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DE1283915B - Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen mit Sammelanschlüssen - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen mit Sammelanschlüssen

Info

Publication number
DE1283915B
DE1283915B DE1966S0105342 DES0105342A DE1283915B DE 1283915 B DE1283915 B DE 1283915B DE 1966S0105342 DE1966S0105342 DE 1966S0105342 DE S0105342 A DES0105342 A DE S0105342A DE 1283915 B DE1283915 B DE 1283915B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
contact
circuit
connection
marking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1966S0105342
Other languages
English (en)
Inventor
Siegbert; Spicker Nikolaus; 8000 München Heller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Priority to DE19661283915 priority Critical patent/DE1283915C2/de
Priority claimed from DE19661283915 external-priority patent/DE1283915C2/de
Publication of DE1283915B publication Critical patent/DE1283915B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • In der Fernsprechtechnik sind unter der Bezeichnung »Sammelanschluß« Einrichtungen bekannt, mit deren Hilfe bei Wahl ein- und derselben Rufnummer verschiedene Anschlußleitungen erreicht werden können. In der Regel werden die zu ein- und demselben Fernsprechteilnehmer führenden Anschlußleitungen als Sammelanschlüsse geschaltet. Das ist besonders vorteilhaft, wenn über diese Anschlußleitungen eine Fernsprechnebenstellenanlage mit dem öffentlichen Wählamt verbunden ist.
  • Sammelanschlüsse stören im allgemeinen den einheitlichen Aufbau einer Vermittlungsanlage, denn sie erfordern in einem solchen Stadium des Verbindungsaufbaues eine Freiwahlmöglichkeit, weil die zur Verbindungsherstellung " erforderlichen Wahlvorgänge bereits abgeschlossen sind. Bei aus Hebdrehwählern aufgebauten Wählanlagen müssen sogar die Leitungswähler konstruktiv abgeändert werden, um das sogenannte Mehrfachdrehen bei der Auswahl von Sammelanschlußleitungen überhaupt zu ermöglichen. Die größte Anzahl der Anschlußleitungen eines Sammelanschlusses ist bestimmt durch die Anzahl der Drehschritte des Hebdrehwählers. Außerdem ist es erforderlich, daß die Anschlußleitungen eines Sammelanschlusses an unmittelbar einander benachbarte Ausgänge des Hebdrehwählers angeschlossen werden.
  • In indirekt gesteuerten Wählanlagen wird eine Einrichtung von Sammelanschlüssen durch die zentrale Steuerung erheblich erleichtert. Unter den zentral gesteuerten Anlagen sind solche bekannt, in denen bei Anwahl eines Teilnehmers immer eine Umrechnung von Rufnummern in Lagenummern stattfindet. Hierfür ist es weiter bekannt, Sammelanschlüsse dadurch--zu,- bilden, daß mehrere Lagenummern, durch - ein- und . dieselbe: Rufnummer gekennzeichnet werdenAn ein die Umrechnung von Rufnummern in Lagenummern vornehmendes Rangiernetzwerk sind Kontakte der betreffenden Teilnehmerschaltungen eingefügt, die den Zustand (frei oder besetzt) jeder zu einem Sammelanschluß gehörenden Anschlußleitung anzeigen.
  • Es sind ferne z @Wählanlagen., bekannt, ,,in- denen eine Teilnehmer@ah1S@fezugleich eine Anrufsucherfunktion und Leitungswählerfunktion ausübt. Die Teilnehmerwahlstufe wird sowohl bei Verbindung eines wählenden als auch eines angewählten Teilnehmers in gleicher Weise eingestellt. Mit einer bestimmten freien belegbaren oder belegten weiterzuvermittelnden Verbindungsleitung wird ein Teilnehmer zusammengeschaltet; der -hierzu zuvor markiert wurde. Diese Markierung kann sowohl daher rühren, daß der Teilnehmerseine Teilnehmerschleife durch Abheben des Hörers geschlossen hat, als auch daher, daß eine entsprechende Wahlinformation vorliegt. Eine Freiwahl unter den mehreren Anschlußleitungen eines Sammelanschlusses wird dadurch verwirklicht, daß bei einer zu einer Anschlußleitung des Sammelanschlusses durchzuschaltenden Verbindung gleichzeitig alle seine Anschlußleitungen markiert werden. Die zum Aufbau einer Verbindung vorgesehenen Schaltorgane reagieren hierauf so, wie wenn gleichzeitig mehrere Teilnehmer durch Abheben ihres Handapparates die Leitungsschleife schließen. Die genannten Schaltorgane wählen unter den mehreren Teilnehmerschaltungen eine einzige aus und schalten die Verbindung zu dieser durch.
