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DE1285279B - Vorrichtung bei mit Klaviatur versehenen Musikinstrumenten - Google Patents

Vorrichtung bei mit Klaviatur versehenen Musikinstrumenten

Info

Publication number
DE1285279B
DE1285279B DE1965M0067437 DEM0067437A DE1285279B DE 1285279 B DE1285279 B DE 1285279B DE 1965M0067437 DE1965M0067437 DE 1965M0067437 DE M0067437 A DEM0067437 A DE M0067437A DE 1285279 B DE1285279 B DE 1285279B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
keyboard
frame
screw
screws
legs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965M0067437
Other languages
English (en)
Inventor
Brodin Bengt Olof Ingemar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MUSTAD JOHANN AB
Original Assignee
MUSTAD JOHANN AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MUSTAD JOHANN AB filed Critical MUSTAD JOHANN AB
Publication of DE1285279B publication Critical patent/DE1285279B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10GREPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
    • G10G5/00Supports for musical instruments
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H1/00Details of electrophonic musical instruments
    • G10H1/32Constructional details

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung bei mit Klaviatur versehenen elektrischen Instrumenten, insbesondere tragbaren elektrischen Orgeln, mittels welcher ein die Klaviatur tragender Rahmen um eine in der Längsrichtung der Klaviatur sich erstreckende Achse drehbar ist.
  • Wenn ein Klavierspieler den Text des Musikstückes zu singen wünscht, kommt es oft vor, daß er das Klavier stehend spielt. Die Handstellung muß dann notwendig unbequem werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu beseitigen.
  • Dies wird erfindungsgemäß durch eine Einstellvorrichtung erreicht, durch welche der Rahmen in verschiedenen gewünschten Winkellagen an einem Traggestell festziehbar ist.
  • Durch die erfindungsgemäße Einstellvorrichtung wird ermöglicht, den Rahmen mit der Klaviatur derart zu drehen, daß dieser entweder hauptsächlich waagerecht zu liegen kommt, so daß ein vor dem Instrument sitzender Musiker beim Spielen seine gewöhnliche Handstellung verwenden kann, oder den Rahmen mit der Klaviatur derart zu schwenken, daß er eine zur Hinterseite des Instrumentes nach hinten neigende Lage einnimmt, wobei der Musiker auch stehend seine gewünschte Handstellung verwenden kann. Außerdem wendet sich der singende Musiker seinem Auditorium ganz zu, und es wird somit auch möglich zu sehen, wie der Musiker sein Musikstück vorführt, weil die Klaviatur dem Auditorium zugewendet wird.
  • Die Anwendung klappbarer Tastaturen ist an sich bekannt, jedoch nur in Verbindung mit einer völlig anderen Aufgabenstellung.
  • So ist es bekannt, eine Klaviatur vorzusehen, die in eine Öffnung in der Vorderseite eines Pianinos hineinklappbar ist, so daß das Pianino, wenn es nicht gebraucht wird, weniger Platz einnimmt, und die Klaviatur dabei vor Beschädigung, Staub u. dgl. geschützt wird (deutsche Patentschrift 119 192).
  • In einer anderen Anordnung ist der Spieltisch derart drehbar angeordnet, daß er zum Gebrauch niedergeklappt und aus der Gebrauchslage heraus gegen die Pianinovorderwand zurückgeklappt werden kann. In dieser zurückgeklappten Stellung soll dabei ein für künstlerische Ausschmückung geeigneteres Aussehen des Schrankes sowie eine Raumersparnis gewonnen werden (deutsche Patentschrift 76 946).
  • Schließlich ist eine drehbare Klaviatur auch bei einem Tasteninstrument bekannt, das mit zwei Klaviaturen versehen ist (österreichische Patentschrift 164 837).
  • Bei allen bekannten Anordnungen kommt jedoch, ungeachtet der Drehbarkeit der Klaviaturen für das Spielen, nur die horizontale Lage in Frage.
  • Durch die vorliegende Erfindung wurde erkannt, daß auch die Bedienungsmöglichkeit der Tastatur in einer nicht horizontalen Lage für den Spieler von Vorteil ist und durch die erfindungsgemäße Einstellvorrichtung wird diese Erkenntnis erstmals für den Spieler nutzbar gemacht.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben. Es zeigt F i g. 1 in perspektivischer Ansicht schräg von vorne und von oben eine elektrische Orgel mit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, F i g. 2 in etwas kleinerem Maßstab schräg von oben und von hinten das Instrument in einer Stellung, um von einem stehenden Musiker benutzt zu werden, F i g. 3 ein teilweise im senkrechten Schnitt gezeigtes Traggestell an der einen Stirnseite des Instrumentes und F i g. 4 eine teilweise im waagerechten Schnitt gezeigte Draufsicht des Traggestelles.
