DE1284164B - Metallprofilverbindung sowie Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Metallprofilverbindung sowie Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- Die Erfindung geht aus von einer Metallprofilverbindung sowie von einem Verfahren zum Verbinden von Metallprofilen, insbesondere aus Leichtmetall, wobei bei der Verbindung ein Zwischenstück passend in Aussparungen der Metallprofile befestigt ist.
- Die Herstellung von Metallprofilverbindungen ist an sich seit langem bekannt, wobei jedoch oft erhebliche Schwierigkeiten aufgetreten sind. Es ist seit langem üblich, Eckverbindungen durch Verschweißen oder Verlöten der zuvor auf Gehrung zugeschnittenen Profile vorzunehmen. Diese Verbindungen gind zwar hinreichend fest und, bei Vorhandensein geeigneter Vorrichtungen, auch leicht durchzuführen. Es hat sich aber gezeigt daß besonders bei Leichtmetall diese Verfahren auf Grund der gesteigerten Ansprüche von Architekten und Bauherren kaum noch anwendbar sind, da es bei den Rahmenteilen im Bereich der Schweiß- bzw. Lötnähte zu kaum kontrollierbaren Gefügeänderungen infolge der Erwärmung der zu verbindenden Profilteile kommt. Bei der nachfolgenden anodischen Oxydation treten an diesen Stellen dann deutlich sichtbare Unterschiede an der Oberfläche gegenüber den von der Schweißnaht entfernteren Bereichen auf, was zum Ausschuß derartiger Teile führt.
- Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, ist bereits das Verschrauben solcher Profile zu Rahmenteilen vorgeschlagen worden. Hierbei werden meist Winkelstücke in die hohl- oder U-förmig ausgebildeten Profile eingeschoben und mit diesen verschraubt oder verklemmt. Ein solches Verfahren ist aufwendig, da genau passende ',Kinkelstückei Bohrungen und Gewinde erforderlich sind, ganz abgesehen von den dazu notwendigen Vorrichtungen.
- Seit lanaein ist auch das Verbinden von Hohlprofilen zu Rahmenteilen durch Einkleben von Winkelstücken bekannt. Trotz zahlreicher Vorteile, die dieses Verfahren bietet, konnte es sich bisher noch nicht in großem Umfang durchsetzen, was vor allem daran liegt, daß beim Strangpressen unvermeidliche Toleranzen zwischen Profil und Winkelstück vorhanden sind und daher der vom Kleber auszufüllende Spalt unterschiedlich groß ist. Die Festigkeit einer Klebeverbindung verhält sich aber umgekehrt wie die Spaltgröße, d. h., mit größer werdendem Spalt bzw. stärker werdender Klebschicht nimmt die Festigkeit der Verbindung ab. Außerdem ist das Einbringen des Klebers bei den bisher bekanntgewordenen Verfahren außerordentlich schwieri- und unwirtschaftlich, denn der Kleber muß auf jeden Fall zunächst im überschuß auf das WinkeWück aufgetragen werd den. Beim Einschieben des Winkels geht der zuviel aufgetragene Klebstoff meist verloren. Schließlich müssen die miteinander verklebten Profilteile in ihrer Lage zueinander 'genau arretiert werden, um eine Verschiebung und Änderung des gewünschten Winkels zu vermeiden bis der Klebstoff angezogen hat und in der Lage ist: Kräfte aufzunehmen.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht demgemäß darin, diese Schwierigkeiten zu vermeiden und Metallprofilverbindungen der im ersten Absatz genannten Art insoweit zu verbessern, daß deren Montage einfach und an keinerlei Voraussetzungen, wie kostspielige Vorrichtungen und Werkzeuge, gebunden ist.
- Zur Lösung der Aufgabe ist bei der Erfindung vorgesehen, daß das Zwischenstück, das auf der einen Seite glatt ist und auf der anderen Seite abschnittsweise zackenartige Vorsprünge trägt, in die Ausspafüngefi unter Verfonnen der Vorsprünge an den Gegenflächen der Ausgparungen in die Aussparuntp Z, Cren eingepreßt ist.
