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DE1285751B - Geraet zur Ermittlung der uebrigen Groessen eines Dreiecks bei Vorgabe von drei Groessen - Google Patents

Geraet zur Ermittlung der uebrigen Groessen eines Dreiecks bei Vorgabe von drei Groessen

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Publication number
DE1285751B
DE1285751B DESCH37660A DESC037660A DE1285751B DE 1285751 B DE1285751 B DE 1285751B DE SCH37660 A DESCH37660 A DE SCH37660A DE SC037660 A DESC037660 A DE SC037660A DE 1285751 B DE1285751 B DE 1285751B
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DE
Germany
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rail
slide
rails
pitch circle
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Pending
Application number
DESCH37660A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHOEPE JOSEF
Original Assignee
SCHOEPE JOSEF
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Filing date
Publication date
Application filed by SCHOEPE JOSEF filed Critical SCHOEPE JOSEF
Priority to DESCH37660A priority Critical patent/DE1285751B/de
Publication of DE1285751B publication Critical patent/DE1285751B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L7/00Straightedges
    • B43L7/10Plural straightedges relatively movable
    • B43L7/12Square and pivoted straightedges

Landscapes

  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Ermittlung der übrigen Größen eines Dreiecks bei Vorgabe von drei Größen, bestehend aus drei mit Skalen versehenen Schienen, auf denen jeweils ein verschiebbarer und feststellbarer, eine Schwenkachse für die benachbarte Schiene aufweisender Schieber vorgesehen ist, und drei Teilkreisen, die jeweils konzentrisch zu den Schwenkachsen angeordnet und mit jeweils einem der gelenkig miteinander verbundenen Glieder (Schienen oder Schieber) fest verbunden sind und mit einem an dem benachbarten Glied vorgesehenen Zeiger zusammenwirken.
  • Bekanntlich kommt es im Werkstattbetrieb und auch im Konstruktionsbüro häufig vor, daß man von einem Dreieck, von dem drei Größen, z. B. zwei Winkel und eine Seite, gegeben sind, die übrigen Größen benötigt, um nach diesen übrigen Größen zu arbeiten, Anrißlinien anzubringen oder auch die übrigen Größen in Zeichnungen anzugeben. Hierbei ist es für den Konstrukteur nicht allzu schwierig, bei rechtwinkligen Dreiecken die übrigen Größen zu errechnen, zumal er hierfür geschult ist und auch ständig solche Berechnungen durchführen muß. Schwieriger wird es jedoch schon bei Dreiecken, die keinen rechten Winkel aufweisen, und Arbeiter in den Werkstätten sind heute häufig nicht mehr so geschult, daß sie die Berechnungen jederzeit und fehlerfrei durchführen können. Insbesondere erfordert auch die Berechnung bei Dreiecken, die keinen rechten Winkel aufweisen, einen erheblichen Zeitaufwand, wobei eine fehlerhafte Rechnung oft schwerwiegende Nachteile haben kann, wenn deshalb ein großes und teures Werkstück unbrauchbar wird.
  • Es ist zwar ein Gerät der eingangs erwähnten Bauart zur Ermittlung der übrigen Größen eines Dreiecks bei Vorgabe von drei Größen bekanntgeworden; bei diesem bekannten Gerät befinden sich jedoch sämtliche Schienen in verschiedenen Ebenen. Addiert man die Dicke von Schienen, Teilkreisen und Schiebern, so erbt sich eine recht erhebliche Bauhöhe. Ferner ist das bekannte Gerät noch zusätzlich in einer Grundplatte verschiebbar angeordnet, die noch zusätzlich den Raumbedarf erhöht. Ferner ist bei dem bekannten Gerät eine Verschiebung der Schienen gegeneinander an sämtlichen Eckpunkten möglich und nötig, weshalb der Einstellvorgang recht umständlich und zeitraubend ist. Darüber hinaus befinden sich Nonien an den einander zugekehrten inneren Begrenzungsflächen der Schienen und verhindern so nachteiligerweise ein nahes Aneinanderrücken der Schwenkachsen. Sehr kleine Dreiecke lassen sich deshalb mit dem bekannten Gerät nicht einstellen.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, ein Gerät der eingangs erwähnten Bauart zu schaffen, das eine geringere Bauhöhe aufweist und erheblich weniger Einstellarbeit erfordert. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die erste Schiene und die zweite Schiene in einer Ebene liegen und jeweils an ihrem einen Ende aneinander aasgelenkt sind und daß die dritte Schiene an dem Schieber der ersten Schiene aasgelenkt und der auf der dritten Schiene vorgesehene dritte Schieber mit dem zweiten Schieber der zweiten Schiene gelenkig verbunden ist.
