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DE1285969B - Vorrichtung zum Regeln der Dicke eines Streifens - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln der Dicke eines Streifens

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Publication number
DE1285969B
DE1285969B DE1961J0020276 DEJ0020276A DE1285969B DE 1285969 B DE1285969 B DE 1285969B DE 1961J0020276 DE1961J0020276 DE 1961J0020276 DE J0020276 A DEJ0020276 A DE J0020276A DE 1285969 B DE1285969 B DE 1285969B
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DE
Germany
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strip
thickness
measuring
edges
relay
Prior art date
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Pending
Application number
DE1961J0020276
Other languages
English (en)
Inventor
Mamas Leo G
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Industrial Nucleonics Corp
Original Assignee
Industrial Nucleonics Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Industrial Nucleonics Corp filed Critical Industrial Nucleonics Corp
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Publication of DE1285969B publication Critical patent/DE1285969B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B37/00Control devices or methods specially adapted for metal-rolling mills or the work produced thereby
    • B21B37/16Control of thickness, width, diameter or other transverse dimensions
    • B21B37/165Control of thickness, width, diameter or other transverse dimensions responsive mainly to the measured thickness of the product
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B37/00Control devices or methods specially adapted for metal-rolling mills or the work produced thereby
    • B21B37/28Control of flatness or profile during rolling of strip, sheets or plates
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B13/00Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
    • B21B13/02Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with axes of rolls arranged horizontally
    • B21B13/023Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with axes of rolls arranged horizontally the axis of the rolls being other than perpendicular to the direction of movement of the product, e.g. cross-rolling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln der Dicke eines Streifens, der Streifenformeinrichtungen, z. B. die Walzen eines Walzgerüstes durchläuft, welche durch je eine Einrichtung zum .Ändern der Streifendicke an den beiden Rändern und durch eine dritte Einrichtung zum Ändern des Verhältnisses der Streifendicke in der Mitte zur Dicke der beiden Ränder einstellbar sind, wobei der Istwert der Streifendicke durch eine Meßvorrichtung an der Ausgangsseite der Streifenformeinrichtung an beiden Rändern und in der Mitte gemessen sowie einer Steuereinrichtung zugeführt ist, welche die Istwerte mit einem Sollwert vergleicht und ein der jeweiligen Istwertabweichung entsprechendes Fehlersignal erzeugt, das die zugehörige Anstelleinrichtung im Sinne einer Abweichungsminderung beeinflußt.
  • Es sind bereits Einrichtungen zum Verschwenken einer Arbeitswalze an sich bekannt. Des weiteren ist es auch bekannt, an der ablaufenden Seite des Materialstreifens an verschiedenen Stellen quer zur Laufrichtung die Dicke des Streifens zu messen und als Istwert anzugeben. Weiterhin ist es bekannt, zur Messung der Banddicke eine Dickenmessung gleichzeitig an mehreren Stellen vorzunehmen.
  • Schließlich ist es auch bekannt, mit Hilfe eines einzigen Dickenmeßgerätes die Streifendicke an verschiedenen Stellen der Breite durch Verschieben der Dickenmeßvorrichtung über die Streifenbreite festzustellen.
  • Ziel der Erfindung ist es, eine einwandfreie Dickenmessung mittels' einer einzigen Meßvorrichtung zu erreichen und Vorkehrungen zu treffen, um die Anstelleinrichtungen in Abhängigkeit von der Lage der Meßvorrichtung auszuwählen.
  • Gemäß der Erfindung wird hierzu vorgeschlagen, daß eine einzige Dickenmeßvorrichtung quer über die Breite des Streifens verschiebbar ist und die Streifendicke nacheinander an den drei Meßstellen feststellt, und daß eine Wähleinrichtung für die Verbindung der Meßvorrichtung mit der der jeweiligen Meßstelle zugehörigen Anstelleiririchtung vorgesehen ist, wobei eine Sperreinrichtung verhindert, daß die dritte Anstelleinrichtung betätigt wird, solange die Steuereinrichtung für einen oder beide der beiden vorhergehenden Meßvorgänge an den Streifenrändern ein Fehlersignal ergeben hat.
