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DE1178580B - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkoerpern aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkoerpern aus thermoplastischem Kunststoff

Info

Publication number
DE1178580B
DE1178580B DEK44724A DEK0044724A DE1178580B DE 1178580 B DE1178580 B DE 1178580B DE K44724 A DEK44724 A DE K44724A DE K0044724 A DEK0044724 A DE K0044724A DE 1178580 B DE1178580 B DE 1178580B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
hose
spread
expanding
mandrels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK44724A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinold Hagen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KAUTEX WERKE GmbH
Original Assignee
KAUTEX WERKE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KAUTEX WERKE GmbH filed Critical KAUTEX WERKE GmbH
Priority to DEK44724A priority Critical patent/DE1178580B/de
Publication of DE1178580B publication Critical patent/DE1178580B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/42Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C49/4242Means for deforming the parison prior to the blowing operation
    • B29C49/4247Means for deforming the parison prior to the blowing operation using spreading or extending means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/42Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C49/4242Means for deforming the parison prior to the blowing operation
    • B29C49/4247Means for deforming the parison prior to the blowing operation using spreading or extending means
    • B29C49/425Means for deforming the parison prior to the blowing operation using spreading or extending means rods or bars entering the preform

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkörpem aus thermoplastischem Kunststoff Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkörpern vorzugsweise flachen Querschnittes aus thermoplastischem Kunststoff im Blasverfahren, bei dem ein Schlauch zwischen die beiden Hälften einer Hohlform gebracht und nach dem Schließen derselben aufgeweitet wird.
  • Es ist neben der Verwendung von Schläuchen auch schon bekannt, Bänder und Folien als Zwischenprodukte zu benutzen, z. B. in der Weise, daß sie aus einer Breitschlitzdüse unmittelbar zwischen die Hälften einer Blasform ausgepreßt werden. Die Verwendung von Folien und Bändern kommt vor allen Dingen dann in Frage, wenn das herzustellende Werkstück, also z. B. ein Behälter oder eine Flasche eine Gestalt aufweisen soll, die aus einem Schlauch nur mit Schwierigkeiten geformt werden könnte.
  • Solche Verhältnisse liegen z. B. bei Hohlkörpern vor, die bei einer großen Breite verhältnismäßig flach sind, wie z. B. die bekannten Wärmflaschen.
  • Wenn bei der Herstellung eines solchen Erzeugnisses von einem Schlauch üblichen Querschnittes ausgegangen wird, tritt eine äußerst ungünstige Verteilung des Materials in der Wand des Fertigerzeugnisses ein, da der Schlauch in einer Richtung während des Aufweit- bzw. Blasvorganges sehr stark gedehnt werden muß, wohingegen er in einer senkrecht dazu stehenden Richtung kaum eine Dehnung erfährt. Es bestünde zwar die Möglichkeit, das Spritzwerkzeug, mit dem der schlauchförmige Vorformling hergestellt wird, also beispielsweise den Spritzkopf einer Schneckenpresse, so zu profilieren und auszubilden, daß ein Schlauch austräte, der an den Stellen stärkerer Dehnung entsprechend mehr Material, also eine größere Wandstärke aufwiese.
  • Zweifellos bestünde die Möglichkeit, auf diese Weise die Unregelmäßigkeiten der Wandstärke des Fertigerzeugnisses zu vermindern. Ein völliger Ausgleich, d. h. eine gleichmäßige oder zumindest nahezu gleichmäßige Wandstärke über den gesamten Umfang des Körpers läßt sich auf diese Weise jedoch auch nicht erreichen. Außerdem ist nachteilig, daß derartig profilierte Werkzeuge in ihrer Herstellung und Verwendung aufwendig und umständlich sind.
  • Andererseits ist die Verwendung von Bändern oder Folien, die sich unter Berücksichtigung der vorstehend angeführten Probleme eigentlich von selbst anbieten müßte, auch mit gewissen Schwierigkeiten verbunden. Diese erklären sich aus der Tatsache, daß ein Band oder, was häufiger der Fall sein wird, zwei Bänder, die unmittelbar aus einer Strangpresse zwischen die beiden Hälften einer Blasform gespritzt werden, sehr viel schwerer zu beherrschen sind als ein Schlauch oder ein Zwischenerzeugnis ähnlicher Gestalt. Das ergibt sich ohne weiteres aus der Form der Bänder, die auf Grund ihrer großen, flächigen Ausdehnung in sich selbstverständlich weniger stabil sind als ein Schlauch. Wenn die beiden in verhältnismäßig geringem Abstand nebeneinander ausgespritzten und noch am Spritzkopf hängenden Bänder irgendwie ins Pendeln geraten, besteht die Gefahr, daß sie einander berühren und aneinander kleben.
