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DE1285380B - Vorrichtung zum Verschliessen eines Beutels oder Sackes mittels eines verformbaren Verschlussbandstueckes - Google Patents

Vorrichtung zum Verschliessen eines Beutels oder Sackes mittels eines verformbaren Verschlussbandstueckes

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Publication number
DE1285380B
DE1285380B DE1965R0039790 DER0039790A DE1285380B DE 1285380 B DE1285380 B DE 1285380B DE 1965R0039790 DE1965R0039790 DE 1965R0039790 DE R0039790 A DER0039790 A DE R0039790A DE 1285380 B DE1285380 B DE 1285380B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
driver
bag
tape
fastener tape
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965R0039790
Other languages
English (en)
Inventor
Baker Silveus M
Morris Jerrel M
Taylor Robert W
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Royal Industries Co Ltd
Original Assignee
Royal Industries Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Royal Industries Co Ltd filed Critical Royal Industries Co Ltd
Publication of DE1285380B publication Critical patent/DE1285380B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B51/00Devices for, or methods of, sealing or securing package folds or closures; Devices for gathering or twisting wrappers, or necks of bags
    • B65B51/04Applying separate sealing or securing members, e.g. clips
    • B65B51/08Applying binding material, e.g. to twisted bag necks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Closures (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen eines Beutels oder Sackes mittels eines bleibend verformbaren, von einem Vorratsband abgetrennten Verschlußbandstückes, das U-förmig um das zusammengeraffte Ende des Beutels oder Sackes gelegt und verdrillt ist, mit einem Abscher- und Drillkopf, der einen Mitnehmer zum formschlüssigen Erfassen der beiden U-Schenkel des Verschlußstückes aufweist.
  • Der mannigfaltige Einsatz von Beuteln, Tüten und Säcken, insbesondere solchen aus Kunststoffolien, in der Verpackungsindustrie hat zu einem steigenden Bedarf an Verschlußmitteln für derartige Verpakkungen sowie Vorrichtungen zum Anbringen dieser Verschlußmittel geführt. Als Verschlußmittel dienen im allgemeinen Drähte oder Bänder, welche zumeist ebenfalls einen Draht aufweisen, der zwischen zwei Streifen aus Papier, Kunststoff od. dgl. eingebettet ist. Derartige Bänder beanspruchen das Beutelmaterial weniger und können ferner leichter vorübergehend geöffnet und anschließend wieder verschlossen werden.
  • Aus der britischen Patentschrift 878447 ist eine Vorrichtung zum U-förmigen Herumlegen eines Verschlußbandstückes um den zusammengerafften Hals eines Beutels od. dgl. sowie zum Verdrillen der beiden Schenkel dieses Verschlußbandstückes bekannt.
  • Das U-förmig vorgebogene Verschlußbandstück wird dabei über den zusammengerafften Beutelhals geschoben, worauf die Bandschenkel von einer Zange ergriffen und durch deren Rotation verdrillt werden. Der mechanische Aufbau einer solchen Vorrichtung und insbesondere der Zange ist ebenso kompliziert und aufwendig wie ihre Steuerung. Zum Einsatz beispielsweise in Selbstbedienungsläden od. dgl. ist jene bekannte Vorrichtung nicht geeignet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine bandförmige Verschlußmittel verarbeitende Vorrichtung zum Verschließen von Beuteln od. dgl. zu schaffen, die bei unkompliziertem, raumsparendem Aufbau den Verschlußvorgang durch Reduzierung der Arbeitsschritte vereinfacht.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe bedient sich die Erfindung eines Abscher- und Drillkopfes, der zum Verarbeiten von Draht aus der deutschen Patentschrift 1 150016 an sich bekannt ist und einen Mitnehmer zum formschlüssigen Erfassen der beiden U-Schenkel des Verschlußmittels aufweist. Dabei macht sich die Erfindung jedoch die besondere Eigenschaft eines bandförmigen Verschlußmittels, bei Beanspruchung in Richtung seines größeren Querschnittsmaßes beim Verdrillen nicht ausweichen zu können, dadurch zunutze, daß erfindungsgemäß der Mitnehmer am Abscher- und Drillkopf als Z-förmiger Haken ausgebildet ist, dessen freie Enden die Enden des Verschlußbandstückes gleichzeitig von gegenüberliegenden Seiten umfassen.
