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DE1286625B - Rotorkappenanordnung fuer die Wickelkoepfe einer schnellaufenden elektrischen Maschine - Google Patents

Rotorkappenanordnung fuer die Wickelkoepfe einer schnellaufenden elektrischen Maschine

Info

Publication number
DE1286625B
DE1286625B DE1965B0084642 DEB0084642A DE1286625B DE 1286625 B DE1286625 B DE 1286625B DE 1965B0084642 DE1965B0084642 DE 1965B0084642 DE B0084642 A DEB0084642 A DE B0084642A DE 1286625 B DE1286625 B DE 1286625B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
rotor cap
cap
barrel
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965B0084642
Other languages
English (en)
Inventor
Vollmer Egon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, Brown Boveri und Cie AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Priority to DE1965B0084642 priority Critical patent/DE1286625B/de
Publication of DE1286625B publication Critical patent/DE1286625B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/46Fastening of windings on the stator or rotor structure
    • H02K3/50Fastening of winding heads, equalising connectors, or connections thereto
    • H02K3/51Fastening of winding heads, equalising connectors, or connections thereto applicable to rotors only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

  • Bei Turbogeneratoren werden bekanntlich die auf die Wickelköpfe des Rotors wirkenden Fliehkräfte durch eine diese umschließende Rotorkappe aufgenommen. Eine solche Rotorkappe wird im allgemelnen auf den Rotorballen nach Einbringen der Wicklung in die Rotornuten und nachdem die Rotorkappe durch Erwärmen im Durchmesser vergrößert ist, aufgeschrumpft. Es sind verschiedene solche Anordnungen bekannt, die ein Verschieben der Kappe in axialer Richtung, das durch die betriebsmäßige Erwärmung und Abkühlung verursacht werden kann, zu verhindern. Bei einer bekannten Rotorkäppenanordnung weist die Rotorkappe eine Nut in Umfangsrichtun2 aut. in die ein mit.einem dem Rotorballen zugewandten Gewinde versehener Gewindering eingelegt ist, der in ein entsprechendes in den Rotorballen eingebrachtes Gewinde eingedreht ist (deutsches.-Patent 1138152).
  • Bei einer weiteren bekannten Rotorkappenanordnung ist sowohl in der Rotorkappe als auch im Rotorballen eine Ringnut ausgedreht. Dabei sind in der Ringnut im Rotorballen Sicherungsringsegmente unter der Keilwirkung von dauernd in der Ringnut des Rotorballens liegenden, in Umfangsrichtung gegeneinander verdrehbaren Verbindungselementen in radialer Richtung in die Ringnut der Rotorkappe einschiebbar bzw. ausschiebbar (deutsche Patentschrift 1143916).
  • Bei einer weiteren bekannten Anordnun" ist ebenfalls jeweils am Ende des Rotorballens eine Ringnut sowohl in den Rotorballen als auch in die Rotorkappe eingedreht. In diese Rin,-nut ist ein auch die andere Ringnut ausfüllender Ring zur Herstellung einer formschlüssigen Verbindung zwischen Rotorballen und Rotorkappe eingebracht, der die axiaIen Kräfte aufnimmt (deutsche Patentschrift 1147 676).
  • Es ist auch bereits eine Rotorkappenanordnung bekannt, bei der sich an der Außenfläche des Rotorballens und der Innenfläche der Rotorkappe im Querschnitt halbkreisförinige Ringnuten so gegen-C über liegen, daß ein ringförmiger Hohlraum von kreisförmigem Querschnitt gebildet wird (USA.-Patentschrift 1890 340). In diesem Hohlraum, in den eine tangentiale Bohrung gleichen Querschnitts einmündet, soll ein dünner, aus gehärtetem Stahl bestehender Draht eingezogen werden. Der praktischen Verwirklichung einer solchen Anordnung stehen jedoch kaum zu überwindende Hindernisse entgegen.
  • Ein gehärteter Draht von einem den auftretenden axialen Kräften widerstehender Querschnitt stellt beim Einschieben in den Hohlraum einen so großen Formänderungswiderstand entgegen, daß er an der Kante eines jeden Zahnes des Rotorballens hängenbleibt, so daß bereits nach Einbringen einer Teillänge durch die große Reibung zwischen den Flächen des Hohlraumes und dem Draht ein Steckenbleiben eintritt und der Draht sich überhaupt nicht in seiner ganzen Länge einschieben läßt, also eine Unterteilung und mehrere tangentiale Bohrungen in der Rotorkappe erforderlich sind.
  • Besteht der Draht z. B. aus einem Material mittlerer Festigkeit, wird dieser jedoch unter der Wirkung der auf die Rotorkappe durch die Ausdehnung der Leiter der Induktorwicklung bei Erwärmung auf- i tretenden Kraft verfonnt bzw. bei kleinem Querschnitt zerquetscht. Die Ringnut im Rotorballen ist im Bereich der Nuten unterbrochen, so daß bei einer Schubbeanspruchung der Draht jeweils an. den Kanten der Rotorzähne eingedrückt wird, so daß sich eine Art Widerhaken bilden. Soll die Rotorkappe zu Revisionszweckeii oder bei einer Reparatur der Wicklung demontiert werden, ist es wegen der sich an den Zähnen festhaltenden Widerhaken praktisch unmöglich, den Draht aus dem Hohlraum herauszuziehen, da er an viel zu vielen Stellen seine ursprüngliche Form verloren hat, und ihn, auch wenn die Rotorkappe vorher in ihre ursprüngliche Lage zurückgeschoben worden ist, aus dem Hohlraum zu entfernen. Es ist daher in diesem Falle notwendig, die gesamte Rotorkappe, soweit sie auf dem Rotorballen aufgeschrumpft ist, abzudrehen, diese also zu zerstören.
