktgebers
verbunden wie der zweite Eingang des Tastengatters, welcher der höchsten Tastenreihe
zugeordnet ist. Die Maschine kann dann aus dem ersten Zustand in den zweiten Zustand
dadurch umgeschaltet werden, daß man das Pseudo-Tastengatter und jedes der Tastengatter
mit einem dritten Eingang versieht, wobei der dritte Eingang aller Tastengatter
an eine Klemme angeschlossen ist, welche erregt ist, wenn die Maschine in den ersten
Zustand eingestellt ist. Der dritte Eingang des Pseudo-Tastengatters ist an eine
Klemme angeschlossen, welche erregt ist, wenn die Maschine in den zweiten Zustand
eingestellt ist.
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Der Ausdruck »erregt« wird im folgenden benutzt, um zum Ausdruck zu
bringen, daß an einem Eingang eines Gatters ein Potential liegt, welches vermöge
seiner Polarität das Gatter durchlässig macht.
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Eine Maschine der erwähnten Art vermag einen in einem Register gespeicherten
Dividenden durch einen Divisor zu teilen, der in die Tastenreihen eingetastet ist,
und den Quotienten in das Register einzugeben. Die Maschine arbeitet derart, daß
die Ziffern des Quotienten im Register gegenüber den Ziffern des Dividenden um eine
Stelle nach links verschoben werden. Wenn eine derartige Maschine mit der Möglichkeit
des Ersatzes der Tastenreihensteuerung im Eingang durch die selbsttätige Eingabe
des Einheitswertes gemäß der Erfindung ausgerüstet wird, kann man, wenn sich die
Maschine in dem zweiten Zustand befindet, eine im Register vorhandene Zahl durch
1 dividieren und den Quotienten, der natürlich dieselbe Größe hat wie der ursprüngliche
Dividend, in das Register eingeben, wobei entsprechende Ziffern um eine Stelle nach
links verschoben sind. Die Erfindung ermöglicht es mit anderen Worten mittels einer
Maschine der erwähnten Art eine im Register vorhandene Zahl nach links zu verschieben.
Eine Maschine der beschriebenen Art kann außerdem einen in die Zifferntasten eingeführten
Multiplikanden mit einem im Register gespeicherten Multiplikator multiplizieren
und das Produkt in das Register eingeben, wobei die Ziffern der entsprechenden Stellen
um eine Stelle nach rechts gegenüber dem Multiplikator verschoben sind. Wenn eine
derartige Maschine mit der Möglichkeit des Ersatzes der Zifferntastensteuerung im
Eingang durch die selbsttätige Eingabe des Einheitswertes gemäß der Erfindung ausgerüstet
wird, so kann sie, wenn sie in den zweiten Zustand eingestellt ist, die im Register
vorhandene Zahl mit dem Einheitswert multiplizieren, wobei diese Zahl um eine Stelle
nach rechts verschoben wird.
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Eine Maschine der erwähnten allgemeinen Bauart enthält auch eine Bank
oder Reihe von Multiplikatortasten, mit deren Hilfe man einen Multiplikanden, welcher
in die Tastenreihen eingetastet ist, mittels eines Multiplikators, der Ziffer nach
Ziffer in die Multiplikatortasten eingeführt ist, multiplizieren kann, wobei das
Produkt in das Register eingegeben wird. Wenn eine derartige Maschine mit der Möglichkeit
des Ersatzes der Tastenreihensteuerung im Eingang durch die selbsttätige Eingabe
des Einheitswertes gemäß der Erfindung ausgerüstet wird, so kann sie, wenn sie sich
in dem zweiten Zustand befindet, in das Register das Produkt des Einheitswertes
und einen Multiplikator eingeben, der Ziffer nach Ziffer in die Multiplikatortasten
eingeführt ist.
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In einer Maschine der erwähnten Art ist es nötig, einen in die Tastenreihen
eingeführten Divisor am Ende eines Divisionsvorgangs wieder zu löschen, wenn eine
weitere Division durchgeführt werden soll, da die Tastenreihen zur Einführung des
neuen Dividenden in das Register erforderlich sind. Es ist jedoch manchmal notwendig,
eine Reihe von Divisionsvorgängen durchzuführen, in welchen der Divisor konstant
bleibt. Man kann also bei der Bedienung der Maschine Zeit sparen, wenn dafür gesorgt
ist, daß man den neuen Dividenden in das Register ohne Löschung des Divisors in
den Tastenreihen einführen kann. Man sieht, daß bei Benutzung der im vorhergehenden
Absatz beschriebenen Anordnung der neue Dividend Ziffer nach Ziffer mittels der
Bank von Multiplikatortasten in das Register eingeführt werden kann. Während eines
Multiplikationsvorgangs ändert die Maschine selbsttätig die Beziehung zwischen den
Tastengruppen und dem Zähler des Registers, so daß jedes Teilprodukt selbsttätig
um eine Stelle nach rechts gegenüber dem vorhergehenden Teilprodukt verschoben wird.
Wenn also die Multiplikatortasten für die Einführung eines Dividenden in das Register
benutzt werden, wird durch die erste Betätigung einer Multiplikatortaste die Einführung
einer Ziffer entsprechend dem numerischen Wert der gedrückten Multiplikatortaste
in die höchste Stelle des Registers, welche mit einer Tastenreihe verbunden werden
kann, bewerkstelligt. Die zweite Betätigung einer Multiplikatortaste führt eine
Ziffer in das Register rechts von der erwähnten höchsten Stelle ein, und durch nachfolgende
Betätigungen werden Ziffern der Reihe nach in immer tiefere Stellen des Registers
eingeführt. Somit wird unter diesen Umständen die Maschine in der Art einer Zehntastenmaschine
betrieben. Wenn eine Division mit der Maschine im ersten Zustand durchgeführt werden
soll, liefert die Maschine vorzugsweise eine vorgegebene Zahl von Ziffern, beispielsweise
zehn Ziffern, und setzt sich sodann selbsttätig still. Zur Lieferung jeder Ziffer
wird der Divisor wiederholt vom Dividenden oder von dem Dividendenrest abgezogen,
bis der Dividendenrest negativ wird, worauf der Divisor wieder zu dem Dividendenrest
addiert wird. Die Anzahl der Subtraktionen wird mit Hilfe eines Hilfszählers oder
Auffangzählers gezählt und wird in das Register eingegeben, wobei die erste erzeugte
Ziffer in den Zähler der höchsten Stelle und nachfolgende Ziffern in zunehmend tiefere
Stellen des Registers eingegeben werden. Die Zahl der Subtraktionen kann beispielsweise
durch die Subtraktion des Einheitswertes, d. h. für jede Subtraktion durch Addition
von neun Impulsen zu dem Hilfszähler gezählt werden, und die Quotientenziffer kann
in das Register dadurch eingegeben werden, daß man das Neuner-Komplement der vom
Hilfszähler registrierten Zahl in den betreffenden Zähler einführt, nachdem alle
Subtraktionen
stattgefunden haben. Die Tatsache, daß der Dividendenrest
negativ geworden ist, kann beispielsweise mit Hilfe eines übertragsspeichers in
Form einer bistabilen Stufe angezeigt werden, welche eingeschaltet wird, wenn irgendein
Zähler des Registers bei 0 ankommt und zu Beginn jedes Arbeitszyklus des Impulsgenerators
normalerweise ausgeschaltet ist. Wenn der übertragsspeicher ausgeschaltet ist, nachdem
die Subtraktion der betreffenden Divisorziffer von der höchsten verbleibenden Ziffer
des Dividendenrestes durchgeführt ist, erhält man eine Anzeige dafür, daß der Dividendenrest
negativ geworden ist, und dementsprechend wird eine Steuerstufe eingeschaltet, welche
die Maschine veranlaßt, zu addieren statt zu subtrahieren. Vorzugsweise wird jede
Quotientenziffer in das Register durch Zuführung von Impulsen an den Impulskanal
über ein Impulskanalgatter eingegeben, wobei diese Impulse dem Hilfszähler zugeleitet
werden als Ergebnis der Erregung aller Eingänge eines Hilfszählergatters und ferner
noch an einen Registerzähler in Abhängigkeit von der Stellung eines Registertaktgebers
gelangen. Die Zuleitung der Impulse an den Impulskanal wird durch die Schließung
des Impulskanalgatters unterbrochen, wenn der Hilfszähler seine Nullstellung annimmt.
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Im Falle der Division und wenn sich die Maschine im zweiten Zustand
befindet, d. h. auf die zweite Betriebsweise eingestellt ist, führt die Maschine
wieder die gleiche vorbestimmte Anzahl von Schritten aus, und es wird während jedes
dieser Schritte der Einheitswert wiederholt durch komplementäre Addition von der
in einem Zähler des Registers stehenden Zahl subtrahiert, bis dieser Zähler die
Zahl 9 anzeigt (zu welcher Zeit der nächsthöhere Zähler ebenfalls 9 anzeigt), worauf
der Einheitswert einmal in den ersterwähnten Zähler additiv eingegeben wird, so
daß dieser dann 0 anzeigt. Die Anzahl der in jedem Schritt durchgeführten Subtraktionen
wird wieder durch die Subtraktion des Einheitswertes (Addition von 9) vom Hilfszähler
für jeden Subtraktionsvorgang gezählt, und das Neuner-Komplement der im Hilfszähler
am Ende jedes Schrittes registrierten Zahl wird in den nächsthöheren Zähler, als
derjenige Zähler, welcher auf 0 geschaltet worden ist, eingegeben. Infolgedessen
wird während des ersten Schrittes die Zahl aus dem zweithöchsten Zähler in den höchsten
Zähler übertragen, und während der nachfolgenden Schritte werden die Zahlen in schrittweise
tieferen Zählern jeweils auf den nächsthöheren Zähler übertragen. Während der Rechtsverschiebung
(d. h. bei der Multiplikation des Einheitswertes mit der im Register der Maschine
in der zweiten Betriebsweise stehenden Zahl) führt die Maschine wieder die vorgegebene
bzw. vorbestimmte Zahl von Schritten aus, und es wird während des ersten dieser
Schritte der Einheitswert in den Zähler am unteren Ende des Registers additiv eingegeben,
und zwar so oft, wie die in dem nächsthöheren Zähler registrierte Ziffer angibt.
Dieser nächsthöhere Zähler wird dadurch auf 0 gebracht. Während der nachfolgenden
Schritte wird der Einheitswert additiv in schrittweise höhere Zähler eingegeben,
und zwar so oft, wie es jeweils die im nächsthöheren Zähler registrierte Ziffer
angibt. Dieser nächsthöhere Zähler wird dadurch jeweils auf 0 gebracht und wird
dadurch für die Einführung der nächsten Ziffer vorbereitet.
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Vorzugsweise wird durch die Betätigung einer Multiplikatortaste die
Maschine in Betrieb gesetzt, so daß, wenn sie auf die erste Betriebsweise eingestellt
ist, eine in die Zifferntasten eingetastete Zahl einmal in das Register eingegeben
wird, und wenn der Zahlenwert der betätigten Multiplikatortaste größer als 1 istwird
dieAusgangsklemme derMultiplikatortastenbank mit einer der Zahlenleitungen derart
verbunden, daß Impulse dem Hilfszähler zugeführt werden, so daß dieser auf eine
Zahl weitergeschaltet wird, welche von dem Zahlenwert der betätigten Multiplikatortaste
abhängt. Sodann wird die in die Zifferntasten eingetastete Zahl wieder mehrmals
in das Register eingegeben, und zwar so oft, wie es die im Hilfszähler stehende
Zahl angibt, d. h. um einmal weniger als der Zahlenwert der betätigten Multiplikatortaste.
Ebenso wird, wenn die Maschine auf die zweite Betriebsweise eingestellt ist, der
Einheitswert anfänglich einmal in den ersten Zähler am oberen Ende des Registers
eingeführt, worauf, wenn der Zahlenwert der betätigten Multiplikatortaste größer
als 1 ist, der Hilfszähler auf eine Zahl weitergeschaltet wird, welche von dem Zahlenwert
der betätigten Multiplikatortaste abhängt, und es wird der Einheitswert additiv
in den ersten Zähler so oft eingegeben, wie es die im Hilfszähler stehende Zahl
angibt, und einmal weniger, als der Zahlenwert der betätigten Multiplikatortaste
beträgt. Wenn die Maschine sich im ersten Betriebszustand befindet, wird durch eine
weitere Betätigung einer Multiplikatortaste die in den Zifferntasten stehende Zahl
in das Register eingegeben, wobei die entsprechenden Ziffern um eine Stelle gegenüber
dem Eingang der durch die Betätigung der ersten Multiplikatortaste nach rechts verschoben
werden. Ebenso wird, wenn die Maschine sich in dem zweiten Betriebszustand befindet,
der Einheitswert nach der weiteren Betätigung einer Multiplikatortaste in den nächsttieferen
Zähler unter dem erwähnten ersten Zähler eingegeben. In jedem Fall kann die in den
Hilfszähler nach der Betätigung einer Multiplikatortaste eingegebene Zahl das Zwölfer-Komplement
des Zahlenwertes der betätigten Multiplikatortaste sein. In diesem Fall wird je
ein Impuls für jede weitere Eingabe in das Register additiv in den Hilfszähler eingegeben,
und wenn der Hilfszähler 0 anzeigt, wird ein letzter Impuls in das Register eingeführt,
worauf die Maschine sich stillsetzt.
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Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird nunmehr auf die Zeichnung
Bezug genommen, es zeigt F i g. 1 ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Rechenmaschine
und F i g. 2 eine Darstellung der an verschiedenen Stellen der Maschine nach F i
g. 1 auftretenden Impulse bzw. Spannungen.
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Wie bereits oben erwähnt, kann die zu beschreibende Maschine die folgenden
arithmetischen Aufgaben lösen: 1. Division eines im Register gespeicherten Dividenden
durch, einen in das Haupttastenfeld eingegebenen Divisor; 2. Division einer im Register
gespeicherten Zahl durch die Zahl 1 (Linksverschiebung); 3. Multiplikation eines
in das Haupttastenfeld eingeführten Multiplikanden mit einem im Register gespeicherten
Multiplikator; 4. Multiplikation der Zahl 1 mit einem im Register gespeicherten
Multiplikator (Rechtsverschiebung);
5. Multiplikation eines.in das
Haupttastenfeld. eingeführten Multiplikanden; 'mit einem- Ziffer nach Ziffer in
die Mnltiplikätortasten eingeführten Multiplikator; 6Multiplikation der .Zahl 1
-mit einem Multiplikanden, welcher Ziffer nach Ziffer (d. h; :ziffernweise)- in
-die Multiplikatortasten eingeführt ist (Zehn-Tasten-Eingabe in das=_RegWer).
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Weiterhin .kann die. Maschine in das Tastenfeld eingetastete Zählen
additiv in das Register eingeben und von einer' im.Itegistezgespeicherten Zahl"
entwedeK eine in das Tastenfeld eingeführte Zahl siih trahieren oder eine Ziffer
nach Ziffer. in die Multiplikatörtasten eingeführte Zahl. Demensprechend wird im
folgenden die ganze Maschine und ihre-Wirkungs@ weise für die-. Durchführung aller
, obengenannten Rechenaufgaben beschrieben werden;..
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Di@ in @i g 1 d4,igestellte Rechenmaschine enthält zehn Tastenreihen
1K,bs IOK; von deneri:jede einer Ziffernstelle oder Stelle zugeordni#,.t.i'st:und
von denen lediglich die ersten drei Tastenreihen (1K, 2K und 3K) und die letzten
beiden Tastenreihen (9K und 10K) dargestellt sind. Das Register der Maschine enthält
13 Zähler (IR his 13R),. von denen elf Zähler (3R bis 13R) für dien Benutzer der
Maschine sichtbar sind, :so daß der Zähler.3R die Einerstelle des Registers darstellt.
Von :diesen Zählern- sind .n der Zeichnung nur die ersten .drei (11Z, 2R und 3R)
und die Letzten vier (10R, 11R, 12R und 13R) veranschaulicht. Die Zäh jerIR bis
1.2R können den zehn Tastenreihen in verschiedener Weise zugeordnet werden' Man
kann beispielsweise dien Zähler 3R einer der zehn Tastenreihen 1K bis IOK zuordnen,
den Zähler 2R einer der neun - Tastenreihen 1K bis 9K, und der Zähler 1 R kann auch
einer der Tastenreihen 1K bis 8K zugeordnet -werden. Ebenso kann der Zähler 4R mit
einer der neun Tastenreihen 2K bis 10K verbunden werden, der Zähler 5R mit einer
der acht Tastenreihen 3K bis 10K usw., so d@aß alsoschließlich-der Zähler 12R nur
mit der Tastenreihe 10K verbunden werden kann. Der Zähler 13R ist für die Aufnähme
von Übertragsimpulsen vom Zähler 12R bestimmt, und der Zähler 13R kann mit keiner
der Tastenreihen verbunden werden. Man erkennt, daß die Anzahl der Tastenreihen
und Zähler, die zur Vergrößerung der Kapazität der Maschine benutzt werden können,
grundsätzlich unbegrenzt ist, daß es aber normalerweise wünschenswert ist: die Zahl
der Zähler größer als die Zahl der Tastenreihen zu wählen, um einen Überträg von
dem Zähler der höchsten Stelle, der mit einer Tastenreihe verbunden werden kann,
zu berücksichtigen.
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Jeder Zähler soll vorzugsweise die Form eines Ringzählers nach Art
der in' der deutschen Patentschrift 1157 568 von 1960 beschriebenen Art besitzen.
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Jedem Zähler ist ein Eingangsgatter zugeordnet, wie in F i g. 1 durch
die den drei ersten Zählern 1R, 2R und 3R zugeordneten Gatter 1RG, 2RG und 3RG veranschaulicht
ist und durch die dem zehnten, elften, zwölften und dreizehnten Zähler 10R, 11R,
12R und 13R zugeordneten Gatter 10RG, 11RG, 12RG und 13RG. Die in der Zeichnung
nicht enthaltenen Zähler 4R bis 9R sind ebenfalls mit Eingangsgatterm4RG bis 9RG,
die demgemäß in der Zeichnung ebentahs rehlen, ausgernstei. Jedes der Eingangsgatter
IRG bis 13RG .hat die Form eines sogenannten Und-Gatters. Beispielsweise beizt also
das Eingangsgatter 1RG eine mit H und eine mit T1 bezeichnete Eingamgsklemnie. Eine
Ausgangsspanitung.erscheint an diesem Gutte.r.,1RG und wird dem Zähler 1R zugeführt,
wenn an den beiden Eingangsklemmen H und T 1 eine Spannung auftritt:
Wenn also :ein Impuls auf der Leitung H einläuft, während gleichzeitig die Eingangsklemme
T1. erregt ist, wird der Zähler IR ,um .eine Ei- heit-. weitergeschaltet.
Wenn die den Zählern vorge.schal:teten Gatter Diodengatte:r sind,. .werden zur Erregung
dieser Gatter die Potentiale beider Eingangsklemmen in der gleichen Richtung verlagert.
Wenn ein positiver Ausgangsimpuls der Gatter. zur- .Fortschal.tung der Zähler erforderlich
ist, geschieht .die Erregung der Gatter dadurch; d'aß das Potential an ihien Eingangsklemmen
stärker .positiv .gemacht wird. Jedoch soll vorzugsweise jedes, Gatter -gemäß .der
deutschen Patentanmeldung B 71$02/63..äus.geführt: werden, und in diesem Falle werden
der Leitung H. negative Impulse zugeführt, während- die Erregurig der Klein" men
T 1 bis T 13 dadurch geschieht, däß.diese Klemmen stärker :positiv
gemacht .werdest. Di-e" übrigen tlnd-Gatter, von denen im folgenden die Rede sein
wird, sind normale Diodengatte@r, welche eine positive Ausgangsspähnung liefern,
wenn alle ihre Ei:ngangsklemme,n positiv` gemacht Werden. - " Außer den Gattern.
l:RG bis 13RG, die den Zählern 1R bis 13R zugeordnnet sind, sind den. Tastennoch
! weitere- Gatter 1 KG bis 10 KG zugeordnet. In der Zeichnung- sind von diesen
letzteren Gattern nur die Gatter 1 KG bis 3 KG für die untersten drei TastenreihenI
K bis 3 K und die Gatter 9 KG
sowie 10 KG für die obersten drei Tastenreihen
9K und, 10K. dargestellt. Diese Gatter sind ebenfalls Und-Gatter und liefern- ihre
Ausgangsspannung an eine gemeinsame Leitung K, sofern jeweils ihre beiden Eingangsklemmen
gleichzeitig erregt werden. Wie F i g. 1 zergt, ist jeweils eine Eingangsklemme
dieser Gatter an die betreffende Tastenreihe angeschlossen, und eine: zweite Eingangsklemme
ist für die niedrigste Tastenreihe mit. t3 bezeichnet und für die höchste Tastenreihe
mit t 12. Die dazwischenliegenden Gatter haben entsprechendeEingangsklemmen t4 bis
t11. Jedes der Gatter IKG bis 10KG hat noch eine dritte mit. N bezeichnete Eingangsklemme.
Jede Tastenmei!he besteht aus neun Tasten, die mit 1 bis 9 beziffert sind, und es
sind beispielsweise alle mit 9 bezifferten Tasten an eine Leitung 9, alle mit 8
bezifferten Tasten an eine Leitung 8 usw. angeschlossen: Die Betätigung einer Taste
bewerkstelligt den Ansohluß der mit dieser Taste verbundenen Leitung an das zugehörige
KG-Gatter. Wenn keine Taste irgendeiner Tastenreihe betätigt ist, ist die Ausgangsspannung
der betreffenden Tastenreihe negativ. Die mit den Tasten verbundenen Leitungen sind
an einen Impulsgenerator PG angeschlossen, welcher einen Hauptoszillator (master
oscillator) enthält, der de Impulswiederholungsfrequenz bestimmt und seinerseits.
die Ausgangsklemmen 0 bis 9 besitzt. Die Ausgangsimpulse dieses Generators treten
an seinen Ausgangsklemmen während der jeweiligen Zeitintervalle innerhalb eines
Arbeitszyklus des Impulsgenerators und zu Zeiten auf, die in F i g. 2 veranschaulicht
sind. Der Impulsgenerator PG hat außerdem eine Ausgangsklemme Z, an welcher während
jedes Arbeitszyklus des Impulsgenerators neun Ausgangsimpulse
auftreten.