  • Durch die Anordnung von zwei Schienen in einer Ebene, ohne daß zusätzlich noch eine Grundplatte vorgesehen ist, vermindert sich die Bauhöhe des neuen Gerätes gegenüber dem bekannten ganz erheblich. Darüber hinaus sind diese beiden Schienen jeweils an ihrem einen Ende aneinander aasgelenkt. Damit ist stets ein Eckpunkt des zu messenden Dreiecks festgelegt, an welchem keine Verschiebung der Schienen gegeneinander stattfinden kann. Es erfolgt jeweils lediglich eine Verschiebung der dritten Schiene gegenüber der ersten und der zweiten Schiene, welch letztere, wie angeführt, in einer Ebene liegen. Es sind also lediglich an zwei Eckpunkten des zu messenden Dreiecks Verschiebungen vorzunehmen. Dadurch wird die Einstellarbeit erheblich verringert.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gerätes umfassen die Schieber die Schienen nur an drei Seiten mit Ausnahme der einander zugekehrten inneren Begrenzungsflächen, wobei sie durch Führungen in den Ober- und/oder Unterseiten geführt sind. Diese Ausbildung ermöglicht in vorteilhafter Weise ein nahes Aneinanderrücken der Schwenkachsen des Gerätes; auf diese Weise läßt sich auch die Messung von praktisch beliebig kleinen Dreiecken durchführen.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im folgenden näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf das beschriebene Gerät, F i g. 2 die untere Ansicht desselben, F i g. 3 die Unteransicht dieses Gerätes einer anderen Dreiecksgröße, F i g. 4 eine Seitenansicht desselben in Richtung IV der F i g. 2, F i g. 5 eine weitere Seitenansicht in Richtung V der F i g. 2, F i g. 6 eine dritte Seitenansicht in Richtung VI der F i g. 2, F i g. 7 eine Stirnansicht in Richtung VII der F i g. 2; F i g. 8 bis 10 zeigen weitere Ausführungsbeispiele für die Führung der Schieber an den Schienen.
  • Wie aus der Zeichnung erkennbar ist, besteht das Gerät zunächst aus den drei mit Skalen versehenen Schienen 1, 2 und 3. Die erste Schiene 1 und die zweite Schiene 2 liegen in einer Ebene und sind jeweils an ihrem einen Ende mittels einer Schwenkachse 7 aneinander aasgelenkt. Sie tragen je einen feststellbaren Schieber 4, 5. Die dritte Schiene 3 liegt in einer Parallelebene hierzu und ist einerseits an dem Schieber 4 der ersten Schiene 1 über die Schwenkachse 8 aasgelenkt. Andererseits ist sie verschiebbar in einem auf der dritten Schiene 3 vorgesehenen dritten Schieber 6 geführt, der mit dem zweiten Schieber 5 der zweiten Schiene 2 gelenkig über die Schwenkachse 9 verbunden ist. Hierbei ist konzentrisch zu jeder Schwenkachse 7, 8, 9 ein Teilkreis 10,11,12 ähnlich wie ein Winkelmesser angeordnet, der mit einem der beiden gelenkig verbundenen Glieder, also einem Schieber oder einer Schiene, fest verbunden ist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Teilkreis 10 mit der Schiene 1, der Teilkreis 11 mit dem Schieber 4 und der Teilkreis 12 mit dem zweiten Schieber 5 fest verbunden. Jeder dieser Teilkreise wirkt mit einem an dem anderen Glied vorgesehenen Zeiger 13, 14, 15 zusammen. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Zeiger 13 an der Schiene 2, der Zeiger 14 an der Schiene 3 und der Zeiger 15 an dem Schieber 6 angeordnet. Weiterhin sind die Schwenkachsen 7, 8, 9 an den einander zugekehrten inneren Begrenzungsflächen 1 a, 2 a, 3 a der Schienen 1, 2, 3 angeordnet. Dies bedeutet, daß die Schwenkachsen genau an den Ecken des durch die inneren Begrenzungslinien der Schienen 1, 2, 3 gebildeten Dreiecks liegen.
