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DE1284441B - Schneeraeumeinrichtung - Google Patents

Schneeraeumeinrichtung

Info

Publication number
DE1284441B
DE1284441B DEK56115A DEK0056115A DE1284441B DE 1284441 B DE1284441 B DE 1284441B DE K56115 A DEK56115 A DE K56115A DE K0056115 A DEK0056115 A DE K0056115A DE 1284441 B DE1284441 B DE 1284441B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support tube
cutting
snow
broaching
clearing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK56115A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK56115A priority Critical patent/DE1284441B/de
Publication of DE1284441B publication Critical patent/DE1284441B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H5/00Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice
    • E01H5/04Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material
    • E01H5/08Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by driven elements
    • E01H5/09Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by driven elements the elements being rotary or moving along a closed circular path, e.g. rotary cutter, digging wheels
    • E01H5/096Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by driven elements the elements being rotary or moving along a closed circular path, e.g. rotary cutter, digging wheels about axes parallel or substantially parallel to the direction of clearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cleaning Of Streets, Tracks, Or Beaches (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schneeräumeinrichtung mit an einem Schubfahrzeug befestigtem Schleuderrad, das in einem einen Auswurfkamin aufweisenden Gehäuse mit einer in Räumrichtung weisenden Achse gelagert ist, wobei in Räumrichtung vor dem Schleuderrad eine mit diesem verbundene, zu ihm achsgleiche Spiralschneidleiste ruht.
  • Mit derartigen Schneeschleudern wird durch die Schaufeln des Schleuderrades der Schnee tangential in den Auswurfkamin geschleudert. Sie sind nur zur Räumung von Neuschnee bzw. von weicheren Schneearten geeignet.
  • Bei hartem Schnee sind die Wurfschaufeln nur mangelhaft in der Lage, den Schnee aufzuschneiden und so zu fördern.
  • Wohl sind bereits sogenannte Vorschneidepropeller bekannt, die vor dem Schleuderrad angeordnet werden, um als zusätzliche Schneideorgane zu dienen. Schwierigkeiten zeigten sich damit jedoch beim Heranführen des verkleinerten Schnees an das Schleuderrad. Insbesondere gilt dies bei Naßschnee.
  • Eine bekannte Schneeräumeinrichtung besitzt vor den Wurfrädern propellerartige Vorschneider, wobei deren Achsen etwa parallel zur Fahrbahn und zur Vorschubrichtung liegen. Am Vorschneider können dabei Förderschnecken angeordnet sein, die den gelösten Schnee dem Wurfrad zuführen sollen. Diese Förderschnecken sind jedoch starr in Richtung der Achse des Propellers, so daß es oft vorkommen wird, daß die Förderschnecken verstopft werden und daher hohen Belastungen ausgesetzt sind. Insbesondere dann, wenn die Förderschnecken auf der Achse starr befestigt sind, werden oft Brüche und andere Beschädigungen der Teile auftreten.
  • Durch die Erfindung werden die aufgezeigten Nachteile vermieden und dadurch eine auch harten Schnee schneidende und transportierende Ausführung geschaffen. Erfindungsgemäß gelingt dies dadurch, daß die Spiralschneidleiste aus mindestens zwei Halbspiralen besteht, die an ihren Enden an verschiedenen, quer zur Räumrichtung verlaufenden, zweiflügelig in bezug auf das Tragrohr ausgebildeten sowie zueinander winkelmäßig und räumlich in einem Abstand voneinander versetzt gehaltenen Schneidleisten befestigt sind, von denen die in der Räumrichtung zuvorderst angeordnete Schneidleiste fest, jedoch in an sich bekannter Weise gegen übetlastung gesichert, mit einem in Räumrichtung verlaufenden, dem Schleuderrad zugeordneten Tragrohr verbunden ist und die restliche Schneidleiste bzw. die restlichen Schneidleisten axial verschiebbar auf dem Tragrohr gelagert ist bzw. gelagert sind.