  • Außerdem hat sich gezeigt, daß die Bänder oder Folien in sehr vielen Fällen.erheblich statisch aufgeladen sind, so daß sie beim Einführen in die Form zunächst in Richtung auf die nahe gelegenste Formhälfte gezogen werden, im weiteren Verlauf des Ausspritzvorganges mit zunehmendem Gewicht zurückschwingen, wodurch ebenfalls eine Pendelbewegung entsteht, die die Kontrolle und die Beherrschung der Bänder vor dem Schließen der Form außerordentlich erschwert. Aus diesen Gliinden wird in der Praxis meist ein schlauchförmiges Zwischenprodukt einem Band bzw. mehreren Bändern vorgezogen, wenn nicht die Gestalt des Fertigerzeugnisses die Verwendung von Schläuchen ausschließt.
  • Damit soll nicht gesagt werden, daß das Verarbeiten von Bändern und Folien in der ersten Hitze nicht in erheblichem Umfange angewandt wird. Allgemein läßt sich aber feststellen, daß der Fachmann auf dem Gebiet des Verarbeitens von thermoplastischen Kunststoffen immer den Schlauch als Zwischenprodukt vorziehen wird. Dies ist neben den bereits angeführten Gründen auch darauf zurückzuführen, daß die übliche ringförmige Spritzdüse zum Auspressen eines Schlauches wesentlich einfacher in der Herstellung und der Bedienung ist als die für das Ausspritzen von Bändern erforderlichen Breitschlitzdüsen, die fließtechnisch schlechter zu beherrschen sind. Außerdem sind Spritzköpfe für Bänder oder Folien gewichtsmäßig erheblich schwerer als die für Schläuche vergleichbarer Größe.
  • Die Erfindung geht von den vorstehend erläuterten Problemen aus. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, auch solche Hohlkörper aus schlauchförmigen Zwischenerzeugnissen ohne Schwierigkeiten herstellen zu können, die auf Grund ihrer Gestalt unter Berücksichtigung der bekannten Verfahren und Vorrichtungen dazu wenig geeignet erscheinen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin, daß der Schlauch vor dem Schließen der Formhälften in der Teilungsebene der Form gespreizt wird. Dadurch wird erreicht, daß die für flache Fertigerzeugnisse an sich ungeeignete Ausgangsgestalt des schlauchförmigen Zwischenerzeugnisses, nachdem es ausgespritzt worden ist, jedoch vor dem Schließen der Form, so geändert wird, daß es praktisch zwei Bänder bildet, die parallel zueinander in einem geringen Abstand voneinander verlaufen. Nach erfolgter Spreizung wird die Form geschlossen. Der Blasvorgang erfolgt dann in der üblichen Weise.
  • Weiterhin kann das Verfahren bei Verwendung von mehreren Blasformen, die nebeneinander von gemeinsamen Halterungen getragen sind, auch so durchgeführt werden, daß der Schlauch über die Gesamtbreite der Blasformen gespreizt wird. Die Formen werden dann gemeinsam geschlossen, wobei die Einzelformen sich aus dem gespreizten Schlauch bzw. den daraus gebildeten beiden Bändern das Material sozusagen herausstanzen. Die Vorteile einer solchen Anordnung sind darin zu sehen, daß ein Spritzkopf für einen großen Schlauch leichter und billiger sein wird als z. B. drei und vier einer entsprechenden Anzahl von Formen zugeordnete kleinere Spritzköpfe. Hinzu kommt noch, daß bei der Wahl des Abstandes der Formen voneinander keine Rücksicht auf die Abstände der Spritzköpfe voneinander genommen zu werden braucht, d. h., die Formen können unmittelbar nebeneinander, also ohne Abstand voneinander angeordnet sein.
  • Der Schlauch kann gegebenenfalls nur von einem seiner beiden Enden ausgehend gespreizt werden.
