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DE1285539B - Schaltungsanordnung fuer einen reversiblen elektronischen Impulszaehler - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer einen reversiblen elektronischen Impulszaehler

Info

Publication number
DE1285539B
DE1285539B DE1965V0028632 DEV0028632A DE1285539B DE 1285539 B DE1285539 B DE 1285539B DE 1965V0028632 DE1965V0028632 DE 1965V0028632 DE V0028632 A DEV0028632 A DE V0028632A DE 1285539 B DE1285539 B DE 1285539B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counting
flip
circuit
flop
diode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965V0028632
Other languages
English (en)
Inventor
Schuetze Dieter
Schuetze Lothar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VAKUTRONIK WISSENSCHAFTLISCHER
Original Assignee
VAKUTRONIK WISSENSCHAFTLISCHER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VAKUTRONIK WISSENSCHAFTLISCHER filed Critical VAKUTRONIK WISSENSCHAFTLISCHER
Priority to DE1965V0028632 priority Critical patent/DE1285539B/de
Publication of DE1285539B publication Critical patent/DE1285539B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/002Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using semiconductor devices

Landscapes

  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine elektronische Zählvorrichtung für Vor-und Rückwärtszählungen, insbesondere für schnelle Zählvorgänge, deren Zählrichtung durch zwei Steuerpotentiale festgelegt wird und deren Untersetzungsfaktor umschaltbar ausgelegt werden kann.
  • Es sind verschiedene elektronische Zählvorrichtungen bekannt, mit denen Zählungen in beiden Richtungen durchgeführt werden können. Diese lassen sich auf drei Gruppen zurückführen: a) Zählvorrichtungen nach dem tetradischen Zählprinzip. Bei Vor- und Rückwärtszählung erfolgt die Kopplung zwischen den einzelen Flip-Flops über Diodentorschaltungen, die zählrichtungsabhängig durch Steuerpotentiale geöffnet oder gesperrt werden. Zusätzlich ist bei den bisher bekannten Schaltungen eine zählrichtungsabhängige Umschaltung der Rückführungsleitungen und des Zählausganges notwendig. Als weitere Kopplungsart finden zwei Und und eine nachgeschaltete Oder-Schaltung Verwendung, wobei zur statischen Einstellung der Zählrichtung an jeder Und-Schaltung ein Steuereingang vorgesehen ist.
  • b) Zählvorrichtungen nach dem biguinären Zählprinzip. Diese Zählvorrichtungen bestehen aus einem Flip-Flop und einem nachgeschalteten Ring mit fünf stabilen Lagen. Für Vor- und Rückwärtszählungen muß die Kopplung zwischen Flip-Flop und Ring sowie der Zählausgang zählrichtungsabhängig gesteuert werden.
  • c) Zählvorrichtungen nach dem Ringzählprinzip. Bei den bekannten Zählvorrichtungen mit n Schaltungszuständen werden n bzw. n/2 bistabile Elemente, z. B. Flip-Flop, verwendet. Für diese Schaltungsart entfällt größtenteils eine zählrichtungsabhängige Steuerung der Koppelglieder zwischen den einzelnen bistabilen Elementen, da im allgemeinen getrennte Eingänge für Vor-und Rückwärtszählungen vorhanden sind.
  • Weiterhin sind Zählvorrichtungen nach dem Ringzählprinzip mit n Transistoren für n stabile Schaltungszustände bekannt.
  • Außerdem sind Und-Oder-Schaltungen bekannt, bei denen die Eingänge über jeweils eine Diode mit einem Widerstand verbunden sind, zwischen jedem Widerstand und dem gemeinsamen Ausgang ebenfalls eine Diode liegt und die anderen Seiten der Widerstände an eine Gleichspannung angeschlossen sind.
  • Zur digitalen Weiterverarbeitung der Zählergebnisse wird oft eine binäre Informationsangabe in Form von Gleichspannungssignalen eines entsprechenden Binärcodes (z. B. 1-2-4-8-Code) benötigt. Während bei den zu den Gruppen b und c gehörenden Zählvorrichtungen zur Erzeugung dieser Gleichspannungssignale zusätzliche .elektronische Schaltungen benötigt werden und somit ein größerer Aufwand an Bauelementen entsteht, ist dies bei dem tetradischen Prinzip der Gruppe a zum großen Teil nicht erforderlich.
  • Die benötigten Gleichspannungssignale können oft bei den zu dieser Gruppe gehörenden Zählvorrichtungen direkt den vier vorhandenen Flip-Flops entnommen werden.
