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DE1283488B - Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkoerpern aus thermoplastischem Kunststoff nach dem Blasverfahren - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkoerpern aus thermoplastischem Kunststoff nach dem Blasverfahren

Info

Publication number
DE1283488B
DE1283488B DEO11036A DEO0011036A DE1283488B DE 1283488 B DE1283488 B DE 1283488B DE O11036 A DEO11036 A DE O11036A DE O0011036 A DEO0011036 A DE O0011036A DE 1283488 B DE1283488 B DE 1283488B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
preform
mold
mold halves
holding members
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO11036A
Other languages
English (en)
Inventor
Elmer L Adams
Richard C Gasmire
John Roger Nelson
Wilbur A Schaich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OI Glass Inc
Original Assignee
Owens Illinois Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Owens Illinois Inc filed Critical Owens Illinois Inc
Publication of DE1283488B publication Critical patent/DE1283488B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/42Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C49/48Moulds
    • B29C49/4802Moulds with means for locally compressing part(s) of the parison in the main blowing cavity
    • B29C49/4817Moulds with means for locally compressing part(s) of the parison in the main blowing cavity with means for closing off parison ends

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkörpern aus thermoplastischem Kunststoff nach dem Blasverfahren Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkörpern aus thermoplastischem Kunststoff nach dem Blasverfahren, mit einer Auspreßdüse zum Auspressen eines schlauchförmigen Vorformlings, mit einer aus Formhälften bestehenden geteilten Hohlform, mit einem Blasdorn zum Aufweiten des Vorformlings und mit einander entgegengerichteten und aufeinander zu bewegbaren Haltegliedern zum Instellungbringen des Vorformlings zwischen den Formhälften bei geöffneter Hohlform.
  • Es ist bereits eine Vorrichtung dieser Art bekannt, bei der der Vorformling, z. B. ein Rohrabschnitt, nach Austritt aus der Auspreßdüse durch ein über die Düsenmündung gleitendes Messer abgeschnitten, zwischen dem Messer und einem Führungsarm eingeklemmt und zwischen die Hälften einer Blasform in Stellung gebracht wird, wonach die Formhälften um den Rohrabschniti geschlossen werden. Diese Vorrichtung zur Überführung des Vorformlings von der Austrittsdüse in die Blasform wird unabhängig von der Blasform betätigt und kann mit mehreren Blasformen zusammenarbeiten. Da der Vorformling beim Abtrennen von der Auspreßdüse zusammengekniffen wird und mit seinem offenen Ende nach unten weist, muß der Blaskopf von unten her in den Rohrabschnitt eingeführt werden. Infolge seines Eigengewichtes erfährt der Rohrabschnitt eine Verlängerung, so daß das untere Ende eine größere Wanddicke aufweist als das obere Ende, das den Boden des Hohlkörpers bilden soll. Genau das Umgekehrte, nämlich ein Boden mit größerer Wanddicke, ist aber erwünscht.
  • Bei einer anderen Vorrichtung dieser Art, bei der der Vorformling von der Auspreßdüse mit entgegengerichteten, aufeinander zu bewegbaren Haltegliedern zwischen die Formhälften bei geöffneter Form in Stellung gebracht wird, bewegen sich diese Halteglieder nicht mit Bezug auf die Formhälften aufeinander zu und voneinander weg und richten den Rohrabschnitt zwischen den Formhälften nicht aus, während der Rohrabschnitt frei aus der Auspreßdüse herausragt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkörpern aus thermoplastischem Kunststoff zu schaffen, bei der die Halteglieder beim Schließen der Formhälften um den Vorformling zwangläufig betätigt werden und die Halteglieder den Rohrabschnitt erfassen und ausrichten, bevor sich die Form schließt.