Gemäß Fi g. 2 treten diese neun Ausgangsimpulse dann auf, wenn die Ausgangsklemmen
P1 bis P9 erregt werden. Diese Zeiten werden im folgenden als P1 bis P9 bezeichnet,
und dementsprechend wird auch das Zeitintervall, in welchem an die Klemme-PO erregt
wird, als PO bezeichnet.
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Gemäß F i g. 1 ist die Ausgangsklemme P 0 des Impulsgenerators
mit allen Tasten 9 der Tastenreihe verbunden, dieAusgangsklemrneP 1 mit allen
Tasten 8 usw. und schließlich die Ausgangsklemme P8 mit allen Tasten
1 der Tastenreihen.
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Ein weiteres mit SKG bezeichnetes Gatter ist mit seiner Ausgangsklemme
ebenfalls an diegemeinsame Leitung K angeschlossen. Dieses Gatter ist keiner Tastenreihe
zugeordnet, sondern dieeine seiner Eingangsklemmen ist unmittelbar an die Klemme
P 8 des Impulsgenerators PG angeschlossen. Die anderen Eingangsklemmen des
Gatters SKG sind die Klemmen t12 und :eine Klemme N.
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Die .Wirkungsweise der Maschine wird in der Hauptsache durch zwei
Taktgeber TR und TK gesteuert. Jeder .dieser beiden Taktgeber kann beispielsweise
ein Ringzähler sein und eine Anzahl von Ausgangsklemmen ;besitzen, wobei die Ausgangsklemmen
des Taktgebers TR mit T 0 bis T 13 bezeichnet sind und dile Ausgangsklemmen
des Taktgebers TK mit t 1 bis t 13. Jeder .der Taktgeber wird durch
Eingangsimpulse fortgeschaltet und liefert somit an jeder Eingangsklemme der Reihe
nach jeweils ein positives Potential. Anfänglich liefert also beispielsweise der
Taktgeber TR ein positives Ausgangspotential an seiner AusgangsklemmeT0, und dieses
positive Potential verschwindet an der Klemme T0 und erscheint statt dessen
an der Klemme T 1, wenn dieser Taktgeber einen. Eingangsimpuls empfängt. Die Eingangsimpulse
werden dem Taktgeber TR über eine differenzierende und umkehrende Schaltung KD 2
zugeführt, welche die von der Ausgangsklemme P9 des Impulsgenerators PG gelieferten
Impulse in verzögerte Impulse DP9 umwandelt. Eine weitere Eingangsspannung für den
Taktgeber TR tritt an einer Eingangsklemme ST 2 auf und bewirkt, daß dieser
Taktgeber auf der Stellung T0 festgehalten wird, bis ein positives Potential der
Eingangsklemme ST 2 zugeführt wird. Solange dieses positive Potential an der Klemme
ST 2 vorhanden ist, kann der Taktgeber TR von TO bis T13 durch aufeinanderfolgende
Eingangsimpulse weitergeschaltet werden, und man sieht, daß dieser Taktgeber während
jedes Arbeitszyklus -des Impulsgenerators durch einen der Impulse DP9 einmal fortgeschaltet
wird. Der Taktgeber TR wird somit während vierzehn Arbeitszyklen des Impulsgenerators.
vollständig von T0 bis T13 weitergeschaltet. Die verschiedenen Ausgangsklemmen
T 0 bis T13 des Taktgebers TR sind an die Eingangsklemmen der
Gatter 1RG bis 13RG und ferner noch an gewisse andere Gatter angeschlossen, wie
durch die Bezugszeichen T O bis T13 an diesen letzteren Gattern angedeutet
ist.
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Der Taktgeber TK ist gleichartig mit dem Taktgeber TR ausgebildet,
mit der Ausnahme, daß er nur 13 Stufen statt 14 Stufen enthält. Der Taktgeber
TK
wird durch Eingangsimpulse von den Klemmen t1 bis t13, welche über ein
Oder-GatterTG3 laufen, weitergeschaltet, welches seinerseits fünf Eingangsspannungen
empfängt, welche von den fünf Und-GatternTG4, TG5, TG6, TG7 und TG8 geliefert werden.
Das Und-Gatter TG4 empfängt zwei Eingangsspannungen, von denen die eine durch den
Ausgangsimpuls P 9 des Impulsgenerators PG gebildet wird und die zweite von den
Klemmen T 1 bis T12 des Taktgebers TR geliefert wird. Sofern also der Taktgeber
TR nicht auf der Klemme T 0 und auch nicht auf der Klemme T13 steht,
empfängt der Taktgeber TK einen Fortschaltimpuls über das Gatter TG4 während jedes
Arbeitszyklus des Impulsgenerators, PG: Unter gewissen Umständen empfängt der Taktgeber
TK auch einen Fortschaltimpuls über das Gatter TG7 während des Intervalls
T13. Wenn das Gatter TG7 arbeitet, kann der Taktgeber TK
nur
dann fortgeschaltet werden; wenn der Taktgeber TR auf seiner Ausgangsklemme T
0 steht, und daher sind auch 14 Arbeitszyklen des Impulsgenerators PG erforderlich,
um den Taktgeber TK bis auf t13 weiterzuschalten. Somit bleiben unter diesen Bedingungen
die beiden Taktgeber synchron, und die Aufgabe der Gatter TG 5, TG 6
und TG 8 besteht darin, einen weiteren Impuls an den Taktgeber TK unter bestimmten
Bedingungen während des Zeitintervalls TO zu liefern. Wenn die weiteren Impulse
dem Taktgeber TK während der Intervalle T 13 und TO
zugeführt werden, läuft er dem Taktgeber TR um einen Schiritt voraus. Wenn andererseits
kein Innpuls über eines der Gatter TG 5 bis TG 7 zugeführt wird, blembt .der
Taktgeber TK um einen Sdhritt hinter dem Taktgeber TR zurück. Die Ausgangsklemmen
t3 bis t12 des Taktgebers TK sind mit den Eingangsklemmen der jeweils zugehörigen
Gatter 1 KG bis 10 KG verbunden. Andere Verbindungen der verschiedenen; Ausgangsklemmen
des Taktgebers TK sind durch die Bezugszeichen t1 bis t13 an den Eingangsklemmen
versehnedener anderer Gatter angedeutet Man sieht, daß bei der insoweit beschriebenen
Schaltungsanordnung jeder Zähler der Reihe nach an die Leitung H für dasjenige Zeitintervall
angeschlossen wird, währenddessen die entsprechende Ausgangsklemme des Taktgebers
TR erregt wird, und daß jede Tastenreihe .an die Leitung K der Reihe nach für dasjenige
Zeitintervall angeschlossen wird, währenddessen die entsprechende Ausgangsklemme
des Taktgebers TK erregt ist. Wenn also der Taktgeber TR auf T 3 und der
Taktgeber TK auf t 3 steht, ist die Tastenreihe 1K mit dem Zähler 3R verbunden.
Weiterhin ist zu bemerken, daß, wenn die beiden Taktgeber zusammen weitergeschaltet
werden, die Zehner-Tastenre#,he mit dem Zehner-Zähler 4R verbunden ist usw., so
daß schließlich die Tastenreihe lOK dem Zählerfl2R zugeordnet ist. Wenn jedoch beispielsweise
des Taktgeber TK auf t4 steht, während der Taktgeber TR auf T3 ruht, ist die Tastenreihe
2 K dem Einer-Zähler 3 R zugeordnet. Unter diesen Umständen ist die Hunderter-Tastenreihe
3 K dem Zehner-Zähler 4R zugeordnet usw., so daß schließlich die Tastenreihe 10K
dem Zähler 11R zugeordnet ist. Die Impulse werden den verschiedenen Zählern 1 R
bis 13 R während der entsprechenden Zeitintervalle T von einer gemeinsamen Eingangsleitung
H zugeführt, welche von der Ausgangsseite eines Oder-Gatters G 11 gespeist wird.
Dieses Oder-Gatter G11 hat zehn Eingangsklemmen, welche mit den Ausgangsspannungen
der Und-Gatter G1 bis G10 gespeist werden. Man sieht, daß jedes der Gatter G1 bis
G9,entweder eine mit PO bezeichnete Eingangsklemme oder eine mit
PO
1 bezeichnete Eingangsklemme oder -eine mit Z bezeichnete Eingangsklemme oder :eine
mit KA bezeichnete Eingangsklemme oder schließlich eine mit KB bezeichnete Eingangsklemme
hat. Diejenigen dieser Gatter, welche :entweder eine Eingangsklemme PO oder eine
Eingangsklemme PO 1 besitzen, dienen dazu, einen Impuls unmittelbar auf die Leitung
H zu geben, wenn die anderen Eingangsklemmen dieser Gatter erregt sind. In ähnlicher
Weise dienen diejenigen :dieser Gatter, welche eine Eingangsklemme Z besitzen, dazu
bis zu neun Impulse auf die, Leitungen H zu geben, wenn ihre anderen Eingangsklemmen
erregt sind. Die Gatter mit Eingangsklemmen KA und KB dienen dazu, eine Zahl von
Impulsen auf die Leitung H zu geben, welche normalerweise durch :die Werte der betätigten
Tasten in den Tastenreihen 1 K bis 10K bestimmt sind. Die Klemmen KA und KB sind
mit den Ausgangsklemmen einer bistabilen Vorrichtung KC verbunden, Und im Ruhezustand
ist die Ausgangsklemme KB. Jedoch kann die Vorrichtung KC mittels eines Eingangsimpulses
über eine differenzierende und umkehrende Stufe KD 1 in ihren aktiven Zustand umgeschaltet
werden. Die Eingangsspannung für die Stufe KD 1
wird durch die Ausgangsspannung
eines Und-Gatters KG 1 geliefert. Eine der Eingangsspannungen dieses letzteren Rundgatters
wird von der Leitung K geliefert und die andere von -einer Klemme A, deren Aufgabe
im folgenden beschrieben werden wird. Die Vorrichtung KC wird über eine zweite Eingangsklemme
in ihren Ruhezustand zurückgestellt, welche über eine diffferenzierend@e und umkehrende
Stufe KD 2
an die Ausgangsklemme P 9 des Impulsgenerators
PG
angeschlossen ist. Die Wirkung der Stufe KD 2 besteht darin, daß durch
die Rückflanke des Impulses an der Klemme P9 die Vorrichtung KC wiedier in ihren
Ruhezustand gebracht wird. In gleichartiger Weise wirkt die umkehrende Stufe KD
1, daß durch die Rückflanke eines der der Eingangsklemme K des Und-Gatters KG1 zugeführten
Impulses die Vorrichtung KC aus ihrem Ruhezustand in ihren aktivierten Zustand gebracht
wird, in welschem an der Ausgangsklemme KA eine Spannung auftritt. Die einzigen
beiden Eingangsklemmen des Und Gatters G 10 sind mit ST 3 und mit T 0 bezeichnet,
und an der Ausgangsseite dieses Gatters tritt :eine positive Spannung während des
Betriebs der Maschine innerhalb des ;ganzen Zeitintervalls T0 auf, welcher mit dem
Beginn eines Arbeitszyklus der Maschine zusammenfällt. Das Gatter G11 hat jedoch
auch eine mit -GD bezeichnete Eingangsklemme. An dieser Eingangsklemme tritt ein
negativer Impuls auf, welcher hauptsächlich zur Impulsverformung dient und zur Schließung
der Gatter G 1 biss G 9 am Ende jedes Impulses, wie es in der deutschen Patentanmeldung
B 53661 von 1959 beschrieben ist. Der in negativer Richtung verlaufende Teil dieser
Impulse bzw. Teil dieses Spannungsverlaufs verhindert den Übertritt der positiven
Ausgangsspannung des Gatters G 10 auf die Leitung H und bewirkt somit eine Unterbrechung
der Ausgangsspannung G10 im zehn Impulse auf der Leitung H.
-
Um zu erklären, wie die Impulse den Zählern unter dem Einfluß der
Tasten in den verschiedenen Tastenreihen 1K biss 10K zugeführt werden, sei angenommen,
daß die Taste 6 in der Tastenreihe 1 K gedrückt sei und daß der Taktgeber TR auf
T3 stehe, sowie schließlich, daß der Taktgeber TK auf t3 stehen möge. Durch die
Taste 6 in der Tastenreihe 1 K wird die Ausgangsklemme dieser Tastenreihe an die
Ausgangsklemme P 3 des Impulsgenerators PG angeschlossen. Da die Klemme t3 erregt
wird, erscheint der Impuls P3 des Impulsgenerators auf der Leitung K. Es sei außerdem
angenommen, daß die Klemme A erregt wird, so daß der Impuls P 3 über das Gatter
KG läuft und seine Rückflanke die bistabile Vorrichtung KC in denjenigen Zustand:
umschaltet, in welchem ihre Ausgangsklemme KA erregt ist. Weiterhin sei angenommen,
daß die Klemmen M und die mit einem +-Zeichen versehene Eingangsklemme des Gatters
G6 erregt sei und daß somit, wenn die Klemme KA erregt ist, dieses Gatter
öffnet, so daß die übrigen Impulse an der Ausgangsklemme Z des Impulsgenerators
PG über das Oder-Gatter G10 auf die Leitung H gelangen. Die Dauer, für welche die
Klemme KA erregt wind, ist in F i g. 2 veranschaulicht, und man sieht, daß während
dieser Dauer sechs Impulse an der Ausgangsklemme Z des Impulsgenerators auftreten.
Da die Klemme T3 erregt ist, worden diese sechs Impulse von der Leitung H an den
Eingang des Zählers 3 R gegeben, und zwar über das Und-Gatter 3RG. Die Betätigung
der Taste 6 in der Tastenreihe 1 K hat somit zur Folge, daß der Zähler 3 R um 6
weitergeschaltet wird.
-
Um sicherzustellen, daß jeder Zähler um 1 weitergeschaltet wird, wenn
der nächsttiefere Zähler die Stellung 0 erreicht oder die Stellung 0 durchläuft,
ist ein übertragspeicher CS vorhanden. Dieser übertragspeicher ist eine Stufe, welche
zwei verschiedene Stellungen einnehmen kann, und wird mittels eines Impulses eingestellt,
welcher über eine: Leitung C jedesmal dann übertragen wird, wenn ein Zähler die
Nullstellung erreicht. Wenn der übertragspelcher eingestellt wird bzw. aktiviert
wird, wird seine Ausgangsklemme CSO erregt. Der bistabile Speicher CS wird durch
einen Impuls PO 1, welcher ihm zu Beginn jedes Zyklus des Impulsgenerators PG über
ein Und-Gatter CSG zugeführt wird, zurückgestellt, sofern die andere Eingangsklemme
dieses, letzteren Und-Gatters erregt wird!. An dieser Eingangsklemme CSG liegt ein
Oder-Gatter CSG 1, welches seinerseits Eingangsklemmen M und A hat. Wenn
der übertragspeicher zurückgestellt ist, ist seine Ausgangsklemme C erregt. Die
Schaltung ist jedoch so getroffen, daß die Ausgangsklemme CSO des übertragspeichers
für eine kurze Zeitdauer nach dem Eintreffen des Rückstellimpulses PO 1 erregt bleibt.
Die Ausgangsklemme CSO ist an eine der Eingangsklemmen des Und-Gatters G9 angeschlossen,
während an einer anderen Eingangsklemme dieses Und-Gatters die Ausgangsklemme
PO 1 des Gatters CSG liegt. Die dritte Eingangsklemme des Gatters G9 wird
so lange erregt, als der Taktgeber TR nacht auf seiner Klemme T 0 oder
T 1 steht. Dementsprechend tritt ein Impuls P 0 auf der Leitung H auf, wenn
der Übertragspeicher während des vorhergehenden Arbeitszyklus des hmpulsgenerators
PG eingestellt worden ist. Es wird somit ein Impuls jedem der Zähler 2 R bis 13
R während der Periode des Taktgebers TR zugeführt, wenn das Gatter RG offen ist,
sofern der übertragspeicher während der vorhergehenden Periode des Taktgebers TR
eingestellt worden ist. Beispielsweise kann ein derartiger Impuls dem Zä@ler2R während
der PeriodeT2 zugeführt werden, falls der Übertragspei@cher während der Periode
T1 eingestellt worden ist. Der einzige Zähler,
weIvher Impulse empfangen.
kann und somit der einzige Zähler,`welcher während der PeriodeT1 durch seine Nuljstellüng.liinduxchlaufän
kann, ist der Zäl% ler 1R. Daher-'- ann der Zähler 2R einen derartigen Impuls von
dem Zähler 1R- nur dann empfangen und ebenso kann jeder. andere Zähler einen derartigen
überträgsinpuls . nur:. dann empfangen, wenn der nächsttiefere Zähler - seine Nullstellung
durchlaufen hat.'-"
Die :insoweit beschriebenen Bestandteile der Schaltungsanordnung
stellen die Mehrzahl der Bestandteile dar, welche;die Maschine zur Ausführung einer
Addition.. und Subfraktion ermöglicht, jedoch ist es, Wenn die Maschine eine Multiplikdtnon
oder eine Division durchführen soll, notwendig, daß die Taktgeber TR- und-=TK eine
Mehrzahl von Arbeitsperioden oder Arbeitszyklen. durchlaufen, und zur Steuerung:
der Zahl dieser Arbeitszyklen ist ein Hilfszähler BR vorgesehen. Der Hilfszähler
BR besitzt eine Ausgangsklemme B, welche erregt wird; wenn der Hilfszähler nicht
den Wert 0 anzeigt. Zum Zweck der Durchführung :einer. Multiplikation ist eine Reihe
von Mulbiplikatortasten MK vorhanden, und jede der Multiplikatortasten 9 -bis 2
ist mit einer der Ausgangsklemmen P 1 bis P 8 des Impulsgenerators PG verbunden.
Jede der Multiplikatortasten 2 bis -9 schließt bei ihrer Betätigung die entsprechende
Ausgangsklemme des Impulsgenerators PG - an die Ausgangsklemme MR der Multiplikatortastenreihe
an. Wenn die Multiplikatortaste 1 betätigt wird; wird die Ausgangsklemme
T13 des Taktgebers TR an die Ausgangsklemme MR .angeschlossen, auch wenn
die Multiplikatortaste 0 betätigt wird oder wenn keine der Multiplikatortasten 1
bis 9 betätigt wird, ist die Ausgangsklemme T13 .des Registertaktgebers an .die
Klemme MR angeschlossen. Normalerweise befindet sich. die Ausgangsklemme MR 0 -auf
positiveiri Potential, jedoch wird bei Betätigung der MultipIikatortaste 0 das Potential
der Klemme MR 0 negativ.
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Im allgemeinen läuft, wenn die Maschine eingeschaltet ist, der Impulsgenerator
PG ohne Unterbrechung. Jedoch kann der Impulsgenerator stillgesetzt werden, wenn
ihm ein -S.teuersignal von der Ausgangsseite eines der Stillsetzgatter
SG 1 bis SG 4 über ein Oder-Gatter SG5 zugeführt wird. Jedes der Stillsetzgatter
SG 1 bis SG 4 ist ein Und-Gatter und man sieht, daß die Eingangsklemmen des Stillsetzgatters
SG 1 die Klemmen T O, t 11, M sowie eine im folgende noch zu beschreibende
Klemme ST 2 sind. Die Eingangsklemmen des Stllsetzgatters SG2 sind an die
Klemme C+, die Klemme B, eine Klemme D,
die Klemme t10, die Klemme
T0 und die Klemme ST 3 angeschlossen. Die Eingangsklemmen des Stillsetzgatters
SG3 sind- die Klemme B, die Klemme M,
die Klemme T 0
und die Klemme ST 3. Die Eingangsklemmen des Stillsetzgatters SG4 sind eine
Klemme XT und die Klemmen. B, TO, t13 und ST 3. Wenn man beispielsweise
annimmt, daß die Klemmen M und ST 3 erregt sind, wird der Impulsgenerator
stillgesetzt, wenn der Hilfszahler BR während der Periode T0 in seine Nullstellung
gelangt.
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Der Hilfszähler BR kann ein Ringzähler von gleichartiger Ausführung
wie die Zähler 1R bis 13R sein. Er wird mit Hilfe von Impulsen, welche über ein
Und-Gatter BRG2 einlaufen, von 0 auf 9 und sodann unmittelbar auf 0 weitergeschaltet.
Die beiden Eingänge des Gatters BRG2 bestehen in der Leitung H und dem Ausgang eines
Oder-Gatters BRG 1. Die -Eingänge des Oder-Gatters BRG 1 werden durch die
Ausgänge -der sechs Und-Gatter BRG 3 bis BRG B gebildet. Man sieht, daß die Eingänge
des Und-Gatters BRG3 durch die Klemmen C+, D und eine Kleniime,t a gebildet
werden, daß die Eingänge des Und--Gatters- BRG 4 durch die- Klemmen C=,
t a), D, Z und ST'3 gebildet werden; däß die Eingänge des Und-Gatters BRG
5 durch die Klemmen ST 3,
C ; TO, P 9, XT @ und eine Klemme
t13, daß die Eingänge des Und-Gatters BRG 6 durch die Klemmen C=,- tco und
XT, daß die Eingänge des Und-Gatters BRG7 durch- die Klemmen t33, t-,
T 0,' M
und ST 3 und - daß die Eingänge des Und-Gatters BRGS durch-
die Klemmen-tH, ST 3,-T 0, P9 und M gebildet werden: Die Klemme t33
wird dauernd erregt, -ausgenommen während der Periode t11, und die Klemme tco bildet
den , Ausgang eines Und-Gatters CG 8, :welches währenth,t 13 erregt wird, sofern
nicht der Taktgeber TR auf T0 oder T1 steht: Wenn der. Ausgang irgendeines der Und-Gafter
BRG 3 bis BRG 8 ' erregt ist, wird ein auf der Leitung H auftretender
-Impuls dem Eingang des lfilfszählers- zugeleitet, und die von diesem Zähler re=
gistrierte Zahl wird bei jedem derartigen Impuls um eine Einheit vergrößert. -'
- - .
-
Es wurde bereits dargelegt, daß jede. Tastenreihe verschiedenen Zählern
zugeordnet werden kann, da die Taktgeber tR und TK sich nicht synchron bewegen-
müssen. Jedoch können -Fehler in- gewissen Berechnungen dann auftreten, wenn eine
Tastenreihe mit einem Zähler höherer Ordnung bzw. Stellenzahl verbunden wird, als
dieser Tastenreihe -entspricht. Um eine derartige Zuordnung zu vermeiden, ist eine
bistabile Stufe BA vorgesehen. Diese, bistabile Stufe hat zwei Ausgänge A und Ä.