  • Die Sperreinrichtung ist dabei vorzugsweise gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung, die auf die Steuereinrichtung und auf die Wähleinrichtung anspricht, damit angezeigt wird, wann die Steuereinrichtung eine der Anstelleinrichtungen zur Änderung der Dicke des Materialstreifens an einer der beiden Kanten verändert hat, durch eine Haltevorrichtung, die auf die Anzeigevorrichtung anspricht, um zu verhindern, daß die dritte Anstelleinrichtung in der Weise betätigt wird, daß der Zusammenhang der Dicke des Streifens in der Mitte im Vergleich zur Dicke an den beiden Kanten geändert wird, und durch eine Vorrichtung, die die Haltevorrichtung freigibt, wenn die Meßvorrichtung von dem Mittenmeßpunkt weg bewegt wird.
  • Der Gegenstand der Erfindung läßt sich besonders zweckmäßig für jede Einrichtung verwenden, bei der die Einstellungen an den Rändern und Zwischenstellen miteinander zusammenwirken. Die Verwendung einer einzigen Meßvorrichtung und damit eines einzigen Reglers verhindert die gegenseitige Beeinflussung verschiedener Regler, so daß neben der Vereinfachung im Aufbau auch wesentlich bessere Ergebnisse erzielbar sind.
  • Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert.
  • F i g. 1 zeigt in perspektivischer Ansicht, teilweise schematisch die Teile einer typischen industriellen Verarbeitungsanordnung einer selbsttätigen Regelvorrichtung für die Dicke eines Materialstreifens; F i g. 2 zeigt schematisch die Einstellmöglichkeit einer Walze; F i g. 3 stellt ein Schaltschema für die erfindungsgemäße Regelvorrichtung dar.
  • In F i g. 1 tritt ein Materialstreifen 10 aus einem Walzwerk 12 aus, nachdem er einem Walzvorgang zwischen einem Walzenpaar 14,16 unterworfen worden ist. Die Walze 16 ist um eine feststehende Achse drehbar gelagert. Die einstellbare Walze 14 ist um eine bewegliche Achse drehbar gelagert, die an ihren Enden von Lagern aufgenommen wird, welche in Lagerblöcken 18 und 20 angeordnet sind. Jeder dieser Lagerblöcke 18 und 20 ist seinerseits in horizontaler Richtung in einem entsprechenden Paar hin- und herbeweglicher Blöcke 22 verschiebbar gelagert, die ihrerseits in senkrechter Richtung in Gehäuseteilen 24 in der Walzenstraße gleitend gelagert sind. Diese Anordnung ermöglicht eine Einstellung der Walzenachse in der in F i g. 2 gezeigten Weise.
  • Nach dieser F i g. 2 sind die Walzen 14 und 16 aus der F i g. 1 als ein Zylinderpaar mit Mittelachsen 26 und 28 dargestellt, wobei die Achse 28 der Walze 16 feststehend und die Achse 26 der Walze 14 beweglich ist. Jedes Ende der Walzenachse 26 ist unabhängig nach oben oder unten verstellbar, wie es durch die Doppelpfeile 30 und 32 gezeigt ist. Es ist ferner eine senkrechte Achse 34 dargestellt, die die Achse 26 schneidet und die die Länge der Walze 14 halbiert. Um diese Achse kann die Achse 26 der Walze 14 in einer horizontalen Ebene um einen begrenzten Winkel 0 in Richtung der Doppelpfeile 36 und 38 geschwenkt werden.
