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DE1284361B - Zeigerwerksantrieb - Google Patents

Zeigerwerksantrieb

Info

Publication number
DE1284361B
DE1284361B DE1964U0010454 DEU0010454A DE1284361B DE 1284361 B DE1284361 B DE 1284361B DE 1964U0010454 DE1964U0010454 DE 1964U0010454 DE U0010454 A DEU0010454 A DE U0010454A DE 1284361 B DE1284361 B DE 1284361B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
permanent magnet
ratchet wheel
mechanism drive
pointer mechanism
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964U0010454
Other languages
English (en)
Inventor
Meitinger Heinz
Egger Josef
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United States Time Corp
Original Assignee
United States Time Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United States Time Corp filed Critical United States Time Corp
Priority to DE1964U0010454 priority Critical patent/DE1284361B/de
Publication of DE1284361B publication Critical patent/DE1284361B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B11/00Click devices; Stop clicks; Clutches
    • G04B11/02Devices allowing the motion of a rotatable part in only one direction
    • G04B11/04Pawl constructions therefor, e.g. pawl secured to an oscillating member actuating a ratchet

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Zeigerwerksantrieb mit einem angetriebenen hin- und hergehenden Gangregler, der einen hin- und herschwingenden Anker antreibt, der über ein mechanisches Antriebselement auf ein den Antrieb an die Zeiger weitergebendes Schaltrad wirkt und dieses jeweils um vorbestimmte Schaltschritte weiterschaltet, wobei sowohl der Anker als auch das Schaltrad in der jeweiligen Schrittstellung arretierbar sind und je Schaltschritt entsprechend einer Zahnteilung des Schaltrades ein einziger und eitistückiger Perinanentmagnet vorgesehen ist, der . durch mindestens mittelbare magnetische Einwirkung sowohl den Anker als auch das S#haftrad arretiert nach Patentannieldung U9367".-1,Xb 3b (deutsche Ausleger .- . W8 schrift 1244 665).
  • Bei dieser Ausbildunk eines Zeigerwerksantriebes erfolgt die Fortschaltung des Schaltrades nicht durch ein auf dem Anker befestigtes starres Schaltglied unmittelbar. Vielmehr ist auf dem Anker eine Feder vorgesehen, die in der einen Richtung ein Weiterschalten des Schaltrades um einen Teilschritt bewirkt, worauf dann der Permanentmagnet die Restschaltung des Schaltschrittes übernimmt. Bei dieser letzteren Bewegung gleitet die Feder über einen Zahn hinweg und springt dann in die nächstfolgende Zahnlücke ein, so daß sie dann bei der nächsten Schaltung auf den nachfolgenden Zahn einwirken kann. Eine derartige Gleitbewegung einer Feder ist nicht vorteilhaft, weil sowohl an der Feder als auch an den Schaltradzähnen durch Reibung im Laufe der Zeit ein unvermeidlicher Verschleißd auftritt, wodurch die Funktionssicherheit der Einrichtung leidet.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Weiterschaltung des Schaltrades im wesentlichen ohne Reibung der sich bewegenden Teile aneinander durchzuführen. Diese Aufgabe wird bei dem eingangs erwähnten Zeigerwerksantrieb gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in der einen ersten Schrittendstellung das Schaltrad lediglich durch den Permanentmagneten arretiert und- der Anker direkt durch den Perinahän'tinagneten gegen einen ersten festen Anschlag anpreßbar ist und daß in der anderen zweiten Schrittendstellung der Permanentniagnet in Drehrichtung auf ; däs Schaltrad eine Anzugskraft ausübt, die über das als an sich bekannter Schal.tstein ausgebildete Antriebselement auf den Anker übertragbar ist, der unter der Wirkung dieser Anzugskraft gegen einen. zweiten festen Anschlag anschlägt, wodurch die r'elative Stellung von Permanentmagnet und Schaltrad bestimmt ist.
  • Vorteilhaft ist es, am Anker ein stiftartiges Anschlagelement zu verwenden, das vorzugsweise in der Schrittendstellung zwischen jeweils zwei Zähne des Schaltrades eingreift. Dabei wird die Anordnung günstig so getroffen, daß dieses Anschlagelement, beispielsweise der Anschlagstift, aus einem magnetisierbaren Material, wie beispielsweise Eisen, besteht und dann dieses Anschlagelement vom Magnet angezogen und gegen den Festanschlag gedrückt wird, der in vorteilhafter Weise aus einem nicht magnetisierbaren Material, beispielsweise Messing, besteht.