Normalerweise ist der Ausgang A positiv und der andere Ausgang negativ. Jedoch kann
die bistabile Stufe -mittels eines Ausgangs des Taktgebers TK eingestellt werden;.
welcher am Ende der Periode t13 auftritt: Wenn diese bistabile Stufe eingestellt
ist, ist der Ausgang 71 erregt, und der Ausgang A wird negativ. Die- Stufe wird
mittels der Rückfront des Impulses P 9 zurückgestellt, wenn der Taktgeber TR auf
T0 steht. Man sieht, daß die Klemme A einen der Eingänge des Gatters KG 1 bildet,
so daß keine Taste den Ausgang der bistabilen Stufe KC nach dem Ende der Periode.
t13 beeinflußt. Dementsprechend können unter normalen Bedingungen keine Impulse
der Tasten- nach der Periode t13 einlaufen.
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Wenn die - Maschine zur Durchführung- einer Multiplikation oder einer
Division dient, ist eine weitere bistabile Stufe BC erforderlich. Diese Stufe arbeitet
dann, wenn die Maschine zur Division benutzt wird, und dient dazu, zu entscheiden,
ob der Divisor von dem Dividenden addiert oder subtrahiert werden muß. Die bistabile
Stufe besitzt zwei Ausgänge, von denen der eine mit C+ und der andere mit C-- bezeichnet
ist. Die Stufe dient außerdem bei der Durchführung einer Multiplikation zur Steuerung
der dem Hilfszähler BR zugeführten Impulse. Im zurückgestellten Zustand ist der
Ausgang C- positiv und im eingestellten Zustand der Ausgang C+ positiv. Die Stufe
wird zu Beginn einer Rechenoperation durch ein negatives Potential von der Klemme
STX zurückgestellt. Dieses negative Potential verschwindet, wenn eine Multiplikatortaste
betätigt wird, und die bistabile Stufe wird dann abwechselnd eingestellt und zurückgestellt,
und zwar jedesmal, wenn der
Ausgang eines Oder-Gatters CG1 positiv
wird. Die Eingänge des Oder-Gatters CG 1 werden durch die Ausgänge von sechs Und-Gattern
CG2 bis CG7 gebildet. Man sieht, daß die Eingänge des Und-Gatters CG2 durch die
Klemmen C+, T0 und D gebildet werden, ferner, daß die Eingänge des Gatters CG3 durch
die Klemmen C, TO, D, ST 3 und C- gebildet werden, ferner, daß die
Eingänge des Gatters CG7 durch die Klemmen C-, XT; t c), P9, CS0,
daß die Eingänge des Gatters CG5 durch die Klemmen C+, Xt, t w, P9 und
B, daß die Eingänge des Gatters CG6 durch die Klemmen C-, M, T0, ST
3
und MR gebildet werden und schließlich, daß die Eingänge des Gatters CG7
durch die Klemmen C-, MR, P 9 und durch M gebildet werden.
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Die beschriebene Rechenmaschine eignet sich für die Durchführung einer
Addition, einer Subtraktion, einer Multiplikation und' einer Division, wie bereits
weiter oben erwähnt wurde. Jede der ersterwähnten drei Rechenarten kann auf mehr
als eine Weise durchgeführt werden. Beispielsweise kann die Addition einer Anzahl
von Zahlen in das Register entweder durch Betätigung der Tasten des Haupttastenfeldes
oder durch Betätigung der Multiplikatortasten durchgeführt werden. Wenn die Multiplikatortasten
für die Addition einer Zahl in das Register dienen, arbeitet diese Maschine als
eine Zehntastenmaschine, so daß die erste Betätigung einer Multiplikatortaste die
betreffende Zahl in den Zähler 12R einführt; die zweite Betätigung einer Multiphkatortaste
die betreffende Zahl in den Zähler 11R einführt usw. Gleichartige Überlegungen gelten
für die Subtraktion, d. h. daß man eine Zahl von der im Register stehenden Zahl
durch Betätigung entweder des Haupttastenfeldes oder der Multiplikatortasten subtrahieren
kann.
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Der erste Weg, auf welchem eine Multiplikation durchgeführt werden
kann, besteht in der Einführung des Multiplikanden in das Haupttastenfeld und in
der Einführung von aufeinanderfolgenden Stellen des Multiplikators in die Multiplikatortasten.
Das Produkt wird normalerweise zu einer bereits in dem Register stehenden Zahl addiert,
jedoch kann gewünschtenfalls das Produkt auch von der in dem Register stehenden
Zahl subtrahiert werden.
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Beim zweiten Verfahren zur Durchführung einer Multiplikation wird
der Multiplikand wieder in das Haupttastenfeld eingegeben, der Multiplikator jedoch
in das Register eingeführt. Die Maschine zeigt dann das Produkt im Register an Stelle
des Multiplikators. Obgleich bei diesem Verfahren die Maschine die in das Tastenfeld
eingetastete Zahl als Multiplikanden behandelt und die in dem Register stehende
Zahl als Multiplikator, kann es zweckmäßig sein, die Zahl im Register als Multiplikanden
und die Zahl im Tastenfeld als Multiplikator zu betrachten. Diese letztere Methode
der Durchführung einer Multiplikation kann dann benutzt werden, wenn man eine Reihe
von Zahlen miteinander multiplizieren will. In diesem Fall wird die erste Zahl in
das Register eingegeben und sodann mit der zweiten Zahl multipliziert, indem man
die zweite Zahl in das Haupttastenfeld eintastet. Das Produkt dieses ersten Multiplikationsvorgangs,
welches im Register erscheint, kann sodann mit der dritten Zahl dadurch multipliziert
werden, daß man diese dritte Zahl ebenfalls in das Haupttastenfeld eingibt. Das
zweite Produkt kann sodann mit der vierten Zahl multipliziert werden usw. Bei der
Division wird der Dividend in das Register eingegeben und der Divisor in das Haupt
tastenfeld. Die Maschine arbeitet dann derart, daß der Dividend im Register durch
den Quotienten ersetzt wird. Wenn man eine Reihe von Zahlen durch den gleichen Divisor
dividieren will, so kann man den Divisor in dem Haupttastenfeld belassen und jeden
neuen Dividenden in das Register mit Hilfe der Multiplikatortasten in der oben beschriebenen
Weise einführen.
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Außer zur Durchführung der oben beschriebenen arithmetischen Prozesse
kann die Maschine auch so betrieben werden, daß sie die im Register stehende Zahl
entweder nach links oder nach rechts verschiebt. Die verschiedenen Funktionen, welche
sich durchführen lassen, werden mittels Umschaltern ausgewählt. Diese Umschalter
sind in F i g. 1 nicht mit dargestellt, legen jedoch positive Potentiale an die
in der folgenden Tabelle 1 angegebenen Klemmen:
| Tabelle 1 |
| Addition (1) . . . . . . . . . M -f- XT 7p |
| Addition (2) . . . . . . . . M -f- XT N |
| Subtraktion (1) ....... M S XT P |
| Subtraktion (2) . ..... M S XT N |
| Multiplikation (1) ..... M -f- XT N |
| Multiplikation (2) ..... -I- XT N |
| Division ............. D -f- XT N |
| Linksverschiebung .... D -h XT N |
| Rechtsverschiebung ... -f- XT N |
Die Betätigung der dem Nullwert zugeordneten Multiplikatortaste MKO ersetzt das
positive Potential an der Klemme -!- oder an der Klemme S durch das negative Potential
auf der Leitung MR
0.
-
Betriebsweise Wenn die Maschine im arbeitsbereiten Zustand ist, läuft
der Impulsgenerator PG und liefert während jedes Zyklus seine normalen zehn Impulse.
Jedoch werden diese Impulse dann noch nicht wirksam, weil der Taktgeber TR auf T0
steht und daher keines der Gatter 1 RG bis 13 RG oder BRG 3, BRG 4 oder BRG6
offen ist. Der Taktgeber TR wird durch ein negatives Potential auf T0 festgehalten,
welches ihm von der Klemme ST 2 zugeführt wird, welche ebenfalls einen Eingang
des Gatters SG 1 bildet. Ein negatives Potential wird ferner von der Klemme
ST 3 zu-
geführt, welche zur Schließung der Gatter SG 2, SG 3,
SG4,
CG3, CG6, TG6; TG8, BRG5, BRG7 und BRG 8 dient. Die bistabile Stufe
BA befindet sich in zurückgestelltem Zustand, wobei ihr Ausgang A erregt
ist, und die bistabile Stufe BC steht im zurückgestellten Zustand mit einem erregten
Ausgang C-.
-
Addition (1) Wenn die Maschine auf Addition eingestellt ist, werden
von dem Haupttastenfeld positive Spannungen den Klemmen M, XT und P zugeführt.
2 Millisekunden nach der Betätigung einer Taste in den verschiedenen Tastenreihen
1 K bis 10 K wird das Potential an der Klemme ST 2 positiv, während es vorher
negativ war, und nach weiteren 8 Millisekunden wird die Klemme ST 3 ebenfalls
positiv.
-
Es sei angenommen, daß die Zahl 34 zu der Zahl 57 addiert werden soll.
Zunächst zeigen alle Zähler, einschließlich des Hilfszählers BR, 0 an. Um
die
Zahl 34 in -das Register: einzugeben,, wird die Taste 3 der Tastenreihe 2K :und.
- die Taste 4 der Tastenreihe 1K gedrückt. In der folgenden@,Beschrei= bung ist
angenommen, -daß die beiden Tasten, gleichzeitig gedrückt worden -sind;, und daß
die Ziffern -3 und 4 beide während des gleichen Arbeitszyklus -der Taktgeber TR
und TK in, das Register eingegeben worden sind. Jedoch` stellt dies nicht die normale
Arbeitsweise der Maschine. darf da der Bedienungsmann normalerweise eine Taste nach
.der anderen betätigen wird.: _ Während des nächsten Zyklus -des Impulsgene-.rätors-
passiert nichts, mit-Ausnahme_ der Tatsache, daß der--Impuls P 9 den Taktgeber TR
von-_T l -`auf T,2 und, den Taktgeber TK von -t1-#:.,auf 't2 weiter. schaltet: Ebenso=
werden während des nächsten ,Zyklus des Impulsgenerators lediglich die Taktgeber
auf T:3 "urid t3 -weiteigeschaltet.-=Da@-die Taste 4 -in der. Tastenreihe lK-gedrückt-`ist
_ünd::da: der -Takt= geber TK sich nunmehr auf t3 befindet, durchläuft der nächste
Impuls P 5 - des - Impulsgenerators das Gatter 1-KG. und 'erreicht die Leitung-K-:-
Dementsprechend wird, ", da die _ bistabile;-Stufc BA: ausgescliältet- ist und demgemäß
der Äusgäng:,A ° erregt ist, die Rückfront des. Impulses PS die. bistabile Stufe
einschalten, : so daß 'ihr Ausgang KA' °eri'dgt-wkd: Infolgedessen-.werden, da die
Eingänge M,.+ und KA des Gatters.'G 6 alle erregt sind, die übrigen -vier Impulse,
welche an dem Ausgang Z=-des Impulsgenerators PG-während dieses Arbeitszyklus: auftreten,
über die Gatter G6 und G11 auf die Leitung H übertragen. hä. die Klemme T3 des Gatters
3RG erregt ist, passieren diese vier -Impulse das Gatter 3 RG und schalten den Zähler
3R von O .auf 4: Die Rückfront des Impulses P 9 schaltet die- bistabile Stufe KC
aus, so daß dann ihre Ausgangsklemme KB erregt ist. Der gleiche Impuls P9 schältet
ferner den Taktgeber-TR -von T3 auf T4 und den -Taktgeber TK von t3 auf t4: Dementsprechend
sind während des nächsten Arbeitszyklus: des Impulsgenerators PG die - Gatter 2KG
und 4RG offen: Da in der Tastenreihe 2K die Taste 3 --gedrückt ist, passiert
der Impuls P 6: das Gatter 2 KG, und. - seine Rückfront schaltet die -bistabile
Stufe KC ein, so- däß deren Ausgangsklemme K44 erregt ist. Dementsprechend werden
die Impulse P 7; P 8 und P 9 -über die Leiturig Z,:- das Gatter G
6; das Gatter G11, die Leitung H und :das Gatter 4RG dem Eingang des Zählers 4R
zugeführt, so daß die= sec -von 0 -auf 3 weitergeschaltet wird. -Die Rückfront des.
Impulses P 9 schaltet -die bistabile, Stufe KC -m ihren ausgeschalteten:..Zustand
- zurück und: schältet den Taktgeber TR uuf T 5 und- den Taktgeber
TK
aufDa in der Tästenreihe.3K keine.Taste-gedrückt#ist, bleibt die bistabile
StufeI#CC-während°=des nächsten Arbeitszyklus des Impulsgenerators ausgeschaltet,
und demantsprer"hend bleibt das Gatter G6 geschlossen. Der Impuls P9 schaltet während
dieses Zyklus den'-Taktgeber-TR auf T6 und':den Taktgeber TK auf t6.und diese Vorgänge
wiederholen sich, bis der Täktgeber-TR die.Stellung.". und der Taktgeher TK die=Stellüng
t1 erreicht hat'. Dementsprechend wird w#flirend der Periode T13-ein Impuls P9.'
der bistabileii"Stufe BC über das.'Gatter CG7 -wird die bistabile Stufe BC eingeschaltet,
.und ihr `Ausgang -C+ wird -ah Stelle ihres Aüsgangs=C'`erregt. Man sieht also,°äaß
alle Gatter BRG3 1i'§ BRG8 -"während der Berechnung. _geschlössen-,sind.znd keine
Ichpulse .dem Hilfszähler BR,zufließen. Dieser Zähler. stand bei Beginn der Berechnung
auf: , 0, und -daher -bleibt die Klemme B zunächst dauernd erregt.-- Wenn der- Taktgeber
TH -die Stellung T 0 erreicht, werden -alle -Eingänge des Stillsetzgatters SG3 erregt,
und nach einer vorgegebenen und vorbestimmten' Verzögerungszeit wird der Impulsgenerator
PG stillgesetzt: Diese Verzögerungszeit ist nicht genügend lang; um-, den Impuls
P9 über- das Gatter BRG8 den Hilfszähler BR 'aus seiner Nullstellung weiterzuschalten
.Wenn die Tasten in den Tastenreihen'IK und 2K gelöst--werden, erscheint- wieder
das sriegative Potentiäl.an- der Änlaufklemme ST3, so -daß- das Gatter SG3 geschlossenwird-ürid
der Imp'ulsgdneratör PG seinen Betrieb.:wieder-aufnimmt. - --;Um den zweiten Schritt--der
Berechnung' durchzuführen, wird die Taste 5 'ih der Tastenreihe 2K gedrückt und
die - Taste 7 - in der - Tastenreihel K: Hierdurch werden die negativenTotentiale
von 'den Anlaufkontakten ST2 und 'ST3 entfernt und der Taktgeber TR von TO auf T1
w`eitergeschaltet, wenn der nächste= Impuls P 9 ' vom ° Impulsgenerator PG eintrifft:
Während der Perioden Thund-Y2` pä'ssiert wieder nichts, jedoch-wird; wenn: der Taktgeber
TR die -Stellung T 3 erreicht, -- da --die -Taste 7 -in - der Tastenreihe 1K- gedrückt
ist und -der Taktgeber TK sieh auf i3 befindet, der nächste Impuls P2 durch das
Gatter 1 KG auf -die:. Leitung K gelangen: -Die Rückfront - des Ichpulses P2 schaltet
die bistabile Stufe KC ein, und die übrigen sieben Impulse, welche am Ausgang-Z
des Impulsgenerators PG während dieses- Arbeitszyklus auftreten, gelangen 'Über-
die Gatter-G6 und Gll auf die Leitung H.-'Da die Klemme T3 des Gatters 3RG erregt
ist; durchlaufen diese sieben Impulse das- Gatter 3RG und= schalten den Zähler 3R
von 4 auf 9 und sodann auf 0 und auf 1. 'Wenn' der Zähler 3 R auf 0 steht, wird
ein Impuls' über die gemeinsame übdrtragsleitung C-auf den Übertragsspeicher CS
übertragen. Dieser Impuls schaltet 'den übertragsspeicher ein, so däß ein positives
Potential an der Klemme CS0 auftritt. Der Impuls P9 am Ende dieses Arbeitszyklus
des Impulsgenerators schaltet die bistabile Stufe KC wieder aus und schaltet den
Taktgeber:TR von T3 auf T4 und den Taktgeber TK von t 3 auf t 4: Da
die Klemmen M und Ä erregt sind; durchläuft der Impuls P 0- zu Beginn des. nächsten
Zyklus die, Gatter CSG und G9 und gelangt auf die Leitung H und bewirkt ferner;
da die Klemme T4: "erregt ist,'._übel- das@@Ciatfer-4:RG eine Weiterschaltung des
Zählers-4R von 3' auf -4. Der Tmptils PO 1 des Gatters CSG schältet ferner den Übertragsspeicher
CS wieder aus. -Da -die Taste 5 in der Tastenreihe 2K -gedrückt ist; durchläuft
der Impüls`P 4 während dieses Zyklus das Gatter 2-KG und schaltet die bistabile
Stufe,KC- ein. Demei.t: sprechend werden" fünf -weitere Impulse- dem Zähler'4R°zugeführt
und schalten ihn von 4 auf 9 weiter. Da - in den Tastreihen 3 K; .bis 10'K keine
: Tasten gedrückt sind; bleibt 'die- bistabile Stufe KC während der nächsten acht,
Zyklen -ausgeschaltet; und Idas Gatter G6 bleibt geschlossen. Am Ende der Periode
T 13 . wird- die bistabile Stufe-BC*= eingeschaltet und der Impulsgeneratdr PG während-
der Periode T® stillgesetzt,: Wenn in @den--Tastenreihen ZK und 1K die Tasten ,5
und 7 gelöst'werden; läuft der Impulsgeherätor wieder an. Das'- Register der Maschine
zeigt jetzt die Zahl- 00000000091(00); die das Ergebnis..derAddition von.34 zü`
57 ist. . -
Addition (2) Wenn die Maschine auf Addition
von den Multiplikatortasten eingestellt ist, werden positive Potentiale den Klemmen
M, -f-, 7i'?` und N zugeführt.
-
Es sei wieder angenommen, daß die Zahl 34 zu der Zahl 57 addiert
werden möge. Vor Beginn der Berechnung stehen alle Zähler mit Einschluß des Hilfszählers
BR auf 0. Um die- Zahl 34 in das Register einzugeben, wird die Multiplikatöriaste
3 gedrückt mit dem Ergebnis, daß - die Klemme MR än den Ausgang P 7 des Impulsgenerators
angeschlossen wird- und die negativen Potentiale von - den Anlaufklemmen ST2,
ST 3 und STX `verschwinden. Der positive Impuls, der -an der Anlaufklemme
ST X auftritt, ; schaltet- die bistabile Stufe BC aus, so - daß ihr Ausgang C erregt
wird: Wegen des Verschwindens ,des negativen Potentials -an d_ er -Änlaufkleirime
ST 2 schaltet der nächste -Impuls P'9' den Tälttgeber TH von T 0 auf T 1. Während
der nächsten elf Zyklen passiert wieder nichts mit-Ausn.4hme der Tatsache, daß in
jedem Zyklus der Impuls P 9 die Taktgeber TR :und TK zusammen weiterschaltet, -so
daß schließlich der Taktgeber TH' auf T12 und der Taktgeber TK auf t12 steht. Es-
-ist zu beadhten,"daß während -der Perioden t1 bis t11 die Tasten@des`-'Haupftästerifejdes
keine Wirkung haben, da -der Eingang 7V aller-,Gatter I KG bis. 10'KG
negativ -ist: Der Eingang, N -des Gatters.SKG erhält jedoch ein positives Potential;
und während der Periode t12 wird daher, ein Impuls P8-'auf die Leitung K gegeben.
Die Rückfront dieses Impulses P 8 schaltet die bistabile Stufe -KC ein, so däß deren
Plusgang lfA' erregt ist: Denfentsprechend werden; da die Eingänge M; -I@ und
KA des Gatters G 6 alle erregt sind,_ die" übrigen Impulse; welche
airi Ausgang Z des Impulsgenerators während dieses Arbeitszyklus auftreten, -über
die Gatter G 6 und G-11 auf die Leitung H übertragen: Da die Klemme T12 des Gatters
12RG erregt ist; 'wird dieser Impuls über das Gatter 12RG hinweg den -Zähler 12R
von 0 auf 1 weiterschalten. Die Rückfront des Impulses P 9 dieses Zyklus schaltet
die bistabile Stufe KC:wieder aus, so daß ihr Ausgang KB erregt ist: Derselbe Impuls
P 9 schaltet ferner den Taktgeber 7R von T 12
auf T13 und den Taktgeber
TK von t12 auf t13. Der nächste Impuls P 9 schaltet den Taktgeber TR von
T13 auf T 0 und den Taktgeber TK von t13 auf t 1. Es ist zu beachten,. -
daß der Impuls P 9 welcher den Taktgeber TK vn t13 auf t l -schaltet,
das Gatter TG 7 passiert, während der Taktgeber TK sich auf T 13 befindet
und nicht das Gatter TG 4,
wie es während der Perioden T 1 bis T 12 der Fall
ist: Wenn der Taktgeber TR auf. TO steht, werden alle Eingänge des Gatters BRG 7
erregt; und dementsprechend werden auf der Leitung H- auftretende Impulse dem Hilfszähler
BR zugeführt: Beide Eingänge des Gatters G 10 sind erregt, -und, ,wie oben bereits
erläutert 'wurde; -erscheinen die Impulse auf der Leitung H als Ergebnis der -GD-Kurve.