  • Hierbei soll es freigestellt bleiben, von welchem Ende der Blaskopf in den Rohrabschnitt eingeführt wird; der Rohrabschnitt soll also an beiden Enden offen in die Form gelangen. Außerdem soll es möglich sein, die im Vorformling eventuell vorhandenen Spannungen in der Haltevorrichtung vor dem Schließen der Form zu beseitigen, um weitgehend gleiche Wanddicke über die ganze Länge des Vorformlings zu gewährleisten.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Halteglieder zwischen einer geschlossenen Stellung, in der sie in den Raum zwischen den sich in offener Stellung befindlichen Formhälften hineinragen und den aus der Auspreßdüse senkrecht herunterhängenden Vorformling umgreifen, und einer offenen Stellung, in der sie aus dem Inneren der Formhälften auf einen gegenseitigen Abstand zurückgezogen sind, verschiebbar sind.
  • Bei der Vorrichtung ist wenigstens ein Paar von Haltegliedern vorgesehen. Vorzugsweise sind die Halteglieder an den Formhälften angeordnet. In einer bevorzugten Ausführungsform weist jedes Halteglied einen Schlitten auf, der in einer an der Formhälfte vorgesehenen Führung verschiebbar gelagert ist. Ein Paar Halteglieder kann auch an der Unterseite der Formhälften angeordnet sein. In einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung ist zwischen jedem Halteglied und seiner Formhälfte eine Feder vorgesehen, mittels der die Halteglieder bei der Schließbewegung der Formhälften gegeneinander drückbar und bei der Öffnungsbewegung der Formhälften in ihre Ausgangsstellung zurückbewegbar sind. Ferner können zwei Paare von Haltegliedern vorgesehen sein, wobei Halteglieder an der Oberseite und Halteglieder an der Unterseite der Formhälften angeordnet sind. Dabei ist jedes Halteglied als ein vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt aufweisender Stößel ausgebildet, der mit einer dem halben Querschnittsumfang des Vorformlings angepaßten Ausnehmung und mit einer Schulter versehen ist, gegen die sich das eine Ende der Feder legt, deren anderes Ende sich an der Formhälfte abstützt. Die Feder kann als einen Bolzen umschließende Wickel- oder Schraubenfeder ausgebildet sein, durch den sie zentrierbar ist, wobei gleichzeitig das Halteglied mittels des Bolzens führbar ist. Die Schulter ist in einer gleichzeitig die Feder aufnehmenden Kammer oder Ausnehmung der Formhälfte längsbewegbar angeordnet, gegen deren eine Wand sich die Feder abstützt, und die Kammer oder Ausnehmung ist durch einen an der Formhälfte zu befestigenden Deckel abgedeckt, an dem gleichzeitig das Halteglied führbar ist.
  • Die Erfindung soll nun an einem Ausführungsbeispiel, das in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben wird, näher erläutert werden. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Ansicht der Vorrichtung, Fig. 2 einen vergrößerten Schnitt der Vorrichtung nach Fig. 1 mit fortgebrochenen Teilen und mit dem ausgepreßten und erfaßten Vorformling bei geöffneten Formhälften, F i g. 3 eine Ansicht ähnlich der F i g. 2, bei geschlossenen Formhälften, Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie F i g. 1, mit abgewandelter Form der Vorrichtung, F i g. 5 einen vergrößerten Schnitt der Vorrichtung nach F i g. 4, mit ausgepreßtem und erfaßtem Vorformling (im Schnitt) vor dem Abtrennen, Fig. 6 eine Darstellung ähnlich der der Fig. 5, nach dem Abtrennen des Vorformlings mit geschlossenen Formhälften, F i g. 7 einen Schnitt ähnlich wie F i g. 5, mit dem Vorformling nach dem Schließen der Formhälften und vor dem Verblasen, F i g. 8 einen Schnitt wie F i g. 7, nach dem Verblasen des Vorformlings, Fig. 9 eine Darstellung wie Fig. 6, nach dem Verblasen mit geöffneten Formhälften.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 bis 3 weist die Vorrichtung eine Strangpresse 40 auf, die einen in senkrechter Richtung frei herabhängenden Vorformling 30 aus erwärmtem, thermoplastischem Material abgibt. Ferner ist ein Formbett 41 vorgesehen, welches mit Bezug auf die Auspreßdüse 31 eine senkrechte Bewegung ausführen kann. Das Formbett 41 besteht vorzugsweise aus einem waagerechten plattenähnlichen Element, welches durch zwei senkrecht angeordnete, druckmittelbetätigte Zylinder 43 getragen wird. Diese Zylinder 43 bewir- ken Bewegungen des Formbettes 41 nach oben und unten, wie sie jeweils bei der Durchführung des Herstellungsvorganges der Hohlkörper erforderlich sind.