  • Auf diese Weise benötigt der erfindungsgemäße Drillkopf weder die klemmenden Greifer der aus der britischen Patentschrift 878 447 bekannten Verschluß vorrichtung für bandförmige Verschlußmittel noch die komplizierte Ausbildung und Formgebung des Drillkopfes der aus der deutschen Patentschrift 1 150016 bekannten Vorrichtung, in den das Verschluß mittel mit großer Genauigkeit eingeführt werden muß. Der erfindungsgemäß im wesentlichen Z-förmige (oder bei entgegengesetzter Drehrichtung im wesentlichen S-förmige) Mitnehmer ist demgegenüber von einfachem Aufbau und jederzeit von allen Seiten zugänglich.
  • Vorzugsweise sind die freien Enden des Mitnehmers kreisbogenförmig, mit der Achse des Abseher- und Drillkopfes als Mittelpunkt, gebogen, so daß eine besonders innige Berührung zwischen Mitnehmer und Bandschenkeln erfolgt.
  • Die an sich bekannte Vereinigung der zum Abscheren des Verschlußmittels von der Vorratsrolle dienenden Einrichtung mit der Verdrilleinrichtung erfolgt erfindungsgemäß vorzugsweise derart, daß auf der Antriebswelle des Abscher- und Drillkopfes eine Schneidklinge unverdrehbar, aber längsverschieblich angeordnet ist und von einer am Mitnehmer abgestützten Feder gegen eine ortsfeste Gegenschneide gedrückt wird. Die ortsfeste Gegenschneide wird in bekannter Weise von einer Durchtrittsöffnung im Führungsweg des Verschlußbandes gebildet, an der die Schneidklinge vorbeistreicht.
  • Während bei der zur Verarbeitung von Verschlußband dienenden Vorrichtung der britischen Patentschrift 878447 das abgetrennte Verschlußbandstück zunächst in seine U-Form gebogen und dann das zusammengeraffte Ende des Beutels in dieses U-förmige Verschlußbandstück eingeführt wird, legt die erfindungsgemäße Vorrichtung das Verschlußband um das zusammengeraffte Beutelende herum. Dies geschieht in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung dadurch, daß in an sich aus der USA.-Patentschrift 1 555 843 bekannter Weise ein im wesentlichen U-förmiger Finger, der am Ende seines Armes schwenkbar angelenkt ist und am Ende seines anderen Armes einen Finger trägt, welcher sich in der Ruhestellung des Fingers außerhalb der Vorschubbewegung des Verschlußbandes befindet, zum Umlegen des Bandes in die U-Form dient.
  • Die Erfindung sei durch nähere Beschreibung eines Ausführungsbeispieles an Hand der Zeichnungen veranschaulicht. In den Zeichnungen ist F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung in ihrer Bereitschaftsstellung vor dem Einführen eines zu verschließenden Beutels (die die nicht frei liegenden Teile abdeckende Haube ist abgenommen), Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung der Vorrichtung während des Verschlußvorganges vor dem Verdrillen, F i g. 3 ein Teilschnitt entlang der Linie 3-3 in Fig. 1, F i g. 4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. 3, F i g. 5 einen Schnitt entlang der Linie 5-5 in Fig. 3, F i g. 6 eine perspektivische Ansicht des Abscher-und Drillkopfes sowie des Fingers kurz nach dem Beginn eines Verschlußvorganges, F i g. 7 ein Teilschnitt entlang der Linie 7-7 in Fig. 1 und Fig. 8 perspektivische Darstellungen versdhiedener Stadien A, B, C und D beim Verschließen eines Beutelhalses.
  • An einer Seite eines Gehäuses 10, das im Betrieb mit einer Haube 12 abgedeckt ist, ist eine V-förmige Nut 13 vorgesehen, die zum Einführen des Halses eines zu verschließenden Beutels konvergierende Wände besitzt.
  • Auf einer fest am Gehäuse 10 angebrachten Achse sitzt eine Spule 14 mit dem Verschlußband 16. Das Bandmaterial besteht vorzugsweise aus mit Papier oder Kunststoff bedecktem Weicheisendraht. An der Spule 14 kann eine Bremsvorrichtung vorgesehen sein, um unkontrolliertes Ablaufen des Bandes zu verhindern.