  • Bei den zur Gruppe a gehörenden bekannten Vor-und Rückwärtszählvorrichtungen werden die zur Steuerung der Diodentorschaltungen benötigten Gleichspannungen über Widerstände zugeführt. Die durch die Koppelkondensatoren und Widerstände gebildeten Zeitkonstanten bewirken, daß sich die Steuerspannungen an den Diodentorschaltungen nicht sprunghaft, sondern nach einer e-Funktion ändern.
  • Für eine einwandfreie Zählfunktion ist es deshalb notwendig, daß bei Zählrichtungswechsel zwischen dem Umschalten der Steuerpotentiale und dem Eintreffen des ersten Zählimpulses ein zeitlicher Mindestabstand eingehalten wird.
  • Durch diese Forderung verringert sich die maximale Zählfrequenz der Zählvorrichtung bei unterschiedlicher Zählrichtung gegenüber der maximalen Zählfrequenz für eine Zählrichtung um 50 bis 90%.
  • Damit die beim Umschalten der Zählrichtung an der Diodentorschaltung auftretende Potentialänderung den vorhergehenden Flip-Flop (über den Koppelkondensator) nicht umkippt, liegt bei den bekannten Schaltungen in Reihe mit dem Koppelkondensator ein Widerstand.
  • Durch Einfügen dieses Widerstandes verringert sich die maximale Zählfrequenz für eine Zählrichtung um 70 bis 80%. Die als weitere Kopplungsart Verwendung findenden zwei Und- und eine Oder-Schaltung besitzen den Nachteil, daß zur Verstärkung der Übertragungsimpulse und zur Entkopplung jeweils zusätzlich drei aktive Bauelemente benötigt werden. Ein weiterer Nachteil ist die Belastung des jeweils gesperrten aktiven Bauelementes vom vorhergehenden Flip-Flop, wodurch sich die Laufzeit der Zählvorrichtung vergrößert.
  • Bei Verwendung der beschriebenen Und-Oder-Schaltung als Koppelnetzwerk zwischen den Flip-Flop-Stufen müßte jeweils ein Eingang der Und-Schaltung mit dem Kollektor eines Transistors der vorhergehenden Flip-Flop-Stufe verbunden sein, während am anderen Eingang die Steuerspannung zur Einstellung der Zählrichtung anliegt. Je nach Lage der vorhergehenden Flip-Flop-Stufe kann es vorkommen, daß durch die bei Zählrichtungswechsel auftretende Änderung der Steuerspannungen bereits am Ausgang der Oder-Schaltung ein Spannungssprung auftritt, der die nachfolgende Flip-Flop-Stufe umkippt. Diese Und-Oder-Schaltungen lassen sich deshalb als Koppelnetzwerke nur dann verwenden, wenn nach der 0-Stellung der Zählvorrichtung kein Zählrichtungswechsel mehr vorgenommen wird. Anderenfalls kann durch Zählrichtungswechsel eine Verfälschung des Zählergebnisses auftreten.
  • Die maximalen Zählfrequenzen der bisher bekannten Vor- und Rückwärtszählvorrichtungen, die nach dem tetradischen Prinzip arbeiten, liegen unter 300 kHz. Weiterhin benötigen diese Zählvorrichtungen zur Erzielung :eines dekadischen Untersetzungsfaktors zwei getrennte Rückführungszweige, die ebenfalls entsprechend der Zählrichtung umgeschaltet werden müssen. Ein weiterer Nachteil dieser Zählvorrichtungen ist, daß diese einen bestimmten festen Untersetzungsfaktor besitzen. Bestand die Forderung nach einem umschaltbaren Untersetzungsfaktor, so wurde dies bisher mit Hilfe von zusätzlichen umschaltbaren Impulsvervielfachungsschaltungen realisiert.
  • Zweck der Erfindung ist, eine Zählvorrichtung für Vor- und Rückwärtszählungen zu schaffen, die eine direkte binäre Informationsausgabe ermöglicht, die eine hohe maximale Zählgeschwindigkeit in beiden Zählrichtungen besitzt und diese auch bei Zählrichtungswechsel beibehält und bei der der Untersetzungsfaktor und die Wertigkeit der Zählimpulse einstellbar sein können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Zählvorrichtungen so zu verbessern, daß bei Zählrichtungswechsel der Zählimpuls mit dem Steuersignal gleichzeitig eintreffen kann, daß nur eine nicht umschaltbare Rückführungsleitung benötigt wird und daß ohne zusätzliche Impulsvervielfachungssehaltungen eine Umschaltung des Untersetzungsfaktors und der Wertigkeit der Zählimpulse bei Beibehaltung des Binärcodes möglich ist.
