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DE1267929B - Vorrichtung zur Steuerung der Spannung von bandfoermigem Material - Google Patents

Vorrichtung zur Steuerung der Spannung von bandfoermigem Material

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Publication number
DE1267929B
DE1267929B DE19651267929 DE1267929A DE1267929B DE 1267929 B DE1267929 B DE 1267929B DE 19651267929 DE19651267929 DE 19651267929 DE 1267929 A DE1267929 A DE 1267929A DE 1267929 B DE1267929 B DE 1267929B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roll
lever
take
diameter
tension
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651267929
Other languages
English (en)
Inventor
Dietrich Hank
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LEIPZIG VEB DRUCKMASCH WERKE
Druckmaschinenwerke Leipzig VEB
Original Assignee
LEIPZIG VEB DRUCKMASCH WERKE
Druckmaschinenwerke Leipzig VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LEIPZIG VEB DRUCKMASCH WERKE, Druckmaschinenwerke Leipzig VEB filed Critical LEIPZIG VEB DRUCKMASCH WERKE
Priority to DE19651267929 priority Critical patent/DE1267929B/de
Publication of DE1267929B publication Critical patent/DE1267929B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • B65H23/18Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web
    • B65H23/195Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web in winding mechanisms or in connection with winding operations
    • B65H23/1955Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web in winding mechanisms or in connection with winding operations and controlling web tension