  • Durch diese Ausgestaltung wird der harte Schnee erst durch die Schneidleisten zerkleinert, worauf die federnden Spiralschneidleisten dem Räumgut eine Wurfbeschleunigung in Richtung der Schaufeln des Schleuderrades erteilen. Hierdurch wird bei Matschschnee infolge der federnden Spiralschneidleisten ein Anstauen des Räumgutes vor der hinteren Schneidleiste und dem Wurfrad verhindert. Da die Spiralschneidleisten bzw. die Schneidleisten an ihrem dem Wurfrad zunächst liegenden Ende in axialer Richtung verschiebbar sind, führen sie dem jeweiligen Druck entsprechend Ausweichbewegungen aus. Durch die zusätzliche Anordnung einer überlastsicherung wird bei einer überlastung der Schneideinrichtung bei eventuellem Auftreten eines starken Widerstandes durch die Abscherung der überlaststifte eine Beschädigung der Schneeräumeinrichtung verhindert. Die Spiralschneidleisten erteilen nicht nur dem senkrecht zur Fahrtrichtung zuströmenden Räumgut eine Wurfbeschleunigung, sondern zerschneiden und zerkleinern auch das im wesentlichen schräg zur Fahrtrichtung zugeführte Räumgut. Bei bekannten Ausführungen staut sich der vor der Räumeinrichtung befindliche Schnee an und der seitlich zugeführte Schnee wird nicht erfaßt, wobei dies insbesondere bei nassem Schnee zu Verstopfung des Auswurfkamines bzw. Unterbrechung des Räumvorganges bzw. zu überlastungen der Räumeinrichtung und des Fahrzeuges führt.
  • Durch die erfindungsgemäße Schneeräumeinrichtung wird das Räumgut feinst zerschnitten und zerkleinert dem Wurfrad zugeführt, wobei die vordere Schneidleiste den in Fahrtrichtung vorne liegenden Schnee zerkleinert und abhackt und die Spiralschneidleisten diesem zerkleinerten Schnee eine Wurfbeschleunigung erteilen und gleichfalls den seitlich zugeführten Schnee zerkleinern, was mit einer Schnecke im üblichen Sinne nicht möglich ist, worauf die hintere Schneidleiste kurz vor dem Wurfrad eine weitere Zerkleinerung des Räumgutes bewirkt. Durch die aufgelockerten und zerkleinerten Schneemassen kann eine wesentlich höhere Förderleistung beim Wurfrad erreicht werden. Sowohl das Wurfrad als auch das Fahrzeug werden daher einer annähernd konstantbleibenden Belastung unterworfen. Die Räumleistung wird durch die erfindungsgemäße Schneeräumeinrichtung wesentlich erhöht.
  • Die Verbindung zwischen dem Schleuderrad und dem die Spiralschneidleisten führenden Tragrohr ist dabei leicht lösbar ausgebildet. Dadurch wird der wahlweise Einsatz der erfindungsgemäßen Einrichtung je nach Schneeart ermöglicht.
  • Die mit dem Schleuderrad zu verbindende Schneide-und Fördereinrichtung kann auch auf alle Arten der bereits in Verwendung stehenden Schneeschleudem der eingangs erwähnten Art nachträglich angebracht werden. Die hierzu notwendigen konstruktiven Änderungen an den Schleuderrädern sind geringfügig.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und nachstehend erläutert. F i g. 1 zeigt eine schaubildliche Darstellung der erfindungsgemäßen Einrichtung; F i g. 2 gibt eine Einzelheit zum Teil im Schnitt wieder.
  • Das Schleuderrad 1, 2 einer an einem Schubfahrzeug angeordneten Schneeschleuder befindet sich in einem nicht dargestellten Gehäuse, an dem sich in bekannter Weise ein Auswurfkamin befindet. Das Schleuderrad weist mehrere Wurfschaufeln 1 auf; seine Achse liegt in der Räumrichtung.
  • Mit diesem Schleuderrad 1, 2 kann nun die erfindungsgemäße Einrichtung leicht lösbar verbunden, z. B. aufgesteckt, werden.
  • Diese Einrichtung besteht aus einem Tragrohr3, an dessen einem Ende ein Flansch 4 zur Verbindung mit dem Schleuderrad 1, 2 vorgesehen ist.
  • Auf dem Tragrohr3 sind am vorderen Ende die beiden Schneidleisten 5 befestigt. Die beiden Schneidleisten 5 sind gegeneinander etwas verdreht am Rohr 3 angeordnet.
  • Die Art der Befestigung der Schneidleisten 5 am Rohr 3 ergibt sich aus F i g. 2.
