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DE1284115B - Kippbares Pruefgewicht zum Eichen von Brueckenwaagen - Google Patents

Kippbares Pruefgewicht zum Eichen von Brueckenwaagen

Info

Publication number
DE1284115B
DE1284115B DE1965W0042428 DEW0042428A DE1284115B DE 1284115 B DE1284115 B DE 1284115B DE 1965W0042428 DE1965W0042428 DE 1965W0042428 DE W0042428 A DEW0042428 A DE W0042428A DE 1284115 B DE1284115 B DE 1284115B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
edges
test weight
calibration
tiltable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965W0042428
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter
Wirth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wirth Gallo and Co
Original Assignee
Wirth Gallo and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wirth Gallo and Co filed Critical Wirth Gallo and Co
Priority to DEW39401A priority Critical patent/DE1235331B/de
Priority to DE19651753686 priority patent/DE1753686A1/de
Publication of DE1284115B publication Critical patent/DE1284115B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus
    • G01G21/26Counterweights; Poise-weights; Sets of weights; Holders for the reception of weights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein kippbares Prüfgewicht zum Eichen von Brückenwaagen. Solche Gewichte können als Normalgewichte auf Eichämtern Verwendung finden.
  • Zum Arbeiten mit hoher Genauigkeit (Auflösung 10-6 und höher) ist es notwendig, daß die Gewichte rasch und unter Umständen auf die gleiche Stelle der Brücke der Brückenwaage aufgebracht und wieder entfernt werden können. So sollen in einem bestimmten Fall zwanzig Gewichte von 10 t in kurzer Zeit (etwa 3 bis 6 Minuten) aufgebracht und wieder entfernt werden können. Herkömmliche Mittel, z. B.
  • Krane, benötigen zum Bewegen der Gewichte das Mehrfache der erwähnten Zeit. Es sind zylindrische Gewichte bekannt, die gerollt werden können und somit keines Hebezuges bedürfen. Solche Gewichte haben aber im Gebrauch Nachteile. So muß z. B. der Schwerpunkt genau im Zentrum des Zylindermantels liegen, und die Gegenrollfläche, d. h. die Brücke und deren Umfassung, muß genau eben und horizontal sein, sonst ist die Handhabung beschwerlich und gefährlich. Jede einzuhaltende Stellung des Gewichtes muß durch geeignete Haltevorrichtungen, z. B.
  • Keile, gesichert werden, da sonst Unfallgefahr besteht. Kleine Höhendifferenzen zwischen der Brücke und deren Umfassung, wie sie bei solchen Bauwerken und Lasten infolge elastischer Durchbiegung unvermeidlich sind, erschweren das Handhaben beträchtlich. Außerdem ist die Ausnutzung der Brückenfläche bei zylindrischen Rollgewichten nicht gut, da die Höhe der Last durch deren Zylinderform beschränkt ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu beheben.
  • Diese Aufgabe wird nun bei einem Prüfgewicht der oben bezeichneten Gattung dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß das Gewicht längs seiner Bodenfläche zwei symmetrisch zur Mittelsenkrechten durch das Gewicht angeordnete, vorspringende innere Kanten aufweist, derart, daß das Gewicht außer seiner mittleren stabilen Lage, in welcher es sich mit diesen Kanten auf einer Unterlage abstützt, in zwei seitliche stabile Lagen um diese Kanten kippbar ist, bei welchen es mit einer Kante und einer äußeren Begrenzungskante auf der Unterlage aufliegt.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung, welche ein Prüfgewicht im Auf- und Seitenriß schematisch veranschaulicht, näher erläutert. Die Brücke der Brückenwaage und ihr Umfassungsrahmen sind im Schnitt dargestellt.
  • Das Gewicht 1 ist mit ausgezogenen Linien in seiner senkrechten, mittleren stabilen Lage dargestellt. Es weist nach oben verjüngte Wände 2, 2 a und parallele Wände 3, 3 a auf. Die Bodenfläche des Gewichtes 1 weist sieben Kanten auf, welche sechs zusammenstoßende ebene Flächen begrenzen, wobei diese symmetrisch zur vertikalen Mittelebene X liegen. Ausgehend von der Symmetrieebene sind zuerst zwei Flächen 4, 4 a angebracht, welche nach innen eine einspringende Kante und nach außen mit zwei weiteren Flächen^, 5 a vorspringende Kanten 6, 6 a bilden. Die Flächen 5, 5 a treffen nach außen auf weitere Flächen 7, 7a, mit welchen sie einspringende Kanten bilden. Die Flächen 7, 7a führen andererseits bis zu den Seitenwänden 2, 2 a, mit welchen sie die Kanten 8, 8 a bilden.
  • Der Abstand der Kanten 6, 6 a voneinander richtet sich nach der Breite des Zwischenraumes 17 zwischen den Kanten 18, 18 a der Brücke 10 und des Umfassungsrahmens 9 sowie nach dem aus Festigkeitsgründen notwendigen minimalen Abstand der Belastung (durch die Kanten 6, 6a) von den Kanten 18, 18a.
  • Die vorspringenden Kanten 6, 6 a und die Übergangskanten 8, 8 a zu den Seitenwänden 2, 2 a werden zweckmäßig nicht scharf, sondern abgeflacht oder abgerundet ausgebildet.
  • Aus F i g. 1 ist ferner ersichtlich, daß (gestrichelte Linien) nach links gekippt das Gewichtl nur über die Kanten 6 a, e a auf dem Umfassungsrahmen 9 aufliegt und daß die Kanten 6 und 8 von der Brücke 10 abgehoben sind.