  • Erfindungsgemäß liegt bei der Schaltungsanordnung für eine elektronische Zählvorrichtung für Vor-und Rückwärtszählungen, insbesondere für schnelle Zählvorgänge, die nach dem tetradischen Zählprinzip arbeitet und bei der die Kopplung zwischen den einzelnen Flip-Flop-Stufen über jeweils zwei Und-und eine nachgeschaltete Oder-Schaltung erfolgt, ein Eingang jeder Und-Stufe am Kollektor eines Transistors der vorhergehenden Flip-Flop-Stufe.
  • Dieser Eingang ist jeweils über eine Diode mit einem Widerstand verbunden, dessen anderes Ende an einer Gleichspannung liegt. Die Diode ist so gepolt, daß sie immer dann gesperrt wird, wenn der daran angeschlossene Transistor gesperrt wird. Dadurch wird jeweils nur der gesperrte Transistor jeder Flip-Flop-Stufe durch die nachfolgende Und-Stufe belastet.
  • Der beim Sperren der Diode am Widerstand auftretende Spannungssprung wird über ein Differenzierglied auf eine der Eingangsdioden der Oder-Schaltung geführt. Der andere Eingang jeder Und-Schaltung liegt an einer der beiden Steuerspannungen, über die die Zählrichtung der Zählvorrichtung eingestellt wird. Der Eingang ist jeweils über eine Diode ebenfalls an eine der Eingangsdioden der Oder-Schaltung geführt. Bei Vorhandensein einer entsprechenden Steuerspannung verhindert die Diode die Eingabe des übertragsimpulses auf die Oder-Schaltung. Zur Verstärkung des übertragsimpulses wird nur ein aktives Bauelement verwendet.
  • Zwischen der letzten Flip-Flop-Stufe und dem Zählausgang sind ebenfalls zwei solche Und- und eine Oder-Schaltung geschaltet und die Rückführungsleitung ist am Zählausgang angeschlossen. Eine zusätzliche Umschaltung der Rückführungsleitung bei Zählrichtungswechsel ist deshalb nicht erforderlich.
  • Eine Umschaltung des Untersetzungsfaktors bzw. der Wertigkeit der Zählimpulse wird erreicht, indem die Eingänge einiger Und-Schaltungen sowie die Ausgänge einiger Oder-Schaltungen bzw. die Ausgänge der nachgeschalteten aktiven Bauelemente z. B. auf Stufenschalter geführt sind und wahlweise mit den entsprechenden Aus- und Eingängen der einzelnen Flip-Flop-Stufen verbunden werden.
  • Die Zählvorrichtung nach der Erfindung ermöglicht im Gegensatz zu den bekannten Zählvorrichtungen eine Vor- und Rückwärtszählung mit hoher Zählgeschwindigkeit bei vertretbarem Aufwand. Gleichzeitig ist eine binäre Informationsausgabe ohne zusätzlichen Aufwand möglich.
  • Werden die Koppelnetzwerke auf einem getrennten Baustein untergebracht, so können die bekannten Vorwärtszählvorrichtungen, die nach dem tetradischen Zählprinzip arbeiten und bei denen die Verbindungen zwischen den einzelnen Flip-Flops sowie der Anschluß der Rückführungsleitung außerhalb des Bausteines gebrückt werden, durch Zuschalten der Koppelnetzwerke für Vor- und Rückwärtszählungen Verwendung finden.
  • Die verwendeten Koppelnetzwerke gestatten die Beibehaltung der hohen Zählgeschwindigkeit auch bei Zählrichtungswechsel, wobei auch eine Änderung der Zählrichtung während des Zählens keine Verfälschung des Zählergebnisses bewirkt.
  • Außerdem gestattet die Zählvorrichtung die Veränderung des Untersetzungsfaktors und der Wertigkeit der Zählimpulse bei Beibehaltung des Binärcodes, wodurch sie sehr vielseitig anwendbar ist.
  • Dabei treten beim Umschalten der Zählrichtung keine Potentialänderungen auf, wodurch auch keine störenden Zeitkonstanten wirksam werden und ein Zählimpuls gleichzeitig mit der Umschaltung der Zählrichtung eintreffen kann.