  • Um die Arretierung in genau festgelegten Schrittendstellungen zu bewirken, kann der Permanentmagnet so ausgebildet sein, daß sein Wirkende in der Breite ungefähr der Breite eines Schaltradzahnes entspricht. In besonders vorteilhafter Weise wird dies dadurch erzielt, daß der Permanentmagnet an seinem Wirkende kegelstumpfförinig ist und der Durchmesser des Kegelstumpfendes ungefähr der Breite eines Schaltradzahnes entspricht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt; es zeigt F i g. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Zeigerwerksantriebes mit dem Anker in seiner zweiten Schrittendstellung, wobei jedoch im wesentlichen nur die Unruh, der Anker und das Schaltrad dargestellt sind, F i g. 2- eine Dräufsicht gemäß F i g. 1, F i g. 3 eine Draufsicht gemäß F ig. 2, wobei die Teile sich jedoch in einer Zwischenstellung zwischen den beiden Schrittendstellungen befinden, F i g. 4 eine Draufsicht gemäß F i g. 2, wobei sich die Teile jedoch in der ersten Schrittendstellung befinden.
  • In der Zeichnung ist mit 120 eine Unruhwelle bezeichnet, deren Lagerung nicht dargestellt ist, da diese allgemein bekannt ist. Auf der Unruhwelle ist eine Unruhhebelscheibe 122 fest angeordnet, die einen sogenannten Hebelstein 123 trägt, der mit der Ankergabel 127 eines Ankers 126 zusammenwirkt. Der Anker ist auf einer Ankerwelle 130 fest angeordnet, die mit entsprechenden, nicht dargestellten Zapfen in einer oberen Platine 132- bzw. in einer unteren Platine 133 drehbar gelagert ist.
  • An der in der Zeichnung unteren Seite des Ankers ist ein Schaltstein 135 befestigt, der mit einem Schaltrad 140 zusammenwirkt, das zusammen mit einem Schaltradtrieb 142 auf einer-Schaltradwelle 144 befestig ,t ist, die mit ihren Zapfen 146 und 147 in den beiden vorefwähnten Platinen 132 und 133 drehbar gelagert ist.
  • Auf dem Anker 126 ist noch ein aus einem magnetisierbaren Material, wie Eisen, bestehender Anschlagstift 150 befestigt, der mit zwei Anschlagflächen 152 und 154 der oberen Platine 132 zusammenwirkt.
  • Mit 160 ist ein Permanentmagnet bezeichnet, der in der unteren Platine 133 befestigt ist und der an seinem mit 161 bezeichneten Ende kegelstumpfförmig ausgebildet ist.
  • # Im folgenden soll nun an Hand der F i g. 1 bis 4 die Wirkungsweise der Anordnung einschließlich des Weiterschaltens des Schaltrades und der Arretierung von Anker und Schaltrad des näheren erläutert werden.
  • In der zweiten Schrittendstellung, wie sie in den F i g. 1 und 2 dargestellt ist, befindet sich ein Zahn, nämlich in Fig. 1 und 2 der Zahn-165--des Schaltrades über, dem Permanentmagneten 160 bzw. dessen Ende 161, so daß nun dieser Zahn 165 in seiner Lage entsprechend dem Magneten arretiert ist. Der Zahn ist dabei symmetrisch zum Magneten angeordnet, da das Schaltrad an sich frei beweglich ist, und im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Breite des Zahns 165 insbesondere an dessen Zahnwurzel ungefähr gleich groß wie der Durchmesser des kegelstumpfförmigen Endes 161 des Permanentmagneten 160.
  • Durch den Permanentmagneten 160 wird ferner der aus magnetisierbarem Material, wie Eisen, bestehende Anschlagstift 150 des Ankers 126 angezogen und dabei dieser Stift gegen die Anschlagfläche 154 der oberen Platine 132 angerückt, so daß nicht nur das Schaltrad 140, sondern auch der Anker 126 in dieser zweiten Schrittendstellung arretiert ist. Dabei greift der Anschlagstift 150 jeweils zwischen zwei Zähne des Schaltrades 140 und dient so als weitere Sicherung des Schaltrades gegen willkürliche Verdrehung in seiner Ruhestellung zwischen zwei Schaltschritten.
  • Wenn in bekannter Weise die Unruh wieder in umgekehrter Richtung schwingt, greift sie mit ihrem Hebelstein 123 erneut in die Ankergabel 127 ein und schwenkt den Anker 126 gemäß den F i g. 2 und 3 entgegen dem Uhrzeigersinn. Dabei greift der Schaltstein 135 zwischen die Zähne des Schaltrades, und zwar gemäß F i g. 3 zwischen die Zähne 166 und 167, und drückt dabei gegen die gemäß F i g. 3 linke Kante des Zahnes 167 und wirkt dabei auf das Schaltrad 140 im wesentlichen in tangentialer Richtung. Hierbei wird das Schaltrad 140 entsprechend mitgenommen, und zwar praktisch unter der vollen Antriebskraft des Ankers. F i g. 3 zeigt dabei eine zwischen den beiden Schrittendstellungen liegende Stellung, wobei der Anschlagstift 150 des Ankers 126 die Anschlagfläche 152 der oberen Platine 132 noch nicht erreicht hat.