Wenn der 'Impuls -P 7 während dieses Arbeitszyklus auftritt, werden alle Eingänge-
des Gatters CG 6 erregt, und die Rückfront dieses Impulses P 7 dient zur Einschaltung
der bistabilen Stufe BC; so daß ihr Ausgang C + erregt wird und nicht mehr ihr Ausgang
C-. Nachdem also acht Impulse dem Hilfs= zähler BR zugeführt worden sind, wird das
Gatter BRG7 geschlossen, und es erreicht daher kein weiterer Impuls über dieses
Gatter den Hiffszähler. Jedoch öffnet der Impuls P'9 das Gatter BRG8, und ein weiterer
Impuls wird dem Hilfszähler zugeführt, so daß dieser von 8 auf 9 übergeht. Der Impuls-P9
schaltet auch den Taktgeber TR von TO' auf T 1,
schaltet jedoch den
Taktgeber TK nicht weiter. Es ist zu bemerken, daß die bistabile Stufe
BA ani Ende der Periode t13 eingeschaltet wird, so daß ihr _Ausgang Ä und
nicht mehr ihr Ausgang A erregt wird. Das Gatter TG5 öffnet jedoch nicht, weil der
Eingang B nicht- erregt ist. Die bistabile Stufe BA wird durch die
Rückfront des Impulses P 9 während der Periode T0 ausgeschaltet. '- ' Während
der. nächsten elf Zyklen` des Impulsgenerators schaltet' der Impuls P 9 die Taktgeber
TR und TK wieder zusammen weiter, so däß schließlich der Taktgeber 7R auf fi12 steht
und der Taktgeber TK auf t12: -Während, dieser Periode wird ein Impuls P 8 über
das Gatter SKG der Leitung K zugeführt, und @seirie Rückfront schaltetdie- bistabile
Stufe KC ein; so daß deren Ausgang: KA erregt- ist: -E$ Wird also ein Impuls über'edie
Gatter G6'ühd-G11 auf die, Leitung 2-I übertragen, und da die Klemme T12.'-des Gatters
12RG erregt ist;- durchläuft dieser Lnpüls- das Gatter 12RG"und =schaltet den Zähler
12'R von 1- nach Z"'weiter: 'Der Impuls P 9 -dieses Zyklus schaltet die,
bistäbife'Stufe KC aus und schaltet den Taktgeber- TR von, 12' auf
T 13 arid den Taktgeber TK von= t 12 auf= t 13.' Der nächste'
.Impuls P.9 schaltet den Taktgeber TR von T 13 'auf T Ö und den Taktgeber- TK' von
- t 13 auf t 1. Wenn der Taktgetier YR sich auf T O befindet, -wird ein Innpuls
P 9 dem -Hilfszähler BR über das' -Gatter BRG8 zugeführt so daß-dieser"Hilfszähler
von 9 auf 0 weitergeschaltet wird: -Es ist zu beachten, daß keine Impulse dem Hilfszähler
über das" Gatter BRG 7 während dieses Schrittes zugefi'hrt werden; da
-die bistabile Stufe BC- auf C+ steht.
-
. Da der Hilfszähler BR den Nullwert anzeigt, ist seine Ausgangsklemme
B positiv, und es sind daher alle Eingänge des Stillsetzgatters SG3 erregt: Jedoch
wird durch. die Rückfront des Impulses P 9, welcher den Hilfszhler BR auf 0 weiterschaltet,
der -Taktgeber TR von T0 auf T1 weitergeschaltet. Wie bereits oben bemerkt, arbeitet
das Stillsetzgatter SG3 erst nach Ablauf einer gewissen Verzögerungszeit, und diese
Zeitverzögerung reicht aus, um eine Stillsetzung des Impulsgenerators in diesem
Zeitpunkt zu verhindern. Dementsprechend werden die Taktgeber TR und TK wieder in,
der gerade beschriebenen Weise weitergeschaltet, ud es - wird ein weiterer Impuls
während der Periode T 12 dem Zähler 12 R zugeführt, sö'd-äß dieser von 2 auf 3 übergeht,
Wenn der Taktgeber TR sich auf T0- befindet, werden alle Eingänge des Stillsetzg4tters
SG3 wieder erregt, - da der Hilfszähler BR noch auf- 0 steht. Zu diesem Zeitpunkt
bleiben alle Eingänge länge genug erregt, um durch dieses Gatter den Impulsgenerator
PG stillzüsetzen. Der Irripuls-generätor wifd@ stillgesetzt; bevor ein Impuls P9"@dber
das Gatter BR G8 den Hilfszähler weiterschalten kann und bevor der Impuls
P9 über das Gatter TG5 den Taktgeber TK weiterschälten kann. .Es ist zu bemerken,
daß die Multiplikatortaste in der betätigten -Stellung verriegelt wird; solange
wie der Impulsgenerator arbeitet, jedoch selbsttätig_-gelöst wird, wenn der Impulsgenerätör
sich stillsetzt. .
-
Wenn die -Multiplikatortaste 3 gelöst wird, - wird die Anlaufklemme
ST 3 negativ, und das Gatter SG 3
wird geschlossen, so daß der
Impulsgenerator PG wieder anläuft: - Da die bistabile Stufe BA noch auf Ä
steht und da der Hilfszähler BR noch auf B steht; d. h. an der Ausgangsklemme
B eine Spannung liefert, passiert der erste von dem Impulsgenerator erzeugte Impuls
P9 nach dessen Wiederanlauf das Gatter TGS und schaltet den Taktgeber TK von
t1 auf t2. Die Rückfront dieses Impulses P9 dient ferner zur Ausschaltung
der- bistabilen Stufe BA, so daß deren Ausgang A und nicht mehr deren Ausgang
Ä erregt ist, und es kann daher kein weiterer Impuls P 9 das Gatter TG 5 durchlaufen.
Die Multiplikätortaste 4 wird dann gedrückt mit dem Ergebnis, daß die negativen
Potentiale an den Anlaufkontakten ST 2; ST 3 und STX wieder verschwinden.
Der positive Impuls, welcher auf der Anlaufleitung STX erscheint, schaltet die bistabile
StufeBC aus; so daß deren AusgangC-erregt wird, und als Ergebnis des Verschwindens
des negativen Potentials an der Anlaufklemme ST2 schaltet der nächste Impuls P9
den Taktgeber TR von TO auf T1. Während. der nächsten zehn Zyklen
des Impulsgenerators werden die Taktgeber TR und TK zusammen weitergeschaltet, bis
der Taktgeber TR auf T11 steht und der Taktgeber TK auf t12. Während der
Periode t12 schaltet der Impuls P8 die bistabile Stufe KC ein; so daß der Impuls
P9 durch das Gatter G 6 auf die Leitung H gelangt. Da die Klemme T11 des
Gatters 11RG erregt ist, wirddieser Impuls über das Gatter URG laufen und den Zähler
11R von 0 auf 1 weiterschalten. Wenn der Taktgeber T.R- sich auf TO befindet,
sind alle Eingänge des Gatters BRG7 erregt, und dementsprechend werden Impulse auf
den Hilfszähler BR übertragen, bis die bistabile Stufe BC durch die Rückfront des
Impulses P 6 eingeschaltet wird, welcher dieser Stufe über das Gatter CG6 zugeführt
wird; weil die Multiplikatortaste 4 betätigt worden war. Es werden somit sieben
Impulse dem Hilfszähler BR über -das Gatter BRG7 zugeleitet und ein weiterer Impuls
über das Gatter BRG8, so daß dieser Zähler von 7 auf 8 weitergeschaltet wird. Während
es nächsten Arbeitszyklus der beiden Taktgeber wird ein weiterer Impuls dem Zähler
11R zugeführt, so daß dieser -von 1 auf 2 weitergeschaltet wird, und über das Gatter
BRG8 wird- durch einen weiteren Impuls der Hilfszähler BR von 8 auf 9 weitergeschaltet.
Sodann wird der Zähler 11R von 2 auf 3 geschaltet und der Hilfszähler BR von 9 auf
0. Während des nachfolgenden Zyklus wird ein vierter Impuls dem Zähler 11R zugeführt,
und der Impulsgenerator setzt sich dann still, und die Multiplikatortaste
4 wird gelöst. - -Um die Zahl 57 additiv in den gleichen Teil des Registers
einzuführen wie die Zahl 34, muß man dafür sorgen, daß die Taktgeber TR und TK sich
in der, gleichen relativen Lage befinden, die sie zu Beginn der Einführung der Zahl
34 innehatten. Zu diesem Zweck- wird eine Taste gedrückt, um einen positiven Impuls
dem Taktgeber TK zuzuführen. Dieser Impuls schaltet den Taktgeber TK auf t1. Wenn
also nunmehr die Multiplikatortaste 5 gedrückt wird, führt- die Maschine fünf Zyklen
aus, und: es wird innerhalb jedes dieser Zyklen ein Impuls dem Zähler 12R zugeführt,
-so daß- dieser von 3 auf 8 weitergeschaltet wird. Wenn die Multiplikatortaste 5
gelöst wird, bleibt die bistabile Stufe BA- auf J, bis :ein Impuls P9 über
das Gatter TG5 den Taktgeber TK von t1 auf t2 weitergeschaltet hat. Wenn somit die
Multiplikatortaste 7 gedrückt ist; führt die Maschiene sieben Arbeitszyklen aus,
und es wird- innerhalb jedes dieser Zyklen ein Impuls dem Zähler 11R unter Steuerung
durch -das Gatter SKG zugeführt, so daß der Zähler 11R von 4 auf 1 weitergeschaltet
wird. Weiterhin wird; wenn der Zähler 11R von 9 auf 0 übergeht, ein Impuls der Übertragsleitung
C zugeführt mit dem Ergebnis, daß der übertragsspeicher eingeschaltet wird. Da der
übertragsspeicher während der Periode T11 eingeschaltet wird, wird während der nächsten
Periode T12 ein Impuls über das Gatter G9 auf die Leitung H übertragen. Somit wird,
da das Gatter 12RG während dieser Periode offen ist, ein Impuls dem Zähler 12R zugeführt,
so daß dieser von 8 auf 9. springt. Das Register der Maschine zeigt nunmehr die
Zahl 09100000000(00) an, welche das Ergebnis der Addition von 34 zu. 57 ist. Subtraktion
(1) Wenn die Maschine auf Subtraktion eingestellt ist, wird vom Haupttastenfeldeine
positive Spannung der Klemme S (und nicht mehr der Klemme -I-) zugeführt, jedoch
sind im übrigen die Einstellungen die gleichen, wie für die Addition (1). Das Gatter
G6 wird also gesperrt, jedoch werden die Gatter G7 und G 8 geöffnet, wenn
ihre übrigen Eingänge erregt werden. Als Beispiel für die Durchführung dieser Art
von Subtraktion wird im folgenden die Subtraktion von 17 von 34 beschrieben werden.
-
Zunächst wird die Zahl 34 in die Zähler 4 R und 3R eingeführt,
wobei die Maschine auf Addition vom Haupttastenfeld in der gleichen . Weise eingestellt
ist wie in dem oben beschriebenen Beispiel. Die Maschine wird dann auf Subtraktion
umgeschaltet, und die Zahl 17 wird in die Tastenreihen 2K und 1K eingeführt. Es
sei wieder angenommen, daß die beiden Tasten gleichzeitig gedrückt werden mögen,
jedoch ist zu bedenken, daß normalerweise der Bedienungsmann zunächst die Taste
1 in der Tastenreihe 2K und dann. die Taste 7 in der -Tastenreihe 1K drücken wird.
-
Wenn die Tasten gedrückt worden sind, werden die negativen Potentiale
an den Anlaufklemmen ST 2 und ST 3 verschwinden, und der nächste vom Impulsgenerator
PG erzeugte Impuls P9 schaltet den Taktgeber TR von T 0 auf T l. Daher
wird der nächste Impuls P0 des Impulsgenerators über das Gatter G7 auf den Zähler
1R übertragen, so daß dieser von 0 auf 1 springt. Weiterhin werden, da die bistabile
Stufe KC ausgeschaltet ist, die Impulse P 1 bis P 9 das Gatter G
8 durchlaufen und ebenfalls dem Zähler 1R zugeführt werden, so daß dieser
von 1 auf 0 übergeht.
-
Wenn der Zähler 1R auf 0 gebracht wird; wird ein Impuls dem Eingang
des übertragsspeichers CS über die gemeinsame Übertragsleitung C zugeführt. Dieser
Impuls schaltet den tlbertragsspeicher ein, so daß ein positives Potential an der
Klemme CSO auftritt. Der Impuls PO 1 zu Beginn des nächsten Zyklus durchläuft also
das Gatter G9 und gelangt auf die Leitung H und passiert weiter, da die Klemme T2
erregt ist, das Gatter 2RG; so daß der Zähler 2R von 0 auf 1 springt. Da die Klemme
KB während dieses ganzen Zyklus erregt bleibt; werden die Impulse P1 bis
P9 ebenfalls dem Zähler 2R zugeführt, so daß dieser von 1 auf 0 übergeht. Somit
wird der
Gbertragsspeicher eingeschaltet, und der Impuls P01 zu
Beginn des nächsten Zyklus wird dem Zähler 3R zugeführt, so daß dieser von 4 auf
5 springt. Die Impulse P1 und P2 werden ebenfalls dem Zähler 3 R zugeführt, so daß
dieser von 5 auf 7 übergeht, jedoch wird, da die Taste 7 in. der Tastenreihe 1K
gedrückt ist, die Rückfront des Impulses P2 die bistabile Stufe KC,einschalten und
somit das positive Potential an der Klemme KB zum Verschwinden bringen und
das Gatter G 8 schließen. Es werden daher keine weiteren Impulse während dieses
Zyklus über das Gatter G 8 auf den Zähler 3 R übertragen. Der Impuls P9 schaltet
die bistabile Stufe KC wieder aus, so daß deren Ausgang.- KB erregt wird, und schaltet
außerdem den.-. Taktgeber TR ,von. T3 auf T 4 und den Taktgeber-TK von t 3. auf
t 4. ,. . -Da der Ausgang KB der.bistabilen Stufe KC erregt ist,. werden während
des nächsten .Zyklus - erzeugte Impulse P1-bis :P8 über- das Gatter G8 auf die Leitung
H .gelangen. Da.; der Taktgeber TR- sich auf T4 befindet,. werden diese Impulse
dem Zähler 4R. zugeleitet, so daß dieser. von: 3-auf :0 übergeht und sodann- auf.
1 -springt. Da die-. Taste 1 in der Tastenreihe 2.K gedrückt- ist, wird,
die Rückfront des Impulses P 8, die - bistabile .Stufe KC -einschalten, so daß die
positive.Spannung an KB verschwindet und das Gatter G8 gesperrt wird. Der Impuls
P9 -kann daher dieses Gatter nicht durchlaufen.
-
Da der Zähler 4R,durch die Nullstellung hindurchgelaufen ist, .wird
.,der Übertragsspeicher eingestellt, und der Impuls P01 zu Beginn des nächsten Zyklus
wird dem Zähler 5R zugeführt. :Da die Klemme KB während dieses. ganzen Zyklus erregt
bleibt, weil nämlich keine Taste, in der Tastenreihe 3 K gedrückt ist, werden..
die -Impulse P 1 bis P9 ebenfalls dem Zähler 5R . zugeleitet, so daß dieser von
1 auf 0 übergeht Wenn der Zähler 3 R . in die Nullstellung kommt, wird. der übertragsspeicher
CS eingeschaltet, und während des nächsten- Zyklus gelangen also die Impulse PO
bis P9 auf den Zähler 6R, so, daß dieser von O .bis. 0 weitergeschaltet wird. Entsprechende
Überlegungen gelten für die -Zähler 7R bis 13R, welche während der Perioden T7 .bis
T13 ebenfalls von 0 auf 0 weitergeschaltet werden. Am Ende der Periode T13_
wird Taktgeber TR auf T0 geschaltet und, da der Hilfszähler BR in seiner Nullstellung
geblieben war, werden alle Eingänge des Stillsetzgatters-SG3 erregt, und.. der Impulsgenerator
PG wird stillgesetzt. Wenn die Tasten 1 bis 7 in der Tastenreihe 2K- und 1K gelöst,-
werden, läuft der Impulsgenerator wieder an.. Am Ende dieser Berechnung zeigt- das
Register. die: Zahl 00000000017(00) an, welche das Ergebnis der Subtraktion von
17 von 34 ist. -_ Subtraktion (2) - - " . Wenn die Maschine auf-,Subtraktion - eingestellt
wird, wird von den Multiplikatortasten .ein positives Potential - der Klemme S-
.(und nicht mehr der Klemme -[-) zugeführt, jedoch sind im übrigen die Einstellungen
die. gleichen wie -für die Addition .(2).
-
Als Beispiel für die nunmehr zu beschreibende Art der Subtraktion
sei wieder die Subtraktion von 17 von. 34 erläutert.
-
Zunächst wird die Zahl 34 in die- Zähler 12R und 11R entweder von
den Tastenreihen 10K und 9K bei. Einstellung der Maschine auf Addition vom Haupttastenfeld
oder von den Multiplikatortasten bei Einstellung der Maschine auf Addition von den
Multiplikatortasten eingeführt. Die Maschine wird dann auf Subtraktion umgeschaltet,
und die Multiplikatortaste 1 wird gedrückt. Es werden daher die negativen Potentiale
,an den Anlaufklemmen ST2, ST 3 und, ST X verschwinden. Der Taktgeber
TR springt von T0 auf T1, und der nächste über das Gatter G 7 zugeführte Impuls,
P 0 schaltet .den Zähler 1R von 0, auf 1 fort. Außerdem werden, da die bistabile
Stufe KC ausgeschaltet ist, die Innpulse P1 bis P9 das Gatter G
8 durchlaufen,..so daß der Zähler 1R von 1 auf 0 übergeht. Wenn der Zähler
1R den Nullwert erreicht, wird der übertragsspeicher CS eingeschaltet, und>, der
Impuls P0-1 zu Beginn des nächsten Zyklus. schaltet. den Zähler 2 R von.D auf .1
weiter. Außerdem werden,.. da die Klemme KB- während dieses ganzen. Zyklus erregt-
bleibt,- die Impulse P1- bis P9, -ebenfalls dem Zähler 2R zugeleitet, so daß dieser
von -1 auf 0 übergeht.- .. Entsprechende überlegungen werden für die Zähler 3 R.
bis 10R, -. von .denen- jeder während der betreffenden Periode t3 bis T10 von- .0
-auf 0 -weitergeschaltet wird. Während der Periode T11 wird der Zähler 11R -von
4 .auf 4 weitergeschaltet. Während der Periode T12 wird ein Übertragsimpuls dem
Zähler 12R zugeführt, so daß dieser von 3 auf 4 springt, und es wird mittels weiterer
acht Impulse über, das Gatter. G_8. dieser Zähler von. 4- auf 2 fortgeschaltet.
Der Impuls P8 schaltet während dieses Zyklus -die bistabile- Stufe KG ein, und somit
kann der Impuls P9 das Gatter G 8 nicht durchlaufen. Während der Periode T-13 wird
der übertragsimpuls . dem Zähler 13R zugeführt, so daß dieser-von-0 auf 1 springt,
und die Impulse, P1 bis P9 schalten über das Gatter G8 diesen Zähler von 1 auf 0:
Da die -Multiplikatortaste 1 .gedrückt ist,, ist- die Klemme MR an die Klemme
T13 angeschlossen, und der Impuls P9 passiert zu Beendigung dieses Zyklus
das Gatter CG7, so daß die bistabile Stufe BC eingeschaltet wird und ihr Ausgang
C+ erregt wird.. Es werden somit keine Impulse auf den Hilfszähler BR zu Beginn
des Zyklus T0 übertragen, und dieser Hilfszähler bleibt in seiner Nullstellung;
wobei sein Ausgang B erregt ist, .und zwar für . eine genügend lange Zeit, um mittels
des Stillsetzgatters SG 3. . den. Impulsgenerator PG - stillzusetzen.
-
Wenn der Impulsgenerator stillgesetzt wird, wird die Multiplikatortaste
1 selbsttätig gelöst, und wenn der Bedienungsmann die Taste losläßt, läuft
der Impulsgenerator wieder .an. Da die:bistabile Stufe BA zu Beendigung von t13
eingeschaltet worden war und auch nicht wieder ausgeschaltet. worden- ist, passiert.
der erste Impuls P9-nach dem Wiederanlauf des Impulsgenerators das . Gatter TG5
und: schaltet den Taktgeber TK. von t1 .. auf t2. Die-,Rückfront dieses Impulses
P-9 bewirkt außerdem die. Aasschaltung der bistabilen -.Stufe BA.
-
Die Multiplikatortaste 7 wird j etzt gedrückt, mit dem Ergebnis, daß
während jedes Zyklus _T 1 bis .T,10 die Zähler 1R--bis 10R wieder von 0 auf
0 fortgeschaltet werden. Während der Periode T11 wird der -Ausgang t12 des Taktgebers
TR erregt, und dementsprechend wird der Impuls P 8 über das Gatter SKG auf die Leitung.K
gegeben, so daß acht Impulse zusätzlich zu dem übertragsimpuls über das Gatter
URG den Zähler 11R von 4 auf 3 fortschalten. Während der Periode T12 werden
ein übertragsimpuls und neun weitere Impulse dem Zähler 12R
zugeführt
und- schalten diesen von 2 auf 2 fort. Während der Periode T13 werden zehn
Impulse dem Zähler 13R zugeführt; so däß -dieser von 0 auf 0 übergeht. Wenn der
Taktgeber TR-sich auf T0 befindet, sind alle Eingänge des Gatters BRG7 erregt; und
es werden Impulse auf den HilfszählerBR gegeben, bis die bistabile Stufe BC durch
die Rückfront des Impulses P3 eingeschaltet wird, der seinerseits über das Gatter-CG6
zugeführt wird, weil die Multiplikatortaste 7 betätigt worden war. Es werden also
vier Impulse über »das Gatter BRG 7 dem Hilfszähler BR- zugeführt- und einweiterer
-Impuls über das Gatter BRG8, so däß der- Hilfszähler von 4 auf 5 springt: Während
des nächsten Arbeitszyklus der beiden Taktgeber- werden weitere'-neun-Impulse dem
Zähler-11R zugeführt und schalten ihn von 3 auf 2 fort, und ein weiterer Impuls
wird über das Gatter BRG 8 den Hilfszähler, von 5 -auf 6 fortschal-'' ten.