  • Damit mittels des Gerätes nicht nur die Werte von Dreiecken, die größere Abmessungen besitzen, ermittelt werden können, sondern auch die von kleineren Dreiecken und damit weiterhin auch die Werte aller Dreiecke, sei es nun spitzwinkliger oder solcher mit einem stumpfen Winkel bis zum extremen Wert von 180°, ermittelt werden können, ist es darüber hinaus vorteilhaft, die Schieber 4, 5, 6 so auszubilden, daß sie die Schienen 1, 2, 3 nur an drei Seiten mit Ausnahme der einander zugekehrten inneren Begrenzungsflächen l a, 2 a, 3 a umfassen und durch Führungen in den Ober- und/oder Unterseiten geführt sind. Bei dem in F i g. 1 bis 7 gezeigten Ausführungsbeispiel sind, wie insbesondere aus F i g. 7 erkennbar ist, die Führungen 16,18 als Schwalbenschwanzführungen ausgebildet. Es kommen jedoch, wie aus F i g. 8 bis 10 ersichtlich ist, auch andere Führungen, beispielsweise die in F i g. 8 dargestellte Keilnutenführung oder auch die in F i g. 10 dargestellte Führung, in Frage, bei welcher die vierte Seite der Schiene von dem Schieber teilweise jedoch so umfaßt wird, daß der Schieber 4 d nicht über die innere Begrenzungsfläche 1 d vorsteht.
  • Wie aus der Zeichnung erkennbar ist, liegen bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Teilkreise 10, 11, 12 in verschiedenen Ebenen. Dies allein würde jedoch nicht genügen, um sicherzustellen, daß sowohl die Winkelwerte als auch die Seitenlängen des Dreiecks in allen Stellungen der einzelnen Schienen voneinander abgelesen werden können. Durch geschickte Verteilung der einzelnen Skalen auf die Ober- bzw. Unterseiten der Schienen und der Teilkreise und auch durch entsprechende Anordnung der Zeiger kann man jedoch erreichen, daß in jeder Stellung der Schienen alle Werte ungehindert abgelesen werden können.
  • Zu diesem Zweck sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel die erste Schiene 1 und die zweite Schiene 2 auf der Oberseite mit Skalen versehen, während sie an ihrer Unterseite die Führungen 16, 17 aufweisen. Die dritte Schiene 3 besitzt jedoch ihre Skala an der Unterseite und ist an ihrer Oberseite mit der Führung 18 versehen, wie sich aus F i g. 1 ergibt. Die folgenden Betrachtungen bezüglich Oberseite und Unterseite sind darauf abgestellt, daß man alle Seiten der Schienen und der Teilkreise, die in F i g. 1 oben liegen, als Oberseiten und alle entgegengesetzt liegenden Seiten als Unterseiten betrachtet, wobei die Unterseiten in den F i g. 2 und 3 dem Betrachter zugekehrt sind. Auf diese Weise wird zunächst erreicht, daß man sämtliche Seitenlängen des Dreiecks ungehindert ablesen kann.
  • Um jedoch auch alle Winkel ungehindert ablesen zu können, sind die Teilkreise 10, 11, 12 als halbkreisförmige Scheiben ausgebildet und in der nachstehenden besonderen Weise angeordnet. Der erste Teilkreis 10 weist hierbei eine Teilung 27 an seiner Oberseite auf und ist an dem Ende der ersten Schiene 1 so angeordnet, daß sein Durchmesser senkrecht zu der Längsrichtung dieser Schiene verläuft. Der zugehörige Zeiger 13 ist an der Schiene 2, und zwar senkrecht zu dieser, befestigt. Der zweite Teilkreis 11 ist an dem ersten Schieber 4 mit seinem Durchmesser parallel zu der ersten Schiene vorgesehen. Er weist ihre Teilung 28 an der in F i g. 2 nach oben gekehrten Unterseite auf. Der zugehörige Zeiger 14 ist an der dritten Schiene 3, und zwar in Verlängerung derselben an ihrem Ende, angeordnet. Der dritte Teilkreis 12, welcher seine Teilung 29 ebenfalls unten trägt, ist an dem zweiten Schieber 5 mit seinem Durchmesser senkrecht zu der zweiten Schiene 2 vorgesehen. Er wirkt mit dem zugehörigen Zeiger 15 zusammen, der senkrecht zu dem dritten Schieber 6 angeordnet ist. Auf diese Weise liegen die Zeiger 13, 14, 15 stets außerhalb des durch die Schienen 1, 2, 3 eingeschlossenen Dreiecks, und außerdem sind die Skalen der Teilkreise 10 bis 12 in keiner der möglichen Zeigerstellungen durch andere Teile des Gerätes verdeckt. Der Einfachheit halber sind die Zeiger 13 bis 15 in der Zeichnung nur mit einem Strich dargestellt. Zur Erhöhung der Ablesegenauigkeit können sie jedoch ebenso wie die Schieber in bekannter Weise mit Nomen versehen sein.
