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DE1286367B - Vorrichtung zum Steuern und Regeln der Aufwickelspannung bahnfoermig gefuehrten Gutes - Google Patents

Vorrichtung zum Steuern und Regeln der Aufwickelspannung bahnfoermig gefuehrten Gutes

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Publication number
DE1286367B
DE1286367B DE1965S0099050 DES0099050A DE1286367B DE 1286367 B DE1286367 B DE 1286367B DE 1965S0099050 DE1965S0099050 DE 1965S0099050 DE S0099050 A DES0099050 A DE S0099050A DE 1286367 B DE1286367 B DE 1286367B
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DE
Germany
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winding
tree
roller
speed
tension
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Application number
DE1965S0099050
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Inventor
Kabelitz Hans
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SUCKER GEB
Gebr Sucker
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SUCKER GEB
Gebr Sucker
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Publication date
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Priority to GB3764866A priority patent/GB1154443A/en
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/34Driving arrangements of machines or apparatus
    • D06B3/345Means for controlling the tension in the textile material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • B65H23/18Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web
    • B65H23/195Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web in winding mechanisms or in connection with winding operations
    • B65H23/1955Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web in winding mechanisms or in connection with winding operations and controlling web tension
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65H2404/14Roller pairs
    • B65H2404/142Roller pairs arranged on movable frame
    • B65H2404/1421Roller pairs arranged on movable frame rotating, pivoting or oscillating around an axis, e.g. parallel to the roller axis
    • B65H2404/14211Roller pairs arranged on movable frame rotating, pivoting or oscillating around an axis, e.g. parallel to the roller axis the axis being one the roller axis, i.e. orbiting roller

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)
  • Warping, Beaming, Or Leasing (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Steuern und Regeln der Aufwickelspannung bahnförmig geführten Gutes, welches vor dem Wikkelbaum od. dgl. über Umlenkwalzen geführt ist, deren dem Wickelbaum am nächsten liegende, schwenkbar gelagerte Walze mit konstanter Kraft entgegen der Wickelspannung in die Bahnschlaufe gedrückt wird, wobei eine Abweichung der Iststellung dieser Walze von einer Sollstellung zur Änderung der Wickelgeschwindigkeit dient und wobei eine den Bewicklungszustand des Baumes ermittelnde Meßeinrichtung eine zusätzliche Änderung der Wickelgeschwindigkeit steuert.
  • Zur selbsttätigen Steuerung der Drehzahl des Wikkelbaumes bei Wickelmaschinen, z. B. bei einer Schlichtmaschine, auf gleichbleibenden Fadenzug ist es bekannt, eine Fühlrollensteuerung mit einer Tänzerwalzensteuerung derart zu vereinigen, daß die am Umfang des Wickelbaumes anliegende Fühlwalze die Grobregelung und die Tänzerwalze die Feinregelung durchführt. Damit ist es bekannt, zum Steuern und Regeln der Aufwickelspannung bahnförmig geführten Gutes, welches vor dem Wickelbaum über Umlenkwalzen geführt ist, die dem Wickelbaum am nächsten liegende, schwenkbar gelagerte Walze mit konstanter Kraft entgegen der Wickelspannung in eine Bahnschlaufe zu drücken, wobei eine Abweichung der Iststellung dieser Walze von einer Sollstellung zur Anderung der Wickelgeschwindigkeit dient und zur Steuerung einer zusätzlichen Änderung der Wickelgeschwindigkeit eine den Bewicklungszustand des Baumes ermittelnde Meßeinrichtung vorzusehen. Ein Nachteil dieser und ähnlicher Vorrichtungen besteht darin, daß der Umschlingungswinkel der mit konstanter Kraft entgegen der Wickelspannung in die Bahnschlaufe gedrückten, dem Wickelbaum am nächsten liegenden Walze mit wachsendem Durchmesser starke Unterschiede aufweist. Hiermit ist aber eine erhebliche Regelungsgenauigkeit verbunden.
  • Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist es zwar bereiits bekannt, zwischen der schwenkbaren Walze und dem Wickelbaum eine zusätzliche Umlenkwalze anzuordnen, welche den mit wachsendem Wickeldurchmesser stark unterschiedlichen Umschlingungswinkel möglichst weitgehend ausgleicht, jedoch hat eine derartige zusätzliche Umlenkwalze den Nachteil, daß die räumlichen Abmessungen der Wickelvorrichtung vergrößert werden müssen und dadurch die Zugänglichkeit der gesamten Vorrichtung erschwert und bei großen Baumdurchmessern praktisch unmöglich gemacht wird. Es ist weiterhin eine Vorrichtung bekanntgeworden, bei der ohne die Anordnung einer zusätzlichen Umlenkwalze der Versuch gemacht wird, den durch den unterschiedlichen Umschlingungswinkel hervorgerufenen Fehler des Meßergebnisses möglichst klein zu halten, indem die Walze derart eingestellt wird, daß der Umschlingungswinkel sich während des Wickelvorganges nur geringfügig ändert. Die bekannte Vorrichtung bringt jedoch lediglich eine gewisse Verbesserung, ohne den schädlichen Einfluß des sich ändernden Umschlingungswinkels vollkommen ausschließen zu können.
  • Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, bei der vorbeschriebenen Vorrichtung zum Steuern und Regeln der Aufwickelspannung bahnförmig geführten Gutes den schädlichen Einfluß des unterschiedlichen Umschlingungswinkels vollständig zu beseitigen. Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin, daß die den Bewicklungszustand des Baumes ermittelnde Meßeinrichtung die Wickelbaumgeschwindigkeit derart steuert, daß der Umschlingungswinkel der schwenkbaren Walze konstant bleibt.
  • Auf diese Weise bleibt auch die Absolutgröße der Resultierenden der auf die Walze von der Spannung des Gutes ausgeübten Kraftkomponenten über den gesamten Wickelbereich vom kleinsten bis zum größten Durchmesser konstant, so daß eine sehr exakte Regelung erreicht werden kann.
  • Als Maß für den Bewicklungszustand des Baumes kann die Zahl der Umdrehungen der Verstellspindel des die Baumdrehzahl bestimmenden Wickelgetriebes dienen. Unter Umständen kann es aber auch besonders vorteilhaft sein, wenn als Maß für den Bewicklungszustand des Baumes die Winkellage der auf den Baum auflaufenden Fadenschar dient.
  • An Hand eines in der Figur dargestellten Ausführungsbeispieles einer Wickelvorrichtung für eine Schlichtmaschine sei die Erfindung näher erläutert.
  • Man erkennt in der Figur eine KettfadenscharF, welche auf den Baum 1 aufgewickelt werden soll. Vor dem Wickelbaum 1 ist eine Abzugswalzenvorrichtung angeordnet, welche aus den Walzen 2, 3 und 4 besteht. Dabei ist die Drehachse 4 a der Walze 4 mittels eines Armes 4 c um die Achse 3a der Abzugswalze 3 schwenkbar gelagert. Dieser-Arm 4 c ist im dargestellten Ausführungsbeispiel über eine Kette 6 mit einem auf einer drehsteifen Welle 7 angeordneten Kettenrad 8 verbunden. Das Kettenrad 8 ist mit einem Zahnkranz 9 versehen, welcher in eine Zahnstange 10 eingreift, die mit einem Kolben 11 verbunden ist. Der Kolben 11 ist in einem hydraulischen Zylinder 12 gelagert, dessen an einem Meßgerät 13 ablesbarer und mittels eines Überströmventils 14 über die Einstellschraubel4a einstellbarer Druck ein Maß für die Wickeispannung des Gutes bildet. Außerdem ist die drehsteife Welle 7 über einen Kettentrieb 15 mit einem Regelventil 16 verbunden, welche an eine öldruckleitung 16 a angeschlossen ist und deren Ausgangsleitung 16 b zur Speisung des Verstellantriebes 27 für das Wickelgetriebe 28 des Baumes 1 dient, so daß durch das Regelventill6 eine Verstellung der Wickelgeschwindigkeit des - Aufwickelbaumes 1 erreicht wird. Aus dem Verstellantrieb 27 wird das öl durch die Leitung 16 c zu dem ölbehälter zurückgeführt.
  • Beim Wickelvorgang ergibt sich bei gleichbleibender Fadenspannung eine allmähliche Verkürzung der Länge der Kette F zwischen der Abzugswalze 4 und dem Baum infolge des zunehmenden Baumdurchmessers bei unveränderter Wickeldrehzahl. Infolgedessen schwenkt die Walze 4 aus ihrer Sollstellung heraus im Uhrzeigersinn um die Walze 3. Diese Schwenkung der Walze 4 wird über den Arm 4 c und die Kette 6 auf die Welle 7 übertragen, deren Drehbewegung über den Kettentrieb 15 eine Verstellung des Regelventils 16 und damit der Aufwickeldrehzahl des Baumes 1 zur Folge hat. Die Drehzahl des Baumes 1 wird in an sich bekannter Weise derart verändert, daß sich der Baum langsamer dreht, so daß von dem Baum weniger Kettlänge aufgewickelt wird, als die Abzugswalzenvorrichtung fördert. Die Folge ist, daß die Walze 4 entgegen dem Uhrzeigersinn in ihre Sollstellung zurückschwenkt.
