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DE1285080B - Waessrige UEberzugsmitteldispersionen fuer das Flammspritzverfahren - Google Patents

Waessrige UEberzugsmitteldispersionen fuer das Flammspritzverfahren

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Publication number
DE1285080B
DE1285080B DEC13396A DEC0013396A DE1285080B DE 1285080 B DE1285080 B DE 1285080B DE C13396 A DEC13396 A DE C13396A DE C0013396 A DEC0013396 A DE C0013396A DE 1285080 B DE1285080 B DE 1285080B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flame spraying
spraying process
aqueous coating
dispersions
coating dispersions
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC13396A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUELING FELIX RITTER VON
Original Assignee
RUELING FELIX RITTER VON
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Publication date
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Publication of DE1285080B publication Critical patent/DE1285080B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D5/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes
    • C09D5/02Emulsion paints including aerosols
    • C09D5/024Emulsion paints including aerosols characterised by the additives
    • C09D5/027Dispersing agents

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, Anstrich- und überzugsmittel der verschiedensten Art in Form von Emulsionen bzw. Dispersionen anzuwenden. Vielfach läßt die Wasserbeständigkeit der mit Hilfe solcher Mittel erhaltenen Überzüge zu wünschen übrig, insbesondere wenn der zur Herstellung einer Emulsion bzw. Dispersion angewandte Emulgator unter der Einwirkung von Feuchtigkeit wieder wirksam wird, welcher der aus der Emulsion erhaltene Überzug ausgesetzt ist.
  • Flammgespritzte Emulsionen und Dispersionen bei denen der Emulgator aus üblichen flüchtigen oder hitzezerstörbaren Verbindungen besteht, die nach der Beseitigung der Emulgierwirkung derselben aus den dispergierten Teilchen eine Schicht bilden, sind gleichfalls bekannt, da _ diese auch kaltanwendbar sind.
  • Zum Stand der Technik gehört auch .bereits seit längerem die Schichtbildung von epoxydgruppenhaltigen Harzen mit Aminen bzw. Amingruppen enthaltenden Stoffen wie z. B. Polyamiden als Härter. Diese Systeme werden gelöst oder lösungsmittelfrei z. B. im Korrosionsschutz angewendet. Sie sind auch als Emulsionen bekannt, wobei übliche Emulgatoren wie z. B. Methylzellulose Verwendung finden. Auch das System Polyester-Peroxyd-Amin wird bereits in gleicher Art eingesetzt. In keinem Fall sind aber Reaktionsteilnehmer des Schichtbildungsvorganges als Emulgatoren in wäßrigen Dispersionen oder Emulsionen bisher verwendet worden.
  • Es wurde nun gefunden, daß mittels Flammspritzverfahren aus Dispersionen und Emulsionen weitgehend wasser= sowie chemikalien- und temperaturbeständige Überzüge .:hergestellt werden können, wenn Emulgatoren herangezogen werden, die unter der Einwirkung der beim Flammspritzen zugeführten Wärmemengen bzw. bei den dabei auftretenden Temperaturen mit den schichtbildenden Harzen chemisch reagieren und vorzugsweise mit in die Beschichtung gebunden eingebaut werden.
  • Diese Emulgatoren wie Aminderivate, amingruppenhaltige Stoffe (wie z. B. Polyamide u. ä.) verbinden sich nach dem Verflüchtigen der Dispersions- bzw. Emulsionsträger - vorzugsweise Wasser - mit einem oder mehreren der dispergierten oder emulgierten Schichtbildner im Rahmen einer chemischen Reaktion, beispielsweise Polymerisation oder Vernetzung, bzw. beeinflussen eine derartige Reaktion, wobei sie in die entstehende Schicht mit eingebaut werden.
  • Eine Kombination verschiedener Harze und ihrer Reaktionspartner bei der Schichtbildung nebeneinander, sowie mit den verschiedensten Füllstoffen ist, wie aus der Beschichtungstechnik hinlänglich bekannt, auch hier möglich.
  • Als Beispiel sei eine Polyester-Dispersion angeführt, deren Härtung in üblicher Weise mit Aminen beschleunigt wird, wobei ein oder mehrere Amine als Emulgatoren herangezogen- werden (z.=B@-Polyamide). Die Herstellung erfolgt in- der -technisch üblichen Weise.
