DE1285372B - Verfahren zum Spinnen und Zwirnen - Google Patents
Verfahren zum Spinnen und ZwirnenInfo
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- DE1285372B DE1285372B DE1961F0034402 DEF0034402A DE1285372B DE 1285372 B DE1285372 B DE 1285372B DE 1961F0034402 DE1961F0034402 DE 1961F0034402 DE F0034402 A DEF0034402 A DE F0034402A DE 1285372 B DE1285372 B DE 1285372B
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- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
- D02G3/00—Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
- D02G3/22—Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
- D02G3/26—Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre with characteristics dependent on the amount or direction of twist
- D02G3/28—Doubled, plied, or cabled threads
- D02G3/283—Doubled, plied, or cabled threads using hollow spindles through which one yarn is running
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Spinnen und Zwirnen mit einer rotierenden Hohlspindel und einer auf ihr sitzenden Spule, wobei der Hohlspindelöffnung zwei Fadenkomponenten zugeführt werden, von denen eine Komponente von einer Lieferspule und eine zweite Komponente von der mitdrehenden Spule abgezogen wird.
- Bei dem bekannten Verfahren, bei dem ebenfalls eine rotierende Hohlspindel mit einer auf ihr sitzenden Spule Verwendung findet, werden die beiden Komponenten der Spindelöffnung zugeführt und werden auch im Inneren der Spindel getrennt voneinander bis zu einem Vereinigungspunkt bzw. Verzwirnungspunkt zwischen einer seitlichen öffnung am unteren Ende der Hohlspindel zum Austritt für die beiden Fäden und einer nachgeschalteten, als Haltepunkt dienenden Welle geführt. Bei dem bekannten Verfahren in Verbindung mit der bekannten Vorrichtung ist jedoch die eine Fadenkomponente bereits ein zweifach Zwirn, während der von der separaten Lieferspule kommende Faden als Einzelfaden mit dem Zwirn zu einem Dreifach-Zwirn verarbeitet werden soll.
- Bei einer weiteren bekannten Spinnvorrichtung wird der vom Streckwerk kommende Faden über eine Fadenspeicherrinne in einen frei schwingenden Fadenballon über eine Scheitelführung der AufspuI-einrichtung zugeführt. Hier wird somit der Faden gesponnen und doppelt gezwirnt in einem Arbeitsgang; es wird aber immer nur ein einzelner Faden behandelt.
- Bekannt ist schließlich ein Verfahren zum Herstellen eines Zwirnes, bei dem die zweite Fadenkomponente der ersten Fadenkomponente nach Bildung eines Fadenballons zugeführt wird. Bei diesem Verfahren ist jedoch zusätzlich eine besondere Falschdrallvorrichtung erforderlich, weil die zweite Ablaufspule still steht. Bei diesem Verfahren ist ein verhältnismäßig komplizierter Vorrichtungsaufbau erforderlich.
- Die mit dem erfindungsgemäßen Verfahren zu lösende Aufgabe besteht nun darin, bei der Herstellung eines Zwirnes zugleich in einem Arbeitsgang die eine Zwirnkomponente erst zu spinnen, unter Verwendung einer bekannten Vorrichtung, bei welcher die eine fertiggesponnene Zwirnkomponente von einer auf einer Hohlspindel sitzenden Spule und die noch zu spinnende Komponente von einem Streckwerk abgezogen und in die Hohlspindel eingeführt wird.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die eine Fadenkomponente unter Bildung eines Ballons freischwingend von der Spule abgewickelt und der Spindelöffnung derart zugeführt wird, daß sie sich voi Eintritt in die Hohlspindel um die andere Fadenkomponente wickelt, und die Geschwindigkeit der beiden Fadenkomponenten so aufeinander abgestimmt sind, daß der zugleich zu spinnenden Fadenkomponente ein falscher Drall erteilt wird, der sich in Richtung gegen den Kleinmpunkt des Ausgangswalzenpaares des Streckwerkes und in Richtung auf den Ausgang der Hohlspindel in entgegengesetzter Drehrichtung fortsetzt. Das Verfahren nach der Erfindung zeichnet sich zunächst dadurch vorteilhaft aus, daß der maschinelle Aufwand gering ist. Das Verfahren ist darüber hinaus deshalb besonders wirtschaftlich, weil es die Verzwirnung eines Fadens im Verlauf des Verspinnens eines seiner Fadenkomponente ermöglicht, so daß zwei verschiedene Bearbeitungsvorgänge zu einem einzigen Vorgang vereini 'gt werden können. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß am Vereinigungspunkt der beiden Fadenkomponenten durch die freie Ballonbildung einer Fadenkomponente eine Zugkraft an der anderen Fadenkomponente angreift, Da die infolge der Fliehkraft entstehende Zugkraft infolge der Ballonbildung einen bestimmten Wert nicht unterschreiten kann, wirkt auf eine Fadenkomponente ein Torsionsmoment, das den gleichen Effekt wie ein Drallgeber hat.