  • Zwischen einer Gleichspannung und dem Ausgang eines Flip-Flops kann jeweils die Reihenschaltung eines Widerstandes und einer Diode liegen. Sobald das im Ausgang eines Flip-Flops liegende aktive Bauelement gesperrt wird, tritt an dem Punkt, an dem die Diode und der Widerstand verbunden sind, ein Potentialsprung auf, der als übertragimpuls auf die Und-Schaltung geführt wird. Durch diese Maßnahme wird jeweils nur das stromführende aktive Bauelement eines Flip-Flops belastet, wodurch höhere Ströme .dem Flip-Flop entnommen werden können.
  • Zur Verstärkung und zum Teil zur Phasendrehung kann der von der Oder-Schaltung abgegebene Übertragsimpuls über ein aktives Bauelement, z. B. einem Transistor, auf den Eingang des nachfolgenden Flip-Flops geführt werden.
  • Das gleiche Netzwerk, das zwischen jeweils zwei Flip-Flops liegt, kann auch zur Erzeugung des Ausgangssignals Verwendung finden. In diesem Fall wird das Ausgangssignal unabhängig von der Zählrichtung über einen Zählausgang abgegeben.
  • Durch Anschluß der Rückführungsleitung an den Zählausgang kann das Ausgangssignal gleichzeitig die für eine dekadische Untersetzung notwendige Rückstellung der entsprechenden Flip-Flops bewirken. In diesem Fall ist eine Umschaltung der Rückführungsschaltung bei Zählrichtungswechsel nicht notwendig.
  • Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 Prinzipschaltbild der elektronischen Zählvorrichtung im 1-2-4-8-Code mit einem einstellbaren Untersetzungsfaktor von 10' und 5, F i g. 2 Schaltbild der verwendeten Flip-Flops, F i g. 3 Schaltbild der verwendeten Koppelnetzwerke.
  • Die Zählvorrichtung nach F i g. 1 besteht aus vier Flip-Flops und vier Koppelnetzwerken, die jeweils gleich aufgebaut sind.
  • Die beiden Widerstände 26 liegen einseitig an einer negativen Spannung. Die andere Seite; die mit den zur Und-Schaltung gehörenden Elementen 25 und 27 verbunden ist, besitzt ebenfalls eine negative Spannung, wenn die Anode der Diode 25 ebenfalls an einer negativen Spannung liegt. Dies ist dann der Fall, wenn der Transistor des Flip-Flops, dessen Kollektor mit der Anode von Diode 25 verbunden ist, gesperrt ist. Ist dieser Transistor stromführend (Arbeitspunkt im Sättigungsgebiet), stellt sich an dem Verbindungspunkt zwischen der Diode 25, dem Kondensator 27 und dem Widerstand 26 eine Spannung von etwa 0 V ein.
  • Vom Flip-Flop wird jeweils nur der stromführende Transistor durch Diode 25 belastet, da die am gesperrten Transistor angeschlossene Diode 25 jeweils gesperrt ist.
  • Kippt der Flip-Flop in die andere Lage, erfolgt an der Anode und Katode der einen Diode D 1 eine negative und an der Anode und Katode der anderen Diode 25 eine positive Spannungsänderung. über die Kondensatoren C gelangen dabei abwechselnd positive und negative Impulse auf die Katoden der zur Oder-Schaltung gehörenden Dioden 29. Die negativen Impulse passieren die Dioden 29 und gelangen auf die Basis des im Ruhezustand gesperrten Transistors 32, wodurch dieser kurzzeitig bis ins Sättigungsgebiet gesteuert wird. Der dabei am Kollektor (Anschluß 10) auftretende positive Impuls gelangt auf den Eingang des nachfolgenden Flip-Flops.
  • Je nach eingestellter Zählrichtung liegt Anschluß 15 oder 16 auf Massepotential. Da die Diode 28, deren Anode auf Massepotential liegt, stromführend wird, sobald deren Anode eine negative Spannung erhält, wird in diesem Zweig eine Übertragung ne tiver Impulse verhindert.
  • Daie Dioden 31 und die Widerstände 30 sollen eine schnelle Entladung vom Kondensator 27 bei der Übertragung positiver Impulse bewirken. Je nach Dimensionierung und geforderter maximaler Zählfrequenz kann die Diode 31 oder der Widerstand 30 auch entfallen.
  • Die in F i g. 1 gezeichnete Schalterstellung ist für den Untersetzungsfaktor 10 gültig.
  • In Zählstellung »0« liegen alle Flip-Flop-Ausgänge 6 auf etwa 0 V. In Vorwärtszählrichtung besitzt der Anschluß 14 Massepotential, wobei am Ausgang 10 jedes Koppelnetzwerkes ein positiver Impuls erscheint, wenn am Ausgang 5 des vorhergehenden Flip-Flops ein negativer Spannungssprung auftritt.
