[go: up one dir, main page]

DE1087981B - Magnetische Einrichtung zum Begrenzen des Ankerausschlages in Uhren - Google Patents

Magnetische Einrichtung zum Begrenzen des Ankerausschlages in Uhren

Info

Publication number
DE1087981B
DE1087981B DEE15279A DEE0015279A DE1087981B DE 1087981 B DE1087981 B DE 1087981B DE E15279 A DEE15279 A DE E15279A DE E0015279 A DEE0015279 A DE E0015279A DE 1087981 B DE1087981 B DE 1087981B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pins
limiting
anchor
armature
magnetic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE15279A
Other languages
English (en)
Inventor
Andre Beyner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ebauches SA
Original Assignee
Ebauches SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ebauches SA filed Critical Ebauches SA
Publication of DE1087981B publication Critical patent/DE1087981B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B15/00Escapements
    • G04B15/12Adjusting; Restricting the amplitude of the lever or the like

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Magnetische Einrichtung zum Begrenzen des Ankerausschlages in Uhren Die Erfindung bezieht sich auf eine magnetische Begrenzungseinrichtung für den Anker eines Zeitmessers. Diese Vorrichtung ist insbesondere, aber nicht ausschließlich für elektrische Uhrwerke mit Antriebsunruh bestimmt, in welchen sich die Umwandlung der Hin- und Herbewegung der Unruh in eine stets gleichgerichtete Drehung mit Hilfe einer Sperrvorrichtung vollzieht. Diese Sperrvorrichtung kann z. B. aus einer auf der Unruhwelle festsitzenden Scheibe, einem Anker und einem Sperrad bestehen, wobei diese drei Teile nach bekannten Grundsätzen gebaut sind, die die Steuerung des Sperrades durch den Anker so ermöglichen, daß es sich immer im gleichen Sinne dreht.
  • Weil das Sperrad durch den Anker angetrieben wird, so gibt es keine Anzugswirkung des Rades, die den Anker an den Begrenzungsstiften festhält. Der Anker ist daher frei, was häufige unerwünschte Einwirkungen des Sicherheitsstiftes und der kleinen Hebelscheibe, d. h. der Verriegelungsorgane des Ankers, und damit eine Verschlechterung der Regulierung des Uhrwerkes nach sich zieht.
  • Es gibt bereits zahlreiche Vorrichtungen zum Festhalten des Ankers an den Begrenzungsstiften. Die meisten dieser Vorrichtungen sind mechanischer Art und haben Federn, Sperren od. dgl., welche den Anker in jeder der beiden Endstellungen seines Weges festzuhalten gestatten. Diese Vorrichtungen sind im allgemeinen schwer zu verwirklichen. Sie erfordern Paßarbeit durch den die Uhr zusammenbauenden Arbeiter und müssen sehr oft auch geschmiert werden.
  • Bei einer anderen bekannten Vorrichtung zum Festhalten des Ankers an den Begrenzungsstiften, die vorzugsweise in Ankeruhren Anwendung findet, wird die Hemmung so geändert, daß die Anzugwirkung des Rades auf den Anker aufgehoben wird, während der Anker durch magnetische Mittel, insbesondere durch magnetische Stifte, an den Begrenzungsanschlägen festgehalten wird. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung übernimmt diesen Gedanken, enthält aber eine wesentliche Verbesserung.
  • In einem Uhrwerk mit Antriebsunruh und mit nicht polarisiertem Motor ist es wichtig, daß die beweglichen, mit der Unruh fest verbundenen Anker und die festen Anker oder Polstücke des Stators nicht der Sitz einer permanenten Magnetisierung sind, so schwach diese auch sein möge. Eine solche Magnetisierung erzeugt Fehler im Isochronismus, die die zu bauenden Zeitmesser unbrauchbar machen würden. Die oben beschriebene, bekannte Anwendung der magnetischen Haltevorrichtung für den Anker führt gerade wegen ihres allzu einfachen Aufbaus zu einer Magnetisierung der Motorbleche durch die magnetische Streuung.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung erlaubt, praktisch jede von der magnetischen Begrenzungseinrichtung des Ankers herrührende magnetische Streuung dadurch zu vermeiden, daß der mit dem Anker verbundene Weicheisenteil jeden der beiden entgegengesetzt polarisierten Begrenzungsstifte rings umfaßt, und zwar mit entgegengesetztem Spiel, das der zulässigen Ankerbewegung entspricht. Dadurch wird vermieden, daß ein Streufeld störend wirksam wird, wie es bei der bekannten Einrichtung von den beiden permanent magnetischen Begrenzungsstiften her auftreten muß. Die Kraftlinien werden sich bei der Einrichtung nach der Erfindung durch den Weicheisenkörper schließen. Dies kann noch dadurch verbessert werden, daß beide Begrenzungsstifte auf einen gemeinsamen Permanentmagneten aufgesetzt und die Umfassungskanten des Weicheisenteiles möglichst nahe an die Stifte herangerückt werden.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Davon ist Fig. 1 eine Draufsicht und Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1. DieVorrichtung hat einen stabförmigen Permanentmagneten 1, welcher, verglichen mit seinem Querschnitt, verhältnismäßig lang ist. Der Werkstoff des Magneten 1 ist eine Legierung mit hoher Remanenz und großer Koerzitivkraft, etwa ein Werkstoff, wie er unter den Warenzeichen »Ticonal« und »Alnico« bekannt ist. Der Magnet ist in seiner Längsrichtung magnetisiert, so daß sich z. B. in den Fig. 1 und 2 der Südpol links und der Nordpol rechts befindet. Der Permanentmagnet 1 wird auf nicht dargestellte Weise unter der Werkplatte 2 in einer Ausnehmung 3 derselben -festgehalten. Zwei zylindrische Stifte 4 und 5 aus einer Legierung mit sehr großer magnetischer Permeabilität sind in die Werkplatte 2 eingetrieben und stützen sich gegen die Enden des Magneten 1 ab. Die Stifte 4 und 5 stehen senkrecht zum Magneten 1, bilden also seine Polschuhe.