Sodann wird der-'-Zähler 11R von 2 auf 1 fort= geschaltet, und-der Hilf§zähler von
6 auf- 7. Während der nächsten drei Zyklen wird der Zähler 11 R . von 1 auf B förtgeschaltet
und der Hilfszähler @ vön 7 auf 0. In demjenigen Zyklus, innerhalb dessen der Zähler
11R von 0 -auf 9 fortgeschaltet wird, wird kein übertragsmpuls dem Zähler 12R- zugeführt,
und daher werden während dieses Zyklus nur neun Impulse den Zähler 12R erreichen,
so daß dieser von 2 auf 1 weitergeschaltet wird. Nachdem der Hilfszähler die Stellung
0 erreicht hat, führt die Maschine einen weiteren Zyklus durch, in welchem neun
Impulse dem Zähler11R zugeführt werden, so daß dieser von 8 auf -7 übergeht. Der
Impulsgenerator PG wird dann stillgesetzt, und die Multiplikatortaste 7 wird gelöst.
-
Das Register zeigt nun die Zahl 01700000000(00); welche das Ergebnis
der Subtraktion von 17 von 34 ist. Multiplikation (1) Wenn die Maschine zur Multiplikation
eines in das Häupttastenfeld eingetasteten Multiplikanden mit einem Ziffer nach
Ziffer in die Multiplikatortasten eingetasteten Multiplikator benutzt werden soll;
werden die gleichen Einstellungen der Maschine getroffen, wie für die Addition (1);
mit der Ausnahme, daß die Anlaufklemme STX positiv zusätzlich zur Anlaufklemme
ST 2 und ST 3 wird, wenn eine der Multiplikatortasten MK gedrückt
wird. Die 'Tasten in den- verschiedenen Tastenreihen 1K bis- 10K haben unter diesen
Umständen keinen Einffuß auf die Anlaufkontakte. Weiterhin- wird das Haupttasten-
-feld in ein Tastenfeld -mit sich bei Tastendruck verriegelriden Tasten unigewandelt.
- Wenn also - eine Taste in einer der Tastenreihen 1K bis 10K ge= drückt wird, so
verriegelt sie sich in, der gedrückten Stellung; bis die ganze Berechnung durchgeführt
ist: Als Beispiel für diese Art der Multiplikationsoll die Multiplikation vorn 34
mit-17 beschrieben werden. Zü Beginn wird der Multiplikand in das Haupttästenfeld
der Maschine durch Drück der Tast&3 in der- Reihe 10R'und der Taste 4 in der
Reihe 9K eingeführt. Die Reihen-IOK und 9K werden nur als Beispiel angegeben, dä
der Multiplikand in zwei beliebige aufeinanderförgende Tastenreihen auf -der linken
Seite der Maschine eingetastet werden kann. Normalerweise wirdJedoch der Multiplikand
in die. beiden höchsten vorhändenen-Tastenreihen eingetastet werden, und zwar weil,
wenn der Multiplikand sehr lang, ist und zu weit nach rechts eingetastet werden
würde, eine oder mehrere Ziffern am rechten Ende des Produktes verlorengehen würden.
Die- beiden Tasten verriegeln sich in ihrer gedrückten Lage, wenn die Maschine auf
Multiplikation eingestellt ist, jedoch wird die Maschine nicht zulaufen begimien,
da diese Tasten- die Anlaufkontakte nicht mehr beeinflussen. - - -Die erste Ziffer
des Multiplikators 17 wird jetzt in die Multiplikatortasten durch- Druck der Taste
1 in der Tastenbank MK eingetastet: Diese Taste ver= riegelt. sich, und das negative
Potential au den- Anlaufkontakten verschwindet. ' Der nächste Impuls P9 schaltet
den Taktgeber TR von T 0 auf T 1 fort. Da keine Tasten in den Reihen
1K bis 10K gedrückt sind; werden der Leitung H während der-nächsten zehn- Zyklen
kein Impuls zugeführt. Da jedoch die Taste 4 in der Reihe 9 K gedrückt worden ist,
gelangt der Impuls P5 über das Gatter 9KG auf die Leitung- K, wenn der Taktgeber
TK auf t11 und der Taktgeber TR auf T11 steht.
-
Die Rückfront von P 5 schältet die Stufe KC ein, und die übrigen vier
Impulse innerhalb dieses Zyklus, welche an der Ausgangsklemme Z auftreten, gelangen
über die Gatter G6 und G11 auf-die Leitung H.-Dä während dieses Zyklus TR auf T11
steht, werden diese Impulse über das Gatter 11RG auf den Zähler 11R übertragen und
schalten ihn von 0 auf 4 fort. Ebenso wird während des nächsten Zyklus der Zähler
12R von--0 auf 3 fortgeschaltet.
-
In das Register werden keine Impulse eingegeben; während TR auf T13
steht, jedoch-wird gegen Ende der Periode t13 die Stufe BA umgeschaltet,
so daß ihr Ausgang N erregt wird.
-
Da die Multiplikatortaste 1 gedrückt ist; ist .die Klemme MR an T13
angeschlossen, und dementsprechend wird mittels des Impulses P9 zu Beendigung dieser
Periode sowie über das Gatter CG7 die Stufe BC umgeschaltet, so daß ihr Ausgang
C+ erregt wird,. Es werden daher zu Beginn der Periode T 0 keine Impulse auf den
Hilfszähler BR übertragen, und dieser verbleibt somit in seiner Nullstellung, in
welcher sein Ausgang B lange genug erregt ist, um über das Stillsetzgatter 8G3 den-
Impulsgenerator stillzusetzen. Wenn der Impulsgenerator zur Ruhe kommt, wird die
Multiplikatortaste 1 selbsttätig gelöst, und- wenn der Bedienungsmann die Taste
losläßt, läuft der Impulsgenerator wieder an; Da die Stufe BA zu Beendigung
der Periode t13 eingeschaltet worden war; durchläuft der erste Impuls P9 nach dem
Wiederanlauf des Impulsgenerators das Gatter TG 5 'und schaltet TK von t1 auf t2.
Die Rückfront dieses Impulses P 9 bewirkt außerdem die Ausschaltung der Stufe
BA.
-
Die Multiplikatortaste 7 wird nun gedrückt, so daß TR yon
T 0 auf T 1 fQrtgesc'halfet, wird. Da. keine Tasten
in -den Reihen 1K-bis°'8 K gedrückt: sind, werden während der nächsten . neüit.Zyklen'
keine Impulse-der. Leitungszugeführt. Da jedoch die Taste-4 in 'der Reihe 9 K- gedrückt
ist, erreicht'der Impuls P 54 über- `das- Gatfer 9.KG .die Leitung IK, wenn TK auf
t11 und -TR auf T 10` steht. _ Während dieser. Periode _ gelangt derIupuls P5 über
das Gatter 9 KG auf die Leitung K und schaltet die Stufe. KC ein. Daher gelangen
vier Impulse über das Gatter 1ORG .zum Zähler lUder somit- von ,0. auf 4 fortgeschaltet
wird. - - -
Wenn TK auf t12 steht, steht TR auf T11, und es schalten
daher drei Impulse über 11 RG den Zähler 11R von 4 auf 7. Wenn TR auf T 0 steht;
sind alle Eingänge von BRG7 erregt, und es werden Impulse dem Hilfszähler zugeführt,
bis die Stufe BC durch die Rückfront des Impulses P3 eingeschaltet wird, der wegen
Betätigung der Multiplikatortaste 7 über CG6 übertragen wird. Es werden also vier
Impulse dem Hilfszähler über BRG7 zugeführt und ein weiterer Impuls über BRG8, so
daß der Hilfszähler von 4 auf 5 springt.
-
Während des nächsten Zyklus werden TR und TK zusammen- fortgeschaltet,.
bis. TK -auf t11 steht und TR auf .TIO. Sodann werden vier Impulse in den Zähler
10R eingegeben, und schalten ihn von 4 auf 8 fort. Während TK auf t 12 steht
und TR auf T 11, werden drei Impulse in den Zähler 11R eingegeben und schalten
ihn von 7 auf 9 fort. Wenn der Zähler 11R bei -0 ankommt, wird der übertragsspeicher
CS eingeschaltet und, während TR auf T12 -steht, wird der Impuls P01 über
G9 auf den Zähler 12R gegeben, der daher von 3 auf 4 springt. Wenn TR die
Stellung T0 erreicht, wird der Hilfszähler durch P9 über BRG8 von 5 auf 6 fortgesclialtet.
-
Die Maschine führt nun weitere Additionen aus,. während der Hilfszähler
bis auf 0 fortgeschaltet wird. Während des dann folgenden Zyklus wird eine letzte
Addition durchgeführt, und da der Hilfszähler noch in seiner Nullstellung bei PO
steht, wird ein positives Potential über. SG 3 den Impulsgenerator
stillsetzen. -Die Multiplikatortaste 7 wird selbsttätig gelöst, so daß der-..-Impulsgenerator
-wieder anlaufen kann. Außerdem wird TK von t2. auf t3.fortgescha"ltet, so däß die
Maschine einen weiteren Multiplikationsschritt durchführen kann.
-
Das Register der Maschine steht nunmehr auf der Zahl 005780000000.
-
Die verschiedenen Berechnungsschritte sind in. der nachfolgenden Tabelle
2--zusammengefaßt.
| Tabelle 2 |
| BP, 13 12 11 10 9 BA BC T t - |
| 0 0 0 0 0 0 A C- 0 1 34 wird in die Reihen IOK und 9K |
| eingegeben, erscheint jedoch nicht |
| im Register |
| ,, 1 Die Multiplikatortaste 1 wird . ge- |
| drückt |
| 1 Die Maschine läuft an |
| , 0 0 3 4 0 0 A C- 12 12 Die Zahl 34 wird in die Zähler 12R |
| und 11R eingegeben |
| 13 13 Zu Beendigung von t13 wird BA |
| auf Ä umgeschaltet |
| 0 0 3 4 0 0 Ä C-I- Zu Beendigung von T13 schaltet |
| der Impuls P9 BC auf C+ um |
| 0 C-I- . 0- 1 SG3wird erregt, so daß der Im- |
| pulsgenerator stillgesetzt wird |
| 0 0 3 4 0 0 A C-i- 0 2 Wenn- der Impulsgenerator wieder |
| anläuft, wird TK von t1 auf t2 |
| fortgeschaltet, und BA kehrt nach A |
| zurück |
| 2 Die Multiplikatortaste 7 wird ge- |
| drückt, so daß BC auf C- umge- |
| 0 0 3 7 4 0 A C- 11 12 schaltet wird und PG anläuft; die |
| Zahl 34 wird in die Zähler 11 R und |
| 10R eingegeben |
| 0 0 - 3 - 7 4 . 0 Ä C- 12 13 BA. wird nach 3 umgeschaltet |
| 0 0 3 7 4 0 Ä C- 0 2 BR wird auf 5 fortgeschaltet.
BC |
| 5 -- A C+ wird zu Beendigung von P3 auf C-I- |
| . . umgeschaltet und BA zu Beendi- |
| gung von P 9 auf A |
| 5. 0 2 . Da SG3 nicht erregt ist, wird 34 |
| 6 0 4 0 " 8 . . 0 A C-I- 12 1 wieder.. additiv in .11R und
10R |
| _ _ eingegeben und BR auf 6 fortge- |
| .- schaltet |
| 7 0' 4 4 2 . 0 A C+ 34 wird, wieder. addiert,
und BR |
| wird auf 7 fortgeschaltet |
| 8 0 4 7 .# - 6 0 A C-1- Es wird nochmals die Zahl 34 |
| addiert, und BR wird auf 8 fort- |
| '- geschaltet . |
| Fortsetzung der Tabelle 2 |
| .. 1 - -- . |
| BR 13 12 31 10 9 BA BC .-1 |
| 9 0 1._ - 0: . 0 - -A C+ _ Es wird nochmals die Zahl.
34 |
| addiert. und BR wird auf 9 fort- |
| - geschaltet |
| 0 0 5 4- 4- -.--0- A C-7- Es wird nochmals die
Zahl 34 |
| addiert, und- BR wird auf 0 fort- |
| . - _ geschaltet |
| 0 0 5 7 8 0 A C+ 11 12 Nochmalige Addition von 34 |
| ' .0'- --" 0- " 5 ' `7 ` -- 8 - 0 Ä -C+
'12 - 1Y 'BA Wird auf Ä- umgeschaltet ' |
| .0,: . 0 .. _ 5- . 7 B. --: 0 71 C+ 0 2- .SG3 wird.
erregt, so daß PG still- |
| U- . .. Q- - 7` - . ' 8 _, .Ö A . - C+ - D 3 gesetzt wird:
Wenn PG wieder an- |
| - läuft,. wird TK von 42 auf -t3 fort- |
| . ,geschaltet undBA kehrt zuA zurück |
Wenn -sich eine. Zahl:im Register befindet, bevor die Multiplikation beginnt, wird.
das'Produktnormalerweise zu der im Register stehenden Zahl addiert. Gewünschtenfalls
kann jedoch das Produkt von der im Register stehenden Zahl subtrahiert werden. Um
dies zu erreichen, wird die Maschine auf Multiplikation und Subtraktion eingestellt,
so daß .ein .positives Potential. der _ Klemme.S zugeführt wird (und nicht mehr
-der Klemme -'+). Infolgedessen wird das Gatter G 6 verriegelt, und die Gatter G
7 und G 8 werden geöffnet oder durchlässig ,gemacht. Die Folge der einzelnen Vorgänge-st-dann
die gleiche wie bei den oben beschriebenen Multiplikationen, finit der Ausnahme,
daß wiederholte Subtraktionen- an Stelle von wiederholten Additionen durchgeführt
werden.
-
Wenn- eine- Stelle des Multiplikators 0 ist, tritt ein negatives Potential
an der Klemme MR 0 auf, wenn die- Multiplikatortaste 0 gedrückt wird, und
hierdurch werden beide Klemmen +--und S negativ gemacht. Die Gatter G 6, G 7 und
G 8 werden verriegelt, und es kann keime Addition öder Subtraktion in einem der
Zähler 1R bis 13R stattfinden. Das Gatter TG5 wird :geöffnet, wenn der Impulsgenerator
wieder anläuft; so daß TK um einen Sehritt fortgeschaltet wird. Die im Register
.stehende Zahl wird hiermit nicht geändert, wenn jedoch auf die Ziffer 0 eine weitere
Ziffer des- Multiplikators folgt, findet eine Förtschaltung von TK ebenso wie bei
der Multiplikation einer im Register stehenden Zahl mit 10 statt.
-
= ° Um zu veranschaulichen, wie Stellen des Multiplikanden fortgelassen
werden, wenn die Kapazität der Maschine überschritten wird; sollen die verschiedenen
Schritte der Multiplikation von 1234567890 mit 1111111111 an Hand der Tabelle 3
gezeigt werden. Man sieht, daß zehn Stellen des Multiplikators eingegeben werden
können. Wenn jedoch der Impulsgenerator nach der Eingabe der zehnten Stelle wieder
anläuft, wird TK auf t 11 fortgeschaltet, wenn TR auf T
0 steht; und das
Gatter SG
1 setzt den Impulsgenerator still, sobald eine weitere Multiplikatortaste
gedrückt wird. Der Impulsgenerator wird bis zur Beendigung des zehnten Schrittes
der Multiplikation laufen, und dann wird die gedrückte Multiplikatortaste gelöst.
Wenn jedoch irgendeine weitere Multiplikatortaste gedrückt ist, wird das negative
Potential am AnlaufkontaktST2 verschwinden, und das Gatter SG 1 wird durchlässig.
Dieses Gatter setzt den Impulsgenerator still, und die gedrückte Multiplikatortaste
wird selbsttätig gelöst, ohne daß sich die im Register stehende Zahl ändert.
| " . - . -.. Tabelle 3 |
| 13 12- 11 10, 9 - 8 7- 6 5 4 3 2 1 T t |
| 123456789000 wird in die Zähler |
| ,.:0. l. --2:....3 --4..- 5:.. 6 _.-:7@. 8 9 0 0 0 12
12 12R bis 1R additiv eingegeben |
| 1- 2- 12345678900 wird in die Zähler |
| 0 '1 -' 3 =--5 - -8 0 :-:2= - 4 - 6 7i-- 9 0 0 11 12
11R bis 1.-R eingegeben |
| - - -/# 1- 3 - 1234567890 wird in die Zähler |
| 1 . 3 7 0 - - 3 - 7 - "-03 5 7 9 0 10 12 10R bis 1 R additiv
eingegeben |
| k-- 4- 123456789 wird in die Zähler 9R |
| 0 1 3 7 1 " `6 - 0 -- 4 9 2 5 7 9 9 12 bis 1R additiv eingegeben |
| 1- 5- 12345678 wird in die Zähler 8R |
| 0 - 1 3 7 y1, 20A47. 3 8 2 6 7 8 12 bis 1R additiv eingegeben |
| . . 1- 6- 1234567 wird in die Zähler 7R bis |
| 0 . 1 3.., -7- 1 - 7 4-- 0 . 7 2 8 3 4 7 12 .
1R .additiv eingegeben |
| -- - 1- 7- 123456 wird in die Zähler 6R bis |
| 0 I 3 7 1 7 4 1 9 6 2 9 0 .6 12 1R additiv eingegeben |
| _ 1- 8- 12345 wird. in die Zähler SR. bis |
| 0 1 3 7 1 7 4 _ -2- 08 6 3 5 5 12 1R additiv eingegeben |
| Fortseztung der Tabelle 3 |
| 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 T t |
| 1- 9 - 1234 wird in die Zähler 4 R bis 1 R |
| 0 1 3 7 1 7 4 2 0 9 8 6 9 4 12 additiv eingegeben |
| 1- 10- 123 wird in die Zähler 3R bis 1R |
| 0 1 3 7 1 7 4 2 0 9 9 9 2 3 12 additiv eingegeben |
| 0 1 3 7 1 7 4 2 1 0 0 0 4 0 11 Die Maschine wird daran gehin- |
| dert, von neuem anzulaufen |
Multiplikation (2) Wenn die Maschine für Multiplikation eines in das Haupttastenfeld
eingegebenen Multiplikanden mit einem im Register gespeicherten Multiplikator benutzt
werden soll, werden positive Potentiale den Klemmen +, XT und N zugeführt. Wie bei
der Multiplikation (1) haben die Tasten in den Reihen 1K bis
10K keinen Einfluß
auf die Anlaufklemmen, und es ist eine besondere Anlauftaste vorhanden, welche nicht
nur die Klemmen ST 2,
ST 3 und
ST X erregt, sondern auch einen Impuls
an den Taktgeber TK gibt, so daß dieser auf t10 fortgeschaltet wird.
-
Als ein Beispiel für diese Art der Multiplikation, soll wieder die
Multiplikation von 34 mit 17 beschrieben werden.
-
Gewünschtenfalls kann der Multiplikator 17 zunächst über das Haupttastenfeld
in das Register eingegeben werden, wobei die Maschine ebenso wie für die Addition
(1) eingestellt wird. Die Maschine kann dann auf Multiplikation (2) eingestellt
werden und der Multiplikand in das Haupttastenfeld eingegeben werden. Man kann aber
auch den Multiplikanden anfänglich in das Haupttastenfeld eingeben und den Multiplikator
mittels der Multiplikatortasten wie bei der Addition (2) in das Register einführen.
In der Praxis wird dieses Verfahren der Multiplikation normalerweise nur dann benutzt,
wenn eine der beiden miteinander zu multiplizierenden Zahlen bereits im Register
steht und eine ganze Reihe von Zahlen miteinander multipliziert werden müssen, indem
man jede neue Zahl in das Haupttastenfeld eintastet und das vorher erhaltene Produkt
im Register stehenläßt.
-
Für das vorliegende Beispiel sei angenommen, daß die Zahl 34 in das
Haupttastenfeld durch Betätigung der Tasten 3 in der Reihe 10K und 4 in der Reihe
9K eingeführt worden sei. Weiterhin soll angenommen werden, daß die Ziffern 1 und
7 in den Zählern 12R und 11R stehen mögen.
-
Wenn die spezielle Anlauftaste gedrückt ist, wird der nächste vom
Impulsgenerator PG gelieferte Impuls den Taktgeber TR von T 0 auf
T 1 bringen. Zu diesem Zeitpunkt steht der Taktgeber TK auf t10, und
es wird, da keine Taste in der Tastenreihe 8 K gedrückt ist, der Leitung K kein
Impuls während des ersten Arbeitszyklus des Impulsgenerators zugeführt. Während
des nächsten Arbeitszyklus steht der Taktgeber TR auf T 2 und der Taktgeber
TK auf t 11, und es wird, da die Taste 4 in der Tastenreihe 9K gedrückt ist,
der Impuls P 5 des Impulsgenerators PG über das Gatter 9 KG auf die
Leitung K gelangen, und die Rückfront dieses Impulses P 5 wird die bistabile Stufe
KC einstellen. Da jedoch die Klemme M nicht erregt ist, öffnet das Gatter G 6 nicht,
und es gelangen keine Impulse auf die Leitung H. Gleichartige überlegungen gelten
für den nächsten Arbeitszyklus des Impulsgenerators, in welchem der Taktgeber TR
auf T3 steht und der Taktgeber TK auf t12. Während des nächsten Arbeitszyklus des
Impulsgenerators steht der Taktgeber TR auf T4 und der Taktgeber TK auf t13. In
diesem Zeitpunkt sind, da die Klemme XT erregt ist und die: bistabile Stufe BC sowie
der übertragsspeicher CS zurückgestellt sind, alle Eingänge des Gatters G5 erregt,
und als Ergebnis des Vorhandenseins der Spannung -GD treten Impulse auf der Leitung
H auf. Da ferner beide Eingänge des Gatters CD 8 erregt sind, tritt ein positives
Potential an der Klemme t co auf, und alle Eingänge des Gatters BRG6 werden erregt.