  • Auch sind bereits Schaltungsanordnungen für Fernsprechanlagen mit aus Teilnehmeranschlüssen beliebiger Anschlußlage bestehenden Sammelanschlüssen und mit diesen individuell zugeordneten Auswahleinrichtungen bekannt, die bei Anwahl eines jeweiligen Sammelanschlusses über einen individuellen Markierungseingangsstromkreis markierbar sind. Unter den Anschlußleitungen des angewählten Sammelanschlusses wird eine einzige ausgewählt und zur Durchschaltung der gewünschten Verbindung über eine der ausgewählten Anschlußleitungen wird auch der zugeordnete Markierstromkreis markiert. Für die Markierung der Anschlußleitungen sind Relais vorgesehen, die eine vorgegebene Belegungsreihenfolge bestimmen. Nach Belegen einer Anschlußleitung wird die Belegung der nächsten Sammelanschlußleitung vorbereitet.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für markiert einstellbare Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit aus Teilnehmeranschlüssen beliebiger Anschlußlage bestehenden Sammelanschlüssen und mit diesen individuell zugeordneten Auswahleinrichtungen, die bei Anwahl eines jeweiligen Sammelanschlusses über einen individuellen Markierungseingangsstromkreis markierbar sind, und unter den Anschlußleitungen des angewählten Sammelanschlusses eine einzige auswählen und zur Durchschaltung der gewünschten Verbindung über eine der ausgewählten Anschlußleitungen zugeordnetenMarkierstromkreis markieren, wobei den einer vorgegebenen Belegungsreihenfolge unterworfenen Anschlußleitungen einzeln Relais zugeordnet sind, die mit Hilfe einer Kontaktkette nach Belegen einer Anschlußleitung die Belegung der nächsten Sammelanschlußleitung vorbereiten.
  • Für die Erfindung besteht die Aufgabe, die für einen Sammelanschluß ankommenden Anrufe gleichmäßig auf die Anschlußleitungen zu verteilen. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß Kontakte dieser Relais- zu einer den Markierungseingangsstromkreis des Sammelanschlusses jeweils mit einem der Markierstromkreise der Anschlußleitungen verbindenden Kontaktkette zusammengeschaltet sind, durch die -nach Markierung und bei Belegung einer Anschlußleitung und davon abhängigen Wirksamwerden des ihr zugeordneten Relais der Markierungseingangsstromkreis vorbereitend auf den Markierstromkreis der hinsichtlich der Belegungsreihenfolge jeweils nächstfolgenden Anschlußleitung weitergeschaltet wird und daß nach Freiwerden von Anschlußleitungen das jeweils zugeordnete Relais bis zum Wirksamwerden aller Relais wirksam bleibt und erst-danach in seinen ursprünglichen Zustand zurückkehrt.
  • Die Erfindung läßt sich mit Vorteil anwenden in einem die Anschlußleitungen von Buchungsplätzen, ,z. B. eines größeren Reisebüros, zusammenfassenden Sammelanschluß. Hier ergibt sich aus der Erfindung der Vorteil, daß die Buchungsplätze gleichmäßig belastet werden. Hierbei, ist in erster Linie dafür gesorgt, daß auf den vrschiedenen Buchungsplätzen Anrufe erstens in zyklischer Reihenfolge und zweitens in gleicher Anzahl eintreffen; in zweiter Linie ist dafür gesorgt, daß ein Buchungsplatz, der noch vom vorhergehenden Verteilungszyklus her belegt ist, bei neuerlichem Umlauf der Anrufverteilung übergangen wird. - Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der besonderen Einfachheit des Aufbaues der Auswahleinrichtung.