  • Emulgatoren dieser Art werden, soweit sie sich nicht im Rahmen des chemischen Schichtbildungsvorganges verbrauchen und darüber hinaus im überschuß vorliegen, bei der beim Flammspritzverfahren herrschenden Temperatur zerstört bzw. verdampft.
  • Die Erfindung zeigt daher die Möglichkeit auf, Dispersionen und Emulsionen zu schaffen, die es gestatten, auf eine nicht zu erwartende Weise reaktive Stoffe, wie Polyester, Epoxyde usw., mit ihren Reaktionspartnern oder Katalysatoren, wie Aminen, Polyamiden, Peroxyden usw. in Wasser als Trägermedium über die bisherigen Topfzeiten nebeneinander bestehen zu lassen. Die Schichtbildung läuft nach Aufbringen durch Flammspritzen und Entfernung des Dispersionsträgers dann mit hoher Schnelligkeit ab. Durch die Verwendung von inerten Mittels wie z. B. Wasser als Dispersions- oder Emulsionsträger kann die Verarbeitung erheblich verbilligt und weitgehend ungefährlich gemacht werden.
  • Erst die Entfernung des Dispersionsträgers führt die reaktiven Teilchen in der erforderlichen Form zusammen und leitet die Härtungsreaktion ein. Der im Emulsionsträger als Emulgator enthaltene aktive Teil kann, solange die Emulsion besteht, bestenfalls die äußeren reaktionsfähigen Stellen der emulgierten Teilchen des Reaktionspartners angreifen. Erst nach Entfernung des Emulsionsträgers entsteht eine übliche Vermischung und damit die Voraussetzung für das normale Einsetzen der Reaktion, gegebenenfalls beschleunigt durch weitere Zufuhr von Wärme durch den Flammspritzvorgang. Beispiel Ein flüssiges Epoxyd üblicher Art wird entsprechend der vorliegenden Menge Polyamid (im stöchiometrischem Verhältnis), die sich aus der Epoxyd und Aminzahl ergibt, durch das-Polyamid in eine wäßrige Dispersion übergeführt. Das Einrühren erfolgt in der üblichen Art unter Verwendung eines hochtourigen Rührwerkes, wie sie zur Herstellung von Emulsionen und Dispersionen Verwendung finden. Zusätzliche Füllmittel können nachträglich eingerührt werden.
  • Es lassen sich auch selbstverständlich Kombinationen mit anderen Kunst- und Naturharzen verschiedenster Härtungssysteme herstellen.
  • Das Verfahren zur Aufbringung der erfindungsgemäßen Dispersionen und Emulsionen ermöglicht deren Einsatz z. B. für Schalldämmungsmittel im Karosseriebau, da durch die chemisch beständige Schicht eine Anlösung eventuell noch vorhandener Emulgatoren beim Durchgang der Blechteile durch die Bäder der Anlage verhindert wird.
  • Es muß selbstverständlich immer soweit Wärme zugeführt werden, daß die Reaktion wie gewünscht abläuft.
  • Die Zufuhr der für den Abtransport des restlichen Trägermittels aus der Schicht erforderlichen Gasmenge sowie die Zufuhr der nötigen Wärmemenge kann natürlich auch flammenlos erfolgen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. überzugsmittel zur Herstellung von Schichten durch Flammspritzen auf der Grundlage von wäßrigen Filmbildnerdispersionen, gekennzeichnet durch einen Gehalt an in der Hitze reaktiven Harzen und damit reagierenden Aminderivaten als Emulgatoren. 2. überzugsmittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Polyestern als reaktiven Harzen.
DEC13396A 1956-07-21 1956-07-21 Waessrige UEberzugsmitteldispersionen fuer das Flammspritzverfahren Pending DE1285080B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH269269A (de) * 1948-06-03 1950-06-30 Andre Dr Schaerer Verfahren zur Herstellung festhaftender homogener Überzüge aus hochmolekularen Stoffen auf Metallen, Mauerwerk, Papier und andern Unterlagen.
DE859954C (de) * 1944-06-04 1952-12-18 Roehm & Haas G M B H Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Salzen carboxylgruppenhaltiger Polymerisate in Pulverform
DE879019C (de) * 1944-09-30 1953-06-08 Hoechst Ag Verfahren zur Herstellung von Polymerisat-Emulsionen
AT177195B (de) * 1952-04-18 1954-01-11 Robert Entmayr Verfahren zur Verbesserung der Wasserfestigkeit von aus wässerigen Kunststoffdispersionen erhaltenen Schichten

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