  • In F i g. 1 wird die durch den Pfeil 32 aus F i g. 2 angezeigte Bewegung durch senkrechte Einstellung des Blockes 22 auf Grund einer Drehung der Spindel 40 hervorgerufen, welche durch einen feststehenden oberen Teil des Walzengehäuses geführt und durch den rechten Anstellmotor 42 über ein Untersetzungsgetriebe 44 angetrieben wird. In gleicher Weise wird die durch den Pfeil 30 angezeigte Bewegung durch Betätigung des linken Anstellmotors 46 hervorgerufen. Eine Drehung der Achse 26 der Walze 14 um die senkrechte Achse 34 wird durch eine waagrechte Bewegung der Lagerblöcke 18 und 20 ermöglicht und von einem Spindelpaar 48, 50 durchgeführt, wobei die Spindeln in die Blöcke 22 eingeschraubt und über Universalgelenke 52 und 54 angetrieben werden. Die Bewegung der Spindeln 48 und 50 wird durch den Querachseneinstellmotor 56 über Getriebegehäuse 58, 60, 62 und 64 hervorgerufen, welche durch Antriebswellen 66, 68 und 70 untereinander verbunden sind. Die Getriebeverbindung ist so vorgesehen, daß, wenn der linke Lagerblock 18 nach vorn bewegt wird, sich der rechte Block 20 um den gleichen Betrag nach rückwärts bewegt, und umgekehrt.
  • Die Dickenmeßvorrichtung enthält einen Tasterkopf 100 zusammen mit einem Anzeige- und Aufzeichnungsgerät 102. Der Tasterkopf 100 ist auf einem länglichen, C-förmigen Rahmen 104 angeordnet, der mit nicht dargestellten Rollen versehen ist, auf denen der Rahmen 104 quer über den Streifen auf einer feststehend angeordneten Schiene 106 laufen kann. Diese Querbewegung kann durch einen Querverschiebemotor 108 durchgeführt werden, der durch eine Einstellvorrichtung 110 gesteuert wird, die in Verbindung mit einem mechanisch angetriebenen, mit dem Querantriebsmechanismus gekuppelten Potentiometer 112 betätigt wird. Das Potentiometer 112 ruft eine elektrische Spannung auf einer Leitung 113 hervor, die die Einstellung des Tasters 100 darstellt. In gleicher Weise stehen Spannungen über die Spannungsteilerkombination des mit der Einstellvorrichtung 110 verbundenen Potentiometers an, von dem eine eine gewünschte Stellung des Tasters 100 hervorgerufene Spannung abgeleitet werden kann. Mit 120 ist eine von einem Taktgeber 122 gesteuerte Stufenschaltvorrichtung dargestellt. Der Taktgeber gibt periodisch einen elektrischen Impuls an den Schalterbetätiger 120 und bewirkt damit in bekannter Weise ein Verrücken desselben um eine Schalterstellung in vorbestimmten Zeitintervallen. Demgemäß wird der Schalterabschnitt 120 a, der in der mit Nr. 1 bezeichneten Stellung die Leitung 124 der Einstellvorrichtung mit der Anzapfung des Potentiometers 114 verbindet, in die Stellung Nr. 2 vorgeschoben und bleibt eine Zeitlang in dieser Stellung, bevor er in die Stellung Nr.3 fortschreitet. Nach einem weiteren Bleichgroßen Zeitintervall in Stellung Nr. 3 wird der Schalter in die Stellung Nr. 1 zurückgestellt, und er bleibt in dieser Stellung für die Dauer eines weiteren Taktgeberintervalls. Dieser Vorgang tritt in wiederholter Folge auf. Die Einstellvorrichtung 110 vergleicht die Spannung auf der Leitung 113, die die tatsächliche Stellung des Tasters 100 darstellt, mit der Spannung auf der Leitung 124, die eine gewünschte Stellung entsprechend der Einstellung der Potentiometer 114 bis 118 und die Stellung des Schalters 120 a darstellt. Immer wenn diese beiden Spannungen ungleich sind, erregt die Einstellvorrichtung den Querverschiebemotor 108 und bringt den Taster und das Potentiometer 112 in eine Lage, in der die Spannung auf der Leitung 113 gleich der auf der Leitung 124 ist.