  • In der Figur ist nur in wesentlich zum Verständnis der Erfindung beitragenden Bestandteilen ein Ausführungsbeispiel von ihr gezeigt, auf welches sie jedoch keineswegs beschränkt ist.
  • Bei der nachfolgenden Beschreibung werden Fernsprechnebenstellenanlagen, wie sie in der »Siemens-Zeitschrift«, Jahrgang 1964, Heft 4, Seiten 246 bis 248, beschrieben sind, als dem Leser bekannt vorausgesetzt. Derartige Fernsprechnebenstellenanlagen werden durch eine zentrale Steuereinrichtung eingestellt.
  • In der Figur ist nun eine Auswahleinrichtung A für einen Sammelanschluß mit höchstens 8 Anschlußleitungen dargestellt. Die Auswahleinrichtung steht mit einer zentralen Steuereinrichtung Z in Verbindung, von der sie im wesentlichen über einen Markierungseingangsstromkreis ME bei Anwahl des Sammelanschlusses eine Markierung empfängt. Außerdem steht die Auswahleinrichtung A mit den diesem Sammelanschluß zugeordneten Teilnehmerschaltungen TA 7, TA 29, . .. und TA 67 über diesen zugeordnete einzelne Stromkreise in Verbindung. Ferner sind Markierstromkreise M 1 bis M 8 der Auswahleinrichtung A in einem zentralen Markiervielfach MV verdrahtet, über welches angerufene Teilnehmer markiert werden.
  • Wird von einem Teilnehmer ein Sammelanschluß angewählt, so wird über den Markierungseingangsstromkreis ME das Relais S der Auswahleinrichtung des Sammelanschlusses erregt. Das Relais DC wurde bereits zuvor in der zentralen Steuereinrichtung Z auf nicht im einzelnen gezeigte Weise eingeschaltet. Die Markierung des Sammelanschlusses wird mit Hilfe des Kontaktes 2 s weitergegeben. über die Ruhefeder des Kontaktes 4 st 1, den Markierstromkreis M 1 und die Markierverdrahtung MV wird der Teilnehmeranschluß TA 7 markiert. Mit Hilfe der nicht gezeigten zentralen Einstelleinrichtung wird eine Verbindung zwischen dem wählenden Teilnehmer und der Teilnehmeranschlußschaltung TA 7 hergestellt. Damit wird die Teilnehmeranschlußschaltung TA 7 belegt. Ist die Verbindung durchgeschaltet, so wird die zentrale Steuereinrichtung wieder freigeschaltet, woraufhin unter anderem auch das Relais S wieder abfällt. über den Kontakt 3 s wird nun das Relais ST 1 erregt, dessen Wicklung zwischen Minusspannung in der zentralen Steuereinrichtung Z und Erde liegt, die in der Teilnehmeranschlußschaltung TA 7 an die Prüf- und Belegungsader angeschaltet ist. Das Relais ST 1 spricht an. über seine Kontakte 1 st 1 und 2 st 1 bildet es einen Haltestromkreis, der über den gemeinsamen Kontakt 1 dc verläuft. Ferner wird der Kontakt 4 st 1 betätigt, wodurch die aus den Kontakten 4 st 1 bis 4 st 8 gebildete Kontaktkette um eine Anschlußleitung weitergeschaltet wird. Vorbereitend für den nächsten, auf den Sammelanschluß eintreffenden Anruf wird der Markierstromkreis M2 mit dem Kontakt 2s verbunden.