  • Die auf der Zeichnung dargestellte elektrische Orgel hat eine Klaviatur 1, die von einem Rahmen 2 getragen ist. Im Rahmen ist die erforderliche elektrische Ausrüstung in einem Raum unterhalb und hinter der Klaviatur 1 angebracht. An den Anschluß 3 sind ein Verstärker und eine Lautsprecheranlage anschließbar. Mit einem schwenkbar gelagerten Hebel 4 wird eine Lautstärkekontrolle ermöglicht. Mit 5 ist ein Notenständer bezeichnet.
  • Das Instrument ist von einem Traggestell auf geeigneter Höhe getragen. Dieses besteht aus an den beiden Stirnseiten 6 des Rahmens gelegenen Beingestellen. Diese sind einander gleich, weshalb nur das eine hier beschrieben werden soll.
  • Das Beingestell 7 besteht aus zwei nach unten und außen divergierenden Beinen 8, die mit dem oberen Ende an einem Querstück 9, das einen Teil der Einstellvorrichtung bildet, angebracht sind. Am unteren Ende jedes Beines ist ein hülsenförmiger Schuh 10 aus Kunststoff angezogen. Am oberen Ende 11 jedes Beines 8, welches Ende einen etwas kleineren Durchmesser als das Bein im übrigen aufweist, so daß ein auswendiger Absatz 12 entsteht, ist, z. B. durch Schweißen oder Löten, ein Nippel 13 mit inwendigen Schraubengewinden 14 eingeführt und befestigt. Das Beinende 11 ist in eine schräg nach unten, nach außen gerichtete Bohrung 15 im Querstück 9 einführbar. In den Boden 16 der Bohrung 15 ist in deren Achsrichtung ein Gewindestift 17 eingeschnitten, der an seinem äußeren Ende mit einer sogenannten inwendigen Sechskante 18 versehen ist, um das Festziehen der Schraube zu ermöglichen. Das Bein 8 wird mit seinem Nippel 13 an das äußere Ende der Schraube 17 angeschraubt, bis der Absatz 12 gegen die äußere Partie 19 der Wandung der Bohrung 15 angepreßt wird.
  • Das Querstück 9 ist etwa mittig mit einer waagerechten Bohrung 20 versehen, die mit einem inwendigen Absatz 21 in eine kleinere Bohrung 22 übergeht. Diese bilden Freilauf für eine mit Kopf 23 und Handrad 24 versehene Klemmschraube 25. Diese ist mit auswendigen Schraubengewinden 26 versehen, die zu inwendigen Schraubengewinden 27 in einem Zentrumloch 28 in einer in der Innenseite 29 der Stirnwand 6 des Rahmens 1 angebrachten und mit einer Holzschraube 30 befestigten Unterlagscheibe 31 passen. Die Schraube 25 durchläuft die Stirnwand 6.
  • Beim Anziehen der Klemmschrauben 25 der beiden Beingestelle 7, die koaxial sind, wird das jeweilige Querstück 9 mit dem Kopf 23 gegen den Absatz 21 anliegend, fest gegen die Außenseite seiner Stirnwand 6 gepreßt, weshalb der Rahmen 2 mit der Klaviatur 1 in eingestellter Lage fest verbleibt. Wenn man die Neigung der Klaviatur 1 zu ändern wünscht, müssen nur die Schrauben 25 mit ihrem jeweiligen Handrad 24 gelöst und der Rahmen 2 um die gemeinsame Achslinie der Schrauben 25 gedreht werden, bis die gewünschte Neigungslage erhalten wird, wonach die Schrauben wieder angezogen werden. Dem Instrument gehört auch ein der Klaviatur 1 überdeckender Deckel (nicht gezeigt), in welchen die Beingestelle 7, nachdem die Beine 8 von den Querstücken 9 losgemacht worden sind, in Befestigungsklammern eingehängt werden können. Der Notenständer 5 ist über die Klaviatur 1 hervorklappbar, und der Hebel 4 ist derart aufschwenkbar, daß er sich parallel mit der Vorderseite des Rahmens 2 erstreckt. Hier ist auch eine Handhabe 32 angebracht, mit der das Instrument getragen werden kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung bei mit Klaviatur versehenen elektrischen Instrumenten, insbesondere tragbaren elektrischen Orgeln, mittels welcher ein die Klaviatur tragender Rahmen um eine in der Längsrichtung der Klaviatur sich erstreckende Achse drehbar ist, gekennzeichnet durch eine Einstellvorrichtung (9, 24), durch welche der Rahmen in verschiedenen gewünschten Winkellagen an einem Traggestell festziehbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggestell zwei Paar Beine (8) hat, jedes Paar mit dem oberen Ende der Beine in einem Querstück (9) angebracht, das etwa mittig von einer in die Stirnwand (6) des Rahmens (2) einschraubbaren Schraube (25) durchlaufen ist, um welche Schrauben (25), die koaxial sind, nach dem Lösen der Schrauben der Rahmen mit der Klaviatur (1) drehbar ist.
DE1965M0067437 1965-02-16 1965-11-26 Vorrichtung bei mit Klaviatur versehenen Musikinstrumenten Pending DE1285279B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE195665 1965-02-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1285279B true DE1285279B (de) 1968-12-12