  • Um zu vermeiden, daß die Massen der Walze 4 sowie ihrer Lagerung bei der Einstellung des Überströmventils 14 berücksichtigt werden müssen, ist die Walze 4 massefrei gelagert. Zu diesem Zweck ist auf der drehsteifen Welle 7 ein Hebelarm in Gestalt einer Kurvenscheibe 20 befestigt, an welcher über eine Kette 22 ein Gewicht23 befestigt ist. Dabei ist die Kurvenscheibe20 derart geformt, daß die mit der Schwenkbewegung der Walze 4 verbundenen unterschiedlichen Massenkräfte ausgeglichen werden.
  • Um zu erreichen, daß die Absolutgröße der Resultierenden der auf die Walze 4 von der Spannung des Gutes F ausgeübten Kraftkomponenten während des Wickelvorganges, also über den gesamten Durchmesserbereich konstant bleibt, soll die Sollstellung der schwenkbaren Walze 4 in Abhängigkeit vom Bewicklungszustand des Baumes verstellbar sein. In der Figur sind die beiden extremen Sollstellungen der Walze 4 gestrichelt angedeutet, wobei die Stellung 4' bei kleinstem Wickeldurchmesser und die Stellung 4" bei größtem Durchmesser eingenommen wird. Diese Verstellung der Sollstellung der Walze 4 soll in Abhängigkeit vom Bewicklungszustand des Baumes erfolgen.
  • Das Regelventil 16 ist so eingerichtet, daß nicht nur der mit dem Kettentrieb 15 verbundene Innenteil verstellbar ist, sondern auch das entsprechende äußere Gegenstück, zu dessen Verstellung ein Servomotor 17 dient, der über die Leitungen a in Abhängigkeit vom Bewicklungszustand des Baumes derart beeinflußt wird, daß der Servomotor 17 das Regelventil 16 im Sinne einer Veränderung der Sollstellung der Walze 4 verändert.
  • Der Bewicklungszustand des Baumes kann durch einfache Abtastung des Wickeldurchmessers ermittelt werden. Da diese Abtastung jedoch vielfach mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist, kann zur Ermittlung des Bewicklungszustandes des Baumes eine Differentialphotozelle 24 dienen, welche die Lage der von der Walze 4 auf den Baum 1 auflanfenden Fadenschar F überwacht. Diese Differentialphotozelle 24 ist auf einer von einem Motor 25 in Drehung versetzbaren Verstellspindel 26 gelagert, wobei die Photozelle24 den Verstellmotor25 in an sich bekannter Weise selbsttätig so steuert, daß die Differentialphotozelle24 von der Fadenschar F stets zu gleichen Teilen abgedeckt wird, also die FadenscharF durch die Mitte der Photozelle 24 verläuft.
  • Sobald der Baumdurchmesser angewachsen ist, verändert sich die Neigung der Fadenschar F, wie aus der Figur deutlich zu erkennen ist. Damit ist aber die Photozelle 24 nicht mehr gleichmäßig von der Fadenschar abgedeckt, so daß einerseits ein Kommando an den Motor 25 gegeben wird, welcher bewirkt, daß die Höhenlage der Photozelle24 nachgestellt wird, andererseits wird hierdurch aber auch über den Geber 18 und die Leitungen a ein Kommando an den Verstellmotor 17 gegeben, welcher das Ventil 16 im Sinne einer Veränderung der Sollstellung der Walze 4 beeinflußt. Die Folge ist, daß die Sollstellung der Walze 4 sich mit zunehmendem Wickeldurchmesser immer mehr entgegen dem Uhrzeigersinn um die Walze 3 verlagert, so daß der Umschlingungswinkel der Walze 4 und damit die Absolutgröße der Resultierenden der auf diese Walze 4 von der Spannung des Gutes F ausgeübten Kraftkomponenten konstant bleibt.