Landscapes

  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Steuerung der Spannung von bandförmigem Material Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung der Spannung in Abhängigkeit vom Durchmesser der Aufwickelrolle beim Aufwickeln, von über ein Rollensystem mit annähernd konstanter Geschwindigkeit zugeführtem, bandförmigem Material, mittels einem mit einer Tänzerwalze verbundenen Zusatzgewicht, das als Flüssigkeitsbehälter ausgebildet ist, und unabhängig von der Lage der Tänzerwalze eine veränderbare Menge flüssiges Medium enthält.
  • Beim Aufwickeln von Materialbahnen, insbesondere Papier, wobei ein bestimmtes Aufwickelverhältnis, d. h. Verhältnis des maximalen Durchmesser zum minimalen Durchmesser der Aufwickelrolle, z. B. 1 : 4 und größer gefordert wird ist es, um eine klangharte, einwandfrei gewickelte Rolle zu erhalten notwendig, die Bahnspannung zu verändern, d. h. mit zunehmendem Aufwickelverhältnis die Bahnspannung zu verringern. Es muß also garantiert sein, daß die Spannung mit wachsendem Durchmesser nicht zunimmt, weil sonst die bereits gewickelten Teile der Bahn auf Grund des höheren Drehmoments gleiten oder rutschen. Die Veränderung der Bahnspannung ist dabei von der Anfangsspannung beim Aufwickeln und von der Reibung zwischen den einzelnen Wicklungen abhängig.
  • In der Praxis hat sich herausgestellt, daß für jedes Wickelmateflal eine andere Spannungskennlinie notwendig ist. Um eine solche Spannungskennlinie zu erhalten, wird, wie bereits allgemein bekannt ist, eine Tänzerwalze verwendet, deren die Bahnspannung bestimmende Wirkmasse durch ein einstellbares Gegengewicht ausgeglichen wird.
  • Es ist durch die deutsche Patentschrift 1 143 072, eine Vorrichtung bekanntgeworden, bei der die Tänzerwalze über ein Ausgleichshebelsystem mit einem lageveränderlichen schwerkraftgesteuertem Organ verbunden ist, das aus einem teilweise mit flüssigem Medium gefüllten länglichen Behälter besteht. Mit zunehmendem Durchmesser der Aufwickelrolle verändert sich die Lage der Tänzerwalze und damit zusammen mit dem Ausgleichshebelsystem die Winkellage des teilweise mit flüssigem Medium gefüllten Behälters. Gleichzeitig wird ein Drehzahlregler betätigt, der die Drehzahl des Motors der Aufwickelrolle herabsetzt. Durch die Veränderung der Winkellage des Behälters wird die Masse des flüssigen Mediums von der Masse der Tänzerwalze subtrahiert, was zu einer Verringerung der Bahnspannung führt.
  • Bei dieser bekannten Vorrichtung dient die Lage der Tänzerwalze als Maß für den Durchmesser der Aufwickelrolle. Das stimmt nur sehr ungenau, da Geschwindigkeitsdifferenzen die Lage der Tänzerwalze verändern und damit gleichzeitig zu einer Erhöhung bzw. Verminderung der Bahnspannung führen. Außerdem verursachen Geschwindigkeitsdifferenzen bei mit hoher Geschwindigkeit laufender Bahn Schwingungen der Tänzerwalze. Schwingungen des Mediums und eine nicht gewünschte unterschiedliche Bahnspannung sind die Folge.
  • Da die Lage der Tänzerwalze als Maß für den Durchmesser der Aufwickelrolle dient, ist außerdem das Aufwickelverhältnis begrenzt.
  • Ein weiterer Nachteil dieser Vorrichtung ist, daß die Tänzerwalze mit einem Hebel verbunden ist, das dazu führt, daß bei Veränderung der Lage der Tänzerwalze die Papierbahnschleife nicht lotrecht steht, sondern schräg gezogen wird. Das hat eine Veränderung der Kraftwirkung der die Bahnspannung bestimmenden Masse zur Folge und führt ebenfalls zu nicht erwünschten Spannungsdifferenzen.
  • Diese Vorrichtung ist demnach nur für mit geringer Geschwindigkeit laufender Bahn sowie für niedrige Aufwickelverhältnisse geeignet.
  • Weiterhin ist durch die deutsche Auslegeschrift 1 143 370 eine Vorrichtung zum Ändern der Spannung in bewegten Materialbahnen mit Hilfe eines Flüssigkeitsbehälters, der mit einer Tänzerwalze verbunden ist, bekannt. Der Füllungsgrad des Behälters kann dabei unabhängig von der Lage der Tänzerwalze nach Bedarf verändert werden. Diese Vorrichtung sieht eine Steuerung der Spannung der laufenden Materialbahn beim Aufwickeln in Abhängigkeit von dem sich verändernden Durchmesser der Aufwickelrolle nicht vor, so daß sie für das Aufwickeln von Materialbahnen unter Beachtung, der für die jeweilige Materialart typischen Spannungskennlinie, nicht einsetzbar ist.
  • Bekannt ist außerdem durch die schweizerische Patentschrift 351 203 eine Vorrichtung zum Steuern der Spannung eines Fadens abhängig vom Durchmesser der Aufwickelspule.