  • Um das magnetische Feld zwischen den Stiften 4 und 5 so vollständig wie nur möglich zu schließen, ist auf der Ankerwelle 7 ein magnetischer Rückschluß befestigt. Dieser Rückschluß wird gebildet durch eine Blechplatte 6 aus einem Werkstoff -sehr großer magnetischer Permeabilität und geringer Remanenz. Der Querschnitt des Rückschlusses 6 wird so gewählt, daß er auf keinen Fall durch den Fluß des Permanentmagneten 1 gesättigt wird. Aus der Platte 6 sind zwei Löcher 8 und 9 ausgeschnitten.
  • Der in der Werkplatte 2 und in der Brücke 11 drehbar gelagerte Anker 10 ist im vorliegenden Beispiel von der Art, wo die Gabel seitlich von den Ankerklauen liegt. Es versteht sich aber, daß er von jeder andern Art sein könnte, z. B. von derjenigen, bei der seine Gabel angenähert in der Richtung der die Ankerradachse mit der Ankerwelle verbindenden Geraden liegt.
  • Die Befestigung der Platte 6 auf der Ankerwelle 7 und die Anordnung der Stifte 4 und 5 in der Werkplatte 2 sind so gewählt, daß die Begrenzung des durch den Hebungswinkel bestimmten Weges dieses Ankers 10 sich geometrisch durch den Anschlag der Wände der Löcher 8 und 9 der Platte 6 gegen die Stifte 4 und 5 vollzieht. Auf diese Weise ist der magnetische Kreis in jeder Endstellung des Ankers 10 praktisch ohne Luftspalt geschlossen, und der magnetische Widerstand ist damit sehr gering gegenüber dem Widerstand des Streupfades vom Magneten 1 zu den Motorblechen, was gegenüber den bekannten magnetischen Begrenzungseinrichtungen einen wesentlichen Fortschritt darstellt.
  • Der Umstand, daß während der Bewegung des Ankers 10 in bezug auf die Stifte 4 und 5 diese letzteren dauernd im Innern der Löcher 8 und 9 des magnetischen Nebenschlusses 6 bleiben, bildet einen weiteren Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung, welche während der ganzen Bewegung des Ankers mit sehr geringen magnetischen Widerständen im magnetischen Kreis arbeitet. Da die Anziehung des Rückschlusses 6 durch die Stifte4 und 5 verhältnismäßig stark sein könnte, wenn der Rückschluß 6 an den Stiften kleben bleibt, so ist in der Höhe des Rückschlusses 6 an den Stiften ein dünner Ring 12 aus nichtmagnetisierbarem Werkstoff befestigt, wodurch ein kleiner Luftspalt gebildet wird, der das Festkleben des Nebenschlusses 6 an den Stiften verhindert. Dieser Ring 12 kann aus gewöhnlichem Firnis bestehen oder eine Hülle aus plastischem Werkstoff oder eine metallische nichtmagnetische Hülse mit dünnen Wänden bilden.
  • Die Löcher 8 und 9 des Rückschlusses 6 werden zweckmäßig länglich sein, etwa wie in gestrichelter Linie 13 auf der rechten Seite der Fig. 1 dargestellt ist. Diese besser angepaßte längliche Form der Löcher des Rückschlusses 6 gestattet noch besser, den magnetischen Kreis des Magneten 1 zu schließen, welches auch immer die Stellung des Ankers 10 sei.
  • Obwohl die erfindungsgemäße Vorrichtung vorzugsweise zum Gebrauch in Uhrwerken mit Antriebsunruh bestimmt ist, so versteht sich, daß sie ebensogut in mechanischen Uhrwerken mit Ankerhemmung Verwendung finden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRITCHE: 1. Einrichtung zum Begrenzen des Ankerausschlages in Uhren, in der zwei magnetische Begrenzungsstifte mit einem magnetisch leitenden Teil des Ankers zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Anker (10) verbundene Weicheisenteil (6) jeden der beiden entgegengesetzt polarisierten Begrenzungsstifte (4, 5) rings umfaßt, und zwar mit entgegengesetztem Spiel, das der zulässigen Ankerbewegung entspricht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Weicheisenteil (6) für jeden der beiden Begrenzungsstifte (4, 5) ein längliches Loch (13) aufweist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Weicheisenteils überall zwischen den beiden Begrenzungsstiften (4, 5) so groß ist, daß er durch das magnetische Feld der Stifte nicht bis an die Sättigung induziert wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungsstifte (4, 5) Polschuhe eines einzigen langgestreckten Permanentmagneten (1) sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 827 772.
DEE15279A 1957-03-16 1958-01-25 Magnetische Einrichtung zum Begrenzen des Ankerausschlages in Uhren Pending DE1087981B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1087981X 1957-03-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1087981B true DE1087981B (de) 1960-08-25