  • Zum Antrieb der Vorrichtung dient ein Elektromotor 18 mit einer Welle 20, die ein Untersetzungsgetriebe 22 antreibt. Auf der Abtriebswelle 24 des Getriebes 22 sitzt eine Einwegkupplung26, welche einen Anschlag 28 besitzt, der an einem Sperrzahn 30 des beweglichen Armes 32 eingreifen kann.
  • Solche Kupplungen sind bekannt; sie dienen dazu, die kontinuierliche Drehbewegung des Motors in eine intermittierende Drehbewegung umzuwandeln, derart, daß nach Lösen des Sperrzahns 30 vom Anschlag 28 eine einzige volle Umdrehung der Welle 34 erfolgt. Der Motor 18 kann ständig laufen, und die Vorrichtung wird nur bei Betätigung der Kupplung 26 über den Arm 32 eingeschaltet.
  • Für die Steuerung der Vorrichtung ist eine Programmplatte 35 mit einem Kegelsegmentzahnrad 36, einer flachen Segmentplatte 38 und einer Reibscheibe 40 für die Bandführung vorgesehen. Die Teile sind untereinander durch zwei Flachkopfschrauben 42 verbunden. Die Reibscheibe 40 hat eine Nabe44, die sich durch die Segmentplatte38 und das Kegelsegmentrad 36 nach unten erstreckt und auf der von der Kupplung 26 ausgehenden Ausgangswelle34 sitzt. Auf die Nabe 44 ist unten ein Kugellager 46 und oben, auf den Zapfen 50, ein Kugellager48 aufgesetzt, dessen Außenring in der Haube 12 aufgenommen ist. Auf den Zapfen 50 ist ferner ein Nocken 52 gepreßt, der auf der Reibscheibe40 aufliegt. Der Zweck der in den Zeichnungen dargestellten verschiedenen Winkelstellungen des Segmentzahnrades 36, der Platte 38, der Reibscheibe 40 und des Nockens 52 wird unten erläutert werden.
  • Zum Abscher- und Drillkopf gehören ein Mitnehmer 54, eine Schneidklinge 56 und ein Schneidblock 58. Der Mitnehmer 54 mit der Schneidklinge 56 ist auf der Welle 60 mittels zweier Flächen 60a und 60 b an gegenüberliegenden Seiten der Welle gegen Verdrehen gesichert. Eine Feder 62 drückt die Schneidklinge 56 ständig gegen die Schneidblöcke 64 und stellt somit die Schneidwirkung sicher.
  • In einem Durchlaß des Schneidblockes 58 ist ein Metallrohr 63 angeordnet, das das Band 16 zum Abscher- und Drillkopf leitet. Am Block 58 ist eine Führung 66 mittels einer Schraube 67 befestigt, die außerdem auch die Schneidblöcke 64 am Block 58 hält. Die Führung 66 verhindert, daß sich das Band 16 seitlich gegenüber dem Mitnehmer 54 verschiebt, wenn es an der rechten Seite der Vorrichtung herausgeführt wird. Die Welle 60 ist an ihrem einen Ende in einem Gleitlager 68 im Hauptdurchlaß 70 und an ihrem gegenüberliegenden Ende in einem Kugellager 72 gelagert. Die Welle 60 trägt am Ende ein Kegelrad 74, das an dem Kegelsegement 36 angreift, und hat ferner einen Ansatz 76, der in axialer Richtung über das Kegelrad 74 hinausragt und mit einer Fläche 78 versehen ist, welche an der Segmentplatte 38 angreift (F i g. 3), um eine Drehung des Mitnehmers 54 und der Schneidklinge 56 während bestimmter Abschnitte der Drehung der Programmplatte 35 zu verhindern. Aus F i g. 4 ergibt sich, daß die Öffnung65 der Schneidplatte 64 so ausgebildet ist, daß das Band 16 darin eingeklemmt wird, wenn die Schneidklinge 56 von der Welle 60 angetrieben wird, und zwar bis die Schneidkante 57 das Band 16 durchtrennt.
  • Fig. 5 zeigt, daß der Mitnehmer 54 im wesentlichen Z-förmige Gestalt mit zwei gekrümmtenEnden 54 a und 54b sowie zwei entsprechend gekrümmten Schlitzen 55 a und 55b hat. An gegenüberliegenden Seiten des Mitnehmers 54 sind zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufende Flächen 80 und 81 vorgesehen. Wie aus F i g. 5 zu ersehen ist, wird das Band 16 direkt neben der Fläche 81 herausgeführt, so daß das Band 16 bei der Drehung des Mitnehmers von dem Schlitz 55b erfaßt werden kann. In ähnlicher Weise ist es an der gegenüberliegenden Seite des Mitnehmers 54 nach dem Umlegen des Bandes 16, wie dies in den Fig. 2 und 8 B gezeigt ist.