  • Im mittleren Bereich des Formbettes 41 ist ein länglicher Schlitz42 vorgesehen, welcher von erheblich größerer Breite ist als der Vorformling 30, um dessen freien Ende einen unbehinderten Durchtritt durch diesen Schlitz 42 zu gestatten.
  • Es sind zwei Formhälften 45 einer teilbaren Form vorgesehen, die in geschlossenem Zustand einen Formhohlraum 46 bilden, welcher der Form des gewünschten Hohlkörpers (s. F i g. 8 und 9) entspricht.
  • Die Formhälften 45 sind mit Bezug auf das Formbett 41 seitwärts verschiebbar und können unmittelbar auf dem Formbett 41 angeordnet werden, um darauf waagerecht zu gleiten. Jede Formhälfte 45 kann beispielsweise zwischen zwei aufrechtstehenden, auf der Oberfläche des Formbettes 41 gebildeten Führungsteilen gleiten, wobei die Bodenabschnitte jeder Formhälfte 45 in den Schlitz 42 hineinragen. Für die Formhälften 45 sind zwei druckmittelbetätigte Zylinder 47 vorgesehen, welche die seitliche Verschiebung der Formhälften 45 auf dem Formbett 41 steuern.
  • Die oberen und unteren Flächen der Formhälften 45 dienen zur Anordnung der Halteglieder 35 und 36.
  • Die Unterseiten der Formhälften 45 sind mit länglichen Ausnehmungen 48 versehen. Jedes untere Halteglied 35 weist einen rechteckigen Stößel 49 auf, der gleitend in der entsprechenden Ausnehmung 48 aufgenommen ist, und wird in dieser Ausnehmung 48 durch eine Abdeckplatte 50 gehalten, welche durch Bolzen 51 an der entsprechenden Formhälfte 45 befestigt ist. Auf jedem Halteglied 35 ist eine nach oben gerichtete Schulter 52 vorgesehen, welche das mit Gewinde versehene Ende eines Bolzens 53 aufnimmt. Der Bolzen 53 durchsetzt eine in der Wand der Formhälfte 45 gebildete Öffnung 54 und erstreckt sich durch die Ausnehmung 48.
  • Auf dem Bolzen 53 ist eine Feder 55 angeordnet, welche das entsprechende Halteglied 35 so beaufschlagt, daß es eine aus der Formhälfte 45 nach vorn vorstehende Stellung einnimmt.
  • Die oberen Halteglieder 36 sind in gleicher Weise wie die unteren Halteglieder 35 jeweils auf den Oberflächen der Formhälften 45 angeordnet.
  • Die unteren Halteglieder 35 bilden auf ihren gegenüberliegenden senkrechten Oberflächen jeweils Ausnehmungen 38 zum Erfassen des Vorformlings 30, welche beim Gegeneinanderstoßen der Halteglieder 35 zusammenwirken, um den unteren Abschnitt 33 des Vorformlings 30 zu erfassen und senkrecht zu haltenv Die--oberen Halteglieder 36 sind ebenfalls mit Ausnehmungen 38 zum Erfassen des Vorformlings 30 versehen, welche beim Gegeneinanderstoßen der Halteglieder 36 zusammenwirken, um eine seitliche Halterung und Führung für den Vorformling30 zu bilden, hierbei jedoch eine axiale Bewegung des abgetrennten Vorformlings 30 zu gestatten.