  • Selbstverständlich besteht aber auch die Möglichkeit, ihn von beiden Schlauchenden aus zu spreizen. In beiden Fällen kann der Schlauch über seine gesamte Länge oder nur einen Teil derselben, vorteilhaft jedoch wenigstens über seine halbe Länge gespreizt werden. Wie im Einzelfall zu verfahren ist, wird von den jeweils gegebenen Umständen abhängen. Bei Verwendung einer Form, deren Breite weniger als die Hälfte ihrer Länge beträgt, wird es im allgemeinen genügen, lediglich vom freien Ende des Schlauches ausgehend etwa die untere Hälfte desselben zu spreizen, so daß seine der Spritzdüse zugekehrte Hälfte von der durch die Spreizung verursachten Breite sich in Richtung auf die Spritzdüse auf den Ausgangsdurchmesser verjüngt. Dies hat, wie die Praxis gezeigt hat, keinerlei nachteilige Folgen, da in dem nur teilweise gespreizten oberen bzw. der Spritzdüse zugekehrten Teil des Schlauches beim nachfolgenden Blasvorgang nahezu die gleiche Regelmäßigkeit hinsichtlich der Wandstärkenverteilung eintritt wie in dem vollständig gespreizten Teil.
  • Selbstverständlich ist es bei der oben angeführten Möglichkeit, einen Schlauch gemeinsam für mehrere unmittelbar nebeneinander angeordnete Formen auszuspritzen, zweckmäßig, den Schlauch über seine gesamte Länge zu spreizen, da sonst die Gefahr besteht, daß der obere, nur teilweise gespreizte Teil des Schlauches nicht bis in den Bereich der Formnester der äußeren Formen gestreckt wird.
  • Das Ausmaß der Spreizung wird im allgemeinen von der Beschaffenheit des herzustellenden Fertigerzeugnisses, der Gleichmäßigkeit der zu erzielenden Wandstärke und auch eventuell von der Beschaffenheit der Form abhängen. So ist es ohne weiteres möglich, den Schlauch über die seitlichen Schneidkanten der Form hinauszuspreizen, so daß an dem zu erstellenden Hohlkörper umlaufende Schweißnähte auftreten. Das ist vor allem dann zweckmäßig, wenn ein Schlauch verwendet wird, der in seiner Längsrichtung in zwei Hälften unterschiedlichen Materials oder unterschiedlicher Farbe unterteilt ist, wobei die Nahtstellen dieser beiden Hälften in der Teilungsebene der Form liegen. Die Nahtstellen zwischen den beiden Materialien unterschiedlicher Beschaffenheit und unterschiedlicher Farbe verlaufen oft nicht genau linear, so daß der fertige Hohlkörper, wenn die Nahtstellen innerhalb der Form blieben, ein unschönes Aussehen bekämen. Werden die Nahtstellen dagegen durch die Spreizung des Schlauches über die Schneidkanten des Formnestes hinaus beim Schließen der Formhälften abgetrennt, ergibt sich auf jeden Fall eine genaue und lineare Schweißnaht zwischen den beiden unterschiedlichen Materialien bzw. Farben. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, insbesondere dann, wenn keine Zweifarbigkeit vorliegt, die Spreizung so durchzuführen, daß die Seitenkanten des gestreckten Schlauches noch innerhalb des Formnestes liegen. In diesem Falle würde der fertige Hohlkörper keine umlaufenden Nähte aufweisen.
  • Das Verfahren kann in der Weise durchgeführt werden, daß vor dem Schließen der Formhälften um den Schlauch stabförmige Spreizdorne in diesen eingeschoben und vorzugsweise senkrecht zur Formlängsachse in der Teilungsebene der Form auseinandergefahren werden. Selbstverständlich ist auch der umgekehrte Fall möglich, bei dem der Schlauch über die bereits in die Form hineinragenden Spreizdorne gestülpt bzw. gespritzt wird. In beiden Fällen kann die Form unmittelbar unter dem Spritzkopf oder auch in einem Abstand von demselben angeordnet sein, wobei in letzterem Fall der noch an der Spritzdüse hängende Schlauch nach dem Hineinfahren der Spreizdorne durch ihr Auseinanderfahren gespreizt und - nach einem ihn von der Spritzdüse lösenden Trennschnitt - durch eine entsprechende Bewegung der ihn tragenden Spreizdorne zwischen die beiden Formhälften gefahren wird.