  • Die vorbeschriebene Möglichkeit zur Ermittlung des Bewicklungszustandes des Baumes mit Hilfe der Lage der auf den Baum auflaufenden Faden schar kann jedoch unter Umständen ebenfalls mit Schwie- rigkeiten verbunden sein, beispielsweise dann, wenn bei äußerst niedriger Wickelspannung die Fadenschar in Schwingungen gerät. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es deshalb besonders vorteilhaft, wenn als Maß für den Bewicklungszustand des Baumes die Zahl der Umdrehungen der Verstellspindel des die Baumdrehzahl bestimmenden Wickelgetriebes dient.
  • Wie bereits ausgeführt, kann das Wickelgetriebe 28 von dem Verstellantrieb 27 über die Verstellspindel 29 verstellt werden. Wird zwischen dem Verstellantrieb 27 und der Verstellspindel 29 des Wickelgetriebes 28 eine Rutschkupplung 30 angeordnet, so bildet die Zahl der Umdrehungen der Verstellspindel 29 ein sicheres Maß für den Bewicklungszustand des Baumes. Zur Ermittlung der Zahl der Umdrehungen dieser Verstellspindel 29 ist auf der Spindel 29 ein Zahnrad 31 angeordnet, welches über einen Kettentrieb 32 mit einem Zahnrad 33 verbunden ist, das auf der Welle eines Gebers 34 befestigt ist. Dieser Geber 34 entspricht dem vorbeschriebenen Geber 18, d. h., die Steuerleitungen a dieses Gebers 34 sind in diesem Fall mit den Steuerleitungen a des Verstellmotors 17 verbunden. Auf diese Weise erfolgt eine besonders sichere Verstellung des Regelventils 16 in Abhängigkeit vom Bewicklungszustand des Baumes 1. Es ist also mit Hilfe der Erfindung auf verhältnismäßig einfache Weise möglich, über den gesamten Wickelbereich auch bei größten Wickeldurchmessern eine konstante Wickelspannung aufrechtzuerhalten, ohne daß eine zusätzliche Umlenkwalze zwischen der Abzugswalze 4 und dem Wickelbaum 1 angeordnet wird.
  • Bereits in der Beschreibung des dargestellten Ausführungsbeispieles ist darauf hingewiesen worden, daß Einzelheiten des Steuer- und Regelvorganges auf verschiedene Weise verändert werden können, ohne daß dadurch der Grundgedanke vorliegender Erfindung berührt wird. So ist es beispielsweise möglich, die Verstellung des Wickelgetriebes nicht mit Hilfe eines Hydraulikmotors, sondern beispielsweise mit Hilfe eines Elektromotors vorzunehmen. In diesem Fall würde an die Stelle des Steuerventils 16 ein Steuerpotentiometer od. dgl. treten, wobei beispielsweise der Abgriff des Potentiometers durch die Kette 15 und der Potentiometerkörper von dem Motorl7 verstellt werden kann. Ebenso kann eine derartige Potentiometersteuerung bzw. eine wirkungsgleiche, anders geartete elektrische Steuereinrichtung auch verwendet werden, wenn der Wickelbaum 1 nicht über ein veränderbares Getriebe, sondern unmittelbar von einem Regelmotor angetrieben wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Steuern und Regeln der Aufwickelspannung bahnförmig geführten Gutes, welches vor dem Wickelbaum od. dgl. über Umlenkwalzen geführt ist, deren dem Wickelbaum am nächsten liegende, schwenkbar gelagerte Walze mit konstanter Kraft entgegen der Wickelspannung in die Bahnschlaufe gedrückt wird, wobei eine Abweichung der Iststellung dieser Walze von einer Sollstellung zur Änderung der Wickelgeschwindigkeit dient und wobei eine den Bewicklungszustand des Baumes ermittelende Meßeinrichtung eine zusätzliche Änderung der Wickelgeschwindigkeit steuert, dadurch gekennz e i c h n e t, daß die den Bewicklungszustand des Baumes ermittelnde Meßeinrichtung die Wickelbaumgeschwindigkeit derart steuert, daß der Umschlingungswinkel der schwenkbaren Walze konstant bleibt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Maß für den Bewicklungszustand des Baumes die Zahl der Umdrehungen der Verstellspindel (29) des die Baumdrehzahl bestimmenden Wickelgetriebes (28) dient.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Maß für den Bewicklungszustand des Baumes die Zahl der Umdrehungen Baum auflaufenden Fadenschar dient.
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