  • Trifft nun wiederum ein Anruf auf dem Sammelanschluß ein, so spricht wieder das Relais S der Auswahleinrichtung A an. über den Kontakt 2 s, 4 st 1 und 4 st 2 wird die über den Markierungseingangsstromkreis ME empfangene Anrufmarkierung auf dem Markierstromkreis M 2 zu der zentralen Markierverdrahtung MV weitergegeben. In diesem Falle wird der Teilnehmeranschluß TA 29 markiert. Die Verbindung von dem rufenden Teilnehmer wird zu dem Teilnehmeranschluß TA 29 durchgeschaltet. Hierbei wird wiederum dessen c-Ader belegt und führt nun Erdpotential. Dieses Erdpotential gelangt auf die Wicklung des Relais ST 2; sobald der Kontakt 3 s wieder geschlossen ist (siehe oben), spricht das Relais ST 2 an und bildet über seine beiden Kontakte 1 st 2 und 2 st 2, ferner über den Kontakt 2 st 1 des Relais ST 1 und den gemeinsamen Kontakt 1 dc einen Haltestromkreis. Auf diese Weise werden für den Sammelanschluß eintreffende Anrufe in einer vorgegebenen Belegungsreihenfolge, die der Numerierung der Relais ST 1 bis ST 8 entspricht, auf die zu dem Sammelanschluß zusammengefaßten Teilnehmeranschlußleitungen weitergeleitet.
  • Wird nun eine Verbindung mit einem der angewählten und belegten Teilnehmer wieder ausgelöst, so bleibt das diesem Teilnehmer entsprechende Hilfsrelais über seinen zuvor beschriebenen Haltestromkreis zunächst noch erregt. Damit bleibt auch der Schaltzustand der Kontaktkette 4 st 1 bis 4 st 8 er- halten. Erst wenn sämtliche zu dem Sammelanschluß zusammengefaßten Teilnehmeranschlüsse je einmal belegt worden sind, wird das Relais DC abgeworfen, weil sämtliche Kontakte 3 st 1 bis 3 st 8 aufgetrennt sind. Sodann fallen von den Relais ST 1 bis ST 8 alle diejenigen wieder ab, deren entsprechende, zu dem Sammelanschluß zusammengefaßten Teilnehmeranschlußschaltungen TA 7 bis TA 67 bereits wieder ausgelöst sind. Nun beginnt der Zyklus der Belegungen wieder bei dem Teilnehmeranschluß TA 7, sofern er frei ist.
  • Durch die folgende Schaltungsanordnung ist also sichergestellt, daß bei laufend eintreffenden Anrufen für die Teilnehmeranschlußleitungen des Sammelanschlusses nacheinander immer erst alle Teilnehmeranschlußleitungen je einmal belegt werden, bevor eine von ihnen nach ihrem Freiwerden ein zweites Mal belegt wird. Dadurch kann eine gleichmäßige Arbeitsverteilung auch erzielt werden, wenn es sich z. B. bei den Teilnehmeranschlußleitungen um Fernsprechanschlüsse von Buchungsplätzen eines größeren Reisebüros handelt. Dies ist aber nur eine einzige von unzählig vielen Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Schaltungsanordnung.
  • Es sei noch darauf hingewiesen, daß die Haltekontakte der Relais ST 1 bis ST 8, und zwar die Kontakte 2 st 1 bis 2 st 8 eine Kette bilden. Wird z. B. der Teilnehmeranschluß TA 29 belegt, so spricht das Relais ST 2 an, sobald das Relais S der Auswahleinrichtung A wieder abfällt. Löst der vorher belegte Teilnehmeranschluß TA 7 die zu ihm hin durchgeschaltete Verbindung wieder aus, so bleibt das Relais ST 1 in bereits beschriebener Weise erregt. Treffen weitere Anrufe für den Sammelanschluß ein, so werden sie zunächst nicht zu dem Teilnehmeranschluß TA 7 weitervermittelt, trotzdem er inzwischen wieder frei geworden ist. Vielmehr werden diese Anrufe in der vorgegebenen Belegungsreihenfolge auf die bis dahin noch nicht in diesem Belegungszyklus belegten Teilnehmeranschlüsse weitervermittelt.