- Es ist bei einem winkelartigen Zwischenstück bekanntgeworden, am Außenrand erheblich große Vorsprünge vorzusehen, die dazu dienen, in die Gegenflächen der Profilaussparung einzuschneiden. Bei der bekannten Konstruktion kann das Zwischenstück nur von einer Seite von oben in die zu verbindenden Profilleisten eingegetzt werden. Die Ausbildung der iü verbindenden Pf.ofilleisten muß also denlentsprechend sein, daß diese Möglichkeit des Einsetzens gegeben ist, da die Schenkel des Profilstückes bei der bekannten Konstruktion nicht wie bei der Erfindung längsseitio, von vorn eingeschoben werden können. Die Notwendigkeit des genannten Einschneidens der Vorsprünge in die Gegenflächen der Profilaussparungen erfordert auch bei der bekannten Konstruktion ein derartiges Material bei den zu verbindenden Profilteilen, daß das Einschneiden möglich ist. Das Material muß also dementsprechend weich sein, wie z. B. Holz, und das ZWischenstück dementsprechend hart sein, wie z. B. Metall oder Stahl. Somit ist von der genannten bekannten Konstruktion bei der Erfindung lediglich der ganz allgemeine Gedanke be-C C bl nutzt, an den Profilschenkeln an der Seite Vorsprünge vorzusehen. Bei der Erfindung ist jedoch die Wirkung dieser Vorsprünge eine ganz andere; Bei der Erfindung kann das Zwischenstück, wie berdits dargelegt, in der Längsausdehnürig der zu verbindenden Profilteile einggschoben werden, und die Vorsprünge überbrücken den Toleranzbereich, der durch die Herstellungstoleranzen der zu verbindenden Teile entsteht, und werden außerdem noch deformiert, d. h. widerhakenartig umgebogen. Dies hat zur Folge, daß die Verbindung bei der Erfindung unabhängig ist von der Notwendigkeit, offene Nuten in den Profilteilen vorzusehen, da die Winkelteile des Zwischenstückes in der genannten Weise, also längsseitig, eingeschoben werden können. Doch ist eine Unabhängigkeit vom Material vorhanden, so daß die zu verbindenden Profilteile nicht aus weichem Material sein müssen, sondern aus jedweglichem Material, also auch aus Metall und Stahl, sein können. Im eingeschobenen Zustand ist bei der Erfindung eine Ver klemmuno, durch die umgebogenen Vorsprünge erreicht, die deshalb widerhakenartig wirken, weil bei der Löserichtung die Anlageflächen der Profilaussparungen gegen die Haken gleiten müßten.
- Das Zwischenstück kann insbesondere mit der glatten Seite der Aussparungen verklebt sein.
- Der Erfindung liegt die Erfahrung zugrunde, daß infolge der relativ großen Preßtoleranzen Spaltgröße und Festigkeit der Klebeverbindung starken Schwankunaen unterworfen sind. Durch die erfindungs-Gemaße Ausbildung des Zwischenstückes ist es gee lüngen, die nachteilige Wirkung der Preßtoleranzen für die Verklebung auszuschalten und eine wirtschaftliche sowie hochfeste Verklebung zu erhalten.
- Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungs-"emäßen Metallprofilverbindung besteht darin, daß bei Ausbildung des Zwischenstückes als Winkel die zackenartigen Erhebungen nur am Außen- oder am Innenrand sowie im Bereich der Winkelecke und der Zwischenstückenden vorgesehen sind.
- Die zackenartigen Erhebungen besitzen bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung in an sich bekannter Weise die Form einer sägezahnartigen Linie und weisen vornehmlich einen Scheitelwinkel von 901 oder in an sich bekannter Weise weniger auf.
- Außerdem empfiehlt es sich, daß die Metallprofile an denjenigen Seiten Einfüllöffnungen für Klebstoff besitzen, die den glatten erhebungsfreien Zwischenstückrändem gegenüberliegen.
- Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Verfahren zum Fügen einer Metallprofilverbindung, bei der ein mit zackenartigen Vorsprüngen an den Rändern versehenes Zwischenstück in passende Aussparungen der zu füg ,enden Metallprofile eingesetzt wird. Das Erfindungswesentliche besteht darin, daß zunächst das Zwischenstück unter plastischer Deformierung der Vorsprünge klemmend in die Aussparungen eingesetzt und daraufhin Klebstoff in den Bereich zwischen die erhebungsfreien Ränder des Zwischenstückes und deren Gegenflächen eingebracht wird. In einer vorteilhaften Ausgestaltung empfiehlt es sich, daß der Klebstoff von außen her in den Bereich derjenigen Zwischenstückränder eingepreßt wird, die durch das Verformen der Vorsprünge bereits satt an den Gegenflächen anliegen.
- In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Es zeigt F i g. 1 ein Zwischenstück einer Metallprofilverbindung nach der Erfindung in Draufsicht und F i g. 2 die Metallprofilverbindung mit dem eingeklebten Zwischenstück.
- In der Zeichnung ist die Metallprofilverbindung, insbesondere aus Leichtmetall, bei der ein Zwischenstück 1 passend in Aussparungen 3 der Metallprofile 2 eingeklebt ist, zu erkennen.
- Das Zwischenstück, das auf der einen Seite glatt ist und auf der anderen Seite abschnittsweise zackenartige Vorsprünge 6,7 trägt, ist in die Aussparungen 3 unter Verformung der Vorsprünge 6,7 an den Ge enflächen der Aussparungen 3 eingepreßt und 9 el mit den Aussparungen 3 verklebt.
- Das Zwischenstück 1 kann insbesondere an der glatten Seite mit den Aussparungen 3 verklebt sein. Die zackenartigen Vorsprünge 6,7 können im Bereich der Winkelecke 5 und der Zwischenstückenden 4 vorgesehen sein.