  • Die an den überbrückten Eingängen 3 und 4 der Flip-Flops ankommenden positiven Impulse schalten diese abwechselnd in die Stellung »1« und »10«. Der positive Ausgangsimpuls des Koppelnetzwerkes schaltet den Flip-Flop 20 jeweils in die Stellung »1«. Der nächste vom Koppelnetzwerk 21 abgegebene positive Impuls schaltet den Flip-Flop 20 wieder in die Stellung »0«. Der am Ausgang 10 des Netzwerkes 24 auftretende positive Impuls dient zum Ansteuern der nachfolgenden Zählvorrichtung und schaltet gleichzeitig über den Kondensator 11 die Flip-Flops 18 und 19 in die Stellung »0«.
  • Beim Rückwärtszählen wird der Anschluß 13 auf Massepotential gelegt. In diesem Zustand erscheint am Ausgang 10 jedes Koppelnetzwerkes ein positiver Impuls, wenn am Ausgang 6 des vorhergehenden Flip-Flops ein negativer Spannungssprung auftritt.
  • Werden die in F i g.1 aufgeführten Schalter umgeschaltet, bleibt der Flip-Flop 17 in Stellung »0«, und die auf den Eingang 1 gegebenen Impulse gelangen direkt auf die Eingänge 3 und 4 des Flip-Flops 18. In diesem Fall besitzt die Schaltung nach jeweils fünf Eingangsimpulsen wieder ihren Anfangszustand.
  • Die binäre Informationsausgabe erfolgt jeweils über die Ausgänge 6 der vier Flip-Flops, An einer Vor-Rückwärtszähleinrichtung, die den in F i g. 1 und 3 gezeigten Schaltungen entsprach und mit Transistoren CC 872 bestückt war, wurden sowohl bei gleichbleibender als auch bei wechselnder Zählrichtung maximale Zählfrequenzen von etwa 1,4 MHz gemessen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für eine elektronische Zählvorrichtung für Vor- und Rückwärtszählungen, insbesondere für schnelle Zählvorgänge, nach dem tetradischen Zählprinzip arbeitend, bei der die Kopplung zwischen den einzelnen Flip-Flop-Stufen über jeweils zwei Und- und eine nachgeschaltete Oder-Schaltung erfolgt, wobei ein Eingang (8, 9) jeder Und-Schaltung am Kollektor (5,6) eines Transistors der vorhergehenden Flip-Flop-Stufe liegt und über eine Diode (25) mit einem Widerstand (26) verbunden ist, dessen anderes Ende an einer festen Gleichspannung liegt, wobei .die Diode (25) immer dann .gesperrt wird, wenn der daran angeschlossene Transistor gesperrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der dabei am Widerstand (26) auftretende Spannungssprung über ein Differenzierglied (27r 30, 31) als übertragsimpuls auf eine der Eingangsdioden (29) der nachfolgenden Oder-Schaltung geführt wird und der andere Eingang (15, 16) jeder Und-Schaltung an einer Steuerspannung liegt und über eine Diode (28) ebenfalls mit einer der Eingangsdioden (29) der Oder-Schaltung verbunden ist, wobei zur Verstärkung der übertragsimpulse nur ein aktives Bauelement (32) verwendet wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplung zwischen der letzten Flip-Flop-Stufe und dem Zählausgang (2) auf die gleiche Weise wie zwischen den Flip-Flop-Stufen erfolgt und die Rückführungsleitung am Zählausgang (2) angeschlossen ist.
  3. 3. Schaltunganordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung des Übersetzungsfaktors er und der Wertigkeit der Zählimpulse die Eingänge einiger Und-Schaltungen sowie die Ausgänge einiger Oder-Schaltungen bzw. die Ausgänge der nachgeschalteten aktiven Bauelemente z. B. über Stufenschalter wahlweise mit entsprechenden Ein- und Ausgängen der einzelnen Flip-Flop-Stufen verbunden sind.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1115301B (de) * 1960-03-12 1961-10-19 Telefunken Patent Schaltungsanordnung zur Erkennung einer regelmaessigen Serie innerhalb einer unregelmaessigen Folge von Binaerzeichen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1115301B (de) * 1960-03-12 1961-10-19 Telefunken Patent Schaltungsanordnung zur Erkennung einer regelmaessigen Serie innerhalb einer unregelmaessigen Folge von Binaerzeichen

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