  • Eine Führung 83 ist an dem Block 58 befestigt und hat einen Ansatz in Form eines Fußes 82, der sich in Drehrichtung des Abscher- und Drillkopfes erstreckt und das Band 16 gegen den Mitnehmer 54 vorspannt, um ein festeres Verdrillen des Bandes 16 um den Beutel 8 zu bewirken.
  • Um den Verschließvorgang einzuleiten, wird ein Schaltarm 84, der um einen Zapfen 85 schwenkbar ist und normalerweise die in F i g. 1 gezeigte Bereitschaftsstellung einnimmt, in die er durch eine zwischen dem Stift 87 und dem Loch 88 gespannte Schraubenfeder 86 gegen den Anschlag 89 gedrückt wird, betätigt. Eine L-förmige Klinke 90 mit einem Ansatz 92 treibt, wie F 1 g. 1 zeigt, am Schaltarm 84 an. An der Klinke 90 ist eine Welle 93 befestigt, die sich durch einen länglichen Schlitz 94 im Gehäuse 10 nach unten erstreckt. Eine Schraubenfeder 96 spannt eine Kurbel 95, die Klinke 90 und den Arm 32, die sämtlich auf der Welle 93 befestigt sind, entgegen dem Uhrzeigersinn um die Schraube 97 vor, wie F i g. 3 zeigt. Der Arm 32 besitzt einen Finger 32 a mit dem Sperrzahn 30, der am Anschlag 28 der Kupplung 26 angreift und dabei eine Kraftübertragung verhindert, wenn die Vorrichtung die in F i g. 1 dargestellte Stellung einnimmt.
  • Bei einer Schwenkung des Schaltarmes 84 durch einen Beutel 8, wie dies in Fig.2 dargestellt ist, wird die Klinke 90 nach oben und seitlich nach rechts verschoben. Der Arm 32 und der Kurbelarm 95 werden im Uhrzeigersinn um die Schraube 97 geschwenkt, wobei der Sperrzahn 30 abgehoben wird und die Kupplung 26 ein Drehmoment zu der Programmplatte 35 überträgt, die dann eine vollständige Umdrehung ausführt.
  • Wie die Fig. 1 bis 3 sowie 6 und 7 zeigen, ist zum Umlegen eines Bandabschnittes bestimmter Länge um den Beutel 8 ein U-förmiger Finger 98 um einen Zapfen 99 im Gehäuse 10 schwenkbar.
  • Der Finger 98 hat an seinem freien Ende einen Fänger 100 zur Aufnahme des Bandes 16, wenn dieses in die in Fig.2 gezeigte U-Form umgelegt wird. Ein nach außen gerichteter Schlitz 102 im Gehäuse 10 nimmt das freie Ende des Fingers 98 auf und unterstützt das Halten des Bandes 16 während des Umlegens. Der Finger 98 wird durch die Drehung eines im wesentlichen T-förmigen Gliedes 104 über einen Gelenkhebel 108 betätigt. Das Glied 104 ist um einen Stiftl06 schwenkbar im GehäuselO gelagert; die Gelenkverbindung 108 ist mit einem Stift 109 am Glied 104 und mit einem Stift 110 am Finger 98 angelenkt. Eine Feder 111 greift an dem T-fürmigen Glied 104 an und wird an ihrer anderen Seite von einer Öse 112 gehalten, die am Gehäuse 10 mit einer Schraube 112a befestigt ist. Die Normalstellung des Fingers 98 ist in F i g. 2 dargestellt, in der die Feder 111 das Glied 104 und dabei über die Gelenkverbindung auch den Finger 98 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt hat und dessen U-förmige Innenfläche 98 a an dem eingeführten Abschnitt des Beutels 8 angreift. Ein Schenkel 104 a des T-förmigen Gliedes 104 läuft auf dem Nocken 52 während eines Teils von dessen Umdrehung ab und bewirkt dann, daß das Glied 104 und mit ihm der Finger 98 im Uhrzeigersinn in die in Fig. 1 dargestellte Stellung geschwenkt wird. Sobald aber der Schenkel 104a vom Nocken 52 abfällt, schwenkt die Feder 111 das Glied 104 und den Finger 98 in die in F i g. 2 dargestellte Stellung.