  • Zur Zusammenwirkung mit dem offenen Ende des Vorformlings 30 ist ein Blaskopf 60 vorgesehen, dessen senkrechte Lage durch einen druckmittelbetätigten Zylinder 61 gesteuert wird.
  • Beginnend mit der Stellung der Teile der Vorrichtung gemäß Fig. 1, in welcher eine vollkommene Länge eines Vorformlings 30 bereits stranggepreßt worden ist, ist die Wirkungsweise der Vorrichtung wie folgt: Die Formhälften 45 werden aufeinander zu bewegt, jedoch nicht geschlossen, wie es in der F i g. 2 gezeigt ist, um die oberen und unteren Halteglieder 35, 36 jeweils miteinander in Berührung und damit in Zusammenwirkung mit dem Vorformling 30 zu bringen. Das Abtrennmesser 37 wird dann durch eine geeignete, nicht gezeigte Vorrichtung betätigt, und der abgetrennte Vorformling 30 sodann zunächst durch die Halteglieder 35 gestützt.
  • Unmittelbar im Anschluß an den Trennvorgang wird das Formbett 41 durch Betätigung der Zylinder 43 gesenkt, um den abgetrennten Vorformling 30 in eine von der Auspreßdüse 31 entfernt liegende Stellung zu bringen und somit eine Berührung mit dem nachfolgenden stranggepreßten Vorformling 30 a (Fig. 3) zu vermeiden. Während dieser Bewegung kann sich der Vorformling 30 in seiner Länge ausreichend axial verschieben und schrumpfen, um die Spannungen zu beseitigen, die während des Strangpressens durch sein eigenes Gewicht auf ihn übertragen wurden. Nachdem eine ausreichende Beseitigung der Spannungen erreicht worden ist, werden die Formhälften 45 durch die Zylinder 47 in ihre geschlossene Stellung bewegt, wie es in der F i g. 3 gezeigt ist. Vor einem solchen Schließen wird der Blaskopf 60 in das untere offene Ende des Vorformlings 30 eingeführt.
  • Der Vorformling 30 wird durch die Halteglieder 35 und 36 an seinen Enden gehalten. Beim Abtrennen durch das Abtrennmesser 37 bleiben die Enden offen.
  • Beim Schließen der Formhälften 45 wird zwischen den erfaßten Endabschnitten ein Ende des Vorformlings eingeklemmt und geschlossen. Die in der Form eingeschlossenen Abschnitte des Vorformlings 30 werden durch den durch das verbleibende offene Ende mittels des Blaskopfes 60 eingeführten Druck so ausgedehnt, daß sie sich an den Formhohlraum 46 anlegen.
  • Beim Schließen der Formhälften 45 wird der obere Abschnitt 32 des Vorformlings 30 durch die Formwände geschlossen. Nach dem Kühlen und Aushärten des ausgedehnten thermoplastischen Materials werden die Formhälften 45 seitlich auseinanderbewegt, um damit gleichzeitig den geformten Hohlkörper aus dem Form hohlraum 46 zu entfernen und von den oberen und unteren Haltegliedern 35, 36 zu lösen. Der Blaskopf 60 wird gleichzeitig zurückgezogen, so daß der geformte Hohlkörper aus der Vorrichtung entfernt werden kann. Das Formbett 41 wird dann durch seine Zylinder 43 in die in Fig. 1 gezeigte Ausgangsstellung gehoben, in welcher die Halteglieder 35, 36 und Formhälften 45 mit Abstand um den nächsten Vorformling 30a angeordnet sind, der während des Blasens und Abkühlens stranggepreßt worden ist.
  • Die F i g. 4 bis 9 zeigen eine andere Ausführungsform der Vorrichtung.