  • Weiter ist nicht nur die Herstellung der tangential den ringförmigen Hohlraum anschneidenden Bohrungen, durch die der Draht eingeschoben- #werden soll, schwierig und teuer in der Herstellung, sondern die durch die Zentrifugalkräfte hoch beanspruchte Rotorkappe wird durch diese Bohrung gerade an der Stelle höchster Beanspruchung entscheidend geschwächt.
  • Die obengenannten bekannten Rotorkappenanordnungen sind also, wie oben angeführt, aufwendig in der Herstellung und es bereitet große Schwierigkeiten, bei Reparaturen oder zu Revisionszwecken die Rotorkappe abzuziehen. Es ist die Aufgabe der Erfindung, die Rotorkappenbefestigung auf dem Rotorballen zu vereinfachen und damit zu verbilligen, um eine leichte Demontage der Rotorkappe zu ermöglichen. Die Lösung der gestellten Aufgabe wird bei einer Rotorkappenanordnung für die Wickelköpfe einer schnellaufenden elektrischen.Maschine, insbesondere Turbogenerator, bei der der Rotorballen an den Sfirnseiten im Durchmesser abgesetzt ist und die Rotorkappen auf die einen kleinen Durchmesser aufweisenden Enden aufgeschrumpft sind, wobei jede Rotorkappe an ihrer dem Rotorballen zugewandten Seite eine den Durchmesser vergrößernde Ausdrehung aufweist und dort über den Rotorballen mit Spiel hinweggreift und wobei sowohl in der Innenseite des den Rotorballen umschließenden Teiles der Rotorkappe als auch im Rotorballen je eine Ringnut eingedreht ist, die sich bei aufgeschrumpfter Rotorkappe zu einem ringförmigen Hohlraum ergänzen, gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß sich in dem aus den Ringnuten gebildeten Hohlraum Kugeln oder Rollen befinden, die eine axiale Verschiebung .zwischen Rotorkappe und - Rotorballen verhindern.
  • Die Kugeln bzw. Rollen können durch Bohrungen, die in etwa radialer Richtung in die Rotorkappe eingebracht sind, und in die Ringnut der Rotorkappe einmünden, in den Hohlraum zwischen Rotorkappe und Rotorballen eingebracht werden. Diese Bohrungen sind durch Verschlußschrauben verschließbar. Die Rollen können mittels eines diese beiderseits am Umfang umfassenden Bandes geführt sein. Die axiale Länge und/oder der Durchmesser der Kugeln bzw. Rollen ist kleiner als die entsprechenden Abmessun-Cle , n der Ringnuten im Rotorballen bzw. in der Rotorkappe. Solche Kugeln bzw. Rollen werden in der Wälzlagerfertigung in sehr großen Stückzahlen mit großer Genauigkeit und hoher Festigkeit produziert, so daß diese Kuaeln bzw. Rollen zu günstigen Preisen zur Verfügung stehen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt eine Ausführung mit halbkreisfönnigen in den Rotorballen bzw. die Rotorkappe eingedrehten Ringnut mit eingelegten Kugeln, und F i g. 2 zeigt eine entsprechende Anordnung mit Ringnuten mit rechteckigem Querschnitt und eingelegten zylindrischen Rollen.
  • In den Figuren ist mit 1 der Rotorballen und mit 2 die Rotorkappe bezeichnet. Der Rotorballen ist an seinem Ende abgedreht und im Durchmesser verkleinert. Die Rotorkappe ist mit ihrer Fläche 20 auf die zylindrische Fläche 10 des Rotorballens aufgeschrumpft. Im Ausführungsbeispiel weist der Rotorballen noch eine weitere kleinere Durchmesserstufe 11 auf, die im Durchmesser kleiner ist, als der entsprechende Innendurchmesser 21 der abgesetzten Rotorkappe 2. An dieser Stelle besteht also zwischen Rotorballen und Rotorkappe ein leichtes Spiel. Die Rotorkappe weist zwischen den Abschnitten verschieden großen Durchmessers eine Schulter 3 auf, die sich gegen einen entsprechenden Ansatz 4 des Rotorballens anlehnt und die axiale gegenseitige Lage fixiert. In die zylindrischen Flächen 11 und 21 sind jeweils Ringnuten eingedreht, die bei der Ausführung nach F i g. 1 halbkreisförmig und bei der Ausführung nach F i g. 2 rechteckig ausgebildet sind.
  • In die Rotorkappen sind jeweils Bohrungen 6 in radialer Richtung an zwei gegenüberliegenden Stellen eingebracht, durch die die Kugeln 5 bzw. Rollen in den Hohlraum 8 zwischen den beiden Ringnuten 12 und 22 eingefüllt werden können. Die Kugeln bzw. Rollen sind im Durchmesser bzw. der axialen Länge etwas kleiner als die entsprechenden Abmessungen der Ringnut in der Rotorkappe bzw. dem Rotorballen, um ein leichtes Einbringen oder Ausleeren desselben zu ermöglichen. Die Rollen können dabei durch ein flexibles Band, das diese jeweils am Umfang umfaßt, miteinander verbunden sein, um ein Kippen der Rollen beim Einbringen zu verhindern. Nach Füllen der Ringnuten werden die Bohrungen 6 durch Verschlußschrauben 7 verschlossen.
  • Bei der Demontage werden die beiden Verschlußschrauben herausgedreht und die Kugeln bzw. Rollen entfernt. Nach Erwärmung der Rotorkappe und damit Vergrößerung ihres Durchmessers wird diese anschließend abgezogen. Falls die Kugeln bzw. Rollen einem zu starken axialen Druck ausgesetzt sind, und die Rotorkappe sich leicht in axialer Richtung verschoben hat, kann es erforderlich sein, die Rotorkappe vor dem Entfernen der Kugeln bzw. Rollen zu erwärmen und in ihre ursprüngliche Lage zurückzudrücken, damit die Kugeln bzw. Rollen aus den Ringnuten entfernt werden können.