  • Die Wirkungsweise der Meßvorrichtung ist folgende. Es wird angenommen, daß sich der Schalter 120 a in Stellung Nr. 1 und der Taster 100 bei L nahe der linken Kante des Streifens 10 befindet. Die Dicke des durchlaufenden Streifens bei L wird angezeigt und von dem Gerät 102 aufgezeichnet. Nach einer bestimmten Meßdauer in dieser Stellung liefert der Taktgeber 122 einen Impuls an den Stufenschalter 120, bewirkt eine Umschaltung des Schalters 120 a in die Stellung Nr. 2 und verbindet die Leitung 124 mit der Anzapfung des Potentiometers 116. Da die Spannung auf der Leitung 124 nicht länger gleich der Spannung auf der Leitung 113 ist, erregt die Einstellvorrichtung 110 den Motor 108 und verschiebt den Taster 100 nach rechts. Wenn der Taster die Stelle C in der Mitte des Streifens 10 erreicht, gleicht eine Drehung des Potentiometers 112 wiederum die Spannungen auf den Leitungen 113 und 124 ab, woraufhin der Motor 108 schnell durch die Wirkung der Einstellvorrichtung 110 zum Stillstand kommt. Es tritt eine weitere Meßreihe und eine Verlegung des Tasters bei anderen Stellungen in einer sich wiederholenden Folge ein. Auch die genaue Lage der Meßstellungen L, C und Rist durch Potentiometer 114, 116 und 118 einstellbar. Vorzugsweise wird die Messung und die automatische Regelung vorübergehend eingestellt, während sich der Taster 100 zwischen aufeinanderfolgenden Meßstellungen bewegt. Demgemäß kann, während dem Querverstellmotor 108 durch die Einstellvorrichtung 110 Antriebsenergie zugeführt wird, die Einstellvorrichtung ein Abschaltsignal der Meßanzeigevorrichtung 102 und dem Regler 126 über die Leitung 128 zuführen. Beispielsweise kann ein Signal auf der Leitung 128 dazu benutzt werden, um entsprechende Relais in den Regel- und Meßstromkreisen zu erregen, wodurch ihre normale Arbeitsweise unterbrochen wird.
  • Der Regler 126 ist in bekannter Weise ausgeführt und arbeitet folgendermaßen: Ein von dem Meßanzeigegerät 102 erhaltenes Signal zeigt die Dicke des unter dem Taster 100 durchlaufenden Streifens 10 an. Der Regler vergleicht dieses Signal mit einem eine bestimmte Dicke wiedergebenden Signal, damit ein den Unterschied anzeigendes Fehlersignal erhalten wird. Das Fehlersignal wird von einem auf Fehler ansprechenden Stromkreis überwacht, welcher die Größe und Richtung des Fehlers feststellt. Wenn der Fehler einen bestimmten Wert übersteigt, wird ein Relaissystem betätigt, welches entsprechende Stromkreise schließt, wodurch einer Maschineneinstellvorrichtung, wie beispielsweise den Motoren 42, 46 oder 56 Energie zugeführt wird, die die Anlage so einstellt, daß der Fehler verkleinert oder aufgehoben wird. Der von dem Motor eingeführte Korrekturwert wird automatisch von der Größe des Fehlersignals bestimmt. Nachdem eine Korrektur durchgeführt worden ist, wird keine weitere Korrektur zulässig, bis die vollen Ergebnisse der ersten Korrektur durch die Meßvorrichtung sichtbar sind.