  • Die Ausführung der Formhälften 45, der Halteglieder 35 und 36, die durch Federn 55 beaufschlagt werden, sowie des Formbettes 41 ist im wesentlichen die gleiche wie bei der Ausführungsform der F i g. 1 bis 3. Auch wird das Formbett 41 durch Zylinder 43 gehoben und gesenkt, während die Formhälften 45 zum Öffnen und Schließen und die Halteglieder 35 und 36 durch Zylinder 47 betätigt werden.
  • Der Hauptunterschied liegt in der Bauart der Strangpressenmündung und Anordnung des Blaskopfes. Wie es am besten in den Fig. 4 und 9 gezeigt ist, ist die Strangpresse 40 mit einer ringförmigen Mündung 80 versehen, durch welche der Vorformling 30 stranggepreßt wird.
  • Konzentrisch zur Mündung 80 befindet sich ein zweites rohrförmiges inneres Austrittsglied 81, dessen Außenflächen mit der Mündung 80 zusammenwirken und deren Innenfläche einen Blaskopf 83 bei seiner axialen senkrechten Hin- und Herbewegung führt. Dieser Blaskopf 83 hat die Form einer länglichen Stange mit einem axialen Luftkanal 84, der durch einen abgerundeten Kopf 85 mit dem Inneren des Vorformlings 30 in Verbindung steht, was am deutlichsten in F i g. 5 gezeigt ist. Der Blaskopf 83 bewegt sich zwischen einer in der Fig. 5 gezeigten zurückgezogenen und einer in der Fig. 7 gezeigten ausgezogenen Stellung hin und her, wobei er erst dann zum vorher ausgepreßten Vorformling 30 bewegt wird, wenn die Formteile 45 vollkommen geschlossen sind.
  • Während des senkrecht nach unten gerichteten Strangpressens des Vorformlings 30 besitzt dessen unterer Abschnitt 33 zwangläufig eine größere Wandstärke als der obere Abschnitt 32. Nach dem Abtrennen durch das Abtrennmesser 37 werden durch das Halten der Abschnitte 33 und 32 durch die Halteglieder 35 bzw. 36 axiale Spannungen beseitigt, und der Vorformling 30 nimmt über seine gesamte Länge eine im wesentlichen gleichmäßige Wandstärke an.
  • Es ist jedoch unvermeidlich, daß ein gewisser Wandstärkenunterschied verbleibt, und der Abschnitt 33 wird auch nach dem Erfassen durch die Halteglieder 35 und 36 und auch nach dem Entspannen innerhalb des Vorformlings 30 während der Zeit vor dem Festklemmen des Vorformlings 30 innerhalb der Form von größerer Wand stärke sein als der obere Abschnitt 32. Durch Blasen der Behälter oder anderer Gegenstände in einer senkrecht aufrechtstehenden Lage wird der Abschnitt 33 der größeren Wandstärke an den Boden des Behälters an den Punkt verlegt, an welchem eine zusätzliche Wandstärke und eine zusätzliche Behälterfestigkeit notwendig und erwünscht ist.