Family

ID=20259136

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1965M0053431 Expired DE1940398U (de) 1965-02-16 1965-11-26 Vorrichtung zur einstellung der lage der klaviatur von elektrischen orgeln oder klavieren.
DE1965M0067437 Pending DE1285279B (de) 1965-02-16 1965-11-26 Vorrichtung bei mit Klaviatur versehenen Musikinstrumenten

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1965M0053431 Expired DE1940398U (de) 1965-02-16 1965-11-26 Vorrichtung zur einstellung der lage der klaviatur von elektrischen orgeln oder klavieren.

Country Status (2)

Country Link
DE (2) DE1940398U (de)
GB (1) GB1087382A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4352310A (en) * 1980-06-27 1982-10-05 Franco Orlandoni Portable keyboard musical instrument

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE164837C (de) *
DE76946C (de) * H. WAGNER, in Firma: CARL BLAEDELS NACHFOLGER, in Stuttgart, Rothebühlstrafse 102 Pianino mit einklappbarem Tastenbrett
AT119192B (de) * 1929-09-07 1930-09-25 C A V Lundholm Aktiebolag Vorrichtung an Pianinos, Klavieren u. dgl.

Patent Citations (3)

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AT119192B (de) * 1929-09-07 1930-09-25 C A V Lundholm Aktiebolag Vorrichtung an Pianinos, Klavieren u. dgl.

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US4352310A (en) * 1980-06-27 1982-10-05 Franco Orlandoni Portable keyboard musical instrument

Also Published As

Publication number Publication date
DE1940398U (de) 1966-06-08
GB1087382A (en) 1967-10-18

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