  • Gemäß der Erfindung wird der Ausgang des gemeinsamen Reglers 126 jedem der Motoren 42, 46 oder 56 entsprechend der Meßstellung des Tasters 100 zugeleitet. Wenn der Stufenschalterabschnitt 120 a auf Stellung Nr. 1 steht und veranlaßt, daß der Taster 100 an der Stelle L in der Nähe des linken Randes des Streifens verweilt, führt der Schalterabschnitt 120 b den Reglerausgang dem linken Anstellmotor 46 über ein Kabel 134 zu. Wenn der Taster 100 in der Mittelstellung C steht, wird der Reglerausgang dem Querachseneinstellmotor 56 über ein Kabel 136 aufgegeben. Wenn ferner der Taster in der Stellung R nahe dem rechten Ende des Streifens steht, wird der Reglerausgang dem rechten Einstellmotor 42 über ein Kabel 138 zugeführt. Die Stromkreissteuerung zur Erzielung dieser Ergebnisse wird durch die Auswählvorrichtung 130 vorgenommen. Wie bereits beschrieben, kann die Notwendigkeit für eine Berichtigung der Querachseneinstellung nicht ohne ein Fehlersignal, wenn sich der Taster 100 in der Stellung C befindet, bestimmt werden, wenn nicht die Streifendicke in der Nähe der rechten und linken Kanten als richtig bekannt ist. Infolgedessen verhindert der Sperrstromkreis 132, daß der Regler den Querachseneinstellmotor 56 erregt, mit Ausnahme einer Zeit, wenn sowohl der rechte als auch der linke Rand überprüft und ohne eine Korrekturwirkung durchlaufen worden sind und wenn ein Fehlersignal erhalten wird, wenn der Taster in der Mitte des Streifens mißt.
  • F i g. 3 zeigt ein Schaltschema zur Durchführung der Funktionen des Wählers 130 und der Sperrvorrichtung 132. Diese Stromkreise können von einer herkömmlichen 115-Volt-Wechselstromquelle 150 gespeist werden. Jeder der Einstellmotoren 42, 46 und 56 nach F i g. 1 wird unmittelbar durch ein Relaispaar in der Gruppe 152 bis 162 gesteuert. Somit ist das Relais 152 das linke offene Relais und das Relais 158 das linke geschlossene Relais. In erregtem Zustand führt eines dieser Relais dem linken Einstellmotor 46 Energie zu, so daß das linke Ende der Walze 14 angehoben oder gesenkt und dadurch der Abstand zwischen dieser Walze und der feststehenden Walze 16 vergrößert oder verkleinert wird, um so die Dicke des Streifens 10 an dem linken Rand zu vergrößern oder zu verkleinern. In gleicher Weise wird der rechte Anstellmotor 42 durch seine offenen und geschlossenen Relais 156 und 162 gesteuert, und der Querachseneinstellmotor 56 wird durch das Relais 154 für die linke Achse in das Relais 160 für die rechte Achse in bekannter Weise geregelt.
  • Die Relais 152 bis 162 können nur durch normalerweise offene Kontakte 166 a, 168 a, 172 a, 166 b, 168 b und 172 b der Lagerelais 166, 168 und 172 erregt werden. Das tatsächliche Aufgeben der Energie wird durch die Wirkung des Reglers 126 bestimmt, dessen Endfunktion nur darin besteht, die geschlossenen Relaiskontakte 171 a und 171 b zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Weise zu betätigen, wenn die Dicke des Streifens 10, die der Taster 100 feststellt, zu groß ist, oder die offenen Relaiskontakte 173 a und 173 b zu betätigen, wenn die Streifendicke vergrößert werden soll. Diese Reglerkontakte sind in einer gestrichelten Linie 126 dargestellt. Daraus ist ersichtlich, daß dann, wenn das Reglerschließrelais betätigt wird, seine Kontakte 171 a eines der Leistungsrelais 158, 160 oder 162 erregen, je nachdem, welcher Satz von Lagerelaiskontakten 166 b, 168 b oder 172 b zufällig geschlossen ist. Dieser Stromkreis wird durch Kontakte 173 b des Offen-Relais geschlossen. Wenn in gleicher Weise das Regler-Offen-Relais betätigt wird, erregen seine Kontakte 173 a eines der Leistungsrelais 152, 154 oder 156, je nachdem, welcher Satz von Lagerrelaiskontakten 166 a, 168 a oder 172 a zufällig geschlossen ist, wobei der Stromkreis durch die Kontakte 171 b des geschlossenen Relais geschlossen wird. Die Kontakte 171 b und 173 b liegen in dem Stromkreis aus Sicherheitsgründen, um zu vermeiden, daß gleichzeitig eine Vorwärts- und Rückwärtsantriebsverbindung mit einem der Motoren gleichzeitig hergestellt werden kann und dadurch ein Kurzschluß auftritt.