  • Natürlich kann das Verfahren auch in vorteilhafter Weise mit anderen bekannten Verfahren kombiniert werden, z. B. in der Weise, daß bei Anordnung der Form in einem Abstand vom Spritzkopf ein Greifer als Transportmittel benutzt wird. Es ist auch möglich, die Form nach der Aufnahme des Schlauchabschnittes und der erfolgten Spreizung von der Spritzdüse wegzubewegen und anschließend wieder zur Aufnahme des nächsten Schlauchabschnittes an diese heranzufahren.
  • Die Länge der in der Schließebene der Form angeordneten Spreizdorne entspricht zweckmäßig etwa der Höhe des Formnestes. Die Dorne sind in der Schließebene der Form von einem Abstand, der kleiner ist als der Innendurchmesser des Schlauches, auf einen wesentlich größeren Abstand auseinanderbewegbar. Wenigstens einer der Spreizdorne kann zugleich als Zuführung für das Druckmittel dienen, mit dem der Schlauch aufgeweitet wird. Selbstverständlich ist auch die Verwendung eines zusätzlichen Blas- und Kalibrierdomes möglich. Dann sind alle Dorne zweckmäßig auf einem gemeinsamen Tragteil angeordnet. Um die Dorne nach Fertigstellung des Hohlkörpers ohne Schwierigkeiten aus diesem lösen zu können, können sie gegenüber der Form etwa um einen Weg, der ihrer Länge entspricht, heb- und senkbar sein.
  • Man kann die Dorne so weit auseinanderfahren, daß sie sich seitlich neben den beiden Formhälften, also völlig außerhalb deren Bewegungsbereich befinden. In diesem Falle sind die Dorne beim Schlie-Ben der Form nicht im Weg. Es kann aber auch der Fall eintreten, daß ein so weites Auseinanderfahren der Dorne nicht erwünscht oder möglich ist, weil beispielsweise der Abfall möglichst klein gehalten werden soll. Dann werden die Dorne zwar seitlich über die Schneidkanten der Form hinausbewegt, jedoch nicht so weit, daß sie sich seitlich neben der Form befinden würden. Dabei wäre notwendig, daß jede der Formhälften an beiden parallel zur Formlängsachse verlaufenden inneren Seitenkanten jeweils eine in gleicher Richtung verlaufende Ausnehmung aufweist, die mit der entsprechenden Ausnehmung der anderen Formhälfte bei geschlossener Form eine nutförmige Vertiefung zur Aufnahme eines Spreizdornes in der Spreizstellung bildet. Gegebenenfalls besteht aber auch die Möglichkeit, die Dorne nur in dem unteren Teil des Schlauches einzufahren, und zwar lediglich so weit, daß sie nicht über die etwa senkrecht zur Längsachse der Form verlaufenden unteren Schneidkanten derselben, die z. B. die Schulter einer in der Form auf dem Kopf stehenden Flasche begrenzen, hinausragen. Dann würden die Angriffsflächen der Dorne nur in dem in der Schulter der Flasche befindlichen Butzen eingreifen, die gegebenenfalls sogar nach unten aus der Form hinausragen.
  • An Stelle der Dorne oder im Zusammenwirken mit denselben, insbesondere mit den zuletzt erwähnten sehr kurzen Dornen, können an jeder Formhälfte stirnseitig zwei Spreizarme vorgesehen sein, wobei die Spreizarme beider Formhälften jeweils einander gegenüberliegend angeordnet sind und in ihrer Ausgangsstellung mit ihren freien Enden über die innere Begrenzungsfläche der Formhälften hinausragen, in der Spreiz-Endstellung dagegen in der Teilungsebene der Form enden. Zweckmäßig sind die Spreizarme jeweils um einen parallel zur Längsachse der Form hälften verlaufenden Stift schwenkbar, wobei zwischen den beiden Spreizarmen jeweils einer Formhälfte eine Zugfeder angeordnet ist, die die Spreizarme gegen die die Ausgangsstellung bestimmenden Anschläge zieht. Diese Spreizarme können an beiden Stirnflächen der Formhälften angeordnet sein. Andererseits besteht aber auch die Möglichkeit, daß als Spreizteil an einer Stirnseite der Form Spreizdorne, auf der anderen dagegen Spreizarme angebracht sind.
  • Die Spreizung des Schlauches mit diesen Armen erfolgt in der Weise, daß zu Beginn der Schließbewegung der beiden Formhälften die Spreizarme paarweise beidseitig der Schließebene am Schlauch zur Anlage gebracht werden und im Verlauf der weiteren Schließbewegung der Formhälften durch eine Schwenkbewegung in einer Ebene senkrecht zur Formlängsachse den eingeklemmten Schlauch auseinanderspreizen.