  • Da bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Teilkreise 10 bis 12 zwischen den Schienen 1 bis 3 liegen, würden bei besonders kleinen Seitenlängen die Teilkreise 10 bis 12 mit den Schiebern 4 bis 6 kollidieren. Es könnten also nicht die Größen von kleinen Dreiecken ermittelt werden. Um dies zu ermöglichen, weist jeder der Schieber 4, 5, 6 einen Kragarm 4 a, 5 a, 6 a auf, der den jeweiligen Teilkreis 11, 12 bzw. Zeiger 15 und die jeweilige Schwenkachse 8, 9 trägt und am äußeren Ende des jeweiligen Schiebers mit diesem durch einen Steg 21, 22, 23 verbunden ist, derart, daß jeweils zwischen Schieber und Kragarm ein Schlitz 24, 25, 26 zum Eintritt der Teilkreise gebildet wird. Bei kleinen Dreiecksseitenlängen kann also der Teilkreis 10 in den Schlitz 25, der Teilkreis 11 und der zugehörige Kragarm 4 a in den Schlitz 26 und der Teilkreis 12 mit den Kragarmen 5 a und 6 a in den Schlitz 24 eintreten. Hierdurch ist es möglich, die Seitenlängen des Dreiecks bis auf 0 zu verkleinern, wobei dann die drei Schwenkachsen 7, 8, 9 koaxial angeordnet sind.
  • Zum Feststellen der Schieber 4 bis 6 an den Schienen 1 bis 3 dienen die Klemmschrauben 30 bis 32. Die beiden Schienen 1 und 2 können in beliebigen Winkellagen mittels der Klemmschraube 33 festgeklemmt werden.
  • Die Wirkungsweise des Gerätes ist folgende: Sind von einem Dreieck beispielsweise zwei Seiten und ein Winkel gegeben, so wird zunächst der Schieber 4 auf der Schiene 1 auf die erste Seitenlänge eingestellt und mittels der Klemmschraube 30 festgeklemmt. Ebenso wird die zweite Seitenlänge an der Schiene 2 eingestellt und der Schieber 5 mittels der Klemmschraube 31 fixiert. Ist nun der durch die beiden Seiten eingeschlossene Winkel gegeben, so wird dieser mittels des Teilkreises 10 und des zugehörigen Zeigers 13 eingestellt und dann dieser Winkel mittels der Klemmschraube 33 fixiert. Hieraufhin kann man sofort nach Umklappen des Gerätes in die in F i g. 2 dargestellte Lage an den Teilkreisen 11 und 12 die beiden übrigen Winkel mittels der Zeiger 14 und 15 und auch die Länge der dritten Dreiecksseite mittels der Schiene 3 und dem Schieber 6 ablesen. Dies gilt nicht nur für rechtwinklige, sondern auch für beliebig gestaltete Dreiecke, auch mit stumpfem Winkel, wie es in F i g. 3 dargestellt ist, bis zu einem Winkel von l80°, wo sich die beiden Schienen 1, 2 in gestreckter Lage und die Schiene 3 in paralleler Lage hierzu befinden, wobei die Innenseiten 1 a, 2 a, 3 a in einer Ebene liegen.
  • Ist von dem beschriebenen Dreieck nicht der durch die beiden Seiten eingeschlossene, sondern ein an eine der beiden Seiten angrenzender Winkel gegeben, so werden zunächst die beiden Seitenlängen, wie oben beschrieben, auf den Schienen 1, 2 fixiert. Dann wird das Gerät in die in F i g. 2 dargestellte Lage umgeklappt, worauf man durch Verschieben der Schiene 3 in dem Schieber 6 den gegebenen Winkel entweder an dem Teilkreis 12 oder dem Teilkreis 14 einstellen kann, je nachdem, welcher Winkel gegeben ist. Angenommen, es sei der Winkel gegeben, welcher an die auf der Schiene 1 eingestellte Seitenlänge anschließt, so wird durch Verschieben der Schiene 3 in dem Schieber 6 mittels des Teilkreises 11 und des Zeigers 14 dieser Winkel eingestellt, worauf man an dem Teilkreis 12 den zweiten Dreieckswinkel und an der Schiene 3 die dritte Dreiecksseite sowie nach Umklappen des Gerätes an dem Teilkreis 10 den dritten Dreieckswinkel ablesen kann.