  • Die Lagerelais 166, 168 und 172 werden einzeln und wahlweise durch den Schalterabschnitt 120 b des Stufenschalters 120 erregt. Das linke Lagerelais 166 oder das rechte Lagerelais 172 wird direkt erregt, und zwar jedesmal dann, wenn sich der Stufenschalter in seiner Stellung Nr. 1 oder Nr. 3 entsprechend einer linken (L) oder rechten (R) Meßstellung des Tasters 100 befindet. Der Regler kann somit den linken oder rechten Anstellmotor in der beschriebenen Weise betätigen. Befindet sich jedoch der Stufenschalterabschnitt 120 b in der Stellung Nr. 2 entsprechend einer mittleren Meßstellung (C) des Tasters, so wird das mittlere Lagerelais 168 nicht unmittelbar erregt, sondern es muß ihm Energie durch zwei Sätze von Relaiskontakten 174 b und 176 a zugeführt werden, welche das mittlere Lagerelais unwirksam machen, jedesmal wenn bei der vorhergehenden Stufenschaltperiode eine Korrektur für die Einstellung der rechten oder linken Anstellung durchgeführt worden ist. Die Sperrstromkreise arbeiten wie folgt. Jedesmal, wenn durch den Regler eine Korrektur vorgenommen wird, wird der Leitung 178 durch die Kontakte 171 a oder 173 a Energie zugeführt. Wenn die Korrektur an der linken oder rechtenAnstellung durchgeführtwird, werden die Kontakte 166 c des linken Lagerelais oder die Kontakte 172 c des rechten Lagerelais geschlossen, so daß das Tasterrelais 164 augenblicklich erregt wird. Die Kontakte 164 a des Tasterrelais führen Energie dem Halterelais 174 durch die normal geschlossenen Kontakte 176 b des Rückstellrelais 176 zu. Die Kontakte 174 a des Halterelais stellen einen Haltestromkreis für die Relaisspule 174 dar, so daß das Relais 174 erregt bleibt, selbst wenn die Kontakte 164 a geöffnet sind.