  • Am Tragrohr 3 ist ein Flansch 9 vorgesehen, an dem die Welle 10 sitzt. Auf der Welle 10 lagert drehbar die Hillse 11, die mit dem Flansch 9 mittels der Stifte oder Schrauben 12 verbunden ist. Die Stifte 12 sind sogenannte überlaststifte, sie werden bei einer Überlastung der Schneideinrichtung abgeschert und verhindern eine Beschädigung beim Auftreten eines starken Widerstandes. Die an der Hülse 11 befestigten Schneidleisten 5 sind der besseren Übersicht halber nicht dargestellt.
  • An den Enden der Schneidleisten 5 sind die Spiralschneidleisten 8 befestigt. Sie verlaufen im Abstand zum Tragrohr 3 spiralförmig gegen das Schleuderrad 1 und sind mit ihren rückwärtigen Enden mit den Schneidleisten 6 verbunden, die gegenüber den vorderen Schneidleisten 5 um etwa 901 versetzt angeordnet sind. Durch diese versetzte Anordnung wird eine kontinuierliche Zerkleinerung des harten Schnees erleichtert.
  • Die hinteren Schneidleisten 6 sind mit einem Ringflansch 7 verbunden, der auf dem Tragrohr 3 in der Pfeilrichtung verschiebbar gelagert ist.
  • Die Spiralschneidleisten 8 sind also nicht starr mit dem Tragrohr 3 verbunden, sondern können dem jeweiligen Druck entsprechend Ausweichbewegungen ausführen.
  • Die Schneidleisten 5, 6 und 8 sind aus verschleißfestem Stahl hergestellt.
  • Natürlich können auch mehr als zwei Schneidleisten und mehr als zwei Spiralschneidleisten angeordnet sein.
  • Die Verbindung des Tragrohres 3 mit dem Schleuderrad 1, 2 kann beliebig hergestellt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schneeräumeinrichtung mit an einem Schubfahrzeug befestigtem Schleuderrad, das in einem einen Auswurfkamin aufweisenden Gehäuse mit einer in Räumrichtung weisenden Achse gelagert ist, wobei in Räumrichtung vor dem Schleuderrad eine mit diesem verbundene, zu ihm achsgleiche Spiralschneidleiste ruht, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Spiralschneidleiste aus mindestens zwei Halbspiralen (8) besteht, die an ihren Enden an verschiedenen, quer zur Räumrichtung verlaufenden, zweiflügelig in bezug auf das Tragrohr (3) ausgebildeten sowie zueinander winkelmäßig und räumlich in einem Abstand voneinander versetzt gehaltenen Schneidleisten (5, 6) befestigt sind, von denen die in der Räumrichtung zuvorderst angeordnete Schneidleiste (5) fest, je- doch in an sich bekannter Weise gegen Überlastung gesichert, mit einem in Räumrichtung verlaufenden, dem Schleuderrad zugeordneten Tragrohr (3) verbunden ist und die restliche Sebneidleiste (6) bzw. die restlichen Schneidleisten axial verschiebbar auf dem Tragrohr gelagert ist bzw. sind.
  2. 2. Schneeräumeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Schleuderrad (1, 2) näher liegende Schneidleiste (6) einen Ringflansch (7) trägt und mittels diesem am Tragrohr (3) axial verschiebbar gelagert ist. 3. Schneeräumeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in Räumrichtung vorne liegende Schneidleiste (5) mittels einer Hülse (11), die auf einer an dem Tragrohr (3) befestigten Welle (10) drehbar gelagert ist, mit dem Tragrohr (3) durch an sich bekannte überlaststifte (12) verbunden ist, welche in einem an der Hülse (11) und an dem Tragrohr angeordneten Flansch sitzen.
DEK56115A 1965-05-14 1965-05-14 Schneeraeumeinrichtung Pending DE1284441B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4261116A (en) * 1978-03-07 1981-04-14 Anton Kahlbacher Snow removal apparatus
WO2017132716A1 (de) * 2016-02-04 2017-08-10 Sonneck Gesellschaft M.B.H. Schleuderrad fuer schneeraeumgeraet

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT211862B (de) * 1955-04-19 1960-11-10 Karl Dr Ing Croce Schneeräummaschine mit propellerartigen Vorschneidern vor Wurfrädern

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT211862B (de) * 1955-04-19 1960-11-10 Karl Dr Ing Croce Schneeräummaschine mit propellerartigen Vorschneidern vor Wurfrädern

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WO2017132716A1 (de) * 2016-02-04 2017-08-10 Sonneck Gesellschaft M.B.H. Schleuderrad fuer schneeraeumgeraet

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