  • Zweck der Erfindung ist es, die genannten Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Steuern der Spannung beim Aufwickeln von Materialbahnen bei Verwendung einer Tänzerwalze zu schaffen, die besonders für große Aufwickelverhältnisse, sowie für mit hoher, annähernd konstanter Geschwindigkeit laufender Bahn geeignet ist. Dabei kommt es insbesondere darauf an, daß die Bahnspannung entsprechend dem sich verändernden Durchmesser der Aufwickelrolle, unabhängig von der Lage und Bewegung der Tänzerwalze, veränderlich ist.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß auf dem Umfang der Aufwickelrolle in an sich bekannter Weise ein einseitig gelagerter Hebel aufliegt, daß zwischen der Aufliegestelle des Hebels und der Hebellagerung ein Verbindungsglied angelenkt ist, mit dem die Bewegungen des Hebels auf einen volumenveränderlichen Zylinder übertragbar sind, wobei durchmesserabhängig die effektive Länge des Verbindungsgliedes durch ein auf das Verbindungsglied einwirkendes, ebenfalls am Hebel gelagertes Korrekturglied veränderbar ist und daß der volumenveränderliche Zylinder mit dem Flüssigkeitsbehälter über einen flexiblen Schlauch verbunden ist. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung liegt der Hebel in an sich bekannter Weise über eine Abtastwalze an der Aufwickelrolle auf.
  • Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Seitenansicht zu Beginn des Aufwickelvorganges, Fig. 2 die erfindungsgemäße Vorrichtung nach F i g. 1, wobei der Aufwickelvorgang nahe dem Ende dargestellt ist.
  • Im einzelnen ist eine Aufwickelrolle 15 oder auch Vorratsrolle genannt ersichtlich, die eine von einer nicht dargestellten Maschine kommende Bahn 1 aufnimmt. Die Bahn 1, über die beiden Umlenkwalzen 16; 17 geleitet, bildet eine Schleife, in der sich an einem Verbindungssteg 3 eine vollkommen frei hängende Tänzerwalze 2 befindet. Mit der Tänzerwalze 2 ist ein ebenfalls frei hängender, teilweise mit flüssigem Medium 5 gefüllter Behälter 4 verbunden. Ein flexibler Schlauch 6 stellt die Verbindung zu einem ortsfesten volumenveränderlichen Zylinder 7, der beispielsweise als einfache Kolbenpumpe oder als Faltenbalg ausgebildet sein kann, her. Im Gegensatz zum Behälter 4, der nach oben offen sein kann, ist der volumenveränderliche Zylinder 7 vollkommen luftdicht abgeschlossen. Die Lage des Behälters 4 ist damit von der Anordnung des volumenveränderlichen Zylinders 7 unabhängig. Oberhalb des volumenveränderlichen Zylinders 7 ist ein Gewichts angeordnet. Ein Verbindungsglied9 über eine am Maschinengestell befestigte LaufrollelO geleitet, verbindet den volumenveränderlichen Zylinder 7 mit dem He- bel 13. Das Korrekturglied 11, das beispielsweise durch eine Kurve ersetzt werden kann, ist ein- und feststellbar an dem Hebel 13 befestigt. Auf eine Darstellung der Ausführung der Befestigung des Korrekturgliedes 11 wurde in der Zeichnung verzichtet.
  • Der Hebel 13 trägt die Abtastwalze 14 und wird im Lager 12 angelenkt.
  • Bei Beginn des Aufwickelvorganges befindet sich, wie aus der Fig.1 ersichtlich ist, eine vorher bestimmte Menge des flüssigen Mediums 5 im Behälteer 4 und bestimmt zusammen mit der Masse der Tänzerwalze 2 die Anfangsbandspannung. Mit größer werdendem Durchmesser der Aufwickelrolle 15 gemäß F i g. 2 wird der volumenveränderliche Zylinder 7 durch die Veränderung der Lage der Abtastwalze 14, des Hebels 13 und des Korrekturgliedes 11 so betätigt, daß fortschreitend ein Teil des flüssigen Mediums 5 aus dem Behälter 4 abgezogen wird. Damit sinkt die Bahnspannung.
  • Das Korrekturglied 11 ermöglicht es, daß das flüssige Medium 5 nicht gleichmäßig, sondern in einem vorher ermittelten Verhältnis zum Durchmesser der Aufwickelrolle 15 aus dem Behälter 4 abgezogen wird. Das ist notwendig, um die für das jeweils bestimmte aufzuwickelnde Material erforderliche Spannungskennlinie zu erhalten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Steuerung der Spannung in Abhängigkeit vom Durchmesser der Aufwickelrolle beim Aufwickeln von, über ein Rollensystem mit annähernd konstanter Geschwindigkeit zugeführtem, bandförmigem Material, mittels einem, mit einer Tänzerwalze verbundenen Zusatzgewicht, das als Flüssigkeitsbehälter ausgebildet ist, der eine bestimmte, unabhängig von der Lage der Tänzerwalze, veränderbare Menge flüssigen Mediums enthält, d a du r c h g e k e n n -zeichnet, daß auf dem Umfang der Aufwikkelrolle (15) in an sich bekannter Weise ein einseitig gelagerter Hebel (13) aufliegt, daß zwischen der Aufliegestelle des Hebels (13) und der Hebellagerung (12) ein Verbindungsglied (9) angelenkt ist, mit dem die Bewegungen des Hebels (13) auf einen volumenveränderlichen Zylinder (7) übertragbar sind, wobei durchmesserabhängig die effektive Länge des Verbindungsgliedes (9) durch ein auf das Verbindungsglied (9) einwirkendes, ebenfalls am Hebel (13) gelagertes Korrekturglied (11) veränderbar ist und daß der volumenveränderliche Zylinder (7) über einen flexiblen Schlauch (6) mit dem Flüssigkeitsbehälter (4) in Verbindung steht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (13) in an sich bekannter Weise über eine Abtastwalze (14) an der Aufwickelrolle aufliegt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 143 370; schweizerische Patentschrift Nr. 351 203.
DE19651267929 1965-02-13 1965-02-13 Vorrichtung zur Steuerung der Spannung von bandfoermigem Material Pending DE1267929B (de)

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