  • Wurde nun, wie bereits beschrieben, als letzter in einem Belegungszyklus der Teilnehmeranschluß TA 29 belegt, und wird unabhängig von der Auswahleinrichtung A z. B. der Teilnehmeranschluß TA 67 belegt, und anschließend auch wieder frei, so bleibt das Relais ST 8 nicht weiter erregt, weil es über die zwischen den Kontakten 2 st 8 und 2 st 2 liegenden noch nicht geschlossenen Haltekontakte keinen Haltestromkreis bilden kann.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für markiert einstellbare Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit aus Teilnehmeranschlüssen beliebiger Anschlußlage bestehenden Sammelanschlüssen, und mit diesen individuell zugeordneten Auswahleinrichtungen, die bei Anwahl eines jeweiligen Sammelanschlusses über einen individuellen Markierungseingangsstromkreis markierbar sind und unter den Anschlußleitungen des angewählten Sammelanschlusses eine einzige auswählen und zur Durchschaltung der gewünschten Verbindung über einen der ausgewählten Anschlußleitungen zugeordneten Markierstromkreis markieren, wobei den einer vorgegebenen Belegungsreihenfolge unterworfenen Anschlußleitungen einzeln Relais zugeordnet sind, die mit Hilfe einer Kontaktkette nach Belegen einer Anschlußleitung die Belegung der nächsten Sammelanschlußleitung vorbereiten, dadurch gekennzeichnet, daß Kontakte (4 st l ... 4 st 8) dieser Relais (St 1... St 8) zu einer dem Markierungseingangsstromkreis (ME) des Sammelanschlusses jeweils mit einem der Markierstromkreise (M1 ... M8) der Anschlußleitungen verbindenden Kontaktkette zusammengeschaltet sind, durch die nach Markierung (z. B. über M1) und bei Belegung einer Anschlußleitung (z. B. TA 7) und davon abhängigem Wirksamwerden des ihr zugeordneten Relais (z. B. St 1) der Markierungseingangsstromkreis (ME) vorbereitend auf den Markierstromkreis (z. B. M2) der hinsichtlich der Belegungsreihenfolge jeweils nächstfolgenden Anschlußleitung (z. B. TA 29) weitergeschaltet wird und daß nach Freiwerden von Anschlußleitungen (z. B. TA 7) das jeweils zugeordnete Relais (z. B. St l) bis zum Wirksamwerden aller Relais (St 1. . . St 8) wirksam bleibt und erst danach in seinen ursprünglichen Zustand (z. B. Ruhezustand) zurückkehrt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktkette aus Umschaltekontakten (4st1...4st8) gebildet ist, von denen die Mittelfeder eines Kontaktes (4st1) eines ersten Relais (St1) in Schaltabhängigkeit (S) von dem Markierungseingangsstromkreis (ME) steht, von denen ferner die Arbeitsseite jedes Kontaktes (z. B. 4st1) mit der Mittelfeder des jeweiligen Kontaktes (z. B. 4st2) eines in der Kette entsprechend der Belegungsreihenfolge nachgeordneten Relais (z. B. St 2), und von denen die Ruheseite jedes Kontaktes (z. B. 4st1) mit dem die jeweils dem Relais (z. B. ST 1) zugeordnete Anschlußleitung (z. B. TA 7) markierenden Markierstromkreis (z. B. M1) verbunden ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsrelais (St l ... St8) jeweils bei Belegung der zugeordneten Anschlußleitung (TA 7 ... TA 67) ansprechen und einen Haltestromkreis (z. B.1st1, ST 1, 2st1) bilden, der erst nach Ansprechen aller Relais (Stl . . . St 8) der Auswahleinrichtung (A) wieder unterbrochen (1 dc) wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltestromkreis eines jeden Relais (z. B. ST2) über einen relaiseigenen Kontakt (z. B. 2st2) und über je einen Kontakt (z. B. 2st1) aller hinsichtlich der Belegungsreihenfolge vorgeordneten Relais (ST 1) verläuft.
DE1966S0105342 1966-08-12 1966-08-12 Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen mit Sammelanschlüssen Withdrawn DE1283915B (de)

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DE1283915B true DE1283915B (de) 1974-09-05

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3511618A1 (de) * 1985-03-29 1986-10-02 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Verfahren zur anrufverteilung fuer sammelanschlussstellen in einem zentralgesteuerten fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentralgesteuerten nebenstellenanlage

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DE1013703B (de) * 1956-07-26 1957-08-14 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Mehrfachanschluessen und Relaiswaehlern
DE1036935B (de) * 1956-07-19 1958-08-21 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Bildung von Sammelanschluessen in Fernmeldevermittlungssystemen
DE1172739B (de) * 1962-05-26 1964-06-25 Telefonbau Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Mehrfachanschluessen

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