  • Wie bereits erwähnt, können an beiden Stirnflächen der Form derartige Spreizarme vorgesehen sein, so daß die Spreizdorne völlig entfallen. Von dieser Möglichkeit wird vor allem dann Gebrauch gemacht werden, wenn der zwischen den beiden Stirnflächen der Form befindliche Schlauchabschnitt nicht über seine ganze Länge gespreizt zu werden braucht oder aber dieser Schlauchabschnitt so kurz ist, daß die an den beiden Formenden angeordneten Spreizarme ausreichen, um den Schlauch über seine gesamte Länge um das gewünschte Maß zu spreizen.
  • Bei längeren Schläuchen würde es dagegen im allgemeinen vorteilhaft sein, mit Spreizdomen zu arbeiten.
  • Es ist zwar bereits die Verwendung von kurzen Dornen, die von unten geringfügig in den zwischen den Formhälften befindlichen Schlauch hineinfahren und diesen dann durch Auseinanderfahren etwas strecken, bekannt, und zwar vor allem im Zusammenhang mit der Fertigung von Großbehältern. Dabei geht es allerdings im Gegensatz zu diesem Verfahren nicht darum, bei Hohlkörpern bestimmter Gestalt eine günstige Wandstärkenverteilung zu erzielen. Das bekannte Verfahren wird vielmehr nur bei solchen Hohlkörpern bzw. Behältern verwandt, die mit nahe am Behälterrand liegenden Öffnungen versehen sind, wodurch auch eine entsprechende Lage des die Öffnung herzustellenden Dornes notwendig wird. Falls der Dorn von vornherein, also z. B. beim Ausspritzen des Schlauches, seine Endlage einnähme, bestünde die Gefahr, daß er beim Einführen des Schlauches in die Form nicht von diesem erfaßt würde.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die Ansicht einer Formhälfte in Richtung auf das Formnest mit davor befindlichen Dornen, F i g. 2 die zugehörige Vorderansicht, F i g. 3 eine Draufsicht in Richtung der Pfeile 3-3 der Fig. 1, F i g. 4 eine der F i g. 1 entsprechende Ansicht nach Auseinanderfahren der Spreizdorne, F i g. 5 eine Ansicht in Richtung der Pfeile 5-5 der Fig. 4, F i g. 6 und 7 den F i g. 1 und 4 entsprechende Ansichten bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, Fig. 8 eine Draufsicht entsprechend den Pfeilen 8-8 derFig.6, Fig. 9 eine der Fig. 8 entsprechende Darstellung nach erfolgter teilweiser Schließbewegung, Fig. 10 eine Draufsicht entsprechend den Pfeilen 10-10 der Fig. 7, Fig. 11 einen Ausschnitt aus der Fig. 9 in größerem Maßstab, Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie12-12 der Fig. 7.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 5 der Zeichnung wird aus einer Spritzdüse 10 ein Schlauch 11 ausgespritzt, und zwar zwischen die unter der Spritzdüse 10 befindlichen Formhälften 12, 13 einer zweiteiligen Blasform, in die von unten ein Blas- und Kalibrierdorn 14 hineinragt. Die Blasform dient zur Herstellung eines flachen Hohlkörpers nach Art einer Wärmflasche.
  • Zunächst wird ein Schlauch 11 soweit aus der Spritzdüse 10 ausgepreßt, bis die gestrichelt dargestellte Länge des Schlauches 11 a erreicht ist, wobei er außer dem Blas- und Kalibrierdorn 14 auch zwei sich nahezu über die gesamte Länge des Formnestes 15 erstreckende Spreizdorne 16 aufnimmt. Der Abstand der Dorne 14 und 16, die in der Schließebene der Form angeordnet sind, ist so bemessen, daß er kleiner ist als der Innendurchmesser des Schlauch es 11a. Sobald der Schlauch die für die Fertigung des Werkstückes erforderliche Länge, die in den F i g. 1 und 2 strichpunktiert dargestellt ist, erreicht hat, werden die beiden Spreizdorne 16 in Richtung der Pfeile 17 und 18 auseinandergefahren in die in F i g. 4 der Zeichnung dargestellte Lage. Bei dieser Bewegung wird der Schlauch 11 a von den beiden Spreizdornen 16 mitgenommen, d. h. gespreizt bzw. gestreckt, so daß er nach Beendigung der Bewegung der beiden Spreizdorne 16, wenn diese also ihre in F i g. 4 und 5 der Zeichnung dargestellte Endlage erreicht haben, sich über die gesamte Breite der Form erstreckt und seitlich noch etwas über die seitlichen Begrenzungen 19, 20 der Form hinausragt.