Da der Taktgeber TR auf T4
steht, werden also die auf der Leitung H auftretenden
Impulse während dieses Arbeitszyklus dem Zähler 4 R zugeführt und ferner ebenfalls
dem Hilfszähler BR. Es werden somit zehn Impulse dem Zähler 4R zugeführt, so daß
dieser von 0 bis auf 0 weitergeschaltet wird und ebenfalls zehn Impulse dem Hilfszähler
BR, so daß dieser ebenfalls von 0 auf 0 weitergeschaltet wird. _ Wenn der Zähler
4R die Stellung 0 erreicht, wird der übertragspeicher CS eingestellt. Gleichzeitig
wird die bistabile Stufe BA eingestellt, so daß ihr Ausgang Ä erregt wird und nicht
mehr ihr Ausgang A. Während der nächsten neun Arbeitszyklen wird der Taktgeber TR
auf T13 weitergeschaltet und der Taktgeber TK bis auf t9 weitergeschaltet. Während
des nächsten Arbeitszyklus wird der Taktgeber TR auf T0 weitergeschaltet, jedoch
wird während dieser Periode kein Impuls über das Gatter TG7 zur Weiterschaltung
des Taktgebers TK geliefert, da die Klemme X1 nicht erregt ist. Am Ende dieser Periode
wird die bistabile Stufe BA durch den Impuls DP 9
zurückgestellt, so
daß ihr Ausgang A erregt wird und ihr Ausgang ;1 entregt wird. Während des
nächsten Arbeitszyklus wird der Taktgeber TR von T0 auf T i weitergeschaltet,
jedoch tritt dabei wiederum kein Impuls an den Taktgeber TK über; da das
Gatter TG8 wegen der Rückstellung der bistabilen Stufe BC zurückgestellt ist. Der
Ausgang C- dieser bistabilen Stufe ist also erregt. Zu Beginn dieser Periode wird
der Impuls P 0 über das Gatter CSG gegeben und stellt den übertragspeicher zurück,
jedoch läuft dieser Impuls nicht bis zur Leitung H durch, da die Eingänge
T 2 bis T13 des Gatters G 9 nicht erregt sind. Während der nächsten
vier Arbeitszyklen wird der Taktgeber TR von T 1 auf T 5 weitergeschaltet
und der Taktgeber TK von t9 auf t13. Die sich dabei abspielenden Vorgänge entsprechen
dann den oben beschriebenen für die Periode, in welcher der Taktgeber TR auf T4
und der Taktgeber TK auf t13 steht; da der Zähler 5 R ebenfalls auf 0 steht.
-
Während des nächsten Zyklus der beiden Taktgeber fällt der Ausgangsimpuls
T6 mit dem Ausgangsimpuls
t13 zusammen, -und der Zähler 6R.wird
von 0 bis 0 weitergeschaltet. Sodann werden die Zähler 7R bis lOR in der gleichen
Weise von 0 auf 0 weitergeschaltet.
-
Wenn-T11 mit t13 zusammenfällt, wird der übertragspeicher CS
nach' Zuführqng dreier Impulse zu dem Zähler 11R eingestellt ad der.Hilfszähler
BR ebenfalls; da der- Z_ähler-11 R= von 7 auf U weitergeschaltet worden ist: Dementsprechend
wird- der Eingang .Ü vom Gatter G5 -abgeschaltet, und,- es gelangen während dieses
.Arbeitszyklus des Impulsgenerators keine weiteren Impulse auf die Leitung H. Der
Impuls P 9 durchläuft das Gatter CG 4, da dessen Eingang CS0 erregt ist,- und der
Impuls P9 bewirkt somit eine Umschaltung -der bistabilen Stufe BC voll C- auf C+.
Der Taktgeber TR wird dann auf T12 und T13 weitergeschaltet und der Taktgeber
TK auf t:1 und t2. Dem Taktgeber TK-werden keine Fort= schältimpulse: zugefiihi:t;.
wenn der Taktgeber TR von T 13 auf T 0 weitergeschaltet wird, jedoch ;gelangt
ein Fortschaltimpuls an7 - den Taktgeber TK, . wenn der Taktgeber TR von T 0 auf
11 weitergeschaltet wird; da das Gatter TG8 öffnet, weil die bistabile Stufe
BC sieh auf C+ befindet.-Wenn der Taktgeber- TR auf T 0 steht, durchläuft
der Impuls P 9 .das Gatter BRG 5,
so' daß :der Hilfszähler. BR von 3.auf 4
weitergeschaltet wird. Die beiden -Taktgeber laufen dann ih der gleichen relativen
Stellung zueinander weiter,:: und schließlieh wird der Taktgeber TR auf T9 stehen
und der Taktgeber TK auf.: t11.. Während dieses Zyklus des Impulsgenerators durchläuft
der Impuls P 5 das Gatter 9 KG und gelangt auf die Leitung K, so daß die
bistabile Stufe KG eingestellt wird. Als Ergebnis durchlaufen die übrigen vier Impuls
dieses Zyklus das Gatter G2 und gelangen somit auf die Leitung H und von dort über
das -Gatter 9RG in den Zähler 9R, der von 0 auf -4 weitergeschaltet wird. Während
des nächsten Arbeitszyklus des Impulsgenerators befindet sich der Taktgeber TR auf
TIQ --und. der Taktgeber TK auf t12, und- es werden daher, da -die Taste 3 in .der
Reihe 10 K gedrückt- ist, drei Impulse dem Zähler 10R zugeführt, so daß dieser von
0 auf 3 gelangt. _ _ Da die bistabile Stufe sich noch auf C-1- befindet; werden
der Taktgeber CK und der Hilfszähler BR während- TO beide weitergeschaltet. Diese
Folge von Vorgängen dauert an;..wobei die beiden Taktgeber mit. gleichbleibender
-relativer Läge "und der Hilfszähler BR um eine-Einheit für:jede Hinzufügung von
34- in die Zähler IOR rund 9R weitergeschaltet werden, bis der Hilfszähler
die Nullstellung erreicht: Dies geschieht- dann, wenn die Zähl 34 in .das-.Register
seehsmäl eingeführt worden ist, und,die. Maschine führt dann: eine weitere . Addition
während :der Perioden t11 und t121aus, Bei t13' werden alle Eingänge des Gatters
CG S ' erregt, und die bistabile Stufe BC wird auf-: C- -geschaltet. Das
Register gibt nunmehr. die Zahl :0123:800.00Ö.0(00) an. Es ist zu beachten, daß,
da. die bistabile:Stufe BA durch den Impuls DP 9
während= jeder Periode TO
zurückgestellt wird, die Funktionen des übertragspeichers . während dieser Additionsvorgänge
übertragsimpulse über das Gatter G 9 gibt, wenn dies notwendig ist.
-
Der Taktgeber TR schreitet nun auf T12 und T13 fort und der Taktgeber
TK auf t1 und
t2. Sodann schreitet der Taktgeber TR auf T0 und T1
fort, jedoch werden dabei -keine Fortschaltimpulse an den Taktgeber TK übertragen,
da die Gatter TG7 und TG8 geschlossen sind. Somit werden die Taktgeber fortgeschaltet,
wobei die Periode T2 mit der Periode t3 zusammenfällt, .und schließlich erreicht
der Taktgeber TK die Stellung t13; wobei der Taktgeber TR auf T12 ankommt. Während
dieses Arbeitszyklus des Impulsgenerators sind die Gatter
BRG 6, G5
und 12RG offen, so daß Impulse den" Zählern 12R und BR zugeführt- werden:. Somit
wird der Zähler 12 R von 1 nach: 0:-weitergeschaltet, während- der Zähler BR von
0 auf,-9--weiterges.chaltet wird--und der übere tragspeicher sodann eingestellt:
wird; mit dem Ergehnis; daß das Gatter G5 geschlossen ist. Der :Impuls P
9 durchläuft _ das Gatter CG
4 und schaltet die bistabile Stufe BC
von C- auf C+. Der -Taktgeber TR wird sodann auf T13, und T0 weitergeschaltet und
der Taktgeber TK auf t1. Wenn der: Taktgeber TR sich auf- T 0 befindet, durchläuft
der Impuls P 9 das Gatter BRG5 und schaltet -den Hilfszähler BR von 9 auf 0. Die
beiden Taktgeber werden sodann in der gleichen relativen Lage -weitergeschaltet,
bis der Taktgeber TR auf :T10 und der Taktgeber TK auf t11 steht. Während dieses
Zyklus: des .Impulsgenerators werden vier Impulse dem Zähler 10R zugeführt und schalten
ihn von 3 auf 7 weiter. _Während des nächsten. Zyklus des Impulsgenerators,-werden
drei Impulse dem .Zähler 11R_ zugeführt und- schalten diesen Zähler von 2 auf 5
weiter. . -.Bei t13 werden alle Eingänge des Gatters CG 5 erregt; und die bistabile
Stufe.BC wird auf C-- geschaltet. Der Taktgeber TR schreitet -nun auf T13 fort und
der Taktgeber TK auf t1. Sodann wird der Taktgeber TR auf TO und T1 fortschreiten,
jedoch gelangen keine Fortschaltimpulse während dieser Perioden an den Taktgeber
TK, da die Gatter TG 7 und TG 8` geschlossen sind. Somit werden die Taktgeber unter
Zusammenfall der Periode T2 mit der Periode t2 förtgeschaltet, und schließlich erreicht
der Taktgeber TK die Stellung t13 und der Taktgeber TR die Stellung T13. Es werden
nunmehr zehn Impulse an jeden der Zähler 13R und BR gegeben, so daß jeder von 0
auf '0 weitergeschaltet wird. Wenn der Zähler 13R die- Stellung 0 erreicht, wird
der hertragsspeicher CS eingestellt, und gegen Ende .der Periode t13 wird die bistabile
Stufe BA eingestellt. Der Zähler TR schreitet nun von
T 13 auf
T Ö fort, und da der Zähler TK auf t13 bleibt, werden alle.-Eingänge des
Stillsetzgatters
SG 4 erregt und-der Impulsgenerator PG stillgesetzt, mit
dem Ergebnis:,: daß die spezielle Anlauftaste freigegeben wird un'd.=det Innpulsgenerätor
von neuem anläuft. Das -Register :gibt nunmehr die Zahl 005780000Ö0(00) an, welche
das Ergebnis der Multiplikation von 34 -mit
17 darstellt. Die verschiedenen
Vorgänge- der Berechnung` sind in der folgenden Tabelle 4 zusämmengefäßt.- `- -
| Tabelle: 4 |
| ' BR - 13 12 il -F -10 9 ' BA . . BC CS T t ' . |
| 0 ' 0 1 :7 0 0 A . C@- C- 0 10 17 -wird . in. die .Zähler
12R- und |
| .- - ... .: . - _ _ . 11R . eingegeben und 34 in die |
| Tastenreihen 10.K und 9K . - |
| Fortsetzung der Tabelle 4 |
| BR 13 12 11 10 9 BA BC CS T t |
| 0 0 1 7 0 0 Ä - C- CS 0 .4 13 Die Anlauftaste- wird
gedrückt, und |
| -zehn Impulse- werden in 4R und |
| ' BR eingegeben; - so daß CS ein- |
| ' - gestellt wird |
| 0 0 1 7 , 0 - 0 -- A C= 0 9 Wenn BC sich bei C- .befindet, |
| wird bei :T0` kein Impuls an TK |
| gegeben - |
| 0 , 0 , 1 7 0 - 0 . Ä C- CSO 5 13 Zehn Impulse werden in die
Zäh- |
| ler SR und: BR eingegeben - - |
| 0 . 0: : 1 7 .., 0 - 0 Ä' C-- CSO 6 13 Zehn Impulse werden
in die Zäh- |
| ler 6R: und BR eingegeben |
| 0 0 1 7 0 0 Ä C- CS0 7' - -13 Zehn Impulse -werden in
die Zäh- |
| ler 7R und BR eingegeben -- |
| 0 0 ' 1 7 0 0 Ä' C- CSO 8 13 _ Zehn Impulse werden in
die Zäh- |
| . . . - ' ler 8R und BR eingegeben - |
| ., 0 0 1 7 - .0 '.0 C- CS 0 9 13 Zehn'-Impulse werden
in die : Zäh- |
| - ler 9R und BR eingegeben |
| . 0 0 1 . , 7.0 Ö @:Ä C--### ' CS0 . 10 = 13
. Zehn Impulse werden, in, die.: Zäh- |
| ler 10,R und.ß_R .eingegeben |
| 3 0 1 .. 0' 0 0 - . Ä C-1- CS O 11 13 Drei @ Impulse
.werden in den Zäh- |
| . -ler UR eingegeben,. und- BR liefert |
| _ den übertragsimpuls; BC wird auf |
| `. C+ umgeschaltet |
| 4 0 1 0 0. ,V A C-E- C' 0 2 Wenn BC sich
auf C-!- befindet, |
| -_- , - -- - gelangt ein Impuls an TK bei T0; |
| ein weiterer Impuls gelangt über |
| BRG5 an BR |
| 4 0 1 0 0 4 A C-1- U 9 11. 4 wird in den Zähler 9R ein- |
| gegeben |
| 4 0 - 1 0 3 4 A C+ C 10 12 - . 3 wird in den Zähler .10R ein- |
| gegeben |
| 5 0 1 0 6 8 Ä C-I- C 0-13 2-1 34 wird in die Zähler 10R und
9R |
| eingegeben |
| 6 0 1 1 0 2 Ä C+ C . 0-13 2-1 34 wird in die Zähler 10R und
9R |
| eingegeben und der Übertrag in |
| den Zähler 11 R |
| 7 0 1 1 3 6 ÄA C-1- C 0-13 2-1 34 wird in die Zähler 10R und
9R |
| eingegeben |
| 8 0 1 1 7 0 Ä C-1- Z' 0-13 2-1 34 wird in die Zähler lOR und
9R |
| eingegeben |
| 9 0 1 2 0 4 ÄA C+ C 0-13 2-1 34 wird in die Zähler 10R und
9R |
| eingegeben |
| 0 0 1 2 3 8 . A -C+ CSO 0-10, 2-1Z 34 wird in die Zähler 10R
und 9R |
| eingegeben; BR wird auf 0 weiter- |
| geschaltet |
| 0 0 1 2 3 8 C-- C 11 13 BC wird auf C-- umgeschaltet |
| 0 0 1 2 3 8 : - A C- C 0 2 Kein Impuls während TO an TK |
| 9 0 0 2 3 8, Z C-1- CSO 12 _13 . Zehn Impulse
werden in den Zäh- |
| ler 12R eingegeben, und BR liefert |
| einen Überträg |
| 0 0 0 2" 3 ' 8 A. C-- CSO 0 1 'Während TO gelängt ein Impuls
in |
| . - TK; ferner gelangt.ein Impuls über |
| . - BRG 5 in BR |
| .0 : 0 0 , . . 5 7 - 8 - A - C-1- .- C 1-11 2-12 . 34 wird
in 11R und 10 eingegeben |
| 0 0 0 5 7 8 : Ä: C-. C . 12 13 BC wird auf C- umgeschaltet |
| 0 0 0 5 7 8- Ä - C- CS0 13-13 1-13 Zehn Impulse werden
in 13R und |
| BR eingegeben |
| 0 0 0 5 7. 8 Ä C'- , C `0 13 Das :Stillsetzgatter. SG
4 .wird er- |
| .. regt- . : . |
Division Wenn die Maschine zur Division benutzt werden soll, wird
der Dividend in das Register und der Divisor in das Haupttastenfeld eingegeben.
Die Division wird dadurch durchgeführt, daß man den Divisor von dem Dividenden subtrahiert,
bis der Dividendenrest negativ wird; worauf der Divisor einmal zurückaddiert wird
und dann um eine Stelle nach rechts verschoben wird. Dieser Vorgang wiederholt sich
zehnmal, worauf die Maschine stillgesetzt wird. Der Quotient ist im linken Teil
des Registers akkumuliert oder aufgelaufen, und beim Fortschreiten der Division
werden die am wenigsten ausschlaggebenden Ziffern des Devisors- auf die gleiche
Weise fallengelassen, wie die Multiplikandenziffern bei der Multiplikation fallengelassen
werden.
-
Wenn die Maschine zur Division benutzt werden soll, weiden die Klemmen
D; -I-, XT und R erregt. Die Anlaufkontakte stehen unter dem Einfluß der Multiplikatortasten,
und die Tasten in den Reihen 1K bis 10K werden wie bei der. Multiplikation verriegelt.
-
- Zur Veranschaulichung der Wirkungsweise der Maschine im Falle der
Division soll im folgenden die Division von 146 durch 12 beschrieben werden.
-
Zunächst wird die Maschine wie für die Addition (1) oder für die Addition
(2) eingestellt und dann die Zahl 146 in die Zähler UR, 11R: und 10R entweder
durch Betätigung der Taste 1 in 10K, der Taste 4 in. 9K und der Taste .6 in 8K oder
durch aufeinanderfolgende Betätigung der Multiplikatortasten 1, 4-und 6 - eingegeben.
Die Maschine wird dann auf Division eingestellt, und der Divisor 12 wird in die
Reihen 10 K und 9 K eingegeben.
-
Nunmehr wird eine Divisionstaste gedrückt, um das negative Potential
an den verschiedenen Anlaufkontakten zum Verschwinden zu bringen. Der nächste Impuls
P9 schaltet TR von T0 auf T1, und der folgende Impuls P0 erreicht über das Gatter
G4 den Zähler iR, so daß dieser von 0 auf 1 springt: Der Impuls P'0 kann= das Gatter
G4 durchlaufen, da die Maschine auf Division eingestellt ist, weil nämlich die Stufe
BC ausgeschaltet ist, d. h. ihr Ausgang C- erregt ist, und da ferner TR auf T1 steht.
Außerdem passieren, da KC ausgeschaltet ist, die Impulse P1 bis P9 das Gatter G1
und erreichen den Zähler 1R, so daß dieser von 1 auf 0 übergeht.
-
Wenn der Zähler 1R die Ziffer 0 anzeigt, wird der übertragsspeichers
CS eingeschaltet, und der Impuls P 0 zu Beginn des nächsten Impulszyklus durchläuft
das Gatter G9 und schaltet den Zähler 2R von 0 auf 1 fort. Die übrigen neun Impulse
-dieses Zyklus schalten den Zähler 2 R von 1 auf 0 fort, und gleichartige Vorgänge
spielen sich während der Perioden T3 bis -T9 ab, so daß die Zähler 3R bis 9R alle
von 0 auf 0 fortgeschaltet werden. Ein weiterer gleichartiger Vorgang findet während
der Periode T10 statt, d. h., es wird innerhalb dieser Periode der Zähler 10R von
6 auf 6 weitergeschaltet: Während der Periode T11 wird der Impuls P0 über G9- in
11R eingegeben und die Impulse P1 bis P7 über G1 ebenfalls in 11:R. Da jedoch die
Taste 2 in der Reihe 9K gedrückt ist; wird zu Beendigung des Impulses P 7 die Stufe
KC eingeschaltet und daher ihre Ausgangsklemme KB entregt sowie das Gatter G 1 verriegelt.
Es werden also insgesamt acht Impulse in den Zähler 11R- eingegeben und schalten
ihn von 4 auf 2 fort: Wenn dieser 'Zähler durch 0 geht; schaltet er den übertragsspeicher
CS ein, und der Impuls P0 zu Beginn -der Periode T12 schaltet den Zähler 12R von
1 auf 2. Da ferner die Taste 1 in 10K gedrückt ist, erreichen die Impulse P'1 -bis
P8 den Zähler 12R und schalten- ihn von 2 auf 0 fort. Wenn dieser Zähler durch 0
geht, schaltet er den übertragsspeicher CS ein, so daß während der Periode T13 ein
Impuls den Zähler 13R über das Gatter G9 und neun weitere Impulse über das Gatter-G1
zugeleitet werden. Der Zähler 13R geht also von 0 wieder zu 0 über und schaltet
den übertragsspeicher CS ein.- In diesem Zeitpunkt steht der Taktgeber TK auf t
13; und das Gatter BRG 4 ist daher für alle Impulse P l bis P 9 durchlässig. Es
werden also neun Impulse dem Hilfszähler zugeführt und schalten diesen von 0 auf
9 fort. Am Ende der Periode t13 wird die bistabile Stufe BA eingeschaltet,
so daß ihr Ausgang A entregt ist und das Gatter G 1 verriegelt. Das Register
zeigt nunmehr die Zahl 00260000000(00) an und der Hilfszähler die Zahl
9.
-
Der nächste Impuls P9 schaltet TR von T13 auf T0 und
TK von t13 auf t1. Gegen Ende von T0 wird BA ausgeschaltet, ihr Ausgang
A also wieder erregt. Der nächste Impuls P9 schaltet TR auf T1, jedoch bleibt, da
TG 4 verriegelt ist, während TR sich auf T0 befindet, TK auf t1. Während der folgenden
elf Zyklen bleiben TK und TR synchron, und die Maschine führt eine Anzahl von Subtraktionen,
wie eben' beschrieben, durch. Wenn die Impulse P 0 bis P 8 in den Zähler 12 R während
T 12 eingegeben werden; registriert dieser Zähler die Zahl 9'. Der Übertragsspeicher
wird also nicht eingeschaltet und der nächste Impuls P 0 nicht auf den Zähler 13
R gegeben, der also ebenfalls die Ziffer 9 anzeigt. Der Übertragsspeicher wird also
wieder nicht eingeschaltet. Es werden neun Impulse dem Hilfszähler über BRG4 zugeführt,
- und am Ende von t13 -wird BA eingeschaltet. Das Register zeigt nunmehr
die Zahl 99060000000(00) an und der Hilfszähler die Zahl 8: Der Übertragsspeicher
wird zu Beginn von T0 nicht ausgeschaltet; da keiner der Eingänge des Oder-Gatters
CSGl erregt ist. Es sind daher alle Eingänge des Gatters CG3 erregt, und gegen Ende
von T0 wird BC nach C-1- geschaltet. Die Gatter G1, G4 und G5 sind also unwirksam,
während die Gatter G2 und G3 vorbereitet werden. Die Taktgeben TA und TK werden
synchron angetrieben, und es werden während der Perioden T1 bis T10 keine Ziffern
in- die Zähler 1R bis lOR eingegeben, da G2 durch das negative Potential an KA-
und G3 durch das negative Potential an -t13 verriegelt sind. Während T11 wird jedoch,
da die Taste 2 in 9K gedrückt ist, durch die Rückfront von P7 die Stufe KC eingeschaltet.