  • Die Zuführungseinrichtung für das Band 16 enthält die Reibscheibe 40 und die Andrückrolle 115.
  • Die Reibscheibe40 ist mit einem aus elastischem Kunststoff, Gummi od. dgl. bestehenden Streifen 40a versehen, der an einem Teil des Umfangs der Scheibe befestigt ist. Die Andrückrolle 114 dreht sich um einen Stift 114 a, der an dem Teil 116 befestigt ist. Wie man leicht erkennt, drückt der Streifen40a dasBandl6 gegen dieAndrückrolle114 und zieht dabei während desjenigen Teils der Drehung der Programmplatte 35 Band 16 von der Vorratsspule ab, während dem der Streifen 40 a der Andrückrolle 114 gegenüberliegt. Deshalb entspricht die Länge des Streifens 40a der zugeführten Bandmenge, und diese Länge entspricht in Fig. 1 der Entfernung vom Punkt B zur Oberfläche der Schneidplatte 64.
  • Wie die Fig. 1, 2 und 3 zeigen, ist eine Sperrvorrichtung zur zeitweisen Verhinderung der Drehung der Welle 60, der Schneidklinge 56 und des Mitnehmers 54 vorgesehen, in dem die Segmentplatte 38 an der Fläche 78 am Ansatz 76 angreift.
  • Die Platte 38 erstreckt sich nur über einen Teil der Programmplatte, so daß sich die Welle 60 nach einem Teil der Drehung der Programmplatte frei drehen kann, wenn das Kegelrad 74 mit dem Segmentkegelrad36 in Eingriff kommt. Die Platte 38 und der Ansatz 76 gewährleisten eine genaue Ausrichtung der Zahnräder 74 und 36, um Schläge oder Blockierungen beim Eingreifen zu verhindern, wobei gleichzeitig der Mitnehmer 54 und die Schneidklinge 56 in der richtigen Relativlage gehalten werden.
  • Der Mitnehmer 54 dreht sich nur, wenn das Segmentkegelrad 36 mit dem Kegelrad 74 kämmt. In der Praxis hat sich ergeben, daß ungefähr 1t/2 Umdrehungen des Mitnehmers 54 ausreichen, das Band 16 ausreichend fest um einen Beutel zu wickeln.
  • An Hand von Fig. 8 sei nun der Drillvorgang beim Zubinden eines Beutels beschrieben. Das offene Kopfende des Beutels 8 wird mit der Hand ergriffen und zusammengedrückt. Eine abgemessene Bandlänge wird senkrecht zur offenen Tüte heraus geführt und dann, wie F i g. 8 B zeigt, ohne Abschneiden des Bandes umgelegt. Anschließend wird das Band 16 abgeschnitten und das Drillen setzt ein, wie Fig. 8 C zeigt, bis die gewünschte Anzahl von Umdrehungen gemäß F i g. 8 D erreicht ist.
  • Die Betriebsweise der Vorrichtung ist die folgene: Der Motor 18 treibt die Welle 20, das Getriebe 22, die Welle 24 und die Kupplung 26 an. In der in Fig. 1 gezeigten Stellung ist die Kupplung 26 ausgerückt, so daß kein Drehmoment zu der Ausgangswelle 34 übertragen wird.
  • Wenn ein Beutel entweder von Hand oder automatisch mit geeigneten Füllvorrichtungen bis zu der gewünschten Höhe gefüllt worden ist, wird das offene Kopfende mit der Hand ergriffen und in die V-förmige Nut 13 im Gestell 10 eingeführt, bis der Schaltarm 84 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Dadurch schwenkt die Klinke 90 entgegen dem Uhrzeigersinn und wird gegen die Spannung der Feder 86 nach rechts verschoben. Gleichzeitig wird der Arm 32 um den Stift 97 im Uhrzeigersinn gedreht, bis sich der Sperrzahn 30 vom Anschlag 28 der Kupplung 26 abhebt. Die Kupplung 26 läßt dann die Programmplatte35 eine vollständige Umdrehung ausführen, was ungefähr zwei Sekunden erfordert, während der die folgenden Bewegungen ablaufen.