  • Bei Vorgabe von drei Dreiecksseiten werden durch Verschieben der Schieber 4 bis 6 auf den drei Schienen 1 bis 3 diese drei Dreiecksseiten eingestellt, worauf man sofort die Winkel ablesen kann. Einstellfehler können praktisch nicht vorkommen, da die Dreiecksform durch die inneren Begrenzungsflächen 1 a, 2 a, 3 a der Schienen 1 bis 3 angezeigt wird. Wie man weiterhin aus den Zeichnungen erkennen kann, ist in keiner Stellung eine der Ableseskalen und der zugehörigen Gegenzeiger durch eines der übrigen Teile des Gerätes verdeckt.
  • Die Teilkreise sind beim beschriebenen Ausführungsbeispiel in bestimmten Lagen an bestimmten Schienen angeordnet; man könnte im analogen Austausch die Teilkreise aber auch an den Gegengliedern anordnen, an welchen bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Zeiger befestigt sind. Die Anordnung der Schwenkachsen und der Teilkreise an Kragarmen der Schieber kann auch entfallen, wenn man darauf verzichtet, sehr kleine Dreiecksseitenlängen einzustellen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Gerät zur Ermittlung der übrigen Größen eines Dreiecks bei Vorgabe von drei Größen, bestehend aus drei mit Skalen versehenen Schienen, auf denen jeweils ein verschiebbarer und feststellbarer, eine Schwenkachse für die benachbarte Schiene aufweisender Schieber vorgesehen ist, und drei Teilkreisen, die jeweils konzentrisch zu den Schwenkachsen angeordnet und mit jeweils einem der gelenkig miteinander verbundenen Glieder (Schienen oder Schieber) fest verbunden sind und reit einem an dem benachbarten Glied vorgesehenen Zeiger zusammenwirken, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die erste Schiene (1) und die zweite Schiene (2) in einer Ebene liegen und jeweils an ihrem einen Ende aneinander anger lenkt sind und daß die dritte Schiene (3) an dem Schieber (4) der ersten Schiene (1) angelenkt und der auf der dritten Schiene (3) vorgesehene dritte Schieber (6) mit dem zweiten Schieber (5) der zweiten Schiene (2) gelenkig verbunden ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (4, 5, 6) die Schienen (1, 2, 3) nur an drei Seiten mit Ausnahme der einander zugekehrten inneren Begrenzungsflächen (1 a, 2 a, 3 a) umfassen und durch Führungen (16,17,18) in den Ober- undloder Unterseiten geführt sind.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden ersten Schienen (1, 2) die Skalen auf der Oberseite und die Führungen (16, 17) auf der Unterseite aufweisen, während die dritte Schiene (3) an der Oberseite mit einer Führung (18) und an der Unterseite mit einer Skala versehen ist.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (16,17,18) als Schwalbenschwanz- oder Keilnutenführungen ausgebildet sind.
  5. 5. Gerät nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schieber (4, 5, 6) einen Kragarm (4 a, 5 a, 6 a) aufweist, der den jeweiligen Teilkreis (11, 12) bzw. Zeiger (15) und die jeweilige Schwenkachse (8, 9) trägt und am äußeren Ende des jeweiligen Schiebers mit diesem durch einen Steg (21, 22, 23) verbunden ist, derart, daß jeweils zwischen Schieber und Kragarm ein Schlitz (24, 25, 26) zum Eintritt der Teilkreise gebildet wird.
  6. 6. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste, oben die Teilung (27) tragende halbkreisförmige Teilkreis (10) an dem Ende der ersten Schiene (1) mit seinem Durchmesser senkrecht hierzu vorgesehen und der zugehörige Zeiger (13) senkrecht an der zweiten Schiene (2) angeordnet ist, daß der zweite, unten die Teilung (28) aufweisende halbkreisförmige Teilkreis (11) an dem ersten Schieber (4) mit seinem Durchmesser parallel zu der ersten Schiene (1) vorgesehen und der zugehörige Zeiger (14) an der dritten Schiene (3) in Verlängerung am Ende derselben angeordnet ist und daß der dritte, ebenfalls die Teilung (29) unten tragende halbkreisförmige Teilkreis (12) an dem zweiten Schieber (5) mit seinem Durchmesser senkrecht zu der zweiten Schiene (2) vorgesehen und der zugehörige Zeiger (15) senkrecht an dem dritten Schieber (6) angeordnet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19607384A1 (de) * 1996-02-28 1997-09-04 Wolfgang Warmuth Gerät zur Darstellung der Winkelfunktionen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2037580A (en) * 1934-01-27 1936-04-14 Walter E Klauberg Triangle meter

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