Die Klemme KA wird also erregt, und P8 und P9 passieren das Gatter G2 und schalten
11R von 0 auf 2. Ebenso wird während T12 ein Impuls dem Zähler 12R zugeführt,
so daß er, von. 9 auf 0 springt. Es wird also der übertragsspeicher eingeschaltet,
und der nächste Impuls P0 schaltet den Zähler 13R von 9 auf 0, so daß der übertragsspeicher
wieder eingeschaltet wird: Dieser Impuls P0 wird ebenfalls dem Hilfszähler zugeführt,
so daß dieser von 8 auf 9 springt, da das Gatter BRG3 vom Anfang der Periode t13
an durchlässig ist. Weiterhin werden während dieser Periode Impulse der Leitung
H über das Gatter G 3 zugeführt und diese Impulse erreichen über 13RG den Zähler
13R und
über BRG3 den Hilfszähler. Wenn der Hilfszähler. die Nullstellung
durchläuft, wird B entregt und das Gatter G3 verriegelt. Da der Hilfszähler-die
Zahl 9 anzeigte, ist nur ein Impuls nötig, um ihn wieder auf 0 zu bringen, und es
wird nur ein einziger Impuls dem Zähler 13 R - zugeführt, . welcher demgemäß
von 0 auf .1 springt. Das Pegistär der. Maschinezeigt nunmehr die Zahl 1026000.0000(00)
an und der Hilfszähler die Zahl 0. - : -Der Taktgeber TR wird jetzt auf TO fortgeschaltet
und der Taktgeber TK wegen der Verriegelung des Gatters TG7-auf t1. Der nächste
Impuls DP9 schaltet TR auf T l und, da BC noch auf C-1- steht, durchläuft P-9 das
Gatter TG 6 und schältet TK von t 1 auf t2. Da alle Eingänge des Gatters CG 3 erregt
sind, wird die Stufe BC gegen Ende von T 0 ausgeschaltet, so daß ihr
Ausgang C- erregt wird. Gegen Ende von TO' wird BA ausgeschaltet, so daß
der Ausgang A erregt wird.
-
Die Maschine führt nun. eine weitere Subtraktiön durch, jedoch ist
diesmal die Reihe 1K dem Zähler 2'R zugeordnet, die -Reihe ZK@ dem Zähler 3R usw.
In jedem der Zähler 1R bis' 9R werden während T1 bis T9 (t2. bis t10). zehn Impulse
eingegeben. Während T10 steht TK auf t11 -und es,-werden daher acht Impulse (f+7)
dem"Zähler@lOR zugeleitet, so daß dieser von 6. nach -4. übergeht: Ebenso werden
währendder Perioden T11 (t12) neun Impulse (1=I-8) in den-Zähler 11R eingegeben,
und schalten ihn von 2 auf 1 fort. Dem Zähler 12R -werden während der Periode T1.2
(t13) zehn Innpulse zugeführt, und es werden gleichzeitig neun Impulse dem Hilfszähler
über BRG4 zugeführt und schalten ihn von 0 auf 9 fort. Zu Ende .der Periode
T 12 (t13) wird BA eingeschaltet, so daß G1 verriegelt- wird und kein
Übertragsimpuls den Zähler 13R- erreicht, weil der übertragssp.eicher zu Beginn
von. T13 nicht ausgeschaltet werden kann, da kein Eingang von CSG 1 erregt
ist. Die Stufe BA bleibt. während T1:3, eingeschaltet, und es werden daher keine
Impulse dem Zähler 13R zugeführt. Das Register-, zeigt nunmehr die Zahl 10140000000(00)
-an und der Hilfszähler die Zahl 9.
-
Die Maschine führt zwei weitere Subtraktionen aus, die ebenso wie
die gerade beschriebene Subtraktion verlaufen, und .zu Beendigung der zweiten Periode
T12 (t13) zeigt das .Register die Zahl 19900000000(00) an, während der Hilfszähler
die Zahl 7 anzeigt. Da der übertragsspeicher zu -Beginn von T0 nicht eingeschaltet
wird, sind alle Eingänge von CG3 erregt, und gegen Ende von T 0 wird die
Stufe BC nach C-I- umgeschaltet. In die Zähler 11R und 10R wird also die Zahl 12
zurückaddiert, wie es oben beschrieben wurde. Während T12 befindet sich TK auf t13,
und die Impulse P 0 bis P1 werden dem Zähler 12R
zugeführt, so daß
dieser von 9 auf 2 fortgeschaltet wird und der Hilfszähler von 7 auf 0. Wenn TR
auf T13 übergeht, springt TK nach t l. Das Register zeigt nunmehr :d_ ie
Zahl 12020000000(00) an und der Hilfszähler die Zahl 0.
-
Der.,nächste Impuls P9 bringt TR auf TO@ünd TK auf t2. Dieser Impuls
kann TK in dieser Weise fortschalten, da das Gatter TG7 durchlässig ist. Gegen Ende
von T 0 ,wird BC ausgeschaltet, so daß sein Ausgang C= erregt ist
und BA ausgeschaltet; so daß sein Ausgang A erregt ist. Da
TG 6 ebenfalls durchlässig ist, kann der nächste Impuls P9 TR auf T1 und
TK auf t3 fortschalten. Die Maschine führt nun eine weitere Reihe von Subtraktionen
durch, jedoch ist diesmal . die Reihe 1 K dem Zähler. 1 R zugeordnet, die Reihe
2 K dem Zähler 2 R usw. Nach der ersten Subtraktion zeigt das Register die Zahl
12008000000(00) an und am Ende der zweiten Subtraktion die Zahl 12996.000000(00)
an. Da kein übertragsimpuls vom Zähler 11 R vorliegt, wird BC gegen Ende von
T 0 auf C -I- geschaltet, und die Zahl 12 wird in die Zähler 1,0R und 9R
zu@ückaddfert. `Der Hilfszäbler zeigt gegen Ende der ersten Subtraktion die Zahl
9 an und gegen Ende der zweiten Subtraktion die Zahl B. Nach dieser Rückaddition
wird das Neuner-Komplement von 8 (d. h. der Einheitswert) in den Zähler 11R eingegeben,..und:der
Hilfszähler wird auf O zurückgebracht. Nunmehr zeigt das Register die Zahl 12108000000(00)
an. Die Maschine führt eine Reihe von weiteren Rechenvorgängen durch, von denen
jeder aus wiederholten Subtraktionen bis zu einem negativen Dividendenrest und einer
Rückaddition besteht. Während der ersten dieser Operationen ist 2K mit 1R verbunden,
3K mit 2R usw. Die Operationen werden fortgeführt, bis 8K mit 1R verbunden ist.
AlsErgebnis dieser Operationen zeigt das Register die Zähl 12166666"608(00) an,
und der Taktgeber TK steht auf t9, wenn TR sich auf T0 befindet. Der Divisor (12)
wird nun von der in den Zählern 3 R und 2 R stehenden Zahl abgezogen. Die siebente
Subtraktion ruft im Register eine negative Zahl hervor, und es wird daher nun die
Zahl 12 zurückaddiert. Die letzte Ziffer des Quotienten wird vom .Hilfszähler in
den Zähler 4R übertragen, und das Register zeigt nun die Zahl 12166666660(80) an.
Wenn TR auf T0 fortgeschaltet wird, wird TK auf t10 fortgeschaltet und das Gatter
SG 2 durchlässig gemacht, um den Impulsgenerator stillzusetzen. Wenn dieser
Generator stillgesetzt ist, "wird die Divisionstaste; die zu Beginn dieser ganzen
Rechenoperation gedrückt und in ihrer gedrückten Stellung verriegelt wurde, selbsttätig
gelöst.
-
Wenn man nunmehr eine weitere Berechnung unter Benutzung des gleichen
Divisors durchführen will, so kann man die Zahl 12 in die Reihen 10k und 9 K eingeben
und nach Entfernung des letzten Quotienten aus dem Register mittels einer Löschtaste
einen neuen Dividenden in das Register über die Multiplikatortasten, wie oben unter
»Addition (2)« beschrieben, einführen. Dies läßt sich natürlich beliebig oft wiederholen.
Die gerade erläuterten verschiedenen Berechnungsschritte sind in Tabelle 5 dargestellt.
| Tabelle 5 |
| BC BR 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 T t |
| 0 1 146 wird in das Register in 12R, |
| - 0 0 1 4 6 0 0 0 0 0 0 0 0. 13 13 11R und 10R eingegeben |
| 0 1 Einstellung der Maschine auf Di- |
| vision; Eingabe von 12 in 10 K und |
| 9K und Betätigung der Divisions- |
| taste |
| - ' Fortsetzung der Tabelle 5 |
| BC BR 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 T
t |
| 1 1 Die Zahl 12 wird von 14 in 12R |
| - - . 9 0 0 2 6 0 Ö Ö Ö 0 0 0 _ 0 13' 13 und
11R subtrahiert; der über- |
| tragsspeicher wird während T13 |
| eingeschaltet, und es werden neun |
| " - Impulse auf BR gegeben |
| _ 1 1 Die Zahl 12 wird von der Zahl 02: |
| - 8 9 9 0 6 0 0 0 0 0 0 0 0 13 13 in 12R und 11R abgezogen;-
und |
| - es werden neun Impulse auf BR |
| gegeben |
| -I- 8 9 9' 0 6 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 Kein übertragsimpuls bei
T13 und |
| " daher BC nach C-1- umgeschaltet |
| 1 1 Die Zahl 12 wird zu 90 in 12R |
| -f- 8 9 -=0 . 2 - 6 0 0 0 0 .-0 0 0 0 12 12 und 11R
addiert |
| -f- 0 1 0 _ 2 6, 0. 0 Ö 0 - 0 .0 0 0 13 13 In die Zähler 13-R
und BR werden |
| _ - 1-I-1 addiert |
| /@ 0 1 BC wird auf C- umgeschaltet und |
| - 0 1 0 -2, 6 0 0 0 0 0 0 0 - Ö 1 = 2 TK auf
t 2 fortgeschaltet |
| 2 3 Die Zahl 12 wird von 26 in 11R |
| - 9 1 - 0 1 - 4 - 0 0 0 U 0 0 0 0 - 12 13 und lOR subtrahiert;
der Über- |
| - |
| tragsspeicher wird während T12 |
| " - eingeschaltet und die Zahl 9 in BR |
| eingegeben |
| 1 2 Die Zahl 12 wird von 14 in 11R |
| 8 1 0 0 _2 0 0 0 0 0 0 0 0 12 13 und 10R abgezogen; der Übertrag |
| bei T 12 und die Zahl 9 in BR |
| addiert |
| 1 2 Die Zahl 12 wird von 02 in 11R |
| - 7 1 9 9 0 0 0 0 0 0 0 0 0 12 13 und 10R subtrahiert, und
es wer- |
| den neun Impulse in BR eingegeben |
| 7 1 9 9 0 0 0 0 0 Q 0 0 0 0 2 Kein Übertrag bei T 12 und Um- |
| schaltung-von BC auf C-f |
| 1 2 Die Zahl 12 wird zu 90 in 11R |
| -I- 7 1 9 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 12 12 und 10R addiert |
| -I- 0 1 2 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 712. 13 Die Ziffern 1 -f- 2 werden
in 12R |
| und BR addiert |
| 0 2 BC wird auf C- umgeschaltet und |
| - 0 1 2 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 1 3 TK auf t3 fortgeschaltet |
| 2 4 Die Zahl 12 wird von 20 in 1O R |
| - 9 1 2 0 0 8 0 0 0 0 0 0 0 - 11 13 und 9R subtrahiert und
der Über- |
| trag bei T11 und 9 in BR addiert |
| 1 3 Die Zahl 12 wird von 08 in 10R |
| - 8 1 2 9 9 6 0--0 0 0 0 0 0 11 13 und 9R subtrahiert
und die Zahl 9 |
| in BR addiert |
| -I- 8 1 2 9 9 - 6 -0 0. 0 -0 - 0 " 0-, - 0. 0 3 Kein
Übertrag bei T 11 und daher |
| Umschaltung von BC auf C-1- |
| 1 3 Die Zahl 12 wird zu 96 in lOR |
| - -I- 8 1 2 9 0 8 0 - 0 0 0 0 0 0 10 12 und 9R addiert |
| s -I- 0 1: 2 . 1 0 8 - 0 - 0 0 0 0 0 0 11 13 - Die Ziffern
1 -I- 1 werden in 11R |
| ` und BR addiert |
| - _ 0 3 BC wird auf C- umgeschaltet und |
| - - 0 - 1 2 1. . 0 8 0 0 0 0 0 0 0 0 4 TK wird auf t4
fortgeschaltet |
| Fortsetzung der Tabelle 5 |
| BC BR 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 T t |
| - 0 1 2 1 6 6 6 6 6 6 0 8 0 |
| 1 10 Die Zahl 12 wird von 80 in 3 R und |
| - 9 1 2 1 6 6 6 6 6 6 0 6 8 4 1.3 2R abgezogen und der Übertrag |
| bei T4 und die Zahl 9 in BR |
| addiert |
| 1 10 Die Zahl 12 wird von 68 in 3 R |
| - 8 1 2 1 6 6 6 6 6 6 0 5 6 4 13 und 2 R abgezogen und der
über- |
| trag bei T 4 und die Zahl 9 in BR |
| addiert |
| 1 10 Die Zahl 12 wird von 56 in 3R |
| - 7 1 2 1 6 6 6 6 6 6 0 4 4 4 13 und 2R abgezogen und der über- |
| trag bei T 4 und die Zahl 9 in BR |
| addiert |
| 1 10 Die Zahl 12 wird von 44 in 3R |
| - 6 1 2 1 6 6 6 6 6 6 0 3 2 4 13 und 2R abgezogen-und der Über- |
| trag bei T4 und die Zahl 9 wer- |
| den in BR addiert |
| 1 10 Die Zahl 12 wird von 32 in 3 R |
| - 5 1 2 1 6 6 6 6 6 6 0 2 0 4 13 und 2R abgezogen und der über- |
| trag bei T4 und die Zahl 9 werden |
| in BR addiert |
| 1 10 Die Zahl 12 wird von 20 in 3 R |
| - 4 1 2 1 6 6 6 6 6 6 0 8 0 4 13 und 2R abgezogen und der über- |
| trag bei T4 und die Zahl 9 werden |
| in BR addiert |
| 1 10 Die Zahl 12 wird von 08 in 3 R |
| - 3 1 2 1 6 6 6 6 6 6 9 9 6 4 13 und 2R abgezogen, und die
Zahl 9 |
| wird in BR addiert |
| 1 10 Kein Übertrag bei T4 und daher |
| + 3 1 2 1 6 6 6 6 6 6 9 9 6 4 13 Umschaltung von
BC nach C+. |
| 1 10 Die Zahl 12 wird zu 08 in BR und |
| + 3 1 2 1 6 6 6 6 6 6 9 0 8 3 12 2R addiert |
| 1 10 Die Zahlen 1 + 6 werden zu 4 R |
| + 0 1 2 1 6 6 6 6 6 6 6 0 8 4 13 und BR addiert |
| 1 10 Das Gatter SG2 wird durchlässig |
| + 0 1 2 1 6 6 6 6 6 6 6 0 8 10 0 gemacht, so daß die Maschine
still- |
| gesetzt wird |
Verschiebung In der Maschine kann eine Zahl, welche im Register steht, nach links
oder nach rechts verschoben werden, indem Operationen ausgeführt werden, welche
äquivalent zu der Multiplikation (2) bzw. zu der Division sind.
-
Rechtsverschiebung Um zu veranschaulichen, wie eine Zahl nach rechts
verschoben werden kann, sei angenommen, daß die Zahl 123 in den Zählern 12R, 11R
und 10R stehen möge. Positive Potentiale werden den Klemmen + und XT wie bei der
Multiplikation (2) zugeführt, jedoch wird, da das Haupttastenfeld für die Verschiebung
nicht benutzt wird, die. Klemme N statt der Klemme N erregt. Daher arbeitet die
Maschine, als wenn die Taste 1 in der Tastenreihe 10K gedrückt worden wäre. Wie
bei der Multiplikation (2) wird der Verschiebungsvorgang durch Betätigung der speziellen
Anlauftaste eingeleitet, so daß der Taktgeber TK auf t10 zu Beginn der Operation
eingestellt wird.
-
Wenn der Taktgeber TK die Stellung t12 erreicht, steht der Taktgeber
TR auf T3 und der Impuls P8 geht durch das Gatter SKG hindurch auf die Leitung K,
und die Rückfront dieses Impulses schaltet die Stufe KC ein. Da jedoch das Gatter
G6 verriegelt ist, gelangen keine Impulse auf die Leitung H. Während des nächsten
Arbeitszyklus werden jedoch, wenn TR auf T 4 und TK auf t13 steht, die Gatter
G 5 und BRG6 durchlässig, so daß zehn Impulse dem Zähler 4R zufließen und
ihn von 0 auf 0 fortschalten, sowie zehn Impulse dem Hilfszähler BR, so daß dieser
ebenfalls von 0 auf 0 fortgeschaltet wird. Wenn der Zähler 4R den Nullwert erreicht,
wird der Übertragsspeicher eingeschaltet und gleichzeitig die Stufe BA.
-
Während der nächsten neun Zyklen wird TR auf
T13
und TK auf t9 fortgeschaltet. Während des nächsten Zyklus wird TR auf TO
fortgeschaltet, jedoch wird während dieses Zyklus kein -Impuls auf TK übertragen.
Gegen Ende dieser Periode wird die Stufe BA ausgeschaltet. Während des nächsten
Zyklus wird TR von T 0 auf T 1 fortgeschaltet, aber wiederum kein Fortschaltimpuls
auf TK übertragen. Zu Beginn dieser Periode wird der übertragsspeicher ausgeschaltet,
jedoch tritt kein Impuls auf der Leitung H auf, weil das Gatter G9 verriegelt ist.
Während der nächsten drei Zyklen wird TR von T1 auf T4.fortgeschaltet und TK von
t9 auf t12. Sodann spielen sich die weiteren Vorgänge in der bereits beschriebenen
Weise ab, und zwar für diejenige Periode, in der der Taktgeber TR auf T3. stand
und der Taktgeber TK auf t12. Ebenso werden, wenn TR auf T 5
steht
und TK auf t13, die Zähler 5R und BR von 0 auf 0 in der gleichen Weise fortgeschaltet,
wie es oben für den Zähler 4R beschrieben wurde.
-
Während des nächsten Zyklus der Taktgeber fällt T6' mit t13 zusammen,
und der Zähler 6R wird von 0 auf b fortgeschaltet= Sodann werden die Zähler 7R bis
9R von 0 auf 0 in der gleichen Weise fortgeschaltet Wenn T10 mit t13 zusammenfällt,
wird jedoch der Dbertragsspeicher nach-"der Zuführung von sieben Impulsen zu den
Zählern 10R und BR eingeschaltet, da 10R dann von 3 auf 0 fortgeschaltet worden
ist. Es wird also der Eingang C vom Gatter G5 entfernt, und während dieses Zyklus
wird kein weiterer Impuls auf die Leitung H gegeben, so daß der Hilfszähler die
Zahl 7 anzeigt. Der -Impuls P9 passiert das Gatter CG4 und schältet die Stufe BC
von C- auf C+. Der Taktgeber TR schreitet dann auf T11, T12 und T 13 fort und der
Taktgeber TR auf t 1, t 2 und t 3. Auf den Taktgeber TK wird kein Impuls
übertragen, wenn der Taktgeber TR von T13 auf T 0 fortschreitet, jedoch
erreicht ein Fortschaltimpuls den Taktgeber TK, wenn TR von T 0 auf
T 1 fortschreitet, da das Gatter TG 8 wegen der auf C -I- befindlichen Stufe
BC durchlässig ist. Wenn TR auf T0 steht, passiert der Impuls P 9 das Gatter
BRG 5 und schaltet den Hilfszähler von 7 auf B. Die beiden Taktgeber bewegen
sich dann in der gleichen relativen Lage zueinander weiter, bis TR auf
T 9 und TK auf t12 steht. Während dieses Zyklus durchläuft der Impuls
P 8 das Gatter SKG und schaltet die Stufe KC ein. Infolgedessen gelangt der Impuls
P9 über das Gatter G2 auf die Leitung H und von dort zum Gatter 9 RG, so daß der
Zähler 9R von 0 auf 1 springt. Während des nächsten Zyklus steht TK auf t13, jedoch
werden keine Impulse dem Hilfszähler über BRG6 zugeführt, da BC auf C-1- steht.
Wenn jedoch TR die Stellung T0 erreicht, wird ein Impuls dem Hilfszähler über
BRG 5 zugeführt.
-
Diese Folge von Vorgängen setzt sich fort, wobei die beiden Taktgeber
in der gleichen relativen Stellung fortgeschaltet werden und die im Hilfszähler
angezeigte Zahl für jede Addition des Einheitswertes zu 9 R um 1 zunimmt, bis der
Hilfszähler den Nullwert erreicht. Dies tritt dann auf, wenn die Zahl 1 in den Zähler
9R zweimal addiert worden ist, und die Maschine führt dann eine zusätzliche Addition
während der Periode t12 aus. Bei t13 werden alle Eingänge von CG5 erregt, und BC
wird auf C- geschaltet. Das Register gibt jetzt die Zahl 01203000000(00) an.
-
Der Taktgeber TR schreitet nun auf T 11, T 12 und
T 13 fort und der Taktgeber TK auf t 1, t 2 und t 3.
Dann schreitet
TR auf T 0 und T 1 fort, jedoch werden keine Impulse während
dieser Periode auf TK übertragen, da die Gatter TG7 und TG8 verriegelt sind. Die
beiden Taktgeber schreiten also unter Zusammenfall der Periode T2 mit der Periode
t4 fort, und schließlich erreicht TK die Stellung t13, während TR auf T11 steht.
Während dieses Zyklus sind BRG6, G5 und 11RG durchlässig, so daß Impulse auf 11R
und BR gelangen. Der Zähler 11R wird also von 2 auf 0 fortgeschaltet, während
BR von .0 auf 8 fortgeschaltet wird und der Übertragsspeicher dann eingeschaltet
wird mit dem Ergebnis, daß das Gatter G5 verriegelt wird. Der Impuls P9 schaltet
dann über CG4 die Stufe BC von C- auf C+. Der Taktgeber TR schreitet auf
T 12, T 13 und T 0 fort und der Taktgeber TK auf t1 und t2. Wenn TR
auf T 0 steht, schaltet der Impuls P9 über BRG5 den Hilfszähler von 8 auf
9. Die beiden Taktgeber schreiten dann in der gleichen relativen Lage fort, bis
TR auf T10 und TK auf t12 steht. Während dieses Zyklus wird ein Impuls dem Zähler
10R zugeführt, so daß dieser von 0 auf 1 springt. Ebenso wird, wenn TR auf T0 steht,
der Hilfszähler von 9 auf 0 fortgeschaltet, und wenn TR die Stellung T10 erreicht,
wird 10R von 1 auf 2 springen. Das Register zeigt nunmehr die Zahl 01023000000(00)
an.