  • Gegen Ende der Mitnahme des Ankers 1.26 durch den Hebelstein 123 gelangt der Zahn 168 des Schaltrades in den Bereich des Permanentmagneten 160, der nun diesen Zahn 168 so weit zu bewegen versucht, bis der magnetische Widerstand des gesamten durch Magnetzahn und sonstige Teile gebildeten Magnetkreises ein Minimum ist, d. h., er sucht diesen Zahn 168 in eine Stellung zu ziehen, wie sie der Zahn 165 in F i g. 2 hat. Bevor jedoch diese Stellung erreicht ist, schlägt der Anschlagstift 150 gegen die Anschlagfläche 152 der oberen Platine 132 an, wodurch die Schrittendstellung des Ankers festgelegt wird.
  • Die Schwenkbewegung des Schaltrades unter der Wirkung des Permanentmagneten 160 kann nun lediglich so weit vor sich gehen, bis der Zahn 166 gegen den Schaltstein 135 des Ankers 126 anschlägt. Diese Stellung ist in F i g. 4 dargestellt.
  • Aus dieser F i g. 4 ist ferner erkennbar, daß die Teile derart angeordnet sind, daß der Zahn 168 die symmetrische Lage zum Permanentmagneten 160 gemäß F i g. 2 gar nicht erreichen kann, und dies bedeutet, daß ein ständiger Zug in Umfangsrichtung auf diesen Zahn 168 durch den Permanentmagneten 160 ausgeübt und damit der Zahn 166 gegen den Schaltstein 135 und der Anschlagstift 150 gegen die Anschlagfläche 152 angedrückt wird. Damit ist also sowohl für den Anker als auch das Schaltrad diese erste Schrittendstellung festgelegt Die Wirkung des Zahnes 166 auf den Schaltstein ist dabei im Hinblick auf das Schaltrad 140 ebenfalls tangential, so daß praktisch die volle Anzugskraft des Magneten aus den Zahn 168 weiter auf den Anker übertragen wird und sich so günstige Verhältnisse ergeben.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Zeigerwerksantrieb mit einem angetriebenen hin- und hergehenden Gangregler, der einen hin-und herschwingenden Anker antreibt, der über ein mechanisches Antriebselement auf ein den Antrieb an die Zeiger weitergebendes Schaltrad wirkt und dieses jeweils um vorbestimmte Schaltschritte weiterschaltet, wobei sowohl der Anker als auch das Schaltrad in der jeweiligen Schrittstellung arretierbar sind und je Schaltschritt entsprechend einer Zahnteilung des Schaltrades ein einziger und einstückiger Permanentmagnet vorgesehen ist, der durch mindestens mittelbare magnetische Einwirkung sowohl den Anker als auch das Schaltrad arretiert nach Patentanmeldung U 9367 IX b/83 b (deutsche Auslegeschrift 1244665), dadurch gekennzeichnet, daß in der einen ersten Schrittendstellung das Schaltrad (140) lediglich durch den Permanentmagneten (160) arretiert und der Anker (126) direkt durch den Permanentmagneten (160) gegen einen ersten festen Anschlag (154) anpreßbar ist und daß in der anderen zweiten Schrittendstellung der Permanentmagnet (160) in Drehrichtung auf das Schaltrad (140) eine Anzugskraft ausübt, die über das als an sich bekannter Schaltstein (135) ausgebildete Antriebselement auf den Anker (126) übertragbar ist, der unter der Wirkung dieser Anzugskraft gegen einen zweiten festen Anschlag (152) anschlägt.
  2. 2. Zeigerwerksantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet (160) achsparallel zur Schaltradachse (144) angeordnet ist. 3. Zeigerwerksantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (126) ein Anschlagelement (150) aus magnetisierbarem Material hat, das in der ersten Schrittendstellung des Ankers (126) vom Permanentmagneten (160) angezogen wird. 4. Zeigerwerksantrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (126) außer dem Anschlagelement (150) aus nicht magnetisierbarem Material besteht. 5. Zeigerwerksantrieb nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschla,o"element(150) in der ersten Schrittendstellung des Ankers(126) zwischen jeweils zwei Zähne des Schaltrades (140) eingreift. 6. Zeigerwerksantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet (160) an seinem Wirkende kegelstumpfförmig ist. 7. Zeigerwerksantrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Polfläche des Permanentmagneten (160) ungefähr der Zahnbreite der Zähne (165) des Schaltrades (140) entspricht.
DE1964U0010454 1964-01-30 1964-01-30 Zeigerwerksantrieb Pending DE1284361B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1805092U (de) * 1959-10-01 1960-01-28 Junghans Geb Ag Vorrichtung zur amplitudenbegrenzung elektrisch angetriebener drehschwinger vorzugsweise fuer armbanduhren.
DE1080030B (de) * 1957-07-19 1960-04-14 Hamilton Watch Co Einrichtung fuer Uhren mit elektrisch angetriebener Unruh
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GB947004A (en) * 1961-02-13 1964-01-22 Gen Time Corp A drive for the timing train of a timing device

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