- Das Verfahren nach der Erfindung wird an Hand einer in der Zeichnung darim gestellten Vorrichtung erläutert.
- Die dargestellte Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens sieht eine Hohlspindel 1 vor, die sich zwischen dem Fadenaustritt des Streckwerkes 2 und den Fadenführungsrollen 3 befindet. Eine erste Fadenkomponente 5 wird nach Verlassen des Streckwerkes 2 in die Hohlspindel 1 in Richtung auf die Fadenführungsrollen 3 eingeführt. Eine zweite Fadenkomponente 6, welche von einer auf der Hohlspindel 1 sitzenden Spule 7 abgezogen wird, wird unter Bildung eines Ballons ebenfalls am oberen Ende der Hohlspindel 1 zugeführt. Am Vereinigungspunkt der beiden Fadenkomponenten 5 und 6 wird, wie oben bereits ausgeführt, der Komponente 5 ein falscher Drall erteilt, der sich bis zum Klemmpunkt des Zylinderpaares am Ausgang des Streckwerkes 2 und in Richtung der Fadenführungsrollen 3 fortsetzt, wo der fertige Zwirn 8 die Hohlspindel 1 verlassen hat, Das erfindungsgemäße Verfahren ist auch durchführbar, wenn die Fadenkomponente 6 nicht aus einem einzigen Faden, sondern aus einem Zweifach-oder Mehrfach-Zwirn besteht.
Claims (1)
- Patentanspruch: Verfahren zum Spinnen und Zwirnen mit einer rotierenden Hohlspindel und einer auf ihr sitzenden Spule, wobei der Hohlspindelöffnung zwei Fadenkomponenten zugeführt werden, von denen eine Komponente von einer Lieferspule und eine zweite Komponente von der mitdrehenden Spule abgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenkomponente(6) unter Bildung eines Ballons freischwingend von der Spule (7) abgewickelt und der Spindelöffnung derart zugeführt wird, daß sie sich vor Eintritt in die Hohlspindel um die andere Fadenkomponente wickelt, und die Geschwindigkeiten der beiden Fadenkomponenten so aufeinander abgestimmt sind, daß der Fadenkomponente (5) ein falscher Drall erteilt wird, der sich in Richtung gegen den Klemmpunkt des Ausgangswalzenpaares des Streckwerkes (2) und in Richtung auf den Ausgano, der Hohlspindel (1) in entgegengesetzter b Drehrichtung fortsetzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR832734A FR1270065A (fr) | 1960-07-12 | 1960-07-12 | Procédé de fabrication d'un retors, dispositif pour la mise en oeuvre de ce procédé, et retors obtenu |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1285372B true DE1285372B (de) | 1968-12-12 |
Family
ID=8735361
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1961F0034402 Pending DE1285372B (de) | 1960-07-12 | 1961-07-11 | Verfahren zum Spinnen und Zwirnen |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1285372B (de) |
| FR (1) | FR1270065A (de) |
Families Citing this family (5)
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-
1960
- 1960-07-12 FR FR832734A patent/FR1270065A/fr not_active Expired
-
1961
- 1961-07-11 DE DE1961F0034402 patent/DE1285372B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR1270065A (fr) | 1961-08-25 |
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