  • Wie es in den Fig. 5 bis 9 nacheinander dargestellt ist, wird wie folgt gearbeitet: Strangpressen (F i g. 5) und Erfassen des Vorformlings 30 durch die Halteglieder 35 und 36 vor, während und nach dem Abtrennen des Vorformlings 30 durch das Abtrennmesser 37 (F i g. 6). Im Anschluß an das Abtrennen wird der abgetrennte Vorformling 30 in axialer Richtung von der Mündung 80 fortbewegt, um das nachfolgende Strangpressen des nächsten Vorformlings zu ermöglichen, und der Blaskopf 83 wird durch seinen Zylinder 88 abwärts bewegt, um den Kopf 85 durch das offene obere Ende des Vorformlings 30 vorzutreiben. Vorzugsweise wird diese Vorwärtsbewegung des Blaskopfes 83 in den Vorformling 30 hinein nur nach dem Schließen der Formhälften 45 um den Vorformling 30 durchgeführt, um den Vorformling 30 am unteren Ende festzuklemmen. Im Anschluß an das Einführen des Blaskopfes 83 wird durch den Luftkanal 84 Blasdruck eingeführt, um den Kunststoff gegen den Formhohlraum 46 in die endgültige Fertigform des Hohlkörpers zu blasen. Im Anschluß an das Blasen und Härten des Gegenstandes können die Formteile 45 entweder vor oder nach dem senkrechten Herausziehen des Blaskopfes 83 durch seinen Zylinder 88 geöffnet und der fertige Hohlkörper entfernt werden.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkörperu aus thermoplastischem Kunststoff nach dem Blasverfahren, mit einer Auspreßdüse zum Auspressen eines schlauchförmigen Vorformlings, mit einer aus Formhälften bestehenden geteilten Hohlform, mit einem Blasdorn zum Aufweiten des Vorforrnlings und mit einander entgegengerichteten und aufeinander zu bewegbaren Haltegliedern zum Instellungbringen des Vorfonnlings zwischen die Forrnhälften bei geöffneter Hohlform, dadurch gekennzeichn e t, daß die Halteglieder (35, 36) zwischen einer geschlossenen Stellung, in der sie in den Raum zwischen den sich in offener Stellung befindlichen Fonnhälften (45) hineinragen und den aus der Auspreßdüse (31) senkrecht herunterhängenden Vorformling (30) umgreifen, und einer offenen Stellung, in der sie aus dem Inneren der Formhälften (45) auf einen gegenseitigen Abstand zurückgezogen sind, verschiebbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Paar von Haltegliedern (35, 36) vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteglieder (35, 36) an den Formhälften (45) angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Halteglied (35, 36) einen Schlitten aufweist, der in einer an der Formhälfte (45) vorgesehenen Führung verschiebbar gelagert ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar Halteglieder (35) an der Unterseite der Formhälften (45) angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jedem Halteglied (35, 36) und seiner Formhälfte (45) eine Feder (55) vorgesehen ist, mittels der die Halte- glieder (35, 36) bei der Schließbewegung der Formhälften (45) gegeneinander drückbar und bei der Öffnungsbewegung der Formhälften (45) in ihre Ausgangsstellung zurückbewegbar sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Paar von Haltegliedern (35, 36) vorgesehen sind, wobei die Halteglieder (36) an der Oberseite und die Halteglieder (35) an der Unterseite der Formhälften (45) angeordnet sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Halteglied (35, 36) als ein vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt aufweisender Stößel (49) ausgebildet ist, der mit einer dem halben Querschnittsumfang des Vorformlings (30) angepaßten Ausnehmung (38) und mit einer Schulter (52) versehen ist, gegen die sich das eine Ende der Feder (55) liegt, deren anderes Ende sich an der Formhälfte (45) abstützt.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (55) als eine einen Bolzen (53) umschließende Wickel-oder Schraubenfeder ausgebildet ist, durch den sie zentrierbar ist, und daß gleichzeitig das Halteglied (35, 36) mittels des Bolzens (53) führbar ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schulter (52) in einer gleichzeitig die Feder (55) aufnehmenden Kammer oder Ausnehmung (48) der Formhälfte (45) längsbewegbar angeordnet ist, gegen deren eine Wand sich die Feder (55) abstützt, und daß die Kammer oder Ausnehmung (48) durch einen an der Formhälfte (45) zu befestigenden Deckel abgedeckt ist, an dem gleichzeitig das Halteglied (35, 36) führbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2349177, 2541249, 2783503.
DEO11036A 1958-10-16 1959-10-05 Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkoerpern aus thermoplastischem Kunststoff nach dem Blasverfahren Pending DE1283488B (de)

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