Claims (4)

  1. Patentansprüche-1. Rotorkappenanordnung für die Wickelköpfe einer schnellaufenden elektrischen Maschine, insbesondere Turbogenerator, bei der der Rotorballen an den Stimseiten im Durchmesser abgesetzt ist und die Rotorkappen auf die einen kleineren Durchmesser aufweisenden Enden aufgeschrumpft sind, wobei jede Rotorkappe an ihrer dem Rotorballen zugewandten Seite eine den Durchmesser vergrößernde Ausdrehung aufweist und dort über den Rotorballen mit Spiel hinweggreift, und wobei sowohl in der Innenseite des den Rotorballen umschließenden Teiles der Rotorkappe als auch im Rotorballen je eine Ringnut eingedreht ist, die sich bei aufgeschrumpfter Rotorkappe zu einem ringförmigen Hohlraum ergänzen, dadurch gekennzeichnet, daß sich in dem aus den Ringnuten (12, 22) gebildeten Hohlraum Kugeln oder Rollen (5) befinden, die eine axiale Verschiebung zwischen Rotorkappe und Rotorballen verhindern.
  2. 2. Rotorkappenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorkappe insbesondere radiale Bohrungen (6) aufweist, die in die Ringnut (22) einmünden, durch die die Kugeln bzw.
  3. Rollen (5) in den Hohlraum (8) einbringbar sind. 3. Rotorkappenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (5) mittels eines diese beiderseits am Umfang umfassenden Bandes geführt sind.
  4. 4. Rotorkappenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (6) durch Verschlußschrauben (7) verschließbar sind.
DE1965B0084642 1965-11-23 1965-11-23 Rotorkappenanordnung fuer die Wickelkoepfe einer schnellaufenden elektrischen Maschine Pending DE1286625B (de)

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Publications (1)

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DE1286625B true DE1286625B (de) 1969-01-09

Family

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Family Applications (1)

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DE1965B0084642 Pending DE1286625B (de) 1965-11-23 1965-11-23 Rotorkappenanordnung fuer die Wickelkoepfe einer schnellaufenden elektrischen Maschine

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DE (1) DE1286625B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1890340A (en) * 1930-03-05 1932-12-06 Westinghouse Electric & Mfg Co Means for fastening retaining rings on turbogenerator rotors
US2621223A (en) * 1950-11-14 1952-12-09 English Electric Co Ltd Dynamoelectric machine

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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