  • Auch die Spreizdorne 16 befinden sich in ihrer Endlage neben den beiden Formhälften 12, 13, so daß diese nunmehr in der üblichen Weise zusammen gefahren werden, wobei nun ein Druckmittel in den gestreckten Schlauch gegeben wird, so daß dieser sich ausdehnt und an die Formwandung anlegt. Nach dem Abkühlen und Verfestigen des Materials wird dann die Form in der üblichen Weise geöffnet und der fertige Hohlkörper herausgenommen, wobei die Spreizdorne16 in der üblichen Weise, wie das an sich schon im Zusammenhang mit dem Blas- und Kalibrierdorn 14 bekannt ist, nach unten aus dem fertigen Hohlkörper herausgezogen werden. Bei diesem Verfahren ist das Fertigerzeugnis mit einer umlaufenden Schweißnaht versehen, die durch die Schneidwirkung der das Formuest 15 begrenzenden Schneidkanten 21 verursacht wird. Die Schneidkanten 21 durchtrennen die beiden aus dem Schlauch 11a geformten Bänder 22, 23 etwa bei der Stelle 24 unter gleichzeitiger Verschweißung der beiden gegenüberliegenden Stellen. Die Teile, die außerhalb der Stellen 24 bzw. der umlaufenden Schneidkante 21 liegen, sind Abfall. Die Zeichnung läßt erkennen, daß nach der Streckung des Schlauches die beiden dadurch geformten Bänder 22 und 23 einen nahezu parallelen Verlauf haben. Die geringfügige Abweichung von der Parallelen wird durch die gegenüber den Spreizdornen 16 etwas stärkeren Blas- und Kalibrierdorne 14 verursacht. Obwohl auf Grund des Vorhandenseins dieses Blas- und Kaliberdorns 14 die Gefahr, daß die beiden einander gegenüberliegenden Bänder 22 und 23 zusammenkommen und aneinanderliegen, nur sehr gering ist, kann mit der Einführung von Blasluft bereits während des Streckprozesses begonnen werden. Die Abtrennung des Schlauches 11 a von der Spritzdüse 10 erfolgt über ein Messer 25, das unter der Spritzdüse 10 in die Stellung 25 a (F i g. 4) fährt und dabei vor oder während des Spreizvorganges den Schlauch durchtrennt.
  • Bei dem in Fig.6 bis 12 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Spreizdorne 16 wesentlich kürzer ausgebildet. Sie ragen nur in den unteren Teil des Schlauches 11 a hinein, da das Auseinanderfahren dieser kurzen Spreizdorne in Richtung der Pfeile 17 und 18 in die in F i g. 7 der Zeichnung dargestellte Lage 16 a oder 16 b eine ausreichende Spreizung des Schlauches über seine gesamte Länge im allgemeinen nicht verursachen würde, sind an dem der Spritzdüse 10 zugekehrten Ende der Form noch zusätzliche Spreizarme 26 a und 26 b auf jeder der beiden Formhälftenl2 und 13 angebracht. Jeder dieser Spreizarme ist jeweils um einen parallel zur Längsachse der Form verlaufenden Stift 27 schwenkbar befestigt, wobei zwischen den beiden Spreizarmen 26 a und 26b jeder Formhälfte 12 bzw. 13 jeweils eine Zugfeder 28 angeordnet ist, die die Spreizarme 26 a und 26b gegen Anschläge 29 zieht. Die Länge dieser Spreizarme 26a, 26b ist so bemessen, daß ihre freien Enden 30 in Richtung auf die gegenüberliegende Formhälfte über die innere Begrenzungsfläche 31 der zugehörigen Formhälfte hinausragt. Bei der Schließbewegung der Form in Richtung der Pfeile 32 und 33 (Fig.9) werden die beiden Spreizarmpaare gegeneinandergefahren, so daß sie in der in Fig. 9 der Zeichnung dargestellten Lage den zwischen beiden Formhälften befindlichen Schlauch 11 a etwa an den Punkten 34 und 35 seiner Wandung, die in der Schließebene der Form liegen, erfassen. Die jeweils einander gegenüberliegenden Spreizarme 26 a bzw.