Family

ID=4556778

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE15279A Pending DE1087981B (de) 1957-03-16 1958-01-25 Magnetische Einrichtung zum Begrenzen des Ankerausschlages in Uhren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1087981B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1201777B (de) 1958-03-06 1965-09-23 Ebauches Sa Magnetische Haltevorrichtung fuer den Hemmungs- oder Schaltanker eines Zeitmessers
DE1244665B (de) 1962-11-03 1967-07-13 United States Time Corp Zeigerwerksantrieb
DE1284361B (de) * 1964-01-30 1968-11-28 United States Time Corp Zeigerwerksantrieb

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE827772C (de) * 1949-04-05 1952-01-14 Dr Reinhard Straumann Ankerhemmung fuer Uhrwerke

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE827772C (de) * 1949-04-05 1952-01-14 Dr Reinhard Straumann Ankerhemmung fuer Uhrwerke

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1201777B (de) 1958-03-06 1965-09-23 Ebauches Sa Magnetische Haltevorrichtung fuer den Hemmungs- oder Schaltanker eines Zeitmessers
DE1244665B (de) 1962-11-03 1967-07-13 United States Time Corp Zeigerwerksantrieb
DE1284361B (de) * 1964-01-30 1968-11-28 United States Time Corp Zeigerwerksantrieb

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2429492A1 (de) Elektromagnetischer motor, insbesondere fuer impulszaehlwerke, und selbstanlaufender synchronmotor
DE1087981B (de) Magnetische Einrichtung zum Begrenzen des Ankerausschlages in Uhren
DE1018338B (de) Anzeigevorrichtung mit Betaetigung durch einen drehbaren Dauermagnetanker
DE726920C (de) Kolbenmagnet
DE1244665B (de) Zeigerwerksantrieb
DE2149008C3 (de) Elektromagnetisches, insbesondere polarisiertes, Antriebssystem für Weeker
DE263563C (de)
DE1080195B (de) Elektrisches Schaltgeraet mit permanentem Haltemagnet
DE2502871A1 (de) Rotor eines elektronisch gesteuerten mikromotors
DE833974C (de) Einrichtung zum periodischen OEffnen und Schliessen von Stromkreisen
EP0097199A1 (de) Elektrisches Schaltgerät
DE951260C (de) Elektrische Uhr mit Antrieb einer kreisfoermigen Unruh durch einen periodisch erregten Elektromagneten
DE1076579B (de) Uhr mit elektrodynamisch betriebenem schwingendem Hemmwerk
DE1149668B (de) Elektromagnetische Einrichtung zum Antrieb einer Uhr
DE1073400B (de) 'Synchronuhr mit Weckeinrichtung
DE1049313B (de)
AT207440B (de) Elektrisches Schaltgerät mit permanentem Haltemagnet
DE1813202A1 (de) Elektromagnetisches Drehmagnet-Messwerk
DE1201777B (de) Magnetische Haltevorrichtung fuer den Hemmungs- oder Schaltanker eines Zeitmessers
DE1054026B (de) Elektrische Unruh-Uhr
DE1439584C (de) Elektromagnetischer Wandler mit mag netischer Justiereinrichtung
DE429982C (de) Geschwindigkeitsanzeiger
AT99573B (de) Elektrische Uhr.
DE1179873B (de) Zeithaltendes elektrisches Geraet
DE1099948B (de) Batteriegespeiste elektrische Uhr