- Die zackenartigen Vorsprünge 6,7 können die Form einer sägezahnartigen Linie besitzen und einen Scheitelwinkel von 901 oder weniger besitzen.
- Die Metallprofile 2 können an denjenigen Seiten Einfüllöffnungen 10 für Klebstoff besitzen, die den glatten, erhebungsfreien Zwischenstückrändern 8 gegenüberliegen.
- Ein Verfahren zum Fü-en einer derartigen Profilverbindun-, bei der ein mit zackenartigen Vorsprüngen 6, 7 an den Rändern versehenes Zwischenstück 1 in passende Aussparungen 3 der zu fügenden Metallprofile 2 eingesetzt wird, kann so vorgenommen werden, daß zunächst das Zwischenstück 1 unter plastischer Deformierung der Vorsprünge 6, 7 klemmend in die Aussparungen 3 eingesetzt und daraufhin Klebstoff in den Bereich zwischen den erhebungsfreien Rändern 8 des Zwischenstückes 1 und deren Gegenflächen 9 angebracht wird.
- Hierbei kann der Klebstoff von außen her in den Bereich derjenigen Zwischenstückränder 8 eingepreßt werden, die durch das Verformen der Vorsprünge 6,7 bereits satt an der Gegenfläche anliegen.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Metallprofilverbindung, insbesondere aus Leichtmetall, bei der ein Zwischenstück passend in Aussparungen der Metallprofile befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück(1), das auf der einen Seite glatt ist und auf der anderen Seite abschnittsweise zakkenartige Vorsprünge (6, 7) trägt, in die Aussparungen (3) unter Verformen der Vorsprünge (6, 7) an den Gegenflächen der Aussparungen (3) in die Aussparungen (3) eingepreßt ist.
- 2. Metallprofilverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (1) mit der glatten Seite mit den Aussparungen (3) verklebt ist. 3. Metallprofilverbindung nach Anspruch 1. und 2 mit einem als Winkel ausgebildeten Zwischenstück, dadurch gekennzeichnet, daß die zakkenartigen Vorsprünge (6, 7) im Bereich der Winkelecke (5) und der Zwischenstückenden (4) vorgesehen sind. 4. Metallprofilverbindung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zackenartigen Vorsprünge (6, 7) in an sich bekannter Weise die Form einer sägezahnartigen Linie besitzen und einen Scheitelwinkel von 90' oder in an sich bekannter Weise weniger besitzen. 5. Metallprofilverbindung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallprofile (2) an denjenigen Seiten Einfüllöffnungen (10) für Klebstoff besitzen, die den glatten erhebungsfreien Zwischenstückrändern (8) D gegenüberliegen. 6. Verfahren zum Fügen einer Metallprofilverbindung, bei der ein mit zackenartigen Vorsprüngen an den Rändern versehenes Zwischenstück in passende Aussparungen der zu fügenden Metallprofile eingesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst das Zwischenstück (1) unter plastischer Deformierung der Vorsprünge (6,7) klemmend in die Aussparungen (3) eingesetzt und daraufhin Klebstoff in den Bereich zwischen die erhebungsfreien Ränder (8) des Zwischenstückes (1) und deren Gegenflächen (9) angebracht wird. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff von außen her in den Bereich derjenigen Zwischenstückränder (8) eingepreßt wird, die durch das Verformen der Vorsprünge (6,7) bereits satt an den Gegenflächen anliegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962E0023381 DE1284164B (de) | 1962-08-14 | 1962-08-14 | Metallprofilverbindung sowie Verfahren zu ihrer Herstellung |
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| DE1962E0023381 DE1284164B (de) | 1962-08-14 | 1962-08-14 | Metallprofilverbindung sowie Verfahren zu ihrer Herstellung |
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|---|---|
| DE1284164B true DE1284164B (de) | 1968-11-28 |
Family
ID=7071051
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|---|---|---|---|
| DE1962E0023381 Pending DE1284164B (de) | 1962-08-14 | 1962-08-14 | Metallprofilverbindung sowie Verfahren zu ihrer Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1284164B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2203763A1 (de) * | 1972-01-27 | 1973-08-09 | Frank Gmbh Wilh | Beschlagteil, insbesondere fuer fenster, tueren und dgl |
| BE1007751A5 (fr) * | 1991-10-24 | 1995-10-17 | Reichel Phi Gmbh | Connecteur d'angle. |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2857635A (en) * | 1956-12-17 | 1958-10-28 | Maple Bros Inc | Miter joint |
-
1962
- 1962-08-14 DE DE1962E0023381 patent/DE1284164B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2857635A (en) * | 1956-12-17 | 1958-10-28 | Maple Bros Inc | Miter joint |
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|---|---|---|---|---|
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| BE1007751A5 (fr) * | 1991-10-24 | 1995-10-17 | Reichel Phi Gmbh | Connecteur d'angle. |
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