  • 26b klemmen die Wandteile an den Punkten 34 und 35 zunächst zwischen sich ein, so daß beim weiteren Verlauf der Schließbewegung und der dadurch erfolgenden nach außen gerichteten Schwenkbewegung der Spreizarme 26 a und 26b der Schlauch mitgenommen und in die in Fig. 10 der Zeichnung dargestellte Lage gespreizt wird. Auch hier ist zu sehen, daß aus dem Schlauch zumindest im Bereich der Spreizarme 26a und 26b zwei zueinander etwa parallele Bänder 22, 23 geworden sind, die an ihren Seiten über U-förmige Abschnitte miteinander verbunden sind. Die Lage der Teile zueinander wird aus der Darstellung der Fig. 11 erkennbar; das U-förmige Verbindungsstück 36 der beiden Bänder 22, 23 befindet sich zwischen den beiden Spreizarmen 26 a bzw. 26 b. Außerhalb des Einwirkungsbereiches der beiden Spreizarme 26 a, 26b wird das Verbindungsstück 36 natürlich nicht zusammengequetscht sein, wenigstens nicht solange, wie die Form nicht geschlossen ist.
  • In der Zeichnung ist zu erkennen, daß der Schlauch an seinem unteren Ende durch die Spreizdorne 16 gestreckt worden ist. Diese Spreizdorne 16 können entweder in die Lage 16 a gefahren werden, die etwa der Lage der Dorne der Fig. 4 entspricht.
  • Sie befinden sich dann außerhalb des Bewegungsbereiches der beiden Formhälften 12 bzw. 13. Es ist aber auch möglich, die Dorne nur in die mit 16 b bezeichnete Lage zu fahren. Sie befinden sich dann in ihrer Endstellung innerhalb des Bewegungsbereiches der Form, welche Tatsache es notwendig macht, daß die beiden Formhälften 12 und 13 mit Ausnehmungen 12 a bzw. 13 a versehen sind, die bei geschlossener Form eine Nut bilden, in die hinein die Spreizdorne 16 in der Lage 16b hineinragen. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 6 bis 12 brauchen diese Nuten natürlich nur eine Höhe zu haben, die der Länge des Dornes entspricht. Es ist selbstverständlich, daß diese durch die Ausnehmungen 12 a und 13 a gebildeten Nuten sich über die gesamte Länge der Form erstrecken würden, falls die Spreizdorne die Länge des Ausführungsbeispieles gemäß F i g. 1 bis 5 hätten.
  • Der F i g. 7 ist zu entnehmen, daß bei Verwendung von Spreizarmen 26 a, 26b am oberen und von kurzen Spreizdornen am unteren Ende der Form die Spreizung über die gesamte Länge des Schlauches nicht gleichmäßig ist. In beiden Fällen, also bei Verschiebung der Spreizdorne 16 in die Lage 16 a oder 16 b, wird der Schlauch. in der Mitte, also an der Stelle 11 b bzw. 11 c weniger gespreizt. Dies hat jedoch, wie die Praxis gezeigt hat, keine nachteiligen Folgen. Vielmehr wird auch hier in beiden Fällen eine Materialverteilung erzielt, deren Gleichmäßigkeit als absolut zufriedenstellend bezeichnet werden kann. Beim Verschieben in die Lage 16 b, also wenn der Betrag der Spreizung weniger groß ist, kann es sogar passieren, daß der Schlauch in seiner gestreckten Lage noch auf Teilen seiner Länge, nämlich zwischen den Punkten 37 und 37 a innerhalb des Formnestes liegt, so daß der zwischen den Punkten 37 und 37 a befindliche Abschnitt keine Schweißnaht erhält.
  • Es ist, wie sich aus der Zeichnung ohne weiteres ergibt, nur eine Frage des Ausmaßes der Dornverschiebung, um die Länge dieser Schweißnaht länger oder kürzer zu machen, wie auch gegebenenfalls, abgesehen natürlich von den Boden- und Schulterteilen 38 und 39, ganz wegfallen zu lassen.
  • Bei den Spreizdornen 16 ist im übrigen noch mit der Lage 16c die Möglichkeit angedeutet, die Dorne so kurz zu machen, daß sie nicht in die Form hineinragen können, sondern nur das unten aus der Form hinausragende Butzenteil 40 erfassen. Auch mit solchen kurzen Dornen wurden befriedigende Ergebnisse erzielt. Sie lassen gleichzeitig erkennen, daß auch bei Verwendung von Spreizarmen 26 a und 26 b an beiden Formenden, also bei Ersatz der Spreizdorne 16 durch eine weitere Spreizarmanordnung ohne weiteres das vorliegende Problem gelöst werden kann.