-
Während des nächsten Zyklus steht TK auf t13, und alle Eingänge von
CG5 sind erregt, so daß die Stufe BC nach C- geschaltet wird. Dem Taktgeber TK werden
während der folgenden Periode T13 keine Fortschaltimpulse zugeführt, und die beiden
Taktgeber schreiten daher gemeinsam fort, wobei die Periode T2 mit der Periode t3
zusammenfällt, und schließlich wird TK die Stellung t13 erreichen, wenn TR auf T12
steht. Den Zählern 12R und BR werden Impulse zugeführt, und 12R wird von 1 auf 0
übergehen, während BR von 0 auf 9 fortgeschaltet wird. Die Stufe BC wird dann von
C- auf C-1- umgeschaltet, und wenn TR wieder auf T 0 steht, wird der Hilfszähler
von 9 auf 0 springen. Während der nächsten Periode T11 wird ein Impuls dem 11R zugeführt,
so daß dieser von 0 auf 1 springt. Das Register zeigt nunmehr die Zahl 00123000000(00)
an.
-
Bei t13 wird die bistabile Stufe auf C- geschaltet und TR auf T13
fortgeschaltet sowie TK auf t1. Sodann schreitet TR nach T 0 und
T 1 fort, jedoch wird kein Fortschaltimpuls an TK übertragen, da TG7 und
TG 8 verriegelt sind. Die beiden Taktgeber schreiten also unter Zusammenfall
der Perioden T2 und t2 fort, und schließlich erreicht TK die Stellung t13, wenn
TR auf T13 steht. Es werden nunmehr zehn Impulse an jeden der Zähler 13R und BR
übertragen, so daß jeder dieser Zähler von 0 auf 0 fortgeschaltet wird. Wenn der
Hilfszähler BR die Nullstellung erreicht, wird die Klemme B gelöst. Der Taktgeber
TR schreitet nun auch nach TO fort, und da TK auf t13 verbleibt, werden alle Eingänge
des StillsetzgattersSG4 erregt. Der Impulsgenerator PG
wird also stillgesetzt
mit dem Ergebnis, daß die spezielle Anlauftaste gelöst wird und der Impulsgenerator
wieder anläuft.
-
Man sieht, daß die Wirkung der oben beschriebenen Vorgänge darin besteht,
die Zahl 123 von den Zählern 12R, 11R und 10R auf die Zähler 11R, 10 R und 9R zu
verschieben. Die verschiedenen Stufen oder Schritte dieser ganzen Operation sind
in der nachfolgenden Tabelle 6 zusammengefaßt.
| Tabelle 6 |
| BR 13 12 11 10 9 BA BC CS T 1 |
| 0 0 1 2 3 0 A C- C 0 10 Die Zahl 123 wird in die Zähler |
| 12R, 11R und 10R eingegeben |
| 0 0 1 2 3 0 A C- CSO 4 13 Die Anlauftaste wird gedrückt,
und |
| zehn Impulse werden in die Zähler |
| 4R und BR eingegeben; die Stufe |
| CS wird eingeschaltet |
| 0 0 1 2 3 0 Ä C- CSO 5 13 Zehn Impulse werden in die
Zäh- |
| ler 5R und BR addiert |
| 0 0 1 2 3 0 Ä C- CSO 6 13 Zehn Impulse werden in die
Zäh- |
| ler 6R und BR addiert |
| 0 0 1 2 3 0 Ä C- CSO 7 13 Zehn Impulse werden in die
Zäh- |
| ler 7R und BR addiert |
| 0 0 1 2 3 0 Ä C- CSO 8 13 Zehn Impulse werden in die
Zäh- |
| ler 8 R und BR addiert |
| 0 0 1 2 3 0 Ä C- SCO 9 13 Zehn Impulse werden in die
Zäh- |
| ler 9R und BR addiert |
| 7 0 1 2 0 0 Ä C+ CSO 10 13 Sieben Impulse werden in die Zäh- |
| ler 10R und BR addiert und er- |
| zeugen einen Übertrag; BC wird |
| auf C+ umgeschaltet |
| 8 0 1 2 0 0 A C+ C 0 3 Wenn BC auf C+ steht,
wird ein |
| Impuls bei T 0 auf TK gegeben; |
| ferner erreicht ein Impuls über |
| BRG 5 den Hilfszähler BR |
| 8 0 1 2 0 1 A C+ C 9 12 Ein Impuls wird in 9R addiert |
| 9 0 1 2 0 1 A C+ C 0 3 Ein Impuls wird in BR addiert |
| 9 0 1 2 0 2 A C+ C 9 12 Ein Impuls wird in 9R addiert |
| 0 0 1 2 0 2 A C+ C 0 3 Ein Impuls wird in BR addiert |
| 0 0 1 2 0 3 A C+ C 9 12 Ein Impuls wird in 9R addiert |
| 0 0 1 2 0 3 Ä C- C 10 13 BC wird auf C- umgeschaltet |
| 0 0 1 2 0 3 A C- C 0 3 Wenn BC auf C- steht,
wird kein |
| Impuls bei T0 auf TK gegeben |
| 8 0 1 0 0 3 Ä C+ CSO 11 13 Acht Impulse werden in 10R |
| addiert und BR liefert einen über- |
| trag; BC wird auf C+ umgeschaltet |
| 9 0 1 0 0 3 A C+ C 0 2 Ein Impuls wird in BR addiert |
| 9 0 1 0 1 3 A C+ C 10 12 Ein Impuls wird in lOR addiert |
| 0 0 1 0 1 3 A C+ C 0 2 Ein Impuls wird in BR addiert |
| 0 0 1 0 2 3 A C+ C 10 12 Ein Impuls wird in 10R addiert |
| 0 0 1 0 2 3 Ä C- C 11 13 BC wird auf C- umgeschaltet |
| 0 0 1 0 2 3 A C- C 0 2 Wenn BC sich auf C- befindet, |
| wird während T0 kein Impuls an |
| TK gegeben |
| 9 0 0 0 2 3 Ä C+ CSO 12 13 Neun Impulse werden in 12R
ad- |
| diert und BR liefert einen über- |
| trag; BC wird auf C+ umgeschaltet |
| 0 0 0 0 2 3 A C+ C 0 1 Ein Impuls wird in BR addiert |
| 0 0 0 1 2 3 A C+ C 11 12 Ein Impuls wird in 11R addiert |
| 0 0 0 1 2 3 Ä C- C 12 13 BC wird auf C- umgeschaltet |
| 0 0 0 1 2 3 Ä C- C 0 1 Wenn BC sich auf C- befindet, |
| gelangt kein Impuls während TO |
| auf TK |
| 0 0 0 1 2 3 Ä C- CSO 13 13 Zehn Impulse werden in die Zähler |
| 13R und BR addiert |
| 0 0 0 1 2 3 Ä C- C 0 13 Das Gatter SG4 wird erregt, so daß |
| der Impulsgenerator stillgesetzt |
| wird |
Linksverschiebung Um die Art und Weise zu veranschaulichen, in
welcher die Maschine bei einer Verschiebung einer im Register stehenden Zahl nach
links arbeitet, sei wieder angenommen, daß die Zahl 123 in den Zählern 12R, 11R
und 10R stehen möge. Wie im Falle der Division, sind die Klemmen
D, -i- XT
erregt, jedoch ist wie bei der Rechtsverschiebung die Klemme N an Stelle der Klemme
N erregt.
-
Um die Verschiebung einzuleiten, wird die Divisionstaste gedrückt,
und wenn TR aub T 1 steht, wird der Impuls PO über G4 an den 1R gegeben, so daß
dieser von 0 auf 1 springt. Außerdem passieren die Impulse P 1 bis P 9 das Gatter
G 1 und schalten den Zähler 1R von 1 auf 0-.
-
Wenn der Zähler 1R- sich in der Nullstellung befindet, wird der Übertragsspeicher
CS eingeschaltet, und der Impuls P 0 zu Beginn des nächsten Zyklus schaltet den
Zähler 2R von 0 auf 1 fort. Die Impulse P1 bis P9 schalten den Zähler 2R von 1 auf
0 fort, und diese Vorgänge wiederholen sich während der Perioden T 3 bis
T 9, so daß die Zähler 3 R bis 9 R alle von 0 auf 0 fortgeschaltet werden.
Ferner treten gleichartige Vorgänge während der Perioden T10 und T11 auf, wobei
also der Zähler 10R von 3 nach 3 und der Zähler 11R von 2 nach 2 fortgeschaltet
wird. Während der Perioden T12 wird der Impuls P O in den Zähler 12R über das Gatter
G9 eingegeben und die Impulse P 1 bis P 8 über das Gatter G 1 ebenfalls in den Zähler
12R. Jedoch wird der Impuls PS über das Gatter SKG auf die Leitung K übertreten,
und die Stufe KC wird gegen Ende dieses Impulses P 8 eingeschaltet. Dementsprechend
wird die Klemme KB entregt und das Gatter G 1 verriegelt. Es werden also in den
Zähler 12R insgesamt neun Impulse eingegeben, so daß dieser von 1 nach 0 fortgeschaltet
wird. Wenn der Zähler 12 R die Nullstellung erreicht, wird der Übertragsspeicher
eingeschaltet, und der Impuls P0 zu Beginn der Periode T13 schaltet den Zähler 13
R von 0 auf 1. Neun weitere Impulse werden dem Zähler 13R über das Gatter Ml zugeführt,
so daß der Übertragsspeicher gegen Ende der Periode T13 eingeschaltet wird.
Während der Periode T13
befindet sich TK auf t13 und dementsprechend werden
alle Eingänge des Gatters BRG4 geöffnet, und zwar vom Impuls P 1 bis zum Impuls
P 9, so daß neun Impulse dem Hilfszähler zugeführt werden und dieser von 0 auf 9
übergeht.
-
Der nächste Impuls P9 schaltet den Taktgeber TR von T 13 auf
T 0 weiter und den Taktgeber TK von t 13 auf t 1, und sodann
wird der Taktgeber TR auf T i fortgeschaltet, wobei jedoch der Taktgeber
TK auf t1 verbleibt. Die Taktgeber TK und TR bleiben also synchron, und wenn
TR die Stellung T12 erreicht, werden neun Impulse in den Zähler 12R eingegeben,
der also dann die Zahl 9 anzeigt. Der Übertragsspeicher CS wird also nicht eingeschaltet,
und der nächste Impuls P 0 wird nicht dem Zähler 13R zugeführt, der also ebenfalls
auf 9 fortgeschaltet wird. Der Übertragsspeicher CS wird wiederum nicht eingeschaltet.
Es werden neun Impulse dem Hilfszähler BR über BRG4 zugeführt und schalten ihn von
9 auf 8 weiter. Alle Eingänge des Gatters CG3 sind während TO-erregt, und gegen
Ende dieser Periode wird BC nach C-f- geschaltet. Infolgedessen werden die Gatter
G1, G4 und G5 unwirksam, und die Gatter G2 und G3 werden durchlässig. Die beiden
Taktgeber werden synchron zueinander weiter angetrieben, und es werden keine Zahlen
in die Zähler 1R bis 11R während der Perioden T 1 bis T10 eingegeben, da
das Gatter G2 durch das negative Potential an der Klemme KA verriegelt ist und das
Gatter G3 durch das negative Potential an der Klemme t13. Jedoch wird während der
Periode T12 durch die Rückfront des Impulses P 8 die Stufe KC eingeschaltet, und
der Impuls P9 durchläuft das Gatter G2 und schaltet den Zähler 12R von 9 auf 0.
Der Übertragsspeicher CS wird also eingeschaltet, und der nächste Impuls PO schaltet
den Zähler 13R von 9 auf 0, so daß der tlbertragsspeicher wieder eingeschaltet wird.-
Dieser Impuls PO wird ferner dem Hilfszähler zugeführt und bringt diesen von 8 auf
9, da das Gatter BRG3 durchlässig ist. Ferner werden während dieser Periode Impulse
der Leitung H über das Gatter G3_ zugeführt, und diese Impulse erreichen die Zähler
13R und BR. Da jedoch der Hilfszähler die Zahl 9 registriert, ist die Klemme N entregt,
und zwar nach nur einem Impuls, und das Gatter G3 ist verriegelt. Der Zähler 13
R wird also von 0 auf 1 fortgeschaltet. Das Register zeigt nunmehr die Zahl 10230000000(00)
an, und der Hilfszähler steht in seiner Nullstellung.
-
Der Taktgeber TR wird nun auf T 0 und T 1 eingestellt,
und da die Gatter TG6 und TG7 durchlässig sind, wird der Taktgeber TK auf t1 und
t2 weitergeschaltet. Die bistabilen Stufen BC und BA werden gegen das Ende
der Periode T 0 ausgeschaltet.
-
Die Maschine führt nunmehr eine weitere Operation durch, welche ebenso
verläuft wie die zuletzt beschriebene und welche analog der Subtraktion innerhalb
der Division ist. Jetzt befindet sich jedoch der Taktgeber TR auf T11, wenn der
Taktgeber TK sich auf t12 befindet, und es werden dementsprechend neun Impulse in
den Zähler 11R addiert, so daß dieser von 2 nach 1 weitergeschaltet wird. Dem Zähler
12R werden während der Periode T12 (t13) zehn Impulse zugeführt, und gleichzeitig
werden neun Impulse auf den Hilfszähler gegeben, so daß dieser von 0 auf 9 weitergeschaltet
wird. Gegen Ende dieser Periode werden die bistabilen Stufen BA und CS eingeschaltet,
jedoch gelangt kein Übertragsimpuls auf den Zähler 13R, weil der übertragsspeicher
zu Beginn der Periode T13 nicht ausgeschaltet werden kann. Ebenso bleibt die bistabile
Stufe BA während der ganzen Periode T13 eingeschaltet, und dementsprechend
werden keine Impulse auf den Zähler 13R übertragen. Das Register zeigt nunmehr die
Zahl 101.30000000(00) an und der Hilfszähler die Zahl 9.
-
Die Maschine führt zwei weitere Subtraktionen ähnlich der eben beschriebenen
durch, und gegen Ende der zweiten Periode T12 (t13) zeigt das Register die Zahl
19930000000(00) an, während der Hilfszähler die Zahl 7 anzeigt. Da der übertrags-Speicher
zu Beginn von T0 nicht eingeschaltet wurde, wird die Stufe BC auf C-f- geschaltet,
und es wird daher der Einheitswert in den Zähler 11R während der Periode T11 (t12)
in der für den Zähler 12R erläuterten Weise zurückaddiert. Während der Periode
T12 (t13) werden Impulse P 0 bis P 2 dem Zähler 12R zugeführt, so daß dieser
von 9 auf 2 übergeht und der Hilfszähler von 7 auf 0. Das Register zeigt nunmehr
die Zahl 12030000000(00) an, und der Hilfszähler steht in seiner Nullstellung.
Der
Taktgeber TR schreitet nun auf T13,- T0 und T1 fort, und der Taktgeber TR schreitet,
da die Gatter TG6 und
TG 7 durchlässig sind, auf t1,
t2 und t3-fort.
Die Maschine führt nun eine weitere Reihe von Subtraktionen durch, jedoch 'wird
diesmal während jeder Operation der Einheitswert von der Zahl im Zähler 10R subtrahiert.
Das;-Ergebnis von vier derartigen Subtraktionen besteht darin, daß das Register
nunmehr die Zähl 12990000000(00) anzeigt und der Hilfszähler die Zahl 6: Die bistabile
Stufe BC wird' dann auf C-1- eingestellt, und der Einheitswert wird in den Zähler
10R zurückaddiert, welcher demgemäß von 9 auf 0 springt. Der resultierende Übertrag
bringt den Zähler 11R ebenfalls von 9 auf 0. Nach dieser Rückaddition, wird das
Neunerkomplement von 6 (d. h. die Zahl 3) in den Zähler 11R eingegeben, und der
Hilfszähler wird auf 0 zurückgeführt. Die verschiedenen Rechenschritte, die eben
beschrieben wurden, sind' in der folgenden Tabelle 7 dargestellt., `
| Tabelle 7 ' |
| BR 13 12 ' 11 10 9 BA BC CS T r |
| 0 0 1 2 3 0 A C- C - 0 1 Die Zahl 123 wird in die Zähler |
| 12R, 11R und 10R .eingegeben . |
| 0 0. - 1 . _ 2 , 3 - 0.- A C- CSO 1-11 1-11 Die Divisionstaste
wird gedrückt, |
| und zehn Impulse werden in die |
| Zähler 1R bis 11R eingegeben, |
| und es wird ferner der Übertrags- |
| speicher CS .eingeschaltet |
| 0 0 0 - 2 - 3 0 A C-- CSO 12 12 Neun Impulse werden
in den Zäh- |
| ler 12R eingegeben, und CS wird |
| _ eingeschaltet ' |
| 9 0 0- 2 3 0 Ä C-. CSO 1.3 13 Zehn Impulse werden in
den Zäh- |
| ler 13R eingegeben- und neun Im- |
| pulse in BR |
| 9 . 0 9 2 3 0 A C- C` 12 12 Neun Impulse werden in 12R ein- |
| gegeben; kein Übertrag |
| 8 9 9 2 3 0 - Ä C- C 13 13 Neun Impulse werden in 13R und |
| BR eingegeben |
| 8 9 9 2 3 0 A C-1- C 0 1 BC wird auf C-I- umgeschaltet. |
| 8 9 0 2 3 0 A C-1- CSO 12 12 Ein Impuls wird in 12R
ein- |
| gegeben, und CS wird eingeschaltet |
| 0 1 0 2 3 0 Ä C+ CSO - 13 13 Zwei Impulse werden in 13R und |
| BR eingegeben |
| 0 1 0 1 3 0 A C- CS® 11 12 Neun Impulse werden in 11R ein- |
| gegeben |
| 9 1 0 1 3 0 Ä C- CSO 12 13 Zehn Impulse werden in 12R
und |
| neun Impulse in BR eingegeben |
| 8 1 0 0 3 0 Ä C- CSO 11-12 12-13 Neun Impulse werden-in 11R
und |
| BR und zehn Impulse in 12R ein- |
| gegeben |
| 7 1 9 9 3 0 Ä C- C 11-12 12-13 Neun Impulse werden in
11R, |
| -- -- 12R und BR eingegeben |
| 7 1 9 9 3 0 A C-I- C 0 1 BC wird, auf C+ umgeschaltet |
| 7 1 9 0 3 0 '-A C+, CSO 11 - 12 - Ein
Impuls wird- in 11R ein- |
| _ gegeben . -- - . , _ |
| 0 . x 2 0 3 0. Ä C+ CSO" . 12 ,, 13 Drei Impulse wänden in
12R und |
| BR eingegeben |
| 9 1 2 0 - 2 0 =Ä'. C-- CSO- 10-1a. 12-13. Neun Impulse
werden in t10R und |
| _ .:x. . BR und zehn Impulse in 11R ein- |
| - . gegeben . |
| 8= 1 -- 2 0 0'- ''X - - C- CSO 10-1-1 -12=13
-Neun Impulse werden in 10R und |
| . BR und zehn Impulse in 11R ein- |
| gegeben |
| 7 1- 2 0 0 0 Ä : C- CSO 10-11 12-13 Neun Impulse werden in
10R und |
| BR und zehn Impulse in .11R ein- |
| .. gegeben - |
| Fortsetzung der Tabelle 7 |
| BR' 13 12 11 1o 9 BA BC CS T t |
| 6 1 2 9 9 0 Ä C- U 10-11 12-13 - Neun Impulse werden in
10R3 11R |
| _ und BR eingegeben |
| 6 1 2 9 9 0 A - C+ C 0 2 BC wird auf C-f- umgeschaltet |
| 6 1 2 9 0 0 A C-4- CSO 10 12 Ein Impuls wird in lOR eingegeben |
| 0 1 2 3 0 0 Ä C+ CSO 11 13 Vier Impulse werden in 11R und |
| - - BR eingegeben |
| 9 1 2 3 9 9 3 C- C 9-10 -12-13 Neun Impulse werden in 9R, 10R |
| und BR eingegeben |
| 0 1 2 3- 0 0 Ä C+- CSO 0-10 3-13 Ein Impuls
wird in 9R, lOR und |
| BR eingegeben |
| 0 1 - 2 3 0 0 Ä - C+ Ü 0 10 Die Verschiebung dauert an, bis
Tu |
| mit t10 zusammenfällt, worauf die |
| Maschine stillgesetzt wird |
Löschung Die Maschine kann auch mit einem Schalter zur Löschung des Registers und
mit einem Schalter zur Löschung der Tasten ausgerüstet werden. Der Schalter zur
Löschung- der Tasten löscht mechanisch das Tastenfeld, und wenn in dem Tastenfeld
eine Taste gedrückt ist, wird durch den Tastenlöschschalter eine Kontaktschließung
bewerkstelligt, so daß der Takt--gebet TK auf t1 zurückkehrt.
-
Der Schalter zur Löschung des Registers führt ebenfalls- den Taktgeber
TK auf t1 zurück und schließt zwei weitere Schalter. Der eine dieser Schalter legt
ein positives Potential an jeden der Zähler 1R bis 12R, so daß diese auf 0 zurückgeführt
werden. Der andere dieser Schalter legt ein negatives Potential an die verschiedenen
Taktgeber und bistabilen Stufen, so daß diese allein ihren Anfangszustand zurückkehren.
-
Ein Rückstellschalter kann ebenfalls vorgesehen werden, um die Taktgeber
TK auf t1 zu bringen, ohne das Register oder die Tasten des Haupttastenfeldes zurückzustellen.
Hierdurch wird es möglich, mehr als eine Zahl in das Register durch die Addition
(2) einzuführen. Schalter ohne Verschiebung Die Maschine kann außerdem. mit einem
Schalter ausgerüstet werden, welchen man als einen »Nicht Verschiebungsschalter«
bezeichnen kann. Dieser Schalter arbeitet während der Multiplikation, um die Gatter
TGS unwirksam. zu machen, so daß der Taktgebet TK zu Beendigung jedes Multiplikationsschrittes
nicht weitergeschaltet wird. Die Taktgeber TR und TK bleiben also synchron, und
dementsprechend wird jedes nachfolgende Teilprodukt zu den akkumulierten Produkten
im Register ohne Verschiebung addiert: Wenn beispielsweise die Zahl 12 mit 1 und
2 multipliziert wird und dieser spezielle Schalter eingeschaltet ist, gibt das Register
die Antwort 36.