  • Wird hingegen das Gewicht 1 nach rechts gekippt, so liegt es (ebenfalls gestrichelt gezeichnet) nur über die Kanten 6, 8 auf der Brücke 10, während die Kanten 6 a und 8 a vom Umfassungsrahmen 9 abgehoben sind.
  • Das Gewicht 1 hat den Schwerpunkt S (beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 beispielsweise auf etwa 40°/o Gesamthöhe H) auf der Höhe h, ab Boden gemessen. Wird.das..Gewichtl aus der mittleren stabilen Lage beispielsweise nach links gekippt, so bewegt sich auch der SchwerpunktS nach links, und zwar auf einem Kreisbogen 12 um die Kante 6 a, steigt also zuerst bis zur -senkrechten Lage über der Kante 6 a an, um dann wieder bis zur Lage Se zu fallen, womit das Gewicht 1 eine seitliche stabile Gleichgewichtslage einnimmt. Wollte man das Gewicht weiter nach links kippen, so würde der SchwerpunktS erneut in einer Kreisbogenbahn 13 um die Kante8a angehoben. Der Schwerpunkt müßte bis zum Punkt 14 angehoben werden, womit das Gewicht in eine labile Lage käme und nach links außen fallen würde. Da der Punkt 14 viel höher liegt als die mittlere stabile Lage (höchste Stelle des Kreisbogens 12), kann das Gewicht nicht, infolge gespeicherter Arbeit, über eine der äußeren Kanten 8, 8 a umfallen.
  • Es ist ersichtlich, daß Höhendifferenzen zwischen der Brücke 10 und dem Umfassungsrahmen 9 nicht stören, solange die Höhendifferenz bei schrägstehendem Gewicht nicht annähernd die Höhe der angehobenen Kante 6 (bzw. 6a) über der Standfläche erreicht und somit das Fallen des Schwerpunktes vom höherliegenden Auflager auf die Höhe Se geringer ist als der Anstieg von der Stellung Se zum Punkt 14.
  • Zweckmäßig wird an den Kanten 8, 8 a (eventuell auch an den Kanten 6, 6 a oder an den Auflageflächen) eine Auflage aus Gummi oder anderem elastischen und dämpfenden Material angebracht.
  • Zur Erleichterung für das Kippen ist im Gewicht auf beiden Seiten eine Bohrung 15 zum Einführen einer Stange angebracht. Je eine einspringende Stufe 16 zum Anfassen mit einem Gerät ähnlich einem Wagenheber ist ebenfalls vorgesehen. Oben in der Mitte der Gewichte kann zweckmäßig eine Schlaufe zum Einhängen eines Kranhakens angebracht werden.
  • Wird das Gewicht außer Gebrauch genommen, so kann es in einer der gezeichneten Schräglagen oder in senkrechter Stellung abgestellt werden. F i g. 1 und 2 und die dazu beschriebene Anordnung der Bodenflächen des Gewichtes sind nur ein Ausführungsbeispiel. Insbesondere sind statt den dargestellten scharfen Kanten 6, 6 a abgerundete Kanten (z. B.
  • Zylinderflächen) möglich, und die Kanten 6, 16 bzw.
  • 6a, 16a können statt durch die ebenen Flächen 5, 7 mittels einer durchgehenden ebenen oder leicht konvexen Fläche verbunden sein. Des weiteren ist es möglich, die Seitenwände 2, 2 a parallel auszuführen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Kippbares Prüfgewicht zum Eichen von Brückenwaagen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht (1) längs seiner Bodenfläche (5a, 7 a, 5, 7) zwei symmetrisch zur Mittelsenkrechten durch das Gewicht angeordnete, vorspringende innere Kanten (6, 6a) aufweist, derart, daß das Gewicht außer seiner mittleren stabilen Lage, in welcher es sich mit diesen Kanten auf einer Unterlage abstützt, in zwei seitliche stabile Lagen um diese Kanten kippbar ist, bei welchen es mit einer Kante (6 bzw. 6a) und einer äußeren Begrenzungskante (8 bzw. 8 a) auf der Unterlage aufliegt.
  2. 2. Kippbares Prüfgewicht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche (4, 4a) zwischen den inneren Kanten (6, 6a) nach innen gewölbt ausgebildet ist.
  3. 3. Kippbares Prüfgewicht nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche (5a, 7 a, 5, 7) zwischen den inneren Kanten und den äußeren Begrenzungskanten nach oben gewölbt oder nach oben ansteigend ausgebildet ist.
  4. 4. Kippbares Prüfgewicht nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht durch zwei schräge (2, 2a) und zwei parallele (3, 3a) vertikale Wände begrenzt ist.
DE1965W0042428 1965-06-23 1965-06-23 Kippbares Pruefgewicht zum Eichen von Brueckenwaagen Pending DE1284115B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW39401A DE1235331B (de) 1965-06-23 1965-06-23 Einrichtung zum absatzweisen, mit dem Arbeitsrhythmus der vorgeschalteten Druckmaschine gleichgeschalteten Antrieb eines Kettenbandwandertrockners fuer bogenfoermiges Druckgut
DE19651753686 DE1753686A1 (de) 1965-06-23 1965-06-23 Lagerung des Transportkettenbandes der Wandertrockner auf Waelzlagern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1749765A CH449286A (de) 1965-12-17 1965-12-17 Kippbares Gewicht zum Be- und Entlasten einer Waagbrücke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1284115B true DE1284115B (de) 1968-11-28

Family

ID=4425868

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1965W0042428 Pending DE1284115B (de) 1965-06-23 1965-06-23 Kippbares Pruefgewicht zum Eichen von Brueckenwaagen

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH449286A (de)
DE (1) DE1284115B (de)
NL (1) NL6613743A (de)

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Also Published As

Publication number Publication date
NL6613743A (de) 1967-06-19
CH449286A (de) 1967-12-31

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