Claims (16)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Herstellen von Hohlkörpern vorzugsweise flachen Querschnittes aus thermoplastischem Kunststoff im Blasverfahren, bei dem ein Schlauch zwischen die beiden Hälften einer Hohlform gebracht und nach dem Schließen derselben aufgeweitet wird, d a d u r c h g e k e n n -zeichnet, daß der Schlauch (ihn) vor dem Schließen der Formhälften in der Teilungsebene breite der Blasformen gespreizt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch über die Gesamtbreite der Blasform gespreizt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch nur von einem seiner beiden Enden ausgehend gespreizt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch von beiden Schlauchenden ausgehend gespreizt wird.
  5. 5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch über seitliche Schneidkanten der Formhälften hinaus gespreizt wird.
  6. 6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Schließen der Formhälften um den Schlauch stabförmige Spreizdorne (16) in diesen eingeschoben und vorzugs- weise senkrecht zur Formlängsachse in der Teilungsebene der Form auseinandergefahren werden.
  7. 7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Blasform in einem Abstand von der Spritzdüse angeordnet ist, der durch ein besonderes Transportmittel überbrückt werden muß, dadurch gekennzeichnet, daß der noch an der Spritzdüse (10) hängende Schlauch nach dem Hineinfahren der Spreizdorne durch ihr Auseinanderfahren gespreizt und nach einem ihn von der Spritzdüse (10) lösenden Trennschnitt durch eine entsprechende Bewegung der ihn tragenden Spreizdorne (16) zwischen die beiden Formhälften (12, 13) gefahren wird.
  8. 8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 6 mit von unten geringfügig in den zwischen den Formhälften befindlichen Schlauch hineinfahrenden kurzen Dornen, die diesen durch Auseinanderfahren spreizen, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der in der Schließebene der Form angeordneten Spreizdorne (16) etwa der Höhe des Formnestes (15) entspricht und daß die Spreizdorne(16) in der Schließebene der Form von einem Abstand, der kleiner ist als der Innendurchmesser des Schlauches (via), auf einen wesentlich größeren Abstand auseinanderbewegbar sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Spreizdorne (16) zugleich eine Zuführung für das Druckmittel aufweist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines zusätzlichen Blas- und Kalibrierdornes (14) alle Dorne (14, 16) auf einem gemeinsamen Tragteil angeordnet sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizdorne (16) gegenüber den Formhälften (12, 13) etwa um einen Weg, der ihrer Länge entspricht, heb- und senkbar sind.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Formhälften (12, 13) an beiden parallel zur Formlängsachse verlaufenden inneren Seitenkanten jeweils eine in gleicher Richtung verlaufende Ausnehmung (12 a, 13a) aufweist, die mit der entsprechenden Ausnehmung der anderen Formhälfte bei geschlossener Form eine nutförmige Vertiefung zur Aufnahme eines Spreizdornes (16) in der Spreizstellung bildet.
  13. 13. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Formhälfte (12, 13) stirnseitig zwei Spreizarme (26 a, 26b) trägt, wobei die Spreizarme (26a, 26b) beider Formhälften (12, 13) jeweils einander gegenüberliegend angeordnet sind und in ihrer Ausgangsstellung mit ihren freien Enden über die innere Begrenzungsfläche (31) der Formhälften (12, 13) hinausragen, in der Spreiz-Endstellung dagegen in der Teilungsebene der Form enden.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizarme (26a, 26 b) jeweils um einen parallel zur Längsachse der Formhälften (12, 13) verlaufenden Stift (27) schwenkbar sind, wobei zwischen den beiden Spreizarmen (26 a, 26b) jeweils einer Formhälfte (12,13) eine Zugfeder (28) angeordnet ist, die die Spreizarme (26 a, 26b) gegen die die Ausgangsstellung bestimmenden Anschläge (29) zieht.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Stirnflächen der Formhälften (12, 13) Spreizarme (26 a, 26 b) angeordnet sind.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Spreizteil auf der einen Stirnseite der Form (12, 13) Spreizdorne (16), auf der anderen Spreizarme (26a, 26b) angeordnet sind.
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