  • Die Kontakte 174 b des Halterelais werden ebenfalls geöffnet, so daß dann, wenn der Stufenschalter 120 b in die Stellung Nr. 2 gebracht wird, das mittlere Lagerelais nicht arbeiten kann und seinerseits eine Betätigung der Relais 154 und 160 für die Querachseneinstellung verhindert. Wenn an Stelle davon der Schalter 120 b in seiner Stellung Nr. 2 Kontakt gibt, wird das Durchlaßrelais 170 durch die Kontakte 174 c des Halterelais erregt und stellt seinen eigenen Haltestromkreis durch die Kontakte 170 a her. Das Rücksetzrelais 176 wird nun durch die Kontakte 170 b des Relais 110 erregt. Daraufhin öffnen sich die Kontakte 176 a des Rücksetzrelais und verhindern, daß das Mittellagerelais erregt wird, wenn die Kontakte 176 b das Halterelais 174 abschalten. Die Relais 170 und 176 werden nun so lange erregt, wie der Schalter 120 b in der Stellung Nr. 2 verbleibt; während dieser Zeit wird verhindert, daß das Mittellagerelais durch die offengehaltenen Kontakte 176 a des Rücksetzrelais betätigt wird. Wird jedoch der Schalter 120 b in eine andere Stellung geschaltet, so wird Energie von dem Durchlaßrelais 170 genommen, dessen Kontakte 170 b sich öffnen und ihrerseits das Rücksetzrelais 176 abschalten. Auf diese Weise werden die Stromkreise in den ursprünglichen Zustand bei Beendigung einer Periode in der Arbeitsfolge zurückversetzt, wobei die Regelwirkung auf die dritte Anstellvorrichtung unterbrochen wird. In dem Fall, daß imnächsten oder einem folgendenVorgang keine Korrekturwirkung durch den Regler in der rechten oder linken Stellung durchgeführt wird, wird das Tasterrelais 164 nicht erregt, damit das Schaltprogramm der Sperrstromkreise ablaufen kann. Somit kann der Stromkreis des Mittellagerelais 168 über die Relaiskontakte 174 b und 176 a geschlossen werden, so daß eine Querachseneinstellung entsprechend dem durch den Regler wahrgenommenen Fehlersignal durchgeführt werden kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln der Dicke eines Streifens, der Streifenformeinrichtungen, z. B. die Walzen eines Walzgerüstes durchläuft, welche durch je eine Einrichtung zum Ändern der Streifendicke an den beiden Rändern und durch eine dritte Einrichtung zum Andern des Verhältnisses der Streifendicke in der Mitte zur Dicke der Ränder einstellbar sind, wobei der Istwert der Streifendicke durch eine Meßvorrichtung an der Ausgangsseite der Streifenformeinrichtung an beiden Rändern und in der Mitte gemessen sowie einer Steuereinrichtung zugeführt wird, welche die Istwerte mit einem Sollwert vergleicht und ein der jeweiligen Istwertabweichung entsprechendes Fehlersignal erzeugt, das die zugehörige Anstelleinrichtung im Sinne einer Abweichungsminderung beeinflußt, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß eine einzige Dickenmeßvorrichtung (100) quer über die Breite des Streifens verschiebbar ist und die Streifendicke nacheinander an den drei Meßstellen (L, C, R) feststellt und daß eine Wähleinrichtung (130) für die Verbindung der Meßvorrichtung (110) mit der der jeweiligen Meßstelle zugehörigen Anstelleinrichtung (42, 46 oder 56) vorgesehen ist, wobei eine Sperreinrichtung (132) verhindert, daß die dritte Anstelleinrichtung (56) betätigt wird, solange die Steuereinrichtung (126) für einen oder beide der beiden vorhergehenden Meßvorgänge an den Streifenrändern (L und R) ein Fehlersignal ergeben hat.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperreinrichtung (132) eine Anzeigevorrichtung (164), die auf die Steuereinrichtung (126) und auf die Wähleinrichtung (130) anspricht, damit angezeigt wird, wann die Steuereinrichtung eine der Anstelleinrichtungen (42, 46) zur Änderung der Dicke des Materialstreifens an einer der beiden Kanten verändert hat, eine Haltevorrichtung (174), die auf die Anzeigevorrichtung (164) anspricht, um zu verhindern, daß die dritte Anstelleinrichtung (56) in der Weise betätigt wird, daß der Zusammenhang der Dicke des Streifens in der Mitte im Vergleich zur Dicke an den beiden Kanten geändert wird, und eine Vorrichtung (70), die die Haltevorrichtung (174) freigibt, wenn die Meßvorrichtung (100) von dem Mittenmeßpunkt (C) wegbewegt wird, aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dickenmeßvorrichtung (100) an einem U- bzw. C-förmigen Rahmen (104) befestigt ist, der auf Rollen gleitet und quer zur Bahn (10) verschiebbar ist.
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