  • Es sei angenommen, daß Band 16 von der Spule 14 abgezogen worden ist und sich zwischen dem Streifen 40a und der Andrückrolle 114 sowie weiter durch das Rohr 63 und die Öffnung 65 in der Schneidplatte 64 erstreckt. Eine Drehung der Programmplatte 35 aus der in F i g. 1 gezeigten Stellung heraus zieht unter Mitwirkung des Streifens 40a auf der Reibscheibe40 weiteres Band 16 von der Spule ab. Das Band 16 erstreckt sich dann über den Mitnehmer 54 hinaus, im wesentlichen parallel zu der Welle 60, bis zu dem Punkte.
  • Gleichzeitig wurde der Nocken 52 bis zu dem Punkt gedreht, an dem der Schenkel 104 a nicht mehr anliegt und sich das T-förmige Glied 104 auf Grund der Kraft der Feder 111 um den Stift 106 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht. Die Gelenkverbindung 108 wird seitlich nach rechts gezogen und bewirkt, daß der Finger 98 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Der Fänger 100 (F i 7) am Finger 98 drückt das Band 16 um den Beutel 8, bis es die in F i g. 2 und Fig. 8 B gezeigte U-Form hat.
  • Die schnelle Bewegung des Fingers 98 verhindert, daß das Band 16 den Fänger 100 verläßt.
  • Während dieser Bewegung der Programmplatte 35 stehen der Ansatz 76 und die Fläche 78 nicht mehr mit der Segmentplatte 38 in Berührung, und sobald das Segmentrad 36 an dem Kegelrad 74 angreift, drehen sich mit diesem die Welle 60, die Schneidklinge 56 und der Mitnehmer 54 solange, wie der Eingriff andauert. Die Schneidklinge 56 dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn und ihre Schneidkante 57 schneidet das Band 16 ab (F i g. 4).
  • Gleichzeitig dreht sich der Mitnehmer 54 und verdrillt das Band, wie es in Fig. 8 C dargestellt ist.
  • Vor Beginn des Verdrillungsvorganges liegt das U-förmige Band direkt neben den Flächen 80 und 81 an den gegenüberliegenden Seiten des Mitnehmers. Die Drehung des Mitnehmers 54 bewirkt, daß die Bandenden in die gekrümmten Schlitze 55a und 55 b gelangen. Die Führung 83 mit dem Fuß 82 drückt das Band gegen den hinteren Abschnitt des Mitnehmers, um ein festes Verdrillen des Bandes zu erzielen.
  • Der Drillvorgang ist dann beendet, und der verschlossene Beutel kann aus der Nut 13 herausgenommen werden. Der Arm 84 nimmt wieder die in Fig. 1 gezeigte Stellung ein, wobei die Klinke 90 in ihre Ausgangsstellung zurückkehren konnte und der Sperrzahn 30 am Anschlag 28 anliegt. Die Programmplatte 35 hat eine vollständige Umdrehung ausgeführt, und die Vorrichtung steht für einen neuen Arbeitszyklus bereit.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Verschließen eines Beutels oder Sackes mittels eines bleibend verformbaren, von einem Vorratsband abgetrennten Verschlußbandstückes, das U-förmig um das zusammengeraffte Ende des Beutels oder Sackes gelegt und verdrillt ist, mit einem Abscher- und Drillkopf, der einen Mitnehmer zum formschlüssigen Erfassen der beiden U-Schenkel des Verschlußstückes aufweist, dadurch gekennzeichn e t, daß der Mitnehmer (54) am Abscher- und Drillkopf als Z-förmiger Haken ausgebildet ist, dessen freie Enden (54a, 54b) die Enden des Verschlußbandstückes (16) gleichzeitig von gegenüberliegenden Seiten umfassen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden (54 a, 54 b) des Mitnehmers (54) kreisbogenförmig, mit der Achse des Abscher- und Drillkopfes als Mittelpunkt, gebogen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1. oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle (60) des Abschwer- und Drillkopfes eine Schneidklinge (56) unverdrehbar, aber längsverschieblich angeordnet und von einer am Mitnehmer (54) abgestützten Feder (62) gegen die ortsfeste Gegenschneide (64) gedrückt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise ein im wesentlichen U-förmiger Finger (98), der am Ende seines einen Armes schwenkbar angelenkt ist (bei 99) und am Ende seines anderen Armes einen Fänger (100) trägt, welcher sich in der Ruhestellung des Fingers außerhalb der Vorschubbewegung des Verschlußbandes (16) befindet, zum Umlegen des Bandes um die U-Form dient.
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